Fußbodenheizung ohne Estrich.... Sinn- oder Unsinn

20.10.2010



Hallo ihr Lieben,
würde gerne einmal rundfragen, wer Erfahrung mit einem FBH-System ohne Estrich hat. Und ob es Sinn- oder Unsinn macht, solche Systeme den Nassen vorzuziehen.

Habe jetzt ein paar Unterlagen von joco und Ripal. Aber irgendwie zweifle ich noch stark an allem.
Möchte keinen Heiz-Estrich, weil ich Holzdielen verwenden möchte, in 2 Räumen ein niedriger Aufbau von Vorteil wäre und ich auch sonst nicht mehr so viel Nässe im Haus gebrauchen kann.
Ausserdem soll die FBH ohne Estrich reaktionsschneller sein und ich hätte nicht so viel Nässe im Haus und Zeit beim Sanieren gespart. Ich würde auch gerne viel selbst machen... muss aber nicht unbedingt.
Kann mir da jemand mal seine Erfahrungen schildern oder mir ein System empfehlen... Es gibt wirklich viiiiiele Hersteller von solchen Systemen.
Liebe Grüße
Eva



Alternativ



http://www.lithotherm-system.de/



Hallo Eva,



habt Ihr schon mal an eine Wandheizung gedacht die bei einer Holzdielung zu bevorzugen ist?

Die Gründe dafür sind das Holz selbst schon sehr behagliche Oberflächentemperaturen hat und selbst ein schlechter Wärmeüberträger ist. Auch trocknet Holz unter der Beheizung aus und bildet Spalten.

Grüße Gerd



Holz bildet Spalten?



Wir haben in unserer noch Wohnung Fußbodenheizung mit Echtholzparkett darauf, da sind nach Jahren weder Risse noch Spalten zu sehen, man kann also nicht pauschal behaupten das Holz unter Beheizung Spalten bildet, ein Brett auf welchem Gestern noch ein Vogel saß wird Gewiss den gewünschten Spalt zum vorschein bringen, ein ordentlich getrocknetes Holz eher nicht, auch kann ich nicht behaupten das Holz behagliche Oberflächentemperaturen hat, wenn die Heizung, bei Temperaturen wie jetzt gerade, nicht läuft ist der Boden genau so kalt wie der geflieste Bereich.

MfG



Immer dieselben Gerüchte, Gerd!



Nix gegen Wandheizung, aber eine mit der richtigen Feuchte, auf das richtige System eingebaute Dielung bringt eben doch keine das dielenübliche Maß übersteigende Fugenbildung, wenn auch das Raumklima halbwegs stimmt.

@ Eva

Und woran zweifeln Sie nun? An den vielen Referenzobjekten von Ripal z.B.? Einige der Referenzobjekte habe ich mit Dielen ausgestattet, viele haben Bauherren, incl. FBH, selbst verlegt. Ich hatte noch keine Reklamationen. Und es wird, auch durch 28mm Holz, dank der großen Fläche und trotz geringer Vorlauftemperatur, warm. Wichtig ist, daß Sie nicht nur Komponenten von irgendwoher kaufen, sondern besonders, daß der Hersteller für Ihre konkreten Bedingungen eine Berechnung aller relevanten Werte und ein detilliertes Projekt mit Verlegeplan anbietet. Ripal macht das standardmäßig, wer noch, weiß ich nicht.

Grüße

Thomas



Gut,



bei einem aufgekleblten Parkett mag sich das mit den schwinden anders darstellen. Nur stand das Aufkleben nicht zur Debatte!

Nun das Holz ein schlechter Wärmeüberträger ist ist den meisten bekannt. Das für Fußbodenheizung im Trockenaufbau nur wenige Holzsorten in Fragen kommen sollte auch klar sein.
Und das diese Holzsorten im Kombination mit eine Fußbodenheizung im Trockenaufbau sehr kostenintensiv ist, ist auch bekannt.

Ich habe nix gegen eine Fußbodenhiezung mit schweren Bodenbelegen. Nur meine ich, dass sich bei einem Holzboden aus verschieden Gründen, und da ist die Oberflächentemperatur des Holzes nur eine eine die Fußbodnehizng als unpassen darstellt.



....



meine Wahl fiel auf Holz, weil ich die "kalten" Fliesen etwas scheue. Ich bin der Meinung, dass man da schon früher die Heizung anstellt.
Vielleicht täusche ich mich da auch und aus diesem Grund ist so ein Forum ja ganz gut. Also- her mit den Erfahrungsberichten!
Aber ich kann mir vorstellen, dass Parkett auch sehr kalt wird, da die Oberfläche nun mal ziemlich glatt ist. Von daher wäre ich mit einer Fliese wahrscheinlich günstiger und robuster unterwegs. Das Parkett was für mein Zwecke in Frage kommen würde, wäre recht teuer.
Zum Thema Holzdielen riet mir repal zu sibirischer Lärche, worauf der Holzdielenhersteller mit Kopfschütteln reagierte und meinte, dass das denkbar ungeeignet wäre. Repal daraufhin..."Das ist das erste was ich höre."
Da gehts dann nämlich schon los. Und da ich nichts zu verschenken habe... weder Geld noch Heizenergie.... muss ich da das Optimum finden.
Aus diesem Grund habe ich nun hier nach dem Sinn von Heiz-Estrich gefragt. Wenn ich nämlich mit meinen Heizschläuchen zweimal Material aufheizen muss, verliere ich doch eigentich Oberflächentemp. oder nicht?

Und ja, Wandheizung ist bei mir auch geplant, aber nicht ausschließlich. Vor allem ist repal nicht wirklich von meinen Backsteinen ohne Dämmung begeistert!!
Da bekomme ich sehr schlechte Werte, meinte der Sachbearbeiter......
LG Eva



Was



schon interessant îst, ist das der Hersteller der Fußbodenheizung ein Holz empfiehlt das der Holzhersteller ablehnt. Woher kommt das? Weil es oft Probleme in dieser Kombination mit einer Holzdiele gibt!!

Wenn unter der Holzdiele eine Dämmung liegt, und das ist im Trockenaufbau sehr einfach umzusetzen hat der Boden eine Oberflächentemperatur von mindestens 20°C und das reicht.

Auch ich würde ggf.unter der Wandheizung eine leichte Innendämmung empfehlen. Gerne beraten wir dazu auch unverbindlich.

Grüße aus Koblenz



Ohne die Wandheizung...



...endlos diskutieren zu wollen, eine Dämmung zwischen Backstein und WH sollte schon sein. Auch wenn Sie Deutschland lieben, heizen sollten sie es nicht mehr als notwendig.

Zum System von Ripal: Der eine gibt seine Dielen für dieses System frei, der andere nicht. Viele kennen es nicht. Klar, das ein Holz, das gestern noch im Wald stand, trotz nominell korrekter Einbaufeuchte mehr arbeiten wird, als ein Material, das zunächst eine Lufttrocknung hatte. Ich verlege dieses System, und auch Dielen aus u.a. sibirischer Lärche ebendarauf bei voller Gewährleistung. Was bei Oberflächentemperaturen von ca. 24 Grad und Vorlauftemperaturen von 32-35 Grad bei perfekter Wärmeverteilung unter den Dielen auch nicht sonderlich mutig ist. Besser im Nadelholzbereich würde mir aber Douglasie, weil ruhiger liegend, gefallen. Statt aus Sibirien kommt sie auch aus einheimischen Wäldern, ich kenne die Lieferanten und kann deren Qualität besser einschätzen.

@ Gerd

Und es ist keine Preisfrage hinsichtlich der Holzart. Douglasie, solange sie nicht in gewaltigen Dimensionen daherkommt, ist nicht teuer, und Tanne wie auch Fichte sind durchaus geeignet. Unter der Voraussetzung geeigneter Qualität ist nahezu jede Holzart geeignet. Selbstredend muß man bei schnell und viel arbeitenden Hölzern mit etwas größerer Fugenbildung rechnen, die man aber durch die Dielenbreiten auch wieder begrenzen kann. Zudem können die dichteren hellen Hölzer, die gern etwas "nervöser" sind, dank besserer Wärmeleitfähigkeit mit geringerer Vorlauftemperatur angesteuert werden als z.B. Tanne. Mir ist zum Beispiel ein Objekt bekannt, wo der Bauherr 22mm Weißbuche auf Ripal verlegt hat. Seit Jahren ohne Probleme.
Wenn's Dich doch 'mal so sehr interessieren würde, daß Du nicht nur konträr polemisierst, sondern Dich 'mal mit dem System näher beschäftigen tätest! Aber ein liebgewonnenes, durch die Jahre gehegtes Vorurteil gehört halt schon fast mit zur Familie...

Grüße

Thomas



heizen wie die Sonne



wie schon in anderen Foren hinterlegt denkt wohl keiner ans heizen wie die Sonne .

dh der Boden bleibt. die Wand bleibt, die Decke wird 4 cm niederer

Ihr könnt meine Erfahrungen ruhig nützen

info@brendle-energieservice.de



Was für ein...



...rätselhater Werbeeintrag. "Heizen wie die Sonne" können wir definitiv nicht.



kein Werbeeintrag



in Österreich und in der Schweiz Standard

und heizen wie die Sonne kann man

einfach mal anmelden und vorbeikommen , dann staunen



Üblicherweise...



...gibt es hier mehr Fakten. Aber jeder entscheidet ja selbst, wie er sich darstellt.



@Lieber Thomas,



bitte lasse es einfach mich überzeigen zu wollen, oder mir die das Polemisieren zu unterstellen!!

Ich mache das bei Dir auch nicht!

Abgesehen davon das ich wie bekannt die Wandheizung favorisiere und ein Fan von Holzböden bin (ich habe selbst unter anderem Dinesen Böden bei drin) halte ich aus verschiedenen Gründen, die ich auch auch schon mehrfach dargelgt habe nichts von der Kombination von FB mit Holzböden.

Ich möchte auch mal vermuten, dass ich mich im Gegensatz zu Dir sehr intensiv mit dem Thema beschäftige und öfters FB projektiere. Auch habe ich mich mit dem von Dir favorisierten Jahnsen System intensiv beschäftigt. Das letze mal letzte Woche auf der Bau Messe in München.

Wir hatten zu dem Thema ja schon einige Dikussionen.

Wenn Du mir dazu etwsa schreiben möchtest, tu es bitte in mein Profil.

Grüße Gerd



@ Gerd



Dachte schon, Du hättest mich vergessen :-)

Beispiel Dinesen, deren hochwertige Dielung Du bestens kennst: Dinesen gibt exakt die Douglasiendielung, die Du auf dem Boden liegen hast, für FBH frei. Und nicht nur etwa für ein Niedertemperatursystem wie Ripal, sondern auch für das System von Janssen, das mit hohen Vorlauftemperaturen betrieben wird.

http://www.dinesen.com/PDF/vejledninger/de/06_Fussbodenheizung_Anleitung.pdf

Das Ganze ist also technisch ausgereift und sehr gut möglich. Ob man das nun als "Fan" betrachtet oder ablehnt, hat nur nichtsachliche Gründe.

Grüße

Thomas



Ich war die Letze Woche in



München auf der Baumesse.

Natürlich gibt Dinesen den Aufbar frei. Was denkst Du denn?

Das tun andere Hersteller von Holzböden auch, man möchte sich ja kein Geschäft kaputt machen...

Wir sagen ja auch das es mögtlich ist eien WH mit Gips zu verputzen, aber es gibt bessere Alternativen und das mein lieber Thomas denke ich persönlich auch beim Holzboden.

Deine persönliche Meinung dazu kenne ich.

Wir beraten bei FB- Heizung ganz klar auf Fließen, Naturstein oder Deckenheizung.

Grüße Gerd