Kirschholz hirnholzparkett oder Stäbchen

27.01.2008 JJJJ Lehmmichel



Hallo, liebe Leut, vor vier Wochen wurde meine 80-jährige Kirsche gefällt,und in Meterstücke für Brennholz kleingeschnitten.In der Zwischenzeit dämmerte es mir aber,dass man etwas besseres damit machen könnte als im Ofen zu verfeuern.. Ich könnte mir vorstellen daß es einen wunderschönen Parkettfußboden abgeben könnte. Meine Fragen, Gibt es Schreinereien,die mir aus den relativ kurzen Stücken (ca. 90-110 cm lang) Längsstäbe sägen können. Wie groß ist wohl der Aufwand? Die Durchmesser der Stämme reichen von 15-20 cm über ca25 cm bis über 35 cm, wobei der größte Anteil wohl eher die kleinen und mittleren Querschnitte ausmacht.Es war eine vierstämmige Kirsche.Mußich das Holz erst trocknen lassen und dann sägen,oder erst sägen und dann trocknen,(kleinere Stücke trocknen doch schneller). Wann gibt es welche Risse. Oder ob es einfacher wär.Hirnholz scheiben aus den Stämmen zu sägen? Mein armenischer Freund empfiehlt mir sogar RundholzHirnholz,aber wie soll man bitteschön die Zwischenräume ausfüllen? Das Ganze soll dann auf einen Estrich verklebt werden. Vielen Dank für Eure Tipps. Schöne Grüße aus Mittelhessen.



Vertraue Deinem armenischen Freund...



...mehr in Sachen Weinbrand oder Schwarztee, frisches Hirnholz vom Kirschbaum nimmt schnell Formen an (Radialrisse), die es ofenfertig machen.

Sägewerke mögen solch kurzes Zeug meist nicht, im Gatter lässt es sich nicht schneiden.

Das Zauberwort heißt "Blockbandsäge". Wer ein solches Teil hat, könnte das Holz einsschneiden. Bitte unbedingt frisch schneiden und gut einstapeln (Stapelleisten, luftig, Schutz vor direkter Sonne, Hirnholz anstreichen, entrinden).

Also bei den alteingesessenen Tischlereien, Stellmachereien und Sägewerken durchklingeln, wer eine Blockbandsäge sein eigen nennt.

Grüße

Thomas



Bei mehrstämmige Bäumen...



... weicht die Stammausrichtung oft stark von der Senkrechten ab, was u.a. zur Zugholzbildung und zu Spannungen im Holz führt. Dadurch treten oftmals starke Trocknungsschäden auf bzw. die spätere Bearbeitung ist problematisch...

Ob in diesem Fall die kurzen und teiweise dünnen Abschnitte als Werkholz taugen, wage ich zu bezweifeln, aber es lassen sich aus derartigen Stammabschnitten durchaus aus dem Vollem gearbeitete, nette Massivholzdinge herstellen.

Viel Spaß damit
Frank



Kirschholz



Ein interessantes material.
Hier einmal im Bad eingesetzt.

Udo



Keine halben Dinger, Udo!



Die schöne Frau in der Wanne fehlt, statt dessen 2 dröge Flaschen...

Grüße :-)

Thomas



Bei Anke



Dies ist bei Deiner Mitpatengesellschaft!
Ich bitte Dich!

Wässernde Grüße
und stell Dir's doch einfach vor,

Udo