Wandheizung für Bruchsteinhaus?

05.05.2005



Wir interessieren uns für ein altes Bruchsteinhaus von 1880, bei dem eine neue Heizung fällig wäre. Wandheizung klingt gut, besonders geeignet wären dies Heizplatten im Trockenbau, welche man auch selbst montieren kann?
Wer hat Erfahrung mit dieser Art Wandheizung? Wie hoch sind die Kosten? Gibt es Nachteile? Empfindet man die Wärme wirklich als so angenehm? Die Kostenfrage ist für uns derzeit wichtig, da sie für die Kalkulation der Kosten wichtig wäre!!!
Vielen Dank schon mal!



Wandheizung


Wandheizung

Hallo
schauen Sie sich mal die Wandheizungen von www.perihel.de an - nicht die Gipsplatten, sondern die Register (http://www.perihel.de/i_technik.htm)

man braucht weniger als es "berechnet" wird - wir haben ca. 60% weniger eingebaut, Vorlauftemperatur auf ca 35°C und die Wohnung war warm auch in dem langen Winter!

Heizkörper und Wandheizungen ist wie ??? das muss man selber spüren das kann man nicht erklären und nicht berechnen
Hört sich zwar blöd an - ist aber so!

Die "Wandheizung-Trockenbauvariante" halte ich persönlich für eine nicht so gute Lösung!

Die Register können Sie auch selber an die Wand schrauben! und der Heizungsmonteur macht den Rest - allerdings müssen Sie einen finden, der nicht sagt: "Oh! Das haben wir noch nieeee gemacht - und das ist auch waaaahnsinnnig teuer - wir haben da gaaanz günstige Heizkörper ....."

Glück auf

aus Nürnberg

Florian Kurz



Direktmontage



Seit einigen Jahren verputze ich Wandheizungen, die direkt auf die Natursteinwände montiert wurden, mit Lehm.
Diese Variante ist effektiv und der Bausubstanz entsprechend diehnlich und nachhaltig. Der Taupunkt verschiebt sich nach außen!.
Wenn Sie diesbezüglich kongretere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gern mit weiteren Fachdetails zur Verfügung und können Ihnen diese Leistungen natürlich auch ausführen.

Beste Grüße und Wünsche aus der Oberlausitz von der Fa. LehmHandWerk

von Udo und Jens



Hallo,



wir kommen aus Koblenz und beschäftigen uns sehr intensiv mit dem Thema Altbausanierung und Wanheizung. IN unseren Austellungsräumen kann man sich diese Produkte auch anschauen. Kommen Sie uns doch mal besuchen. Viele Grüße Gerd Meurer



Sockelheizleisten?



Hallo Joachim,
viel, viel Zeit haben wir damit verbracht, uns nach der "richtigen" Heizung umzuschauen. Auch wir sind stolze Besitzer eines Bruchsteinhauses. Letzten Endes war für uns die Sockelleistenheizung das Mittel der Wahl. Nach vielen Recherchen sind wir für uns zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wandheizung ideal ist für Fachwerkwände. Das Wärmespeicherverhalten von Bruchsteinwänden ist allerdings ein ganz anderes.

Wenn du für Alternativen aufgeschlossen bist, such in diesem Forum mal nach "Sockelheizleisten". Erfahrungen kann ich dir nicht nennen, weil wir noch in der Sanierungsphase sind. Das feedback von Nutzern ist allerdings durchweg positiv.

Viele Grüße,
Karin



Wandheizung ist technisch aufwendig und teuer



sowie besonders havariegefährdet gegenüber offenliegenden Systemen. Bezeichnenderweise bekommt man auch so gut wie keine Abrechnungsdaten. Das will aber nichts gegen Strahlungsheizung an und für sich sagen. Systemübersicht gibt es auf dem Link:
http://www.konrad-fischer-info.de/7temper.htm



Anspruch



Seit ca. 1998 (so lange mit Lehmverputz tätig) noch keine Mängel bzw. Havarien mit Wandheizungen.
Wir denken der Anspruch zählt und man sollte die Möglichkeit der Entscheidungen den Bauherren überlassen.
Natürlich bei objektiver Erläuterung der Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme.


Grüße aus der OL von Jens und Udo



Zur Problematik:



Der Wandheizungspropaganda konnte bei mir bisher noch keine günstigen Energieverbrauchszahlen vorlegen.

Ein Heizsystem ist nicht eine Sache für ein paar Jahre, sondern auf generationenlange Nutzung angelegt. Es gibt genug Wärmeverteilsysteme (z.B. Gußheizkörper und egschweißte Stahlrhre)von Heizungen, die in den 30 bis 60ern gebaut wurden, und noch klaglos funktionieren.

Bei der Wandheizung kann der erste falsche Nagel in der Wand das System schädigen. Oder ein Heizungsausfall bei Abwesenheit eine Wandkatastrophe auslösen. Ich bevorzuge eben offene Systeme: Sie können reduziert gebaut werden, einfach nach Bedarf um- und nachgerüstet, sind bei allen Havarien gut zugänglich und im Energieverbrauch vorbildlichst.

Daß der Bauherr selbst entscheiden muß, ist klar. Doch ob immer das Für und Wider bei umsatzorientierter Beratung rüberwächst, schon weniger.



Wasndheizung ist günstig und behaglich,



wie überall gibt es günstigerer und teurer Systeme. Bei dem offen System laufen die Anbindeleitungen doch auch unter Putz oder? Auch muss doch auch der Unterschied zwischen Strahlungswärme und Konvektionswärme berücksichtigt werden. Eine Wandheizung lässt sich mit einer Temperaturfolie oder Kabelsuchgerät einfach orten. Beim Einschlagen einen Nagels muss ich mir immer überlegene ob ein Elektrokabel, Wasserleitung oder eben eine Wandheizung dahinter liegen könnte. Mit dem Heizungsausfall bei Abwesenheit sehe ich zur normalen Heizung keinen Unterschied. Viele Grüße Gerd Meurer