BODEN DÄMMEN DAMIT ICH MEINE UNTERMIETER NICHT MEHR HÖRE

08.01.2011



Schönen guten tag alle zusammen,
Habe da mal eine Frage und zwar geht es darum das ich eine neue Wohnung bezogen habe und ich permanent meine nachbarin höre egal was sie auch ob sie tv guckt oder music hört.
nun zu meiner frage ist es möglich irgendwie diesen lärm zu dämmen.
habe dabei an folgendes gedacht und zwar habe ich den gesamten boden raus genommen und wollte nun zwischen den decken/Boden Balken füllen mit glaßfaserwolle und darüber 22mm Verlegeplatten darauf wollte ich Fermacell verbundplatten legen die wie folgt aufgebaut sind 2x10mm Fermacellplatten mit 10mm mineralwolle.
ist dies eine gute lösung oder gibt es bessere, bin für alle Tips dankbar.



Schalldämmung



Zum ersten Teil der Frage:
Dies ist keine gute Lösung.

Zum zweiten Teil der Frage:
In die Decke gehört wieder eine schwere Schüttung und keine Mineralwolle.
Darauf dann wieder Dielung oder OSB, darauf dann der genannte Trockenestrich.
Der Schall von unten kommt nicht nur über die Decke, sondern auch über andere, flankierende Bauteile.
Ritzen und Fugen am Deckenrand, Heizungsrohrdurchführungen, Kabelkanäle, Sanitärleitungen, dünne, durchgehende Trennwände usw. leiten Luft- und Körperschall sehr gut.
Auch die Aufstellbedingungen der Geräte Ihrer Nachbarin spielen eine Rolle. Ein fest mit der Wand verschraubter Lautsprecher überträgt z.B. auch Körperschall.

Viele Grüße



definitiv keine gute Lösung



was an ihrem Aufbau fehlt ist Masse, der Grundgedanke ist nicht schlecht, tauschen Sie die Mineralwolle z.B. gegen Lehm-Hobelspan-Dämmung aus und sie haben den Luftschall auf alle Fälle im Griff.

Der Aufbau könnte dann so aussehen.

Grüsse Thomas



Zuerst dachte ich auch an einen an der Wand ...



... montierten TV-Monitor.

kupi spricht von einer Untermieterin. Bist Du dann der Hauptmieter, der die neue Wohnung bezogen hat?

Wenn ja - was sagt denn der Eigentümer zu den baulichen Veränderungen? Da würde ich mir vor jeder Maßnahme eine schriftliche Genehmigung geben lassen.

Am besten mal die Untermieterin besuchen und mit ihr über das Problem reden und feststellen, wo so die Schallquellen sind.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de