Wandheizung sinnvoll?

29.10.2007



Guten Abend Community,

wieder habe ich eine Frage, welche mich das aufflammen von Glaubenskriege fürchten läßt.
Ich versuche daher so konkret wie möglich den Zusammenhang und das was wir erreichen wollen zu beschreiben. Denn die Wahrheit ist ja immer konkret...

Also Situation: Mauerwerk ca 50 bis 60 cm Bruchstein. Fassade außen ungedämmt, normal verputzt, Farbe helles beige-gelb. Haus mit der Fensterfront schön nach Süden ausgerichtet. Das ganze ist unterkellert, geheizt wird derzeit noch mit Öl- und Holzöfen, nicht zentral, soll aber mittelfristig eingebaut werden.
Das Haus wird derzeit nur drei Tage die Woche bewohnt und manchmal auch über eine Woche gar nicht. Dementsprechende Heizproblematik wird erstmal die nächsten Jahre so bleiben.

Wir wollen mittelfristig eine Zentralheizung einbauen, die Holzöfen aber in jedem Fall zusätzlich belassen (es gibt zwei getrennte Kamine), weil das schön ist und auch eine schnelle Wärme gibt.

Vorbereitung einer Wandheizung würde sich jetzt anbieten, da Putz an eingen Wänden wegen eines leichten Schimmelbefalls schon abgeschlagen. Mauerwerk ist ansonsten im überirdischen Bereich trocken.
Erreichen wollen wir mit der Wandheizung lediglich ein temperieren der Wände um Kondensation zu verhindern. Weiters ein minimales temperieren der Räume auf knapp über Null bei Frost. Es ist nicht geplant, diese Wandheizung als Hauptheizung zu betreiben.

Jetzt die Frage: Macht das überhaupt Sinn oder heizen wir damit nur die Atmosphäre auf, da ja keine Dämmung außen vorhanden ist und wir auch keine planen?

Hoffentlich war das halbwegs konkret und verständlich ;-) Ist ja alles nicht so einfach....



Hüllflächentemperierung



Hallo Herr Jeckel ..Lesen sie doch mal hier nach ..
http://www.konrad-fischer-info.de/7temper.htm..

als neuen Putz würde ich Luftkalkmötrel empfehlen..

Gruß Peter Schneider



Und wenn du dem Link von Herrn Schneider gefolgt bist...



...geh mal zu http://www.ing-buero-ebel.de. Dann bild' dir deine Meinung.
Viel Spaß beim Lesen, Grundkenntnisse in Physik sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Gruß Patrick.

(ich habe einen Vollwärmeschutz...)



Hallo



aus meiner Erfahrung am eigenen Haus kann ich nur eine Wadheizung in Kombination mit einer Dämmung empfehlen.

Ich habe selbst 1999 einen Raum mit einer Temperierung ohne Dämmung ausgerüstet und bin nicht zufrieden damit.

Grüße aus Koblenz



Dämung....



Danke für die Antworten.
Nochmal, diese Wandheizung soll nicht die alleinige Wärmequelle sein, sondern nur unterstützen und Kondensation z.B. in den Fensterleibungen verhindern.

Eine Außendämmung kommt aus einer Reihe von Gründen nicht in Frage.

@Patrik: der URL funktioniert leider so nicht.

@Herr Meurer: was sind die Efrahrungen mit Wandheizung im ungedämmten Einsatz? Ist es richtig, dass die Vorlauftemp. hier immer nur bis 30°C ist? Brauche ich einen speziellen Putz, in dem die Wärmeschlangen verlegt werden?



pardon...



http://www.ing-buero-ebel.de/ing.htm

Gruß Patrick.



Wandheizung - besser auf Dämmung



mit Dämmung darunter ist schon deswegen zu empfehlen, da Sie die Wärme möglichst drinnen haben wollen, und nicht im Mauerwerk das dauert gerade bei temporärer Nutzung auch sein Weilchen.
(siehe auch ==> Winteridylle von Hr. Bromm... )

Die Leistung einer Wandheizung kann außerdem ganz beachtlich sein, das könnte dann je nach Bausituation schon genügen.

Herr Meurer gibt Ihnen sicher gerne noch paar Tips...



Wenn es etwas für alle Fälle sein soll....



...ist es (meines Erachtens) nach sehr sinnvoll, die Anlage zur Erwärmung/Heizung/Temperierung des Gebäudes in zwei Teilen zu planen.

Erstens: die eigentliche Heizungslanlage - darunter verstehen wir die (möglichst sinnvolle) Verteiltung der dem Haus zugeführten Wärme


und

Zweitens: die Energieanlage, also der Technik die die für eine Heizung/Temperierung erforderliche Energie zur Verfügung stellt(erzeugt).
Dieser Teil ist recht schnell abgehandelt:
Installieren Sie eine Energieanlage, die in der Gesamtheit Ihrer Eigenschaften für Sie die Richtige ist.
Dazu gehören:
- Kosten
- Platzbedarf (Heizung und evtl. Bevorratung für Brennstoffe)
- Anschaffungs-, Wartungs-, Reparatur-, und Energiekosten (Betriebskosten)
- Geschmack (manch einer mag aus Angst kein Gas verbrennen, ein anderer aus pol. Kor. kein Getreide)


Bei der Heizungsanlage (Wärmeverteilungsanlage) ist die Sache etwas umfangreicher:

Da wir von Einfach-gut-gebaut radia-therm-Heizleistenanlagen favorisieren, möchte ich hier wieder mal für diese sprechen(schreiben).

Kern einer Heizleistenanlage ist ein an der Innenseite der Außenwand verlaufendes Rohr (Cu- VA oder C-Stahl) durch das die Energie zugeführt wird.
Mittels kleiner (bei radia-therm aufgeklickter) Konvektoren wird dann die Energie(Wärme) aus dem Rohr (durch Konvektion/warme Luft) an die dahinter/darüber liegende Wand übertragen. Die dann erwärmte Wand ist dann der Heizkörper, und gibt die überschüssige Energie(erhöhte Temperatur) an die anderen Körper in Ihrer Umgebung ab (Menschen, Möbel, Decke, Fußboden, Innenwände).
Da bei der Übertragung von Energie durch Strahlung die dabei beteiligte Luft nicht erwärmt wird, werden alle Körper(Oberflächen) wärmer als die Raumluft sein.

Zwangsläufig wird eine Verdunstung von Wasser(Feuchtigkeit) aus(von) diesen Körpern(Oberflächen) stattfinden.
Sind die Räume dann noch ausreichend belüftet, ist Kondensation an Wänden (Ecken und Fensterlaibungen) ausgeschlossen.

Beweisangebot:
http://www.einfachgutgebaut.de/index.php?mode=rad_tempdoku

Dabei ist es dann auch egal auf welchem Niveau sich die Temperatur befindet. Wichtig ist, daß die Hüllflächen wärmer als die an sie grenzenden Luftschichten sind.

Wer hier mal genauer nachlesen möchte:
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Temperierung.pdf
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Gutachten_Voelschow.pdf
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Machbarkeitsstudie.pdf

Prinzipiell ist es recht schwierig, Gebäude nur hin und wieder zu nutzen und bei gelegentlichem Aufenthalt den gleiche Wohnkomfort wie bei einem ständig genutzem Haus zu erzielen.
Ist ein (Gottes-)Haus erst einmal ausgekühlt, ist es fast ausgeschlossen, (zur heiligen Messe zu(an) Weihnachten) schnell eine behagliche Atmosphäre zu schaffen.
Selbst wenn mit viel Leistung und Gebläse eine Lufttemperatur von 30°C Im Haus (in der Kirche) erreicht wird, werden diejenigen die auch nur in der Nähe der (bis zu 1,5m dicken) Außenwände sitzen, sich den Hintern abfrieren.

Anders herum, fühlte ich mich beim Besuch der (wahrscheinlich seit über 300 Jahre nicht mehr geheizten Burg "Glimmingehus" (Südschweden-Niels Holgerson und die Gänse!)trotz der recht kühlen 10°C Raumlufttemperatur im Mai, recht wohl.

Das Phänomen der Strahlungswärme ist mittlerweile so ausführlich beschrieben, daß jeder verstanden hat, warum die Märzsonne bei windstillen 10 °C dazu verleitet, die Sachen bis auf die Unterwäsche auszuziehen.

Nun noch einmal zu Ihrer Problematik des (vorerst) unregelmäßig und selten genutzen Hauses:
Sie benötigen eine Heizungsanlage die beides leisten kann.
Die Temperierung des Gebäudes während Ihrer Abwesenheit im "Nichtschimmelbereich"; und die Gewährleistung der Behaglichkeit während Ihres Aufenthaltes.

Wandheizungen sind für die Hüllflächentemperierung (zur Vermeidung von Kondensation und damit Schimmel) optimal.
Man kann Sie mit minimalem Energiebedarf während der Abwesenheit laufen lassen.
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Temperierung.pdf
Soll es dann während Ihrer Anwesenheit warm genug werden, muß die Oberflächentemperatur der Wand (dies ist die einzig relevante Größe) sehr schnell recht hoch werden.
Wandheizungen die erst über eingeputzte Rohre den gesamten Putz und Teile der Wand erwärmen müssen, sind logischerweise hier etwas träger.

Heizleistenanlagen sind ebenfalls Wandheizungen, sie erwärmen primär den für den Heizeffekt relevanten Bereich der Wand - die Oberfläche !!!!!!
Hilfreich sind hierbei sich schnell erwärmende Oberflächen wie Holz (reflektiert Wärmestrahlung).
Auch Gipskarkton, Fermacell oder auch Papier (auch in Dachschrägen) funktionieren!
Entscheidend ist die Erwärmung des obersten Mükrometers der Oberfläche! Ist dieser wärmer als die angrenzende Luft so gibt es Strahlungswärme!

Tutorium:

Wenn Sie ein Haus in Abwesenheit vor dem Verfall(Schimmel ist nichts anderes) bewahren wollen, so temperieren Sie es!
Wie ist dabei fast gleichgültig mit welcher Art von Strahlungswärme!

Wollen Sie jedoch bei unregelmäßiger Anwesenheit schnell Behaglichkeit erreichen, so müssen Sie mit ausreichender Leistung, die Oberfläche der Hüllflächen erwärmen, das geht mit Heizleisten sehr schnell.

Alternativ oder ergänzend hierzu funktionieren Öfen, die sehr schnell, sehr viel Strahlungswärme abgeben.
Kaminöfen aus dem Baumarkt können das nur sehr selten. Besser sind hier natürlich Grundöfen, diese haben allerdings eine gewisse Zeitverzögerung bei der Wärmeabgabe (je nach Wandstärke des Ofens)!
Deshalb sind offene Kamine mit Ausrichtung der Feuerstelle in den zu beheizenden Raum aus unserer Erfahrung sehr gut geeignet. Sie verbreiten fast ohne Verzögerung die Wärme der Sonne in den Raum und bis unter die Haut.


Mit den besten Grüßen von der Ostsee


Der Ingo von www.einfach-gut-gebaut.de

Foto:
Winkliger Ziegelkamin, er ist in Richtung des Wohnzimmers gerichtet und verbeitet in der miesen Jahreszeit beinahe jeden Abend die Wärme der Sonne und das beinahe sofort nach dem Entzünden des Feuers



Und immer schön drehen...



...in der Märzsonne oder vor der Feuerstelle im Wohnzimmer, damit auch der Hintern warm wird.

Gruß Patrick.



O je



@Herr Rhein: "Entscheidend ist die Erwärmung des obersten Mükrometers der Oberfläche!"

Das wird ihnen nicht gelingen ohne die dahinterliegenden Mükrometer auch zu erwärmen - herrlicher Blödsinn.

Ihre Heizleisten können nur dann schnell so schnell sein, weil die mit Ihren Konvektoren erst mal die Luft erwärmt. Was im Übrigen nicht gegen Heizleisten spricht, den die Geschwister, die Flach- und Bodenkonvektoren werden aus diesem Grund schon immer gerne in temporär zu erwärmenden Räumen wie Kirchen eingesetzt, was man heute aber auch besser machen kann.

Das Strahlungsbrimborium, was in Verbindung mit den Heizleisten hier verbreitet wird, ist dagegen halbseiden...



eben.



... und wie gesagt, ich brauche keine strahlung, weder aus Leisten noch aus der Wandheizung. Will ich Strahlung (altmodisch infrarot), dann habe ich dafür einen guten, alten Ofen. Und auf diese möchte ich auch gar nicht verzichten - irgendwo muß schliesslich auch das ganze Holz verschwinden....



"obertste Mükrometer"



Selbstverständlich erwärmt sich eine Wand nach einer gewissen Zeit auch in der Tiefe, wenn die Oberfläche erwärmt wird. Nur hat das auf die WIRKUNG einer Wandheizung keine Auswirkung. Thermisch wirksam ist die unmittelbare Oberfläche!
Insofern ist es auf jeden Fall so, daß eine Heizung, die primär die Oberfläche erwärmt die schnellere ist.

Wenn man diesen Umstand auf die Spitze treibt, kann ich einen Raum auch mit vor Papierwänden montierten Heizleisten heizen.
In der Praxis wird man bei dauerhaften Gebäuden die nur vorrübergehend aber dafür schnell beheizt werden sollen lieber Vorsatzschalen aus Holz oder auch Gipskarton nutzen.

Kirchenheizungen:
Es gibt einen großen Hersteller für Kirchenheizungen, der mit Luftheizungen riesige Kirchen heizt und auch noch darauf stolz ist möglichst große Volumen zu erwärmen.
(Dom zu Speyer)
Das Ergebnis dieser Luftheizerei in Kirchen kann jeder in Augenschein nehmen! Die Wände sind völlig mit Staub bedeckt. Schlimmer noch, durch die vermehrt auftretende Kondensation sind die Wände in höchstem Maße von mikrobiellen Befall gekennzeichnet, der nicht nur nicht schön ist, sondern nachhaltig zu konservatorischen Schäden führt.

Da wir uns vor kurzem gerade mit einem Projekt für eine thermische Sanierung eines Denkmals nationaler Bedeutung beschäftigen, kann ich hier auf eine Studie verweisen, die wir allerdings selbst in Auftrag gegeben haben.

Sie steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Machbarkeitsstudie.pdf

Dazu passt ein Untersuchungsbericht, über eine mit Heizleisten beheizten Kirche im Vorpommerschen:
http://www.einfachgutgebaut.de/mediacenter/Gutachten_Voelschow.pdf



"halbseidenes Strahlungsbrimborium"



Ich kann verstehen, daß die Vertretung der reinen Lehre von der Wandheizung angenehm ist, aber Fakt ist nun mal, und das kann ich an jedem mit Heizleisten beheiztem Objekt nachweisen, daß die Temperaturunterschiede an den Verschiedenen Hüllflächen und den anderen im Raum befindlichen Körpern sehr gering sind, genau wie bei einer "echten" Wandheizung oder auch bei Heizen mit einem Ofen mit keramischer Oberfläche.
Und da das Ergebnis zählt, bleibt die Heizleiste für uns eine Wand- und damit Strahlungsheizung.

@Ulrich
Selbstverständlich steht es jedem frei zu heizen wie und womit er will. (Solange wie es dem allwissenden Gesetzgeber in seinem unergründlichem Ratschluß nicht gefällt auch dies zu reglementieren!)
Da es aber nun mal, die Behaglichkeit und die Werterhaltung der Bausubstanz betreffend, zwischen den Heizsystemen drastische Unterschiede gibt, wird in diesem Forum ständig über die Vor- und Nachteile der Verschiedenen Systeme weiter diskutiert werden.
Warum auch nicht? - Dies verschafft diesem Forum seine herausragende Stellung unter den Bau-Foren.



Markus...



...das wird nix mehr mit der Überzeugung. Lassen wir ihm seine lustigen Interpretationen der Physik.
Fragen wir lieber Ulrich, ob er jetzt weiter weiß?

Gruß Patrick.



Danke Patrik....



... aber ich weiß nicht wirklich mehr.
Mein Problem ist ja: ich kann und mag die Außenhülle nicht dämmen, (damit meine ich, Styropor oder sonstige Schichten auf die Fasade kleben), ob das nun sinnvoll wäre oder nicht, spielt da mal keine Rolle.

Was ich möchte, ist ein temperieren der Bauteile "exponierte Mauern" im Erdgeschoß. Daneben werden wir weiter auch mit den Dauerbrandöfen heizen. Die Mauern sollen temperiert werden, um Schimmel zu verhindern und ein hereinfrieren bei strengem Frost zu verhindern.
Es geht nicht darum, die Luft im Zimmer auf 2o°C allein mittels Wandheizung zu bringen.

Ich fasse es mal für mich zusammen:

--Wandheizung als Alleiige Wärme(!)quelle im ungedämmten Zustand wenig sinnvoll
--Die Strahlungsgeschichte ist mir nicht ganz klar. Wenn ich von 30 bis 32°C Vorlauftemperatur ausgehe, wieviel Strahlung im infrarot Bereich werde ich dann wohl haben im vergleich zu einm Ofen? Mir kommt vor, dass ist zwar messbar, aber ob das so richtig fühlbar ist?
--Die Frage, die mich hauptsächlich interessiert, wieviel Anteile der Energie (ich rette mich in den Oberbegriff) denn nun über die ungedämmte Mauer "verpuffen", ist mir immer noch nicht ganz klar, ich gehe aber davon aus, dass er erheblich ist.



Mal unabhängig davon...



...wie du heizen wirst. Die Nutzung von dem Haus riecht förmlich nach einer Kombination aus Dämmung und Heizung, die eine schnelle Aufwärmung der Räume ermöglicht und gleichzeitig die Wände etwas warm hält. Ich selbst habe etwas völlig anderes (Zentralheizung mit normalen Heizkörpern und Vollwärmeschutz). Das System ist sehr träge, spielt aber bei mir keine Rolle. Ich mache erst zwei/drei Tage die Luft warm und die erwärmt die Bausubstanz. Danach kann ich die meisten Heizkörper abdrehen. Ich würde den Vorschlag von Markus beherzigen und bei Gerd mich schlau machen. Hier im Forum werden Fachwerkhäuser gerne moderat innen gedämmt und mit einer Wandheizung versehen. Bin nicht der Fachmann hierfür, aber deshalb gibt es ja den Gerd (und noch ein paar andere). Da er sich schonmal hier beteiligt hat...
Letzten Endes bin ich durch die Antwort mit dem Link dazu gekommen und wollte dir noch mit dem anderen Link ein paar Denkanstöße liefern, die den ersten Link von Herrn Schneider in einem etwas anderen Licht da stehen lassen.

Viel Erfolg!

Gruß Patrick.



zu Patrick sei noch ergänzt...



das man bei Massivbauten ruhig ein bisschen mehr dämmen darf, da das Holz "nicht stört". Habe selbst bei zwei Projekten mit unterschiedlichen Materialien ohne Wandheizung gedämmt.
Kann mir auch hier gut vorstellen, das man ganz ohne Wandheizung auskäme...



Eine Wandheizung ist als alleinige Heizung



ebenso sinnvoll wie als Temperierung (wo ist da eigentlich die Grenze zwischen?).

Auf eine Dämmung -INNEN- sollten Sie in keinem Fall verzichten. Da der Putz ab ist, Holzweichfaserplatten mit Lehm ansetzen, darauf Heizschleifen montieren, mit Lehm (oder einem Kalkputz) verputzen.

Udo Mühle vom LehmHandWerk hat damit viele gute Erfahrungen sammeln können, er kann Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas





Guten Abend
Ich habe mein altes Facherkhaus von innen mit einer Mischung aus Kork-Granulat und Lehm gedämmt.Darüber ein Wandheitzsystem instaliert und mit Lehm verputzt.
In einem anderen Raum habe ich bei selbem Unterbau eine Heitzleiste instaliert.
Ich habe also den direkten Vergleich.
Ich muß sagen die Wandheitzung ist bei weitem besser.
Gru