Hausbockbefall in Dachsparren




Hallo,
ich habe vor kurzem ein Haus (Bj 1949) geerbt und wollte jetzt mit der Renovierung beginnen. Dabei habe ich bemerkt, daß einige Dachsparren wohl vom Hausbock befallen sind. Zwei lebende Larven wurden nach dem Abbeilen bereits gefunden. Für mich wäre es das einfachste die befallenen Balken mit einem Mittel zu behandeln und aufzudoppeln, bzw. zu verstärken. Das wäre eine Möglichkeit die ich selbst ausführen könnte. Nach langem stöbern in diversen Foren und auch hier, bin ich zu der Meinung gekommen, daß Präparate mit dem Wirkstoff Permethrin wohl die Besten sind. Aber ja durchaus nicht ungiftig. Wenn ich eines dieser Mittel mittels Bohrlochinjektion einbringe, die Löcher verschließe und anschließend meine Zwischensparrendämmung inkl. Dampfsperre anbringe, wie hoch ist dann noch ein evtl. Gesundheitsrisiko. Zumal unsere 3-jährige Tochter demnächst in einem der Zimmer mit befallenen Balken schlafen wird. Schon aus diesem Grund liegt mir diese Frage besonders am Herzen! Wie schütze ich am Besten das neue Holz, welches ich zum Verstärken der Sparren nehmen werde?

Für Antworten schon mal großen Dank im Voraus!

Gruß
Tobi





Wenn Sie ohnehin planen die Holzkonstruktion durch einen Dachausbau zu verkleiden können Sie sich chemische Maßnahmen ganz sparen.
Die Vollinsekten können das Holz zur Eiablage ja nicht mehr finden (konstruktiver Holzschutz).
Die momentan im Holz lebenden Larven werden ihre Population natürlich noch vollenden, die chemischen Keule würden aber sicher auch die meisten Larven überleben.

Bebeilen und verkleiden reicht völlig aus.

Grüße



Hausbockbefall in Dachsparren



OK, schon mal vielen Dank für die Antwort! Das beruhigt mich schon mal. Ich werde aber dennoch neue Sparren Aufdoppeln und die Alten so belassen. Ich mache das als reine Vorsichtsmaßnahme, unabhängig davon wie gut der Bestand wirklich noch ist. Im Moment wäre das kein zu großer Aufwand. Sollte ich das neue Holz vorbeugend behandeln? (da sie ja unmittelbar angrenzen) Wenn ja, mit was sollte ich behandeln?
Danke für Kommentare schon im Voraus!
Gruß
Tobi





Nein, auch bei Neuholz ist dann ein vorbeugender chemischer Holzschutz überflüssig.
Die Insekten finden das Holz ja nicht wenn es bekleidet ist.

Grüße

PS.
Ist übrigens so auch DIN konform.



Hilfe Herr Struve!



Was passiert denn, wenn sich die Larve verpuppt? Wie lang ist den ca. ein Larvenleben bis zur Schlupfzeit? Was ist das Lebensziel des Hausbockkäfers? Warum quarantieren wir im restauratorischen nicht einfach alles mal für ca.8 Jahre und fertig? Haben sie das in Ihrem Bautenschutzlehrgang gelernt?



Na das sehe ich ein wenig anders



Wenn Sie das Holz bebeilen danach mit ungeschützten Holz Aufdoppeln wäre ich persönlich nicht sicher ob es nicht zu einem Befall des neuen Holzes kommt.
Wer sagt Ihnen ob sie beim Abbeilen alle Larven erwischt haben .
Wenn Sie das trotzdem so machen wollen sollten sie zumindest auf Kernholz zurückgreifen also Lärche, Kiefer oder Douglasie. Auf jedem Fall würde ich keine Fichte einbauen.

Natürlich gebe ich den Vorschreibern recht, dass man erst mal über den Konstruktiven Holzschutz nachdenken sollte.





Ja Du großer Hieronymus Ronny Herbst


Ich habe das auf “meinem” Bautenschutzlehrgang, zu dem auch die Sachkunde Holzschutz am Bau gehört gelernt.

Im übrigen habe ich diese Ausbildung als Techniker, genaugenommen als
Holz-und Bautenschutztechniker abgeschlossen.

Also wenn Fragen sind nur zu.
Deine Frage nach der Populationszeit des Hausbock hast Du ja schon selbst beantwortet, es sind max. 8 Jahre.
Du schlauer Fuchs.



Oha Bautenschutztechniker!



Alle Achtung!
Na dan können die verpuppten Käfer Ihrer Meinung nach im geschloßenen Raum keine Paarung mehr vollziehen? Interessant
Ihre These. Die Restaurierung hat Ihre Struvsche Revulution. Alle Fragen sind geklärt. Wunderbar!!!!!
Ihre Technikerausbildung kann man ja wunderbar auf Ihrer Hompage nachvollziehen an Ihrer Fachwerkgartenlaube. Jäha!





Mr. Großkotz Dachdecker Ronny Herbst
,

erklär doch das mit der Fortpflanzung mal.

… und tuh schon mal Deine so geliebte EnEv auf dem Schreibtisch gegen etwas aktuelle Fachliteratur rund um den Holzschutz aus.
Ich empfehle dir auch mal die DIN 68800 und die Erläuterungen dazu.



Lieber Herr Struve!



Bitte Dachdeckermeister und ganz wichtig gepr. Restaurator im Zimmererhandwerk :-). Soviel Zeit muß sein!
Und im übrigen mein lieber Herr Bautenschützer! Obwohl? Kann man bei euch von "Bautenschutz" sprechen? So ein Literaturbesessener wie meiner einer arbeitet selten nach DIN sondern nach WTA. Schon mal etwas gehört davon im Bauten.. naja ...schutz wie auch immer.





Die IG Bauernhaus lieber Ronny Herbst hat grade ein Mitglied verloren.

Iss aber nicht so schlimm, iss nur ein “Bautenschützer”

Reich das mal bitte an den Vorstand der IGB so weiter mein lieber Kontaktstellen Chef.

Oliver Struve
Staßfurter Str. 13
39218 Schönebeck

iss raus.





Ach ja Ronny Herbst,

noch die Verlinkung von der Gartenlaubenwebseite nehmen.



Was eigentlich ...



hat die IGB mit unserer Auseinandersetzung zu tun? Sind wir im Kindergarten? Ich trette doch auch nicht aus einem Verein aus, dessen Ziele ich moralisch vertrete und unterstütze , weil ich mich an einem anderen Ort mit jemanden verbal konversiere.

PS: Für´s Penner, Ich kann auch nichts dafür, dass ich gerne schlafe, aber das kann man auch gewählter ausdrücken. z.B. Langschläfer oder zumindest Sie Penner.



(Achtung Spaß) Lach mich weg ....



aber ich finde es übertrieben Kindergartenkinder zu beleidigen, die verhalten sich besser wie 2 gestandene Handwerker mit Meinungsverschiedenheiten.





Ronny Herbst, was die IGB damit zu tun hat?

Du repräsentierst die IGB in der Öffentlichkeit als Kontaktstellenleiter deutlich mehr als jedes andere Mitglied.
So wie du es machst verstößt es nun mal gegen das Verständnis das ich von den Zielen der IGB hatte.
Aber auch was die Ziele des Vereins angeht weist du es besser, du bist halt näher dran. ;-)

Die Ziele die du hier verfolgst kann ich leider nicht sehen.
Antworten auf Fragen von dir finde ich hier eher selten .
Wenn was von dir kommt sind es nicht Antworten auf die Fragen sondern Zynismus bis hin zu Anfeindungen an die antwortende Zunft.

Das mag dein Stil sein, meiner iss das nicht.



Holzschutz und Konfliktbewältigung...



Hallo Tobi,

vielleicht helfen Dir Infos auf dieser Seite:http://www.jochenwiessner.de/downloads/fachwerksanierung-aus-der-sicht-des-holzschutzsachverstendigen

Grüße



Der Spiegel ist die bessere Antwort!



Als IGB-KS bin ich nicht in dieser Community. Da bringen sie aber arg was durcheinander. Wie ich meine Arbeit als KS bzw. IGB Mitglied ausführe können sie schlecht beurteilen.
Hier im Forum verfolge ich keine Ziele. Aber ich schreib meine Meinung, wenn ich denke das mit Verlaub, Leute wie Sie hier fragenden Laien ein unkompetentes Zeug auftischen, dass es einen die Schuhe auszieht. Meine Meinung über Sie z.B. werd ich mir wohl bilden dürfen!? Diese entsteht durch Ihre Texte bzw. schau auch ich auf Ihre angebotene Website, wo ich dann z.B. ausbetonierte Fachwerkschwellen sehe. Wenn so etwas Ihre fachliche Kompetenz aussagt, dan bin ich noch mehr bestrebt Ihnen fachlich Verbal die Stirn zu bieten. Wie sie vielleicht auch mitbekommen haben stehe ich damit nicht ganz allein auf weiter Flur.

Beste Grüße Hieronymus





Der iss gut Ronny Herbst.

"Als IGB-KS bin ich nicht in dieser Community"

Bin bloß nicht sicher ob ich oder du da was verwechselt.

Du verwechselst aber offensichtlich des öfteren etwas.

Ich bin nämlich auch Dienstleister und arbeite als solcher auch nach Sanierungskonzepten anderer Planer und vor allem für die Bauherrenschaft die die Zeche dann bezahlen will und muss.
Soviel mal zu Betonschwellen meiner WEB- Seite unter einem Fachwerkgiebel.
Wenn du in deiner unendliche Arroganz auch mal die schriftlichen Informationen durchgelesen hättest wüstest Du nämlich auch worum es dort ging.

"Entschieden wurde sich für diese Vorgehensweise, da durch den zimmermannsmäßigen Austausch die Wohnung im EG stark in Mitleidenschaft gezogen worden wäre.
Durch den abschnittsweisen Austausch der Schwelle konnte so selbst der Verputz im Inneren, siehe Bild 2 und 3, erhalten bleiben. Die optische Ausführung spielte hier keine Rolle da es sich um eine Baulücke handelte, die wieder durch einen Neubau geschlossen wurde."


Im übrigen hat sich auch in der ganzen Bundesrepublik kein Zimmermann gefunden der den Schlossturm, siehe meine WEB-Seite, sanieren konnte.
Da hats halt ein Maurer mit seinen Leuten gemacht, gel
… und er steht noch.

So und jetzt hier
mal ein Link zur Web- Seite des geschätzten Kollege Rüpke.
Da solltest Du mal ganz genau lesen bevor du glaubst hier jemanden die Stirn bieten zu können.

Iss schon zu dumm wenn man in seiner militanten Arroganz nicht weis was in einer DIN steht und man trotzdem meint betonen zu müssen das man aber nach DIN nicht arbeitet.

Derer Öko-Spinner kenne ich zur genüge.
Ach ja, nach welchen WTA Merkblättern rund um den Holzschutz arbeitet den der große Restaurator???

Wie gesagt die Frage zur Fortpflanzung des Hausbock ist auch noch nicht beantwortet.
Antworten gibt es auch auf der Seite des Herrn Rüpcke.





Ronny Herbst nur für die Suchmaschinen



so jetzt muss ich doch noch mal meinen Senf zugeben



Sehr geehrter Herr Struve,
haben Sie den Link den Sie eingestellt haben auch mal selber gelesen, zumindest die 1. Zeile? Da steht vorbeugender Holzschutz
Der Link ist echt gut das will ich überhaupt nicht abstreiten.
Aber ich kann nicht nachvollziehen wie Sie (mit Ihrer umfangreichen Ausbildung) eine Bekämpfung von Hausbock ausschließlich durch bebeilen sicher stellen wollen. Wenn Sie neben das befallene (bebeilte) Holz einen frischen Balken einbauen und doch noch die ein oder andere Larve da ist, geben Sie mir doch sicher recht das der ungeschüzte Balken dann auch befallen wird?!
Sie sagen einfach das der Hausbock nach bebeilen weg ist und weisen den Fragesteller noch nicht mal darauf hin das er als Aufdoppelung Kernhölzer, die Splintfrei sein solten, nehmen muss, da der Hausbock (wenn dann doch noch einer da ist) wie ihnen ja sicherlich bekannt ist diese nur selten anknabbert.

PS. Der Fragesteller Tobi kommt aus Franken da ist Tanne oder Fichte das übliche Bauholz - also ein Reifholz!



Sind wir hier in der Moped - Show ????





Na ja....ganz so unproblematisch sehe ich das ganze nicht



ich frage mich nur wie hier die DIN 68800-3 greifen
und wie der Fragesteller sich nun verhalten soll?
Eine solche Massnahme birgt sehr viele Fallen.

Grüsse



Ich schlage vor



.... der Fragesteller Tobi sollte sich nicht auf ein Forum verlassen sondern mit einem Sachkundigen für Holzschutz am Bau die Sache VOR ORT prüfen.
Denn auch wenn ich ein solcher bin würde ich mich trauen aus der Entfernung von mehreren 100 km, ohne die genaue Planung der Umbaumaßnahme zu kennen ein Diagnose zu erstellen.
Am besten mal in der Region Sachkundiger für Holzschutz, Sachverständigen Büro für Holzschutz oder ähnliches googeln.
Kostet zwar ein paar 100 € aber man hat einen Fachmann vor Ort der kein Interesse an der Sanierungsleistung hat sondern berät.
Persönlich kenne ich in Süddeutschland nur 3 in Baden Würtemberg also kann ich mit Namen und Anschriften nicht weiterhelfen.





Permethrin und 3-jährige Prinzessin in einem Raum?
Eher schlaf ich selbst drin.





Wo um alles in der Welt habe ich denn geschrieben das der Hausbock nach bebeilen weg ist????



So Ihr Lieben,



nun werd ich mich nach einem ausgiebigen Abendessen wieder der Moped-show widmen.

Herr Struve
1. Das unterscheidet uns von einander schon mal. Wenn Ihr Planer sagt Betonschwelle, machen sie Betonschwelle. Ich bin so kompetent( Sie nennen das Arroganz) so etwas nicht zu tun.PS: Arroganz (Kompetenz)?Ja! Militant?Nein, ich bin Christ.

2.Kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich in Ihrer Gegend bzw. (Deutschlandweit)kein Zimmerer gefunden hat.
Denn die Arbeiten mit Holz nicht mit Beton.

3. Es sehr gute Zimmerleute im Harz gibt, Kameraden von mir
z.B. die Denkmalpflege Lellau in Osterwieck oder die Werkstätten für Denkmalpflege in Quedlinburg.

4. Sie die Schwelle draußen hatten und einen Stahlkorb eingelegt haben. Und Ausreden nicht Verlegen sind.Dann kann man auch Holz nehmen, denn auch das kann man, wenn nötig in Etappen machen.

5.Jeder vernüftige Zimmerer das Problemlos reparieren kann.

6.Beton nicht und niemals in ein Fachwerk gehört. Auch nicht, wenn es verdeckt wird. Das ist Pfusch!!!! Ich betoniere auch nicht, wenn ich Fachwerk verschale oder verputze.Das machen nur Ahnungslose und Bautenschützer, niemals ein Zimmerer.

7. Zu Ökospinner. Öko und WTA zwei unterschiedliche Sachen sind. Und! Herr Struve ökologische und nachhaltige Bauweise auch ein Ziel der IGB ist.

8. Ich mir jetzt ein St. Marientaler Dunkel gönne

9.Ich das so stehen lasse. Prost!





Unter Vorbeugendem Holzschutz ist durchaus auch zu verstehen, das Holzschädigende Insekten der Zugang zur Eiablage im Holz vorbeugend verwehrt wird.
Genau das ist bei der Bekleidungen durch GK oder Putz der wie es beim Dachgeschossausbau üblich ist der Fall.



Geile These!



Klappt der Trick auch bei Siricidae?





Ronny Herbst

Zur Arroganz kommt auch noch unendliche Dummheit.





Wie sieht es denn mal mit Antworten des Dachdecker Ronny Herbst aus?

Armes Christentum



Auszug DIN 68800-2 8.3 geneigte, nicht belüftete Dächer



Die Dachuntersicht ist vollflächig luftdicht auszubilden, auch im Bereich von Durchdringungen und Anschlüssen, entweder
durch die unterseitige Bekleidung oder durch eine zusätzliche Schicht (z.B.Dampfsperrschicht).
Dies alles setzt vorraus, dass sauber und sorgfältig gearbeitet wird und der Befall nicht mehr vorhanden ist.



Das mit der Dummheit müßen sie mir mal erörtern!



Das ist beim Menschen so ne Sache. Sie sind ja richtig Bockig. Ich wollt eigentlich beim Thema bleiben. Was ist denn nun mit dem nachgewiesenen Lebendbefall? Der kann ja nach Ihrer Meinung bleiben? Denken Sie die Käfer Paaren sich in Ihrer mollig abgeschirmten Hütte nicht? Oje Bautenschützer! "Hütet euch vor den falsche Propheten" steht im Buch der Bücher.





Einfach mal Teil 2 der DIN bemühen, da geht es dann auch um die "Vorbeugenden baulichen Maßnahmen"

Auch du Ronny Herbst





Du warst noch nie beim Thema Ronny Herbst,
Lies dir noch mal den Dreck durch den du hier abgelassen hast.
Nicht eine Antwort zum Thema und auch nicht eine Antwort auf Nachfragen.

Und du bist der richtige Prophet, katholisch sicherlich.



Waldorf: “Ich sollte mal zu einem Arzt gehen.” Statler: “Wieso?” Waldorf: “Die Show fängt an mir zu gefallen.”



Ich hab ja keine Ahnung, aber wäre nicht Din 68800 Teil 4 massgeblich (ich hab selbst mehr mit 27001 oder manchmal auch 9001 und Verwandten zu tun)? Ausserdem, Oliver, Du wirst mir das verzeihen, will mir nicht in den Kopf, dass der Hausbock sich nicht weiter fortpflanzt, wenn ich ihn einmaure oder einzimmere. Einer von uns beiden denkt da falsch, oder?



Damit´s nicht langweilig wird!



Herr Struve was nun? Nun sind mit mir noch zwei Fachleute nicht Ihrer Meinung. Sachverständiger,Techniker, Meister und Restaurator usw. bla, bla. Und Sie meinen immer noch Recht zu haben? Damit sie sich mal etwas über den Dachdecker und seine Auffassung von Kompetenz ansehen können stelle ich Ihnen bis morgen früh noch ein paar Bildchen zur Ansicht. Viel Spaß



Bitte keine Mißverständnisse...



...ich bin mir nicht ganz sicher ob ich richtig verstanden bin. Ich möchte die Sparren nicht im klassischen Sinne aufdoppeln, sondern mehr oder weniger "schienen", d.h. einen neuen Sparren seitlich versetzt zum alten einziehen und beide dann verschraubt. Dazu wurde mir von einem Bekannten, der Zimmerer ist, geraten. Ich wollte eigentlich nur noch mal eine Expertenmeinung dazu. Beide Sparren wären dann direkt nebeneinander, ohne bauliche Trennung voneinander. Oder ist diese Methode Quatsch???
Gruß Tobi





welche zwei???



Jawoll genauso habe ich dass verstanden ....



... und deswegen mein bedenken wenn man einen ungeschützten Balken einbauen würde.
Und Ihr Freund hat recht, so wird es gemacht wenn man den Hausbock, wie auch immer, entsorgt hat.
Auf alle fälle reicht ein bebeilen nicht. Lassen Sie sich vor Ort von einem Sachkundigen beraten. Eine Ferndiagnose ist nicht zielführend.
Es gibt auch Maßnahmen ohne Chemie, wie z.B. Heisluft und wenn es doch Chemie eingesetzt werden soll, lassen Sie es von einem Fachbetrieb durchführen.

Lassen Sie sich unbedingt vor Ort beraten.



Selbst die DIN macht auf Risiken aufmerksam



Der Schutz des Dahchstuhls gegen Holzzerstörende Schädlinge allein unter der Anwendung von bestimmten konstrutiven und/oder bauphysikalischen Maßnahmen birgt einfach Risiken.
Selbst die DIN 68800-2 macht darauf aufmerksam.
Darin heisst es, dass man auf einen vorbeugenden chemischen Schutz dann nicht verzichten sollte, wenn Bedenken bestehen, dass die besonderen baulichen Maßnahmen nach dieser Norm nicht eingehalten werden können.

Da es sich hier um einen Lebendbefall handelt, bestehen diese Bedenken.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten.

1. den Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln, wobei diese wiederum im Innenbereich nicht großflächig eingesetzt werden sollten, war wiederum bedeutet,

2. Das befallene Bauteil zu entfernen und durch ein Farbkernholz z.B. Kiefer mit weniger als 10 % Splintanteil oder Eiche zu ersetzen.

Für die Ausführung sollte auf alle Fälle eine Fachfirma beauftragen.



Vielleicht denke ich auch falsch...



...aber wenn ich mein Dach "dicht" mache, d.h. von außen eine Unterspannbahn (vorhanden), dann die Dämmung und von innen eine Dampfsperre, kann sich der Hausbock mehr oder weniger ja nur zwischen zwei Sparren bewegen. Zumindest rein theoretisch. Wenn ich nun das Holz, welches dazwischen liegt und auch die neuen Sparren vorbeugend mit ungiftigen Präparaten (wie schon oft gelesen, z.B. wood bliss) behandle, könnte ich dann damit Erfolg haben?



Die zu den 3 Weisen...



...aus dem Morgenland gehören.Ist bald soweit.
Nochmal zum Mitmeiseln Schlauwienix, es herrscht Lebendbefall L,e,b,e,n,d,b,e,f,a,l,l!!!! das heist der Befall ist nachgewiesen und vorhanden.
Tobi! Such dir einen Zimmererfachbetrieb oder Bausachverständigen, den du anrufen kannst, die können dich beraten. Aber bitte keinen Bautenschützer das wird nur Mumpitz.





Christ?

Lieber Gott



Mach dich nicht verrückt Tobi



Lass dich von einem Fachbetrieb beraten und denselbigen auch ausführen. Du solltest auch bedenken, dass es sich hierbei um einen Eingriff in die Standfestigkeit des Dachstuhl handelt.

Do it your self in Ehren, aber nicht da wo ein Eingriff in die Statik stattfindet.

Grüsse





genau das ist der Springend Punkt.
Beratung und Ausführung durch einen Dachdecker





@ChrisP


Mit den Teilen 2 und 4 der DIN hast Du im Prinzip recht.
Die Bekämpfung (Teil4) des Hausbock, das hängt natürlich vom Umfang ab, wäre dann durch das Abbeilen bzw. Austausch erfolgt.
Die Vorbeugung (Teil 2) dann durch das verkleiden des Holzes.

Die Begattung des flugfähigen Insektenweibchen findet außerhalb des Holzes statt und genau dieses flugfähige Weibchen wird dann an einer vom Männchen ausgesucht Stelle im Holz (Risse Spalten) die Eier ablegen.
Wenn das Männchen kein Holz findet kann das Weibchen die Eier nicht mehr vor ihrem Tod ablegen.

Eventuell nach der Bekämpfung noch verbliebene Larven werde natürlich ihre Population abschließen und das Holz, auch durch eine Verkleidung, als Vollinsekt verlassen.
Das ist durchaus auch bei einigen chemischen Holzschutzmitteln so angedacht dass das Gift erst auf die (schwachen) Larven der nächste Population ausgerichtet ist. (je länger die Wirkzeit desto ungiftiger)
Im übrigen kann man nie sicher davon ausgehen das man alle Larven erwischt, egal ob chemisch oder nicht.

Grüße

PS
Sucht euch jemanden der den Sachkundenachweis Holzschutz am Bau hat,
Ronny Herbst hat die nicht.



Dachdecker



oder Zimmerer, z.B die Firma bei der sein Bekannter arbeitet



Fachmännischen Rat hatte ich bereits...



...im letzten Jahr.
Zitat vom Zimmererfachbetrieb: "Ich besorg dir ein Mittel, damit schmierst du die betroffenen Balken ein und dann wird bald Ruhe sein mit den Viechern!" Dauerte inkl. anschauen und Hände waschen so ca.5min. "Eingeschmiert" hab ich natürlich nichts. Ein zweiter hatte nach einem Telefonat keine Zeit. Das war auch mein Eindruck, die Auftragsbücher sind voll, da ist für sowas keine Zeit übrig.
Ein Sachverständiger, der vom Landratsamt kam, meinte nur ich solle ruhig mal noch abwarten, der Befall scheint ja nicht zu stark zu sein.
Zum ko..., sorry, aber nach diesen Terminen hatte ich die Nase voll. Ich hab mich jetzt dazu entschieden, selbst was zu unternehmen und deshalb bin ich eben auf das www angewiesen. Vielleicht nicht unbedingt der richtige Weg, aber es passiert zumindest was!!!



Mensch Herr Struve



Sie könnten Poet werden.
Sagen sie bloß sie verstehen die Trinität?





"Zitat vom Zimmererfachbetrieb: "Ich besorg dir ein Mittel, damit schmierst du die betroffenen Balken ein und dann wird bald Ruhe sein mit den Viechern!"


Ich schmeiße gleich mein Geld weg,
War wohl ein sehr gläubiger Mensch, hieß der Ronny Herbst
?



Woher will das denn



der Herr Struve wissen?



Nervensägen



hab mal wieder angeklickt bei
"bitte keine weiteren Mitteilungen".
Stinkt euch doch an einem anderen Ort aus.



finde ich zwar erstaunlich ........



... aber wenn Sie das sagen Tobi muss ich das so glauben.
Ich schicke Ihnen eben mal eine e-mail von einem kompetenten Mann, der kennt viele anständige Sachkundige mit oder Zimmereibetrieb bzw. Bautenschutzbetrieb.
An den können sie sich mal wenden eventuell kennt er jemanden bei Ihnen in der Ecke.
Selber machen ist keine gute Idee



In der Tat



der richtige Weg ist es nicht.
Du hast mit den bisherigen Ansprechpartnern ein Glück gehabt, daher kann ich deine Reaktion durchaus verstehen.
Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei deinem Vorhaben um einen Eingriff in die Statik des Dachstuhls handelt.
Ich weiss leider nicht wie die Dichte der Zimmereien in deiner Gegend ist?
Aber ich vermute mal, dass es wohl mehr als nur 2 Zimmereien gibt.





Ronny Herbst,
nicht Glaube zählt sondern
Verstand



Ach Herr Struve



Sie werden es wohl nie lernen. Ihn kann auch keiner helfen.
Es ist nur für die fragenden Laien und für dieses einst gute Fachforum Schade, dass so ein großartiger Fachmann wie Sie hier sein Wissen preist. So meine Bildchen werden wieder gelöscht. Kleiner Tipp, Beton im Fachwerk ist Peinlich auf einer Hompage im Button Fachwerkinstandsetzung.

gesegnete Weihnachten noch



Außerhalb der Muppet Show


Hausbock (Hylotrupes bajulus)  hier die Larve

Lieber Tobias

Ich schäme mich ein wenig für diesen hier praktizierten Forenstil.
Ich verstehe und kenne auch deine schlechten Erfahrungen mit hemdsärmligen Aussagen von Zimmermännern und desinteressierten Sachverständigen.

Trotzdem habe ich noch einmal kurz zu deinem Problem einige Punkte zusammengefasst:

1. Es handelt sich nach deinen Schilderungen um einen aktiven Befall durch die Larven des Hausbockkäfers.

2. Dies erfordert eine fachgerechte Bekämpfung. Dabei haben sich bisher nur einige Verfahren wirklich bewährt und sollten hier auch angewandt werden.

3. Die Bekämpfung von Holzschädlingen wird in der DIN 68800 Teil 4 behandelt, Die anderen Normenteile haben andere Themenschwerpunkte.

4. Ein spezielles WTA Merkblatt zur Bekämpfung tierischer Holzschädlinge gibt es zur Zeit noch nicht.

5. Ein reines Abbeilen ist weder fachgerecht, noch besteht die Aussicht den Befall dabei lückenlos zu bekämpfen.

6. Permethrinhaltige Holzschutzmittel mit einer bauaufsichtlichen Zulassung für tragende Bauteile gibt es zur Zeit nicht, bzw. sind für dein Vorhaben nicht genehmigt.
(Bitte denke hier auch einmal an eine evetuelle spätere Veräußerung!)

7. Ganz subjektiv gesehen, würde ich meine Kinder nicht in einem Dachgeschoß unterbringen, dessen Gesamtkonstruktion mit einem Nervengift behandelt ist.

8. Im knirschen Kontakt mit dem befallenen Altholz nützt dir auch der vorbeugende Schutz auf den anzulaschenden Hölzern wenig, da die Schutzkonzeption sich auf die Eilarven bezieht.

9. Der Einsatz maskierender Mittel (wie von dir angedacht)ist für eine direkte Bekämpfung ungeeignet.

10. Die reine Verbauung der Dachschräge gibt dir keine Gewähr dafür, dass der bereits vorhandene Befall so eingeschlossen wird, dass er dabei erlischt. Es bestehen eher Anhaltspunkte für eine Förderung des bereits bestehenden Befalls (attraktives Neuholz, mikroklimatische Veränderungen etc.)

11. Das Thema vorbeugender und auch der bauliche Holzschutz sollte erst nach einer erfolgreichen Bekämpfung des nachgewiesenermaßen aktiven Befalls in die weiteren Planungen einfliesen.

Lieber Tobias, ich wünsch dir viel Kraft und Freude bei der Renovierung deines Hauses im neuen Jahr.
Bitte mache deine Arbeit gründlich und gewisssenhaft, damit du und deine Familie lange Freude an dem schönen Erbstück habt.

Gruß

Lutz



Da ist doch schon ein guter ...



.... aus Franken! Der Herr L. Parisek
Evtl hat der ja mal Zeit wenn es nicht zu weit ist.





Hallo Lutz, [pubimg 27663]


danke erstmal für deinen fachlichen Beitrag.
Ich stimme mit deinen Ausführung weitgehend überein.

Die Auffassung das bei einer Verbauung eher Anhaltspunkte für eine Förderung des bereits bestehenden Befalls zu erwarten sind teile ich aber nicht.

Die vom vorhandenen Befall nach Abbeilen noch verbleibenden Larven würden natürlich ihre Entwicklung fortsetzen und sich entweder als Vollinsekt durch die Verbauung durchknabbern und ausfliegen oder sich ihre “Zähne” an der Verbauung ausbeißen und vor jeder Möglichkeit sich zu paaren verenden, von diesen Larven geht also keine Gefahr einer neuerlichen Population mehr aus.

Den Insekten, denen es vergönnt sein wird die Konstruktion zu verlassen und die dann auch noch das Glück haben einen Partner zur Paarung zu finden werden aber erhebliche Schwierigkeiten haben ihre Eier wieder im Holz abzulegen, das wäre ja in diesem Fall verbaut.

Wenn ich von Vorbeugendem Schutz geschrieben habe bezog sich der natürlich nur auf den Schutz VOR einer neuen Population und der ist durchaus so auch in der DIN Teil 2 geregelt.

Natürlich muss dem Kunden klar dargelegt werden das der noch vorhandene Befall seine Population vorsetzen, bzw. abschließen wird.

Die Effektivität dieser Vorgehensweise hängt natürlich maßgeblich vom Verbau ab.
Das wurde übrigens in der Tat so bei der Sachkunde gelehrt.

Grüße
Oliver Struve

PS.
Die Paarung vollziehen nicht die Larven in den Fraßgängen sondern die geschlechtsreifen ausgeflogenen Vollinsekten (paarweise).
Das schien hier nicht jedem ganz klar zu sein.



Interpretationen


Lutz Parisek

Lieber Oliver

Ich kann deinen verständlichen, aber leider nicht belastbaren Bekämpfungsinterpreationen in den aufgeführten Punkten gerne noch einige sehr interessante Betrachtungen gegenüberstellen.

Da diese Erörterungen unter Umständen doch ein wenig langwierig sind, würde ich es vorziehen wenn du mich bei Interesse einfach mal anrufst.

Mit besten Grüßen

L. Parisek



Ich kann nicht ander´s sorry!



Also Herr Struve.
Wenn der "Hausbockkäfer", ja Käfer(verpuppt), sich verpuppt hat (wie schon mehrmals von mir erwähnt). Sich als Käfer im verbauten Sparrenfeld herumtummelt, ein Weibchen findet und in der schönen Dämmmung ein Schäferstündschen abhält. Meinen sie, dass die Eiablage nicht wieder im selben Sparren stattfinden kann? Sorry, das ich dafür kein Verständniss aufbringe. Die natürliche Bekämpfung des Kranachaltares im Erfurter Dom ist trotz integrierter Schlupfwespe als natürlicher Feind in der Verbauung nicht gelungen(war zwar Anobium aber im Prinzip gleich)und sie meinen in Ihrer Verbauung ohne Gegner klappt die These und sie haben Recht?





aber ich kann anders ;-)

@Lutz
danke für dein Angebot, ich rufe dich nächste Woche mal an.

Grüße