Welche Heizungsanlage ?

24.01.2010



Hallo,
wir wollen unsere Heizungsanlage im Haus auf Fordermann bringen. nach diversen Beratungsgesprächen und Sondierungsgesprächen bezüglich dieses Themas sind wir nur noch unschlüssiger geworden.
Ausgangssituation: Ca 210qm Wohnfläche aufgeteilt in 2Parteien. Heizwert des Hauses 105, momentaner Verbrauch an Öl 1500Liter bei 6 Personen.
Ausgeschlossen haben wir Miniblockheizkraftwerk sowie die Pelletsheizung und wegen unserer Hauswerte und der vorhandenen Heizkörper eine Wärmepumpe. Solarnutzung für Brauchwasser halte ich für uns wegen der Investitionskosten und der Einsparung ebenfalls für nicht sinnvoll. Übrig bliebe da noch Öl, Gas, und Festbrennstoffe (Holzscheite)
Unser momentaner Favorit ist ein Gasbrennwertkessel, betrieben mit Flüssiggas. Hinzu kämen Kaminöfen in den Wohnzimmern. Jetzt haben wir gelesen das es Heizungsherde gibt welche zum Kochen benutzt werden können und bei nichtgebrauch der Kochstelle auch das Brauchwasser heizen könnten. Hat jemand Erfahrungen damit? Wäre dieses nicht sinnvoll? Meine Überlegung ist das man im Winter überwiegend den Kamin mit Holz befeuert so das die Gas-Heizanlage entlastet wird und man in der Küche (nur unsere) zusätzlich nutzt um die Brauchwassererwärmung zu unterstützen. Der Herd würde ca 4m von der Gasheizanlage entfernt stehen. Kosten für ein solches Projekt lägen für Gasheizung ca 4000Euro plus Tank 1200 Euro plus Herd ca 3500Euro. Kaminofen ist vorhanden. Installationskosten nicht eingerechnet. Wären somit aufgerundete Investitionskosten von ca 10000Euro. Haben wir irgendwo einen Fehler gemacht oder etwas übersehen was das ganze wieder in einem anderen Licht darstellen könnte?
Wir würden gerne das Optimum an Potential kostenrechnend rausholen.

Vielen dank im Vorraus

Hermann und Simone





Wir heizen mit Solaranlage, plus Zentralheizungsherd mit Stückholz.
Vorteile: Stückholz ist günstigster nachwachsender Brennstoff, kann auch selbst bereitgestellt werden, und man kann, wenn man z.B. einen Obstgarten oder eine Baumhecke hat, das Schnittgut teilweise nutzen. Wer es gerne tut, kann auch Waldschläge räumen und so wohlfeil zu Brennholz kommen.
Es braucht einen Tank als Wärmespeicher, der durch den Zentralheizungsherd aufgeladen wird und die Wärme dann über Heizkörper oder FBH abgibt.
Ein Nachteil bei Zentralheizungsherden kann sein, dass man zwangsweise die Küche mitheizt, wenn man den Speicher aufladen will. Kein Problem bei Wohnküchen, wohl aber bei einer kleinen Küche.
Eine thermische Solaranlage kann den selben Tank aufladen, man ist dann im Sommerhalbjahr unabhängig von anderen Energiequellen und die Anlage macht auch im Winter noch merklich etwas (dies hängt allerdings von der geographischen Breite des Wohnortes, der Dachexposition, und dem Sonnenreichtum im Winter ab).
Flüssiggas ist wohl sehr teuer.
1500 Liter Heizöl sind etwa 8 - 10 Ster Brennholz. Bei dieser Menge ist es am komfortablesten, einen Holzvergaserbrenner statt des Zentralheizungsherdes und einen grossen Wasserspeicher (> 2000 Liter) vorzusehen, man muss dann weniger oft einheizen. Tank und Grösse der Herdes sind auf jeden Fall aufeinander abzustimmen.
Die 10 RM Holz müssen vom Wald ins Lager, da zersägt und gestapelt werden und dann in den Ofen. Das ist mühsam, wenn man sich die Abläufe nicht baulich optimal einrichtet (Zufahrt zum Brennholzlager, Lagermöglichkeit für mindestens 2 Jahre, Weg vom Schuppen zum Ofen ohne Treppen vorsehen).



vielen Dank



für die ausführliche Antwort. Haben auch schon über einen Holzvergaser nachgedacht, diesen Gedanken aber dann verworfen, da wir oben noch Mieter haben und wenn wir dann in den Urlaub fahren würden stünde die Wohnung oben im Kalten. So wie wir dies in Erfahrung gebracht haben liegt die Heizauer eines Holzvergaserkessels bei ca. 8bis 10 Stunden pro Einwurf. Über Solar wäre in den Sommermonaten wohl für Warmwasser gesorgt aber auch in den Übergangsmonaten? Wie groß wäre die Solarfläche nötig um dies zu gewährleisten? Auch wenn ich ans älter werden denke bekomme ich mit dieser Anlage ein Gewissensproblem. So schön es sich auch anhört denke ich das dies keine Option für uns ist. Flüssiggas ist wirklich recht teuer und das ist das was mir Kopfschmerzen an unserer Anlage macht. Erdgas ist in unserem Dorf jedoch nicht vorhanden. Gasbrennwerttechnik ist jedoch ausgereifter als Öl. Egal wie mans dreht und wendet. Irgendwo ist immer ein Haken.
Hat sonst noch jemand eine Idee?



Heizung



Hallo Hermann u Simone


kurze Frage: Warum habt Ihr eine Pelletsheizung ausgeschlossen? Ist zwar etwas teuer als Scheitholz, aber Komfort wie eine Ölheizung. Kein Nachlegen, alles funktioniert automatisch, alle paar Wochen die Aschelade leeren.

Flüssiggas ist eine recht teure Variante, im Dorf hier haben die meisten Leute ihre Flüssiggasanlagen nach kurzer Zeit wieder verkauft...



Andreas





Nachtrag zum Solarthema: Jede Firma kann Ihnen, nach Kenntnis der Dachfläche, Neigung und Exposition, den Ertrag der Anlage mit einem Programm simulieren. Das wird meistens beim Verkaufsgespräch gemacht und kommt recht gut hin.
Zusammen mit Pellets wäre es eine klimafreundliche und bequeme Heizung.
Mich persönlich stört an Pellets nur, dass man Berge von potentiellem Brennholz ums Haus herum anfallen hat und trotzdem Pressholztabletten kaufen muss ...



Heizung



@ Jens


da geb ich Dir recht, aber das Brennholz muß man erst mal in ausreichender Menge machen. Und wenn man nicht da ist, weil Urlaub oder Arbeit, bleibt die Hütte kalt...



MfG Andreas



Hallo Hermann



ich würde, wenn ich neu anfangen müsste, an Eurer Stelle eine Pelletanlage bevorzugen, die ist zwar etwas teurer als eine Gasanlage, aber genauso bequem mit automatischer Beschickung.

Und als Romantik- und Wohlfühlwärmespender einen Kaminofen ins Wohnzimmer und gut isses. Kochen mit einem Herd lohnt nur dann, wenn jemand den ganzen Tag zuhause ist und anlegen kann.

Ich habe den von meiner Oma noch im Keller und benutze ihn auch 2 mal im Jahr, aber um ein Mittagessen zu kochen lohnt es wirklich nicht.

Gas wäre mir zu teuer. Und wenn die pelletanlege mal nbicht geht kann man in einen Pufferspeicher auch einen Heizstab integrieren.

Gruß J. Simon



Pelletheizung



haben wir ausgeschlossen wegen des hohen Anschaffungspreises. Schaut man mal in diversen Tabellen nach sieht man dort auch, das diese garnicht mal so viel Einsparungspotential haben und der Kosten-Nutzenfaktor eben doch nicht sooooooo optimal ist. Zu den Berechnungen der Heizungsexperten kann ich da nur enttäuschend hinzufügen das die meisten Ihrer Zunft wohl momentan zu ausgelastet sind um solche Berechnungen vor Ort durchzuführen bzw garnicht erst ein Vor Ort Gespräch führen zu wollen. Schade. Wir warten mittlerweile bereits seit über 3Wochen auf Antworten und Rückrufe. Ärgerlich aber ich dränge mich da nicht auf. Wer so wenig Einsatzwillen zeigt ist wohl auch im Service hinterher nicht sehr empfehlenswert. Sehr sehr schade.
Doch ich gebe nicht auf und hoffe auf den "Geistesblitz"
Öl plus Kamin gefällt mir auch, trotz der Anschaffungskosten für die Ölbrennwertanlage welche gegnüber Gas doch fast doppelt so hoch ausfällt. Doch es käme hierbei ja auch noch der Gaserdtank dazu.
Gibt es denn wirklich so wenig Alternativen ?????

Liebe Grüße



Herdheizung



Hallo Hermann, hallo Simone,

wir haben in mehrern Häusern Holzheizungen eingebaut. Pelletszentralheizung kommt uns wegen dem hohen Anlagepreis und den überteuerten Pelletspreisen nicht in Frage.
Sicher könnte ich mir Situationen vorstellen wo ich über einen Pelletsofen nachdenke, z.B. bei einen top gedämmten kleinen Haus. Aber dann muß ich auch die Gebläsegeräusche ertragen.

In unsere, privaten Haus ist eine Herdheizung mit 2000l Pufferspeicher und eine Luftwasserwärmepumpe für die Warmwasserbereitung im Sommer und in der Übergangszeit instaliert.
Wegen der Optik auf einem Fachwerkhaus, haben wir auf Solarkolektoren verzichtet.
Wenn du Solarkolektoren einsetzen willst, würde ich 10-15% der Wohnfläche als Kolektorfläche nehmen. So ist in der Übergangszeit auch eine Heizungsunterstützung gesichert.
Meinen Heizungsherd, der jetzt im dritten Winter im Einsatz ist, werde ich wahrscheinlich im Frühjahr ausbauen. Es ist ein Thermorosa von Lanordica. Bei uns ist er für 200m² Wohnfläche alleine zuständig und stößt in diesem Winter an seine Grenzen. Wenn Jemand an diesem sehr guten erhaltenen Heizungsherd Interesse hat kann er sich gerne bei mir melden.

Jetzt sämtliche Erfahrungen mit unseren Heizungsherden hier auf zu schreiben, würde Seiten füllen.
Wenn ihr aber spezielle Fragen hab, könnte ihr euch gerne bei mir melden.

Heinz-Josef Burhorst



Heizung



Heinz-Josef

Daß die Pelletsheizung etwas teurer ist als eine Ölheizung stimmt mit Sicherheit. Aber daß Pellets überteuert sind, da muß ich Dir widersprechen. Im Ranking der Brennstoffe liegen Pellets an zweiter Stelle, gleich hinter Scheitholz/ Hackschnitzel.


Preise 2008 (2009 waren sie fast gleich):


http://www.immobilienscout24.de/de/bauen/bauplaner/hausplanung/heizung_energie/womit_heizen/brennstoffe/index.jsp



MfG Andreas



Heinz-Josef



wir haben die obere Etage vermietet. Unser Problem ist die Beheizung im Winter falls wir mal im Urlaub sind.
Dann wäre für unsere Mieter wohl kein warmwasser mehr vorhanden. das System gefällt mir auch am Besten, aber halt so keine Alternative.

Schöne grüße

Hermann





Umsonst ist nur Frieren. Alles andere kostet. Und Heizöl hat als Energieträger die Zukunft schon bald hinter sich.
Vielleicht lässt sich ja am Haus noch dämmtechnisch einiges verbessern, das steigert dann auch den Heizkomfort.



Bei



Öl streiten sich die Experten. Unser Haus haben wir letztes Jahr komplett saniert und für ein Fachwerk sind unsere Werte recht gut. Allzu dicht will ich es jedoch absichtlich nicht machen um es nicht zu ersticken. Nehme deshalb lieber etwas weniger Dämmtechnik in Kauf. Ist nunmal ein Fachwerkhaus. Sonst hätt ich sicher ein Passiv oder Niedrigenergiehaus gekauft. Doch das Flair ist einfach einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Trotzdem möchten wir uns um Alternativen bemühen und mal nachfragen um die Erfahrungen Anderer zu betrachten und evtl benutzen.
Gruß





Vielleicht interessant zu wissen: Unser Haus ist BJ 1840, und die Wände sind auf der Südseite Holzbalken 13 cm dick, auf der Schattseite 70er Bruchsteinwände mit 5 cm Dämmputz auf Mineralbasis. Höhe 1000 Meter über Meer. dämmen auf heutigen Standard hätte weitgehend das zerstört, weswegen man sich einen Altbau antut.
Wir haben allerdings eine auch im Winter vergleichsweise sonnenreiche Situation. In Gegenden, wo es von November bis März notorisch trüb ist, darf man natürlich von einer Solaranlage für den Winter kaum etwas erwarten.

Zu den Überlegungen betreffs Heizmaterial nur soviel: Technisch sind Gas, Pellets und Öl natürlich absolut auf der Höhe der Zeit, zuverlässig, bequem und sauber. Längerfristig kommt aber zum Heizen nur erneuerbare Energie in Frage, aus Gründen, die jeder kennt, der sich damit beschäftigt. In einem Haushalt sollten die laufenden Ausgaben durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden können, und das ist nicht der Fall, wenn die Energie für eins der grundlegendsten Bedürftnisse importiert werden muss. Strom und Heizöl sind zudem einfach zu schade zum Verheizen.
Wenn man einen *grossen* Zwischenspeichertank und einen leistungsfähigen Holzvergaserbrenner hat und das Haus dämmtechnisch auf modernem Stand ist, kommt man mit einmal Anfeuern die Woche durch.
Getrennte Heizkostenabrechnung (einschliesslich Warmwasser) der verschiedenen Wohnungen ist Pflicht - Sparen klappt einfach besser, wenns über den eigenen Geldbeutel geht.



Hallo Jens,



ich habe einen leistungsfähigen Holzvergaser. Aber mit einmal anlegen für eine Woche kmmst du nicht hin, schon gar nicht im Winter.
Ich habe dem Hermann einen Pelleter empfohlen wegen der Bequemlichkeit, Gas- und Öl schließe ich persönlich bei Neuanlage aus. HV macht Arbeit, viel Arbeit.

Gruß J. Simon



Kombi-Kessel?



Hallo,

das Thema ist bei uns zwar nicht akut, aber man macht sich doch Gedanken...
Ich bin beim rumsuchen auch mal auf "Kombi"-Kessel gestossen. Meistens waren das Pellets/Stückholzkessel. Wobei scheinbar je nach Ausführung entweder der Pellets oder der Stückholzteil mit schlechtem Wirkungsgrad daher kam.
Ich bin mir nicht mehr sicher aber ich galube ich habe auch mal was von einem Öl/Holzkessel gelesen. Vielleicht kennt jemand sowas, oder weiss dass es den definitif nicht gibt.

Mir gefällt Stückholz auch am Besten, was mich dabei abschreckt is der Platzbedarf für das Brennholz. Wieviel Platz muss man da einplanen? Wir sind da leider etwas eingeschränkt :(



Platz für Brennholz



Rechne mit zweimal einem reichlichen Jahresbedarf.
Menge pro Jahr: 1 kg ofentrockenes Holz hat ca. 4 kWh Heizwert,
d.h. Menge = Energiebedarf (kWh/Jahr) / (4kWh/kg*Raumgwicht(kg/m3))

Bei 20'000kWh/Jahr und Buche (650 kg/m3) gibt das 7.7 m3, d.h. aufgerundet 10 Raummeter pro Jahr. Bei Fichte (+- gleicher Heizwert, aber nur etwa 400 kg/m3) entsprechend mehr.
Am besten ist ein Schuppen mit Wänden aus Latten mit Zwischenraum, damit der Wind gut durchkann. Stapelhöhe nicht über zwei Meter, mehr ist mühsam. Rechne also im Beispiel mit etwa 10 m2 Stapelplatz.
Wenn man einen Holzlagerplatz hat, wo man Meterware mit Wellblech decken kann, kommt man mit weniger aus, weil man das Holz draussen vortrocknen und jeweils im Frühjahr ofengerecht sägen und einstapeln kann. Unter einen Jahresbedarf würde ich aber nicht gehen, sonst kann es passieren, dass man bei Schmuddelwetter oder viel Schnee das Lager auffüllen muss.
Bei solchen Mengen sollte man die Meterscheiter nicht mehr mit einer Kettensäge zerschneiden, dafür gibts dann extra Brennholzsägen.


Ich habe ein Holzlager mit zwei Abteilen. Das eine wird verbraucht, das andere gefüllt. Das Holz, das ich selber aufbereite, liegt zuerst am Fällort unter Wellblech in Meterstapeln mindestens ein Jahr draussen, dann wird es schon fast die Hälfte leichter.

Wenn man einen grossen Holzvergaser hat und einen Speichertank, der den Energieverbrauch des Hauses für eine Woche bei etwa -5 Grad Tagesmitteltemperaturen decken kann, dann braucht man den auch nur einmal die Woche anfeuern. Für diese Grösse (der Speicher muss dann den Brennwert von etwa 150 kg Holz aufnehmen) gibts Holzvergaser, die sich mit 50er oder 100er Scheiten füttern lassen, da wird dann auch der Sägeaufwand deutlich geringer, als wenn man einen Ofen für nur 33er hat. Im Sommer kann man das Ding dann einmal im Monat anwerfen und hat Warmwasser, wenn keine Solaranlage da ist.

Der Kaminofen sollte durch etwas Besseres ersetzt werden, da der Wirkungsgrad nicht besonders gut ist, d.h. zum ernsthaft Heizen brauchen die zuviel Holz.



Andreas



Wenn ein Bauer für Getreide 120 EUR/t bekommt, Pellets aber 240 EUR/t kosten, sind Pellets zu teuer oder das Getreide ist zu billig.
Beides kann man verbrennen. Aber muß ein Lebens- (Futter-)mittel billiger sein als Heizmaterial????

Die wirtschaftlichste Maßnahme ist immer noch dämmen und nochmal dämmen und natürlich eine gute Winddichtigkeit.

Bei ein Siedlungshaus würde ich mich unter Berücksichtigung der Gesamtkosten über 20 Jahre für eine Gasheizung entscheiden. Einfache, preiswerte Technik, und wenn ich einen geringen Verbrauch habe, kann ich mit dem Gaspreis auch leben. Solarkolektoren für die Warmwasserbereitung und Raumheizung in der Übergangszeit einzusetzen wäre der nächste Schritt wenn ich bereit bin etwas mehr zu investieren.

GK-PLatten und Spyropor ist für mich kein rotes Tuch. Ich verwende es, und Schimmel wie er hier immer beschrieben wird, ist mir unbekannt.

In einen Umkreis von nur 500m sind hier in den letzten Jahren 35 Fachwerkhäuser errichtet worden. ALLE Häuser haben folgenden Aufbau (von Außen):

Fachwerk; meistens 12cm mit Ziegelausmauerung

Luftschicht; meistens 4cm, die Luft kann zirkulieren und hält das Fachwerk garantiert trocken.

Dämmung; oft Syrodur 2x6cm(oder mehr)

Innenschale, bevorzugt eine massive Wand wegen dem sommerlichen Hitzeschutz

Diese Bauweise ist im Norddeutschenraum typisch und hat sich hier bewährt.

Heinz-Josef Burhorst



Herr Paulsen



bisher habe ich einen Holzvergaser nur wegen der täglichen Beschickung außer Acht gelassen. Können Sie mir ein Beispiel nennen welchen ich nehmen könnte und wie groß der Pufferspeicher für eine Woche sein müßte. Wie groß ist so ein Ofen?
Sehr interessant.

Mit freundlichem Gruß

Hermann Ahrens



Hallo Herr Ahrens,



Herr Paulsen ist sehr optimistisch hinsichtlich seiner Holzverbrauchsrechnung. Bei 20000 Kw/h Wärmebedarf (=2000 l Öl) brauch ich mit einem ETA SH 20 HV 12 bis 13 m3 pro Jahr (1m3 Holz Buche entspricht hierbei etwa 150 l Öl im Brennwert). Darüber hinaus sollte mann 3 Winter im Vorat haben, so daß du nach meinem Dafürhalten auf eher mal 40 m3 an Lagervolumne brauchst.
ZU Kesseln kann man sich im Haustechnikdialogforum informieren, zu ETA kann ich auch weiterhelfen.

Gruß J. Simon



Herr Simon



vielleicht können Sie mir ja wirklich weiterhelfen. Ich kann mir die funktionsweise eines Holzvergasers nur schlecht bzw garnicht erklären.
Mein Verständnis bisher: Ich heize mi Stückholz, Wasser erwärmt sich, fließt in einen Pufferspeicher und von dort in die Heizungen und zur Nutzung von Brauchwasser. Liege ich soweit richtig? Wie erklärt sich die Aussage ( auch in mehreren Verkaufsinformationsblättern nachzulesen) das ich den Kessel nur ca 1mal pro Woche bestücken muß? Verbrennt das Holz solange oder speichert der Puffer die Wärme? wenn ich im winter heize geht doch ziemlich viel Wärme verloren? Dies kann ich mir überhaupt nicht erklären. Habe aber schon Kessel mit Puffer und Solarunterstützung gefunden welche bei ca 11000 Euro liegen und einen garantierten staatlichen Zuschuß von ca 2500 Euro bekommen. Da ist doch ein Haken. Nur wo?

Vielen Dank für Ihre Mühen.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Ahrens

P.S.: Die Lagerung des Holzes lasse ich mal außen vor. Wir wohnen auf dem Land und ein Holzverkäufer ist auch in der Not noch bei uns im Dorf. selbst wenn ich kaufe für ca 55Euro komme ich immer noch günstiger als bei Öl. Oder irre ich da wieder? Momentaner monatlicher Ölverbrauch liegt bei 1500 Litern in einer älteren defekten Baumarktheizanlage.



Muß auch mal meinen Senf "einwerfen"!



Ausgangssituation bei mir:

2005 von Flüssiggas auf Holzvergaser (Scheitholz) umgerüstet.

Hintergrund war nicht nur der Kostenfaktor (von Flüssiggas) sondern auch der ökologische Gedanke. Um nachwachsende Rohstoffe werden wir alle nicht umhin kommen, es sei denn, man hegt den Standpunkt "nach mir die Sintflut".

Einige Aussagen hier "stoßen" mir etwas "sauer" auf.

Pellets sind grundsätzlich OK, aber im Bezug auf den "Ökofaktor" aus meiner Sicht hinfällig. Wenn ich Pellets kaufen würde, würden diese aus ca. 400 km zu mir herangekarrt. Das Holz dafür stand etwa 400 m von meinem Haus entfernt. Das ist kein Scherz! Pellets werden aus dem Abfallprodukt der Holzverarbeitenden Industrie hergestellt. Nämlich Sägemehl. Das Sägemehl der Bäume aus der Landesforstverwaltung vor unserer Türe, fällt 400 km weit weg an. Und genau dort kommen die Pellets her, die ich möglicherweise ordern könnte.

Ökobilanz (mögliche Havarien auf dem Transportwege kämen ja auch noch hinzu) also im "Arsch".

"Einmal in der Woche nachlegen?" Den Kessel möchte ich sehen!! Hast du 6000 l Pufferspeicher? Bei den jetzigen Temperaturen wär man mit einmal pro Tag gut bedient. (Meine Erfahrung).

Winterurlaub fällt mit einem Scheitholzkessel grundsätzlich flach, wenn man nicht einen Nachbarn hat, der bereit ist sich drum zu kümmern.

@Jens Paulsen
Brennholz am Einschlagsort zu lagern, dann noch mit Wellblech abgedeckt, würdest du bei uns ein mal machen. Ist bei uns verboten, damit das Waldbild nicht gestört wird. Nach Aufforderung es zu unterlassen und es käme wieder vor, könntest du dein Brennholz wo anders machen!

Moderne Holzvergaser brauchen aber, trotz allem, kein 3 Jahre abgelagertes Holz. 20 % Holzfeuchte reichen aus, und das bekommt man bei richtiger Lagerung auch nach einem Jahr hin.

Aber bitte immer überlegen: Was will man sich zumuten, auf welchen Komfort kann verzichtet werden!

@Heinz-Josef
Du sprichst hier über Zeiträume von 35 Jahren. Oftmals geht es hier im Forum um Häuser die sind zehnmal so alt. Da ist Styropor und GK wirklich nicht angesagt, sonst halten die eben nur noch 40 Jahre.

Grüße
Martin



Pellets --- Ökologisch ?????



--- Einfach mal diesen Artikel lesen und darüber nachdenken !


http://www.torgauerzeitung.com/Default.aspx?t=NewsDetailModus(46970)

Bitte besonders folgende Passage "auf der Zunge zergehen lassen" : " Die Pellets werden ausschliesslich aus Spänen
hergestellt" --- Ha ! -lache mich schief ! --- Herrschaften, wie und woher sollen täglich DREIHUNDERTUNDFÜNFZIG Tonnen Späne kommen ??? - Und das nur im Werk Torgau !? - Stammholz wird in Meterlängen zerschnitten, zerspant und technisch getrocknet, um im
Nachhinein wieder zu " Holz " verpresst zu werden !!!!-
Dieser wahnsinnige technische - u. Energieaufwand !!!!!!
Pellets ökologisch ???? NA DANKE !



Heizung



@ all

Noch mal zum direkt lesen:

Einige Brennstoffe im Preisvergleich
Brennstoff 10.000 kWh entsprechen: Durchschnittspreis
Heizöl 1000 Liter 850 EUR
Erdgas 1000 m3 800 EUR
Brennholz (Buche) 5,4 m3 350 EUR
Holzpellets 2000 kg 470 EUR
Fernwärme 10.000 kWh 860 EUR
Strom 10.000 kWh 1750 EUR
Flüssiggas 1538 Liter 1000 EUR

Hinweis: Bei den Preisen handelt es sich um unverbindliche Durchschnittspreise mit Stand September 2008!

Martin



Pellets kosten im Moment 195Euro die Tonne. Heizwert 4kW/kg,
genormt und immer gleich.
Meine Pellets kommen ca 65km über die Autobahn... Österreich ist, was Pelletsheizungen und Logistik angeht, in Europa Vorreiter und Entwickler. Pelletsöfen wurden hier entwickelt und verbessert. Billig sind die Dinger mit Sicherheit nicht.



Heinz-Josef


Getreide verheizen? Jain...
Nein, wenn es zu billiges Nahrungsmittel ist, ja, wenn es durch Untwetter und schlechte Entwicklung nicht mal mehr zum Viehfutter taugt. Und das passiert alle Jahre regional. Da steht das Getreide in der Erntezeit auf dem Halm und es schifft, das die Frösche ersaufen... Wenn der Regen aufhört, ist das Getreide verschimmelt und ungenießbar, selbst als Futter ungeeignet. Getrocknet brennt es noch, allerdings nicht mit dem Heizwert von Pellets.


Außerdem, nicht alle Pelleter können mit Getreide ..., Hafer geht nicht, Roggen und Weizen passen, Gerste uV. Bei Mais sollte man aufpassen und das Salzen nicht vergessen....*sfg*



Andreas



Heizung



@ Andreas


"Mit der Investition in eine Holzzerkleinerungsanlage in diesem Jahr erhöhen wir die Kapazität des Werkes und erweitern unsere Rohstoffbasis, denn wir können dann auch Rundholz und Hackschnitzel verarbeiten“, so Dr. Walewski weiter"

sagt doch alles...


Der Spänemarkt ist ausgetrocknet, da der Schnittholzmarkt am Boden liegt. Zur Zeit wird noch immer Windbruch aus Januar 2009 aufgearbeitet, zu befürchten istz allerdings, daß irgendwann Abbruchholz untergemischt wird...


Die Kontrollen sind doch noch laxer als bei Lebensmitteln...



Andreas, hast Dein Skype nicht bezahlt? *fg*




Andreas



Hallo Herr Ahrens,



der Martin hat es schon geschrieben, einmal die Woche anlegen ist im Winter Illusion. Im Sommer mit 6000 l puffer mag das auch gehen. Dann lege ich auch einen Tag lang an.

Die Kombiangebote für 11000,-- € gibt es und Förderung gibt es auch. Der haken dürfte dann die Qualität und Bedienfreundlichkeit der einzelnen Komponenten sein. Hinzukommen dann wahrscheinlich die kosten für Installation usw. Muss man im Einzelnen sehen.

Bei 1500 l öl im Monta würde ich mich wahrscheinlich erschießen.

Gruß J. Simon



Haltbarkeit von Fachwerk



Welches Fachwerk amlängsten hält, werden wir erst in der Zukunft erfahren.

Meiner Meinung nach, dass Fachwerk, was nicht die großen Temperaturunterschiede und nicht die Feuchtigkeit von Innen verkraften muß. Das Fachwerk ist hier nur der Wetterschutz. Die Dämmung ist durch eine Luftschicht vom Fachwerk getrennt. Etwas besseres kann einem Eichenfachwerk nicht passieren.

Ich besitze selber ein 240J. altes Fachwerkhaus und kenne die Schwachstellen. Solche Hauser sind so alt geworden, weil sie nicht gedämmt waren. Nur heute wird keine Familie mehr unter den Bedingungen wie vor 100 Jahren leben wollen.

Hier wird Fachwerk und Innenschale mit Dämmung vom Fachwerk durch einen Luftschicht getrennt ist, und so ist die Situation des Fachwerks, die, wie vor 100 Jahren.

Als ehem. Landwirt ist mir bekannt, welches Getreide sich zum Heizen und unter welchen Bedingungen eignet. Das ist nicht das Thema, es geht mir darum, dass Pellets den doppelten Preis von Getreide haben und deshalb für mich passe sind.



Nicht schießen :-)



sorry, 1500 Liter sind mein jahresverbrauch.

Ich bin immer noch nicht weiter. Das einzige was mir klar geworden ist ist das ich die Wohnungen zusätzlich mit Kamin austatten werde.
Aber die Ölheizung ist mir dennoch ein Dorn im Auge.

Schönen Abend noch

Hermann



Hallo,



dann bin ich ja beruhigt. 1500 l im Monat wäre schon der Hammer. Bei 1500 l im Jahr würde ich versuchen, durch Regelungsoptimierung den Verbrauch noch zu senken, durch den Einsatz von Kamoiöfen denselben noch weiter zu senken und gemütliche Wärme zu haben und beim deteitigen Ölpreis von ca. 60 Cent noch einen Tank kaufen und vollhauen. Dann hast du in Ruhe Zeit, dir etwas genau zu überlegen, ohne aus der Hüfte zu schießen.

Gruß J. Simon



Heizung



@ Heinz-Josef


Wenn die Tonne Weizen 120 Euro für den Bauern einbringt, die Tonne Holzpellets aber 204 Euro, kommt Dir das Heizen mit Weizen immer noch teuerer als mit Pellets.

Die Getreidekessel kosten richtig Geld,die Entwicklung dieser Kessel steht erst am Anfang.

Wenn schon Getreide verheizen, dann die Reste aus der Reinigung....

http://www.getreideheizung.de/grundlagen/brennstoff.php




Andreas





Geizen beim Heizen, aber Heizen mit Weizen ...
perverses Thema, sorry.

Würd ich aus Prinzip nie machen, auch nicht, wenn ich dafür noch bezahlt bekäme.



Weizen!!!!



Schönes Thema! Warum nicht Jens?



Heizung



@ Jens


Getreide verheizen...


ich hatte es weiter oben ja schon mal angeschnitten:


Getreide verheizen? Jain...
Nein, wenn es zu billiges Nahrungsmittel ist, ja, wenn es durch Unwetter und schlechte Entwicklung nicht mal mehr zum Viehfutter taugt. Und das passiert alle Jahre regional. Da steht das Getreide in der Erntezeit auf dem Halm und es schifft, das die Frösche ersaufen... Wenn der Regen aufhört, ist das Getreide verschimmelt und ungenießbar, selbst als Futter ungeeignet. Getrocknet brennt es noch, allerdings nicht mit dem Heizwert von Pellets.


An sonsten währe es Frevel...


Andreas





Getreide ist ein Nahrungsmittel.
Mit Nahrungsmitteln heizt man nicht.
Punkt.

Wenn es zu Nahrungszwecken nicht mehr taugt, ist es kein Getreide mehr, sondern Abfall oder irgendwas. Dieses zu verwerten, dagegen kann ja niemand etwas haben.

Eine Getreideheizung darf es nicht geben. Die deutsche Sprache hat einen ausreichenden Wortschatz, um sich in solchen Dingen genau auszudrücken.

So kommt es, dass irgendwer etwas aus dem Zusammenhang gerissenes aufschnappt. Die Mitteleuropäer heizen mit Getreide, soso. Und das Traurige ist, dass sich wohl problemlos Leute finden liessen, die das auch mit richtigem Getreide täten, wenn es billig genug wäre.



Jens



du sprichst mir aus der Seele!!!!!!!!!!!



Na, wo wir schon bei Lebensmitteln sind...



...es gibt da noch ganz andere Auswüchse.

Brotheizung

Bin über den Begriff "Getreideheizung" (den gibt es wirklich) drauf gestossen

Grüße
Martin



Warum nicht!



Wenn man Tannennadeln essen könnte würdet ihr Holz nicht verbrennen?
Ihr findet doch Benzolester aus Raps für Heizen und Fahren bestimmt auch toll, oder? Ich kann mich entsinnen, dass Raps in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt wird. So lange Bauern Subventionen auf Brachflächen bekommen und auf Milch Lachbeträge, wäre dies eine Möglichkeit für alle Seiten.
Getreide/ Stroh ist/sind schnell nachwachsende natürliche Rohstoffe. Besser als Atomkraft oder ÖL. Wo ist das Problem. Sagt jetzt ja nicht Welthunger.

Gruß Ronny



Tannennadeln...



...kann man essen, Ronny. Ehrlich. (Als Würze zur Wildsuppe, z.B.)

Natürlich hast du in gewisser Weise Recht. Wenn das Zeugs hier vergammelt (und sei es Brot) warum nicht verheizen?

Solche Dinge spiegeln aber nur den Wahnwitz des Energiebedarfs, der Energiepolitik und den Umgang mit dem Überfluss wieder.

Und ich denke schon, dass man sich da die einen oder anderen Gedanken drüber machen sollte. Nachwachsend ist Getreide natürlich auch (genau wie Holz). Nur die Zweckbestimmung ist (eigentlich) eine Andere.

Bei Getreideheizungen geht es doch nur darum, die Überproduktionen noch halbwegs nutzen zu können, oder?



Heizung



@ all


ich denke mal, daß es genug Getreide zum Verzehr gibt. Und auch genug Getreide, welches nicht zur Nahrungsmittelproduktion geeignet ist. Oft kommt es vor, daß zB Reis importiert wird, welches mit irgendwelchen Substanzen in Berührung kam, die den Reis genussuntauglich macht. Oder Soja, das genmanipuliert ist und nicht in die Nahrungsmittelkette oder Tierfutterkette gelangen sollte.
Oft verdirbt Getreide bei der Lagerung, weil geschlampt wurde oder Nagetiere große Teile verseucht haben.
Das Zeugs auf die Deponie zu karren ist doch grundfalsch...


Ich hab auch ein riesen Problem damit, Überschußgetreide zB nach Afrika zu verschleudern. Das verschärft das Elend nur noch mehr.
Schon in der Bibel steht geschrieben: Wenn jemand zu Dir kommt, weil er Hungerr hat, gib ihm keinen Fisch sondern lehre ihm das Fischen...

Das Thema Biodiesel hat doch gezeigt, wie irrsinnig gehandelt wird: das, was Kohle bringt, wird gemacht. Ob dabei Nahrungsmittel auf der Strecke bleiben, ist der Politik egal.

Und Brachflächen, die von den EU Irren auch noch hochsubventioniert werden, gibt es ausrechend...



Andreas





"Schon in der Bibel steht geschrieben: Wenn jemand zu Dir kommt, weil er Hunger hat, gib ihm keinen Fisch, sondern lehre ihn das Fischen..."
... und nach einigen Jahren spätestens ist der Teich leergefischt, weil man den Fisch ja verkaufen kann. Wie das geht, macht die westliche Industriegesellschaft laufend vor.

Zum Thema passend gabs in den 80ern einen bösen Polenwitz. Was tut die Regierung, um die Ernährungslage der Bevölkerung zu verbessern? Es werden gratis Kochbücher verteilt.

Was bei der ganzen Biodiesel- und Nahrungsmittelverwertung meist nicht berechnet wird, ist, was dabei netto herausschaut. Wenn man vom geernteten Treibstoff das Öl für die Bodenbearbeitung, Ernte, Transport, Aufbereitung, Dünger und Pflanzenschutz abziehen müsste, bleibt nicht mehr soo viel übrig.



Heizung



@ Jens


der Bibelvergleich ist nur bildlich.

Es geht eher darum, den hungernden Menschen nicht nur Nahrung zu schicken, sondern ihnen die Grundlagen der Ernährung zu schaffen.

Aber leider schickt die EU nur ihre Abfälle nach Afrika und ruiniert damit nur die heimische Gewerbetreibenden: Altkleider nach Afrika hat die dortige Textilindustrie ruiniert, Schlachtabfälle die dortige Geflügelzucht...

In den 70ern und 80ern hat zum Beispiel die DDR Agrarhilfe geleistet und LKW, Traktoren und andere landwirtschaftliche Geräte geliefert, die Menschen vor Ort ausgebildet.

Der Fluch der EU besteht darin, diese Länder nur als Müllkippe und Absatzmarkt zu nutzen...
China zum Beispiel ist in Afrika groß am Kommen, baut Bahnlinien, Schulen, Fabriken...klar, nicht ohne Eigennutz. Und was macht Europa? Schickt Missionare und Waffen in die Gebiete... sollte an mal drüber nachdenken...


Andreas <<<< mal etwas vom Thema abgekommen ist





Ich glaub, wir sehen das ganz ähnlich.



zum Abschluß



sei noch gesagt das es mittlerweile einen Holzvergaserkessel mit automatischer Holzzuführung gibt.Timber. Preis liegt bei einer Pelletheizung. Dieser Ofen muß nur ca. 1x pro Woche befüllt werden. Eine attraktive und prima Sache. Die Testphase ist ausgereift und abgeschlossen. Wirklich eine tolle Sache.
Wir haben uns wegen Platzmangels nunmehr (leider) für einen wasserführenden Kamin entschieden und einer Ölbrennwertanlage welche nur in Extremfällen einspringt. Da ich hier keine Werbung für ein bestimmtes Heizsystem machen möchte, ich das Konzept aber sehr stimmig und toll fand kann ich jedem nur empfehlen sich bei dieser Firma zu erkundigen und seine Entscheidung dann selbst zu fällen.
Mit freundlichen Grüßen
Hermann Ahrens