Holz

21.07.2005



Gott schuf das Holz, mal hart, mal weich.
Doch eins, sprach er, ist immer gleich,
es wird nie rasten und nie ruh`n,
wird arbeiten, wird immer was tun.
Und so gab er dem Holz die Zellen,
jetzt konnt es schwinden und quellen.
Doch als es schwand, wurd`s plötzlich klar,
da war ein Stück, wo nichts mehr war.
Und da sprach der Herr, der kluge:
Mein liebes Holz, das ist die Fuge.
Trag`s sie mit Achtung und mit Stolz,
an ihr erkennt man dich als Holz.
Auch Fugen sind ein Stück Natur,
begreif das Mensch, sei nicht so stur!
[von unbekannt]
Danke JDB



Und jetzt noch das Bild dazu!



Danke Michael.



Nettes Gedicht DANKE



Hy Micha,
nu seh ich mein Holz mit ganz anderen Augen.
Gruß Helmut



Klasse Gedicht,



hast Du zufällig noch was für Stein?



Noch habe ich keines,



hallo Uwe,
aber sollte mir ein solches begegnen werde ich das natürlich auch reinstellen.
Grüße Lukas



Steinmetzgedicht



habe ich jetzt zwar nicht, aber einen Vers.

In Regensburg, in der Dombauhütte, hängt ein lustiges Verslein, der dem Handwerk zur Ehre gereicht.

Eher sollt die Welt verderben, als vor Durst ein Steinmetz sterben.

In diesem Sinne. Prost



Der Mensch und die Natur



Das Gebet des Waldes

Mensch! Ich bin
die Wärme deines Heimes
in kalten Winternächten,
der schirmende Schatten,
wann des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl deines Hauses
das Brett deines Tisches.
Ich bin das Bett, in dem du schläfst.
Ich bin das Holz,
aus dem du deine Schiffe baust.
Ich bin der Stiel deiner Haue,
die Türe deiner Hütte.
Ich bin das Holz deiner Wiege
und deines Sarges.
Ich bin das Brot der Güte,
die Blume der Schönheit.
Erhöre mein Gebet:

zerstöre mich nicht!