Oberflächenbehandlung Fachwerkwand aus Nadelholz

28.08.2006



Hallo, ich habe eine Frage zur Oberflächenbehandlung einer neu gebauten Fachwerkwand aus Nadelholz, ursprünglich hatte ich vor, sie zuerst mit Borsalzlösung zu behandeln, nun hat mich aber dieses Forum darüber aufgeklärt, dass dies nicht optimal ist. Die Endbehandlung soll mit Leinöl und Eisenoxid erfolgen. Meine Frage ist nun, wie schütze ich das Holz am besten vor Schädlingen, wenn nicht mit Borsalz? Reicht am Ende das Leinöl (aber ich denke, das ist eher ein Witterungsschutz?)? Das Holz ist nicht imprägniert und schon eingebaut, also geht nur noch ein Anstrich-aber eben mit was? Ich hoffe hier auf fachkundige Hilfe, es soll nämlich endlich losgehen...

Herzliche Grüße!



DIN 68800



Guten Tag, da es sich um tragende Bauteile handelt, greift das Bauordnungsrecht über eingeführte technische Baubestimmungen. Das sind u. a. wesentliche Teile von DIN 68800 Teil 2 und Teil 3. Eine bewitterte Sicht-Facherkfassade ist in Gefährdungsklasse 3 einzuordnen (Bei konstruktiven Unzuläglichkeiten kann partiell sogar einmal GK 4 entstehen, soll hier aber nicht diskutiert werden). Sie schreiben, dass Sie "Nadelholz" verwenden. Alle im Bauwesen zugelassenen Nadelhölzer sind nicht dauerhaft genug, um gemäß DIN 68800 in GK 3 auf chemischen Holzschutz zu verzichten. In Gefährdungsklasse 3 muss das bauaufsichtlich zugelassene Holzschutzmittel vorbeugend gegen Pilze und Insekten wirken und außerdem auswaschungsbeständig sein. Bor ist nicht auswaschungsbeständig! Es gibt einige andere zugelassene HSM, die für Gefährdungsklasse 3 geeignet sind (meist quaternäre Ammoniumverbindungen). In der Regel ist aber im Zulassungsbescheid oder im technischen Merkblatt angegeben, dass Imprägnierung auf Gefährdungsklasse 3 nur in stationären Anlagen möglich ist. Beim Streichen bekommt man weniger Schutzmittel ins Holz, deshalb wird beim Streichen dieser Präparate i. d. R. nur Schutz auf Gefährdungsklasse 2 erreicht. Man kann also wohl noch versuchen die gegebe Situation zu verbessern. Wenn man eine Vorhangfassade oder anderen Wetterschutz baut, könnte man außerdem die Konstruktion in die Gefährdungsklasse 2 überführen -auf kosten dese Sicht-Fachwerks-.
Über beschränkte Aufnahmefähigkeit für Tränkmittel usw. will ich mich nicht auslassen. Denjeneigen, die jetzt sofort sagen, dass DIN 68800 ja veraltet wäre kann ich nur sagen: Das Baurecht macht die Anwendung von Teil 2 und Teil 3 Abs. 1-10 bei tragenden Bauteilen zur Pflicht. Alternative wäre nur eine "Zustimmung im Einzelfall". Die kann vieleicht über Argumentation mit DIN EN 460 angestrebt werden. Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



Holzöle



Entweder naturbelassene Holzöle oder farbig eingestellte.
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten.
Wenn Öle zum Einsatz kommen sollten, dann nur die Sichtseiten und die Flankenbereiche (max. 15 mm!!) nach innen behandeln.
Die Ausfachungen sind da jedenfalls ein weiterer Aspekt, um genauer mit Ihren Ansichten zur Holzbehandlung ins Gespräch zu kommen.
Z.B. NATURAL ist da ein sehr gutes Produkt, aber auch Holzweg bzw. Auro.
Wird mit Lehmbaustoffen ausgefacht und ausgebaut, so ergibt sich unweigerlich ein natürlicher Holzschutz, der eben dem konstruktiven mit unterstützt.
Somit erübrigen sich also größtenteils der Einsatz von Giften, obwohl Borsalz nicht als kritisch zu betrachten ist.
Es kristallisiert im angewendeten Bereich aus und schützt damit.

Grüße Udo



Holzschutz und Farbgebung



Hallo Karen,

der Ulrich hat Dir die Lage gemäß Baurecht genau erklärt und der Udo einen guten Praxistip hinzugefügt.
Jetzt möchte ich noch meinen Senf dazugeben.
Dieses kustergültige neue und alte Fachwerk ist nach meiner praktischen Erfahrung mit dem Holzschutzmittel Altrosil Timber gegen jede Form von Holz zerstörenden Pilzen und Insekten,Wasser und Feuer geschützt und zwar dauerhaft weil es sich unauflöslich mit der Holzstruktur verbindet.Zudem ist bis zur Eindringtiefe von etwa 10 mm im Anstrich oder Sprühverfahren eine deutliche Holzverfestigung zu verzeichnen. Das Holz bleibt diffusionsoffen und ist somit für alle folgenden Anstriche bestens vorbereitet. Das Holzschutzmittel verfügt nicht über eine Zulassung und funtioniert trotzdem in der beschriebenen Weise. Ich bekämpfe auch Echten Hausschwamm seit Jahren damit. Entgegen aller DIN und sonstiger Vorschriften. Für die Farbgebung empfehle ich Dir Hesedorfer Naturharz Öllasuren, mit denen ich ebenfalls seit Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht habe.


Mit freundlichen Grüßen aus Berlin


Werner Gensky

www.das gesunde Bauwerk.de



Vielen Dank!



Hallo,
Ihr habt mir sehr weitergeholfen - aber auch neue Fragen aufgeworfen:
Werner, wenn Du schreibst, dass genannte Mittel ist nicht zugelassen, kannst Du sagen, warum nicht? Und warum wendest Du alternative Mittel an, welchen Nachteil haben die herkömmlichen/zugelassenen? Und wodurch zeichnen sich die (für Klasse 2) zugelassenen HSM aus?
Der Beitrag von Ulrich war sehr interessant für mich, von der Warte aus habe ich das noch gar nicht gesehen.
Wo liest man denn als bauender Laie diese Baubestimmungen nach? Für wen sind diese bindend?
Ich hätte nicht gedacht, dass das Thema so kompliziert wird...
Vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, zu antworten, herzliche Grüße,

Karén



Schwierige Entscheidungen



Hallo Karen

Nachdem ich auch hier diese Empfehlungen zu Leinölanstrichen lese und selbst wiederholt Hausbesitzern begegnet bin, die dieser Empfehlung gefolgt sind und dies nie mehr tun würden, möchte ich wie bei einer ähnlichen aktuellen Fragestellung im Forum auch hierzu in Form eines Zitates noch einmal Stellung nehmen.




Der nachfolgende Auszug stammt aus einem Beitrag von Dr. P. B ö t t c h e r ehem. Leiter der Abteilung Oberflächen- und Holzschutztechnik am renomierten Wilhelm-Klauditz-Institut in Braunschweig. Der Auszug entstammt einem Beitrag veröffentlicht im WTA Almanach 2006 unter dem Titel "Anstriche und Beschichtungen auf Holz".
Die vorgetragenen Einschätzungen und Erkenntnisse harmonieren mit vielen anderen Veröffentlichungen und Empfehlungen wie z.B. auch den Arbeitsblättern des Deutschen Zentrums für Handwerk und Denkmalspflege in Fulda:

"...Fachwerkkonstruktionen sind von ihrer Funktionalität begrenzt maßhaltige Holzbauteile. Allerdings besteht aufgrund der großen Abmessungen der Fachwerkhölzer in der Regel nicht die Gefahr, dass das ungeschützte Holz in seiner Tragfähigkeit durch die wetterbedingte Vergrauung der Oberfläche an Festigkeit verliert.
Haupteintragsorte für Wasser in die Fachwerkkonstruktion sind die Fugen zwischen Holz und Ausfachung (Sichtfachwerk ist nicht schlagregendicht) und innenseitige Kondensatwasserbildung wegen ungenügender Wärmedämmung, z.B. durch geänderte Nutzungsbedingungen. Auch Fugen zwischen zwei Holzteilen sind Aufnahmewege für Wasser. Das Eindringen von Wasser in das Holz ist also kaum zu vermeiden. Anderseits kann das in der Regel in flüssiger Form in das Holz eingedrungene Wasser nur über die Außenflächen abdunsten. Um so wichtiger ist es, dass das Wasser über diese Holzflächen möglichst ungebremst wieder abdampfen kann. Das ist nur durch die Verwendung von Beschichtungssystemen mit sehr geringen Diffusionswiderständen möglich. Bei dichten Anstrichschichten wird dieser Vorgang mehr oder minder stark behindert. Dadurch werden die Bedingungen für ein Pilzwachstum begünstigt. In den besonders kritischen Bereichen der Anschlusspunkte von Pfosten und Streben an Schwellen können selbst die für Außenfachwerk häufig eingesetzten Eichenkemhölzer innerhalb kurzer Zeit stark zerstört werden.

Als obere Grenze des Diffusionswiderstandes der Anstrichschichten wurde ein SD-Wert von 0,5 m empirisch ermittelt. Damit muss Fachwerk als nicht maßhaltiges Bauteil behandelt werden. Besonderer Sorgfalt ist dabei auf die Einhaltung der maximalen Schichtdicke zu legen. Da für diese Anwendung heute vor allem wasserverdünnbare Beschichtungssysteme eingesetzt werden, besteht die Gefahr, dass beim Auftrag des Mittels auf eine raue, ausgewitterte Holzoberfläche ein Teil des Verdünnungswassers schnell in das Holz wegschlägt. Dadurch wird die Viskosität rasch erhöht und erschwert den Auftrag von hinreichend dünnen Anstrichschichten. Um dennoch nicht zu hohe Schichtdicken aufzutragen, sind ein sorgfältiges Verstreichen des Anstrichstoffes und gegebenenfalls ein Vorwässem der Holzoberfläche erforderlich. Dies benötigt zusätzliche Zeit und ist häufig nicht in der Kalkulation vorgesehen. Bei richtiger Ausführung sind Renovierungsintervalle von ca. zehn bis zwölf Jahren erreichbar.
Die oben rechts stehende Tabelle gibt für einige an Fachwerkgebäuden eingesetzte Beschichtungssysteme die Diffusionswiderstandszahl an.

Daraus folgt, dass die meisten Anstrichsysteme, so auch so genannte "historische Olanstriche", für diesen Einsatz ungeeignet sind. Untersuchungen an historischen Fachwerkbauten zeigen, dass diese Erkenntnis bis weit in das 19. Jahrhundert als Erfahrung vorlag. Entsprechend wurden an Fachwerkbauten hauptsächlich die Zierstücke farblich gefasst. Der eigentliche Feuchteschutz des Gebäudes wurde durch konstruktive Maßnahmen (z.B. Dachüberstände, vorspringende Geschosse und Wandbekleidungen mit unterschiedlichsten Materialien) erreicht. Erst im 20. Jahrhundert wurden viele dieser historisch authentischen und technisch sinnvollen Vorhangschalen zugunsten einer Fachwerksichtigkeit entfernt. In ungünstigen Fällen war eine rasche Zerstörung der wertvollen Substanz die Folge.

An Beschichtungen für Fachwerkhölzer sind folgende spezielle Anforderungen zu stellen:
• Sie dürfen die Wasserdampfdiffusion nicht oder nur gering behindern (niedrige Diffusionswiderstandszahlen / hohe Durchlässigkeitswerte).
• Sie sollen nach Möglichkeit einen Schutz vor Schlagregen bieten.
• Sie sollen einen ausreichenden UV-Schutz für das Holz bieten.
• Sie sollen möglichst dünn und gleichmäßig auch auf rauen Oberflächen aufgebracht werden können.
• Sie sollen mindestens fünf Jahre bei direkter Wetterbeanspruchung halten.
• Sie sollen möglichst allen Wünschen einer fachwerkspezifischen, farblichen Gestaltung gerecht werden....."



Ich bin der Ansicht, dass wir in unseren Vorlieben für bestimmte Produkte oder Techniken immer wieder überprüfen sollten. Daher würde ich bei aller Liebe zu ökologischen Materialien heute bei der Empfehlung sogenannter "klassischer Ölanstriche" sehr vorsichtig sein.

Ergänzend einige allgemeine Empfehlungen zu Beschichtungen von Fachwerhölzern:

□ Der Anstrich der Fachwerkelemente hat vor dem Verputzen zu erfolgen.
□ Der Anstrichuntergrund muss sauber und trocken sein.
□ Kanten und Ecken sind durch geeignete Maßnahmen auf einen Rundungsradius von min. 3 mm zu bringen.
□ Eine Holzschutz, bzw. Bläueschutzbehandlung der Oberfläche ist soweit nicht schon im Anstrichstoff vorhanden gesondert vorzusehen. Für den Befall durch tierische Holzschädlinge ist zu beachten, dass eine Eiablage nur in Rissen und sich zum Beispiel konstruktiv ergebenden Spalten erfolgt, daher wären eigentlich speziell nur diese Ablagepunkte gezielt zu behandeln. Auch ist die Attraktivität der Hölzer abhängig von Verströmen holzeigener Duftaerosole, dieses Abströmen wird aber meist schon durch einen abdeckenden Anstrich stark reduziert.
□ Die Farbschichtdicke sollte 0,2 mm nicht überschreiten. Im Zweifelsfall sollte der Sd Wert des Anstriches 0,5 m äquivalente Luftschichtdicke nicht überschreiten.
□ Der Anstrich ist bis auf die Höhe der Rohausfachung vorzunehmen.
□ Vor den Verputzarbeiten sind die Anstriche durch Abdecken mit geeigneten Materialien vor Verschmutzungen zu schützen.
□ Zwischen den Berührungsflächen Ausfachungsverputz / Fachwerkhölzern ist ein Kellenschnitt durchzuführen.

Mit besten Grüßen


L. Parisek



Hallo Karen



Das ganze Thema erschöpfend zu behandeln sprengt den Rahmen dieses Forums.
Ich habe mich immer in dem Fall von der DIN 68800 verabschiedet wenn ökologische Ansprüche der Kunden im Vordergrund standen.Zudem kann kein einziges zugelassenes Holzschutzmittel die genannten Eigenschaften von Altrosil Timber in sich vereinigen. Eigenschaften zugelassener Holzschutzmittel wie fischgiftig,Aerosol nicht einatmen,Hautkontakt unbedingt vermeinen, behandelte Flächen nicht ungeschützt in Wohnräumen belassen, sind nur ein kurzer Auszug aus dem Vokabular der Sicherheitshinweise.
Auch PCP,Lindan,DDT unt TBT haltige Mittel waren einmal zugelassen. Heute müssen ganze Dachstühle deswegen abgerissen oder sehr aufwendig behandelt werden um Gesundheitsschäden für Bewohner zu vermeiden.
Die einfachste Frage in diesem Zusammenhang ist immer: Wem nützt es. In dem Zusammenhang empfehle ich Dir das Buch "Von Ratten und Menschen", geschrieben von einem ehemaligen Staatsanwalt zum Thema wie die chemische Industrie mit Menschen umgeht. Vor diesem Hintergrund haben sich kluge Leute Gedanken gemacht wie es auch ohne Gift geht. Und das mit Erfolg. Die Industriedominierten Zulassungsbehörden für Holzschutzmittel sind wenig geeignet solche Bemühungen zu honorieren. Deshalb schere ich mich wenn irgend möglich nicht um Paragrafen sondern liefere meinem Auftraggeber ein wohngesundes Bauwerk ab und das ohne qualitative Einschränkungen.

Für weitere Fragen stehe gern auch telefonisch zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin


Werner Gensky


www.das-gesunde-bauwerk.de



Das Kind neben der Badewanne



Entschuldige Werner, wenn ich mir abseits der fachlichen Diskusson einmal einige persönliche Stellungnahmen erlaube.

Ich kann deine Argumentationsketten gut nachvollziehen aber dein Schlußfolgerung hört sich ein wenig nach Trotzreaktion an.

Ich werde unserem Staatsgefüge auch nicht erbost dem Rücken kehren, blos weil in unserem Land vieles schief gelaufen ist und noch schief läuft. Das Grundgefüge hat sich in seiner Kernstruktur bewährt auch wenn an vielen Punkten massive Umbauten nötig sind. Wir sind immer noch die wohlgenährten Nutznieser dieser Strukturen auch wenn wir uns heftig darüber beschweren.


Genausowenig werde ich die positiven Aspekte der Normierungen nicht in den Mülleimer stopfen, sondern lediglich genauer hinterfragen. So dumm, borniert und korrupt sind diese technischen Strukturen nun auch nicht.
Ich ziehe jedenfalls diese Normierungen und Regelungen, einem für unserer verständliche Sehnsucht nach einem gesunden Leben alternativ untergeschobenen verschrobenen baubiologischen Dogmatismus noch immer vor.

Gruß

Lutz Parisek



Altrosil Timber



scheint nach Herstellerangaben ja ein wahres Wundermittel zu sein, wenns wirklich so funktioniert (hab mir die entsprechende Homepage angeschaut). Die Entscheidung ist wohl dahingehend gefallen. Mir ist die ungiftige Variante schon recht. Ich habe noch ein paar Fragen an den Hersteller gesandt, ansonsten, vielen Dank Werner (hab mir auch Deine Homepage angeschaut und komme bei weiteren konkreten Fragen gern auf Dein Beratungsangebot zurück)!

Die Grundsatzdiskussion über die (chemische) Industrie lasse ich jetzt mal lieber aus.

Herr Parisek, Ihr Beitrag war sehr aufschlußreich was den Ölanstrich angeht. Ich bin auch gern bereit, das alt hergebrachte zu überdenken, aber ich will mit dem Ölanstrich ja nicht verhindern dass Feuchtigkeit nach außen gelangt, sondern dass sie erst gar nicht ins Holz hinein kommt. Daher ist es wohl besser, einen dichteren, aber eben nicht ganz dichten Wetterschutz aufzubringen? Die Wand steht außerdem der Wetterseite abgewandt, soviel wird da also nicht passieren.
Mir wurde der Leinölanstrich von Restauratorenausbildern der Handwerkskammer/Denkmalpflege empfohlen und ich glaube, da echte Meister ihres Faches vor mir gehabt zu haben. Was wäre, mal abgesehen vom konstruktiven Schutz, Ihre Alternative?

Es liegt mir ja fern, den Rahmen des Forums sprengen zu wollen, es ist aber eine interessante Diskussion geworden...

Grüße aus Sachsen,

Karén



Wunderliches



Liebe Karén

"wahres Wundermittel" machen mich immer sehr misstrauisch, aber schön für dich, dass du jetzt eine Entscheidung getroffen hast.

Aber trotzdem hab ich den Eindruck, das meine Stellungnahme fachlich nicht klar angekommen ist. Beim Fachwerk kommt immer Wasser in die Konstruktion hinein. (Wenn ich mir den Dachüberstand auf deinem Foto anschaue kann ich auf den konstruktiven Holzschutz leider auch nicht bauen) Entscheident ist es durch geeignete Maßnahmen und Mittel das Wegtrocknen des Wassers zu ermöglichen.

Wenn es nun gewisse Mittel gibt die wahre "Wunder" garantieren verunsichert mich das doch gewaltig, vielleicht hätte ich den Hausierer von heute Nachmittag mit der "Wundermedizin" die gleichzeitig gegen Krebs und Haarausfall doch nicht wegschicken sollen. Auch meinen Kirchenaustritt werde ich noch einmal überdenken, denn bisher habe ich mich leider nur "gewundert".

Nun jedoch genug, viel Freude und gutes Gelingen mit eurem schönen Haus

Gruß

Lutz Parisek