Eichenpilz im Brennholz




Hallo zusammen,

als Anfänger im Bereich des Heizens mit Holz haben wir uns eine wirklich miese Brennholzqualität (zu lange im Wald, teilweise bröselig und leicht)andrehen lassen.
Ein Bekannter meinte im Holz sei ein Eichenpilz. Nun machen wir uns Gedanken, ob das eventuell für unser Fachwerkhaus (Eichenbalken!!!) gefährliche werden könnte. Es sind 15 Meter, also wirklich keine Kleinigkeit, auch preislich, aber wir wollen uns ja auch nicht das Haus versauen...

Wir sind für jeden Hinweis dankbar, die Tatsache, dass wir äußerst blöd waren ist uns auch bereits bewusst!

Ganz herzliche Grüße





Ihr Bekannter hat recht. Pilze im Eichenholz sind Eichenpilze. Nur kann mit dieser Bezeichnung kein Fachmann etwas anfangen.

Das Brennholz muss absolut trocken sein, bevor es in den Ofen darf. Verpilzung schlägt rasch auf den Brennwert. Wahrscheinlich ist das Holz im Wald ungedeckt gewesen und überlagert worden, und der Splint, wenns denn wirklich Eiche ist, wird schnell bröselig.

Da die Sporen holzabbauender Pilze allgegenwärtig sind, dürfte deswegen nicht das Haus zerfallen.
Das Holz rasch umstapeln, damit der noch vorhandene Brennwert erhalten bleibt. Den Stapel etwas luftig aufsetzen, so dass der Wind allseitig zukann, natürlich ab Boden und gedeckt! Kein feuchtes Holz im Haus an die Wände stapeln, dann wird schon nichts passieren.
Ab und zu werden da irgendwelche kleinen Käfer oder so herauskommen; das sind Irrgäste, die wegen der Wärme aus dem Winterschlaf geweckt worden sind. Kein Grund zur Besorgnis.



puh...



vielen Dank, dann ist es ja wenigstens nicht ganz so schlimm, das Holz ist zwar schrott, aber wir müssen es wenigstens nicht gleich wegwerfen, der Brennwert liegt allerdings auch schon nahe dem von Wellpappe oder ähnlichem.
Danke vielmals für die schnelle Antwort



als



Vorsichtsmaßnahme: das Holz nicht als losen Scheit auf dem Arm ins Haus tragen, sondern in einer dichten Kiste und von dort gleich in den Brennraum - so werden die Sporen im Haus nicht unnötig verteilt.





Da müsstest Du schon mit einer Vakuumschleuse arbeiten, wenn Du verhindern willst, dass Sporen vom Holz ausgehen.

Wie schon gesagt: Sporen sind allgegenwärtig, und jedes Holzstück wird gefunden, wenn die Bedingungen dem Pilz zusagen.
Lass mal ein feuchtes Stück Brot einige Tage auf einem Teller im Hause herumliegen ...

Ich heize schon seit Jahren des öfteren mit angegangenem Holz (was in Haus und Hof halt so anfällt), ohne dass irgendwas passiert wäre. Wenn man vor allem ein Feuer mit ruhiger Glut möchte, ist etwas würfelbrüchiges Holz sogar besser als waldfrisch getrocknetes, weil es nicht spritzt.

Nix gegen die Kiste, spart Arbeit mit dem Besen



Eichenkern...



...kann lange im Wald liegen, ohne zu gammeln. Habt Ihr am Ende gar Birke bekommen, mit weißer Rinde :-))) ?

Grüße

Thomas