Holzbalkendecke

11.02.2013 Herr Special



Hallo liebe Forum User,

Es geht um Fußbodenheizung Holzbalkendecke .
Das Haus ist Baujahr 1936 (kein Fachwerk)
Ich frage mich wie bei diesem System die Aussteifung noch gegeben sein kann.
http://www.thermisto.com/de/3026026.php
Abildung 2 mit Estrichziegel

Hier noch mal in der Praxsis http://www.thermisto.com/de/3030030.php ganz unten.

Reicht die Aussteifung der verschraubten OSB Bretter aus ?
Die OSB Bretter sind zwischen den Balken und nicht auf den Balken !
Darf die Last zwischen den Balken getragen werden ?



Ich sehe auf Ihrer Detailzeichnung



zwar keine OSB-Platte, aber ich nehme an, daß der 28er Rauhspund durch eine OSB-Platte ersetzt werden soll.

Grundsätzlich sehe ich bei diesem System keine großen Probleme. Wichtig wäre es mMn. allerdings, bei der Verschraubung der Bohlen, darauf zu achten, daß gewisse Randabstände eingehalten werden, damit Ihnen die Bohle nicht aufplatzt. Heco hat mit der Unix eine Schraube, die den Bohlen richtig formschlüssig an den Balken zieht, also bitte keine billigen Schrauben aus dem Baumarkt nehmen.
Sicher besteht das Risiko einer Torsion im unteren Bereich der Balken, weil sie oben fest eingespannt und unten komplett frei liegen...ideal ist das nicht...aber auch hier kommt es auf die Dimension der Balken an...8/20er drehen sich natürlich leichter als 12/18 er...

Ich sehe von hier aus keine großen Bedenken...lediglich die Bohlen hätte ich persönlich etwas breiter und höher dimensioniert...

Gruß Andreas



Holzbalkendecke



Eine Holzbalkendecke gilt statisch gesehen nicht als Scheibe. Die Knicklängenbegrenzung und die horizontale Kraftübertragung zu den Wänden wird bei einer Holzbalkendecke anders, über Verankerungen, gelöst. Die lotrechte Aufnahme der Verkehrslasten sehe ich gegeben, vorausgesetzt die Verbindungsmittel funktionieren.

Viele Grüße



aber der neue Boden



aber der neue Boden ist dann eben genau so Krumm wie die Deckenbalken. (Durchbiegung)
Bei mir waren das bis zu 6cm in einem Raum, das lässt sich mit dem System schlecht ausgleichen.

mfg der tobber



skeptisch …



bin ich ob der tollen Konstruktion

Warum eine "Bohle" mit 30 x 120 - tuts da nicht ne Dachlatte mit 40x60 nicht auch?

Dann der Rauspund oder die OSB Platte als tragenden Untergrund … wird schon so passen von den Lasten …

Das angepriesene FBH-System möchte ich nicht bewerten …

Was soll die "Perlite ca. 5 bis 10 mm bewirken … ?

… und was sind Estrichziegel 22 mm?

Was haben die Formate?
Was kommt als Nutzboden oben drauf?

Jeglicher Fliesenboden scheidet m.E. aus, da der gesamte Aufbau mir zu "weich" erscheint … dann noch mal ein anderer Belag?

dazu kommen noch die Hinweise der vorherigen Beiträge …

… und was ist unterhalb der Konstruktion?
Luft, Dämmung … oder Schüttung … ?

Florian Kurz



Guten Abend,



was ist eigentlich mit dem ca. 14cm Starken Hohlraum (Luftraum) zwischen Rauspund(OSB) und der unteren Deckenverkleidung?
Ist der unbedenklich, oder sollte man ihn ausfüllen?
Sollte es eine ruhende oder bewegte Luftschicht sein?

Mit freundlichen Grüßen Danilo