Haltbarkeit Lärchenschalung

13.05.2013 Daniel



Hallo,

ich hatte mir eigentlich mehr versprochen, aber die unbehandelte Lärchenstülpschalung ist kein Jahr alt und sieht exemplarisch so aus:

Falsch montiert? Schlechtes Holz?



Lärchenschalung



Ein Foto mit größerer Totale wäre hier hilfreich.
Es sieht so aus, dass das Brett auch an der unteren Kante angeschraubt ist. Bitte berichtigen, wenn ich falsch liege.
Der Riss deutet auf eine falsche Montage hin.

Viele Grüße



Die Lärchenschalung



ist nur immer oben geschraubt, da sich die Nut über die Feder leicht bewegen lässt.

Gruß



Hallo Daniel,



ist der Riss ein Einzelfall, oder sehen mehrere Bretter so aus und wie lang sind die Schalbretter?

Mit Grüßen
Danilo



Vermutlich miese Trocknung...



die führt halt zu radialen Rissen.

Das Brett sollte ausgetauscht werden, sollte ja innerhalb der Gewährleistungsfrist liegen.

Grüße

Thomas



Der Riss



sieht aus wie ein Schwundriss, also völlig unproblematisch.
Dazu noch etwas poetisches:

Die Fuge

Gott schuf das Holz, mal hart, mal weich.
Doch eins, sprach er, ist immer gleich.
Es wird nie rasten und nie ruh´n,
wird arbeiten und immer etwas tun.
Und so gab er dem Holz die Zellen,
nun konnt´ es schwinden und auch quellen.
Doch als es schwand, wurd´s plötzlich klar,
da war ein Stück – wo nichts mehr war.
Und so sprach der Herr, der Kluge:
„Mein liebes Holz, das ist die Fuge.
Trag sie mit Achtung und mit Stolz,
an ihr erkennt man dich als Holz.“
Auch Fugen sind ein Stück Natur,
Begreif´ das, Mensch – sei nicht so stur.

Viele Grüße



Naja,



Trockenrisse, die durch das halbe Brett gehen, sind schon kein Problem mehr, sondern Feuerholz. Da hilft auch kein Reimchen.

Die Risse waren wohl schon zu Montagezeiten im Holz, markieren sich aber unter Bewitterung stärker.

Grüße

Thomas



Eingeengt



Lieber Daniel

Aus meiner Sicht erkenne ich auf dem Foto eine Montage der Bretter die auf den Stirnholzseiten zu dicht am Mauerwerk anliegt. Auch ist deutlich ersichtlich, dass die Risse immer von den Stirnseiten ausgehen.

Meine Folgerung lautet daher:
Die Bretter sind ohne seitliche Bewegungsfuge zu dicht an das Mauerwerk montiert. Bei den natürlichen Schwind- und Quellbewegungen bleibt das Holz partiell am Mauerwerk hängen und kann den Eigenbewegungen nicht nachgeben, was wiederum zu Rissen von eben diesen Stellen ausgehend führt!

Mit besten Grüßen

L. Parisek