Holzbalkendecke ausgleichen/verstärken

14.07.2021 Philipp1705

Holzbalkendecke ausgleichen/verstärken

Servus miteinander,

wir sind gerade dabei eine Holzbalkendecke von 1929 zu sanieren.
Spannweite knappe 4,00 m. Vorhandene Balken 10/20. Die Balken haben eine Durchbiegung von bis zu 4,00 cm in Feldmitte. Neben den vorhanden Balken sind jetzt 8/22er Balken eingebaut worden.
Auf die alten Balken werden 10/5 er Hölzer verschraubt um ein 18/22 er Auflager/Balken zu schaffen.
Der lichte Balkenabstand beträgt im Moment 50 cm. Ist es sinnvoll in Feldmitte zwischen den Balken einen Wechsel mit Balkenschuhen einzuziehen? Ziel wäre, Schwingungen weiter zu reduzieren, durch Aussteifung der Balken untereinander.
Dass Balken mit 12/24 sinnvoller wären ist mir bewusst, allerdings gehen die 22er Balken gerade noch unter die Schwelle des Walmdachs.

Freue mich auf konstruktive Antworten.

Vielen Dank!



Wie willst



du jetzt noch das nötige Gewicht einbringen? Das Bild ist doch von unten aufgenommen, oder?



Gifafloor Presto



Die alte Schlacke ausm alten Fehlboden kommt wieder drauf und da drauf gifafloor Presto.
Foto ist von unten.
Das war jetz aber nicht die Frage



Interessant



Ok, leider kann ich deine Frage nicht beantworten. So etwas habe ich noch niemals vorher gesehen.



Antwort auf die Frage



Zitat: " Ist es sinnvoll in Feldmitte zwischen den Balken einen Wechsel mit Balkenschuhen einzuziehen? Ziel wäre, Schwingungen weiter zu reduzieren, durch Aussteifung der Balken untereinander."
Antwort: Nein es wäre nicht zielführend im Hinblick auf die Reduzierung der Schwingung der Decke.
Die konstruktive Antwort von Methusalem, dass nämlich, um Schwingungen zu verringern, Masse in die Decke muss, ist ja bereits erfolgt.



2. Antwort auf die Frage



(Zitat:) " Ist es sinnvoll in Feldmitte zwischen den Balken einen Wechsel mit Balkenschuhen einzuziehen? (Zitat Ende)
Nein, wenn du kurze Balkenstücke zwischen die Deckenbalken schrauben würdest, würde jeder Stoß eine Art Gelenk darstellen.Bei der Schwingung der einzelnen Balken würden sich die kurzen Stücke dazwischen nur mit bewegen, aber keine Last verteilen. Deswegen wären es auch keine Wechsel im fachlichen Sinn.
Außer der bereits genannten Masse, die durch die Masseträgheit und die durch das Gewicht erzeugte "Vorspannung" der Deckenbalken die Schwingungen dämpft, hast du nur die Option einen Unterzug unter die Decke zu bauen.

(Zitat) "Dass Balken mit 12/24 sinnvoller wären ist mir bewusst, allerdings gehen die 22er Balken gerade noch unter die Schwelle des Walmdachs." (Zitat Ende)
Fürs nächste Mal, du hättest die Balken an den Auflager von 24 auf 22 cm ausklinken und so unter die Fußpfette des Dachs schieben können. Ganz allgemein gesagt, an und kurz vor der Auflage kann man einen Balken durchaus etwas schwächen, ohne dass es statisch kritisch wird. Wieviel genau sollte ein Statiker berechnen.



Danke



für die konstruktive Antwort.
Die 22er musste ich schon ausklinken.
Mit 24 hätte ich Probleme mit der Treppe bekommen.