Hohlsteindecke im unisolierten Dachgeschoss fachgerecht isolieren

13.09.2019 HuberSchorsch



Sehr geehrte Forumsmitglieder,

ich lese schon seit Tagen zum Titelthema, komme aber irgendwie nicht weiter und wegen meiner Taupunkt- und Kondensatparanoia hoffe ich, hier eine kompetente Empfehlung zu erhalten.

Bauliche Situation:

Fränkisches Miniaturbauernhaus mit einem Anbau bzw. Wohnraumerweiterung aus den 60er Jahren ca.

Der besagte Anbau von 40 m² besteht aus einem ursprünglichen Garagengeschoss, welches jetzt Heizraum geworden ist, darüber ein beheizter Wohnbereich, darüber das unisolierte DG mit einer niedrigen Firsthöhe von 1,3 m, ergo kaum sinnvoll nutzbar. Eine ursprüngliche angedachte Anhebung des Daches zur Wohnraumerweiterung kommt unter verschiedenen Gesichtspunkt nicht mehr in Betracht.
Der Anbau besteht aus 24 cm Hohlblockmauerwerk, innen ca. 6 cm Rotkalkgrund mit Wandheizung, alle Geschossdecken als Hohlsteindecke ausgeführt.
Da ich viel zu viel Stückholz im Jahr verschüren muss und das wenig erfreuliche Gestalt annimmt in Sachen Brennholzlogistik, möchte ich gerne die Hohlsteindecke fachgerecht und vorzugsweise OHNE Polystyrol und Co isolieren.
Kann mir jemand einen qualifizierten Aufbau empfehlen?
Punkt 2 wäre die Isolierung der Fassade mit dringendem Fenstertausch. Nach meinem derzeitigen Stand hätte ich ein gutes Gefühl mit Multipor, also ohne Hinterlüftung,zu dämmen, aber vielleicht hat jemand eine andere Empfehlung, die mich inspirieren könnte.
Herzlichen Dank



Möglichkeiten



Hallo...

beim Dämmen der Decke würde ICH auf Holzweichfaser zurück greifen. Wenn der Dachboden nicht begehbar sein soll, dann 20cm einfach auflegen und, wenn das Dach ein Kaltdach ist, dann eine Unterspannbahn als Windschutz oben drauf....ich würde diese wohl nur auflegen und auf die Überlappungen Bretter oder Bohlen auflegen...

An der Fassade finde ICH die Poroton Wärmedämmfassade eigentlich ziemlich gut - die benötigt aber entsprechende Vorkehrungen zum Lastabtrag



Hohlsteindecke im unisolierten Dachgeschoss fachgerecht isolieren



Vielen Dank erstmal für die zeitnahe Reaktion und eine erste Antwort; diesbezüglich noch ein Nachtrag:
Der zu isolierende Bereich sollte eventuell auch begehbar respektive "bekriechbar" sein trotz ungünstiger Firsthöhe.
Viele Grüße



Zellulose



Hallo.

Ich habe bei meiner Hohlsteindecke alle Ritzen und Spalten mit Zementputz verschlossen und dann mit 35 cm Zellulose gedämmt (eingeblasen). Für die Begehbarkeit habe ich mir aus Styrodur und OSB Platten einen Laufsteg gebaut.

Gruß!

b74880