Holzherd für Küche

01.07.2010



Hallo, wir haben seit einem jahr ein Bauernhof gekauft. Im Winter will ich unsere Küche sanieren. dazu möchte ich aus Kostengründen und Platzmangel erst einmal kein gemauerten Herd einbauen, sondern suche einen transportablen Preiswerten und rustikalen Küchenherd für Holzbefeuerung. Der Herd braucht keine Backrohr zu haben. Er sollte aber in der Kochplatte Ringe zum schnellen Braten etc. besitzen. Naja und auch nicht so teuer. Außerdem sollte er mit schamotte ausgemauert sein und etwas auch Wärme speichern können. wäre schön wenn mir jemand seine epfehlungen und erfahrungen schreiben könnte. Danke Jörg



Moin Jörg,



solange kein Schorni bei dir vorbeikommt, probiers doch mit einer Suchanzeige in deinem örtlichen Käseblatt. Wir haben so damals an einem Samstag 12 Herde angeboten bekommen von geschenkt bis 180,-.

Da kannst du entweder noch einen grossen Wassertopf draufstellen oder Steine draufpacken als Speichermasse. Mit Eichenholz hatte ich mal nach 8 Std. noch Glut. Der Brennraum ist halt klein und du musst tagsüber öfter nachlegen.

Ansonsten gilt die neue Feinstaubverordnung und da wird die Auswahl schnell klein......

Es gibt auch Modelle mit Wassertasche, mit denen du einen Pufferspeicher für Heisswasser und Heizung füttern kannst.

Gruss, Boris



Holzherd



Hallo!
wir heizen (kochen) im Winter mit einem Herd, der übernommen wurde. Ist n Wamsler mit 7 kW, Backröhre und Wasserschiff.
Das ist kochmäßig der absoluter Luxus. Genügend Raum für viele Töpfe usw. - eine Backröhre sollte aber Standard sein!

Wenn wir die (Zentral)Heizung in ein paar Jahren angehen, kommt eine wasserführende Version mit Pufferspeicher in Betracht.
Hier greift dann auch die Feinstaubregelung vom Kaminkehrer...soviel ich weiß ist die DERZEITIGE Regelung, daß ab 9kW das Gesetz greift. Also maßgeblich für Zenztralheizungen aller Art.

Also nur gute Erfahrungen mit dem Herd in der Küche.
Nochn Tipp bezgl. der Glut:
Anstatt teure Kohle zu kaufen kann man auch Kartoffelschalen trocknen und als "Kohle" nutzen, der C-Gehalt reicht aus!

Gruß Peter





Es gibt kleine Beistellherde mit einer Kochplatte, die machen sich auch nachher nützlich und sind mit einem Sackkarren leicht zu transportieren.
Herde für Kohlefeuerung sind anders gebaut als solche für Holz; heizt man einen Holzherd mit Kohle, kann schon mal der Rost durchschmelzen.

Beim Ankauf eines gebrauchten darauf achten, dass die Herdplatte nicht verrostet und das Wasserschiff, falls vorhanden, nicht durchgebrannt ist. Zerbröselte Schamottierung kann man leicht selbst ersetzen; die Schamotteplatten und den Mörtel dazu gibts beim Ofenbauer, Zuschnitt mit Diamantscheibe.

Wärmespeicherung geht ernsthaft nur mit Masse, d.h. ob das Teil 150 oder 270 kg schwer ist, ist für die Winterheizung einer Küche ziemlich egal, für den Transport aber nicht. Da muss dann ein wirklich schwerer Grundofen her, im Idealfall einer mit Ofenbank, der sich von der Küche aus beheizen lässt und wo man im Brennraum auch backen kann.



Asbest



Bei alten Öfen mußt Du drauf achten, daß kein Asbest verbaut wurde.