Infrarotheizung

08.10.2008



Hat hier jemand Erfahrungen mit Infrarotheizungen gemacht?

Es wir ja behauptet, diese seien sparsamer und "gesünder", da sie nicht die Luft sondern Festkörper (wei z.B. Wände) erwärmen...Wir haben nun von Redwell eine 900W Standplatte zum Testen bekommen. Die Wärme fühlt sich schon gut an - aber um einen Raum richtig zu heizen, muß das Gerät schon ganz schön lange oder fast immer laufen....Ich bin mir nicht sicher, ob es eine sinnvolle Alternative zur Nachtspeicherheizung ist oder sich als Zusatzheizung zum Schwedenofen eignet. Auf jeden Fall benötigt man nur eine Steckdose.....



Heizen mit Strom



Hallo !


Das einzige was daran Gesund ist, ist die Kasse des Herstellers.
Eine Strahlungsheizung kann vom Verbrauch günstig sein, aber garantiert nicht, wenn man sie mit Strom betreibt.
Dauerndes heizen mit Strom ist, nicht nur wegen der aktuellen Preise, so ziemlich das uneffektivste was man machen kann. Das Ding würde ja nicht einmal auf dem Nachttarif laufen.

Karsten


Karsten





Schlappe 900 Watt können nur wenig erwärmen. Da bringt ja schon der Staubsauger im Dauerbetrieb mehr Wärmeleistung.
Dafür kostet er aber gewaltig.

Infrarotheizungen sind nur dazu da, für sehr kurze Zeit und sehr schnell Gegenstände und Personen in Räumen zu wärmen.
Danach schaltet man sie wieder ab.
Beispiel: Babywickeltisch und Infrarotstrahler.

Nachdem mir mal einer abgefackelt ist, würde ich die Dinger auch nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.

Grüße vom Niederrhein



Gesund aber teuer



Hallo Jebu,

vergiss die ersten 2 Anworten.

@Dietmar Beckmann:
Du hast entweder die Frage nicht richtig gelesen oder du kennst die Redwell Platten nicht oder du verwechselt sie mit dem was dir abgefackelt ist.
Die Redwell(und auch andere Hersteller dieser Geräte wie Stiebel Eltron usw.) werden nicht kurzfristig mit Ein/Aus-Schalter betrieben, sondern langfristig und mit Raumthermostat geregelt.
Ich habe eine 600W Platte und beheize damit mein 27m³ Bad.
Wenn sie läuft, dann meist 1-3 Std. am Stück.

@Karsten:
Der fragende hat nicht gefragt ob es besser ist als eine Wasserheizung, sondern ob es eine Sinnvolle Alternative zu einer Nachtspeicherheizung ist! Deine Antwort geht an der Frage vorbei.

Jedenfalls ist die Heizung wirklich gesund, denn die Wärme ist sehr angenehm.
Meine Erfahrung ist, dass der Stromverbrauch geringfügig niedriger ist als bei einer Nachtspeicherheizung. Aber die Wärme fühlt sich um klassen behaglicher an.
Den genauen Verbrauch kannst du messen indem du mal für 1-2 Tage einen Kwh Zähler zwischen Steckdose und Stecker steckst. Gibt's ab €12 bei der Ebucht oder zur Zeit kostenlos zum ausleihen in vielen Baumärkten und Elektrofachgeschäften.

Als Ergänzung für einen Schwedenofen eignet sie sich nicht ganz so gut, denn sie ist relativ träge - du kannst sie nur langsam hoch- und runterregeln. D.h. wenn du Abends um 19h den Ofen einheizen willst, dann solltest du das schon zur Mittagszeit wissen und die Raumthermostate runterregeln . . .



Stromheizung



Ein Elektriker (der mir aber NICHTS verkaufen will) hat mir mal vorgerechnet, welche Kosten eine Infrarot oder Nachtspeicherheizung verursacht und welche eine Öl- oder Gasheizung. Ergebnis: Aufgrund der sehr niedrigen Wartungs-, Reparatur- und Einbaukosten - ist eine Stromheizung mit Nachtstrom genauso günstig oder teuer wie eine mit Öl- oder Gas. Wenn man sich dann noch eine Photovoltaikanlage auf's Dach macht und selber Strom erzeugt, ist man längerfristig gesehen genauso gut beraten. Deshalb werde ich zur Nachtspeicherheizung noch eine Infrarotheizung installieren.



Erdbacher Grundöfen können das Wohlbefinden durch Infrarotstrahlung steigern



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Im Zuge der hohen Nachfrage ,suchen wir bundesweit Vertriebspartner.der minmale zeitaufwand bzw.Aufbau vor Ort ist innerhalb v.ca.3 Stunden realisiert.
Mit freundlichen Grüßen
Bohn



Stromheizung billiger als Gas



Hallo Jebu,

ein guter Mann, der Elektriker der nichts verkaufen will. Die Rechnung das Stromheizung billiger ist als Gas hätte ich ja nur allzugerne mal gesehen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



HEIZEN MIT INFRAROTLICHT . . .



Das in unserem Sonnenlicht enthaltene Infrarot-Licht erwärmt alle festen und flüssigen Stoffe.

Dabei erwärmt sich die Umgebungsluft nur indirekt, durch die von der Materie freigegebene Wärme (Energie). z.B.: Im Schatten eines Gebäudes ist es kühler, als wenn man der Sonne direkt ausgesetzt ist, obwohl das Gebäude von der selben Luft-Masse umgeben ist. Die ausgesendete Infrarot-Wärme speichert sich im Boden, in der Decke und den Umfassungs-Wänden des zu beheizenden Raum (Gratis-Wärmespeicher).

Nach der Sättigung der Materie wird die Energie (Wärme) allmählich in den Innen- Raum abgestrahlt. Es entsteht ein gleichmäßiges, wohligwarmes Raumklima, ähnlich dem Kachelofen. Die Luft wird nicht ausgetrocknet und bleibt angenehm frisch. Außerdem kann kein Schimmel entstehen, weil die Außenwand immer wärmer ist, als die sie umgebende Raumluft.

Organische Stoffe nehmen die Wärme sehr rasch auf und geben diese nach der Sättigung allmählich und konstant an die Umgebung ab.

Mineralische Stoffe brauchen für den Speichervorgang etwas länger. Dafür geben diese über längere Zeit die gespeicherte Wärme an die Umgebung ab.

Diese beiden Materialgruppen eignen sich gut bis sehr gut, um mit Infrarot beheizt zu werden.

Infrarot erwärmt den menschlichen Körper sehr gut, weil dieser zum größten Teil aus Wasser besteht. Außerdem werden die Blutgefässe erweitert, welches den Kreislauf entlastet und somit die Botenstoffe schneller austauscht. Selbst bei einer Raumtemperatur von lediglich 18°C wird sich der Patient auf der Massageliege sehr wohlfühlen.
Die ausgesendete Infrarot-Wärme speichert sich in der Materie, d.h. in der Decke, dem Boden und den Umfassungswänden des zu beheizenden Raumes (Gratiswärmespeicher). Allmählich erwärmt sich die Luft über die von der Materie freigegebene Wärme (Energie). Die Luft erwärmt sich nur indirekt. Die Luft setzt dem Infrarot-Licht praktisch kein Widerstand entgegen. Feuchte Wände werden durch die Infrarot-Wärme getrocknet. Es kann kein Schimmel entstehen.

100% der erzeugten Wärme verbleibt im Raum. Es sind keine Transportleitungen, Kamine oder Kesselhäuser von Nöten, um die Wärme an den Bestimmungsort zu transportieren. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum. D.h. die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Decke ist nicht wie bei Konvektionsheiz-Systemen mehrere °C. In der Regel werden nur noch wenige Zehntel °C gemessen.

Wie wird der Heizbedarf ermittelt?

Jedes Haus hat einen so genannten Wärme-Bedarf (QH). Dieser Wärmebedarf variiert nach Lage und Ausrichtung der Liegenschaft. Das baugleiche Haus, auf 1'000 m.ü. Meer, hat denselben Wärmebedarf wie auf 275 m.ü. Meer. Es ändern sich lediglich die Heizgradtage (wie viele Stunden pro Tag, übers Jahr gesehen, läuft das Heizsystem). Es ist jedem klar, dass man in der Regel in der Stadt Zwettl (515 m.ü.M./ mit 4449 Heizgradtage) länger heizen muss als in Wien-Donaustadt (160 m.ü.M./mit 3348 Heizgrad-Tage).

Außerdem kommt es darauf an, welche Bau-Stoffe man verwendet, wie dicht die Gebäude- hülle und wie die Liegenschaft ausgerichtet ist (Himmelsrichtung = Solargewinn). Mit einer Datenerfassungsliste wird jeder Raum „haarklein“ aufgenommen und vermessen. Berücksichtigt wird die Lage des zu beheizenden Raumes, die Ausrichtung (Nord, Ost, Süd, West), hat er Fenster? In welche Himmelsrichtung? Wie sind die Abmessungen (B, L, H) und sind die ihn umgebenden Räume beheizt, unbeheizt oder eine Außenwand?

Sie sehen, es werden große Mühen und Anstrengungen unternommen, ein auf Ihr Haus abgestimmtes Heizsystem zu berechnen.

Die gesammelten Daten werden anschließend in ein Berechnungsprogramm eingegeben, das eigens für Infrarot-Heizsysteme entwickelt wurde. Der Kunde bekommt eine Energiebedarfsberechnung, welche aufzeigt, wie viel Energie in welchem Raum benötigt wird, wo welche Verluste entstehen, eine Energieverbrauchskostenschätzung und ein Angebot der Anlage-Kosten.

Somit garantiert man(zust. für die Berechnungen), gemäß allgemein gültigen gesetzlichen Bestimmungen und Richt-Linien, die Energiebedarfsberechnung. D.h. sofern sich das Lüftverhalten des Nutzers, eben an diese Richtlinien hält (2 x täglich lüften, etc).

Ausmessen der Anlage:

Jeder Raum ist in seiner Art, Ausstattung, Gestaltung und Bauart anders. Er unterscheidet sich durch die Ausrichtung (Himmelsrichtung), hat einen anderen Horizont, Nutzungsart und Position im Gebäude. Darum ist es unbedingt erforderlich, möglichst viele Daten zu beschaffen, damit die Heizung entsprechend auf den Raum abgestimmt werden kann. Für jeden Raum wird ein Datenblatt ausgefüllt.
Die gesammelten Daten werden entsprechend ins Berechnungsprogramm eingegeben. Anschließend wird die optimale Position der Heiz-Paneele ermittelt und dem Berater mitgeteilt. Abweichungen bei der Installation und Montage der Paneele können die Heizleistung beeinflussen. Darum ist vorgängig zu vermerken, wo die Heizpaneele montiert werden können. Oft lässt es die Raumgestaltung nicht zu, die Heizpaneele optimal zu platzieren.

Optimales platzieren der Heizpaneelen:

Heizpaneele (Montagehöhe ca. 1.85 m oberkant Heizelement).

Sofern möglich, sind die Heizpaneelen an einer Innenwand zu platzieren. Wenn es nicht anders möglich ist, an die Decke. Erst als letzte Variante an eine Außenmauer. Es ist in jedem Fall besser, das Heizelement an einer Wand anzubringen, die an einen unbeheizten Nebenraum angrenzt. Oft lässt es die Möblierung und Innenausstattung nicht zu, die Heizpaneele optimal zu platzieren.

1. Wahl an eine Innenwand
2. Wahl an die Decke, sofern der Raum darüber beheizt wird.
3. Wahl an eine Wand zu einem unbeheizten Nebenraum.
4. Wahl an eine Außenwand

Die Heizpaneele wenn möglich so platzieren, dass diese einander gegenüber montiert werden können. So werden aufwändige und lange Installationsleitungen vermieden. Warum sollen die Heizelemente nicht an einer Außenwand montiert werden? Jedes Heizgerät entwickelt eine Eigenwärme, die ebenfalls nach Hinten zur Wand abstrahlt. Diese Wärme wollen wir nicht an die Außenwand verlieren. Darum versuchen wir, sofern es möglich ist, die Infrarot-Heizpaneelen stets an eine Innenwand zu platzieren, damit der Nebenraum von der Wärmeabstrahlung profitiert.
Die Heizpaneelen haben einen Wärmestrahlungsanteil von 86% (Radiatoren ca. 14%). Damit wir die ganze Wärme ausnützen können, montieren wir diese mit Vorteil an eine Wand (Höhe ca. 1.85 m oberkant Element). Somit kommt der geringe Konvektionsanteil der Heizelemente ebenfalls zum tragen. Montiert man diese an die Decke, wird die entstehende Eigen-(Konvektionswärme) nicht wirksam (Warme Luft steigt und verbleibt im oberen Teil des Raumes).

Damit die Energiebedarfs-Berechnung korrekt durchgeführt werden kann, brauchen wir zur Berechnung die Bruttogeschoss-Fläche (d.h. die Außenmasse des zu berechnenden Objektes). Somit wird die Speichermasse bei der Berechnung berücksichtigt. Je mehr Daten Sie uns zur Verfügung stellen, umso genauer können wir die Berechnung auf das Objekt abstimmen.

Jeder Projektverantwortliche muss sich bewusst sein, dass bei ungenauen Angaben oder Schätzungen, die Verantwortung einer Fehlberechnung beim Projektverantwortlichen liegt. Somit ist es im Interesse aller Beteiligten, möglichst genaue Objekt-Daten zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen gerne unter energiekostenberatung@gmx.ch



Vergleich



Sehr geehrter Herr Kornmeyer,

die Rechnung warum heizen mit einer Infrarotheizung günstiger ist, als mit Gas oder Öl ist eigentlich recht simpel, denn man muss hier alle Faktoren berücksichtigen und nicht nur alleine die Kosten für den Energieträger. Natürlich ist (zumindest noch derzeit) 1 kWh Strom teurer, als die gleiche Menge Energie mit Gas oder Öl, aber fangen wir mal vorne an:

Zunächst muss eine Heizung angeschafft werden. Für eine Öl oder Gasheizung zahlen Sie da locker etwa 15.000 Euro für die Heizung und den Einbau. Wenn man es ganz genau nehmen würde, müsste man zudem noch berücksichtigen, dass im ganzen Haus Wasserrohre zu den Heizkörpern, die ebenfalls angeschafft werden müssen verlegt werden müssen. Diese Arbeit fällt aber nur ein mal an, also lassen wir das mal außen vor.

Öl und Gasheizungen müssen regelmäßig gewartet werden, der Schornsteinfeger muss regelmäßig kommen und so fallen über die Jahre weitere nicht zu verachtende Kosten an. Bei der Ölheizung kommt hinzu, dass Sie einen Tank benötigen, der zudem Platz wegnimmt.

Diese Heizungen funktionieren nach dem Prinzip, dass sie Wasser erhitzen, dieses durch die Rohre zu den Heizkörpern transportieren (auch die Pupen hierfür benötigen nicht gerade wenig Strom und beim Transport des erwärmten Wassers geht ein Teil der Wärme auf dem Weg verloren) und die Heizkörper erwärmen letztendlich die Luft, die nach oben steigt und an der gegenüberliegenden Seite des Raumen abgekühlt nach unten fällt. Es entsteht eine Luftzirkulation, die zudem Staub aufwirbelt.

Nach etwa 15 Jahren ist diese Heizung dann so in die Jahre gekommen, dass Sie eine neue Heizung anschaffen müssen, und wieder 15.000 Euro investieren können...

Infrarotheizungen hingegen sind in ihrer Anschaffung wesentlich günstiger, wandeln nahezu 100% der eingesetzten Energie in Wärme um und halten wesentlich länger, da sie keine Verschleißteile enthalten und müssen daher auch nicht gewartet werden.

Die Infrarotstrahlung erwärmt umgebende Objekte, die ihrerseits zum Teil die Strahlung aufnehmen und als Wärme wieder abgeben und zum teil weiter reflektieren. Wände werden dadurch getrocknet und dämmen besser, es findet keine Wärmeschichtung statt (oben warm, unten kalt) und Schimmel hat keine Chance mehr. Dadurch und durch einige weitere Vorteile müssen Sie nicht so viel Energie investieren, um einen Raum angenehm warm zu bekommen und sparen so Energie und somit Kosten ein.

Ein paar Links zu wissenschaftliche Informationen, so wie einem Versuchsaufbau zum Vergleich von Infrarotheizungen mit Gasheizungen finden Sie übrigens hier:

Wissenschaftliches zu Infrarotheizungen



Kostengünstig Heizen mit IRA



Ich behaupte immer noch: Mit der Differenz der Anschaffungskosten, z.B. einer Pelett-Zentralheizung zu einer gut konzipierten IRAL®©-Heizsystemanlage, kann ich bereits 12 bis 14 Jahre kostenlos heizen . . . und was ist in 12 bis 14 Jahren? . . . das kann keiner sagen ?

Liebe Grüsse Euer eqd



Vergleich Öl/Gas Infrarotheizung



Als was ihr zwei hier schreibt ist ja wohl kein reeller Vergleich sondern einfach ein überstpitztes verdrehen von Tatsachen.
Fangen wir mal vorne an:
Meine neue Gasheizung hat €2000 plus Einbau gekostet. Die genannten €15.000 wären selbst für einen Pelletkessel inkl. Lager und Pufferspeicher noch übertrieben(und davon kann man dann noch ein paar tausender an Förderung wieder abziehen).
Der Schornsteinfeger kommt sowieso, weil wir auch einen Ofen haben und den hätte ich auch, wenn ich eine Infrarotheitung hätte. Sind also Sowiesokosten.
Die Umwälzpumpe meiner Heizungsanlage braucht zwischen 6Watt und 40Watt - das ist sehr wenig.
Die Heizungsrohre sind top gedämmt und die Leitungsverluste sind damit vernachlässigbar.
Die Heizung davor hat übrigens 31 Jahre gehalten und ich gehe davon aus, das die neue mindestens genauso lange hält. Würde sie nur 15 Jahre halten, dann würde ich sie dem Hersteller um die Ohren hauen, denn es ist ein sehr bekannter.
Ich habe übrigens vor dem Austausch meiner Heizung mir ein Angebot für Infrarotheizung machen lassen: €10.800, also mehr als 5x soviel. (Fa. RoteWelle oder so ähnlich)
Alle Strahlplatten zusammen gerechnet wäre das eine Leistung von 21.000Watt gewesen. Mann, da kann man ja den Stromzähler hören wie er tillt.
Und der Verkäufer hatte das gleiche Geschwätz wie ihr zwei, schon deswegen war es mir dann unsympathisch. Obwohl die Wärme zugegebenermaßen schon recht angenehm ist. Die Verkaufsarguments sind es aber nicht . . .



Lobbyisten



Sehr geehrte Herr Hensinger,

Punkt eins (auch wenn das engstirnig erscheint, aber Sie haben damit angefangen: ich kann mich nicht erinnern zusammen mit Ihnen in einem Sandkasten gespielt zu haben, also bleiben wir doch einfach bei einem SIE).

Nun zu Ihren Ausführungen: ganz ehrlich: das ist von Grund auf Mist, was Sie schreiben und ich erkläre Ihnen auch gern warum!

Nehmen wir einfach mal Ihre genannten Zahlen: 21.000 Watt zur Beheizung mit Infrarotheizungen? Dann gratuliere ich Ihnen, dass Sie 420 qm Ihr Eigen nennen können, denn grundsächlich rechnete man 50 Watt pro Qm bei Infrarotheizungen - mehr wenn die Räume schlecht gedämmt sind, weniger, wenn die Räume gut gedämmt sind...

Aber nehmen wir einfach mal Ihre 420 qm Wohnfläche - und das wollen Sie mit einer Gasheizung im Wert von 2000 Euro inkl. Einbau von einem namenhaften Hersteller beheizen, dessen Lebensdauer auch noch über 30 Jahre überdauert, obwohl die Grenzwerte für den erlaubten Außstoß von Schadstoffen quasi jedes Jahr verschärft werden und mit einer alten Heizung nicht erreicht werden können überdauern? Wer bitte soll Ihnen das glauben???

Das Beste Angebot für eine Gasheizung (inkl. Einbau) welches wir erhalten habe (für eine 60 qm Wohnung!!!) waren 4.000 Euro!

Also mich würde der Name des "namhaften Herstellers" wirklich interessieren, der mit einer Heizung, die nur 2000 Euro inkl. Einbau 30 Jahre die ständig verschärften Anforderungen erfüllt heißt!

Und die Firma "roteWelle" mit Ihrem "nahmenhaften Hersteller" zu vergleichen ist auch ein ungleicher Vergleich! Die Firma "RoteWelle" vertreibt ihre Produkte zu einem vielfachen des marktüblichen Preises, da ihre Vertriebstruktur gänzlich anders aufgebaut ist und die Vertreter, die ständig quer durch Deutschland fahren müssen natürlich auch etwas verdienen möchten. Die Technik hinter allen Infrarotheizungen ist aber immer die selbe!

Wie bei allen meinen Beiträgen in diversen Foren habe ich auch hier das Gefühl, dass Sie lediglich ein Lobbyist der Gas- oder Ölheizung sind, bezahlt dafür, Verwirrung zu stiften, damit Sie Ihre teuer entwickelten Heizungen an den Mann (oder die Frau) bringen können! Warum sind Sie beispielsweise nicht auf die unanhängigen wissenschaftlichen Vergleichsmessungen eingegangen, auf die ich in meinem letzten Beitrag hingewiesen habe? Warum nennen Sie Zahlen, die weit ab jeder Realität sind? Und warum meinen Sie sich ein Urteil erlauben zu können, wie Infrarotheizungen im Vergleich zu konventionellen Heizungen arbeiten, ohne die Fakten studiert zu haben?

Also: um es auf des Pudels Kern zu reduziern: für welche Firma arbeiten Sie???



Sie Herr Henning



Na gut, dann sind Sie der Herr Henning. Ich hielt das Henning für einen Vornamen. Deshalb und weil es praktisch üblich ist, dass man sich in Foren duzt (selbst in den Foren der Hochfinanz ist das so) war es für mich nur logisch, dass das auf 'Henning' auch zutrifft. Aber gut, es sei ihnen gegönnt.
Ihr Wunsch wird respektiert und akzeptiert. Nur sollte das auf Gegenseitigkeit beruhen. Also warum sprechne Sie mich nicht mit meinem Nick an? Und warum sind in diesem Forum die Admins nicht als solche gekennzeichnet?
Wenn Sie meinen Nick nicht respektieren, sondern gegen meinen Wunsch meine Anmeldedaten veröffentlichen, dann verstößt das gegen geltende Datenschuzbestimmungen und das wiederum könnte dem Betreiber dieses Forums unter Umständen in Schwierigekeiten bringen.

Ich arbeite nicht in der Baubranche und auch nicht mit Heizungen.

Ich mag keine Heizungen mit fossilen Brennstoffen(Öl/Gas), aber in besagtem Haus ging es praktisch nicht anders.
Ich mag auch keine Stromheizungen, denn der Strom dafür kommt entweder aus Atomkraftwerken oder auch von fossilen Brennstoffen mit sehr schlechtem Wirkungsgrad.
In mein neues Haus kommt eine Pelletheizung.

Das besagte Haus hat nicht 420m², sondern 240m². Die Berechnung kam nicht von mir sondern von der Infrafrot-Heizungsfirma. Vielleicht kam es daher weil auch Treppenhäuser beheizbar sind und einige Räume L-Form haben oder weil man mir einfach mehr verkaufen wollte als angemessen . . .
Das Angebot für die Gasheizung war nicht inkl. Einbau, sondern ohne. Denn so wurde es auch von Ihnen benannt. Den Hersteller möchte ich nicht nenen, aber nur ein Hinweis: Der macht ziemlich viel Wintersport . . .

Ich bin also kein Lobbyist, schon gar nicht für Öl- und Gasheizungen.
Ich habe selbst 2 Inrarotheizungen und seit 7 Jahren auch 2 Marmorheizplatten und deshalb erlaube ich mir ein Urteil darüber zu bilden. Denn ich habe erlebt wie sie funktionieren und welchen Stromverbrauch sie auslösen.
Auf Ihre Pseudowissenschaft möchte ich gar nicht erst eingehen, dann das würde hier den Rahmen sprengen. Da belasse ich Sie lieber bei Ihrer eigenen Meingung, diese ist Ihnen auch gegönnt.



Verkaufs-Argumente



Bitte beachten Sie meinen vorigen Beitrag nicht. Ich habe jetzt erst gesehen, dass Sie einen Online-Shop für Stromheizungen betreiben. Insofern kann man die Argmentation ja auch verstehen.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte.





@ sk8goat , Markus H

Heizungen , die mit Strom betrieben werden , waren mir eigentlich immer unsympathisch . Aber : Bei manch einer dieser Heizungen überwiegen einfach die Vorteile , siehe hier :

http://www.infrarot-heizungen.net/Vor-und-Nachteile:_:13.html

Vor den heutigen Heizungen ( die unsere Atemluft als Haupttransportmittel für Wärme mißbrauchen ) , gab es die Strahlungsheizung .

Die Strahlungsheizung ist also die ursprüngliche Art zu Heizen , und genau das und die damit verbundenen Vorteile werden heute wieder anerkannt . In Richtung Strahlung rollt der Zug also immer schneller , auch Du, sk8goat oder Du , Markus H. : ihr werdet daran nichts ändern können. ^^

Gruß



Ich frag mich schon ab und an . . . ? ? ?



Von: Sk8goat | 10.10.08 Zitat: Die Redwell(und auch andere Hersteller dieser Geräte wie Stiebel Eltron usw.) werden nicht kurzfristig mit Ein/Aus-Schalter betrieben, sondern langfristig und mit Raumthermostat geregelt.

Ein Raumthermostat schaltet ebenfalls nur Ein oder Aus !!!

Von: sk8goat | 08.05.09 Zitat: Meine neue Gasheizung hat € 2000 plus Einbau gekostet. Die genannten €15.000 wären selbst für einen Pellet-Kessel inkl. Lager und Pufferspeicher noch übertrieben(und davon kann man dann noch ein paar tausender an Förderung wieder abziehen).

Bestellt alle bei sk8goat eine Heizung, weil diese sind sensationell günstig! Schade dass da noch keiner drauf gekommen ist, die Heizungen dermaßen günstig anzubieten. Hoffe sk8goat gibt seine/n Heizungslieferanten bekannt, denn wir alle wollen von diesen sensationell günstigen Preisen profitieren können!!! (Biiiiitteeeee gib uns diese Lieferanten, Installateure bekannt)!

Was immer und immer wieder vergessen geht, die Anschlussgebühren, Grabe-Arbeiten (für die Zuleitung zum Haus) und die zusätzlichen Installationsarbeiten für die Verteilung im Haus (zusätzliche Kosten mit Gas).

Die Elektroinstallation habe ich so oder so, weil keiner mehr sein Haus mit Gas beleuchten wird (vielleicht macht es ja der sk8goat ,-) wer weiß)!

Für die Gas-Therme EURO 2.000 ist günstig. Man(n) beachte aber die Heiznebenkosten einer Gas-Therme (jährlich wiederkehrende gesetzliche angeordnete Kontroll-, Service-, Wartungs- und Unterhalts-Arbeiten) ! ! !

Ein Leihe kann halt keine effektiven Vergleiche publizieren. Dafür braucht es Fachleute - und die tun sich schon schwer einen effektiven Vergleich zu erstellen!

Jedes Heizsystem hat seine Stärken und Schwächen - es gibt kein Hiezsystem, welches für alle Fälle geeignet ist! Jeder muss für sich das Beste herausfinden!

Wünsche alle einen schönen Tag und viel Spaß beim Diskutieren.

LG eqd



Ist Strom tatsächlich die teuerste Art zu heizen?



Hallo

Heizen mit Strom hat in Europa einen schlechten Ruf. Die Argumente: die Erzeugung von Strom sei wenig effizient und die Kosten pro Kilowattstunde für Strom seien höher als bei Öl und Gas. Merkwürdig ist doch nur, dass seit geraumer Zeit das Elektroauto gefeiert wird und Unternehmen Millionen in die Entwicklung solcher Autos stecken - Heizen mit Strom aber ineffizient sei.

Die meisten denken bei Stromheizungen an Nachtspeicher-öfen, die tatsächlich Energiefresser sind. Man kann aber Nachtspeicheröfen in ihrer Funktionsweise nicht mit Infrarotheizungen über einen Kamm scheren.

Besonders Lobbyisten der Ölindustrie streuen wilde Kritik über Infrarot Heizungen im Internet, um Verbraucher zu verunsichern, da sie um den Absatz des Öls fürchten.
Es wird sicherlich noch einige Jahre dauern, bis sich diese Vorurteile in Luft aufgelöst haben und Infrarot Heizungen sich als eine kostengünstige Alternative durchgesetzt hat.

Gruss Kurt



Stromheizungsverkäufer



Nochmal, ich bin kein Heizungsverkäufer und auch überhaupt nicht in dieser Branche tätig. Den Installateur möchte ich nicht bekanntgeben, denn er ist nicht bundesweit tätig und ich möchte ihn auch nicht fragen ob ihm das recht wäre. Ohne den Hersteller zu nennen und ohne jegliche Wertung über Qualität: Vitogas 100 18kW €1705,00+MwSt+Einbau.

BTW: Ich bin vielleicht Laie(kein Leihe) im Bereich Heizung. Aber um einseitige Verkäuferargumente zu entlarven reicht mein Wissen allemal. Sind Eqd oder Herr Henning etwa Dipl.Ing. für NT? Oder nennt sich jetzt schon jeder Verkäufer gleich Fachmann?

Jede Art von Heizung hat ihre Vor- und Nachteile, da stimme ich zu. Und Strahlungsheizung ist sicher eine angenehme Wärme. Und ich möchte auch keinem Verkäufer solcher Systeme den geschäftlichen Erfolg verderben.
Aber es ist nunmal in den Verbrauchskosten die teuerste Heizung und das wird auch nicht durch €32 Kaminfegergebühren kompensiert, denn die Mehrkosten beim Stromverbrauch sind ein vielfaches davon.
Können Sie mir ein Musterobjekt nennen, wo jemand von Zentralheizung auf Stromheizung umgestellt hat und dann belegbar weniger Heizkosten hat als vorher?

Und der Vergleich mit einem Elektorauto, der hinkt so sehr, das ist nichtmal Äpfel mit Birnen. Ein absolut ungültiges Argument für eine Stromheizung.





Zitat: sk8goat | 12.05.09 Den Installateur möchte ich nicht bekannt geben, denn er ist nicht bundesweit tätig und ich möchte ihn auch nicht fragen ob ihm das recht wäre. Ohne den Hersteller zu nennen und ohne jegliche Wertung über Qualität: Vitogas 100 18kW €1705,00+MwSt+Einbau.

Servus s8goat, der Preis ist eh in Ordnung. Natürlich kann man eine Gas-Therme für ca. € 2.000 erwerben, aber eben wie du geschrieben hast; ohne jegliche Wertung . . .

Du fragst nach Referenzen: In Immensee wird seit Februar 2003 ein Einfamilienhaus mit einer Infrarot-Heizung komplett beheizt.

Eckdaten: Lage: Zentralschweiz / Seehöhe: 430 m.ü.M. / Süd-Lage freistehend / U-Wert Fenster: 1,3 / Warmwasser über E-Boiler 500 Liter/Pufferspeicher. Bauart: Neubau - Fertigbauweise - Trockenbau - Umfassungs-Wände, -Decken Holz / Dämmung: Zellulose-Stoffe / durchschnittlicher U-Wert 0,23 / Geschosse: 3 (plus Keller) / Nettowohnfläche: 239 m2 / Anzahl beheizter Räume: 9 (inkl. Dusche/Bad/WC und Treppenhaus - Th. kompl. offen). / Personen: 2 Erwachsene & 1 Kind / Durchschnitts-Temperatur +22,5°C (in der Wohnung weil der Besitzer Computer-Techniker ist, und eine sitzende Tätigkeit ausführt). Analgekosten inkl. gesetzlicher MWSt., Installation & Montage € 9.520,00 / Jährliche durchschnittliche Heizbetriebskosten € 404,00 (+/- € 30,00 in härteren Wintern wie 2005/06 und 2008/09). Heizlastberechnung erfolgte gem. SIA-382 u.v.

Weitere Referenze: Zell am See / Lage: Salzburgerland / Bauart: Altbau 150 m2, 30-ig jähriges Einfamilienhaus, nicht isoliert (Doppelschalen-Mauerwerk), vorher beheizt mit Heizöl, jährliche durchschnittliche Heizbetriebskosten € 2.980,00 danach mit Infrarot-Licht, 1. Winter € 1.494,00 / Seehöhe: 758 m.ü.M. / HGT 4482 / HT 249 / -18°C alle Berechnungs-Angaben gem. OiB382-011/99!

Referenz Mistelbach: Gaweinstal (NÖ) Seehöhe: 190 m.ü.M. / HGT 3600 / HT 215 / -14°C alle Berechnungs-Angaben gem. OiB382-011/99! Nettowohnfläche 185 m2, Altbau saniert: durchschnittlicher U-Wert 0,27 / Fenster 1,1 / 1. Winter Heizbetriebskosten inkl. Warmwasser über E-Boiler € 550,00

Dies ein kleiner Ausschnitt von Referenzen.

Gerne können auch Besichtigungs-Termine vereinbart werden.

Weitere Auskünfte über E-Mail:energiekostenberatung@gmx.ch


Liebe Grüsse eqd



Wärmewellenheizung bzw. Infrarotheizung



Die Wärmewellenheizung ist der größte Mist den man sich anschaffen kann. All die angeblichen Forenfragen zum Thema dieser Heizungen sind nur PR der jeweiligen Hersteller.
Der Verbraucherschutz klagt schon seit längerem über reingefallene Kunden, die die Stromrechnung wegen dem Mist nicht mehr bezahlen könne.

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/elektroheizungen-teuer.html

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/studie_stromheizungen.pdf

Es gibt fast keine teurere Methode Wärme zu erzeugen, als direkt über Strom, es sei denn ihr nehmt 500€ Scheine und verheizt die im Ofen :-P
Bloß die Finger davon lassen, viel zu uneffektiv und Umweltschädigend. Aus was wird denn in Deutschland der Durchschnittsstrom hergestellt? Kernkraft, Verbrennung von Braunkohle und Diesel. Wer dann noch denkt der Strom sei "sauberer" als mit anderen Heizsystemen produzierte Wärme, der muss kräftig an seinem Verstand zweifeln...
Uneffektiver, teurer und umweltschädlicher gehts kaum, meint auch der Verbraucherschutz, deshalb Finger weg von diesen angeblichen Wunderangeboten, von angeblicher gesunder Luft, keinem Elektrosmog und billiger Heizwärme.



Schlicht im Geist und einfach im Gemüt ;-)



Zitat von semaku | 09.06.09 Die Wärmewellenheizung ist der größte Mist ….

Habe selten so eine unqualifizierte Antwort gelesen und mein Rückschluss auf das Wesen vom Verfasser dieses Textes lässt nur einen Schluss zu, nämlich dass dieser sehr schlicht im Geist sein muss!

Er veröffentlicht tatsächlich Links, welche erstens veraltet sind und zweitens nicht neutral . . .

Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungsanbietern wurde noch kein einziger Fall bekannt, in welchem ein Infrarot-Heizsystem-Anbieter gerichtlich verurteilt worden wäre. Natürlich sind auch bei diesen gewisse Anlagen, welche verbesserungswürdig sind. . . schließlich haben die viel gelobten Wärme-Pumpen, vor über dreißig Jähren auch nicht so optimal funktioniert und die Akzeptanz war damals auch nicht die Selbe wie heute!!!

Mit Licht zu heizen ist nichts Neues – wir haben ganz einfach nach dem 2. Weltkrieg angefangen falsch, d.h. über die Luft zu heizen. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und noch ein viel schlechterer Wärmespeicher!

Aber eben, es ist nicht jedem gegeben diese interessante Materie zu verstehen!

Wahrscheinlich hast du schlechte Erfahrungen mit dieser Art des Heizens gemacht. Dazu kann ich dir nur eines mit auf den Weg geben; Jede Heizung ist nur so gut wie der Berater der diese verkauft hat und der Installateur welcher diese eingebaut hat! Es gibt überall schwarze Schafe – darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, aber so unqualifizierte Beiträge wie deiner sind auch keine Lösung!

Zu deiner Anmerkung, die Forenbeiträge seien alle Infrarot-Heizsystem-Anbietern geschrieben, kann ich dir nur sagen dass dem nicht so ist, weil wir täglich Anfragen aus solchen Foren erhalten.

Jährlich werden weltweit nahezu *60'000 Stück Infrarot-Heizpaneelen (unserer Marke – seit 15 Jahren am Markt) verkauft! Ehrlich gesagt – so viele Menschen können sich nicht irren!!!

Nun – ich wünsche dir ein tolles Wochenende und ärgere dich nicht – hier wird von Erwachsenen und Fachleuten diskutiert . . . Liebe Grüsse dein eqd



wieso immer persölich werden?



also ich habe einen Nachtspeicherofen und muss diese in absehbarer zeit abschaffen und frage mich was ich statt dessen mache. gas für jeder 1 zimmerwohng legen wird sehr teuer auch ein zentalheizung ist fast nicht möglich.

das einzige was ich bis jetzt fand ist eine infarot- heizung also weiter auf strom setzen.





Vielleicht mal unter Google M-Therm-Wandheizung nachsehen.



großes Experiment



Man sollte ein größeres Experiment wagen, um die Wahrheit
etwas einzukreisen.
Die Heizungen in meinem kleinen Landgut und zusätzlich in einem größeren historischen Anwesen (Schloß "Haus Ruhr") müssen erneuert werden.
Bisher habe ich mit Öl geheizt und denke in alle Richtungen.
Auch an Infrarot...Wenn es einen Hersteller gibt, der mir garantiert, daß eine Infrarotheizung weniger Verbrauch hat, als eine Ölheizung, würde ich wahrscheinlich das Abenteuer eingehen.



Ich käme nicht auf die Idee,



mit Strom zu heizen.

Für eine Schimmelecke im Bad suche ich jedoch flache elektrische Heizpaneele geringerer Leistung, vielleicht auch biegsam (Fensterbogen).

Gibt es dazu auch seriöse Links (Homepages) oder nur begeistertes Vertretergeschrei mit Kürzeln statt Namen?

Grüße

Thomas



Heizpaneele



Hallo Thomas,
ich hatte mal eine Vorführung solcher Paneele gesehen.
Wende Dich bitte an Herrn Karsten Feind von der Fa. ESC Energie Save Consulting GmbH aus Freiberg, www.esc-d.de,
Telefon 03731 218756 bzw. karsten.feind@esc-d.de.

Viele Grüße



@ Georg



Dankeschön.

Ein gutes Neues Jahr wünsche ich

Grüße

Thomas



@Jürgen Störr / @ Thomas



Hallo Jürgen Störr, Hallo Thomas.
ich habe beste Erfahrungen mit http://fortega.de gemacht.
Am besten mal dort anfragen. ( Ich denke ist auch nicht so weit weg von Haus Ruhr)

Ich beheize bis jetzt zwar "nur" unser Badezimmer mit Infrarot aber der weitere Ausbau ist in Planung.



Musterhaus



Hallo zusammen,

ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt.
Ich beheize seit 2 Jahren mein Haus komplett mit Infrarotheizungen - sozusagen im Selbstversuch.
Ich war früher ebenso kritisch und ablehnend gegenüber strombetriebenen Heizungen und kenne daher nicht nur alle Argumente der Gegner sondern kann das sogar nachempfinden.
Ich habe den Sprung gewagt und das ganze selbst ausprobiert.
Inzwischen weis ich mehr und bin sogar so begeistert davon, dass ich diese Systeme mittlerweile verkaufe.
Jaaa - ich weis - jetzt rufen wieder alle: "Eigeninteresse!".

Aber ganz ehrlich, hätte ich die Systeme nicht selbst ausprobiert und gemessen, wäre ich heute auch noch dagegen.
Aber die Fakten, die ich gesammelt habe, sprechen für sich. Ich habe weniger Kosten als zuvor mit Heizöl und da meine bisherige Heizung auch sehr alt war, habe ich riesen Summen bei der Umrüstung gespart. Ausserdem sind meine Heizwerte für ein Haus BJ. 55 ohne Wärmedämmung so gut wie bei einem Neubau!

Übrigens: Die 'normale' Berechnung für die benötigte Wärmemenge ist für Infrarotheizungen wirklich nicht zu gebrauchen. Eine Zentralheizung würde bei mir eine Dimension von ca. 20 kW haben, ich mach das ganze aber nur mit ca. 8 kW - da sieht man schon den physikalischen Unterschied von Strahlungsheizungen zu Konvektionsheizungen.

Wir haben es mollig warm, ich bin sehr zufrieden, und das beste: Jeder darf mich besuchen, sich das live anschauen und kann auch Einblick in meine Tag- und Raumgetrennten Messwerte nehmen.

Noch Fragen ???



Nochmal: Musterhauss



Hallo nochmal,

habe noch was vergessen:

Ich betreibe meine Infrarot-Heizung mittlerweile mit 100% Ökostrom (wirklich 100%, nicht nur der gesetzliche Anteil!),
welcher überdies noch wesentlich günstiger ist als der örtliche Stromanbieter.

Will sagen: Heutzutage gilt auch die ökologische Ausrede nicht mehr - man kann auch mit Infrarotheizungen sehr günstig und ökologisch heizen.



Und wenn sie nicht gestorben sind...



...dann heizen sie noch heute.

Fünf minus für schlechte Werbung.

Grüße

Thomas



Wie immer...



Klar - das musste ja kommen! Vorab: Ich habe bewusst keine Namen, Marken usw. genannt, weil es hier nicht um mein Gesch?ft geht, sondern um die Sache generell. Tolle Werbung! Wenn alle Leute die gleiche Art Mi?trauen an den Tag legen w?rden, wenn es um andere Heizsysteme ginge, w?rden wir heute noch am Lagerfeuer kauern. Am Ende steht immer ein Verk?ufer vor einem, der versucht etwas darzustellen. Nicht alle Verk?ufer sind deshalb automatisch L?gner. Ich darf mich also auch von niemandem eine Pellet-Heizung oder W?rmepumpe 'aufschw?tzen' lassen. Nur weil das schon langer gemacht wird, heist das nicht, dass diese Systeme automatisch die besseren sind. Konservative Leute legen seit Jahrzehnten auch ihr Geld auf ein Sparbuch. Trotzdem ist das nicht automatisch die beste Art Geld anzulegen. Wenn wir nicht bereit sind unseren Verstand einzuschalten und neue Alternativen zu pr?fen, bleiben wir in unserem Fortschritt stehen. Banale "Schlecht-mach-Parolen" helfen leider der Wahrheitsfindung nicht. Es w?re also f?r alle anderen Leser viel hielfreicher, hier Fakten zu pr?sentieren als nur Parolen. Ich von meiner Seite bin bereit, alle Fakten bis ins kleinste offenzulegen und scheue keinen Vergleich! Also bitte ein bisschen mehr Sachlichkeit!



Bisher



her habe ich noch keinen Beitrag gelesen in dem soviel anonym geschrieben wird.....

Übrigens bedeutet Infraotheizung nicht automatiosch das die Wärme durch Strom erzeugt werden muß.

Komisch ist nur das alle "Stromheizer" mit dem Wort Infrarot werben.

Laut Wikipedia umfasst die Infrarotstrahlung den Temperaturbereich von -200°C bis +300°C.

Von Stromheizung steht da nix!



Richtig!



Endlich ein fachlich richtiger Beitrag - Gratulation!

Ich stimme dem uneingeschränkt zu. Technisch gesehen ist die Bezeichnung Infrarotheizung nur richtig, wenn es sich um eine reine Strahlungsheizung handelt. Bis auf Kachelöfen oder Industrie-Deckenstrahler werden die meisten Infrarotheizungen eben mit Strom betrieben. Sicherlich wäre der Betrieb mit Gas etc. ebenfalls denkbar, ist aber installationstechnisch wieder schwieriger zu lösen.

Leider sind in Baumärkten etc. auch billige 'Infrarotheizunge' zu bekommen, die aber nichts anderes sind als Elektro-Radiatoren im neuen Gewand.

Ich selbst habe den Unterschied von 'echten' Strahlungsplatten zu diesen Billigheizungen getestet und gemessen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Baumarkt-Infrarotheizungen verbrauchen nahezu das doppelte an Strom.

Und genau deshalb haben diese Systeme wohl auch so einen schlechten Ruf, weil die meisten Leute nicht so weit in der Materie drin sind, als dass Sie hier unterscheiden können. Und wenn man dann eine Baumarkt-Infrarotheizung mit 1500 Watt einsetzt, dann ist das nix neues zu den alten Radiatoren. Vergleichbare, teurere Strahlungsheizungen verbrauchen nur ca. 450-600 Watt. Nur deshalb sind Einsparungen überhaupt möglich.

Übrigens: Jeder Mensch ist eine wandelnde Infrarotheizung mit einer Leistung von ca. 80 Watt. Wenn sich also 10 Leute im Raum befinden, haben wir hier bereits eine Wärmeleistung von 800 Watt :-)

Wie man sieht: Die Produkte sind absolut erklärungspflichtig. Leider machen sich wenige Leute die Mühe, sich damit auseinanderzusetzen. Nimmt man eben lieber etwas, was es schon gibt.....



Richtig, ---



--- wir haben in unserer Werkstatt auch Warmwasser - Deckenstrahlplatten ( aus DDR - Produktion ).
- Die hatten 2008 schon " Silberhochzeit " und funktionieren
immer noch bestens.



Eben nicht!



"Bis auf Kachelöfen oder Industrie-Deckenstrahler werden die meisten Infrarotheizungen eben mit Strom betrieben."

Wer schon bei den Basics patzt, der hat's ganz schnell verratzt :-)

Nur so zur Info: Kein Elektroheizsystem kann 100%ig per "Infrarot" (bessergesagt per Wärmestrahlung) heizen. Allenfalls 70-80% sind da drin (vermutlich aber viel weniger, und ein fetter Haufen warme Luft). Wand- und Fußbodenheizungen (mit Gas, Pellets, Öl, Wärmepunmpen betrieben) als Flächenheizungen bringen die 70-80% tatsächlich. Die Installation der Wandheizung kann sehr simpel und preiswert sein, wenn sowieso geputzt werden muß. Selbst die ungeliebten Konvektoren bringen es ja auf Strahlungsanteile bis zu 50%. Der Energieträger Strom ist aber der teuerstmögliche unter den gebräuchlichen, und in absehbarer Zukunft vielleicht in diesen Größenordnungen nicht mehr bezahlbar. Dann hat man eine teueres Heizsystem gekauft, dessen Betrieb man sich nur noch eingeschränkt leisten kann. Glückwunsch.

Grüße

Thomas



Strahlungsheizung



Wer hier jetzt wirklich mehr gepatzt hat, fragt sich:

Wieviel Anteil Strahlungswärme und wieviel Konvektion hängt absolut nicht vom Energieträger ab! Wer das behauptet hat immer noch nicht verstanden, was Infrarotheizungen eigentlich sind. Es hängt lediglich davon ab, wie die Heizkörper gebaut sind, d.h. wieviel Anteil erwärmender Luft sie erzeugen/zulassen. Wenn ich dann die schon erwähnten Billig-Strahler anschaue, dann stimmt das, dass hier erheblich viel warme Luft erzeugt wird.

Bei den richtigen Infrarotheizungen - zumindest von denen ich spreche - ist eine Erwärmung der Luft baulich gar nicht vorgesehen. Lediglich die Luft vor der Heizung kann sich erwärmen und aufsteigen - dass tut sie aber bei Fußbodenheizungen und Wandheizungen allemal!

Wenn Sie also eine Pelletsbetriebene Zentralheizung mit 'normalen' Heizörpern verbauen, dann erzeugen Sie genauso viel Konvektion im Raum als wenn im Keller ein Öl- oder Gasheizung oder gar Wärmepumpe läuft. Das gilt dann auch für Elektrosysteme.

Zu behaupten Elektrosysteme KÖNNEN gar keine Infrarotstrahlung erzeugen ist absolut Laienhaft! Bitte entsprechende Fachliteratur nachlesen!



Sonderbar



"Wieviel Anteil Strahlungswärme und wieviel Konvektion hängt absolut nicht vom Energieträger ab! Wer das behauptet hat immer noch nicht verstanden, was Infrarotheizungen eigentlich sind."

Wo hätte ich behauptet, daß der Strahlungsanteil vom Energieträger abhinge?

"Zu behaupten Elektrosysteme KÖNNEN gar keine Infrarotstrahlung erzeugen ist absolut Laienhaft!"

Das wäre tatsächlich laienhaft. Absolut. Nur behaupte ich das gar nicht. Immerhin billige ich Ihren Heizwendelträgern Strahlungsanteile von bis zu 80% zu, und es steht Ihnen frei, einen höheren Strahlungsanteil zu beweisen.

Aber Sie können nicht lesen. Zumindest nicht das, was Ihnen nicht passt. Ich kann Sie nicht hindern, hier Negativwerbung für sich bzw. Ihr Produkt zu machen. Viel Spaß dann weiterhin.

Grüße

Thomas



Strahlungsanteil



Wenn Sie von 'Heizwendelträgern' sprechen, dann hoffe ich doch dass Sie das nicht wörtlich meinen, denn dann wäre das Technik aus dem vorigen Jahrhundert. Klar - dass sich da der Stromzähler totläuft.

Ordentliche und kostengünstige Infrarotheizungen enthalten keine Heizwendel mehr sonder Carbonfaser-Folien. Nur so lässt sich der Stromverbrauch reduzieren.

Was den Strahlungsanteil angeht, bleibe ich dabei: Es hängt von der Bauart des Strahlungsheizkörpers ab. Einer Wandheizung z.B. billigen Sie einen höheren Strahlungsanteil zu. Warum? Weil eine Wand lediglich Wärme abstrahlen kann und aktiv keine Luftzirkulation anregt.

Wenn man das nun auf Heizkörper überträgt, welche flach, aufrecht hängend und ohne jegliche Lüftungskanäle enthaltend, montiert werden - dann hat man hier nahezu den selben Effekt wie eine strahlende Wand. Das dürfte doch einleuchten?

Bei so einer Platte, wie auch bei einer Wandheizung und übrigens noch mehr bei einer Fußbodenheizung wird ebenfalls ein geringer Teil der anliegenden Luft erwärmt, so dass diese dann auch aufsteigt. Also ganz ohne Konvektion geht es eigentlich nie, aber ein ordentlich gebauter Infrarot-Heizkörper ist in diesem Bereich einer Wandheizung kaum unterlegen.





(Mein Post wurde leider abgebrochen, daher hier der Rest meiner Antwort)

Was den teuren Energieträger Strom angeht kann ich nur sagen, es hängt immer davon ab wieviel man braucht. Ein Heizkörper mit 1500W braucht natürlich mehr Strom als einer mit 600W. Wenn ich von Einsparung rede, dann nur deshalb weil ordentliche Infrarotheizungen wesentlich (!) weniger Strom verbrauchen als alle anderen Elektrosysteme.
In der jetzigen Heizöl/Strom-Preissituation rechnet sich das durchaus. Dass Gas und Öl mit extremen Schwankungen und ebenfalls stark steigenden Preisen in Zukunft kämpfen werden, ist da nicht besser als ein gleichmäßig steigender Strompreis. Ich erinnere daran, dass wir vor 2 Jahren 90 Cent je Liter Heizöl bezahlt haben.



Es käme der Sachlichkeit...



...sehr zugute, wenn wir uns auf dieselben Termini einigen könnten. Strahlungsanteile (anteilige "Infrarotheizungen") haben neben Ihren Elektroheizkörpern auch alle anderen Heizungssysteme, wenn man von der Warmluftheizung absieht. Besonders hohe Strahlungsanteile haben die Flächenheizungen, egal, womit betrieben. Wenn man nun nur Elektroheizungen des Typs "Dirk" (mehr durften wir hier leider nicht erfahren) als Infrarotheizungen bezeichnen will, unterschlägt man den größeren Teil der Heizungen, die nach dem selben Prinzip mit einem anderen Energieträger heizen (Erwärmung der Fläche = Wärmestrahlung).

Nun ist es freilich so, daß Wand- und Fußbodenheizungen über wesentlich größere Flächen heizen (als Elektroheizkörper), demzufolge mit geringeren Temperaturen arbeiten, und folglich weniger Konvektion erzeugen. Aufgrund geringer Vorlauftemperaturen können sie an modernen Wärmeerzeugern besonders sparsam arbeiten (Brennwerttechnik, Wärmepumpe).

"Ein Heizkörper mit 1500W braucht natürlich mehr Strom als einer mit 600W." Vorausgesetzt, das Teil hat einen Thermostat, ist Ihre Aussage zu 100% falsch. Der kleinere Heizkörper heizt einfach länger, bis die Solltemperatur erreicht ist.

Letztlich ist es egal, ob sie mit Carbonfaserfolien (jaja, der Kunde will immer mal was neues, ob's nun besser ist, oder nicht) oder mit Heizwendeln heizen. Aus 1KW Elektroenergie können Sie auch mit innovativster Technik nicht mehr als 1KW Wärme erzeugen. Widerstände sind als Perpetuum mobile ungeeignet.

Grüße

Thomas



Heizen mit Strom



Endlich sind wir beieinander. Ich wollte nichts anderes ausdrücken: Flächenheizungen (egal welcher Art) haben natürlich einen höheren Strahlungsanteil bzw. einen geringeren Konvektionsanteil.
Dennoch gilt das auch für elektrisch betriebene Infrarotheizungen, sofern sie richtig gebaut sind. Die Form der Heizung bzw. das Material der abstrahlenden Oberfläche sind hier wichtige Faktoren für die Effektivität - Thema. Emissionsfaktor etc...

Aber in diesem Thread geht es um das Thema "Heizen mit Strom" und da fallen dann so Aussagen wie 'Das einzige was daran Gesund ist, ist die Kasse des Herstellers.".

Ich mache hier bewusst keine Schleichwerbung für irgendwelche Hersteller etc. weil es mir um die Sache an sich geht. Wer googeln will findet die fehlenden Informationen sicherlich sowieso.

Ich möchte abschließend nochmal folgendes zusammenfassen:

1. Strahlungswärme von Flächenheizungen und ordentlichen Infrarotheizungen ist sehr effektiv und für den Menschen angenehm und gesund.
2. Wenn man die richtigen Infrarotheizungen nimmt, arbeiten diese auch recht kostengünstig.
3. Strom ist in der Tat ein vergleichweise teurer Energieträger, aber die heutige Technologie erlaubt trotzdem deutliche Einsparungen gegenüber bisherigen Elektroheizungen. Somit ist das Vorurteil 'Mit Strom heizen ist zu teuer' so nicht mehr aktuell.

Ich sage nicht, dass Infrarotheizungen die einzig richtigen Heizungen sind. Man muss immer im Einzelfall prüfen, welches Heizsystem einzusetzen ist. Ich wehre mich nur gegen das Vorurteil, dass strombetriebene Heizungen von vornherein immer ausscheiden. Ich denke wir müssen hier zunehmend umdenken. Die Entwicklungen auf dem Energiemarkt lassen übrigens langfristig nichts anderes zu. Denn bis alle Häuser dem Passivhaus-Standard entsprechen, werden noch Generationen vergehen.



Bislang...



...konnten Sie nicht nachweisen, wieso eine "modernere" Stromheizung eines Systems, das sie uns nicht verraten, weniger Strom für die selbe Heizleistung benötigen soll, als es eine "ältere" Stromheizung benötigt. Ich erinnere mich noch gut an die fleißigen Werber vor Jahren, die sogenannte Stein- oder Marmorheizungen für ein unglaubliches Geld vertickerten, weil sie die Hausfrauen mit Unsinn einseiften. Vorn eine warme dünne Marmorplatte, hinten Konvektion konventionell. Was anderes werden Ihre Folien auch nicht bringen.

Auf dem Gebiet der "Nicht-Strom-Heizungen" gab es mit Wärmepumpe und Brennwerttechnik, BHKW etc. aber tatsächlich innovative und effiziente neue Lösungen.

Bliebe noch das Thema "Elektrosmog". Solange jedes Gutachten zum Thema zu anderen Ergebnissen kommt, wäre es tunlichst zu vermeiden, in elektroinstallatorischen Übereifer zu verfallen. Es wird auch mit unstrittigen Heizverfahren warm, und m.E. über die größeren Heizflächen im effizienterer und wohngesünderer Form, als das mit elektrischen Flächenheizkörpern erfolgen kann.

Grüße

Thomas



Antwort



Man sieht hier wieder, dass man sich doch tiefer in der Materie auskennen sollte, wenn man Vergleiche ziehen möchte, da man ja bekanntlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen soll:

Marmorheizungen:

Diese Heizungen sind zwar vom Prinzip genau die selben wie die mit eingebauten Carbonfolien. Es gibt aber zwei entscheidende Unterschiede:

1. Um eine Marmorplatte auf eine entsprechend vergleichbare Oberflächentemperatur zu bringen, benötigen Sie einen stärkeren Heizleiter. D.h. Eine Marmorplatte mit einer Fläche von ca. 1,2 x 0,6 m hat i.d.R. eine Leistungsaufnahme von 1500 W. Das kann man bei diversen Herstellen selbst nachlesen. Wenn Sie die gleiche Fläche mit einem Metallkorpus erwärmen wollen, reicht für die selbe Fläche eine Leistung von ca. 600-700W. Hier liegt bereits der erste gravierende Unterschied in den Verbrauchskosten.

2. Um Marmorplatten auf Temperatur zu bringen, benötigt man i.d.R. auch erheblich mehr Zeit. Man sollte sich also die Temperaturkurven geben lassen. Man wird sehen, dass es teilweise bis zu 1 Stunde dauert, bis die Endtemperatur erreicht ist. Natürlich bleibt dann die Heizung im Gegenzug auch länger warm, wenn der Heizleiter abschaltet. Das ganze System ist also wesentlich träger. Man könnte meinen, das gleicht sich dann insgesamt aus, aber das tut es in der Praxis nicht. Denn wenn der Thermostat meldet, es ist nun 19 °C und Zeit zum Einschalten, dann dauert es immer noch bis zu 1 Stunde, bis sich die Raumtemperatur merklich beginnt nach oben zu bewegen. D.h. in dieser Zeit kann sie sogar u.U. noch weiter abfallen. Die Heizung muss also u.U. nicht nur eine Temperaturdifferenz von 19-21 °C aufholen sondern evtl. 18-21°C. Wie man weis, ist bedeutet jedes Grad Temperaturdifferenz mehr Energieaufwand.
Im Gegenzug meldet der Thermostat dann, es ist 21°C erreicht - Zeit zum abschalten. Nun schaltet die Heizung zwar aus, bleibt aber noch erheblich länger warm. D.h. evtl. steigt die Raumtemperatur sogar noch weiter an, bevor sie wieder abfällt. Dieser Umstand ist zwar nicht mit Kosten behaftet, aber zeigt erneut, dass man mit Marmorheizungen leider nicht so punktgenau und effektiv heizen kann als mit Systemen, die schneller reagieren.

2. Elektrosmog

Es gibt mittlerweile Untersuchungen über Elektrosomog von Infrarotheizungen. Die ergeben eine Belastung ähnlich einer herkömmlichen Glühbirne. Dass Infrarotheizungen Elektrosmogfrei sind wäre gelogen, aber wenn die Größenordnung einer Glühbirne bereits zu viel ist, dann sollten wir alle unseren Glühbirnen rausschrauben! Übrigens - die neuen Energiesparlampen sind hier keine Ausnahme.
Hier muss man auch wieder verstehen, was Elektrosomog ist und wie er entsteht. Das führt hier jetzt wirklich zu weit, aber ich kann nur versichern, dass ein Telefon, Fernseher etc. erheblich mehr Elektrosmog erzeugen...

Ich habe bereits einen Kontakt zu jemand, der Elektrosmog genau messen kann und werde meine Systeme entsprechend vermessen lassen. Ich werde das Ergebnis dann veröffentlichen, weis aber jetzt schon, dass man mir wieder (wie immer) Befangenheit vorwerfen wird.



Top Informationsseite



prohell.de ist eine reine Informationsseite ohne Werbung un Verkauf. Toll was hier zu lesen ist. Der Hammer



Aha!



proohell ohne Werbung und ohne Verkauf. Hier tummeln sich ja die Märchenonkel zuhauf.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Grüße

Thomas





Da hab ich grad auch lachen müssen!
Jetzt versuchen sie es schon mit Ängste schüren zwecks der Lungenfunktion. :-)



Luftqualit?



Sicher ?bertreiben manche Leute - wie in allen Bereichen. Fakt ist aber, dass die Luftqualit?t von Strahlungsheizungen besser ist als bei Konvektionsheizungen. Gerade Asthmatiker und Allergiker werden es danken. - Durch keinen Zirkulationskreislauf der Luft (Konvektion) = weniger Staub in der Atemluft - Durch kein aktives erw?rmen der Luft, weniger Austrocknen dieser - Aktives anheben der Oberfl?chentemperatur von W?nden = generell gut gegen Schimmel Also verkaufen tut prohell genauso - klar - naja, leben muss jeder. Ich mach mir nur Gedanken, ob die gezeigten Platten auch wirklich von denen selbst hergestellt werden. Die Aufh?ngung auf einem der Fotos kommt mir von einem anderen Hersteller bekannt vor. Ich kann mich aber irren.



brauchbare informationen gesucht.



hallo,
warum macht ihr euch gegenseitig so an? fehlt da das grosse auto vor der türe? *grinz*

ich interessiere mich für infrarotheizungen.... und hätte gerne soviel wie möglich informationen darüber.

habe hier schon viel gelesen, aber die ironiefaktor ist hier sehr hoch... sehe durch den wald die bäume nicht mehr.

vielleicht kann noch jemand brauchbare informationen loswerden?

zb: wieviel watt pro qm, welche hersteller gibt es, welche hersteller sind veraltet, welche denkfehler gibt es.
.. oder sonstige tips?



Informationen



Hallo,

dann hoffe ich mal, zur Aufklärung beizutragen:

Durchschnittlich darf man mit 50 Watt / m² rechnen. Das hängt natürlich etwas vom Haus ab. Altbauten oder sehr schlecht gedämmt Häuser (auch schlechte Fenster) brauchen mehr Energie, so dass man dann mitunter mit 60 oder gar 70 Watt / m² rechnen muss. Neue oder sehr gut gedämmte Häuser kommen sogar mit 40 Watt oder weniger aus.
Meine Erfahrung, bei den mir bisher untergekommenen Objekten ist, dass 50 Watt immer ein guter Mittelwert sind, und auf die meisten Häuser von Bj. 1960-2000 zutrifft, wenn wenigstens die Fenster einigermaßen gut sind, also zumindest Isolierverlast.
Man muss auch nicht immer exakt die qm hochrechnen. Bsp. Eine Wohnung mit 100 qm benötigt nicht unbedingt 5000 Watt installierte Leistung. Man betrachtet die Berechnung immer Raumweise. Wohnzimmer 33 qm z.B. wären 1650 Watt. Da es meistens gewisse Leistungsgrößer bei den Heizungen gibt (300W/450W/600W), muss man nun sehen wieviele und an welchen Stellen man die aufhängt. Das kommt auf den Grundriss an. Es kann also sein, dass man z.B. 2x600W und 1x300W aufhängt, das wären dann 1500W, ist aber i.d.R. wenn die Platzierung stimmt absolut ok.
Bei uns z.B. wird der Flur nicht extra beheizt sondern wird durch die angrenzenden Räume automatisch warm.
Also qm x Watt ist nur ein Richtwert, der in der Praxis oft unterschritten werden kann.


Hersteller gibt es mehrere. Die mir bekanntesten Hersteller sind Infranomic (D), Redwell (CH) und FENIX (CZ). Die gehen aber alle etwas unterschiedliche Wege, so dass das immer eine Entscheidung Preis/Design ist. Von der Funktion sind sie so ziemlich gleichwertig.

Denkfehler? Ja, manche Hersteller stellen sog. Wärmewellengeräte her, die jedoch wieder von der Bauweise eher einem herkömmlichen Radiator (= viel Konvektionswärme) gleichen. Die sind natürlich von der Effektivität absolut nicht vergleichbar, also entsprechend schlechter!
Manche Leute behaupten auch, dass Marmorplatten effektiver sind, weil sie länger warm bleiben. Wenn man die Heizkurven betrachtet, bemerkt man aber, dass beim Einschalten bis zu 1 Stunde der Stromzähler läuft, ohne dass die Platte schon Temperatur hat. D.h. Aufheiz- und Nachheizphase gleichen sich i.d.R. aus so dass diese Platten nicht effektiver sind sondern im Ansprechverhalten eher nur träger. Im Gegenteil: Meistens ist für die selbe Strahlungsfläche ein Heizleiter mit höherer Aufnahme verbaut (mehr Watt).

Falls noch Fragen offen sind - nur zu!



Heizung



Was für ein kindlich- naiver Glaube,
man könne Konvektion in einem luftgefüllten Raum - mit egal was für einer Heizung- ausschließen.

Viele Grüße



informationen



@ dirk
vielen dank für die für mich ausführliche antwort. damit kann ich schonmal etwas mehr anfangen.

die darauffolgende antwort ist ja mal wieder unbrauchbar...sorry, aber was soll das. dann komm wenigstens mit brauchbare kontraantworten.

bin mal gespannt auf mehrere erfahrungsberichte, die gibt es hier leider kaum... aber ich werde weiter hier beobachten.



@ Sylvia



Eine "Infrarot" heizung in dem Sinne, daß sie infrarote Strahlung abgibt, ist zu einem unterschiedlichen Anteil jede Heizung. Elektroheizungen haben nicht mehr, sondern häufig eher weniger Strahlungsanteil als andere Systeme.

Wenn Sie mit den Informationen und Bedenken hier nichts anfangen können, sondern "Erfahrungen" sammeln wollen a la "Oh supi, es wird ja wirklich warm, die Teile von Wirglühenunsreich GmbH & Co.KG sind einzigartig!" werden Sie am Ende möglichweise keine brauchbare Heizung haben. Vielleicht kontaktieren Sie besser ein paar Fachbetriebe Ihrer Umgebung? Im Forum steht jedes Statement, teilweise detailliert ausgeführt, schon mehrfach. Der Rest ist Ihr Part.

Grüße

Thomas



alle anfang ist schwer..



habe mich gerade erstmal angemeldet,das ist glaube ich einfacher die beiträge zu verfolgen^^

werde mich jetzt durchm forum wühlen, und fachbetriebe aus umgebung suchen.



Fachbetriebe



@Sylvia

Der Rat ist gut gemeint, leider gibt es kaum Fachbetriebe, die sich mit Infrarotheizungen auskennen. Die meisten Heizungsfachleute, die ich getroffen habe, konnten mit reiner Strahlungswärme überhaupt nichts anfangen.
Ich selbst bin Fachbetrieb :-) von daher hat der Anfragende ja hier schonmal eine 'fachgerechte' Antwort bekommen.
Ich teste und vermesse übrigens alle Heizungen selbst und rede daher nicht nach den Angaben der Hersteller sondern nach meinen eigenen Erfahrungen. Ich denke das hilft hier im Forum weiter als das 'ich habe gehört/gelesen...'.

Gruß: www.infra-heizung.de



@ Dirk



Auch Sie können keine reine Strahlungsheizung verkaufen. Konvektion, wie immer wieder geschrieben, hat jeder Heizkörper, und die Ihrigen mit Sicherheit mehr, als eine reine Wand- oder Fußbodenheizung.

Ihre einseitigen und fehlerhaften Kommentare lassen jedenfalls fachliche Objektivität vermissen. Verkaufsinteresse ist ok, aber bitte nicht mit Falschaussagen.

Grüße

Thomas



Der Märchenonkel



Ja, der Märchenonkel von ProHell.de ist Hersteller und bringt hier mal ein paar Daten.

Die von uns entwickelten IR Heizelemente sind energiesparend und sind mit keiner bisherigen IR Heizplatte vergleichbar.

Energieeffizientschaltung (elektronische Regelung)
Aus und Anschalter
Überhitzungsschutz (doppelt)
Sicherheitsverguss vollflächig



Heizleistung: 450 Watt
Strahlungswärmeleistung: ca. 500 Watt/h
tatsächlicher Verbrauch: ca. 270 Watt/h
Oberflächentemperatur: 90°C bis 35°C
Strahlungsanteil: ca.90% Strahlungszahl (ca. 5,3)

Ausreichend für ca. 8-10m² (Raumbeschaffenheit beachten)
Verbrauchskosten 5 Cent in der Stunde

Wir koppeln unsere IR Heizung auch mit Photovoltaik

Wir reduzieren mit unserem System die Heizkosten um bis zu 50%.
VP 259,00 €
Das ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältniss
Garantie 10 Jahre
Made in Germany



Kein Verkauf



Diese Informationen dienen zur Berechnung.

Wir verkaufen nicht an Endkunden!!
Bitte kontaktieren Sie uns nicht wegen des Verkaufes.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger



Wozu...



...verbreiten Sie dann Ihren Seim in einem Forum, wo Endkunden die Fragen stellen? Selten so gelacht.

Offen bleibt, wie sie zu diesen Werten kommen:

"Heizleistung: 450 Watt
Strahlungswärmeleistung: ca. 500 Watt/h
tatsächlicher Verbrauch: ca. 270 Watt/h"

Mich würde wirklich brennend interessieren, wie sie von 270 Watt elektrisch auf 500 Watt Strahlungswärme kommen. Energieerzeugung aus dem Nichts? Ich vermute, die Welt ist bald reicher um eine krude Theorie eines Achteleinsteins.

Erheitert

Thomas



Genau aus diesem Grund



Das sind Fakten und jederzeit messbar. Wir bewegen uns hier in der Quantentechnik. Mit den bisherigen Wärmeberechnungen für Konvektionsheizungen können Sie die Wärmeleistung einer Strahlungsheizung nicht berechnen.

Der Verbraucher sollte wissen, dass Strahlungsheizung in keinsterweise etwas mit Konvektionsheizung zu tun hat. Die herkömmlichen Berechnungsmodelle greifen nicht bei diesem Heizsystem.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger



Quantentechnik, super.



Und da steht dann, daß ein Quantum Energie verdoppelt wird, wenn man es kräftig schüttelt?

Das ist lächerlich, Herr Hellinger. Mitbewerber um wundergläubige Dumme machen das geschickter: Eine auch hier im Forum nicht unbekannte Firma hat eigens das "Gravomagnetische Feld" erfunden, um vier Billigstspulen im Wert unter 1 Euro für 6000 und mehr Euri zu verklingeln.

Grüße

Thomas





@Thomas

1. Ich behaupte nicht, dass Infrarotheizungen keine Konvektion haben! Aber eben nur ca. 10% und nicht 90% wie andere Heizsysteme.

2. Fußbodenheizungen erzeugen eine Menge Konvektion - schließlich steigt die erwärmte Luft doch im ganzen Raum nach oben, oder ???

@Klaus Hellinger

Ich kann auch nicht verstehen, wie man mit 270W Strom 500W Wärmeenergie erzeugen kann, aber ich lasse mich hier gerne belehren, sofern das ganze wissenschaftliche nachvollziehbar ist.




Ich distanziere mich hier öffentlich von allen 'Wundermitteln'. Ich selbst kann nur verkaufen, was auch tatsächlich nachweisbar ist. Infrarotheizungen funktionierern nicht nur auf dem Papier sondern tausendfach auch in der Praxis. Dass ich mit Infrarotheizungen in einem ungedämmten Haus Bj. 55 nur ca. 70 kWh je qm verbraucht habe spricht für sich - die meisten Heizungsbauer können das eben nicht nachvollziehen und unterstellen (!) Manipulation. Ist halt einfach, wenn man einfach etwas als unglaubwürdig darstellt und damit die Sache vom Tisch fegen will!

Daher mein Grundsatz: Selbst anwenden und testen (messen) und dann urteilen !



@ Dirk



Vergleichen kann mann nur Vergleichbares. Also zum Beispiel 2 absolut baugleiche Wohnungen mit absolut gleichem Nutzerprofil, bei gleichem Wetter etc.

Das Strahlungsheizungen als sparsamer gelten als Konvektionsheizungen, mag als allgemein anerkannt gelten. Die 90% Strahlungsanteil sind sicher bei dem einen oder anderen Heizsystem erreichbar, mit einer niedrigtemperierten FBH oder WH aber eher, als mit einer hochtemperierten Stahlplatte. Um so höher die Temperatur, um so mehr Luftbewegung. Ihr Punkt 2 ist somit eine falsche Vermutung.

Noch mal Grundsätzliches:

"Ich behaupte nicht, dass Infrarotheizungen keine Konvektion haben! Aber eben nur ca. 10% und nicht 90% wie andere Heizsysteme."

Wenn Sie fachlich sauber argumentieren wollen, verzichten sie bessen auf die unsinnige Bezeichung "Infrarotheizung" nur für Ihre Heizsysteme. Jede Heizung produziert direkt oder indirekt einen je nach System unterschiedlich hohen Strahlungsanteil (IR), der Rest ist Konvektion. Es gibt keine reine Strahlungs (IR) Heizung.

Grüße

Thomas



Infrarotheizung



Natürlich - das ist bekannt. Aber Infrarotheizungen werden als solche bezeichnet, damit man sie von anderen überhaupt unterscheidet. Natürlich darf man sie auch Strahlungsheizungen, Strahlungsplatten oder Flachstrahler usw. nennen. Es ist eben eine eigene Kategorie Heizungen.
Wenn man es genau nimmt ist Ihre warme Kaffeetasse ebenso eine Infrarotheizung wie Ihr Fernseher usw....

Konvektion beginnt da, wo sich genug Luft erwärmt und aufsteigen kann. Die 'Infrarotheizungen' haben diesbzüglich baulich den Vorteil, dass sie i.d.R. flach und senkrecht an der Wand hängen ohne irgendwelche Luftkanäle zu besitzen. Es kann sich also nur die Luft direkt vor der Platte erwärmen - das ist immerhin wesentlich weniger als wenn ich Luftkanäle, Rippen o.ä. habe, die dazu dienen möglichst viel Luft zu erwärmen. Klar - eine von der Sonne erwärmte Fensterbank erzeugt auch Konvektion!

Man kann auch eine Wohnung im vorher/nachher Profil vergleichen. Die Wohnung blieb ja gleich, das Nutzerverhalten i.d.R. auch - also ist das schon vergleichbar!



Mit der Logik...



...haben Sie es nicht so ganz:

" Aber Infrarotheizungen werden als solche bezeichnet, damit man sie von anderen überhaupt unterscheidet."

Wenn alle Heizungen in bestimmten Umfang Strahlen- und somit IR-Heizungen sind, und Ihre Strahlplatten (oder was auch immer) keinen gravierend höheren Strahlungsanteil als alle anderen Heizsysteme haben (und das ist eben auch nicht der Fall), dann ist die Bezeichnung IR-Heizungen als Abgrenzung zu z.B. wassergeführten WH oder FBH falsch, irreführend und zum "Hausfraueneinseifen" gedacht. Es ist mir schon klar, das das alles eine Imagefrage ist. "Elektroheizungen" kauft kaum einer,aber "Infrarotheizungen"; das klingt schon sooooogemütlich :-), da kann man auch billige Heizwendeln (oder -folien) für teueres Geld vertickern. Und auf den Zähler schaut der Kunde sowieso hinterher.

Ist dasselbe wie mit dem "Schwein" unter den deutschen Rebsorten, dem Müller Thurgau. Er schmeckt gut oder schlecht, je nach Anbau und Ausbau. Da er überall wächst, hat er den Ruf der billigen Allerweltsrebe. Deshalb wurde der Kunstbegriff "Rivaner" erfunden. Dieselbe Rebe, schmeckt gut oder schlecht.

Zum Wohl

Thomas



Nein



Eben das versuche ich dauernd klarzumachen:

Es ist nicht das selbe ob Sie irgeneine Elektroheizung kaufen oder Infrarotheizungen (Strahlplatten....), denn der Stromzähler läuft eben nicht genau so schnell und lange!!!!
Ich kann das bei mir live NACHWEISEN!

Ja - Infrarotstrahlung geben alle Heizungen ab, aber schauen sie mal genau hin, wie die 'herkömmlichen' Heizungen gebaut sind. Sie sind extra konstruiert um Luft zu erwärmen und umzuwälzen und sind i.d.R. von der reinen Abstrahlfläche meist wesentlich kleiner. Ausserdem hängt man sie unter's Fenster, hinters Sofa etc...

Infrarotheizung sind daher eigentlich nur Heizungen, die im Wesentlichen Teil mit Strahlungswärme arbeiten und nicht nur zu 50% oder weniger.

Einfache Menschen werfen gerne alles in einen Topf - so muss man sich keinen Kopf drüber machen. Leider scheinen Sie das auch so zu handhaben.

Zum letzten mal: Selbst einsetzen - messen - vergleichen!

Alles andere ist wieder Märchenstunde!



Da gibt es keinen Konsens:



"Es ist nicht das selbe ob Sie irgeneine Elektroheizung kaufen oder Infrarotheizungen (Strahlplatten....), denn der Stromzähler läuft eben nicht genau so schnell und lange!!!!"

Auch mit 4 Ausrufezeichen kann eine Elektroheizung, egal welchen Typs, nicht mehr als 1KW Heizleistung aus 1KW Strom produzieren. Und wenn sie eine Wärmeausbeute von wesentlich weniger als 1KW erbrächte, hätten sie auch einem Messfehler.

"Einfache Menschen werfen gerne alles in einen Topf - so muss man sich keinen Kopf drüber machen. Leider scheinen Sie das auch so zu handhaben."

Das trifft im vollen Umfang auf sie zu, sorry. Sie werfen alle anderen Heizungen, ohne zu differenzieren, in einen Topf. Und stellen Ihre Heizungen als etwas Besonderes heraus, was sie weißgott nicht sind. Sie ignorieren völlig, daß der Radiator unter dem Fenster (er hat übrigends eine nicht zu unterschätzende Strahlfläche) nicht mehr wirklich modern ist, und sich im Neubau echte Flächenheizungen durchsetzen. Das nennt man Tunnelblick.

Grüße

Thomas



Leistung



Echte Flächenheizungen sind gut - sagt auch niemand was anderes!

1kW bleibt 1kW - das ist korrekt. Wenn Sie 1kW Strom einsetzen ist eine damit betriebene Strahungsheizung physikalisch gesehen jedoch wesentlich effektiver da verlustfreier als wenn man damit Luft warm macht.

Nur darum geht es mir - nicht mehr und nicht weniger.



Bitte differenzieren!



"Wenn Sie 1kW Strom einsetzen ist eine damit betriebene Strahungsheizung physikalisch gesehen jedoch wesentlich effektiver da verlustfreier als wenn man damit Luft warm macht."

Es kommt trotzdem auf das jeweilige Verhältnis von Strahlung und Konvektion an. Ob die 90% des fleißg werbenden Herrn Hellinger so stimmen, und auch auf Ihre Heizkörper zutreffen, wer weiß das schon?

Mir ist das hier zu sehr auf wiederholende Werbeaktivitäten ausgerichtet, ich lese jetzt still im Untergrund mit, ob noch 'mal was Neues auftaucht.

Grüße

Thomas



Und was auch nochmal



gesagt werden sollte:

Es ist eine ernergetische Katastrophe mit Strom zu heizen bei einer zentralen Energieversorgung.

Natürlich kann der Inhaber einer Stromheizung sich den Strom selbst produzeiren, aber günstiger wird das deshalb nicht!

Zum Thema Infrarotheizung habe ich unten mal eine Grafik angehangen. Wikipedia gibt einen Temperaturbereich von -200°C bis +300°C. Das hier außer Stromheizung auch noch andere Heizungen reinpassen dürfte klar sein.

P.S 1KW bei der Stromheizung bleibt leider nicht 1KW
Der Wikungsgrad im Stromkraftwerk liegt bei ca. 35%, hinzu kommen die Leitungsverluste durch den Transport.



Infrarotstrahlung



Das hier gezeigte Spektrum ist nachbearbeitet worden. Ich kenne nicht die Quelle und habe bei Wikipedia gesucht. Wer auch immer in Ihrer Zeichnung die Gradzahlen hinterlassen hat, aber im Original bei Wikipedia finde ich nur folgende Grafik:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Electromagnetic_spectrum_c.svg&filetimestamp=20090611090004

Wie dem auch sei - hier geht es um des Kaisers Bart. Niemand sagt, dass nur elektrobetriebene Systeme Infrarotheizungen sind. Kachlöfen sind z.B. auch gute Infrarotheizungen - ungeachtet wie sie betrieben werden.

Es geht bei dieser Diskussion erst mal nicht um Strom oder nicht Strom sondern, dass Strahlungswärme sehr effektiv ist. Wenn Sie Falchstrahler mit einem günstigeren Energieträger betreiben können - dann gratuliere ich nur. Das ist ja nicht falsch!

Was die Verluste betrifft, bitte folgendes zu überdenken:

Bei zentralen Systemen erzeugen Sie die Wärme im Keller im Brenner in der Wärmepumpe. Dann pumpen Sie das erwärmte Medium (meist Wasser) durchs Haus und verlieren hier schon Wirkungsgrad. Dann erwärmt dieses Wasser auch noch Heizkörper die wiederum Luft erwärmen. Das ist der zweite Schritt mit sehr viel Verlust.
Aber wir wollen hier nicht darum streiten welches System 10, 20 oder 50% Verlust hat - am Ende entscheidet der Verbraucher, was ihn das Spiel kostet!

Wer neu Baut hat alle Wege offen und kann sich frei entscheiden, Kosten für eine Heizung fallen sowieso an.
Wer renoviert oder gar Altbau saniert muss da schon schauen, ob er 20.000 EUR für eine Wärmepumpe ausgibt, die dann auch 3 kWh Strom verbraucht oder nur 5000 EUR für eine Infrarotheizung. Im Verlauf von 20 Jahren wird er mit der Infrarotheizung - trotz teurem Strom - deutlich günstiger liegen als mit der Wärmepumpe. Sie dürfen nämlich gerne die Anschaffungs- und Nebenkosten, Wartungskosten und Finanzierungskosten etc. miteinbeziehen - nicht nur den Verbrauchspreis je kW Wärme!!!

Niemand zahlt gerne freiwillig 30-40% mehr Heizkosten, so ökologisch er eingestellt sein mag oder nicht. Übrigens: Mittlerweile gibt es Anbieter mit 100% (!) Ökostrom, die nur noch 18-19 ct/kWh berechnen.





Zur Technik hätte ich dann doch mal eine Frage: Was verbirgt sich genau hinter der Metallplatte? Wie wird diese erwärmt?
Da ja ein Hersteller sich an der Diskussion beteiligt würde mich da mal ein Bild interessieren.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Infrarotheizung



Immer noch dieser kindliche Glaube, das Strahlung besser und effektiver sei, weil sie weniger (oder gar keine) Luft erwärmt und deshalb besser wirke.
Die effektivste Strahlungsheizung ist die Sonne.
Ihr IR- Anteil passiert die Luft, ohne sie zu erwärmen- keine Konvektion!
Wieso gibtst denn Wind, Sturm...?
Weil wie in einer Wohnung der abgegebene Strahlungsanteil irgendwo auftrifft.
Auf die Erdoberfläche, eine Innenwand, das Sofa, den Tisch, ein wenig sicher auch auf meinen Bauch, wenn ich im Strahlungskegel sitze.
Das ist aber verdammt wenig, es sei denn ich setze mich vor die Strahlungsquelle (ein holzgefeuerter Kamin ist da übrigens viel effektiver und auch wohnlicher) und vergesse das Wenden nicht, ehe ich anbrate.
Alles an IR- Strahlung trifft wie bei der Sonnenstrahlung irgendwann auf Festkörper und erwärmt die. Die erwärmen dann die Luft, das führt zu Konvektion. Bis auf die paar Prozent IR- Strahlung, die direkt von der Heizung auf meinen Körper landen (die abschirmende Kleidung hält da auch noch einen Teil ab) und den Teil der durch Wärmeleitung nach außen abfließt wird die gesamte IR- Strahlung also in Konvektionswärme umgesetzt; die Druckunterschiede der Luft sorgen für eine Verteilung.
Und ob die Strahlungswärme durch warmes Wasser, Strom oder brennende Gase erzeugt wird, ist der Strahlung ebenfalls piepegal.
Da sind ein paar trockene Holzscheite immer noch am Billigsten.
Aber es ist schon faszinierend, wie die Gehirnwäsche in den Verkäuferschulungen funktioniert, um Leuten einzureden, mit Strom heizen sei die billigste Methode.
Selbst wenn dafür der Begriff Quantenphysik und die wundersame Vermehrung von Energie aus dem nichts herhalten muß.
Entweder man glaubt es oder nicht.
Wenn man daran glaubt wie Dirk, dann sollte man alles was daran Nachdenken säen kann als Lästerung der "reinen Leere" verbannen. Sonst könnten ja Zweifel aufkommen. Das wäre dann schon fast Häresie.



Viele Grüße

p.s. Wenn schon "Strahlungsheizung" dann welche mit geringen Oberflächentemperaturen und damit geringen Differenzen zur Raumluft. Weniger energieintensiv pro Flächeneinheit, dafür mehr Fläche- das sind Wand- und Fußbodenheizungen.
Die funktionieren sehr gut ohne Strom als Energieträger.
Wobei mir persönlich dabei völlig egal ist, wieviel % denn Strahlungsanteil und Konvektionsanteil ist.



Infrarotheizung



@Böttcher

Jo, der erste Teil Ihrer Ausführung ist sogar richtig. Genauso wie in der Natur draußen funktioniert das ja auch. Niemand behauptet, dass durch sich erwärmende Fläche nicht aufsteigende Luft entsteht. Aber diese Luft ist erst das Ergebnis des sich erwärmenden Raumes und nicht die Ursache ! Wenn ich erst Luft warm mache damit ich dann den Raum warm halte, dann benötige ich eben doch mehr Energie - das ist nunmal ein physikalisches Naturgesetz und lässt sich nicht wegreden. Quizzfrage: Warum sind poröse Stoffe so sehr Wärmedämmend ?? Richtig - weil die darin enthaltene Luft den Wärmeunterschied schlecht weiterleitet! Luft ist zum Wärmedämmen genau richtig - aber nicht um Wärme effektiv zu transportieren, das wäre genau das Gegenteil.

Niemand behauptet, dass ein paar Holzscheite günstiger zum heizen sind als mit Strom! Aber wieviele Leute wollen/können sich a) einen offenen Kamin ins Zimmer setzen und dann regelmäßig für Holznachschub sorgen??
Wir würden noch wie die Affen um Lagerfeuer sitzen, wenn wir nicht Technologien entwickelt hätten, die uns angenehme Wärme erzeugen ohne dass wir jedes mal vorher im Wald verschwinden und Bäume umhauen.

Also - nichts gegen einen schönen offenen Kamin. Wer in sich leisten kann und das Holz beschaffen und lagern kann - gerne! Aber alle anderen sollten auch nicht im kalten sitzen bleiben :-)


@Kornmayer

Auflösung: Hinter der Metallplatte sind i.d.R. Carbonfaser-Folien verbaut. Die haben den Vorteil, dass Sie großflächig Wärme abgeben und in der Stromaufnahme relativ moderat sind. Heizwendel o.ä. würden wieder zu viel Strom verbrauchen und könnten irgendwann evtl. durchbrennen.



Man mißtraue einem,



der nicht weiß, was er verkauft.

"Heizwendel o.ä. würden wieder zu viel Strom verbrauchen" als "Carbonfaserfolien"

Heizen Ihre Folien nicht nach demselben Prinzip des elektrischen Widerstandes wie Heizwendeln(Strom fließt durch Widerstand = Wärmeentwicklung).

Also werden sie ziemlich genau dieselbe Wärmemenge aus derselben Stommenge produzieren.

Grüße

Thomas



Infrarotheizung



Es ist völlig egal,
wie man Wärmeenergie in einen Raum bzw. den gedämmten Bereich innerhalb der Hüllfläche eines Hauses bringt. Hauptsache sie ist drin. Für die Verteilung sorgt Konvektion und Wärmeleitung neben der Strahlung.
Energie kann nur umgewandelt, nicht vernichtet oder aus dem Nichts erschaffen werden. Wenn bei der Umwandlung Verluste entstehen dann als Wärme- es ist egal ob 100% oder 90% der emittierten Strahlung wo auch immer umgewandelt werden, auch der Rest ist Wärmeenergie.
Wärmverluste gibt es nur durch Konvektion über Luftaustausch, Abstrahlung durch Fensterflächen und Wärmeleitung durch die Außenhülle. Auch hier ist es völlig egal, in welcher Form und wie die Wärme in den Raum gebracht wurde.
Nur wenn man glaubt, Energiesparen funktioniert, wenn man sich wie ein Neandertaler in der Höhle vors Feuer bzw. die IR- Heizung setzt, dann mag Ihre Ansicht stimmen.
Dann ist es am Feuer schön warm, aber nur hier.
Natürlich kann ich mich mit einer Heizdecke auf den Knien, einem Heizlüfter unterm und einer Wärmelampe auf dem Tisch aufs Sofa setzen und habe es mit ein paar Watt gefühlt schön warm, egal wenn in der äußeren Zimmerecke nur 7 oder 8°C am Boden sind.
Dafür brauche ich sicher weniger Energie als den ganzen Raum zu temperieren.
Die Neandertaler hatten auch nur dort ein Feuerchen, wo sie zusammensaßen.
Falls Sie das Ihren Kunden als Energieeinsparung verkaufen wollen, nur zu.
Ich glaube, die meisten von uns stellen sich unter Heizen und angenehmem Wohnklima etwas anderes vor.

Viele Grüße

p.s. Mit solchen Rechenbeispielen wie 5.000,- € für eine ELT- Heizung und 20.000,- für eine Wärmepumpe ist keinem Kunden geholfen.
Mit was wäre wenn hätte kann man keinen verbindliches Angebot erstellen und Preise vergleichen.



Warm!



@Böttcher

Ich wiederhole mich: selbst einsetzen und urteilen!

Ich lade Sie gerne nächsten Winter zu mir ein. Dann können Sie sich am lebenden Beispiel ein Bild machen, dass unsere Räume gleichmäßig wohl temperiert sind mit einer Infrarotheizung die noch nicht mal 5000 EUR gekostet hat und die mir nachweislich weniger Heizkosten beschert als zuvor mit meiner Zentralheizung, ohne (!) dass baulich etwas Verändert wurde wie z.B. Dämmung etc.

Genaue Werte können Sie nachlesen unter: www.infra-Heizung.de



Ok,



dann nehmen wir im besten Fall an, hier ist jemand einfach naiv, und wenden uns einem anderen Thema zu :-(

Grüße

Thomas



Genau



Jo - sprach's - fegte es vom Tisch und verschwand in seiner Welt...



Infratrot-Heizung



kennt jemand einen hersteller von infrarot-heizungen bzw. heizplatten. wo man nach möglichkeit eine Besichtigung machen könnte, und sich die arbeitsweise erklären lassen kann. also direkt vor ort sieht wie das produkt hergestellt wird.

gruß stefan





Sehr geehrter Herr Thomas Böhme,

es wäre angebracht, wenn Sie hier im Forum etwas vom Gas gehen und sachlich bleiben. Wenn Sie meinen mit Ihren unqualifizierten Sprüchen hilfreich zu sein, so liegen Sie falsch. Hier sind Ratsuchende, die sich über IR-Heizungen informieren möchten. Dazu bedarf es Fachwissen. Wenn Sie informativ sein wollen dann studieren sie die Quantentechnik insbesondere das Photon, das Strahlungsgesetz nach Max Blank und das Nazurgesetz nach Stefan-Bolzmann. Wenn Sie dann soweit sind, können wir uns gerne unterhalten. Dann werden Sie auch verstehen wie aus 260 Watt aufgrund eines ausgeklügelten Schaltsystems, plötzlich eine Starhlungswärme von fast 500 Watt entsteht.

Allen anderen Interessenten bitte ich auf meine Seite prohell.de zu schauen um sich hier ausreichen Informationen zu holen.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger



Quantenmechanik ...



"
möchten. Dazu bedarf es Fachwissen. Wenn Sie informativ sein wollen dann studieren sie die Quantentechnik insbesondere das Photon, das Strahlungsgesetz nach Max Blank und das Nazurgesetz nach Stefan-Bolzmann. Wenn Sie dann soweit sind, können wir uns gerne unterhalten. Dann werden Sie auch verstehen wie aus 260 Watt aufgrund eines ausgeklügelten Schaltsystems, plötzlich eine Starhlungswärme von fast 500 Watt entsteht.
"
Ich kenn' nur das Planck'sche Strahlungsgesetz und das
was ich im Studium von der Quantenmechanik mitbekommen
habe steht die auch nicht im Widerspruch zu den
Hauptsätzen der Thermodynamik. Könnten Sie bitte das
auf der Webseite erwähnte Patent benennen?



Sehr geehrter Herr Hellinger,



wenn ich finde, daß Ihre Fakten einseitig oder gar schmalbrüstig daherkommen, darf ich das auch schreiben. Jubelnde Meldungen, daß das Heizsystem XYZ soooo viel weniger braucht, alles trotzdem voll gemütlich wird, und es auch noch fast nischt kostet, finden sich hier und anderswo säckeweise. Ihre wundersame Watt-Vermehrung hingegen ist schlicht einzigartig.Fast Perpetuum mobilesk sozusagen.

Müssen Sie da 2! Monate später noch drinne rumrühren? Entspannen Sie sich, zum Beispiel mit "Bat out of hell" von Meat Loaf : http://www.youtube.com/watch?v=3qSlaPrXshM

Viel Spaß

Thomas



Selbstversuch



Die Diskussion begann vor nun fast 2 Jahren aus einem Beitrag von Jebu heraus, dessen Zimmer nur wärmer wurde wenn die 900 W-Platte durchgängig lief.

Die Erklärungsversuche waren hier eher dürftig bis wenig fundiert.

Der Winter kommt und ich stelle mich zur Verfügung einen Wohnraum (36 qm) mit solch einer Platte zu heizen. Ich stelle den Strom und den Stromzähler und protokolliere, wer traut sich die Platte zu stellen?

Gruß aus Wiesbaden
Christoph Kornmayer



Wenn noch ein zweites Zimmer...



...vergleichbarer Koordinaten zur Verfügung stünde, würde ich ein Bügeleisen oder eine Kochplatte gleicher Leistung stiften. Bügeleisen contra Quantentechnik.

Um die mehr oder minder mollig erwärmten Räume zu nutzen, könnte man doch dort einen kleinen fachwerk.de - Stammtisch betreiben. Über den Ausschank kommen auch die Stromkosten wieder rein, und Hartmut kann per Kamera live wie von der HAUS-Messe übertragen :-)

Grüße

Thomas



36qm beheizen



Mein Wohn-Esszimmer hat eben diese Größe, ich wohne in einem ungedämmten Haus Baujahr 1955, die doppelverglasten Kunststofffenster stammen aus dem Jahr 2002.

Ich heize diese Fläche mit 1680 Watt. Wer die selbe Fläche mit 900 Watt heizen möchte, wohnt entweder in einem sehr gut gedämmten Haus oder ist nicht so verfrohren wie andere Leute ;-)

Ganz ehrlich - Infrarot-Heizugen sind was tolles, aber man muss schon realistisch bleiben. Den Versuch mit einem Bügeleisen usw. zu vergleichen ist schlichtweg naiv! Das Bügeleisen hat eben mal eine Fläche von 80 cm², die 900W-Heizung dagegen wohl 7200 cm² - auch wenn Sie nur 95 °C Oberflächentemperatur hat, wird sie doch wesentlich besser abstrahlen als das Bügeleisen !

Ich schlage vor, den Stammtisch bei mir in dem Musterhaus abzuhalten - dann können wir ja auch einen Web-Stream für's IR-Fernsehen einrichten :-) Getränke gehen auf mich!





... da mach ich auch mit.
Ich habe mir mal den Aufwand gemacht und Google nach "Strahlungsheizung" befragt.
Aufgefallen, bzw. aufgestossen ist mir bei den zehn ersten Webseiten zum Thema, dass kaum eine korrekt zwischen Watt und Kilowattstunden unterscheiden kann, und dass sich keine Vergleiche im Jahresverbrauch zwischen einer reinen Strahlungsheizung (unter der Annahme, dass es die gibt) und einer konventionellen Raumheizung finden, und zwar in kWh pro Heizperiode bei gleicher Hausgrösse und gleichem Verbraucherverhalten.
Solche Vergleiche sind das 1 x1 für jeden Test, der ernst genommen werden will. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen und man kann endlos streiten, ohne weiterzukommen.
Also stellt zwei sonst baugleiche Fertighäuser nebeneinander, eins bekommt die Strahlungsheizung, das andere eine FBH oder was auch immer, setzt in jedes Familie Muster rein und lasst die Verbrauchszähler laufen.
Oder rüstet ein Haus von Zentralheizung auf Strahler um und protokolliert den Verbrauch, bitteschön bezogen auf Heizgradtage, damit man auch vergleichen kann.
Wie man die benötigten kWh bereitstellt und was sie kosten, ist dann schon ein anderes Thema. Wenn, wie leider häufig, der Energieverbrauch in Euro statt in kWh angegeben wird, versteht man gar nichts mehr. Was ist besser? 5.1 kW Heizlast, 70 kWh/m2 oder 1280 Euro pro Jahr? Kann doch keiner wissen.
Wir haben zum Beispiel, hab ich hier gelernt, eine Strahlungsheizung, nämlich einen Grundofen. Durch Dämm-Massnahmen konnten wir den Holzverbrauch deutlich senken. Diese Massnahme ist absolut unwirtschaftlich, weil mich das Holz fast nichts kostet. Sinnlos ist sie trotzdem nicht. Es ist nämlich behaglicher geworden.

Vom Prinzip her glaube ich begriffen zu haben, dass für die Behaglichkeit die Oberflächentemperaturen des Wände, der Decke und des Bodens des Raumes, der beheizt werden soll, entscheidend sind und dass die Strahlungsheizung diese Oberflächen ohne Umweg über die Raumluft direkt auf diese Temperatur bringt.
Für das Verständnis des Effektes braucht es die Luft nicht, denn man kann sich auch im leeren Weltraum an der Sonne wärmen, wie es die Erde als Planet tut. Man müsste sich dort allerdings wie das Hendl am Grill pausenlos drehen, oder sich zwischen zwei Sonnen setzen.

An sich ist der Streit über Heizprinzipien sowieso belanglos, weil es eben nie reine Strahlungsheizungen gibt, ausser auf der Aussichtsplattform im Bergrestaurant in den Skiferien. Das bekannte Unbehagen in kalten Berghütten bei glühendem Ofen beruht genauso auf einem Missverhältnis zwischen Strahlung, Oberflächen- und Lufttemperatur wie das "Kopf glüht, Füsse gefroren" Klima in der zugigen Holzbaracke.

Da in der Praxis bewohnte Räume leider immer luftgefüllt sind, und "bewohnen" ein Vorgang ist, der sich über Tage und Wochen bei ziemlich konstanter Temperatur hinzieht, stellt sich zwangsläufig ein Gleichgewicht zwischen Luft- und Oberflächentemperaturen ein, das von den Faktoren Heizleistung, Wärmeverlust und Aussentemperatur bestimmt wird. Es gibt kein mir bekanntes Verfahren, in einem geschlossenen Raum die Lufttemperatur dauernd niedriger als die Wandtemperaturen zu halten, wenn beides auch noch konstant bleiben soll. Also bedeutet sparsam Heizen in der Praxis, Verluste klein zu halten.

Es kommt also darauf an, wenn man sparsam heizen will:
a) die Energie wirksam so in den Raum zu bringen, dass die Oberflächen auf Behaglichkeitstemperatur kommen und so bleiben - heizen. Das geht durch abstrahlende Körper sehr oft besser als durch andere Prinzipien.
b) zu erschweren, dass sich die Energie durch die Wände hindurch über Wärmeleitung davonmacht - dämmen
c) zu verhindern, dass sich die Luft, die sich passiv an diesen Oberflächen erwärmt, durch Ritzen samt der kostbaren Wärme davonmacht - winddicht machen

Nur, was ist daran neu und revolutionär? Das wusste schon meine Oma. Ofen ins Zimmer stellen, Wände aus Holz oder einem schlecht wärmeleitenden Verputz, und immer schön Türe zu.

Und es ist einfach dumm, diese Grundsätze gegeneinander auszuspielen. Wenn einer davon nicht passt, wirds teuer und ungemütlich.



Nun, mein Bügeleisen...



...hat regelbar 1380 bis 1600 Watt. Die Heizfläche ist etwas kleiner, dafür wird sie wärmer. Und wenn 16oo Watt elektrisch in Wärme umgewandelt werden, kommt überall dasselbe 'raus.

Bevor einer krakeelt, für Dauerbetrieb ist ein Bügeleisen nicht eingerichtet, klar soweit.

Grüße

Thomas





Hier noch ein Aufruf zur Toleranz:
Man zerkriegt sich hier über Heizsysteme. Wäre eins klar besser, gäbe es die Diskussion nicht.
Ich bitte jedoch, bei anerkannten physikalischen Grundlagen und Naturgesetzen zu bleiben und nicht dauernd die Bezugsgrössen zu wechseln. Dem anderen die Kompetenz abzusprechen ("das verstehts Du nicht") ist bewährte Politikertaktik, wenn die eigenen Argumente dünn werden. Ist hier unnötig, denn das Ziel (Behaglichkeit bei niedrigem Energieverbrauch) passt ja.

In der Natur führen sehr oft verschiedenen Wege zum gleichen Ziel. Beispiel Pfanzen: Manche wollen nicht gefressen werden. Die einen sind bitter, die anderen haben Stacheln. Beides funktioniert, und beide können gut auf der gleichen Wiese zusammen wachsen.



Oberflächentemperatur



Welche Oberflächentemperatur hat das Bügeleisen?





Also bei 7200 cm² und 95 °C müsste das Bügeleisen mit 80 cm² in etwa 8550 °C haben um die selbe Wirkung zu haben wie die 900W Wandheizung, oder habe ich mich da verrechnet?

Vielleicht kann mal jemand physikalisch kompetentes das Verhältnis Flächengröße zu Oberflächentemperatur in Bezug zur Abstrahlleistung wissenschaftlich aufklären ??



@ Dirk



Ein Bügeleisen und ein Heizkörper, die jeweils 900 Watt elektrisch pro Stunde verbraten, erzeugen auch jeweils nahezu 900 Watt Wärme/h. Das hat mit der Fläche nichts zu tun. Inwieweit über den Strahlungsanteil das eine ggf. angenehmer wirkt als das andere, wird davon nicht berührt.


@Klaus Hellinger

Raumtemparatur. Ich bügle nicht :-)

Wenn ich mein Thermometer finde, messe ich's. Mit Sicherheit jedoch wärmer als die Oberflächentemperatur jedes in Deutschland zugelassenen Elektroheizkörpers.

Grüße

Thomas



Bügeleisen



Naja, so ganz kann ich das noch nicht nachvollziehen.
Zuerst habe ich mal nachgelesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCgeleisen
Bügeleisen haben also bis zu 220 °C Oberflächentemperatur - aha!

Was mir noch in der Kehle liegt, ist, daß beim Thema Heizen bzw. Temperaturaustausch nicht mit elektrischem Strom als Einheit gerechnet werden kann. Es muss hier doch letztendlich immer um Temperaturen gehen. Will sagen: Es kommt doch auf die Oberflächentemperatur der Heizung an, nicht wieviel Strom man hierfür verbrutzelt.

Das Beispiel Nachtspeicher macht das doch am deutlichsten: Da hat so ein Nachtspeicher-Gerät eine Aufnahme von 2000W und wird ca. 8 Std. tägl. geladen - hat also 16 kWh verbraucht. Für den selben Raum würde man eine Infrarot-Heizung von z.B. 700W einsetzen - die dann auch wiederum ca. 8 Std. täglich eingeschaltet ist. So - und jetzt frage ich mich halt, warum bei so unterschiedlichem Stromverbrauch am Ende die selbe Wärmemenge herauskommt ?

Also müssen wir doch eigentlich über Temperaturen sprechen und nicht über Stromverbrauch. Der wird am Ende nur gezählt um zu zeigen, wie effektiv ein Heizsystem ist, aber der hängt doch nicht 1:1 immer mit der Heizleistung zusammen.

Und: sicher spielt die Größe der Abstrahlfläche eine Rolle. Je größer die Fläche ist, desto niedriger kann die Oberflächentemperatur sein um die selbe Wärmemenge zu erzeugen. Das sieht man auch bei einer Wand- oder Fußbodenheizung. Die werden nicht mit 90°C betrieben, müssen Sie auch nicht, denn sie haben ja eine viel größere Fläche. Da reichen dann schon 27°C.

Mir fehlt lediglich eine ordentlich nachvollziehbare Erklärung oder Formel die die Größe in Bezug zur Temperatur setzt. Ich glaube nicht, dass das einfach so 1:1 hochrechenbar ist (10 cm² x 50 °C = 20 cm² x 25 °C).
Wenn das tatsächlich so wäre, dann müsste uns ein Bügeleisen mit 8550 °C ausreichen um einen mittleren Raum zu beheizen. Aber ich glaube das Bügeleisen würde schon mit ca. 2000 °C ausreichen ;-)



Mehrere Denkfehler



" Es kommt doch auf die Oberflächentemperatur der Heizung an, nicht wieviel Strom man hierfür verbrutzelt."

Es geht aber bei der Umwandlung in Wärme nahezu nichts verloren, weil außer Wärme keine andere Energieform in nennenswertem Maße entsteht und Energie nicht spurlos verpufft. Wenn der Zähler 1KWh weiter ist, dann ist der Raum entsprechend wärmer, oder aber ein Speichermedium puffert und gibt zeitverzögert ab.

Heizgeräte haben Thermostate, sie ballern also nicht durchgehend. Ergo kann man mit einem kleinen und leistungsärmeren Gerät (im bestimmten Grenzen) das gleiche Ergebnis erzielen wie mit einem fetten Teil, letzteres läuft halt nicht so lange.

Das war nicht erschöpfend, aber nach einem endlosem Elternabend darf man schon 'mal maulfaul sein.

Grüße

Thomas





Elektrischer Strom ist eine Energieform.
Energiemengen misst man in kWh oder auch Joule.
Temperatur ist eine Beschreibung eines energetischen Zustands eines Gegenstandes.
Ihre Änderung ist immer mit Energieflüssen verbunden, aber Temperatur ist nicht Energie.
Es braucht doppelt soviel Energie, um 2 statt 1 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, aber 2 Liter kochendes Wasser sind deswegen nicht doppelt so warm.
Der Preis einer Ware ist ein Mass für ihren Wert und keine Eigenschaft der Ware selbst, also für die Messung physikalischer Grössen denkbar ungeeignet.

Würdet ihr das nicht dauernd durcheinanderbringen, wäre vieles einfacher zu verstehen.

>Was mir noch in der Kehle liegt, ist, daß beim Thema Heizen bzw. Temperaturaustausch nicht mit elektrischem Strom als Einheit gerechnet werden kann.
>Es muss hier doch letztendlich immer um Temperaturen gehen.
Die Temperatur ist die Zielgrösse, die durch die Heizvorrichtung erreicht werden soll. Ansteigen tut sie aber genau so widerwillig, wie ein Fahrrad bergauf fährt: man muss dauernd treten, sprich Energie hineinstecken. Und die misst man in kWh. Das unangenehme an den Kilowattstunden ist, dass man sie bezahlen muss. Deshalb werden sie gezählt. Die Strom-kWh sind bequem, aber teuer. Man kann die Temperatur im Raum auch hochtreten, indem man die kWh in Form von Heizöl heranschafft. Dann steht halt ein Ölbrenner da.
>Will sagen: Es kommt doch auf die Oberflächentemperatur der Heizung an, nicht wieviel Strom man hierfür verbrutzelt.
Nein, es kommt auf die Raumtemperatur an. Ich will den Raum heizen, nicht nur den Ofen. Sonst würd ich den Ofen dämmen, damit er warm bleibt, ohne viel Strom zu verbrauchen. Es kommt sehr wohl darauf an. Nennt sich Wirkungsgrad und den zu optimieren ist mehr als die halbe Miete bei der Sache.

>Das Beispiel Nachtspeicher macht das doch am deutlichsten: Da hat so ein Nachtspeicher-Gerät eine Aufnahme von 2000W
>und wird ca. 8 Std. tägl. geladen - hat also 16 kWh verbraucht. Für den selben Raum würde man eine Infrarot-Heizung
>von z.B. 700W einsetzen - die dann auch wiederum ca. 8 Std. täglich eingeschaltet ist.
>So - und jetzt frage ich mich halt, warum bei so unterschiedlichem Stromverbrauch am Ende die selbe Wärmemenge herauskommt ?
Offenbar macht die Nachtspeicherheizung, wenn das Beispiel stimmt, mit der Energie im Strom noch andere Dinge, als die Raumtemperatur zu erhöhen.
Das ist allerdings sehr unwahrscheinlich, vermutlich kommt eben nicht die selbe Wärmemenge heraus.

>Also müssen wir doch eigentlich über Temperaturen sprechen und nicht über Stromverbrauch.
>Der wird am Ende nur gezählt um zu zeigen, wie effektiv ein Heizsystem ist
>aber der hängt doch nicht 1:1 immer mit der Heizleistung zusammen.
Stichwort: Wirkungsgrad

>sicher spielt die Größe der Abstrahlfläche eine Rolle. Je größer die Fläche ist, desto niedriger kann die Oberflächentemperatur sein,
>um die selbe Wärmemenge zu erzeugen
korrekt: Um die selbe Energiemenge pro Zeit in Form von Wärme abzugeben
>Das sieht man auch bei einer Wand- oder Fußbodenheizung. Die werden nicht mit 90°C betrieben,
>müssen Sie auch nicht, denn sie haben ja eine viel größere Fläche. Da reichen dann schon 27°C.

>Mir fehlt lediglich eine ordentlich nachvollziehbare Erklärung oder Formel die die Größe in Bezug zur Temperatur setzt.
>Ich glaube nicht, dass das einfach so 1:1 hochrechenbar ist (10 cm² x 50 °C = 20 cm² x 25 °C).
ist es auch nicht. Hier kommt der Herr Boltzmann ins Spiel: Strahlungsleistung = Fläche mal Konstante mal absolute Temperatur hoch 4;
hatten wir schon ganz weit oben. Die Konstante beschreibt unter anderem die Abstrahleigenschaften.

>Wenn das tatsächlich so wäre, dann müsste uns ein Bügeleisen mit 8550 °C ausreichen um einen mittleren Raum zu beheizen.
>Aber ich glaube das Bügeleisen würde schon mit ca. 2000 °C ausreichen ;-)
Spätestens bei 1500 Grad schmilzt das Ding. Da es keine bekannten Materialien gibt, die mehr als 4200 Grad aushalten, ohne zu schmelzen, wird ihr Bügeleisen noch nicht so bald erfunden werden. Bei so hohen Temperaturen wäre die Strahlung zudem unerträglich - die Sonne erreicht nur 5500 Grad, und schon da ist hineingucken keine gute Idee mehr.





@ Thomas:
Lies nochmal den ganzen Thread durch ...
Nicht nur Elternabende können lang sein, auch wenn alles, was besprochen wird, eigentlich ganz einfach wäre.



Strahlungsleistung



Na das klingt doch schon mal gut:
"Strahlungsleistung = Fläche mal Konstante mal absolute Temperatur hoch 4".

OK - Fläche, Konstante (ich nehme an den Emmissionsfaktor?) und Temperatur wären ja linear zueinander. Wenn also einer dieser Faktoren sich verdoppeln würde, wäre die Strahlungsleistung auch verdoppelt.
Doch dieses "hoch 4" macht's interessant. D.h. man kann vereinfacht sagen: mit jeder verdoppelung der Fläche, der Temperatur oder des Emmissionsfaktors erhöht sich die Strahlleistung um das 16-fache?

Bsp:

0,1 m² x 95°C x 0,9 ^ 4 = 5343,97

nun einer der ersten 3 Faktoren verdoppelt:

0,2 m² x 95°C x 0,9 ^ 4 = 85503,60

Das ist doch dann das 16-fache :-)

Na dann lässt sich doch herausfinden, wie sich das mit dem Bügeleisen und der 900W Platte verhält, wenn wir mal vom gleichen Material ausgehen (fiktiver Emmissionsfaktor):

Bügeleisen: 0,08 m² x 220°C x 0,9 ^ 4 = 62.953
900W-Platte: 0,72 m² x 95°C x 0,9 ^ 4 = 14.361.322

Dann strahlt die Platte 228-mal so stark ! :-) :-)

Man müsste also 228 Bügeleisen aufstellen um die selbe Wärme zu erhalten - Aufgabe gelöst :-)



Zu voreilig...



Habe den Fehler selbst gefunden:

Leistung = Emissionsfaktor * Fläche * (Temperatur ^ 4).

Also nochmal:

Bügeleisen: 0,9 * 0,08 * (0,220 ^ 4) = 0,000168664
900W-Plattte: 0,9 * 0,72 * (0,095 ^ 4) = 0,00005278
(Habe die Temperatur wegen der exorbitanten Ergebnisse in /1000 gerechnet, sonst hätten wir hier 45-stellige zahlen)

Dann ist das Verhältnis andersherum:
Das Bügeleisen strahlt 3,19-mal stärker :-(

Hm - stimmt das jetzt ?



@ Jens



Genug geredet. Das les ich nicht noch 'mal alles. Ich hab bei ebay 12 Bügeleisen bestellt, und hacke jetzt meine Heizung 'raus. Der Herbst ist schneller da, als man denkt.

Grüße

Thomas





Nicht so schnell ... der Dirk ist noch am ausrechnen, wieviele es sein müssen ...





@Dirk: Temperatur ist absolute Temperatur, also
statt 220 °C --> 220 + 273.15 K einsetzen.

Wie es genau geht, kannst du z.B. hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz

Das Ganze ist allerdings ziemlich sinnfrei, weil Du die genauen Abstrahlungseigenschaften deiner Heizoberflächen nicht kennst und das eine Fehlerquelle von etwa einem Faktor Zehn bewirken kann.
Nur soviel, was immer gilt ist der Energieerhaltungssatz und der lautet, dass nicht mehr rauskommen kann, als was hineingesteckt wird. Abweichungen vom Prinzip heissen "Schönrechnungen" und das überlassen wir Maklern und Politikern, die kennen sich da besser aus.
Im Zweifelsfall hat die Praxis recht, und da haben sich Bügeleisen als Heizung meines Wissens nicht durchgesetzt.



Berechnung der Strahlungsleistung



Berechnung der Strahlungsleistung

Zur Berechnung der Strahlungsleistung (qr) eines Heizelementes werden nachfolgende Werte benötigt.

Emissionsgrad (je nach Material, unser Material hat 0,93)
Absolute Oberflächentemperatur (absoluter Nullpunkt -273°C)
Strahlungszahl des schwarzen Strahlers. (5,67 W/m²K[4]) = höchste Strahlungszahl
Oberflächentemperatur der Strahlfläche (je nach Hersteller, wir haben 90°C)


Wir benutzen zur Herstellung von Solarstrahlen (Infrarot A+B) ein spezielles Erhitzungsmedium im Kern des Heizmodules. Diese produzierten Infrarot A + B -Strahlen werden auf die Innenseite des Gehäuses in Lichtgeschwindigkeit geschossen und von dem feuerverzinktem Stahlblech absorbiert. Das verzinkte Stahlblech wird nun, durch die Eigenschaft der enormen Absorbtion (0,64), die Strahlung an die äußere Fläche weiterleiten in Form von Infrarot C-Strahlung. Die Absorbtion ist identisch, jedoch ändert sich nun die Strahlungszahl um das 4-fache, so dass wir mit einer Strahlungszahl von 5,27 W/m²K[4] einen 86% Anteil an Strahlung produzieren.
Radiativer Anteil
Strahlungsleistung (qr) = 2 x Strahlungszahl des schwarzen Strahlers (5,67 W/m²K[4] x Emissionsgrad (0,93) x ( Absoluter Nullpunkt (273°C) + Oberflächentemperatur (90°C / 100)[4]W/m²
Beispiel feuerverzinktes Stahlblech 450 x 650 mm
Oberflächentemperatur 90°C
Emissionsgrad 0,93

2 x 5,67 x 0,93 x ( 273 + 90°C / 100) W/m²K[4]
10,55 x (3,63) W/m²K[4]= 1832 W/m²


Konvektiver Anteil

Wärmeleistung (qc) = 1,45 x (Übertemperatur)[1,25] W/m²
Übertemperatur = Oberflächentemperatur – Innenraumtemperatur
1,45 x (90°C-20°C) )[1,25] W/m²
= 1,45 x 70°C [1,25] W/m²
= 294 W/m²

1832 W/m² + 294 W/m² = 2126 W/m²

Wärmeleistung gesamt 2126 W/m² = 100%
Wärmeleistung radiativ 1832 W/m² = 86 % Strahlung
Wärmeleistung konvektiv 294 W/m² = 14 %

1832 + 294 = 2126
1832 : 2126 x 100 = 86%




Radiative Strahlungsleistung

Oberflächen
Temperatur 0 2 4 5 6 8
20 778 799 821 832 843 866 W/m²
30 889 913 937 949 962 987 W/m²
40 1013 1039 1065 1079 1092 1120 W/m²
50 1148 1177 1206 1221 1236 1266 W/m²
60 1297 1329 1361 1377 1393 1426 W/m²
70 1460 1495 1530 1547 1565 1601 W/m²
80 1638 1676 1714 1733 1752 1792 W/m²
90 1832 1873 1914 1935 1956 1999 W/m²



Konvektive Wärmeleistung

Oberflächen
Temperatur 0 2 4 5 6 8
0 0 3 8 11 14 20 W/m²
10 26 32 39 43 46 54 W/m²
20 61 69 77 81 85 93 W/m²
30 102 110 119 123 128 137 W/m²
40 146 155 164 169 174 183 W/m²
50 193 202 212 217 222 232 W/m²
60 242 252 262 268 273 283 W/m²
70 294 304 315 320 325 336 W/m²

Ausgehend von 78°C Oberflächentemperatur bei gleichbleibenden Materialien
Übertemperatur= 78°C – 20°C= 58°C
58°C = 232 W/m²
78°C = 1601 W/m²
1601+232=1833
1601:1833x100=87%

Ausgehend von 58°C Oberflächentemperatur bei gleichbleibenden Materialien
Übertemperatur= 58°C-20°C= 38°C
38°C = 137 W/m²
58°C = 1266 W/m²
1266+137=1403
1266:1403x100=90%

Ausgehend von 40°C Oberflächentemperatur bei gleichbleibenden Materialien
Übertemperatur= 40°C-20°C= 20°C
20°C = 61 W/m²
40°C = 1013 W/m²
1013+61=1074
1013:1074x100=94%


Gruß Klaus Hellinger www.prohell.de



Verdoppelung?



Auch wenn ich ein verfechter der Infrarot-Heizung und immer offen für neue Entwicklungen bin, ist mir das mit der Verdoppelung noch etwas suspekt. Sieh haben das ja jetzt sehr ausführlich vorgerechnet - mir ehrlich gesagt nur anfänglich noch verständlich.

Das Geheimnis scheint in der Umwandlung von Infrarot A-B zu Infrarot C zu sein?

In den mir bekannten Elementen sind innen Folien aus Carbonstoffen etc. verbaut. Andere Hersteller nehmen Heizkabel usw. Diese Art zu erwärmen erzeugt aber sicherlich kein Infrarot A/B.

Ihr Heizelement erzeugt im inneren Infrarot A/B - dann scheint das ein ähnliches Element wie bei den speziellen Strahlern bei Physiotherapeuten zu sein. Demnach müsste es im Inneren Ihrer Systeme rötlich leuchten ? Tut es das ?



Rotlicht



Sie haben es erkannt. Wir benutzen jedoch spezielle gebündelte Fäden, die wiederum mit einer Durchschlagsschicht versehen sind. Ich freue mich, das es hier im Forum doch noch Mitdenker gibt.

Gruß Klaus





Endlich einmal Zahlen und korrekte Einheiten.
Sie können die zugeführte Energie mit einem Wirkungsgrad von 86% in Strahlung umwandeln, und durch die Wahl des Materials eine für uns angenehme Wellenlänge (IR C) bekommen.

Soweit nachvollziehbar.
Aber der Strahler zieht im Beispiel 2.2 kW Strom und die Energie (2.2 kWh je Betriebsstunde) wird letztlich den Raum erwärmen, bis sich ein Gleichgewicht mit den Wärmeverlusten durch Wärmeleitung durch die Raumhülle (Wände, Decke, Boden, Fenster, Türen) und das Entweichen bzw. den Austausch warmer Raumluft einstellt.
Diese Verluste werden durch die Übertemperatur der Rauminnenseite gegenüber der kalten Umwelt angetrieben. Die Raumtemperatur steigt, bis die Verluste gleich der Aufnahmeleistung des Strahlers sind, weil es für diese Betrachtung keine Rolle spielt (für das Befinden der Personen im Raum aber schon), ob die Energie die Luft gleich am Strahler erwärmt (14%) oder ob das erst an den erwärmten Raum- oder Personenoberflächen geschieht.
Es ist physikalisch unmöglich, dass die Raumluft sich nicht mit erwärmt, wenn man die Wände wie und womit auch immer aufheizt.
Das ist aber gar nicht das wesentliche - die Rauminnenflächen sollen sich eben nicht abkühlen, damit es drinnen behaglich bleibt. Die Energie geht aber durch die Wände weg.

Dass man die Wärme auf eine für uns angenehmere Weise als mit einer Zentralheizung in die Wohnräume bringt, dagegen hat ja niemand etwas.
Ich verstehe aber immer noch nicht, weshalb man mit einer solchen Heizung im Dauer-Wohnbetrieb Energie gegenüber einem anderen Heizsystem spart und dieses System Dämmung weitgehend überflüssig machen soll.
Genau das wird aber von manchen Verfechtern der Strahlungsheizung behauptet, und deswegen rollen sich mir die Zehennägel auf, wenn ich so etwas lese.
Für mich ist das so, wie wenn ich mit einem porösen Fahrradschlauch in die Werkstatt gehe und dort will man nicht den Schlauch flicken ("unwirtschaftlich"), sondern mir eine intelligente Pumpe verkaufen.



Dämmung in Maßen



Konvektionsheizsysteme erwärmen in erster Linie die Raumluft. IR-Heizungen erwärmen flüssige und feste Stoffe. Da die Photonen kein Transportmedium benötigen, ist die Erwärmung eines solchen ein enormer Energie-Einspareffekt.Da Photonen absorbiert und reflektiert werden ist die Wärmeenergie stets im Austausch und erwärmt fortwärend die Umfassungsfläche eines Raumes. Hierbei spielt es eine primäre Rolle, dass das Heizmodul in der Leistung runter gefahren wird, da sich die Strahlungsleistung nun erhöht. Die im Raum bis zum Zeitpunkt der Leistungsminderung befindlichen Photonen und die durch die Oberflächen-Temperaturminderung des Heizmodules entstehenden Photonen regulieren den Gesamtanteil und schaffen eine dauerhaft stabile Photonenanzahl.-Gleichgewicht-

Da wie bereits erwähnt, die Umfassungsfläche eines Raumes durch Photonen erwärmt wird, trocknet die Außenwand aus. Vorteil dieses physikalischen Prozesses liegt darin, das die Leitfähigkeit der Außenwand abnimmt und der Wärmeverlust reduziert wird. Daher ist eine Dämmung, wie sie heute von bis zu 16cm angebracht wird sinnlos. Nach unseren Erfahrungen benötigt eine 30 cm Gasbeton-Außenwand keine Dämmung. Eine Dämmung verhindert auch die Solarenergieaufnahme der Sonne.

Per Thermostat wir die Raumluft auf 18-20°C eingestellt, da bei Strahlungswärme, die ja nun von der gesamteten Umfassungsfläche ausgeht, gefühlte 23-25°C hervorbringt.

Es entsteht ein super Raumklima. Kühle Atemluft und warme Wände. Schimmelpilze können so erst gar nicht entstehen.

Wir benutzen unsere IR-Heizmodule zur Raumtrocknung und erreichen eine Wandoberflächentemperatur von über 32°C. Das würde man mit einer Konvektionsheizung nur mit sehr viel Energie erreichen und man könnte sich in diesem Raum nicht aufhalten. Es sei denn man ist ein Saunafreund.

All diese genannten Eigenschaften führen dazu, das IR-Heizsysteme einen unvergleichbaren Spareffekt haben.

Es gibt diesbezüglich auch eine Studie der Uni Kaiserslautern. Hier wurden Strahlungsheizsysteme mit Konvektionsheizsysteme verglichen anhand eines Gebäudes. Die Ergebnisse sind unglaublich. Die Studie sollte jeder lesen, der sich für Infrarotheizsysteme interessiert.

Gruß Klaus Hellinger



Infrarotheizung



Welchen Sinn hat es, das Stahlrohr innen durch IR-Strahlung
zu heizen? Da diese nicht durch den Stahl durchdringt,
sondern absorbiert wird und das Rohr heizt, ist das für
mich nicht einsichtig. Eine Heizwendel würde es genauso
tun.

Daß man eine geringere Raumlufttemperatur halten kann
und damit Verluste durch Undichtigkeiten etwas geringer
sind (soweit sie nicht gleich die Mauer in Fensternähe abkühlen) leuchtet mir ein, auch daß ein trockenes
Mauerwerk etwas besser dämmt.

Aber gerade bei einer solchen Heizung, bei der die
Temperatur der Außenwand höher ist, als wenn ich primär
die Luft erwärme, sollte sich eine Außendämmung erst
Recht lohnen, da die Temperaturdifferenz innen/außen
höher ist. Von daher verstehe ich diesen schon fast
theologischen Kampf gegen die Dämmung nicht (neben
dem überflüssigen Quantengeschwafel).



Strahlung



Ein Rohr durch das erwärmtes Wasser fliest, ist ein strahlendes Objekt. Würde man nun die Oberfläche verändern, das heist Material aufbringen mit einer hohen Emissionszahl, so hätte man tatsächlich eine IR-Heizung. Daher ist die Isolierung von Rohrleitungen im Haus von beheizten Räumen sinnlos. Dämmung ja, aber mit Köpfchen.Eben die Geschichte mit dem Taupunkt!

Klaus



Quantengeschwafel



Das mit dem Quantengeschwafel geht mir langsam auch auf den Geist. Ich denke es ist damit am einfachsten erklärt und vom Hauptthema abgelenkt, wenn man Quantengeschwafel artikuliert.

Witzig!

Gruß Klaus



Infrarotheizung



Die Bilanz für die Aufnahme von Sonnenstrahlung durch
die Wand bzw. die Wärmeabgabe ist in unseren Breiten
in der Heizperiode allerdings negativ, so daß das kein stichhaltiges Argument gegen eine Dämmung ist.
Zumal, wenn man die Außenwand als "Heizkörper" einsetzt.
Das Strahlungsgleichgewicht stellt sich (von den
Glasflächen vielleicht abgesehen) im Raum ansonsten
wohl eher durch Absorption und Emission ein, das ist
etwas anderes als Reflektion.



Persönlichkeitsspaltung?



"Dazu bedarf es Fachwissen. Wenn Sie informativ sein wollen dann studieren sie die Quantentechnik insbesondere das Photon, das Strahlungsgesetz nach Max Blank und das Nazurgesetz nach Stefan-Bolzmann. Wenn Sie dann soweit sind, können wir uns gerne unterhalten. Dann werden Sie auch verstehen wie aus 260 Watt aufgrund eines ausgeklügelten Schaltsystems, plötzlich eine Starhlungswärme von fast 500 Watt entsteht." (Klaus Hellinger)

vs.

"Das mit dem Quantengeschwafel geht mir langsam auch auf den Geist. Ich denke es ist damit am einfachsten erklärt und vom Hauptthema abgelenkt, wenn man Quantengeschwafel artikuliert." (Klaus Hellinger)

Erst wird die Verdopplung der Energie mit falsch geschriebener Pseudowissenschaftlichkeit "begründet" (Planck hieß der Mann, mit P wie Polen und c vor dem k), und dann geht man sich selbst auf den Geist.

Witzig.

Vielleicht versöhnen sich der Klaus und der Hellinger ja übers Wochenende wieder. Dann hätte ich so gern von Beiden eine überzeugende Erklärung für diese Urschöpfung von Energie aus dem Nichts.

Ach ja, die Quanten. Also wenn ich meine Quanten auf den Sofatisch lege, gibt's Ärger :-)

Grüße

Thomas





"Die im Raum bis zum Zeitpunkt der Leistungsminderung befindlichen Photonen und die durch die Oberflächen-Temperaturminderung des Heizmodules entstehenden Photonen regulieren den Gesamtanteil und schaffen eine dauerhaft stabile Photonenanzahl.
[...] Eine Dämmung verhindert auch die Solarenergieaufnahme der Sonne."

Heureka! Endlich ist die Schul-Physik überwunden!



Unverholene Arroganz



Der große Trugschluß besteht im Glauben, allgemein verbreitete Meinung sei bereits fundiertes Wissen. Weit gefehlt. Allerdings leistet hier bedauerlicherweise die etablierte "Wissenschaft" in vorauseilender Hofart, aber auch in eitler Selbstüberschätzung und unverholener Arroganz unrühmliche Schützenhilfe.

So das wars dann für mich.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger
www.prohell.de



Weil er kein Argument mehr fand,



ist die böse Welt halt arrogant.

Hier noch eine lustige Wochenendidee, "Highway to hell" goes Countryside :-)

http://www.youtube.com/watch?v=gV5ZcUA4FEc

Grüße

Thomas





"Das mit dem Quantengeschwafel geht mir langsam auch auf den Geist. Ich denke es ist damit am einfachsten erklärt und vom Hauptthema abgelenkt, wenn man Quantengeschwafel artikuliert." (Klaus Hellinger)

Ich lese diesen Satz anders: Klaus Hellinger ärgert sich darüber, dass jemand 'Quantengeschwafel' ARTIKULIERT, d.h. dieses Wort ins Spiel bringt! Also ich für meinen Teil kann diese Quanten-Theorien bis jetzt auch nicht ganz nachvollziehen, das heißt aber nicht, dass es Menschen geben soll, die damit etwas anfangen und auch begründen können!

Aber vertragt Euch wieder! Ich und Klaus machen nun den Selbstversuch! Ich habe gestern von Klaus ein 450W-Modul geholt, werde nun damit in meinem Musterhaus einen Raum mehrere Tage auf Temperatur X bringen und halten. Danach setzte ich eine andere, permanent strahlende 450W Infrarot-Heizung ein.
Natürlich mit entsprechenden Meßgeräten für Temperatur und Stromverbrauch mit Langzeitprotokollierung - dann kann man nachweisen, ob durch diese ausgeklügelte Abschaltvorrichtung wirklich weniger Stromverbrauch mit der selben Heizleistung erbracht wird.

Ich denke die Ergebnnisse könnten übernächste Woche vorliegen. Natürlich behalte ich mir vor, das ganze bis in die wirklich kalte Jahreszeit fortzusetzen - wir werden sehen.

Also - nicht immer nur aus dem Schulbuch rezitieren sondern anpacken und die Sache in der Praxis betrachten. Jeder Wissenschaftler erzeugt und interpretiert nicht nur irgendwelche Formeln sondern führt praktische Versuche durch, in denen die Richtigkeit der Formeln im echten Leben überprüft werden können.

Quantentheorie hin oder her, Aerodynamik hin oder her - die Hummel fliegt trotz dass es ihr theoretisch unmöglich wäre!



@ Dirk



Bei Ihrem Versuch wird nichts Verallgemeinerbares herauskommen können.

Unabhängig davon bleibt Strom das teuerste Heizmedium.

Den Quatsch mit den Quanten hat der Herr Hellinger in diese Diskussion eingeführt.

Gücklicherweise findet man im Internet nicht nur die Nachbetung unverdauten Breis eines Vorredners, ders auch nicht verstanden hat, sondern auch Sachinformationen. Hier die Legende der Hummel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln

Gleichnisse sind zu einer Beweisführung ungeeignet, und Ihr's ist falsch.

Grüße

Thomas



Nachdenken



@Thomas

Wer geistig nicht in der Steinzeit bleiben möchte, ist bereit über neue Dinge objektiv nachzudenken und ggf. seine eigene Meinung korrigieren zu lassen.

Ich danke Ihnen für die Hummel-Aufklärung. OK - da war ich auf dem Holzweg. Aber ich lasse mich korrigieren und distanziere mich in Zukunft von solchen Aussagen - schließlich will ich mich ja geistig weiterentwickeln :-)

Sie jedoch machen genau das selbe: Sie beten auch nur nach, das Strom einfach nur die teuerste Art zu heizen ist - so wie es viele Menschen vor Ihnen auch getan haben. Dabei spielt scheinbar der praktische Beweis, dass es nicht immer so ist, keine Rolle mehr. Schade!

Auch Ihre Aussage "Bei Ihrem Versuch wird nichts Verallgemeinerbares herauskommen können." erstickt schon im Vorfeld ein objektives anerkennen eines Ergebnisses. Das zeigt mir, dass Sie nicht wirklich daran interessiert sind, die Warheit herauszufinden. Stattdessen dreschen Sie auch nur Phrasen! Wahrscheinlich können tausend Institute im Versuch das Gegenteil nachweisen - es wird Sie nicht interessieren.

Auf diesem Niveau macht so eine Diskussion ohnehin keinen Sinn mehr - wir können dieses Forum abschaffen!

Ich jedenfalls bemühe mich redlich, die Warheit zu finden und die Situation möglichst objektiv zu betrachten.





Lieber Dirk,

wenn etwas funktioniert, ohne dass man eine dazu passende Theorie hat, das aber durch Messungen belegen kann, und diese Messungen durch andere Personen und an anderen Objekten wiederholbar sind, dann hat niemand damit ein Problem. Solche Phänomene sind der übliche Anlass, um an verbesserte Theorien zu kommen.
Wenn man aber anstelle von nachvollziehbaren Messungen Theorien setzt, die entweder unverständlich oder unlogisch oder in sich widersprüchlich sind oder die gängiger Lehrmeinung widersprechen, dann habe ich ein Problem damit.
Was bei verschiedenen Kunden und in mehreren Häusern funktionieren soll, muss belegbar sein.
Also nicht Photonen bemühen, die durch Leistungsreduktion entstehen sollen, sondern unabhängige Messungen an mehreren Objekten unter nachvollziehbaren Rahmenbedingungen bringen.
Alles andere ist entweder Scharlatanerie oder Esoterik.

Wie schon der alte Fritz erkannt hat, muss jeder nach seiner Fasson selig werden. Wenn jemand einen Spezialkristall an die Decke hängt und dadurch Heizkosten spart, oder in kraftfeldorientierten Pyramiden Rasierklingen durch blosses Auslegen schärft, stört mich das nicht. Wenn jemand aber solche Methoden anderen verkaufen will, stört mich das.

Im übrigen ist das Bessere der Feind des Guten. Überlegene Systeme werden sich durchsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn sich etwas nicht durchsetzt, ist manchmal die Weltverschwörung schuld, viel öfter aber liegt es an der Tatsache, dass es andernorts schlicht nicht so funktioniert, wie der Verkäufer behauptet.



Nachvollziehbar



@Jens

Ich weis nicht ob ich mich so chinesisch ausdrücke oder was man unter 'nachvollziehbar' verstehen soll.

Ich selbst habe schon 2 unterschiedliche, eigene Häuser mit Infrarot-Heizungen beheizt. Beide wurden vorher mit Heizöl geheizt so dass ich in beiden Fällen die Einsparungen im Vergleich beobachten konnte. Das 2. Haus übrigens wird seit letztem Jahr nun jedes Jahr neu vermessen mit genauen Protokollen für jeden Tag und Raum einzeln.
Prof. Dr. Kosack von der TU-Kaiserslautern hat ebenfalls Referenzobjekte im Vergleich zu Gasheizungen gemessen und verglichen. Die Studie ist veröffentlich und wurde hier auch schon genannt.

Für mich sind das schon 3 unterschiedliche Objekte, die den Beweis in der Praxis erbracht haben. Sind sie nur deshalb nicht 'nachvollziehbar' weil Du nicht daneben standest, als die Meßgeräte abgelesen wurden?

Ab wann ist etwas nachvollziehbar? Natürlich ist nicht jede Situation 1:1 auf eine andere übertragbar. Natürlich leben wir nicht in den selben Standardwohnungen. Aber Referenz-Objekte dienen ja zum Nachweis generell und die erzielten Erkenntnisse lassen sich auf andere Situationen umrechnen.

Wir fahren auch nicht alle das selbe Auto und doch kann man gut feststellen, welches Auto mehr oder weniger Sprit verbraucht. Das kann man durch berechnen tun oder in dem man einfach an der Zapfsäule abliest, wieviel Liter Benzin man gezapft hat und wie weit man damit gekommen ist.
Genau das mache ich doch! Ich habe eine Wohnung im Dämmzustand X mit Y m² die im Mittel auf 22 °C erwärmt wird und kann nun am den Messgeräten ablesen, wieviel Strom allein die Infrarot-Heizungen verbraucht haben. Ist das nachvollziehbar? Muss ich einen Notar einschalten, der die Ablesung protokolliert? Muss ich das live im Internet übertragen? Ab wann ist es nachvollziehbar genug?????





Na dann ...
Haus 1, Verbauch 200x mit Oel, Heizgradtage 200x, Kosten Energie in Euro für Heizung 200x insgesamt
Haus 1, verbrauch 200y in Strahlung, Heizgradtage 200y, Kosten Energie in Euro für Heizung 200y insgesamt
Dasselbe fuer Haus 2. Sie versichern, dass abgesehen von der Heizung kine weiteren baulichen Änderungen vorgenommen wurden.

Und damit nicht nur Sie das messen konnten, bitte das gleiche für andere Bewohner in anderen Objekten. Sonst unterstelle ich Ihnen, Sie hätten zu Werbezwecken gefroren.
Und bitte nur Bauten vergleichen, die einen annehmbaren konventionellen Verbrauch haben, also für Otto Durchschnittsbürger beispielhaft sind. Wenn es in der Bude zieht wie Hechtsuppe, oder wenn es -zig Wärmebrücken gibt, wie im Altbau leider noch oft anzutreffen, wird eine Strahlungsheizung womöglich besser sein. So wie in den Weihnachstmarktbuden, wo es gar nicht rundherum Wände hat.

Studien zitiert man mit Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Zeitschrift und Nummer, Seiten von bis. Wie in der Wissenschaft üblich.
Oder dann mit Weblink auf einen lebendigen Server. Damit man sie auch beziehen und einsehen kann.

Ich habe mir mal für Sie die geringe Mühe gemacht (Weiterverbreitung laut Autor ausdrücklich erlaubt):
http://www-user.rhrk.uni-kl.de/~kosack/forschung/?INFRAROT%26nbsp%3BSTRAHLUNGSHEIZUNG#TOP

Herr Kosack ist übrigens an der TU nicht als Professor genannt.

Er schreibt beim Link interessanterweise
"Warnhinweis
Aus konkretem Anlass müssen wir darauf hinweisen, dass die Forschungsergebnisse und sonstigen Informationen auf dieser Internetseite von unseriösen Anbietern von Elektroheizungen zu Werbezwecken mißbraucht werden. Im Verdachtsfall bitten wir um entsprechende Informationen."

Die Ergebnisse im Altbau überzeugen, ich muss es zugeben. Der Referenzverbrauch des gewählten Baues ist konventionell mit 187kWh/m2 allerdings schlecht. So ein Haus hat so oder so dringenden Sanierungsbedarf. Trozdem wüsste ich gerne, wie weit man noch zusätzlich sparen könnte, wenn man auch die Gebäudehülle ertüchtigen würde.
Schön ist auch, dass Herr Kosak problemlos ohne quantenmechanische Spezialeffekte zurechtkommt.
Er legt übrigens explizit Wert darauf, dass nur Strom aus regenerativer Erzeugung verwendet wird, sonst sei der Spareffekt dahin, wenn man auch die Erzeugung des Stroms mit berücksichtige.

Der Autor schreibt aber auch unter Punkt 5.5:
"Durch falsche Anwendung der strahlenphysikalischen Gleichungen wird vielfach behauptet, dass von
Infrarotstrahlern mehr Strahlungsleistung abgegeben als in Form elektrischer Leistung zugeführt wird.
Der Infrarotstrahler wäre dann ein Perpetuum Mobile, d.h. es wäre ein Verstoß gegen den
Energieerhaltungssatz der Physik. Solche Aussagen sind unsinnig bis unseriös."

Weil die Studie aus dem Herbst 2009 ist, kann er hier nicht mitgelesen haben, sonst hätte man fast eine Vermutung.

Schönes Wochenende an alle, die bis hierhin durchgehalten haben!



Endlich



Endlich ein Funke von Einsicht. Komisch - da muss eine Uni den exakt selben Versuch durchführen, bevor man hinhört.

Was meine Versuche angeht kann ich folgendes sagen:

1. Es wurde baulich überhaupt gar nichts verändert!
2. Es werden exakt die selben Heizungen eingesetzt wie in der Studie
3. Wenn ich sage, ich habe durchschnittlich 22 °C im Raum, dann habe ich ganz bestimmt nicht gefroren - und würde das zu werbezwecken schon mal als allerletztes machen!
4. Auch mein Haus hat konventionell einen Verbrauch von über 170 kWh/m² - mit Infrarot nur noch 71 kWh/m² ! Wäre der Unterschied nur 10-15% würde ich mir gefallen lassen, dass es Messfehler oder Toleranzen gibt, aber bei über 1/2 Abweichung ist sogar das auszuschließen.

Ich gehe nicht auf alle Punkte ein - schon gar nicht auf die Wortklaubereien.

Es ist und bleibt so - allen Unkenrufen zum Trotz - Infrarot-Heizungen sind sehr effektiv und die damit verbundenen Heizkosten sind selbst im Altbau sehr annehmbar.

Ich beende hier zunächst meine Bemühungen. Es gibt wichtigeres, als ständig etwas beweisen zu wollen, was sowieso niemand hören will. Wen es wirklich interessiert, der wird die richtigen Informationen finden und sich im Zweifelsfall selbst davon überzeugen.

Das einzigste was ich noch tun werde ist, das Meßergebnis des o.g. Versuchsaufbaus zu Posten, sobald die Ergebnisse vorliegen, damit habe ich der Wahrheit meine Schuldigkeit erbracht. Weitere Ergebnisse wird es dann demnächst auf www.infra-heizung.de geben.

Viel Spaß noch beim Diskutieren.



Damit verlässt uns...



...nach dem Verkäufer auch sein Bruder, Geschäftspartner, Hausmeister, Vater oder was auch immer. Eine echte Freundschaft gibt es nur zwischen Männern, wie wir hier wieder schön sehen können.

Was mache mer denn nu mit dem angefangenen thread?

@ Jens

Schön recherchiert!

Grüße

Thomas



TOP!!



alles sehr interessant...., ich werde unser MFH mit IR-Heizung und zusätzlicher KWL energetisch modernisieren. Dach mit Dämmung, Fassadendämmung und Fenster dreifach sind schon in der Mache.

Grüße von der Saar



Recht Interessant



Nachdem ich den ganzen Thread gelesen habe, muss ich zugeben dass ich zu einigen schlussfolgerungen gekommen bin:

1. es wird sehr viel am thema vorbei geredet :DD aber ich schätze das ist normal... :D da wird auch ein bisschen gelästert usw

2. für mich persönlich zusammengefasst: (aus allen infos zusammengetragen und auch aus dem ganzen wissenschaftlichen schnickscnack) es scheint die infrarotheizung vorteile zu bringen gegenüber den alten stromheizungen (mit einem wort zusammengefasst: die WIRKUNG der Wärme ist besser)

3. der verbrauch selbst ist im vergleich zu Erdgas niedriger wird aber durch den hohen strompreis zu nichte gemacht. zahlt sich erst aus wenn gaspreis in zukunft so wie bisher konstant schneller steigt als der strompreis.

4. die anschaffungskosten verhalten sich meiner meinung nach etwa 1:2 zu gunsten der infrarotheizung (zahlt sich also je nach dem wie sich die preise entwickeln aus oder auch nicht)

kleine vor bzw nachteile:

vorteil infrarot: platzsparend, kann man als Mieter in meinem fall auch mitnehmen falls ich ausziehe, teurer strom, günstigere anschaffung, keine zusatzkosten, montage einfach, ungefährlicher,

vorteil gasheizung: kann auch warmwasser machen, günstiger gas derzeit, teurere anschaffung, gewisse wenn auch geringe instandhaltungskosten, montage kompliziert, ein bisschen gefährlicher im vergleich (gasaustritt blabla),

bleibt abzuwiegen...

bei mir ist es dann doch eher die infrarotheizung weil ich jetzt nicht extra rohre und alles Verlegen will für die gasheizung und ich kanns mitnehmen wenn ich ausziehe bzw wieder verkaufen.


alles ist wie gesagt nur als daumen mal pi gedacht... bin selbst ahnungslos ... es ist nur das was ich mir dabei gedacht habe



Man kann auch anders zusammenfassen:



Jede Heizung ist eine Infrarotheizung. Infrarotstrahlung (=Wärmestrahlung) kommt nämlich bei jedem Heizungstyp mehr oder weniger vor.

Strom ist gerde wieder teuerer geworden, und die Tendenz zu Erhöhungen bleibt intakt. Die vordergründig ineffektiven Windräder etc. bezahlen über die Ökostromzuschläge halt alle. Moderne (z.B. Gasbrennwert-) Heizungen haben sehr hohe Wirkungsgrade. Vor diesem Hintergrund rechnen sich die (zuweilen etwas höheren) Investitionen in eine moderne (Nichtelektro-) Heizung alsbald.

So findet jeder in solch bunter Disskussion das bestätigt, was er gern finden möchte. Damit es nicht nur "Viel Lärm um nichts" ist, ist es unumgänglich, nicht einfach zusammenzufassen nach den Rastermaß des Hauses, sondern Argumente zu prüfen. Eigene Sachkunde ist unumgänglich. Oder man entschließt sich halt irgendwann, dem brilliantestem Schreiber, dem lautesten Brüller, dem schmierigsten Vertreter, dem radikalsten "Ultraöko" oder wem auch immer zu glauben.

Frohes Forschen wünscht

Thomas



Mehr oder weniger



Hallo Thomas,

möchte Deine Aussage
"Jede Heizung ist eine Infrarotheizung. Infrarotstrahlung (=Wärmestrahlung) kommt nämlich bei jedem Heizungstyp mehr oder weniger vor."
nur kurz ergänzen/kommentieren:

Dieses "mehr oder weniger" entscheidet eben, ob die Heizung als Strahlungsheizung gilt oder nicht. Während herkömmliche Heizkörper nach dem Konvektionsprinzip auch Strahlung abgeben (aber eben nur ca .20%) geben Infrarot-Heizungen diese Hauptsächlich (> 80%) ab und der Anteil Konvektion ist eher minder.

Also - jeder Körper gibt Wärmeenergie ab und ist somit eine Infrarotheizung!

Aber wir wollen die Sachen ja nicht so einfach über den Kamm scheren....



Was genau...



...wollten Sie damit denn nun sagen?

Rätselhaft!

Thomas



Also,



ich hab' in diesem thread folgendes gelernt:

Wenn eine knusprige Deern/Jung das Bügeleisen bedient, kann es auch ausgeschaltet sein und es wird einem trotzdem ganz heiss = Quantenphysik (Jeder weiss woher die Wärme kommt, aber keiner kanns ausrechnen)

Wenn Thomas seine Quanten auf den Tisch legt, verlässt selbige/r schlagartig den Raum = Quantenmechanik

Fazit: Füsse waschen hält wärmer!!!

;-), Boris



Ergänzung:



Füsse nicht waschen kann einsam machen :-)

Grüße

Thomas



Warum



die strombetriebene Heizung auf einemal einem Strahlunganteil haben soll der bei über 80% liegt ist einfach lächerlich.

Was entscheidet über den Konvektions- bzw. Strahlungsanteil?
Der Unterschied der Temperaturen zwischen Raum und Heizoberfläche. Je kleiner deiser Unterschierd ist um so größer der Strahlungsanteil.

Die Bergrifflichkeit Infrarotheizung nur im Zusammenhang mit Strom zu gebrauchen ist falsch.

Grüße



Falsch



Ich weis nicht warum ihr immer auf dem STROM herumreitet. Strom ist nur ein möglicher Energieträger wie Gas, Öl, Holz usw. auch. Eine Infrarot-Heizung hat nicht deshalb einen höheren Strahlungsanteil weil sie mit Strom betrieben wird, sondern durch die Bauart bedingt! Würde Sie mit Gas etc. betrieben und wäre gleich gebaut, wäre es eine genau so gute Infrarot-Heizung.

Schauen Sie sich doch mal endlich die unterschiedlichen Heizkörper an!! Bei fast allen Heizkörpern finden Sie Konstruktionen, die die aktive Erwärmung der Luft begünstigen oder sogar durchführen sollen! Da hier der Anteil der erwärmten Luft wesentlich höher ist, bekommt der Strahlungsanteil von der Oberfläche der Heizkörper eine untergeordnete Rolle.

Infrarot-Heizungen sind 1-3 cm flache Platten ohne jegliche Kanäle oder Löcher für Luft. Hier wird nicht aktiv Luft erwärmt sondern nur die Luft, die ohnehin vor der Platte ist steigt erwärmt auf. Durch die großen Flächen hat hier der Strahlungsanteil gegenüber der Konvektion die deutliche Mehrheit.

Also lasst doch endlich mal das Thema Strom in Verbindung mit der Technologie bei Seite! Es geht hier um das physikalische Prinzip der Strahlungswärme. Das das im Moment hauptsächlich mit Strom gelöst wird liegt eher in der
Natur der Sache wenn man sich die Heizkörper anschaut.

In großen Hallen übrigens gibt es auch Strahlungsheizungen, die durch warmes Wasser (also mit Gas etc.) beheizt werden! Trotzdem bleiben es Strahlungsheizungen.

Kann man das jetzt verstehen oder woran hängt's noch ???



bild



hallo

da gibts ein bild das es ziemlich gut zeigt worüber ihr da diskutiert...


kanns aber irgnwie nicht hier uploaden

ich geb den link dazu...

http://www.infrarotshop.at/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=6&Itemid=7

ich denke das ist das worum es hier geht...

da zeigt das bild wie strahlung und konvektion...

naja ihr wisse schon



Naja



ich weiss gar nix.

Das Bild zeigt den Unterschied zwischen Strahlung und Konvektion.

Aber warum die elektrisceh Heizung einen Strahlungsanteil von über 80% haben soll bleibt weiterhion ein Rätsel.

Grüße



Infrarotheizung



Ich habe mir die Seite angesehen, ist aber auch nichts anderes als das übliche Verkäufergeschwätz.
In meinem Bad hängt ein glatter, flacher WW- Heizkörper.
Warum der mehr als Konvektionsheizung arbeiten soll als ein geometrisch gleich geformter Elektroheizkörper mit den gleichen Oberflächentemperaturen entzieht sich meinem Verständnis.

Viele Grüße



NOCHMAL !



Nochmal!!!

Weil die Infrarot-Heizungen (bitte endlich mal welche anschauen!) bauartbedingt wesentlich weniger Konvektion erzeugen! D.h. der Strahlungsanteil hat hier insgesamt gesehen eine wesentlich größere Bedeutung.

Das ist doch nicht so schwer zu verstehen ??



Genau



@ Georg Böttcher

Jo - genau. Wenn der auch nur flach (!) ist, ist das auch nix anderes. Aber in den meisten Wohnräumen sind die WW-Heizkörper eben nicht flach. Im kleinen Bad geht das noch, aber bei großen Räumen muss per Konvektion wesentlich mehr warme Luft erzeugt werden!





"Hier wird nicht aktiv Luft erwärmt sondern nur die Luft, die ohnehin vor der Platte ist steigt erwärmt auf"
Das ist eine korrekte Beschreibung von Konvektion. Mit dieser Erkenntnis kommt man durchs erste Physik-Vordiplom.

Nur verstehe ich den Sinn der Aussage im Zusammenhang nicht.
"Es wird ja nicht aktiv Ware transportiert, sondern nur mitgenommen, was ohnehin auf der Ladebrücke ist" - damit kann man bei keinem LKW-Fahrer billigere Transportpreise bekommen. Warum soll diese Argumentation dann bei einer Heizung funktionieren.
Um den Konvektionsanteil klein zu halten, müssen sie entweder das Ding im Vakuum betreiben, was für die Benutzer des geheizten Raumes gelinde gesagt unbequem ist, oder eben in Kauf nehmen, dass nebenbei ganz erhebliche Luftmengen mit erwärmt werden, oder die Dinger ausschliesslich an die Decke montieren, weil da die Luft nicht weiter hinauf kann.

"Durch die großen Flächen hat hier der Strahlungsanteil gegenüber der Konvektion die deutliche Mehrheit."
Die Energieabgabe pro Fläche durch Strahlung wird ausschliesslich durch zwei Grössen bestimmt, nämlich durch die Eigenschaften der Oberfläche (schwarz oder spiegelnd) und durch den Temperaturunterschied.

Leider geben grosse Oberflächen im Vergleich zu kleinen auch mehr Energie durch Konvektion ab, einfach weil pro Zeiteinheit mehr Luft daran vorbeistreichen kann (und wird).

Ob der Verzicht auf einen Ventilator oder oberflächenvergrössernde Rippen und dergleichen schon ausreicht, um aus einer Konvektionsheizung eine Strahlungsheizung zu machen, sehen die Strahlungsheizungsverkäufer offenbar anders als die Physiker.

Aber hier könnte ein kleiner Praxistest helfen: Lassen Sie einfach die Fenster offen. Bei einer guten Strahlungsheizung sollte dann ja kaum ein Komfortverlust feststellbar sein.

In der Praxis reicht es zudem nicht aus, den Strahlungseffekt unabhängig vom Energieträger zu betrachten, z.B. weil es einfach unpraktisch ist, einen kleinen mobilen Wandstrahler mit Stückholz zu betreiben.
Aus phsikalischen, nicht aus weltanschaulichen Gründen ist bei geringem Temperaturunterschied der Strahlungsanteil gegenüber dem Konvektionsanteil klein, weswegen die ganzen Niedertemperaturheizungen dafür nicht in Frage kommen. Schade, denn damit bleiben Wärmepumpen und thermische Solaranlagen aussen vor.

@Georg: Wundern gegenüber soll man staunen, durch die Ingenieursberufskrankheit "verstehen wollen" vertreibt man sie ...



Da gehen wir mal in der Geschichte ca. 100 Jahre zurück.



Da gehen wir mal in der Geschichte ca. 100 Jahre zurück.


Am Anfang war der Kachelofen, weit verbreitet und beliebt. Man kann diese Art zu heizen auch Infrarot-Heiz-Technik nennen. Es ist nichts anderes als die heutige Infrarot-Heizung. Eine sogenannte Strahlungsheizung oder auch Direktheizung.


Warum die Strahlungsheizung nicht den Siegeszug antrat, lag schlicht und ergreifend daran, dass die Industrie zu spät erkannt hatte, was für ein enormes Heizpotenzial in ihr steckt. Die Industrie hat bereits sehr viel in die Konvektionsheizart investiert. Die Schmach, nicht erkannt zu haben, dass man auf dem Holzweg ist, wollte sich keiner geben. Und so kam es, dass wir seit über 100 Jahren falsch heizen.


Getrieben durch irrsinnige DIN-Normen, die lediglich den (Un)sinn der Industrie befürwortete und für den nötigen Absatz bzw. Umsatz sorgte, kam es zu katastrophalen Zuständen in den Wohnhäusern.
Würde man die Kosten der Gutachter und Gerichte von unzähligen Streitfällen durch Bauschäden (z.B. Schimmelpilzbelastungen) zusammenzählen, wäre allein diese Summe ausreichend um jeden Haushalt in Deutschland mit Infrarotheizungen auszustatten. Die Schäden die durch Konvektionsheizungen auftreten gehen in die Milliarden. Dies ist aber ein anderes Thema, den ich mich zu gegebener Zeit widme.


Was macht es aber nun aus, dass Strahlungsheizungen so viel effektiver Heizen als Konvektionsheizungen?


Die Lösung, bzw. die Wahrheit liegt in der Berechnungsweise der Konvektionsheizung. Grob erklärt verhält es sich wie folgt: Es wird das Volumen eines Raumes berechnet – Länge x Breite x Höhe. Das Volumen wird nun mit einer entsprechenden Wattleistung je Kubik multipliziert –unter Berücksichtigung der Eigenschaften der Umfassungsfläche des Raumes- und fertig ist die nötige Bedarfswärme für den Raum. Man kann auch sagen, es handelt sich hier um eine dreidimensionale Berechnungsweise.


Bei Strahlungsheizungen bedarf es einer weiteren Dimension, die ausschlaggebend für die enormen Energieeinsparungen ist; nämlich die ZEIT.

Wo herkömmliche, also Konvektionsheizungen im Einsatz sind, verläuft die Beheizungsphase langsam und träge. Bis die Umfassungsflächen erwärmt sind, kann es unter Umständen Stunden dauern. Hingegen bei Strahlungsheizungen nur Minuten, da hier dem Zeitfaktor keine wesentliche Rolle zugeordnet wird. Das liegt daran, dass Strahlungswärme (Photonen) kein Trägermedium zum Transport der Wärme benötigt, Konvektion jedoch die Luft als Transportmittel benutzt. Die Wärmeübertragung der Strahlungswärme geschieht in Lichtgeschwindigkeit.


Somit ergibt sich eine ganz andere Sichtweise im Heizungswesen. Würde eine Konvektionsheizung im Vergleich mit einer Strahlungsheizung, einen identischen Raum beheizen und das in einer festgelegten Zeit, so wäre eine erhöhte Konvektionswärmeleistung erforderlich um die gleichen Heizergebnisse zu erreichen. Kurz gesagt: Die Strahlungsheizung benötigt 40 – 50% weniger Energie als eine Konvektionsheizung.


Um nun den Zeitfaktor in die Berechnung der Strahlungsheizung einfließen zu lassen, bedarf es einem ganz einfachen Trick. Dazu im Vorfeld eine kurze Erklärung.


Wie bereits erwähnt, bewegt sich die Strahlungswärme in Form von Photonen in Lichtgeschwindigkeit durch den Raum. Mühelos und ohne Verlust trifft diese Strahlung auf feste und flüssige Stoffe auf und erwärmt diese. Die Strahlungswärme wird nun zu einem gewissen Teil aufgenommen, gibt aber einen Teil wieder an die Umgebung ab. Das heißt, es entsteht eine Rückstrahlung die wiederum aufgenommen und zu einem Teil wieder abgegeben wird. Dieses Hin und Her der Photonen, bzw. der Strahlungsaustausch ist immerwährend solange Wärmequellen vorhanden sind.


Da nun ein erhöhter Strahlungsaustausch durch unsere Strahlungsheizung erbracht ist und diese Photonen in Bewegung sind - jetzt kommt der geniale Trick- kann unsere Heizquelle entsprechend geschaltet werden um ein Gleichgewicht in der Wärmeentwicklung und Wärmebewegung zu gewährleisten. Dem entsprechend schaltet nun unser Energie-Effizienz-Schalter das Strahlungsheizmodul bei Erreichen der gewünschten Oberflächentemperatur ab. Die Strahlungsleistung der Heizplatte wird nun geringer, aber durch die bereits im Raum befindlichen Photonen gleicht sich die Wärmebewegung aus. Bis zu einer bestimmten Oberflächentemperatur heizt das Modul ohne Fremdenergie. Erst wenn der Ausgleich nicht mehr gegeben ist, bzw. wenn die Oberflächentemperatur zu stark gesunken ist, schaltet sich das Modul wieder ein und es kommt wieder zu einer erhöhten Photonenbewegung.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass Infrarotheizungen am besten mit einem Thermostat betrieben werden und es niemals zur kommpletten dauerhaften Abschaltung kommt. Der Vorteil liegt in der Trocknung der Umfassungsfläche, also den Wänden, Böden und Decken. Denn je trockener die Wand umso geringer ist der Wärmeverlußt und umso weniger muß beheizt werden. Sie werden im laufe der Zeit bemerken, dass die Heizung des öfteren durch das Thermostat abgeschaltet wird, da die Raumtemperatur sehr schnell erreicht wird.



Vielen Dank



Vielen Dank Herr Hellinger,

sie haben das mal wieder anschaulich dargestellt, was ich in einfachen Worten versucht habe zu erläutern. Offensichtlich reichen einfache Worte zum Verständnis nicht aus sondern es bedarf doch wieder wissenschaftlicher Betrachtungen, die man dem hier vertretenen Publikum eigentlich nicht zumuten möchte :-)

Ich sage nur immer wieder: Probiert es doch endlich selbst mal aus, bevor ihr theoretisch etwas niedermacht ohne den Unterschied erlebt zu haben. Naja Theoretiker gibt es viele - nicht nur in unserer Regierung ;-)

Schönen Tach noch ...



Und warum



muss das ganz mit Strom betrieben werden und nicht mit warmen Wasser?



Also nennen wir...



...jetzt einfach die wasserbetriebenen Wand- und Fußbodenheizungen das, was sie ja eh in hohem Maße sind, nämlich Strahlungsheizungen (Übersetzung für die Steckdosenfraktion: Infrarotheizungen). Die laufen mit Niedertemperatur und sind, im Gegensatz zu quantentechnischen Trickschleudern mit Stecker, auch zukunftsfähig. Ohne Zählerrauschen, und ohne Elektrosmog.

Fußwarme Grüße

Thomas





Das renommierte Institut Insomnia aus St. Gallen hat die Wirkungsweise des neuen Heizsystems der schweizer Firma SEPT-D bestätigt. Der Hersteller SEPT-D aus Herisau/Argau hat hat nach nahezu 10 Jahren Entwicklungszeit mit seinem Produkt die Marktreife erreicht und möchte mit dieser unabhängigen Bestätigung der Wirkungsweise die Geräte in den Handel bringen.
Die Funktionsweise beruht auf dem Prinzip der Ausnutzung der ubiquitär vorhandenen non-hertzianen Skalarwellen, die bereits Nikola Tesla Ende des 18. Jhd. entdeckte und dessen drahtlose Übertragungen nicht mit dem hinterlegten Weg an Stärke verlieren.

Die Heizkörper der Fa. SEPT-D bestehen aus rahmenverstärkten Alluminiumobjektkörpern, in deren Inneren ein viellagiges, feinmaschiges Netz aus kohlefaserverstärkten Obsisian-Gitterfasern gespannt ist, deren Zweck darin besteht durch das Auftreffen der Skalarwellen erwärmt zu werden. Die Gitterfasernetze sind gleichgerichtet und kammartig ineinander verschränkt. Durch einen seitlichen Regler kann der Grad der Gleichrichtung verändert werden, was zu einer Zu- oder Abnahme der Heizwirkung führt.

Die Strahlungsheizkörper der Fa. SEPT-D werden wie herkömmliche Heizkörper montiert, benötigen durch die aktive Ausnutzung des Thetadifferentials der Skalarwellen jedoch keine Zufuhr von Strom, Wasser oder anderen Energien.

Die Strahlungsheizkörper sind in verschiedenen Leistungsgrößen (600, 800, 1200, 1800, 3200 W) erhältlich und ab Dezember 2010 über den Fachhandel zu beziehen.







Eingefügt am 26.10.2010=> bitte <–forum 154558–> beachten



Sensationell,



das topt prohell :-)

Neben der Trockenlegung mit gravomagnetischen Feldern nun ein weiteres Wunder moderner Wissenschaft :-)))

Ach ja, mit Tesla haben sich die Jungs nicht so genau beschäftigt, er wurde erst 1865 geboren.

Wie bunt ist doch die Welt

Erfreut

Thomas



In unserer Werkstatt haben wir warmwassergespeiste ---



-- Deckenstrahlplatten aus DDR - Produktion. Die bleiben auch drin ! Denn : Unsere Maschinen erzeugen viele Späne und auch Schleifstaub. Die anfallenden Späne werden durch ein großes Gebläse abgesaugt - somit auch die warme Luft.
- Natürlich ist dann nur noch kalte Luft in der Werkstatt.
Aber nach dem Abschalten der Maschinen und des Gebläses
ist es gleich wieder warm in der Werkstatt.- Dank der Niedertemperatur - Strahlplatten. - Die Spänebriketts
wandern dann in den Heizkessel, welcher in der Werkstatt steht . Tischler müssen , wie auch Frauenärzte immer warme
Finger haben !



Vorsicht mit Infrarotheizung



Sehr geehrter Herr "Thomas",

ich denke es sollte Ihnen und auch den anderen Forumteilnehmern und Lesern nahe gebracht werden, wie viel Strahlungsanteil denn nun eine "Strahlungsheizung" hat. Denn die hier im Forum und insbesondere im Web dargestellten Zahlen sind utopisch und entsprechen nicht der Realität. Strahlungsheizungen wie Sie derzeit auf dem Markt von vielen Herstellern angeboten werden, besitzen gerade mal etwas über 40%; Und das ist soweit OK - aber eben keine sogenannte "Infrarotheizung". Infrarotheizungen haben einen viel höheren Anteil ( gute schaffen es auf 52% - und das sind Spitzenwerte) an Strahlung und sind in ihrer Konstruktion bedacht. Die Reflektion spielt im inneren eines Infrarot-Heizmodul eine primäre Rolle, wo hingegen bei den herkömmlichen "Infrarotheizmodulen" die Absorption im Vordergrund steht und es dadurch zu niedrigen Strahlungsanteilen kommt. Es gibt ganz wenige Hersteller die das erkannt haben und umsetzen. Es dürften in Deutschland gerade mal drei Hersteller geben. Ich bezweifle auch, dass in den umliegenden europäischen Ländern reine Infrarot-Module hergestellt werden.

Ich möchte mit dieser Information keinem zu nahe treten oder gar für nicht glaubwürdig darstellen. Es ist keine Wissenslücke aber trägt enorm dazu bei die Funktionsweise einer Infrarotheizung zu verstehen. Ich dachte Anfangs auch das Infrarotheizungen einen zwischen 80 und 90%igen Anteil haben,wurde aber durch Laboruntersuchungen eines anderen belehrt.



@ Klaus Hellinger: Verstehn Sie's wirklich nicht?



"reine Infrarot-Module" kann es in der heiztechnischen Praxis nicht geben. 100% Strahlung wären 0% Konvektion.

Eine "Strahlungsheizung vieler Hersteller" mit 40% Strahlungsanteil ist Ihrer Auffassung nach keine Infrarotheizung, Ihr Produkt mit 52% sei aber eine. Wer legt das fest, Klaus Hellinger etwa? Der noch vor kurzen "dachte", seine Heizplatten böten 90% Strahlungsanteil? So ein Kokolorus.

Dem Grundlagenforscher mag das folgende Zitat aus Wikipedia zu einfach sein; wer mag, findet aber auch hochwissenschaftliche Artikel mit ähnlichen Zahlen:
" Strahlungsanteil unterschiedlicher Flächenheizungen

Der Strahlungsanteil des Wärmeübergangskoeffizienten innerhalb von Gebäuden im Temperaturbereich von 15 bis 30 Grad beträgt in Näherung 5,5 W / m² / K (EN 15377). Dies gilt für alle beheizten Flächen, physikalische Grundlage hierfür ist das Stefan-Boltzmann-Gesetz. Werte, die über diesem Wert liegen bedeuten, dass die Wärme zusätzlich über Konvektion abgegeben wird. Ausgehend davon hat die Deckenheizung den höchsten Strahlungsanteil (92 %), gefolgt von der Wandheizung (69 %) und der Fußbodenheizung (50 % - 69 %). Zum Vergleich: Flachheizkörper ohne Konvektoren haben einen Strahlungsanteil von etwa 50%, reine Konvektoren dagegen nur etwa 10 %."

Rechnet man noch die geringen Oberflächentemperaturen der großflächigen (Wand- und Fußboden-)Heizungen mit ein, die für geringe Luftbewegungen, gleichmäßige Wärmeverteilung und angenehmes Wohnklima sorgen, kann man doch nur den Stecker ziehen, oder?

Kopfschüttelnd

Thomas





Sehr geehrter Herr Böhme,

wenn Sie sich angegriffen gefühlt haben, möchte ich mich in aller Höflichkeit dafür entschuldigen. Man mag meinen Sie sind ein IR-Heizplatten-Verkäufer und verteidigen das Produkt. Aber sind wir mal ehrlich - sie sind nun an einen Punkt angelangt, der für Sie Neuland bedeutet- glauben Sie mir, das passiert nicht nur Ihnen. Stichwort: Galileo Galilei

Wie ich Ihren vielen fachmänischen Darstellungen im Bezug auf Infrarotheizungen entnehmen kann, sind Sie ein echter Fan von Wikipedia. Da wäre es vielleicht sinnvoll, wenn es denn Ihrem einseitigem Nachgeplaudere gerechtfertigt sein mag, dort die Seite über die "brownsche Bewegung" näher zu betrachten. Es besteht für Sie die Möglichkeit, etwas zu verstehen, wenn es Ihr Ego (das ICH) zulässt.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger



Und genau hier --



-- liegt der Hase im Pfeffer.--------





.......ganz vergessen! Wann bitte habe ich erwähnt, dass unsere Heizsysteme 52 %igen Strahlungsanteil haben. Ich sagte Spitzenwerte liegen bei 52%. Das unsere in diesem Wert liegen tut nicht zur Sache. Danke Ihnen aber für den werbewirksamen Hinweis.

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Ich fühle mich keinesfalls angegriffen,



Herr Hellinger, und ein Eingehen auf meine Anmerkungen käme besser als der diffuse Käse Ihrer letzten 2 Postings. Aber scheinbar sind Ihnen schon wieder 'mal die Argumente ausgegangen.

Die Brown'sche Bewegung studiere ich täglich gegen 15 Uhr anhand einer guten Tasse Tee mit einem Löffel Rahm. Ich verspreche Ihnen, bei der morgigen Tasse speziell an Sie zu denken.

Grüße

Thomas



Eine Heizung die Energie erzeugt



Zitat Zitat von H. Kornmayer:

Die Strahlungsheizkörper der Fa. SEPT-D werden wie herkömmliche Heizkörper montiert, benötigen durch die aktive Ausnutzung des Thetadifferentials der Skalarwellen jedoch keine Zufuhr von Strom, Wasser oder anderen Energien.

Heizen ohne Energiezufuhr, das ist ja mal Innovation!

H. Kornmayer, haben Sie eine Quellenangabe fuer den Text? Google hat mir auf die Schnelle nichts geliefert und so einen Energieerzeuger haette ich auch gerne zu Hause.

Leicht amuesierte Gruesse,
Stefan



Genau



Jo, schließe mich dieser Frage an.

Das ginge dann in Richtung "Freie Energie" - aber da ist hier das falsche Forum...



Mal von der praktischen Seite.....



Wer sich fragt, ob eine Strom-IR-Heizung bei ihm/ihr in Frage kommt:

Aus ökonomischen und ökologischen Gründen über einen längeren Zeitraum betrachtet ganz klar: NEIN!

Bleiben die Nischen und Grenzfälle, wo man m.E. darüber nachdenken kann:

- z.B. Der Dachboden meiner Bekannten, welchen sie ab und zu als Massageraum nutzt. Sie hat dort zwei Platten an die Decke montieren lassen und ist begeistert. Ihr Haus ist gut gedämmt (Bj 1996) und wird mit Gas-FBH beheizt, durch Tür offenlassen ist der Dachraum also bestens temperiert und muss nur auf "Wohlfühltemperatur" gebracht werden. Die Energieeinsparung zu den vorher verwendeten Heizlüftern ist natürlich enorm.

- Beim dringend nötigen Austausch von defekten bzw. asbesthaltigen Nachtspeicheröfen in bewohnten Wohnungen. Besonders älteren Mietern ist ein Umzug bzw. die Baubelastung oft nicht mehr zuzumuten.

- Als Ergänzung zur reinen Ofenheizung für die paar Wochen im Winter, wo man nicht da ist und die Hütte sonst einzufrieren droht, quasi als Frostwächter.


Selbst bei Eigenstromnutzung einer eigenen PV-Anlage bezweifle ich die Rentabilität, da die Speicherkosten (derzeit ca. 8ct./Kwh) hinzukommen.

Grüsse, Boris



Nachrechnen



Dem halte ich entgegen, dass ich in meinem ganzen Haus mit Infrarot günstiger bin als zuvor mit Heizöl!

Meistens wird nicht richtig nachgerechnet. Meistens wird nur der Verbrauchspreis gesehen - und da schneidet Strom evtl. nicht immer gut ab.

Wir gehen jetzt mal davon aus, dass ein Heizungssystem durchschnittlich 20 Jahre halten sollte. Also muss man auch alle Kosten, die in diesem Zeitraum anfallen berücksichtigen:

- Anschaffung incl. Finanzierungszinsen
- Nebenkosten (Wartung, Reinigung, Kaminfeger etc.)
- Verbrauchskosten incl. Preissteigerungen

Wenn man das alles für jedes Heizungssystem zusammenrechnet, erhält man eine Zahl zwischen 25.000 und 40.000 EUR - soviel Kostet ein Heizungssystem im Zeitraum von 20 Jahren.

In den meisten Fällen liegen Gasheizungen, Wärmepumpen etc. 8.000-12.000 EUR über den Infrarot-Heizungen. Auch wenn ein wichtiger Teil dieser Rechnung auf die Investitionskosten und Nebenkosten entfällt - so entscheidet am Ende doch wieviel der Verbraucher aus eigener Tasche bezahlen muss!

Mir ist also eigentlich kein Anwendungsbeispiel bekannt, wo Infrarot-Heizungen nicht effektiv einsetzbar wären. Von den positiven Nebeneffekten der Strahlungswärme jetzt mal gar nicht zu reden....





Herr Böhme!

Ich bin sehr angetan über den Vergleich mit dem Tee. Wäre bestimmt angebracht, wenn der Tee ein Säuregehalt hätte. Die Brownsche Bewegung wäre hierbei ohne Mikroskop erkennbar. Leider kühlt der Tee nur langsam ab und kontinuierlich. Da liegt der Unteschied zu unseren Heizplatten, denn diese sind variabel. Und da könnten Sie, wenn Sie zu Tee sitzen, etwas darüber nachgrübeln, wie es denn ist, wenn beim Schaukeln eine kleine Bewegung dazu führt, doch noch etwas höher zu kommen. Sollte es so sein, dass dieser Hinweis Sie etwas verwirrt, besteht die Möglichkeit in naher Zukunft eine Erklärung über diese Vorgänge auf meiner Homepage www.prohell.de nachzulesen.

Im übrigen wäre es sinnvoll sich auch mit Reflektion und nicht nur mit Absorbtion zu beschäftigen.

Vielmehr werde ich nun nicht mehr ausplaudern. Firmengeheimnis! SIEH VERSTEHEN?

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Moin Dirk,



die von dir übernommenen Zahlen mögen ja als Durschnittswerte zutreffen, allein es fehlt der Dämmstandard und die Anzahl der Bewohner bei den Angaben.

Die Ertragsverluste die enstehen, weil man solare WW-Erträge nicht nutzen kann bleiben ebenfalls unerwähnt. Der vorgeschriebene Anteil an erneuerbaren Energien lässt sich nur durch mittlerweile kaum rentabel laufende PV-Anlagen ergänzen, den Spareffekt durch die erhöhte Eigenstromzulage bezweifle ich wie gesagt.

Da noch keines dieser Geräte 20 Jahre fehlerfrei gelaufen ist, ist die Haltbarkeit ungewiss, es kommen evtl. noch Nachkäufe hinzu.

Bisher gibt es von neutralen Personen ausschliesslich klagen - deine Aussagen kann man zur Kenntnis nehmen, aber nicht als neutral bezeichnen.

Aber deine persönliche Berechnungsgrundlage wär mal interessant: KV für die Heizungserneuerung, Dämmstandard deines Hauses, bisherige Heizungskosten p. qm/a, Kosten deiner Platten zu Marktbedingungen(also ohne den Händlerrabatt), Stromkosten vorher und jetzt (aus denen also der Mehrverbrauch durch die Heizung ersichtlich wird, sowie Preis pro Kwh damals/heute).
Solltest du mittlerweile drei neue Gefriertruhen laufen haben, die das Ergebnis verfälschen, sagst du das ja, gell?

Für hochgedämmte Neubauten verbessert sich logischerweise die Quote zu deinen Gunsten, das wäre u.U. ein weiteres brauchbares Feld - dafür bist du allerdings eher im falschen Forum.

Gruss, Boris





Die Argumentationstechnik ist immer wieder die gleiche: Kaum wird dem Verkäufer ein Argument entgegengehalten kommt ein neues, nicht nachprüfbares auf den Tisch.

Neben den schön gerechneten Daten und Preisen (Heizplatte immer guenstig, Heizkessel immer teuer) werden nicht nur die klassischen Heizungsbauer als ahnungslos dargestellt, sondern der InfrarotHeizungsFachbetrieb zur maßgeblichen Instanz erklärt, die das alleinige allseelige Wissen besitzt. Was macht solch ein Betrieb zum Fachbetrieb? Welchen Meister muss man erwerben, welche Ausbildungen Qualifikationen stehen hier dahinter, die ggf. belegen können, dass der Schreiber sich mit der Materie tatsächlich mehr auskennt als er in Verkaufsschulungen erworben hat?

Weshalb sollte man den anonymen Schreiben glauben schenken? Woher weiß ich denn, ob Uwe, Kurt, Dirk, EQD, robi uvm. nicht ein und die gleiche Person sind, die auftreten um neben anderen mit teilweise realitätsabstinenten Allgemeinplätzen wie:

- "Besonders Lobbyisten der Ölindustrie streuen wilde Kritik über Infrarot Heizungen im Internet, um Verbraucher zu verunsichern, da sie um den Absatz des Öls fürchten."
- "Die Strahlungsheizung ist also die ursprüngliche Art zu Heizen "
– "Ich war früher ebenso kritisch und ablehnend gegenüber strombetriebenen Heizungen .." (schreibt ein Händler)
-"Die Strahlungsheizung benötigt 40 – 50% weniger Energie als eine Konvektionsheizung"
- "Strahlungsgesetz nach Max Blank und das Nazurgesetz nach Stefan-Bolzmann" (da dreht sich mehr als einer im Grabe um ...)
- "Es kommt doch auf die Oberflächentemperatur der Heizung an, nicht wieviel Strom man hierfür verbrutzelt."
- "Vielmehr werde ich nun nicht mehr ausplaudern. Firmengeheimnis! SIEH VERSTEHEN?"
- "Wenn man die richtigen Infrarotheizungen nimmt, arbeiten diese auch recht kostengünstig"
- nahezu endlos fortzusetzen ....


Hier war schon alles da: sagenhafte Investitionsvergleiche, wenn es gar nicht mehr ging Quantenmechanik und brownsche Bewegung, die Entwicklung des Perpetuum mobile, eine tolle Internetseite eines Händlers ohne Verkaufsabsichten mit Lungenheilung durch Strahlungsheizung ?, heizen mit Licht, Vergleich von ElektroHeizung und Elektroauto, Ausschluss von Konvektion ...
Es werden immer wieder die gleichen Argumente gewälzt, gedreht und gebogen um die Unfehlbarkeit eines angepriesenen Systems scheinbar zu beweisen. Jeder der sich dagegen wendet oder kritisch nachfragt wird in die Ecke der Ahnungslosen gestellt – alte Taktik.

Auf Gegenargumente wird ausweichend, gar nicht oder mit nahezu unslesbaren Massentext eingegangen. Nicht eingegangen wird auf die Herkunft des sauberen Stromes aus der Steckdose, wahlweise auch aus Atom- oder Kohlekraftwerken, deren Hinterlassenchaften neben dem schlechten Wirkungsgrad alter Kraftwerke unbeachtet bleiben.
Nur weil gebetsmühlenartig immer wieder die vorgeblichen Vorteile eines Elektroheizungssystems gepriesen werden sind das nicht automatisch irgendwann Vorteile. Das mit der Gebetsmühle führt zum Glauben an die Technik – allenfalls ein kreativer Umgang mit der Realität.

Mein Beitrag zur Skalarwellenheizung ist selbstverständlich frei Erfunden und ebenso hanebüchen wie aus meiner Sicht und Erfahrung die Behauptung, dass das Heizen mit einer Infrarotheizung günstiger ist, als mit Gas oder Öl. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen:

Die Heizperiode hat begonnen. Ich stelle mich wiederholt zur Verfügung einen Wohnraum (36 qm) mit einer Infrarotheizung zum Vergleich zu heizen. Ich stelle den Strom und den Stromzähler, protokolliere und berichte über meiner Erfahrungen. Wer traut sich die Platte zu stellen? Über dem Raum befindet sich ein weiterer Büroraum gleicher Größe mit Heizkörpern mit Wärmemengenzählern zum Vergleich.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Danke, Christian.
Ich hatte beim Lesen Deines Beitrags mit dem Skalarwelleneffekt schon einen Augenblick Angst, jetzt hätts Dich auch erwischt ...

Pass bloss auf, dass Dich keiner als Referenz zitiert (Skalarwellenstrahlungsheizung nach Dipl. Ing. C. Kornmayer, liest sich doch gut, oder?)





Sehr geehrter Herr Kornmayer,

ich werde Ihr Angebot annehmen und Ihnen entsprechende Heizelemente zukommen lassen mit der Bitte um die Vergleichsmessung. Bitte haben Sie noch etwas Geduld bis die Messergebnisse der Universität vorliegen. Ich denke, dass Sie nach kurzer Zeit überzeugt sind und selbst versuchen werden zu verstehen warum eine IR-Heizung bzw. die Prohell-IR-Heizmodule diese enorme Energieeinsparung hervorbringt. Natürlich sind die von Ihnen aufgezählten Naturgesetze kleine aber effektive Funktionen, jedoch nicht das Geheimniss einer vollkommenen Infrarotheizung.

Liebe Grüße
Klaus Hellinger ProHell





Sehr geehrter Herr Hellinger,

dann freue ich mich darauf, wenn es soweit ist. Gerne lasse ich Ihnen dann einen Grundriss zur richtigen Positionierung der Elemente zukommen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Gratulation!!!



Endlich mal jemand, der sich auf praktische Ergebnisse einlässt und nicht immer nur in der Theorie herumrührt!

Aber genau das predige ich doch schon immer: probiert es aus!

Ich wünsche angenehme Wärme :-) möchte aber dazusagen, dass es doch Unterschiede bei Infrarot-Heizungen gibt. Ich habe unterschiedlichste Modelle verschiedener Hersteller im Einsatz und getestet.

Will sagen: Wenn Sie Glück haben, sind die getesteten Modelle dann ganz ok. Das wird Sie beglücken aber das bedeutet dann nicht, dass alle Infrarot-Heizungen gleich gut sind. Genauso natürlich das Gegenteil. Vielleicht bekommen Sie schlechte Teile und kippen dann das Kinde mit dem Bad aus.

Nunja - warten wir mal ab.

Ich für meinen Teil lebe nicht nur in einem Infrarot-Haus sondern messe hier mit dutzenden Messfühlern alle Werte ganz genau und weise schwarz auf weiß nach, wie sich das bei mir verhält. Und da ich in einem alten, unsanierten Haus lebe, liese sich das auch auf andere übertragen.



Verkäufer



Hab noch was vergessen:

@ Herr Kornmayer

Ich beziehe Ihre Vorwürfe jetzt mal auf mich.
Warum wird ein Verkäufer gleich automatisch unglaubwürdig, nur weil er wirklich von einer Sache überzeugt ist???

Das kann doch jedem passieren: Sie lernen etwas neues, tolles kennen und überzeugen sich von der tollen Funktion und dem Sinn dieser Sache. Womöglich nutzen Sie diese Sache selbst für sich. Dann erzählen Sie das doch auch in Ihrem Bekanntenkreis weiter oder??? Wenn die jetzt alle sagen "jaaaa - aber dir glaube ich nicht, weil Du verdienst vielleicht daran etwas" - was würden Sie dann denken?

Ich gebe zu, es gibt viele Verkäufer die um jeden Preis die Kunden an der Nase herumführen. Diese Leute lassen sich aber meistens durch die richtigen Fragen entlarven bzw. man kann ihnen nachweisen, dass Sie bewusst Informationen weglassen.

Wenn ich also dahstehe, mein Haus öffne und alle Messergebnise jahrelang akribisch protokolliere und offenlege - welche Information soll ich dann verheimlichen ?

Im Gegenteil - gerade die Lobbyisten versuchen dann diese Leute grob über den Kamm geschert ins unglaubwürdige zu ziehen und bleiben nicht mehr bei den Fakten.

Es ist und bleibt so: Jede Theorie lebt vom praktischen Nachweis! Ich bin kein Theoretiker oder wissenschaftlicher Wortverdreher - ich heize, messe und belge das Ergebnis.
Wer dieses Ergebnis stichhaltig entkräften kann, der darf mich als unglaubwürdig bezeichnen!

Ich kann hier nicht für alle Verkäufer sprechen - und will das auch nicht - aber so einfach kann man das Thema Infrarot-Heizung oder lieber gesagt Strahlungsheizung nicht aus der Wanne kippen!





genau das meine ich ....

"... aber so einfach kann man das Thema Infrarot-Heizung oder lieber gesagt Strahlungsheizung nicht aus der Wanne kippen!"
Man kann es eben nicht so über einen Kamm scheren. Selbstverständlich kenne ich Strahlungsheizungen zu genüge, habe solche auch schon verbaut (Niedertemperatur als Boden- Decken Wandheizungssysteme) und in zahlreichen – dafür geeigneten – Einsatzbereichen kennengelernt.

Egal ob als Nieder- oder Hochtemperaturysystem oder von mir aus auch elektrisch. Die Systeme haben oft unterschiedliche Einsatzbereiche. Es ist sehr wohl ein Unterschied ob ein Autohaus während der Geschäftszeit, eine kleine Werkstatt kurzzeitig oder eine Wohnung dauerhaft auf Temperatur gehalten werden soll. Es bezweifelt hier wohl niemand, dass die Art der Heizung funktioniert.

Ich persönlich empfinde es aber bisher als irreführend davon ausgehen zu sollen, dass durch den Einsatz des teuren Energieträgers Strom die Heizkosten um 50% gesenkt werden sollen. Aber möglicherweise fallen ja bald die Strompreise. Ich warte jedenfalls auf Herrn Hellingers Heizelemente und werde mich ggf. überzeugen lassen.

Auf welche Lobbyisten zielen Sie eigentlich ab?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Strahlungsheizung



Lieber Herr Kornmayer, aus Ihren Worten lese ich heraus, dass Sie von den Strahlungsheizungen hauptsächlich nur die direkte Strahlungswirkung als Vorteil ansehen (Ihr Beispiel Werkstatt). Dass Strahlungswärme aber etwas mit unserer Gebäudehülle tut, was energetisch sinnvoll ist, dürfte doch hier wohl nicht vergessen werden. Nur so ist es überhaupt möglich, dass in ungedämmten Altbauten trotzdem so wenig Energie (kWh, nicht EUR !) verbraucht werden.

Was die Einsparung angeht: Natürlich kann man nicht behaupten, dass die Energiekosten um 50% sinken, das wäre wieder Scharlatanerie. Man muss aber sagen, dass die HEIZKOSTEN (Alle Kosten im Zusammenhang mit der Heizung) der Infrarot-Heizungen im Vergleich zu anderen Systemen (Wärmepumpe etc.) BIS ZU 50% niedriger sein können. Und - bitte schön - das kann jeder selbst nachrechnen.

Die Betonung liegt natürlich auf 'bis zu' - denn das hängt ja alles vom Objekt usw ab. Aber ich habe schon lange keinen Kunden mehr gesehen, wo die Infrarot-Heizung nicht mindestens 20% Kosten gespart hat. Und das sind unterm Strich dann doch gleich mal 7000 EUR. Ich weis nicht wie groß Ihre Portokasse ist, aber den meisten Bürgern ist es recht, wenn man ihnen diese Summe einfach schenkt.



Sehr geehrter Klaus Hellinger von ProHell,



2 Fragen:

Denken Sie das der Strahlungsanteil einer elekt. betriebenen Infrarotwandheizung höher ist als der einer wasserbetriebenen Wandheizung wenn die Oberflächentemperaturen gleich sind?

Grüße





Richtig erkannt!





Die Oberflächentemperatur ist bezüglich des Strahlungsanteil unter zu ordnen. Wichtig ist die Reflektion im Inneren des Gehäuses.



Also



wenn der Strahlungsnanteil nur von der Oberflächentemperatur abhängt (was ich übrigens auch denke),müsste doch ein wasserführendes System deutlich wirtschaftlicher arbeiten als die elektrische Heizung. Der Wirkunsgrad bei wasserführenden System liegt z. B. bei 80-90%. Der Wirkungsgrad einer elektrischen Anlage aber nur bei 30.40%, bedingt durh den schlechten Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung und durch die Leistungsverluste.

Also was spricht gegen wasserführende Infrarot- Strahlungswärme?

Grüße





Wasserführende Wand- oder Deckenheizungen benötigen eine Oberflächentemperatur von unter 35°C da diese vollflächig angebracht werden. (Je nach Konstruktionsart)In diesem Bereich werden ausschließlich Infrarot C Strahlung zur Erwärmung genutzt. Es ist eben mit einem großen Aufwand zu realisieren und sehr schwer im nachhinein, also wenn das Gebäude bereits existiert, einzubauen. Ich könnte mir bei einem Neubau eine solche Heizung vorstellen.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger ProHell





Darf man die Nummer des auf
http://www.prohell.de/7.html
erwähnten Patents erfahren?



Das verstehe ich nicht?



"Wasserführende Wand- oder Deckenheizungen benötigen eine Oberflächentemperatur von unter 35°C da diese vollflächig angebracht werden."

Wir erstellen für die Wandheizung eine Heizlastberechnung oder Abschätzung und belegen nur soviel Wandheizung wie notwendig. Also es kann auch mal sein, dass eine Wandflächen von 10m² nur eine Belegung von 5 m² erhält.



Heizung



Guten Tag.
Ich bin neu hier auf der Seite und verfolge den Thread jetzt erst seit ein paar Tagen und habe diese Tage auch benötigt um ihn komplett zu lesen.
Ich bin im Begriff mir einen ungedämmten Altbau Bj. 1930 zu kaufen. Dieser wird aktuell durch Nachtspeicheröfen beheizt (ca. 10 Stck. im ganzen Haus verteilt), im EG steht noch ein Holzofen.
Die Decken und die Wände sind relativ neu gemacht und sehen sehr gut aus sodass ich eigentlich nur die Wände neu Streichen möchte. Die Böden müssen Teilweise neu gemacht werden.
Meine bisherige Vorstellung war die, dass ich die Wände nicht aufreissen möchte, was bedeutet dass für mich wohl eine neue Gasheizung derzeit nicht in Frage kommt; auch keine Aufputzmontage von Rohren.
Daher dachte ich, ich könnte z.B. im Wohnzimmer (ca. geschätzte 50 qm genaue Masse sind derzeit keine Vorhanden) Laminat neu verlegen und darunter eine elektrische Fussbodenheizung. Ausserdem würde ich an die Wand ein paar IR-Heizungen hängen (auf der Recherche kam ich eben auf diesen Thread).
Deckenmontage weiss ich nicht, da ich nicht weiss wie die Decke aufgebaut ist und ob sie das statisch verträgt. Runterreissen will ich die neue Holzdecke aber auch nicht nur um zu sehen was da drunter ist.
Habe jetzt natürlich auch diverse Internetseiten mit den unterschiedlichsten Heizungen und Kachelöfen usw. durchgeschaut bin aber immer mehr verwirrt welches Produkt denn tatsächlich das beste, neueste, tollste aber vor allem geeignete ist.
An eine Photovoltaikanlage aufm Dach hab ich auch schon gedacht, weiss aber derzeit nicht ob das Dach noch die hoffentliche Lebensdauer der PV-Anlage von 30 Jahren mitmacht.
Bei ProHell hab ich auch schon gesehen dass wohl Glasheizungen nicht so toll wären aufgrund der Wärmeabstrahlzahl, aber bei Caladia und Redwell etc. sehen die eigentlich echt gut aus...Sind die jetzt tatsächlich so viel schlechter? Ausserdem wird dort auch mit einer Speicherwirkung geworben?
Deckenheizung scheint angeblich den besten Wirkungsgrad gegenüber ner Fußbodenheizung zu haben...auch mit der Wärmeverteilung und so... aber ich leide eben unter chronisch kalten Füssen. Krieg ich mit ner Wand- oder Deckenheizung auch den Fußboden schön warm?
Sind diese "Stromteile" ne Alternative zu den jetzt vorhandenen Nachtspeicheröfen? Auf Dauer gesehen natürlich, da ich auch nicht in 5 Jahren schon wieder alles neu machen will.
Der Holzofen wird an den meisten Tagen bestimmt das meiste an Wärme liefern, es wird aber bestimmt auch einige Tage geben an denen der Holzofen eben nicht einheizt, muss ich dann frieren, wenn ich sonst "nur" die elektrische Boden- und IR-Wandheizung habe? In den Schlafzimmern und im Bad, alles im OG, wird der aber nicht viel ausrichten, denke ich, da bleibt mir ja nur der elektrische Weg...
Wenn ich andererseits mal ganz grob überschlage: ca. 50€ / qm für die elektrische Fussbodenheizung dann bin ich bei ca. 50 qm Wohnzimmer bei ca. 2500,-€ nur fürs Wohnzimmer und nur die Fussbodenheizung; folgen noch drei Zimmer mit je ca. 16qm. Jeweils plus ne IR-Wandheizung???
Ich bin mit physikalischen Formeln und dergleichen nicht übermässig vertraut und auch nicht religiös, glaube aber trotzdem auch an Strahlung ... auf jeden Fall aber möchte ich es eigentlich nur schön warm haben wenns draussen kalt is und meine Tochter soll sich nicht ständig ne Erkältung holen nur weil sie aufm Boden spielt.

Vielleicht kann mir ja noch jemand Hinweise geben ob ich in der richtigen Richtung denke, oder vielleicht ja komplett aufm "Holzweg" bin.

Viele Grüsse
Jörg



Antworten



@ Herr Meurer

Lieber Herr Meurer, aus meiner Sicht entscheidet das Material an der Oberfläche über die Wirkung der Abstrahlung. Wie das Material hinten erwärmt wird ist technisch gesehen glaubenssache, wirtschaftlich gibt's da Unterschiede.

Aber die Aussagen, dass Strom einen geringeren Wirkungsgrad hätten, sind wirklich falsch. Bei Warmem Wasser müssen Sie die Wärme von der Brenner-Flamme im Keller bis zur Heizkörperoberfläche mehrmals an unterschiedliche Materialien übergeben. Hier entstehen Verluste - auch durch den Transport.
Bei Elektrisch betriebenen Heizkernen kann man schon sagen, dass jedes reingesteckte kW auch zu 98% in direkte Wärme umgesetzt werden.

Bis jetzt hat mir noch keiner ein System gezeigt, welches z.B. Wasserbetrieben unter dem Strich günstiger wäre als elektrisch. Aber ich bleibe da offen und lasse mich gerne eines besseren belehren!


@ Jörg

Lieber Jörg,

jo so ist das, wenn man im Internet recherchiert. Leider bleibt am Ende oft mehr Verwirrung als Aufklärung. Mir ging's vor ein paar Jahren genauso und deshalb habe ich einfach ein paar Infrarot-Heizungen gekauft und selbst meine Erfahrungen gemacht. Inzwischen kann ich Dir sagen: Lass Dich nicht verwirren! Strahlungsheizungen leben von 3 Faktoren: Größe der Abstrahlfläche, Oberflächentemperatur und dem Material der Oberfläche. Glas hat zwar einen geringeren Emmissionsfaktor als z.B. Stein, in der Praxis sind das aber Prozentwerte, die nicht ein ganzes System deshalb ad absurdum führen. Ich beheize hier ein 55 Jahre altes, ungedämmtes Haus und habe auch schon in andere Altbauten (teilw. vor 1900) installiert und kann nur sagen - es funktioniert einwandfrei, wenn zumindest die Fenster OK sind und keine Zugstellen vorhanden sind. Die Wand selbst dient super als Wärmespeicher. Ich kenne sogar jemand, der beheizt ein Haus aus dem 17. Jh und hat auch keine viel schlechteren Werte.

Also - Schau nach Heizplatten ab 90°C - 95 -°C Oberflächentemperatur. Entweder aus Metall, lackiert oder auch Stein. Wenn die Oberfläche rau ist, ist die Strahlwirkung noch besser.

Natürlich muss man Dein Objekt genauer kennen, aber ich würde mal so pi mal Daumen mit 60W/m² rechnen, wobei Du jedes Zimmer getrennt betrachten musst. Da gibt's oft manche Toleranzen - die man einfach mitnimmt.

Ich hoffe, das motiviert Dich - darfst Dich gerne an mich wenden.



@Dirk



Richtig ist wenn der Strom erts mal im Haus ist ist der Leitungsverlust klein. Aber bis dahin

Zum Beispiel hat ein Kraftwerk das z.B. aus fossile Brennstoff Strom produziert einen Wirkungsgrand von ca. 40%. (Quelle Umwelbundesamt)

Also von 1 Watt das reingesteckt wird kommen nur O,4 weider raus.

Zusätzlich kommen noch durch die zentrale Energieversorgung erheblich Leitungsverluste hinzu.

Grüße Gerd



Infrarotheizung



Richtig, und diese Leitungsverluste bei ELT- Transport heizen die Pampa auf.
Die Leitungs- und Übertragungsverluste (wenn man die so nennen will) bei einer WW- Heizung finden i.d.R.
INNERHALB
der warmen Gebäudehülle statt. Sie äußern sich immer als Wärme.
In meinem Büro gehen an der Decke die Zuleitungen der Heizkörper für Küche und Esszimmer entlang.
Das was da an "Verlusten" entsteht, heizt den Fußboden oben und mein Büro unten. Wegen dieser "Verluste" drehe ich meinen Heizkörper sicher etwas weniger auf.

Viele Grüße



Verluste



Von welchen Verlusten reden wir denn jetzt? Bis zu meinem Haus oder innerhalb des Hauses?

Ich bezahle die Energie ab Übergabe in mein Haus und möchte die bezahlte Energie auch möglichst verlustfrei verwenden.
Wenn ich z.B. bei Heizöl 10 kW Energie bezahle und nur 8 kW Wärme erhalte, dann ist das doch ein realer Verlust, oder ???
Bei Elektrischer Energie habe ich da, wie beschrieben, eben 98% Ausbeute.

Bei Strom ist das ja noch einigermaßen, aber wenn wir mal nachdenken woher die anderen Rohstoffe um die Welt gekarrt werden, dann reden wir von ganz anderen Verlusten auf diesem Weg!



Das denken



die meisten das die Energie ab Übergabe im Hau abagerechnet werden, aber das ist eine TOTALE Illusion.

Natürlich habe ich auch bei andern Energieträgern Transportverluste, bei regional erzeugetem und verwertetem z.B. Holz sehr wenig.Aber wir reden hier nicht über den immensen Verlust der zentralen Energieversorgung.

@Dirk Man kann sich hier auch anmelden...

Grüße Gerd



Hallihallo der neue Laie



spricht schon wieder...kaum dass er überhaupt da is ;-)

Für mich is das echt interessant, da ich gerade in die Materie versuche einzusteigen und ich ja meiner Familie ein gutes und zukunftsträchtiges, gesundes, warmes Klima zuhause bieten möchte.
Für mich sieht das fast so aus als seien wir alle ganz nah beieinander und reden trotzdem irgendwie aneinander vorbei.
Jeder ist von "seinem" Heizsystem natürlich überzeugt und möchte "seine" Vorzüge hervorheben.
Für mich persönlich wirds hier aber richtig schwer.

@ Dirk: Vielen Dank für Dank für deine Antwort. Son bisschen hat mir genau sone Antwort gefehlt um mich weiter zu ermutigen. Und ich denke ich werds genau so tun wie gedacht.

@ Gerd & Georg: Ist es nicht so, dass egal welcher Energieversorger, wir das bezahlen was wir bekommen + dem was derjenige verdient(gestrichen)/sich nimmt.

Ich denke im Moment einfach so, dass beim Strom die teueren Kosten daher kommen da die Verluste auf dem Transport passieren und ich die Energie fast 1:1 nutzen kann, bei Gas/Öl mus das Zeug erst zu mir kommen und auf dem Weg zu mir verdienen ne Menge Leute dran...-> "Verluste"

Was wäre wenn wir das Gas/Öl auch 1:1 nutzen können (geht das? Ein Gasherd braucht ja auch erst den Anschluss und wieder Leitungen durchs Haus die bei mir nicht da sind, bzw wie is da der Wirkungsgrad im Vergleich zu nem Cerranfeld?.)

Angenommen ich könnte aufgrund der Beschaffenheit meines zukünftigen Daches die Möglichkeit ne PV-Anlage zu nutzen, hätte ich dann euren Segen/Zustimmung? oder wäre das trotzdem ne Verschwendung von Ressourcen da das Zeug ja auch erst gebaut und transportiert und montiert werden muss?
Vor allem da ich ja zumindest die Möglichkeit und auch den Willen dazu habe den lokalen Rohstoff Holz auch primär dann zu verwenden wenns richtig kalt wird.
und was ist mit dem "immensen Verlust der zentralen Energieversorgung" gemeint, das verstehe ich nicht.
Zielt das nicht genau darauf ab wo letztendlich die Verluste auftreten und was uns das kostet, bzw was uns der "für-uns-Ausgangsrohstoff" an der Hauswand kostet und wie und mit welchem Verlust der umgeandelt werden kann in die Art von Energie die ich will? sprich Wärme im Raum oder auf dem Herd?
Für mich sehen alle diese Beiträge in diesem Thread so aus, als ob es eben einen tatsächlichen Ausgangsrohstoff irgendwo gibt und bis das "Zeugs" bir mir sich in Wärme äussert kostet es letztendlich Betrag X der über alles hinweg irgendwo ähnlich ist, egal um welchen Rohstoff es sich handelt bzw egal wie ich den jeweils umwandle.

@nochmal Dirk oder andere:
- Wie is das jetzt, macht mir ne Deckenheizung auch den Fussboden warm? (Hintergrund is die Variante mit möglichst rauher Oberfläche und weiss wie oft im Internet gesehen, vielleicht doch an die Decke Hängen)
- Oder is die Glasvariante wie von den angesprochenen Herstellern auch ne Alternative trotz dem schlechteren Wirkungsgrad wie bei ProHell geschrieben (Hier gehts um rein optische Vorzüge; sieht halt toll aus auf ner weissen Wand)
- Macht sone Wandheizung auch den Boden warm?
- Is sone Elektrische Fussbodenheizung schwachsinn? die werden ja sogar teilweise bis zu 160W/qm angeboten.
- WOW 90° das Ding muss dann aber hoch hängen, weil meine Tochter (3) is sehr neugierig...-> vielleicht doch besser an die Decke?
- Kann ich mir also die Fussbodenheizung sparen und dafür Decken- oder Wandheizungen kaufen?
- Wer gibt bei mir in der Gegend (Raum KA/MA/HD) VERTRAUENSWÜRDIGE Auskunft? Schlimme Frage das weiss ich aber vielleicht hat ja doch jemand Erfahrungen gemacht...
- noch schlimmer: Wer kann mich komplett Beraten? inkl. Wand- Fussboden- oder Deckenheizung + PV Anlage (inkl. Dachbeurteilung)? Wie find ich so jemand? die örtlichen "Heizungsmenschen" machen mehr oder weniger nur Gas/Öl/Nachtspeicher...

Oder "Mach ichs mir am besten selbst"? ;-))

PS die Preisverhandlungen für "unser neues Haus" laufen gerade erst an, aber ich hab die sportliche Idee Weihnachten schon dort zu sein...





Hallo Jörg,

eigentlich ist es doch ganz einfach:
Strom kostet Dich die kWh grob Faktor 4 mal soviel wie Gas also mußt
Du entsprechend effizienter damit umgehen oder richtig viel Investionskosten
sparen, damit sich das rechnet. Ich habs bei mir für das Warmwasser
im Sommer überschlagen, da ich im Bad noch von den Vorgängern
einen elektrischen Durchlauferhitzer habe, den ich alternativ betreiben
kann. Aber selbst dafür (2 Erwachsene,
ein kleiner Sohn, der noch nicht sooft duscht) ist es klar günstiger, wenn
ich das Warmwasser mit Gas im Keller mache (Bad im ersten Stock) und
anteilig auch durchaus ordentliche Verluste im Wasserspeicher habe. Bei der
Heizung mit halbwegs ordentlich isolierten Rohren sieht die "Ausbeute"
noch besser aus. Wenn Du eh die Böden neu machst und die Wände
streichen willst, dann kommt es auf ein paar Schlitze auch nicht an und
wenn das mal zentral ist, kannst Du auch auf andere Energieträger wechseln,
wenn Deine Anlage in 20 Jahren nicht mehr rentabel zu warten sein sollte
oder es dann günstige mit Gas betriebene Wärmepumpen gibt oder was
auch immer.
Zusätzliche Steckdosen wirst Du doch sicherlich auch haben wollen?
Laminat auf einer elektrischen Fußbodenheizung ist in meinen Augen einfach
Murks. Dann schon wenigstens ein ordentliches verklebtes Parkett wo die Wärme durchkommt. Dämm die Kellerdecke und mach ordentliche Fenster rein, dann hast Du auch ohne Wundermittel eine warme Bude und Fußboden.

Ich würde an Deiner Stelle einfach versuchen, mit Leuten zu sprechen, die
ein ähnliches Objekt entweder dämmtechnisch und mit klassischer Heizung
renoviert haben bzw. es mit elektrischen Strahlern heizen. Bevor ich
auf eine solche für EFH kaum verbreitete "Wunder"technik setzen wollte, würde ich mir das schon sehr genau ansehen wollen.

Die PV würde ich einfach separat betrachten, das ist eine schlichte Geldanlage
bzw. Subventionsmaschine. Ein Haus das nicht auf Passivhausniveau liegt
ohne Wärmepumpe elektrisch zu heizen und dann für das Ökogewissen
eine von der Allgemeinheit finanzierte PV aufs Dach zu knallen halte
ich einfach für pervers.



Beratung



Jetzt hab ich's mit der Anmeldung geschnallt :-)

@Jörg

Hallo Jörg,

ich kann Dir das alles bieten: Beratung für Fußboden, Wand- und Deckenheizung und wenn Du willst mit meinem Partner auch die PV-Anlage. Wir sind zwar aus dem Raum WN, aber wenn es sich um Dein ganzes Haus handelt, mache ich mir den Weg gerne.
Ich denke, da muss noch einiges an Grundsatz-Info fließen, wenn ich Deine Fragen so sehe.

Hier mal ein paar Antworten vorab:

- Die 90-90°C hören sich viel an, sind aber absolut ungefährlich, da es sich um trockene Wärme handelt. Nach DIN xxx (hab' die Nummer gerade vergessen, kann ich aber nachschlagen) darf die Oberflächentemperatur max. 100 °C über Raumtemperatur liegen, bevor man Schutzgitter etc. montieren muss. Bei mir kannst Du die Systeme auch gerne im Live-Betrieb besichtigen - ich heize auch damit :-)

- Ob Wand- oder Deckenheizung ist eher eine praktische Frage. Richtig dimensioniert geht beides gleich gut. Kommt auf die Montageorte an und was Dir optisch besser zusagt.

- Ja - die Wand- und Deckenheizungen heizen in gewissem Maße natürlich auch Deinen Boden. Strahlungsheizungen geben Ihre Wärmeenergie an jeden festen Stoff in deren Umkreis ab.

- Ob Fußbodenheizung und/oder o.g. Systeme ist auch oft eine Glaubensfrage - und natürlich auch eine Preisfrage. Man kann das auch so kombinieren, dass man generell Wand- oder Deckenheizungen nimmt und für bestimmte Bereiche nur Fußbodenheizung, da wo man eben etwas wärmere Füße haben möchte. Die Folien-Technologie bietet hier ja etwas Flexibilität. Hab ich so auch schon verkauft und die Leute sind zufrieden.

Kannst mich unter info@infra-heizung.de gerne kontaktieren - ich kann Dich über alle diese Systeme gerne unverbindlich und umfassend beraten.


@Jens

Jo - Strom kostet 4x soviel wie Gas/Heizöl - das ist aber nur die halbe Warheit. Wie ich selbst erfahren durfte liegt der Unterschied aber auch darin, dass ich mit einer elektrischen Strahlungsheizung nur 1/2 soviel Energie benötige:

Früher 2500 L Heizöl zu € 0,70 = 25.000 kWh für 1750 EUR
zuzüglich 76 EUR Kaminfeger und 150 EUR Reinigung/Wartung.
Das machte jährlich ca. 1976 EUR!
Jetzt 10000 kWh Strom zu € 0,189 = EUR 1890 jährlich !

Also - Strom ist je kWh natürlich teurer, aber unterm Strich eben nicht mehr. Vorausgesetzt man setzt keine Nachtspeicher, Heizlüfter oder andere Elektrokonvektoren ein! Da wird die Energie wieder unsinnig verblasen.



Vertretergesülz!



Mir liegt gerade die neue Rechnung von Flex-Strom vor. War, bei Vorauszahlung, letztes Jahr das beste Angebot und sieht auch dieses Jahr gut aus. NACH dem Abzug von ca.8% Bonus aus dem Vorjahr bringt es der 7800er Tarif immer noch auf 23 cent je kwh, statt der überholten 0,189 kwh. Tendenz stark steigend.

Läßt man den falschen Strompreis außer acht, würde man bei diesem Beispiel ja sensationelle 86 EUR im Jahr sparen. Frage: Wie viele Jahre brauchen wir nun, damit sich Rausschmiß der Ölheizung und der Neukauf wunderbarer Elektrosmogschleudern wenigstens amortisiert?

Das riecht nicht nach DER Alternative. Eher schon nach schöngerechneten Argumenten.

Grüße

Thomas



Falsch



Herr Böhme - Sie kennen sich nicht fachlich aus und schleudern nur mit unsachlichen Argumenten um sich!

Aktueller Tarif NATURWATT gültig seit 2009 und gültig aktuell bis 31.12.2011 - und das sind nicht die einzigsten mit solch einem Preis bundesweit (!) - 18,9 ct / kWh.
Und das ganze noch zu 100 (!!) % Ökostrom. Noch Fragen??

Wenn Sie noch 23 Cent zahlen, dann zeigt das doch nur, dass Sie nicht auf der Höhe der Zeit sind!

Ebenso das Thema Elektrosomog. Sie sollten sich lieber sachlich informieren anstatt solche falschen Dinge hier zu verbreiten. Eine aktuelle Infrarot-Heizung gibt nicht wesentlich mehr "Elektrosmog" ab als das zuführende Kabel. Ihre Kabel in der Wand sind also mindestens genauso strahlend! Nach 50cm Abstand gar ist der Elektrosmog nahezu gar nicht mehr messbar!

Die 86 EUR erscheinen Ihnen mal wieder zu wenig? Und was, wenn ich mit der Strahlungsheizung gleichzeitig einen Energieverbrauch von 71 kWh/m² erziele und mit einer Konvektionsheizung (Öl-Zentral) 200 kWh/m² ?
D.h. wenn ich meine Zentralheizung behalten würde, müsste ich mein Haus erst mal kräftig dämmen, bevor ich Energie einsparen kann. Wir reden doch hier über Energieeinsparung, oder? Oder geht es Ihnen darum, beim Energiesparen auch noch reich zu werden? Dann erzähle ich Ihnen, dass eine aktuelle Wärmepumpe 15000 EUR kostet, die Infrarot-Heizung aber nur 5000 EUR. Und wo bleiben dann die 10.000 EUR Ersparnis? Genau - im Geldbeutel!

Ich schlage vor, Sie erzählen von den Dingen wo Sie sich auskennen und ich von denen, in denen ich mich auskenne. Gegenseitiges herumpfrozeln mit Dingen die man nicht weis bringt niemandem etwas!



Der Duft von frischem Ökostrom...



glauben Sie dran? Aber egal. Unter meiner PLZ mit einem Verbrauch 10000kwh bietet mir Naturwatt soeben an (brutto):

21,75ct, zzgl. Grundpreis 8,25EUR p.m., das macht dann 22,75ct brutto.

Bei Flexstrom habe ich aber da auch schon eine Preisgarantie für 12 Monate mitbezahlt. Verzichte ich drauf, wird's billiger. Da liegen Sie also voll falsch. Möglicherweise gibt es unter Ihrer PLZ (unbegreiflicherweise) billigeren Strom, der Verallgemeinerungswert Ihrer Zahlen wäre aber dahin. Wie schade. Ich wäre sofort gewechselt.

Putzige Rechnung, ihre letzte, und überflüssig. Die "Realersparnis" (im Verbrauch, ohne Investitionskosten) liegt bei Ihren falschen Strompreisen und unter der Voraussetzung, daß sie elektisch mit 71 kwh/m² es genausowarm haben wie Ölbasiert mit 200 (das wäre ein reichliches Drittel und läuft unter "Märchen und Legenden vom anonymen Märchenonkel") bei nur 86 EUR p.a. Bei 5000EUR für Ihre Heizkörper hat sich das theoretisch nach 58 Jahren amortisiert. Noch ohne Berechnung der kosten für Ausbau, Entsorgung der alten Heizung. Da reißt man keine funktionierende Heizung raus.


Grüße

Thomas



Tatsächlich...



...ich hab's gefunden:

In den gebrauchten Bundesländern (abzüglich Bremen) ist der Strom billiger, na dankeschön! Wo die Wohlstandshochburgen ja allesamt im Osten liegen. Soviel zum Thema deutsche Einheit.

Ihre Zahlen stimmen dennoch nicht: Dem Naturwatt-vertragsformular vom Tage (10.000kwh) sind für den "Westen" zu entnehmen: 19,50 brutto, zzgl. Grundgebür wären das 20,50cent. Ihre schöne Rechnung ist futsch. Schöngerechnet. Ich dachte immer, das wäre die Spezialität der "Planwirtschaft" gewesen.

Gute Ruhe wünscht

Thomas



Eben nicht



Sehr geehrter Herr Böhme,

niemand behauptet, man solle eine funktionierende noch gute Heizung "rausreißen" und austauschen. Aber es gibt genug Leute, die eine uralte Heizung haben oder eben sogar so alte Häuser, die noch gar keine zentrale Heizung haben. Auch alte Nachtspeicher gehören zu dieser Gruppe von Leuten.
Diese Leute müssen sich überlegen, was sie machen sollen. Und es ist ja wohl schon ein Unterschied, ob ich für 15-20.000 EUR ein 'herkömmliches' System einsetze, welches wieder immense Nebenkosten erzeugt, oder ob ich für 5.000 EUR eine wartungsfreie Infrarotheizung nehme. Selbst wenn die Verbrauchskosten nahezu identisch wären - hätte der Kunde hier doch die besagte Summe gespart!

Von der angenehmeren und gesünderen Wärme und dem besseren Raumklima von Strahlungsheizungen habe ich jetzt noch gar nicht angefangen. Diesen Faktor können Sie sich zigfach von zufriedenen Menschen bestätigen lassen.

Übrigens: Nicht nur der Strompreis ist in unterschiedlichen Regionen Deutschlands unterschiedlich hoch. Wenn ich meine Rechnung für Ihre Region gemacht hätte, wäre wohl auch mein Ölpreis ein ganz anderer und somit gleicht sich die Rechung wieder aus!

Ich will nicht mehr weiter Pfennigfuchsen - glauben Sie das mit den Enerkieverbräuchen oder lassen Sie's - ich muss mich hier nicht als Märchenonkel hinstellen lassen und meine Stichhaltigen Argumente (Dutzende Messgeräte, Offenlegung der Messungen etc.) von Ihrem unsachlichen Kahlschlag durch den Dreck ziehen lasssen.

Es gibt zum Glück genug Leute, die sich vor Ort bei mir vom Ergebnis überzeugen lassen und die mir herzlich dankbar sind, dass Sie mich gefunden haben. Von Ihnen erwarte ich das ja gar nicht.

Heizen Sie ruhig weiter wie bisher und denken nicht weiter drüber nach, falls Ihnen jemand etwas 'neues' erzählen oder gar nachweisen möchte. Man sollte nicht immer über alles nachdenken, man könnte ja seine Sichtweise anpassen müssen.



Sie haben hier...



...nichts Neues erzählt oder gar nachgewiesen. Denselben Schrutz kenne ich seit Wendezeiten. Damals schwappte hier eine Brühe aus mutierten Staubsaugervertretern in's Land, die Elektroheizungen mit vornedrangepappter Marmorplatte als spartechnische Revolution verscherbelten, für ein Heidengeld.

Ich bestreite trotz verbaler Großkonvolute von Ihnen weiterhin Ihre sensationelle Wärmeausbeute, und bezweifle den Wohlfühlfaktor kleiner heißer Teile unterm Fenster. Eine echte Strahlungsheizung, die großflächig auf Niedertemperaturbasis arbeitet, ist aus den oben und nicht nur von mir genannten Gründen vorzuziehen.

Purer Dummenfang auch die Behauptung, dank der "richtigen "Infrarot" - Heizung wäre eine Dämmung im AB nicht erforderlich.

Mieses Klima wittere ich ferner, wenn ein nachnamensfreier Mensch einerseits schlicht als Privatmann mit "Erfahrungen" auftritt, anderseits plötzlich allerlei Heizungskram verkaufen will. Wenn ein Profi hier auftritt, meldet er sich mit Firma und Adresse an, alles andere ist dubios. Von einem, der ein paar Prozente fischen will, ist eine fundierte Beratung freilich nicht zu erwarten, wie auch Ihre Statements, falsche Zahlen und Schmalspurlogik beweisen.

Grüße

Thomas



Der Herr Hellinger...



...ist auch erschlafft, seit Georg die Nummer des prohellischen Patents erfragen wollte.

"Das heißt, dass wir aus 260 Watt, die wir messbar der Steckdose entnehmen, ca. doppelt so viel an Strahlungsenergie herstellen."

Irgendwie muß ja das sensationelle Modul (bei A...ol sind's in Sachen Trockenlegung 4 Billigsspulen für einen Materialwert unter 1EUR, nicht mit dem Stromnetz verbunden) beschrieben werden.

Immer noch neugierig

Thomas



Geschwätz



Sehr geehrter Herr Böhme,

ich habe nie - und würde auch nie - behaupten, dass eine Wärmedämmung überflüssig ist. Ich weise nur nach, dass mit richtiger Heizung die Heizkosten trotzdem im Rahmen gehalten werden können, ohne zuvor das Haus wie eine Thermoskanne einzupacken. Eine Dämmung bring selbstverständlich immer energetische Vorteile, aber man muss die Verhältnismäßigkeit sehen. Wenn ein normaler Bürger seine Heizung erneuert, 15.000 EUR in die Heizung und nochmal 20.000 EUR in den Vollwärmeschutz steckt, dann müssen sich für Ihn diese 35.000 EUR auch irgendwann rechnen, sonst war's ökonomischer Humbug! Wenn sich das ganze also in 20 Jahren rechnen soll, dann müsste er also mit dieser Umrüstung jährlich 1750 EUR wirklich einsparen!
Jetzt zeigen Sie mir das Rechenbeispiel, wo das so funktioniert ! Ich habe jetzt mal ausser Acht gelassen, dass es durchaus noch teurere Projekte gibt, diese aber auf der anderen Seite auch etwas gefördert werden. Ich denke wir bewegen uns bei den genannten Zahlen in einem realen Mittelwert.

Daher - wir können und sollen natürlich auch etwas für die Umwelt tun, aber die Euros kommen immer noch aus unserer Gelbörse und nicht aus dem Sack der Energiekonzerne!


Was meine Glaubwürdigkeit angeht, widersprechen Sie sich mal wieder:
Tritt man hier als Anbieter auf, dann ist man gleich von vornherein unglaubwürdig, weil man ja daran verdient.
Tritt man hier als Privatmann mit realen (!) Erfahrungen auf, dann ist man nicht kompetent.

Was denn nun? Gehören Sie als zu den Leuten, die niemandem glauben ausser sich selbst. Ich habe nichts zu verbergen und lade Sie gerne - wenn Sie einmal in der Gegend sind - zu einem Kaffee ein. Dann dürfen Sie sich die Installation, die Messgeräte und die daraus resultierenden Ergebnisse incl. den tatsächlichen Wohlfühl-Temperaturen in meinem Haus überzeugen. Was muss ich Ihnen noch anbieten, damit Sie nicht wieder alles mit blumigen Worten von der Fensterbank kippen ?????

Ich höre für's erste mal hier auf zu reden, ich habe nämlich im Moment genug anderes, wichtiges zu tun als einen Theoretiker mit praktischen Ergebnissen überzeugen zu wollen.

Zum Schluss noch eine Zahl zum nachdenken:
Habe heuer (bis zum 27.10.2010) in meiner EG-Wohnung (74qm, Bj. 1955 ungedämmt!) insgesamt 757,23 kWh Heizstrom verbraucht und liege damit wieder im guten Schnitt wie letztes Jahr. Rechnen wir mal kurz um: 10 kWh = ca. 1 Liter Heizöl. Ich hätte also etwa 76 Liter Heizöl verbraucht, was faktisch schon mal absolut zu wenig ist. Den Verbraucher, der im Oktober 76 L Heizöl für eine gleichgroße Altbau-Wohnung verbraucht hat, den zeigen Sie mir erst mal - dann reden wir weiter!

Hellau !



Sie verstehen es nicht:



Ich finde es unpassend, daß Sie offenbar ein Anbieter solcher Systeme sind, aber hier den kundigen Laien mit wunderbaren Anwendererfahrungen spielen.

Mit irgendwelchen "gemessenen" Zahlen bin ich tatsächlich nicht zu beeindrucken, weil ich Ihnen nicht glaube.

Ein seriöser Verbrauchvergleich setzt im Übrigen tatsächlich gleiche Bedingungen in Sachen Wohnung, Klima, Nutzerprofil voraus, die sie nicht bieten können. Schon wenn Ihre Frau das Regiment über die Regler übernimmt, könnten ganz andere Werte zustande kommen. Deshalb taugen Ihre Zahlen nichts.

Ein letzter Aspekt: Als zukunftssicher können Sie Ihr System nun wirklich nicht bezeichnen. Schon jetzt kostet Ihr Betrieb lt. Ihrem Beispiel, aber mit den Zahlen vom Tage, mehr als konventionell. Wissen Sie, ob der Strompreis im gleichen Maße oder überproportional zu anderen Energieträgern steigen wird. Nein. Tritt das jedoch ein, zahlt der Kunde halt mit jeder Rechnung drauf, oder er schmeißt Ihre Heizkörper 'raus. Wer hingegen über Wand und / oder Fußboden heizt, ist frei in der Wahl seines Energieträgers, und er nutzt die Spareffekte der Strahlungswärme in weit höherem Maße als mit der kleinen heißen Platte unter dem Fenster.

Grüße

Thomas



Nicht verstanden



Sie haben's oder wollen's nicht verstehen.
Wenn Sie immer von den "Kleinen, heißen Platten unterm Fenster" reden, zeigt das, dass Sie nicht mal wissen wie man die Systeme einsetzt. Naja - unwissend eben.

Ich verstehe den Disput nicht, Strahlungswärme ist Strahlungswärme! Wie schon gesagt: Flächengröße, Temperatur und Oberflächenmaterial geben hier die Parameter vor.
Wenn Sie einen Parameter (z.B. die Größe) verändern und im verhältnismäßigen Maß gleichzeitig einen anderen Parameter (z.B. Temperatur) erhalten Sie am ende das selbe Ergebnis.

Jezt mal ohne Taschenrechner, aber 20 m² mit 27 °C ergeben am Ende die selbe Wirkung wie z.B. 1,5 m² mit 90 °C - wie gesagt ich hab's jetzt nicht nachgerechnet um Ihnen gleich mal wieder mit dem Vorwurf der Unkompetenz zuvorzukommen.
Natürlich sind größere Flächen mit niedriger Temperatur günstiger als kleinere Flächen mit hoher Temperatur.
Aber wir reden jetzt hier doch von der Praktikabilität der Installation. Wenn Sie ein ganzes Haus sowieso aufreißen dann könnten Sie natürlich in die Wand Flächenheizungen einbauen - bieten wir ja auch an! Aber nicht jeder ist gerade dabei die Wände aufzureißen! Und da sind dann Flächenheizkörper mit Strahlungswärme immer noch besser als jeder Konvektor - oder liege ich da auch schon wieder daneben ?



Kleinflächige Konvektoren...



...oder kleinflächige "Strahlungsheizkörper" Ihrer Bauart: beide strahlen, der eine bei vielleicht 65 Grad, und liefert zusätzlich warme Luft per Konvektion, Ihre sind etwas wärmer und liefern etwas weniger warme Luft. Ich sehe da keine gravierenden Unterschiede.

Ich habe zu einer Messe 'mal meinen Stand gegenüber bunten beheizten Bildern und derem Verkäufer gehabt, insofern habe ich einige Anschauung über den Einsatz Ihrer "Systeme" (oder Vergleichbarem) gewinnen müssen. Von der geschmachklichen Verirrung, einen Billigdruck nach van Gogh auch noch strahlen zu lassen, ganz su schweigen.

Sie finden Ihre Kunden, auch wenn's mir an Begeisterung gebricht. Am besten vor der Lottoannahme.

Grüße

Thomas



Relativ



So - jetzt relativieren Sie das ganze schon und verfallen in das Thema 'optischer Geschmack'. Naja, darüber lässt sich in der Tat streiten. Aber ich sage Ihnen jetzt mal, dass 16 von 20 verkauften Geräten ohnehin neutral einfarbig gekauft werden, 3 davon sind Spiegel und vielleicht einer hat ein Dekor oder Bild. Naja - damit kann man leben.

Wenn Sie doch sagen 'Ihre sind etwas wärmer und liefern etwas weniger warme Luft', dann liefern Sie doch schon den richtigen Ansatz. Sie sollten sich mal mit den Bolzmann'schen Strahungsgesetzen nochmals vertraut machen - da ist das genau beschreiben was wir hier herumdiskutieren. Bei gleichem Material gilt eben Fläche x Temperatur als tragende Größe.

Dehshalb mache ich im Kern doch nichts anderes als Sie, nur eben in einer praktikableren und günstigeren Form. Warum also die Aufregung gegen Strahlungsheizungen 'meiner' Form?



Warum? Aufregung?



Ich bin gänzlich unaufgeregt. Ich halte nichts von den Dingern, und das darf ich hier auch schreiben, hab's sogar begründet.

Und wenn ich schreibe, daß mir zusätzlich auch noch der "Warme VanGogh für Arme" nicht gefällt, ist das keine Relativierung, sondern zusätzlicher Spott.

Grüße

Thomas



Spott



Lieber Herr Böhme,

es bleibt Ihnen natürlich frei, "nichts davon zu halten" und die warmen Bilder zu verspotten. Aber weil Sie persönlich nichts davon halten, wird nicht gleich an ganzes System unwirksam :-)

Ich halte auch nichts davon, wenn man viel Geld für teure Wärmepumpen ausgibt wiel einem die Branche glauben macht, das ganze sei soooo viiieeel sparsamer. Naja - das kann ja jeder selbst nachrechnen, wenn er das kleine 1x1 beherrscht.
Und ich halte auch nichts davon unsere Häuser wie Thermoskannen kaputtzudämmen mit der Folge, dass das Raumklima fast schon ungesund wird. Aber wer es machen will...

Auf diesem Niveau wird jeder nach seiner Fasson seelig :-)



@Jörg:



Versuch macht kluch:
Hol dir mal spasseshalber je ein Musterstück Parkett/Laminat und stell dich Barfuss drauf, der Unterschied ist recht deutlich. Meine Prophezeiung ist, dass du bei Laminat die kalten Füsse im Sommer kriegst, wenn die FBH aus ist. Vielleicht stellt dir Dirk ja auch eine Heizplatte leihweise zur Verfügung, mit der du mal in einem Zimmer deiner jetzigen Wohnung ausprobieren kannst, ob der Boden warm wird bzw. ob deine Tochter bruzzelgefährdet ist.
Apropos Holzweg: Ein schöner Holzofen, der den Hauptwärmebedarf deckt, wär' denke ich ein gangbarer Weg und die Rettung bei Stromausfall.

@Dirk: Ob dein Kostenvergleich jetzt schöngerechnet ist, lasse ich mal dahingestellt, faktisch vergleichst du eine alte Ölheizung mit deinen Strahlern, Verbrauchskosten nahezu gleich, bleibt also lediglich die Investitionskostenersparnis.
Da ein moderner Gas- oder Öl-Brennwertkessel aber bis zu 30% weniger verbraucht, rechnet sich dein Modell bei vorhandener WW-Heizung, wo also nur der Kessel getauscht wird, nicht.

Gruss, Boris



Ein "System"...



...klingt schon recht hochtrabend für kleine Heizplatten...

Ich hab' nicht behauptet, Ihr "System" wäre unwirksam. Sicher wird's warm. Schon wenn ich Sonntags meine Brötchen im Umluftherd aufbacke, wird die Küche warm. Damit wird mein Umluftherd noch keine effiziente Heizung.

Ich habe auch die Wärmepumpe nicht als das Alleinseeligmachende angepriesen. Sie kann, je nach den Bedingungen, eine gute Möglichkeit sein, deren gibt aber auch noch weitere.

Und ich habe auch nicht anempfohlen, "Häuser wie Thermoskannen kaputtzudämmen" So ein Blödsinn. Mir mißfällt allerdings die im Bezug zu den "richtigen" Heizungssystemen öfters gehörte Verkaufslüge, eine Dämmung wäre schon wegen einer besonders tollen Heizungsart überflüssig. auf diese Behauptung hat die "Infrarotfraktion" auch kein Monopol, da gibts noch mehr Freaks.

Ihr Einstieg in diese Frage war folgender:

"Ausserdem sind meine Heizwerte für ein Haus BJ. 55 ohne Wärmedämmung so gut wie bei einem Neubau!"

versus

"ich habe nie - und würde auch nie - behaupten, dass eine Wärmedämmung überflüssig ist"

Das ist ein vertretertypisch flexibler Umgang mit der Wahrheit.

Typisch auch, wenn eigene Argumente fehlen, dem Kontrahenten unsinnige Aussagen unterzuschieben, die sich sozusagen selbst widerlegen. Da gehts nur um Verkauf und unbedingt Recht haben wollen.

Erheitert verabschiedet sich in den Sonntag

Thomas



Prohellsche Patent



Sehr geehrter Herr Böhme,

ich kann Ihnen oder den Lesern erst eine Patentnummer nennen, wenn diese mir zugeteilt wurde, bzw. die Patentierung abgeschlossen ist. Es dauert nun mal seine Zeit.

Aber nun wieder zu den eigentlichen Dingen des Lebens.

Dieses ganze Geplappere kann einen Leser sehr verwirren und Ihn davon abhalten, die zukunftsfähigste Heizung aller Zeiten, in seine Wohnung einzubauen.

Bitte liebe Herr Böhme, halten Sie sich doch bitte mit Ihren Aussagen an Tatsachen und stellen Sie doch nicht Infarotheizungs-Interessenten für so einfältig dar.

Natürlich gibt es Stromanbieter für gerade mal 15,9 Cent und das bundesweit. Nähere Informationen sehen Sie bei unserem Vertriebspartner Ökomitwatt. Und Ökostrom gibts da für sagenhafte 18,9 Cent.

Ich möchte nun nicht schon wieder mit dem ganzen Palaber anfangen, warum denn eine Infrarotheizung die herkömmliche Konvektionsheizung um Längen bzw. um Schallgeschwindigkeit schlägt. Vielleicht sollten Sie sich doch mal den Kopf darüber machen, was denn der Zeitfaktor bei einer IR-Heizung ausmacht.

Die Test sind nun abgeschlossen und sind Serienreif. Und nun kann ich behaupten, dass unsere IR-Heizplatten die einzigsten momentan auf dem Markt erhältlichen Platten sind die die höchste Strahlungsintensität besitzen. Um Ihr Staunen oder Widerstand noch etwas zu erhöhen (bitte achten Sie auf Ihren Blutdruck)hier nachfolgend in Kurzform die Testergebnisse. Bitte nachrechnen und die oben gennante Strompreise benutzen.

Ich behaupte einen 40 qm großen Raum mit einer Raumhöhe von ca. 2,60m in der Hälfte der Zeit wie es eine Konvektionsheizung schafft, aufzuwärmen. Benötige dazu 4 Stück 600 Watt unserer IR-Heizelemente. Betrieben wird diese Heizung mit einer externen Energie-Effizienz-Steuerung die dazu führt--JETZT ACHTUNG--:-) Blutdruck!!

dass diese Platten im Schnitt 5 Stunden am Tag heizen.

5 Stunden bei einem KW Preis von gerade mal 15,9 Cent.

Das sind 80 Cent am Tag.

Wissen Sie was das heißt?

Sie heizen mit unseren Infrarotheizungen 1 qm Wohnfläche für 2 Cent.

Bevor Sie antworten, sollten Sie Ihren Blutdruck wieder nach unten korrigieren. Achten Sie dabei auf Ihre Wortwahl und bleiben bitte sachlich!

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Heiter und entspannt...



Da taucht der Dirk ab, und es erscheint der Hellinger. Wie beim Wetterhäuschen. Gehen sie nur zusammen essen, oder benutzen Sie auch dasselbe Besteck?

Neugierig

Thomas



Nix verstehen



Sehen Sie Herr Hellinger,

ich glaube der Herr Böhme ist der deutschen Sprache gar nicht mächtig. Hat er doch schon wieder so einen unsachlichen Kommentar ausgespuckt ...



Nun,



wir hatten es hier schon mehrfach, daß sich mehrere Identitäten im Forum einen gemeinsamen Körper im realen Leben teilen.

Und Sie ergänzen sich wirklich so perfekt, daß sich mir halt diese Vermutung regelrecht aufdrängelt. Vielleicht irre ich mich auch? Das weiß nur der Hartmut und der Dirk Hellinger.

Doppelte Grüße

Thomas





Zu Ihrer Information Herr Böhme,

Herr "Dirk" ist weder verwand noch verschwägert noch sehe ich Ihn als Freund. Er ist eher ein Bekannter aus diesem Forum, der, wie Ihnen eigentlich bekannt sein sollte, unsere Platten testet. Auf dieses Ergebniss warte ich noch. Ob es positiv ausfällt, entscheidet er aufgrund von seinen Messergebnissen und nicht durch hervorgehobenes, gequirltes und unnötiges Geschwätzt.



Angebot für jeden Interessent.



So und nun stelle ich mal ein paar Rechnungen an, um den Infrarotheizungs-Interessenten das ganze mal so richtig schmackhaft zu machen.

Wie jeder bereits weiß, sind wir, die Firma ProHell Hersteller von Infrarotheizplatten. Wir verkaufen ab Werk, was heißt jeder Interessent kann seine Heizplatten in unserem Werksverkauf für wenig Geld kaufen.

Kaufen, Kaufen, Kaufen.........Der Marktschreier:-)

Die Anschaffungskosten für eine 100 m² große Wohnung liegen bei:

Benötigt werden hierfür ca. 10 Heizplatten 600 Watt

Im Werksverkauf erhalten Sie die Platten das Stück für 299,00 €. Marktpreis 399,00 €. Gespart 1.000,00 €
Die benötigten Thermostate sind inklusiv! Gespart 400,00 €

Gesamte Ersparnis: 1.400,00 €

Der Anschaffungspreis liegt bei gerade mal 2.990 €

Ausgehend von 4 Cent je m²Heizkosten, haben wir Kosten von 4,00 € am Tag.

Gehen wir von 200 Heiztagen aus, haben wir einen Heizkostenaufwand für 100 m² Wohnfläche von 800,00 € im Jahr.

Bitte bedenken Sie, unsere Heizplatten benötigen im Mittel eigentlich 2 Cent je m². Ich habe aber die Kosten verdoppelt, also sprich auf 4 Cent angehoben um nicht ganz aus der Reihe zu tanzen.

Es kommt natürlich immer auf die Anzahl der Fenster und Türen an und die Stärke der Außenwand. Raumhöhe ist einzuberechnen. Wir erstellen Ihnen selbstverständlich gerne ein Angebot entsprechend Ihrer Baupläne.

GANZ WICHTIG!

Entgegen aller Aussagen, dass Infrarotheizungen auch gedämmte Außenwände benötigen, sage ich, das dies zu vernachlässigen ist. Alle Gebäude die kleiner 20 cm Außenwandstärke besitzen sind eventuell zu dämmen. Ist aber im Einzelfall zu beurteilen.

Haben Sie keine Angst davor sich ein Angebot einzuholen. Kleiner Tipp für alle Schnelldenker. Rechnen Sie eine 600 Watt Heizung für 10 m² ausreichend bis zu einer Höhe von 3,50 Meter.

Eine Konvektionsheizung, und da gibt es viele Varianten, kosten mal so 15.000 € . Der Verbrauch bzw. die Heizkosten sind mit der Infrarotheizung in keinster Weise vergleichbar.

Und zudem benötigt eine IR-Heizung keinen Schornstein. Wartungskosten bei IR-Heizungen gibt es nicht. Sollte jedoch mal eine Sicherung nach etwa 10 Jahren ausgewechselt werden, dann fallen eben mal 20,00 € an. Eine IR-Heizung hat eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren. Welche Technologie bietet das? Alle Wohnhäuser die mit IR-Heizungen ausgestattet sind, haben ein gesundes Gefüge. Eine alte Bausubstanz erfährt den zweiten Frühling. Trockene Wände, kein Schimmelpilz und immer warme Füße bei kühlem Kopf. Das sind keine Sprüche lieber Herr Böhme, das ist die Realität.

Nicht umsonst ist die Infrarotheizungsnachfrage so enorm. Deutschland ist in diesem Bereich führend.

Sicherlich gibt es in diesem Bereich auch Mitbewerber die IR-Heizmodule anbieten, die eben nicht reine IR-Heizungen haben (Konvektionsanteil ist zu hoch und liegt oft bei 60%)
Da kann man/frau schnell davon abkommen wie wir auch in diesem Forum erfahren haben.


Das Raumklima einer mit IR-Heizung betriebenen Wohnung, ist nur mit einem Kachelofen vergleichbar.

Also ich denke das dürfte fürs Erste reichen.

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Prohellsche IR-Platten



Herr Böhme,

herzlichen Dank für die Bezeichnung "Prohellsche IR-Platte"

Ich bin fasziniert und werde es in unsere Werbung mit aufnehmen.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger
Baukonstrukteur,
Gebäudeenergieberater und
Firmeninhaber der Firma ProHell



Na, Herr (Dirk?) Hellinger,



da haben Sie meinen Segen dazu. Sogar gratis.

Für eine positive Referenz müssten Sie aber etwas mehr tun:

Die beiden folgenden Fotos zeigen einen aktuellen Sanierungskandidaten: Bad, in dem viele Menschen gerne duschen, mit Beheizung über einen Handtuchheizkörper (WW 160cm hoch). Im Korbbogen des Fensters, links und rechts des Fensters, an der oberen Außenwand Schimmelansätze. Fläche 7,2m², Höhe 3m, Sandstein-Ziegelmauerwerk, ca. 50cm stark Nordseite. Das Fenster,kw-Wert 3,00, beschlägt sehr schnell und intensiv, wenn's kalt ist. Wenig Feuchteausgleichsfläche, da unglücklicherweise viel zu viele Fliesen. Mit Lüften allein war der Feuchte nicht Herr zu werden.

Wo würden Sie einen HK Ihrer Bauart platzieren, welche Leistung, welche Anschaffungs-und Betriebskosten kämen auf den Bauherrn zu?

Würden Sie einen HK für einen Test über 12 Monate bereitstellen, der Bauherr entscheidet hinterher über Verbleib oder Rückgabe?

Grüße

Thomas



Foto zwo



Rechte Seitenwand





Sehr geehrter Herr Böhme,

gerne bin ich bereit Ihrem Kunden zur Trocknung der Außenwände eine IR-Heizung bereit zustellen. Bitte hinterlassen Sie mir die Adresse an die ich die Platte zusenden kann. Info an info@prohell.de.

Schön das Sie gleich ein paar Fotos dazu eingestellt haben. Als Gutachter für innenraumbedingte Schadstoffe, insbesondere Schimmelpilze, möchte ich erwähnen, was viele Laien (oft Vermieter) nicht verstehen, das es sich hier um kein Lüftungsproblem handelt, sondern vielmehr, wie es auch Herr Böhme richtig erkannt hat, um eine Plastiktüte. Keine bzw. wenig diffusionfähige Fläche. Der Feuchtegehalt der Wand nimmt zu bis zur Sättigung. Hier kann gar nicht genug beheizt und entsprechend gelüftet werden, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann. Mit einer Strahlungsheizung dagegen passiert nun folgendes.

Die Strahlungswärme einer IR-Heizung wird zu einem Teil aufgenommen und zu einem geringeren Teil wieder reflektiert. Man nennt dies auch Absorbtion. Die aufgenommene Wärme sorgt dafür, dass die Wandfläche immer höher temperiert ist als die Raumluft und es so zur Abgabe des Wand-Wassergehaltes an die Raumluft kommt. Eine Entlüftung (Fenster ein paar Minuten auf) sorgt nun dafür, dass die Feuchtigkeit der Raumluft nach außen transportiert wird, während dessen die Wand weiterhin austrocknet. Dies geht solange bis eben eine trockene Wand vorhanden ist und somit der Nährboden für Schimmelpilze nicht mehr existiert. Der Vorteil dieser trockenen Wand ist nicht nur kein Schimmelpilz sondern der Bedarf an Wärmeenergie wird spürbar verringert. Wenn ein Hausbesitzer mit Nitratbelastungen kämpft (findet man oft in alten Häusern mit Viehhaltung oder Landwirtschaft)auch "Salpeter" genannt, hilft eine IR-Heizung perfekt. Die sogenannten Salzausblühungen verschwinden.

Ein Beschlagen der Fensterscheiben als auch des Badspiegels gehöhrt aufgrund der Temperaturunterschiede der Vergangenheit an. Ich meine damit, das der Spiegel eine höhere Temperatur mit IR-Heizung besitzt als die Raumluft.

So das wäre es dann mal wieder.

Ich muß aber für die Platte eine Kaution von 150,00 € in Rechnung stellen. Ich hofe dies wird keine Probleme bereiten.

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Plazierung der prohellschen IR-Heizplatte



Ganz vergessen!

Um die richtige Plazierung einer IR-Heizung besser zu verstehen hier ein paar Erläuterungen.

Es ist nicht ganz sagen eine IR-Heizung gehöhrt an die Wand und niemals an die Decke. Das sage ich, da im WEB immer wieder behauptet wird, eine derartige Heiztechnik gehöhrt an die Wand und nicht an die Decke. FALSCH

Sie müssen nur eines bedenken, wenn ich eine IR-Heizplatte über mein Bett hänge, ist es nichts anderes als ein Sonnenbad. Warm, wärmer, heiß und dann Schwitz......

Das kann unangenehm werden, besonders im Büro. Also niemals eine direkte Bestrahlung.

Alle Strahlungsheizungen mit einer Oberflächentemperatur von mind. 90°C haben einen Radius von bis zu 3,50 m bei einem Strahlungswinkel von ca. 170 Grad. Sollte das auf dem Bild dargestellte Bad in der Grundfläche kleiner dem Radius von 3,50m liegen (was bei 7,5m² gegeben ist), erreichen Sie mit der IR-Heizplatte mühelos die Außenwände und es spricht nichts dagegen diese Platte an die Decke zu hängen.

So, das war nun der drittreich doch der vierte kommt bestimmt.

Herr Böhme, da fällt mir gerade ein, wir könnten doch ein Buch miteinander kreieren. Sie als Skeptiker und ich als IR-Heizungsfreek.

Herzlichs
Klaus Hellinger



Nachbesserung



Es ist nicht ganz richtig zu sagen........

und

So, das war nun der dritte Streich, doch der......



Super



Besser kann man es nicht erklären - ich schließe mich meinem Vorredner mal wieder an :-) :-)



17. Jahrhundert



...ach wollte noch ergänzen, dass ich diese Woche bei jemandem war, der ein altes Haus aus Baujahr 16xx hat und wunderbar mit Strahlungsheizungen arbeitet. Dort ist auch keinerlei Dämmung vorhanden, da das Fachwerk noch original ist. Da staunt man immer wieder gerne, beweist doch aber, dass es wirklich funktioniert so wie Herr Hellinger gerade beschrieben :-)



Wow,



der Dirk taucht aus dem Nebel auf, und Pulver heißt er.

So wie die Antworten hier kommen, tippe ich dennoch eher auf zumindest eineiige Zwillinge.

Herr Hellinger,

das wird kurzfristig geprüft. Eine Deckenmontage geht freilich nicht, wenn auch die Fläche über dem Fenster im Korbbogen erreicht werden soll. Die Wärmestrahlung ist ja kein Karnickel, und läuft nicht im Zick-Zack.

Diese Fragen wären noch offen: "welche Leistung, welche Anschaffungs (im Erwerbsfall)-und Betriebskosten kämen auf den Bauherrn zu?"

22 Grad im Bad sollten ausreichen.

Kaution ist sicher kein Problem.

Grüße

Thomas



Zuerst bombastisches Getrommel,



und jetzt Stille im Wald.

Sind einfache Fragen

"Diese Fragen wären noch offen: "welche Leistung, welche Anschaffungs (im Erwerbsfall)-und Betriebskosten kämen auf den Bauherrn zu?""

so schwierig zu beantworten? Rumpelstilzchen verschwand unter Donner, Blitz und Schwefelgestank im Untergrund, weil die richtige Antwort kam. Verschwinden Patentelektroheizungsverkäufer stillschweigend, wenn die richtige Frage gestellt wird? Durchaus denkbar.

Schönes WE allerseits.

Thomas



Er lernt es nicht...



Schon wieder so unsachlich! Aber ich will mal meine Berechnungen abgeben:

Anschaffung 1 x 500/600W Platte

Glas: 500W, 90x60cm - EUR 588,00
Spiegel: 500W, 90x60cm - EUR 419
Metall: 600W, 90x60cm - EUR 449,00

Thermostat-Steuerung: 75 EUR
oder herkömmlicher Zeitschalter 20 EUR

(Preise inkl. MWSt zzgl. 10 EUR Versand)

Betriebskosten hängen ja jetzt von der Laufzeit ab. Zu beginn - um die Wände zu trocknen würde ich den Raum einige Zeit wie einen Wohnraum durchheizen - also 8-10 h Einschaltzeit, das ist aber auch schon maximal!

Nach einigen Wochen könnte man das dann etwas runterfahren.

Übrigens: Lüften hilft eben doch - ich kann das bei mir selbst im Bad bestätigen. Bei schräg gestelltem Fenster trocknet im nu sogar die Dusche aus - sonst nicht.

Noch Fragen ?



Eineiige Zwillinge!



Da war der Herr Hellinger gefragt, und der Herr Pulver kommt aus dem Wetterhäuschen! Ihr seid sooo süß!

Zum Thema Sachlichkeit: Es ist höchst unsachlich, Unsinn, überzogene Versprechungen, Verdrehungen usw. im dürftigen Mäntelchen der Biederkeit hier auszubreiten. Darauf reagiere ich gern mit Spott. Das dürfen Sie gern ebenfalls als unsachlich betrachten. Ich werde hier für nix bezahlt, und ein wenig Spaß muß schon wenigstens herausspringen.

Heitere Grüße

Thomas



Wetterhäuschen wurde auf Winterzeit umgestellt!



Da ist er wieder, der Herr Hellinger.

Leider wurde das Wetterhäuschen auf Winterzeit umgestellt und ich hatte noch nicht die richtigen Klamotten.

Ich würde nach der Trocknung eine 600 Watt IR-Heizung weiterhin empfehlen. Diese ist zwar für den Raum überdimensioniert, hat aber den Vorteil, dass die Aufheizzeit sehr schnell von statten geht. Der Preis liegt bei 390,00 EURO. Plattenfarbe Ral 9010. Oberflächentemperatur 90°C +/- 5°C. MAße 1100 x 550 mm. Die Kosten des Verbrauches dürften sich bei ca. 10 Cent in der Stunde einpendeln.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger Prohell



Ja, aber welcher Verbrauch,



auf ein Jahr bezogen, fällt in etwa an? Auf den Preis pro kwh haben wir uns ja nicht so richtig einigen können. Der Stundenverbrauch oder gar die Stundenkosten interessieren mich weniger, ich kann ja nicht abschätzen, wie oft das Teil in Aktion tritt. Sollten Sie weitere Angaben zum BV benötigen, bitte melden.

Grüße

Thomas



Verbrauch



Hallo Herr Böhme,

So - damit der Herr Hellinger wieder im Wetterhäuschen verschnaufen kann, gucke ich mal wieder heraus :-)

ich denke mal, wenn Sie nächstes mal im Autohaus Ihrer Wahl auftauchen um ein neues Auto zu kaufen, lassen Sie sich auch schriftlich geben, wieviel Benzin es im Jahr verbrauchen wird :-)

Ich rechne immer mit einem Preis von € 0,19/kWh, aber Sie können gerne auch 0,20 annehmen - das kommt ja wohl auf den Tarif an, den der Besitzer dieses Bades gerade hat.

Meine angegebenen 8h Einschaltzeit gelten als jährl. Durchschnitt von Okt-März (im Sommer wird ja nicht geheizt) und gelten für einen voll beheizten Wohnraum - das dürfte also wohl für dieses Bad ebenfalls ausreichen.

Also nochmal langsam für Sie: 180 Tage x 8h x 0,6 kWh x € 0,19 = € 164,16 jährliche Kosten :-)

Ich Stimme dem Herrn Hellinger zu - mehr Leistung bedeutet auch schnelleres Anheizverhalten.



Wärmestrahlung kein Kanikel



Wärmestrahlen einer IR-Heizung sind Photonen. Treffen Diese auf einen flüssigen oder festen Stoff, so werden Sie, wie bereits mehrfach erwähnt, zum Teil aufgenommen und zu einem Teil wieder abgegeben. Der Winkel in dem das Photon abgegeben (reflektiert) wird, ist nicht vorhersehbar. Es verhält sich ganz so wie ein Lichtstrahl. Leuchtet eine an der Decke hängende Lampe den Raum aus, so werden auch an den nicht direkt zu beleuchteten Ecken Lichtstrahlen auftreffen und den Teil der Umfassungsfläche erhellen. Natürlich nicht so intensiv wie bei einer Direktstrahlung.

Das sollte ein Hinweis für das oben gezeigte Badezimmerbild sein. Hier meinte Herr Böhme, die Strahlung würde den Fensterbereich nicht erreichen, da die Wärmestrahlung nicht wie ein Kanikel umherspringt. Zick Zack kann schon sein, aber immer in einer Richtung nach dem Auftreffen der Strahlung.



Wo Licht ist,



ist auch Schatten. Und der wäre, vorhersehbar, exakt der bewusste Korbbogen.

Ich verstehe nicht recht, warum das jetzt komisch sein soll, wenn ich eine Verbrauchsprognose will? Letztlich galt ja als einziges (oder hab ich was verpasst?) Argument pro Hell die Kosten. Bisher hab ich, vom Stellvertreter oder so, nur eine ziemlich wabbelige Zahl erhalten. Mit sowas tauche ich nicht in fremden Häusern auf.

Grüße

Thomas



Zahl



Was bitte war daran "wabbelig" ??





Statt sich hier mit der Betrachtung einzelner Photonen auf das dünne Eis der Strahlungsphysik zu begeben, kann man ganz ruhig bei der statistischen Betrachtung der Wärmestrahlung bleiben. Hier wird in erster Näherung die Strahlungsleistung im Quadrat zur Entfernung zur Strahlungsquelle abnehmen, weil von Wänden und dergleichen praktisch alles absorbiert wird.
Ihre Photonen werden sowieso doppelt gefordert: Einmal müssen sie, wie weiter oben erläutert, die Wände erwärmen, um Schimmelbildung zu verhindern und ein behagliches Wohnklima zu schaffen, und dann müssen sich die armen Kerle gleichzeitig auch noch reflektieren lassen, um die Restflächen zu erreichen.
Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass man nur dann warm hat, wenn die Heizung läuft und man sich direkt bestrahlen lässt (wie die Sonne im Winter), oder die Wände bleiben warm, weil die Hütte eben doch einigermassen gedämmt ist.

Als Verbraucher würde ich schon eine Verbrauchsabschätzung wollen. Selbstverständlich kann kein Händler den Verbrauch in meinem konkreten Fall auf das kWh genau vorhersagen, aber einige Vergleiche (typische Heizobjekte, bis auf die Heizquelle sonst alles gleich) sollten schon geboten werden können. Bei den Autos gibt es das - der Verbrauch wird streng standardisiert gemessen, damit man vergleichen kann. Bei Gebäuden ist es selbstverständlich schwieriger, weil Bausubstanz und Verbraucherverhalten nicht so einfach zu standardisieren sind. Unmöglich ist es trotzdem nicht.
Gibt es diese Zahlen nicht, wird das also seine Gründe haben, vermutet der nicht ganz naive Konsument.





Nur zu gerne würde ich von meinen Erfahrungen und den zuvor angebotenen Vergleichsmessungen berichten, doch sind die zugesagten Heizkörper von prohell noch nicht bei mir eingetroffen. Nur über eine echte Messung wären die bisher angegebenen Verbrauchswerte verifizierbar und glaubhaft.
Möglicherweise hat ja Herr Pulver zum weiter oben angegebenen Versuchsaufbau unter normalen Wohn-/Arbeitsbedingungen die entsprechenden Geräte zu Demonstrationszwecken übrig?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Testplatten



Sehr geehrer Herr Kornmayer,

ich schaue meistens nur am Wochenende auf diese Plattform da ich die ganze Woche unterwegs bin.

nehmen Sie doch einfach per Telefon oder email mit mir Kontakt auf. Ich werde Ihnen zu den Testzwecken die Platte dann zusenden.

Tel.: 09343-580315
Mail: info@prohell.de

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



@ Herrn Pulver



Wenn einer, den ich nicht gefragt hatte, mir nicht das sagt, was ich wissen wollte, ist das eine so unsichere Basis wie ein wabbeliger Pudding.

Gefragt war Herr Hellinger.

Grüße

Thomas



Verbrauch???????



Ich kann der Fragenstellung nicht ganz folgen. Was genau steht noch an Fragen offen?

Oder fragen Sie mich allen Ernstes, wie viel Sprit Ihr Auto im Jahr verbraucht, wenn Sie wissen, dass es auf 100 Km 6 Liter benötigt.

Meines Erachtens können Sie mit den angegebenen Daten alles Nötige berechnen.

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Nee,



das kann ich nicht.

"Das eigentliche Herzstück unseres innovativen Heizelementes ist die Energie-Effizient-Schaltung (EES), die durch eine einzigartige und patentierte Elektrotechnik gesteuert wird. Mit dieser Technik sind wir in der Lage, eine Heizleistung von 450 Watt auf bis zu 500 Watt Strahlungsleistung zu erhöhen und dies mit einem Verbrauch von nur 260 Watt."

Wenn überhaupt Einer Ihr Produkt einschätzen kann, dann sind ja wohl Sie das. Der Herr Pulver will Ihre Platten mit Zeitschaltuhr (technisches Niveau 50er Jahre) oder mit Thermostat verkaufen. Was aber ist "EES"? Das noch nicht patentierte Patent der Energieverdopplung? Hat das alles Einfluss auf die Einschaltzeiten? Sicher doch. Wie soll ich also wissen, wie lange Ihr Teil täglich so läuft?

Ich will nicht rechnen, sondern von Ihnen, Herr Hellinger, eine Prognose zum Jahresverbrauch. Wenn Sie das nicht können, dann sagen Sie das, statt hier mit einem hinkenden Autobeispiel zu kommen. Mit dem Auto kann ich pro Jahr 100 oder 100000km fahren. Im Bad sollen's aber konstant 22 Grad sein, ein Jahr lang, bei üblicherweise geschlossener Tür :-), durchschnittlicher Klimakurve außen. Der Bau ist oben beschrieben, wenn Sie noch mehr Angaben für Ihre Berechnungen benötigen, liefere ich die gern.

"Wir erreichen mit unseren Infrarotheizelementen eine Strahlung im Winkel von 180°C in den Räumen."

Was ich bezweifle. Und es widerspricht Ihrer Behauptung, bei Deckenmontage würde die Unterseite des Korbbogens erreicht. Da bräuchten Sie 270 Grad (Winkel, nicht °C).

Nicht überzeugt

Thomas



Kokoloris



Also - ihr könnt ja gerne weiter streiten oder Worte klauben - das ist doch alles kokoloris! Photonen hin oder her, Grad-Zahlen oder Abschalt-Vorrichtungen.....

Herr Hellinger hat ein innovatives System, was vielleicht wirklich etwas schwer vorherzusagen ist da es so ja noch nicht lange im Einsatz ist. Aber selbst wenn man jetzt mal das ganze ohne das 'EES' machen würde, wäre schon viel gewonnen!

So wie ich das berechnet habe mit 600W, so wird es ablaufen und so wird es funktionieren. Das kann ich aus Erfahrung behaupten. Probiert es endlich so aus und ihr werdet sehen!



22:45



Was für ein unentspanntes Statement. Herr Pulver, können Sie es verkraften, daß ich Sie nicht gefragt habe?

Verkaufsversprechen hätte ich schon gern vom Verkäufer, und da kommen Sie als Epigone nicht in Frage.

Grüße

Thomas



Akzeptiert



Jep - akzeptiert. Plaudert ruhig weiter - ich schau Euch dann mal zu :-) Vielleicht ergibt sich ja doch noch das Wunder, dass Ihnen, Herr Böhme, die herbeigesehnten Zweifel ausbleiben...

In der Zwischenzeit hol ich mir mein Salbung von höchst zufriedenen Kunden ab, die auch erst mit einer oder zwei Platten begonnen haben und nun 'süchtig' danach sind :-)





Ich erlaube mir, die Aussage von Herrn Kosack (der Forscher an der TU, siehe mein Beitrag hier vom 28.8.2010) hier nochmals zu zitieren:

"Durch falsche Anwendung der strahlenphysikalischen Gleichungen wird vielfach behauptet, dass von
Infrarotstrahlern mehr Strahlungsleistung abgegeben als in Form elektrischer Leistung zugeführt wird.
Der Infrarotstrahler wäre dann ein Perpetuum Mobile, d.h. es wäre ein Verstoß gegen den
Energieerhaltungssatz der Physik. Solche Aussagen sind unsinnig bis unseriös."

und, zu finden auf der proHell Webpräsenz:
"Das eigentliche Herzstück unseres innovativen Heizelementes ist die Energie-Effizient-Schaltung (EES), die durch eine einzigartige und patentierte Elektrotechnik gesteuert wird. Mit dieser Technik sind wir in der Lage, eine Heizleistung von 450 Watt auf bis zu 500 Watt Strahlungsleistung zu erhöhen und dies mit einem Verbrauch von nur 260 Watt."

Herr Kosack wurde von Dirk, der inzwischen Pulver heisst, zuerst genannt.
Das Duo Pulver&Hellinger sollte seine Zusammenarbeit doch wohl noch etwas optimieren. Das hier ist ein Eigentor.

In dem Zusammenhang verständlich wird auch der unter "Garantieerklärung" bei proHell.de zu findende Hinweis
""Die Garantie ist ferner ausgeschlossen, wenn (...) der Fehler auf lokale Verhältnisse des Kunden zurückzuführen ist."
Offenbar funktionieren die Dinger bestenfalls manchmal - ein Händler, der von seinem Produkt überzeugt ist, schreibt so etwas jedenfalls nicht.

@Thomas: Falls Du es wirklich noch nicht gemerkt haben solltest: Hier ist Hopfen und Malz verloren ...



Der Zeitfaktor!



Der Zeitfaktor darf und kann nicht außer acht gelassen werden. Diesen Fehler machen in der Regel alle.

Strahlungswärme ist definitiv was anderes als Konvektionswärme. Diesen Unterschied habe ich bereits erklärt.

Der EES sorgt dafür, dass die Heizelemente nur dann in Betrieb sind, wenn Sie benötigt werden um eine konstante Wärme zu halten.

Was ist da nicht zu verstehen. Ich sage doch nicht, das ich aus 260 Watt eine Strahlungsleistung von 500 Watt bringe.

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf das brownsche Gesetz hinweisen.

Wäre für Sie, Herr Paulsen, ein kleiner Hinweis sich mal damit zu befassen.

Und lasst doch bitte mal Herr Pulver in Ruhe, er ist einfach überzeugt und ein Anwender. Zudem hat er zufriedene Kunden.

Ich schließe mich Herrn Pulver an und werde weiter Diskussionen beenden.

Wenn jedoch noch Fragen offen sein sollten, so beantworte ich diese gerne über info@prohell.de

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Diesen



unglaublichen Firlefanz wie aus 300 Watt 600W werden kann mann wirlich keinem zumuten.

Den elektrischen Infrarotstrahlern ist hier was wirklich bemerkenswertes gelugen.

Wie Jens schon schreibt" Perpetuum Mobile, d.h. es wäre ein Verstoß gegen den Energieerhaltungssatz der Physik"

Ich kann diesen gebetsmühlenartige runtergebetenen Quatsch nicht mehr lesen!



Schade,....



...ich hatte wirklich gehofft, dass über Herrn Kornmayer und Herrn Böhme endlich mal eine unabhängige Prüfung dieser Elemente gibt.
Wird wohl doch nichts.
Ich suche nämlich nach einer Möglichkeit mein Bad zusätzlich zu heizen. Ein größerer Konvektor passt nicht, bleibt also nur eine Innenwand mit Wandheizung zu belegen. Oder vielleicht doch die besagten Dunkelstrahler?

Grüße
Jörg





Ich nehme an, das Herr Dr.-Ing. Peter Kosack nicht so erfreut sein dürfte, lese ich doch auf seiner Projekt-Homepage:

"Warnhinweis
Aus konkretem Anlass müssen wir darauf hinweisen, dass die Forschungsergebnisse und sonstigen Informationen auf dieser Internetseite von unseriösen Anbietern von Elektroheizungen zu Werbezwecken mißbraucht werden. Im Verdachtsfall bitten wir um entsprechende Informationen."



Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





@Christoph Kornmayer:
Das wurde hier schon Ende August diskutiert, seither wird die Studie von den Herren nicht mehr bemüht.

Stimmt schon, das Thema wird inzwischen etwas lang.



Abschließend konstatiere ich:



Herr Hellinger ist nicht willens oder in der Lage, eine Prognose aufzustellen, was das besagte Bad in einem Jahr an Strom verheizt.

Mein Prädikat für seine Heizkörper: Nicht empfehlenswert.

Grüße

Thomas



kW = kW ?



Ich wollte mich nicht mehr einmischen, muss aber doch etwas klarstellen:

Ich bin mit Herrn Hellinger nicht verheiratet, kenne seine AGB's nicht und habe die EES weder erfunden noch bis jetzt abschließende Ergebnisse über deren Leistung.

Ihr redet hier aneinander vorbei! Man muss deutlich unterscheiden zwischen Leistung kW Stromaufnahme eines elektrischen Gerätes und der Leistung von Wärmestrahlung in kW.

Die Strahlleistung definiert die abgegebene Wärme eines Körpers oder einer Oberfläche. Das bedeutet im diskutierten Falle lediglich folgendes: Die Oberfläche der Heizung des Herrn Hellinger wird mit Strom aufgeheizt - dabei dabei wird elektrischer Strom verbraucht, welcher ja bekanntlich in kW angegeben wird. Die Heizung strahlt dabei entsprechend Wärmeleistung (wieder in kW angegeben) ab.
Wenn nun die Oberfläche die gewünschte Temperatur erreicht hat (ca. 95 °C), dann schaltet die Elektronik die Stromzufuhr aus - es wird fortan kein elektrischer Strom mehr benötigt - also fließen dann auch keine kW mehr über den Zähler :-) Die Oberfläche der Heizung jedoch wird ja mit dem Ausschalten des Stromes nicht schlagartig kalt, sondern bleibt noch warm und sinkt in der Temperatur langsam ab. In dieser Zeit strahlt Sie aber noch Wärmeleistung (wieder kW) ab! Wenn die Temperatur zu sehr gesunken ist (ca. 75 °C), dann schaltet die Elektronik die Stromzufuhr wieder ein.

Auf diese Weise passiert das, was Herr Hellinger erklären will und im Grunde genommen für jede Strahlungsheizung mehr oder weniger gilt: Auch während des abgeschalteten Stromes wird noch Wärme abgegeben. Auf diese Weise werden im Verhältnis zur Stromaufnahme mehr kW abgegeben als von der Heizung in elektrischer Energie aufgenommen. Wenn die Heizung also im Verhältnis 1:1 ein- und ausgeschaltet ist, dann ist sie während einer Stunde Wärmeabgabe nur 1/2 Stunde eingeschaltet :-) und hat so nur die Hälfte an Strom verbraucht.

Sicherlich sinkt die Strahlleistung beim Absinken der Temperatur etwas - aber das zu berechnen ist mir jetzt zu lästig, das kann gerne jemand anderes tun. Fakt ist - Herrn Hellingers Heizungen im Gegensatz zu anderen Infrarot-Heizungen wesentlich kürzer pulsieren. Wie hoch der Einspareffekt dadurch ist, kann ich im Moment noch nicht abschließend sagen - ich teste noch. Und wenn das Ergebnis nicht gut sein wird, werde ich das hier auch sagen - da bin ich Herrn Hellinger nichts schuldig!

Übrigens: Bei Marmorheizungen ist das ähnlich :-) Und die sind bekanntlich schon länger erfolgreich im Einsatz.



Ihre Aussage ist abmahngefärdet!



Zu Christoph Kornmayer.

Mit welcher Studie und von wem wurde hier Werbung betrieben?

Auch wenn Ihr etwas eingeschränktes Denkvermögen im Bezug auf Infrarotheizung eine klare Sicht der Dinge nicht zulässt, sollten Sie doch bitte Ihre Worte bedacht wählen.

Ich kenne diese Studie und teils auch die Personen die diese Studie durchführten und ermöglichten. Ich bin mir jedoch nicht bewusst, mit dieser hausieren gegangen zu sein oder gar für Werbezwecke zu nutzen.

Ich erlaube mir zu sagen, dass Sie durch Ihre Art, einen Beitrag zu leisten, ganz schön auf den Putz hauen. Haben Sie als Architekt jemals Strahlungsheizungen eingeplant oder sich, außer hier im Forum, einmal damit auseinander gesetzt. Ich glaube kaum! Es wäre für Sie jedoch sinnvoll dies in naher Zukunft zu tun, denn die Zukunftheizung, auch wenn es bestimmte Leute nicht wahrhaben wollen, ist die
!!!STRAHLUNGSHEIZUNG!!!!



Zu Thomas W. Böhme

Es ist für viele Leser nicht hilfreich was Sie empfehlen lieber Herr Böhme, es ist wichtig was Ihre Testphase im besagtem Bad hervor bringen wird.

Ich bin immer noch gerne bereit Ihnen eine IR-Platte zur Verfügung zu stellen.

Und nun hier der ca. KW Verbrauch für das Badezimmer im Jahr.

Der Verbrauch liegt etwa bei 720 KW bei einer Raumtemperatur von 22°C.

Die Betriebskosten liegen etwa bei 130,00 EUR.

Inklusiv Mauertrocknung und Schimmelpilzentlastung.

Aber beachten Sie bitte, das wir hier von einem feuchten Mauerwerk sprechen. Sollte die Trocknung durchgeführt sein, verringert sich der Verbrauch. Ich könnte mir vorstellen, dass sich der oben erwähnte Verbrauch noch um eindrittel verringert.

Die Werte beruhen auf einen Betrieb mit Thermostat. Die Heizung sollte in den ersten Wochen im Dauerbetrieb laufen. Danach mit Nachtabschaltung.

Es sollten am Anfang, bis die Wände trocken sind, Messungen der relativen Luftfeuchtigkeit und der Raumtemperatur durchgeführt werden. Vor und nach dem Stoßlüften! Die Datenaufnahme der Außentemperatur und Feuchtigkeit sind ebenso relevant.

Ein ebenso wichtiger Hinweis sind die Verbrauchsdaten in der ersten Zeit. Und wenn Sie Herr Böhme das alles durchführen, und die Daten hier immerwieder einbringen, so hätten wir doch einen bislang nicht dagewesenen Dauertest, den alle Leser interessiert . Wäre mit Sicherheit eine Bereicherung für das Forum.

Und ich werde die Platte sponsern.

Ist das ein Deal?

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



@ Herrn Pulver



Was für eine Krüppelphysik:

"Auf diese Weise passiert das, was Herr Hellinger erklären will und im Grunde genommen für jede Strahlungsheizung mehr oder weniger gilt: Auch während des abgeschalteten Stromes wird noch Wärme abgegeben. Auf diese Weise werden im Verhältnis zur Stromaufnahme mehr kW abgegeben als von der Heizung in elektrischer Energie aufgenommen. Wenn die Heizung also im Verhältnis 1:1 ein- und ausgeschaltet ist, dann ist sie während einer Stunde Wärmeabgabe nur 1/2 Stunde eingeschaltet :-) und hat so nur die Hälfte an Strom verbraucht."

Ist Ihnen nicht klar, das andererseits während der Aufheizphase mehr Elektroenergie verbraucht wird, als Wärmestrahlung abgegeben? Ich habe schon originellere Ansätze in Sachen "Erschaffung von Energie" gesehen.


"Übrigens: Bei Marmorheizungen ist das ähnlich :-) Und die sind bekanntlich schon länger erfolgreich im Einsatz."

Ja klar. Verkauft von windigen Vertretern im Direktvertrieb. Erfolgreich für den Hersteller. Kurz nach der Wende schwappte diese Mischpoke hier herüber. Und die Omis und Opis wollten endlich die freiheitlich demokratische Wärme. Mein Beispiel: 2000DM für ein Teil mit angeblich 1600 Watt. Billigste Heizwendeln, billigster Stein, gratis der Duft von verbranntem Staub. Ich hab 2 solche Teile dann 1996 von älteren Herrschaften für je 50 DM abgekauft, die zukünftig eine richtige Heizung wollten. Als Behelfsheizung während der Bauarbeiten für mich ausreichend, danach entsorgt. Offenbar fehlte mir der Sinn für diese besonders gemütliche Gemütlichkeit.

Grüße

Thomas



@ Herrn Hellinger



Auch wenn Sie Herrn Kornmayer jetzt nicht mehr mögen sollten, von Strahlungsheizungen, also von Niedertemperatur-Flächenheizungen, versteht er sicher mehr als Sie. Lesen Sie ruhig seine Beiträge hier im Forum.

Die Sache mit der gesponserten Platte wird geprüft, es gibt noch andere Optionen. Jedoch war die Frage, was wohl verbrauchstechnisch bei durchgängig 22 Grad herauskommen mag.

Grüße

Thomas



kW



@H.Böhme:

Ihr Zitat "Ist Ihnen nicht klar, das andererseits während der Aufheizphase mehr Elektroenergie verbraucht wird, als Wärmestrahlung abgegeben? Ich habe schon originellere Ansätze in Sachen "Erschaffung von Energie" gesehen."

Ich habe eigentlich nicht die erste Aufheizphase gemeint, sondern die Phasen zwischen den Heiz-Impulsen. Hier wird nur
recht kurz Strom benötigt, um die Temperatur wieder anzuheben.

Was die Messungen des Bades betrifft, empfehle ich als Geräte die von TVA - habe ich hier auch als Dauermessinstrumente im Einsatz. Damit lässt sich in beliebigem Abstand Temperatur und Luftfeuchtigkeit protokollieren und dann per PC die Daten auswerten.



Und wo...



...ist der Unterschied? Ihre lustige Energieverdopplung ist schlicht falsch, egal in welcher Phase.

Frohes Schönrechnen

Thomas

P.S. Das erinnert mich an die versunkene DDR-Ökonomie. Um Kleingärtner zu ermutigen, rares Obst und Gemüse in den Handel zu bringen, kauften staatliche Läden selbiges zu höheren Preisen auf, als sie es dann vorn über den Ladentisch verkauften. Kauft man dann seine eigenen Stachelbeeren wieder auf, und bringt sie nochmal nach hinten... Pfiffige sollen den dinglichen Warenfluß auch gleich ausgelassen haben, und die Geschichte nur in den Büchern passieren lassen. So kann man ein Kilo Stachelbeeren mehr als verdoppeln, ohne, daß sie jemand je gesehen hätte.

Davon können Sie lernen, Herr Pulver. Eine Verdopplung der energetischen Ausbeute muß nicht das Ende der Fahnenstange sein!



Nie davon gesprochen



Lieber Herr Böhme,

sowohl in den Fragen der Wärmeenergie als auch der Marktwirtschaft scheinen Sie ein ewig gestriger zu sein - dauernd mit dem Blick auf die DDR.

Ich habe übrigens NIE von der Verdoppelung der Energie gesprochen. Aber es gibt mit Sicherheit Potential, Energie möglichst effektiv zu nutzen. Das tut Strahlungswärme ohnehin schon in sich - ob und wieviel die EES von Herrn Hellinger dazu beiträgt habe ich hier noch nicht bemessen!
Selbst wenn nicht - die Tatsache dass die Heizungen mit Strahlungswärme arbeiten sprechen schon für sich!

Kennen Sie das Buch "Falsch geheizt ist halb gestorben" von Alfred Eisenschink bzw. haben evtl. sogar darin gelesen?
Wenn nicht - empfehle ich dieses als Pflichtlektüre - dann können Sie mitreden, vorher leider wohl nicht.



Drunter und Drüber



jetzt muss nach über 240 Beiträgen Herr Eisenschink von den Sancal-Fußleisten für die Elektroheizungen in die Bresche springen. Wer den nicht gelesen hat darf also nicht mehr mitreden, mit Verlaub, es scheinen die Argumente auszugehen. Die Summe der Beiträge zeichnet eher ein trauriges Bild der Branche und letztlich bleibt unbeantwortet, was solch einen Verkaufsbetrieb zum Fachbetrieb mach, welchen Meister man erwerben bzw. welche Ausbildungen/Qualifikationen man benötigt um solch einen Fachbetrieb leiten zu dürfen.

Strahlende Geschäfte, wünscht aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





"Mit dieser Technik sind wir in der Lage, eine Heizleistung von 450 Watt auf bis zu 500 Watt Strahlungsleistung zu erhöhen und dies mit einem Verbrauch von nur 260 Watt"

Wer so etwas wirklich erfunden und zum Laufen gebracht hat, muss wohl nie mehr im Internet anderen Leuten Heizkörper verkaufen.

Für die EES-Verkäufer auch eine Literaturempfehlung: irgend ein Physikbuch für die Grundschule, Kapitel Energieerhaltungssatz ("von nix kommt nix", Robert Mayer 1842)



Na, Herr Pulver,



wenn jemand ein Gedächtnis hat, und sich seiner Vergangenheit nicht schämen muß, ist er
kein "Ewiggestriger". Er erkennt aber vielleicht ein wenig schneller das Strickmuster diverser Betrügereien.

Sie haben offenbar kein Gedächtnis. Das hilft natürlich enorm beim Verkaufen zweifelhafter Objekte.

"Ich habe übrigens NIE von der Verdoppelung der Energie gesprochen."

Das behauptet aber der Herr Hellinger auf seiner Seite (ok, von 260 auf 500 ist knapp unter dem Doppelten), und Sie versuchen mit unverstandenem Wirrwar und falschen Behauptungen dieses Mysterium zu erklären:

"Auf diese Weise werden im Verhältnis zur Stromaufnahme mehr kW abgegeben als von der Heizung in elektrischer Energie aufgenommen."

"kW = kW ?"

Vielleicht ist Dirk = Klaus, aber immer ist kW=kW, egal in welcher Energieform.

Die Märchenonkels von Eisenschinck's Truppe habe ich hier im Forum schon Märchenonkels genannt, als bestimmte, hier nicht genannt werden sollende Vertreter noch mit Staubsaugern durch die Vorstädte tingelten.

Grüße

Thomas



Zum letzten Mal!



Ich sag' es noch einmal und zum letzten Mal: Ich verkaufe bis jetzt nicht die Heizungen von Herrn Hellinger noch bin ich an der Entwicklung beteiligt. Das einzige was ich sagen kann, dass er Strahlungsheizungen herstellt, und versucht möglichst effektiv die Wärme in den Raum zu bringen. Ob mit oder ohne EES - selbst wenn wir hier von 'normalen' Strahlungsheizungen sprechen, welche nichts 'verdoppeln' o.ä. glauben Sie ja nicht daran, dass die angegebene Energie für die besagten Objekte ausreicht. Man kann es Ihnen also sowieso nicht recht machen.

Interessant nur, dass zu mir regelmäßig Kunden kommen, die z.B. vor 1 Jahr 2 oder 3 Platten 'auf Probe' gekauft haben und nun so zufrieden sind, dass Sie nun den Rest Ihrer Häuser ausrüsten und nebenbei begeistert in Ihrem Bekanntenkreis die Werbetrommel rühren. Irgendwoher muss diese Zufriedenheit doch kommen oder ??? Das ist ein Faktor der bei all dieser KW-Rechnerei wohl ganz vergessen wird.

Es bleibt mir also nur zu sagen: Träumen Sie weiter, wenn Sie meinen, dass diese 'Elektroheizungen' ach so verschwenderisch und zu nichts nutze sind außer den Stromzähler zu quälen. Derweil leben immer mehr Menschen in angenehmer Strahlungswärme und sparen dabei auch noch eine Menge Geld.

Ich wette mit Ihnen: Wenn wir uns den Heizungs-Markt in 5 oder 10 Jahren nochmals betrachten, dass dann der Anteil der sog. Infrarot-Heizungen beträchtlich zugenommen hat. Dann darf man sich fragen, ob sich da alle begeistert verirrt haben???

Nebenbei bemerkt: Ich erfasse hier in meinem Musterhaus in eine Heizsaison weit über 20.000 Messwerte - die sprechen für sich! Bieten Sie mir das erst mal aus Ihrer Ecke des Rings an - dann sehen wir weiter! Ich kann Ihnen sogar sagen wie Sie das anstellen sollen - aber ich vermute, Sie hätten gar kein Interesse daran eine Heizung kritisch zu messen - sie lesen lieber gläubig weiter in den Schulbüchern aus 1870 :-)



Willst Du kein Käufer sein --



-- schlag ich Dir den Schädel ein !



Herr Pulver,



ich habe nie bestritten, daß es warm werden kann. Fraglich ist der Preis im Vergleich zu einer anderen "Infrarot" oder besser Strahlungsheizung wie FBH oder WH. Ihre Messwerte in Ehren, aber eine Vergleichbarkeit mit anderen Heizungsformen können Sie nicht bringen, und was sie mit Ihrer speziellen Form von "Vertreter-Physik" oder auch "Verdrehter Physik" dann daraus machen; ich will's gar nicht wissen.

Ach ja, der Energieerhaltungssatz ist von 1841; gleichwohl findet er sich auch heute noch in den Physikbüchern. Unverändert. Googeln Sie doch 'mal ein bisschen.

Grüße

Thomas



Energieerhaltungssatz



Ich zweifle den Energieerhaltungssatz ja gar nicht an, da würde ich ja Naturgesetze ausser Kraft setzen!

Ich will darauf hinaus, dass die hineingesteckte Energie (Strom) nicht immer zum selben Ergebnis bezgl. der abgestrahlten Wärme-Energie führt!

Beispiel:

Die Strahlungsenergie errechnet sich wie folgt:

Leistung = Emissionsfaktor * Fläche * (Temperatur ^ 4).

Stellen Sie sich eine Platte aus Metall vor, die von hinten mit einem elektrischen Heizleiter erhitzt wird. Dieser Heizleiter hat feste Eigenschaften - nehmen wir jetzt mal an, der hat eine Leistung von 0,6 kWh.

Nun kann man gemäß der Fläche und des Emissionsfaktors des Blechs die Strahlleistung ausrechnen.

Nehmen Sie jetzt an, sie bauen den Heizleiter hinten weg und setzen den selben hinter eine andere Platte die entweder dicker ist oder sogar aus einem anderen Material.
Wenn Sie dann den Heizleiter in die Steckdose stecken, dann wird er wieder 0,6 kWh verbrauchen. Die Zweite Platte aber wird durch die anderen Eigenschaften eine andere - evtl. kleinere - Strahlungsleistung aufweisen. Entweder sie ist dicker und die Oberflächentemperatur wird dann nicht so hoch oder das Material hat einen anderen Emissionsfaktor, was wiederum eine Veränderung der Strahlleistung ergibt.

So - nun sagen Sie mir also, dass in beiden Fällen eigentlich das gleiche herauskommen soll, weil ja hinten exakt gleich viel Energie hineingeschoben wird ???

Ich weis wohl - dass die Energie dann z.B. im Material gespeichert wird (dickere Platte). Wo die Energie allerdings bleibt, wenn nur das Material der Platte anders ist, wäre noch zu besprechen.

Also - mir geht es darum, dass gewisse Parameter der Materialien eine Veränderung der Strahlungsleistung nach sich zieht. Und genau hier will man ja ansetzen, weil nach heutigem Stand der Technik mit Sicherheit noch nicht das Optimum erreicht ist. Herr Hellinger versucht es auf eine andere, neue Weise - aber das ist ja auch nur eine Art es zu versuchen.

Bitte um Aufklärung, was Sie zu dem eben genannten Versuchsaufbau zu sagen haben!



Quatsch



Elektrische Heizsysteme wandeln nahezu verlustfrei EE in Wärme um. Dazu brauchts kein unsinniges Expriment. Tun Sie doch nicht so, als müssten Sie das Fahrrad zum 100sten Male erfinden.

Wenn Sie vorne 1 kW elektrisch reinstecken, kommt hinten etwa 1 KW heraus. Da unterscheiden sich wundersame Platten nicht vom konventionellen Bügeleisen. Auch das hat im Übrigen einen Thermostat.

Ob ich von einer Marmorplatte oder einer Blechplatte angestrahlt werde, ist bis auf unterschiedliche Aufheizzeiten Wurst, energetisch ändert sich nichts.

Grüße

Thomas





Es gibt genau vier Möglichkeiten, wo die elektrische
Energie hin kann:
- Speicherung der Energie in der Platte entsprechend
ihrer Wärmekapazität
- Wärmeableitung durch Kabel, Wandmontage etc.
- Abstrahlung
- Wärmeabgabe durch Konvektion

Durch die Materialwahl und den Aufbau kann man die
Anteile in gewissen Grenzen verändern, aber am Ende
kommt genauso viel im Raum an (und wird letztlich nach außen abgegeben), wie an elektrischer Energie aufgenommen wird.
Wenn die Platte bei 95 Grad abgeschalten wird, wird
sie genauso viel Energie abstrahlen und sonstwie
abgeben wie eben in dem Material gespeichert ist, das
sich auch durch Abstrahlung abkühlt. Das muß man halt
nachher wieder entsprechend aufheizen, um auf 95 Grad
zu kommen, wenn man diese Temperatur nicht permanent
halten will. Da hilft auch keine noch so schlaue Elektronik ... Wenn man die Maximalleistung der Platte
nicht braucht, ist es im Sinne der Ausbeute an
Strahlungsenergie natürlich sinnvoll, diese gepulst zu
betreiben, d.h. nicht permanent auf einer mittleren
Temperatur zu halten, sondern die Temperatur zu
variieren (wenn es z.B. vorteilhafter ist, wenn die
Platte in einem Gedankenexperiment die halbe Zeit
95 Grad bzw. 65 Grad Oberflächentemperatur hat, statt
den Mittelwert von 80 Grad). Vielleicht ist das ja
der schlichte "Zauber" hinter dem beantragten Patent.
Ob etwas als patentiert beworben werden darf, wenn das
Patent noch nicht veröffentlicht ist, wissen andere
besser als ich.



Chaotische Molekularbewegung in Richtung bringen!



Die Herren Schlau, Ichweiswas und Ichweismehr sollten sich bemühen etwas tiefer in die Physik zu schauen und alte Physikmuster überdenken.

Diese angewandte Physik in unseren IR-Heizmodulen wird bereits seit Jahren in der Nano-Technik verwendet. Wenn die Herren schon mitreden möchten, dann bitte nach dem heutigen Stand der Physik.

Moleküle können sich durch den sogenannten "Brown'schen Motor " bei einem sich zeitlich verändernden sägezahnförmigen Energiefeld mit Hilfe der Brown'schen Bewegung gezielt in eine Richtung bewegen. Im Mittel wirkt dabei keine Kraft auf die Teilchen. Es ist aber wichtig, dass die Sägezahnform nicht ganz symmetrisch ist. Als Motor mit einem effektiven Wirkungsgrad wird diese Anordnung dann wirksam, wenn bei zusätzlich angelegter externer Last Arbeit verrichtet wird.


1: Ein Teilchen ist in der Mulde eines sägezahnartigen Energiefeldes gefangen. Seine thermische Energie reicht nicht aus, sich zu befreien.

2: Wird das Energiefeld abgeschaltet, sorgt die Brown'sche Bewegung des Teilchens dafür, dass sich das Teilchen nach links oder rechts bewegt. Im vorliegenden Fall bewegt es sich auf Grund des kürzeren Weges zum nächstliegenden Energieberg mit etwas größerer Wahrscheinlichkeit zufällig nach links.

3: Befindet es sich an der richtigen Position, wenn das Energiefeld wieder eingeschaltet wird, so rutscht es den Energiewall herunter und wird in einer Energiemulde weiter links gefangen.

Der Trick funktioniert dabei wie folgt: Wenn das Energiefeld eingeschaltet wird, sorgt es dafür, dass sich die Teilchen in seinen Mulden sammeln. Dort sind sie gefangen. Wird das Energiefeld nun ausgeschaltet ist, so bewirkt die Brown'sche Bewegung, dass die Teilchen auseinanderdriften. Einige gelangen dabei so weit, dass sie im nächsten Energietal landen, wenn das Energiefeld wieder aktiv ist. Bei periodischem Ein- und Ausschalten des Energiefeldes wird die Richtung mit dem kürzerem Weg zwischen Mulde und Berg etwas bevorzugt, womit im Mittel eine gerichtete Bewegung realisiert wird. Auf diese Weise können Teilchen von Tal zu Tal marschieren und bewegen sich im Mittel gerichtet.

Auch bei Brown'schen Motoren werden die Gesetze der Thermodynamik nicht verletzt. Diese beziehen sich nur auf Systeme, die sich im so genannten thermodynamischen Gleichgewicht befinden, bei denen es von außen keine Störungen gibt. Beim Einschalten des Energiefeldes wird aber genau dieses Gleichgewicht gestört. Das Teilchen wird auf eine höhere Energiestufe gehoben und daher handelt es sich um kein Perpetuum Mobile.

Somit verabschiede ich mich nun aus diesem Forum und wünsche den Herren noch eine schöne Zeit mit Ihren doch wohl überholten Aussagen.

Herzlichst
Klaus Hellinger ProHell



Herr Hellinger!



Nano Technik? Energiewall, sägezahnartigen Energiefelder, Energiemulden und Ernegietäler.

Was soll denn dieser Quatsch!!

Es es hier schon so oft gesagt woren: Es kann nicht mehr rauskommen als reigesteckt wird. Das entspricht den allg. annerkantten Regel der Pysik und nicht dieser nicht nachvollziehbarer sonderbaren Energieanreichung die Sie uns hier weismachen wollen.

Wenn Sie keine weiteren Benachrichtigungen zu diesem Thema möchten, klicken Sie hier: Ich werde diese Funktion jetzt das erste mal nutzen.

Ich bin dann mal weg!





Hier die Zitate von Herrn Hellinger im Kontext:
http://www.weltderphysik.de/de/8047.php

Für Anwendungen im Bereich von Fluiden (miniaturisierte
Pumpen für analytische Zwecke) und Experte mit Bose-Einstein Kondensaten hab ich davon auch schon
gehört, aber was das für eine Heizplatte bringen soll, wird mir daraus auch nicht klar, aber soll es wohl auch nicht ...





NanoTechnik

oh, da war der andere Jens schneller.

Herr Hellinger hat der Einfachheit halber alles weggelassen, was auch noch in diesem Artikel steht, aber nicht ins Verkaufskonzept passt.

... so wirds dann wohl auch nix

Schade, denn einfach nur schlecht wären Heizstrahler ja nicht, aber so wird der Sache nun wirklich nicht gedient. Wer Wunder will, geht besser in die Kirche.



Höchst amüsant.



Wenn's auch nicht belehrt, so erheitert's doch.

Grüße

Thomas



Niemals



Also zwei Dinge werd ich noch los, bevor ich mich auch hier verabschiede:

1. Es ist nicht ganz egal ob Blech oder Stein strahlt - nicht umsonst wird die Strahlungsleistung nach der Bolzmannschen Formel u.a. durch den sog. Emmissionsfaktor bestimmt. Und der ist nunmal bei unterschiedlichem Material auch unterschiedlich hoch - das ist ja nun wirklich das kleine 1x1 der Thermophysik. Hier bitte ich doch wirklich die Herren Superschlau nochmal nachzulesen: EMMISSIONSFAKTOR

2. Es ist nicht gleich Reingesteckt=Rausgekommen!
Das kann man schon in der Praxis leicht feststellen wenn man entweder einen 2000W Heizlüfter oder eine 2000W Strahlplatte laufen lässt. Beim ersteren wird's schnell warm und auch wieder schnell kalt. Bei der Strahlplatte ist die Wärmeausbeute etwas nachhaltiger. Das ist auch der einzige Grund, warum man in Altbauten mit Strahlungsheizungen so gute Heizwerte erziehlt. Mit herkömmlichen Konvektionsheizungen sind die Verbrauchswerte deutlich höher!

Wer diese beiden Grundregeln der Strahlungsheizungen nicht anerkennt, der will von denen sowieso nichts wissen und der muss dann auch nicht mitreden!

So - ich verabschiede mich auch - habe schönere Dinge zu tun als mich wochenlang vor Leuten zu erklären, die das ganze sowieso kategorisch nicht verstehen wollen!

Tschüss



Tschüss



Nun gilt also wieder: Wissen statt Glauben.

Frohes Fest, Herr Pulver

Thomas





Zu 1. daran zweifelt niemand, hatten wir schon am 26.8.2010 in diesem Thema
Zu 2.
2a) Es gilt IMMER rausgekommen = höchstens soviel wie hineingesteckt. Steht weiter oben auch schon.
Soviel zum Theman "Nachlesen"

2b) das mit der Praxis ist eine Behauptung von Ihnen, die zu beweisen Sie schon lange gebeten werden.



Interview



Ich habe einen interessanten Ausschnitt eines Interviews mit Prof. Dr. Claus Meier gefunden, der das kürzlich hier diskutierte Thema INPUT = OUTPUT sehr anschaulich erklärt - von einem Fachmann:

Prof. Meier:
Der Heizeffekt bei der Strahlungsheizung wird allein durch temperierte Flächen erreicht, die einfach als
warme Oberflächen strahlen. Wie es zur Erwärmung dieser strahlenden Oberflächen kommt, ist dabei
zweitrangig. Dies kann durch Warmwasser, aber auch durch Strom erfolgen.
Dieser nur indirekt erzielte Heizeffekt führt nun aber zu einer gravierenden Fehleinschätzung, die die ganze
Malaise bei der Behandlung der Strahlungsheizung erst heraufbeschwört:
Die für die abzugebende Strahlungsleistung (Output) notwendige Oberflächentemperatur erfordert eine
Eingangsleistung (Input), die z. B. bei Strom stets mit einem Stromzähler gemessen wird und die nun geringer
ist als die nach Stefan-Boltzmann ermittelten Strahlleistungen. Und nun wird messerscharf geschlossen: Die
maximale Ausgangsleistung (Output) könne doch nicht größer sein als die Eingangsleistung und beruft sich
dabei auf den 1. Hauptsatz der Thermodynamik (Energieerhaltungssatz).
Dies anzunehmen aber ist voreilig und sogar ein Trugschluss.
Die Ausgangsleistung hängt nicht vom eingespeisten Strom ab, denn es strahlt ja nicht der Strom, sondern
allein die Oberfläche durch emittierte Photonen und diese Leistung ist nach Stefan- Boltzmann proportional zu
T4. Durch diese nicht zu rechtfertigende Gleichsetzung entsteht immer ein Leistungs-Unterschied, der dann
sogar zu dem bekannten Ausspruch führt: ”Ein Perpetuum mobile gibt es nicht”. Dabei wird nicht bedacht,
dass in der Quantenphysik, und bei der Strahlungsheizung handelt es sich um Quantenphysik, das
”abgeschlossene System” natürlich das Atom mit einbeziehen muss - und damit bleibt auch der
Energieerhaltungssatz gewahrt. Man denke nur an die Einsteinsche Formel E = m c2. Insofern wird dieses
Argument hinfällig. Der Siegeszug der Strahlungsheizung jedenfalls wird dadurch nicht aufzuhalten sein.

Damit ist eigentlich alles (!) gesagt.





Im wissenschaftlichen Bereich ist es üblich, bei Zitaten
auch deren Quelle anzugeben und vorzugsweise Publikationen
aus anerkannten Journalen zu verwenden, die einem Peer
Review unterliegen (d.h. drei Fachkollegen lesen eine
Publikation bevor sie die Öffentlichkeit erreicht und es
gibt ggf. mehrere Korrekturrunden wobei die Referees
dem Autor gegenüber selbstverständlich anonym bleiben).

Wenn ich das Zitat hier lese, kräuseln sich meine Fußnägel
(was soll da jetzt auch noch E=mc2 hier ...) aber man kann dem Herrn auch Unrecht tun, wenn er aus einem
Bildzeitungsinterview zitiert wird ...

Ansonsten können auch Profs bisweilen ziemlichen Mist
erzählen, speziell wenn sie sich zu Randgebieten ihres
Fachs äußern.





Hallo Herr Pulver,

werden die Geräte tatsächlich bei 90°C Oberflächentemperatur betrieben wie das oben geschrieben steht?

Anne



Prof. Meier



@Jens

Zur Person des Professors:
Prof. Dr.-Ing.
Claus Meier,
Jahrgang 1932,
Architekt SRL,
Studium TU Berlin.
Tätigkeit im
Industriebau.
Assistent am Institut für Städtebau TU
Berlin (Promotion, Habilitation),
Lehrtätigkeit an der TU Berlin bis
1997. Leiter des Hochbauamtes
Nürnberg, Wissenschaftlicher Direktor
am Baureferat Nürnberg bis 1997.
Mitglied des Beirates für
Denkmalerhaltung (BFD) der
Deutschen Burgenvereinigung (DBV).
Mitglied des Arbeitskreises Gesundes
Haus (AGH). Methodische
Grundlagenarbeiten auf den Gebieten
Wärmeschutz, Feuchteschutz,
Schallschutz, Ökonomie und
Ökologie. Autor von Fachbüchern und
umfangreichen
Fachveröffentlichungen. Bundesweite
Aktivitäten zur bauphysikalischen
Versachlichung des Bauens.

Ich kann Ihnen gerne das Interview als PDF zusenden - da müssten Sie dann den Rest rauslesen. Ich bezweifle jetzt mal nicht, dass der Prof. das Interview tatsächlich gegeben hat. Ich kann's nur immer wiederholen: was hier so theoretisch erklärt wird, erlebe ich tagtäglich in der Praxis !

@Anne

Die mir bekannten Systeme haben eine Oberflächentemperatur von 90-96 °C - manche auch 2-3 Grad mehr. Das klingt zwar viel, aber wenn man sie live erlebt, sieht man, dass man sich daran nicht verbrennen kann. Es ist trockene Wärme, die ungefährlich bei Berührungen ist. Unser Hund sitzt oft mit seinem Rücken direkt an den Platten und genießt das sogar :-)





Google ist wirklich gut ;-):
http://www.fewb.de/info/download/Redwell_Interview_Meier_Strahlungsheizung.pdf

(@Anne: in der Sauna sitzt man auch auf 90 Grad oder
noch mehr warmen Holz, ist eine Frage der Wärmeleitfähigkeit des Materials ob es weh tut oder nicht)



Strahlungsheizung



Doll!
Die Clementine der Elektroheizungen hat gesprochen.
Aber das ist eben Werbung und keine Information, wenn man mal von den physikalischen Abstrusitäten absieht.

Viele Grüße



Werbung



Natürlich - das war klar, dass Sie das nicht anerkennen!

Jeder "Wissenschaftler" wird bei Ihnen sofort zur Werbetrommel, sobald er einem Wirtschaftsunternehmen gegenüber eine Aussage macht die mit dessen Produkte in Verbindung gebracht werden.

Sie sind ein armer Mensch, Herr Böhme, wenn Sie nichts und niemanden etwas gelten lassen als sich selbst....





Der Böhme hat doch garnichts gesagt zur Werbung!



Wer Böhme und Böttcher nicht auseinanderhalten kann,



hier ferner sehr strittige Thesen unverstanden aber gläubig wiederkäut, was soll man schon von ihm erwarten?

Sie waren schon im Weihnachtsurlaub, Herr Pulver. Belassen Sie's doch dabei. Dem Meier haben schon größere Koniferen als Sie hier nicht zum Durchbruch verhelfen können.

Grüße

Thomas



Und:



"Bundesweite
Aktivitäten zur bauphysikalischen
Versachlichung des Bauens."

Dieser Auszug aus der Biografie Ihres Idols ist wirklich herzallerliebst und könnte der Bringer der Woche werden. Wer baut schon sonst sachlich :-)))))

Erheitert

Thomas



Als unbeteiligter Laie



Also ich möchte mich nicht an dem Glaubenskrieg beteiligen. Und ich weiß auch nicht, wer hier Wahrheiten, Halbwahrheiten oder Lügen erzählt.
Aber eines fällt mir auf:
Die Befürworter der 'Infrarotheizung' bemühen sich um Nachweise ihrer Behauptungen. Ob diese alle richtig (zitiert) und wahr sind sei dahingestellt.
Dem gegenüber haben das die Gegner anscheinend nicht nötig. Für sie (und ganz besonders Herrn Böhme) reicht es anscheinend aus möglichst polemische und bisweilen unverschämte Kommentare abzugeben.

Mein Fazit:
Die Befürworter bleiben wenigstens (weitgehend) sachlich.
Die meisten Gegner haben 'so doll recht', dass sie das nicht nötig haben.



Wer hat denn...



...den Anonymus GWF zum Richter berufen?

Wenn Sie sich durch die threads zum Thema lesen, sehen sie sehr wohl auch die Gegenargumente. Aber es ist ja kein Problem für Sie, wenn jemand "falsch zitiert", um billigen Kram für teueres Geld verklingeln zu können.

Grüße

Thomas



Die beste Energie ist die, die man gar nicht verbraucht ...



Auffällig ist in der Folge der Beiträge, dass die "Befürworter" entweder Verkäufer dieser Anlagen sind oder – wie auch GWF – anonyme Teilnehmer in der Diskussion. Die "Argumente" sind teilweise so selbstähnlich, dass man zuweilen die gleichen Schreiber hinter unterschiedlichen Namen vermutet, die eine zeitweise einschlafende Diskussion immer wieder beleben wollen.
Ich konnte in den nunmehr fast 300 Beiträgen nicht einen Nachweis entdecken; die zitierten Quellen sind zuweilen so zweifelhaft wie die bemühten Erklärungen der Energievermehrung und teilweise sehr eigenen Betrachtungen zum Energieerhaltungssatz..

Widersinnig erscheint mir, dass Menschen für eine ökologische Energieerzeugung auf die Straße gehen, zu Hunderttausenden funktionierende Glühbirnen zwecks Energieeinsparung auswechseln und in die Tonne werfen, sich dann aber in jeden Raum ein bis zwei 1 kW- Heizplatte hängen sollen.

Welche Argumente suchen suchen Sie?

- Werbung, die Stromheizungen als preisgünstig oder besonders effizient und umweltfreundlich darstellt, hält die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen für irreführend.

- Der BUND veröffentlich auf seinen Seiten gar. "Insbesondere Elektroheizungen die nicht mit Nachtstrom betrieben werden
sind als Dauerheizung sehr teuer. So ist die elektrische Direktheizung (Wärmewellenheizung, Infrarotheizung) zumeist mit Abstand die teuerste aller Heizungsarten. Strom kostet stets deutlich mehr als die gleiche Energiemenge Gas, Öl oder Fernwärme"

- „Elektrodirektheizung doppelt teuer“ schreibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

- der Bund der Energieverbaucher hat bereits einen bayrischen Hersteller abgemahnt, der seine Broschüren berichtigen musste

- selbst der Energieerzeuger EnBW schreibt: Wärme aus elektrischer Energie: Prinzipiell ist eine Wärmeerzeugung aus Strom aus primärenergetischer Sicht nur dann sinnvoll, wenn der Wärmebedarf sehr gering ist, wie z.B. zur dezentralen Warmwasserbereitung in Verwaltungsgebäuden oder durch den Einsatz einer Wärmepumpe, ...."

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Teurer Kram!!!!?



Sehr geehrter Herr "Thomas",

wie Sie wissen, habe ich mich aus diesem Forum dank Ihrer unsachlichen Beiträge zurück gezogen. Ihr Kommentar: Infrarotheizungen als teuren Kram darzustellen, ist genug. Wir sind ein mittelständiges Unternehmen und stellen seit Jahren Infrarotheizpaneele her. Unsere Platten sind weder teuer noch Kram. Sicherlich gibt es, wie in jeder anderen Branche, sogenannte "Schwarze Schafe"; Dies darf Sie jedoch nicht dazu bewegen, nun alle über einen Kamm zu scheren.Ich bitte Sie Ihre Aussage zu korrigieren, ansonsten sehen wir uns veranlasst sie abzumahnen.

Herzliche Grüße
Klaus Hellinger ProHell



Großer Topf !



Sehr geehrter Herr Kornmayer,

sie haben hier einen sehr großen Topf, in den Sie alles hineinwerfen.

Sehr hohe und anerkannte Stellen haben auch Atomkraftwerke als sicher eingestuft. Hohe und anerkannte stellen sehen die Zukunft des Automobils ebenfalls in der Elektrik.
Egal wen Sie zitteren wollen - auch BUND und Verbraucherzentralen etc. - diese Stellen wissen auch nicht alles auf der Welt. Man zitiert einfach das - teilweise - falsche Fachwissen aus Heizungsbau-Büchern, welches sich in den letzten Jahrzehnten einfach in eine Richtung entwickelt hat ohne nachzudenken. Und so schreibt man die Fehler gerne mit ab.

Die von Ihnen genannten Stellen werfen - so wie Sie selbst auch - Elektroheizungen einfach in einen Topf.

Dann schauen wir mal:

Gemessen an einem 20-25 m² Raum:
Verbrauch Nachtspeicher: 3-5 kWh
Verbrauch Elektro-Radiatoren herkömmlich: 1,5-2 kWh
Verbrauch Wärmewellen-Geräte aktuell: 1-2 kWh
Infrarot-Heizungen: 0,6-0,9 kWh

Wie groß darf die Spanne denn sein, was alles unter "Elektroheizung" einsortiert wird und gleich bewertet wird???

Sie - und leider viele Menschen - haben noch nicht begriffen dass jede Heizung (nicht nur elektrisch), welche hauptsächlich Konvektion erzeugt (warme Luft), physikalisch einfach mehr Energie benötigt um die selbe Wärme im Raum zu halten. Es ist nichts neues - und nicht von den Herstellern der Infrarot-Heizungen erfunden - dass Strahlungswärme physikalisch gesehen die effektivste Wärmeverteilung ist!!!

Zählen Sie also 1 + 1 zusammen, schauen sich endlich einmal Referenzobjekte an und lassen sich die Verbrauchsdaten geben. Dann reden Sie bitte erst weiter!

Das selbe empfehle ich übrigens den Verbraucherberatungen, dem BUND und so manch anderem "Energie-Kenner". Das der Primärenergiefaktor ein politischer und kein technischer Wert ist, trällern schon lange viele Energieberater und Architekten vom Dach und so dürfte das bekannt sein!

Meine Einladung in mein Musterhaus gilt Ihnen allen immer noch - Sie düfen sich gerne von meinen Messmethoden, den Geräten usw. persönlich überzeugen.



Warm aber arm? Der Nagel und der Kopf.



... nun wird die EnBW als Energieerzeuger nicht so sehr mit der Aussage irren.

Selbstverständlich ist mein Topf in den ich die Dinge werfe größer als der Ihre – Gott sei dank. Ich vergleiche nicht nur die Stromheizungen miteinander, sondern auch andere Energieformen. In den von mir bearbeiteten Projekten wurden sowohl Wärmepumpen-, Pellet-, Grundofen-Gas-Kombis, Gasbrennwertheizsysteme, etc. verbaut und auch hatte ich Bauherren, die unbedingt bei Ihrer Ölheizung verbleiben wollten. Die Vorhaben mit den Wärmepumpen waren im Übrigen - trotzt Niedrigenergiehäusern - jedes mal ein finanzielles Desaster und ich bin froh, bei jenen Neubauten dieses System nicht empfohlen zu haben.

Es sind genau wieder die Angaben wie die jetzt von Ihnen getätigten, die vermitteln sollen wie günstig und unschlagbar die von Ihnen vertriebenen Heizplatten sind.
Mal davon ausgehend, dass Ihre Werte stimmen sieht vermutlich jede Heizung im Vergleich zum Nachtspeicher hervorragend aus. Mit Absicht sparen Sie die anderen Heizformen vergleichend aus.

Die Werte sind zudem ohne jegliche Aussage, da diese unvergleichbar sind:
Sie benennen einen fiktiven Raum, im fiktiven Umfeld, bei fiktiver Nutzung.

Mit Verlaub Herr Pulver das wird wieder mal nur Schönrechnerei.

Der Vorwurf der den Kritikern hier immer wieder entgegenschlägt "das Prinzip der Strahlungswärme" nicht verstanden zu haben ist unsinnig und soll von der eigentlichen Problematik "Elektroheizung => Energieverbrauch" ablenken. Es geht nicht und ging hier in all den Beiträgen nie wirklich darum ob Strahlungswärme effektiver ist, sondern eigentlich immer darum womit man diese erzeugt. Es ist unsinnig den Stromverbrauch und somit den gemessenen Gesamtstrombedarf über solche Geräte sinnlos in die Höhe zu schrauben. Warm aber arm? Energie und Geld sollte nicht verpulvert werden, Herr Pulver.

"Wärme aus elektrischer Energie: Prinzipiell ist eine Wärmeerzeugung aus Strom aus primärenergetischer Sicht nur dann sinnvoll, wenn der Wärmebedarf sehr gering ist ....", schreibt die EnBW auf der eigenen Internetseite.

Da trifft der Stromerzeuger den Nagel genau auf den Kopf.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Enbw



Ich wette, dass der, der diese Aussage bei Enbw gemacht hat, sich noch nicht mal mit dem Thema Infrarotheizung auseinandergesetzt hat geschweige denn solche Systeme kennt.
Ich kenne Stadtwerke, die das Potential dieser Systeme dank eines wachen Mitarbeiters erkannt haben und sehr froh darum sind.

Wir können gerne eine vergleichsrechnung machen. Nennen Sie mir ein Objekt mit Raumgrössen und energetischem Zustand und was Sie dort reinbauen würden. Dann sehen wir mal, wer günstiger ist!



Der Richter



Um es nochmal klar zu sagen:
Ich will (und wollte) mich nicht zum Inhalt des Forums äußern. Und ich bin weder Befürworter, noch Gegner (eher ein 'Suchender').
Ich habe lediglich dargelegt wie der STIL der Beiträge auf MICH wirkt.

GWF

P.S.

Und ich glaube die Überschrift von Hernn Böhmes Anwort bestätigt meinen Eindruck.

P.S.S.
Vielleicht sollten alle Streithähne in diesem Thread die bereits erwähnte Studie von Herrn Dr.-Ing. Peter Kosack ganz bis zum Ende lesen.



Schon klar



wenn selbst die Verbraucherzentrale eines Bundeslandes die Energiesparwirkung der mit Strom betriebenen Infrarot-Heizplatten nicht einsieht, dann hat eben auch die Verbraucherzentrale nicht begriffen, um was es geht.


Für Sie, Herr Pulver, habe ich ein Zitat gefunden, von Adolph Freiherr von Knigge, geschrieben Anno 1788, aber meiner Meinugnnach recht passend.

"Abergläubische Leute, die an Ammenmärchen, Gespensterhistörchen und dergleichen hängen, sind nicht durch Gründe der Philosophie und durch vernünftige Zweifelserweckung von ihrem Wahne zu befrein, am wenigsten aber durch Deklamationen, Persiflage und Ereiferung. Es ist da kein anders Mittel, als ihnen nicht eher zu widersprechen, bis man zugleich eine einzelne Tatsache strenge und kaltblütig untersuchen, und sie mit eigenen Augen von dem Betruge oder Ungrunde überzeugen kann,
obgleich es wahrlich unbillig ist, daß man dem, welcher eine übernatürliche Erscheinung behauptet, den Beweis erläßt, und ihn demjenigen auflegt, der die Rechte der Vernunft verteidigt."



Herr Hellinger,



Sie sind offenbar nicht in der Lage,meinen Beitrag richtig zu lesen. Ich schrieb nicht von teuerem Kram, sondern: "um billigen Kram für teueres Geld". Das is was anderes. Und mein Beitrag bezog sich keinesfalls speziell auf die Produkte Ihrer Firma, sondern auf den Schwindel mit den besonderen Eigenschaften von "Infrarotheizungen" im allgemeinen. Es steht Ihnen jederzeit frei, nachzuweisen, daß Sie da was außergewöhnlich Anderes im Angebot haben. Nach Ihren bisherigen vergeblichen Bemühungen in diesem thread vermute ich allerdings, daß da nichts mehr kommt.

Ihrer Abmahnung sehe ich voll Interesse entgegen, und werde die Gemeinde hier auf dem Laufenden halten. Fragen Sie einen Anwalt mit Verstand, dann erklärt er Ihnen, welche gewaltigen Löcher Ihre Klage haben würde.

Grüße

Thomas



@GWF



Warum gackern Sie hier als neues Kücken im Forum überhaupt zu diesem Thema 'rum? Sie haben keine Meinung zur Sache, keine neuen Fakten.

Mir fällt denn auch nur derselbe Grund wie oben ein: Hier versucht ein Altdiskutant mit einem neuen Kürzel, altes Gedöns des ermatteten threads wieder aufzukochen. Wie aber wollen Sie mit dem hier abgesonderten Unfug neue Deppen finden?

Voll langweilig.

Grußlos

Thomas



Findet es...



... eigentlich jemand überaschend, dass Herrn Böhme mein Posting nicht gefällt?

@Böhme
Fällt ihnen nicht auf, dass sie mit Ihren Anworten meine Ausagen nur bestätigen?
Eigentlich wollte ich sie nur dazu anregen über ihren Stil nachzudenken. Anscheinend ist das aber nicht gelungen.
Ausserdem erwecken sie den Eindruck hinter allem eine Verschwörung zu vermuten. Sie können sich also nicht vorstellen, dass jemand micht mit ihren 'Gergnern' unter einer Decke steckt und trotzdem ihre Wortwahl und Aussagen nicht tolleriert?



Lieber GWF...



...bislang sind Sie hier ein anonymer Niemand, der Nichts sagt. Statt Stilkritik zu üben, sollten Sie 'mal wieder in Duden und Physikbuch schauen, und sich hier anmelden. Dann würden Sie möglicherweise ein Jemand, der die "Ausagen" seiner "Gergner" "tolleriert".

Echt spaßig findet das

Thomas

P.S. Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich Ihre Auslassungen künftig übergehen sollte. Ich arbeite hier freiwillig mit.



Ich wusste garnicht,



dass hier auch jemand zur Mitarbeit gezwungen wird!

Über zukünftige Postings meinerseits brauchen sie sich keine Sorgen zu machen. Sie können sich wohl denken, dass ich kein Interesse an einer Mitarbeit in einem Forum habe, wo die fachliche Diskussion so unter unquallifizierten und beleidigenden Äusserungen leidet.

Ich würde auch mal überlegen, ob sie ihrer (techn.) Überzeugung einen Gefallen tuen. Ihre (vielleicht korrekten) fachlichen Einlassungen leiden doch sehr unter ihrer menschlichen Note.



genau



:-)



Ein Reim für GWF:



Die Quallifikation der Qualle
wird im konkreten Falle
nicht von mir bestritten.

Wer Stilkritik versucht
jedoch die Orthographie verflucht
hat sich in's eigne Fleisch geschnitten.


Einen schönen Wochenstart allerseits wünscht

Thomas





Es werden sich bei der absehbaren Stromverteuerung aus traurigem Anlass diese Infrarotplatten ja nun rasend schnell durchsetzen, wenn sie denn so gut sind.

Ein guter und absolut zulässiger Trick der Verkaufsförderung ist es, ein in der Praxis auch tatsächlich der Konkurrenz überlegenes Produkt anbieten zu können. Das dürfte mehr bewirken, als darüber zu klagen, dass in fast allen Stadtwerken keine wachen Mitarbeiter zu finden sind.

Wenn Sie die Strahlungsleistung der roten Köpfe, die sich bei dieser Diskussion da und dort gebildet haben dürften, mit einbeziehen, dann würde sich die Heizleistung in der Tat manchenorts erheblich erhöhen. Dies wäre dann aber in der Produktebeschreibung als "kundenseitige Voraussetzung" zu deklarieren.

Bis dahin schlage ich vor, genau wie bei den Atommeilern auch die Laufzeitverlängerung dieses Themas möglichst rasch rückgängig zu machen.



Unverbesserlich



@Herr Paulsen

Lieber Herr Paulsen,

die Anspielung auf die Stadtwerke und Verbraucherzentren etc. dient nicht dazu auszusagen, dass die es besser wissen müssten. Es zeigt nur - was ich auf meinen Messen und auch tagtäglich überhaupt dauernd erlebe: von 100 Menschen, welche meine Produkte sehen haben 95 (!) sowas überhaupt noch nie gesehen oder davon gehört. Wie also soll jemand über etwas urteilen, was er gar nicht kennt?

Wenn heute also jemand bei Ihnen auftaucht und behauptet, dass er ein Fahrzeug erfunden hat, mit dem Sie für 2 EUR von München bis Hamburg fahren können - dann lachen Sie ihn warscheinlich auch kategorisch aus ohne sich zuvor die Fakten geben zu lassen. Genau so wird es hier im Forum durchweg gemacht!

Den Herrn Tesla hat man damals auch ausgelacht - heute ist man schlauer geworden und lacht nicht mehr.

Ich will damit sagen und wiederhole mich: Bevor jemand nicht die Fakten kennt geschweige denn sich in der Praxis überzeugt hat, ob und wie effektiv diese Produkte sind, wäre es besser er hält den Schnabel!



Also jemanden,



der sich auf Tesla beruft, und dessen Namen nicht mal schreiben kann, muß man ja wohl nicht über den Weg trauen.

Hier können Sie sich weiterbilden, Herr Pulver:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla

Führt gar die Nutzung von "Infrarotheizungen" der neuesten Generation zur galoppierenden Rechtschreibschwäche? Der Fragesteller wird zur Vorsicht gemahnt!

Grüße

Thomas



Unfehlbar



Ich dachte immer nur der Papst sei unfehlbar - nun ist es der Herr Böhme auch! Oje - was kommt da auf uns zu...





Ja eben, die Fakten ... wurde letztes Jahr doch schon ausgiebigst diskutiert. Das Neue muss sich nun mal am Bestehenden messen lassen, und zwar so, wie man zu messen pflegt.
Für Strahlungsheizungen bedeutet das: Mehrere unterschiedliche Objekte, bis auf das Heizsystem alles gleich, realistische (nicht alltagsfremde) Versuchsbedingungen, Zielgrösse und Energieverbrauch von nachweislich unabhängiger Quelle mit hochwertigem Messgerät ermittelt und vollständig und sauber dokumentiert.
Wenn wirklich Fleisch am Knochen wäre, würde man, aus rein verkaufstechnischen Gründen, die Messungen bei renommierten Instituten durchführen lassen; in Deutschland beispielsweise ein TüV, in der Schweiz die EMPA.

Das konnte hier bis jetzt nicht geboten werden. Da hilft auch fehlende menschliche Wärme in der Kommunikation nicht drüber weg.
So lange es diese Dokumente nicht gibt, läuft das Produkt bei mir in der gleichen Kategorie, wo auch Wunder-Haarwasser, Parfums, um bei Frauen unwiderstehlich zu werden, todsichere Aktien-Anlagetipps und dergleichen zu finden sind.

Der zu Unrecht verlachte Herr hiess übrigens vermutlich "Tesla". "TESSLA" ist ein Projekt zur (Aus)Bildung von Lehrkräften zur Förderung des Zweitspracherwerbs in Kindergärten und Grundschulen.



falsches Vokabular



Sie schreiben:
"nun ist es der Herr Böhme auch"
in Bezug auf "Unfehlbarkeit"
Sagen Sie "gottgleich" zu dero Heiligkeit - dann passt's!

FK





Ach, Herr Pulver, das wird nichts.

Selbst der Papst ist nicht unfehlbar.
Die kirchenamtliche, geistliche Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf als letztgültig (unwiderruflich) proklamierte Glaubens- (oder Moral-) Lehrentscheidungen (Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Unfehlbarkeit).

Tippfehler in Wörtern von allgemeiner Bedeutung sind ärgerlich. Tippfehler in Schlüsselwörtern eines Textes lassen auf Inkompetenz des Autors schliessen.



Messungen



Lieber Herr Paulsen,

ist eine Technische Universität, welche eine offengelegte Vergleichsmessung durchführt auch ein renomiertes Institut für Sie? Oder was fehlt denen jetzt wieder?

Ich verweise an die TU-Kaiserslautern Prof.Dr.Kosack - falls Ihnen diese Studie etwas sagt.

Komischerweise hat bei Wärmepumpen usw. damals niemand solch aufwendigen Studien getrieben und unterschiedlicheste Vergleichsobjekte gemessen - trotzdem glaubt man den Heizungsbauern dass Sie damit Energie einsparen.

Sie messen hier wieder mit zweierlei Maß.

Wenn ein Autobauer ein neues Modell auf den Markt bringt, und einen Verbrauch von 6 L / 100 km angibt - dann glauben wir das alles gerne und fügen gedanklich noch 10% Ungenauigkeit hinzu. Niemand sagt - Du musst erst mal das selbe Auto mit dem selben Gewicht und dem exakt selben Fahrstil von einem anderen Hersteller quer durch die Republik jagen bevor Du das glauben darfst.

Ich meine, irgendwo muss es doch Basis-Eckdaten geben, die man nachvollziehen kann und denen man glauben schenken darf.

So ist es auch bei Heizungen. Basis-Eckdaten sind die Verbrauchswerte gemessen an gewissen Objekt-Größen bezogen auf einen bestimmten Objekt-Zustand. Und genau das können wir doch schon längst nachweisen.

Wenn eine Familie ihre Wohnung zuvor mit 1500 L Heizöl beheizt hat (= 15000 kWh Energie) und nach Umstellung auf Infrarot z.B. noch 6000 kWh verbraucht - dann hat das nichts mehr mit Messungenaugkeit zu tun!!!

Wenn dieser Fall nun nicht nur bei einer Familie eintritt sondern im Verhältnis bei vielen Familien - was zweifeln Sie dann immer noch ob das jetzt richtig gemessen ist????

Das sieht mir eher wieder danach aus, dass Sie das einfach nicht hören wollen und wieder einfach alles unsachlich vom Tisch fegen.



"unsachlich vom Tisch fegen"



Sie werden's nicht verstehen wollen, aber unsachlich sind vor allem Ihre an den Haaren herbeigezerrten Vergleiche, Herr Pulver. Warum kommen Sie immer wieder mit Ihrem Auto-Vergleich? Sonst nix in der Tüte?

Noch ein Späßchen? Ihre Beispielfamile verbraucht vielleicht nur noch 6000kWh elektrisch, weil sie sich mehr vom teuren Strom nicht leisten kann :-) Aber Sie verkaufen sicher auch dicke Pullover für Sparfüchse, mit Firmenlogo natürlich :-)

Meine Meinung: eine derartige Reduzierung lässt sich mit einem anderen Heizsystem, ohne wichtige weitere Eckdaten zu ändern, nicht erreichen.

Grüße

Thomas



Sehen Sie



Sehen Sie Herr Böhme,

genau das meine ich: "..eine derartige Reduzierung lässt sich mit einem anderen Heizsystem, ohne wichtige weitere Eckdaten zu ändern, nicht erreichen."

Sie reden hier wieder einfach aus dem Bauch heraus, ohne solche Objekte zu kennen. Ich jedenfalls kenne solche Objekte persönlich genug und rede hier nicht aus irgendeinem Hirngespinst heraus sondern aus täglicher ERFAHRUNG !!!!

Wann sehen Sie das endlich ein, dass es einen gravierenden Unterschied zwischen ERFAHRUNGSWERTEN und HYPOTHESEN gibt ?????????

Bei so viel Ignoranz geht mir mal wieder die Puste aus - ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen. Leider haben Sie sich bis heute nicht bei mir eingefunden um z.B. mein Objekt vor Ort zu besichtigen und die Messmethoden zu prüfen. So lange Sie das nicht tun, bleiben Ihre Worte leer und dienen nicht der Wahrheitsfindung sondern lediglich um andere Leute unsachlich zu verwirren!!!!!!!





Nachdem ich mir die Mühe gemacht habe, den Bericht des Herrn Kosack für Sie auszugraben, weil Sie mir die Quelle nicht nennen konnten (siehe meinen Beitrag vom 28.8.2010 in diesem Thema, und zwar unmittelbar unter einer Bemerkung von Ihnen), finde ich es eigenartig, dass Sie mich jetzt fragen, ob ich diesen Herrn und seine Expertise kenne. Ignoranz wird es nicht sein - die wefen Sie ja Herrn Böhme vor - also was dann?
Meine Frage bezüglich einem unabhängigen Messinstitut haben Sie übrigens noch nicht beantwortet. "Viele Familien sind begeistert" - na ja. Als unabhängigen und nachprüfbaren Messbericht möchte ich das jetzt nicht unbedingt werten.



No Comment



Hier einiges:

http://www-user.rhrk.uni-kl.de/~kosack/forschung/index.php?INFRAROT%26nbsp%3BSTRAHLUNGSHEIZUNG

http://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=TU-Kaiserslautern+Prof.Dr.Kosack&ie=UTF-8&oe=UTF-8&redir_esc=&ei=07eRTeXLI8-JhQfJppCJDw


Zitat:
Warnhinweis
Aus konkretem Anlass müssen wir darauf hinweisen, dass die Forschungsergebnisse und sonstigen Informationen auf dieser Internetseite von unseriösen Anbietern von Elektroheizungen zu Werbezwecken mißbraucht werden. Im Verdachtsfall bitten wir um entsprechende Informationen.


FK



Polemik



Sehr geehrter Herr Paulsen,

Sie sind wehr wortgewannt und gäben einen guten Politiker abr. Dennoch werden Sie verstehen dass der Datenschutz mir verbietet hier Namen, Adressen usw. zu posten. Aber glauben Sie mir - die Daten liegen mir vor und sind nachvollziehbar.



Neun Fragezeichen,



Herr Pulver? Sie sind echt spaßig.



Daneben geschossen!



@Herr Kurz

Sehr geehrter Herr Kurz,

diese Bemerkung mit der Klausel im Forschungsergebnis ziehlt daneben :-) Wir vertreiben nämlich exakt die dort gemessenen Systeme. Wir sind also aus der Ecke der "unseriösen" draußen :-) :-)



Infrarotheizung



unter Infrarotheizungen gibt es viele Informationen zum Thema heizen mit Infrarot



Infrarotheizung



Sehr geehrte Damen und Herren!!

Ich habe nunmehr ihre Beiträge mehr oder weniger mir zu Gemüte geführt. und komm zu dem Schluss dass es einer besser weiss oder der Andere schlecht Informiert ist.

Nun Aber zu dem Thema IR Heizung, hat sich jemand schon mal darüber Gedanken gemacht wie in Internetforen ohne Strom seine Meinung aüßern kann? Was ist wenn kein ÖL,Gas mehr da ist nur Windenergie...???
(es gibt In Deutschland Orte meines wissen nach,sie versorgen sich damit selbst[sicnd damit unabhängig])
Außerdem ging es ganz am Anfang um Erfahrungen und nicht um Argumente liebe Mitglieder.
Ich habe seit gut 20 Jahren Nachtspeicherheizgeräte sie leisten mir gute Dienste nur leider sieht es mit Ersatzteilen etwas schlecht aus und denke auch über eine Alternative nach,jedoch nicht ÖL oder Gas Heizung
(bin kein Grüner,Installateur,Vertiebler,noch Hersteller von Heizungen um es gleich vorweg zunehmen)



Infrarotheizung



Dann heizen Sie halt weiter direkt und ohne Wärmepumpe
mit Strom, der Preis ist ja ein gesundes Regulativ ...
Die Heizstromsubvention wird ja hoffentlich auch bald
ein Ende haben.



Kein Heizstrom



ich heize nicht mit Heizstrom und rate auch nicht dazu. Von daher gibt es keine Subventionen :-)



noch ein wenig Geduld



Nachdem wir (Angestellte und Beamter) dieses Forum aus Eigeninteresse seit ca. 1,5 Jahren verfolgen und bisher keinerlei Auskünfte über konkrete Kosten einer solchen Heizung gefunden haben, können wir allen die dieses Forum mitlesen, bald unsere eigenen Verbrauchsdaten mitteilen.

Wir haben uns dieses Jahr für eine Altbausanierung mit Installation einer Infrarotheizung entschieden. Wenn die Heizperiode beendet ist, und wir eine konkrete Zahl in Händen haben, werden wir eine Aufstellung über Gebäudebeschaffenheit, Größe der zu heizenden Räume, installierten Heizungen und deren Verbrauch in dieses Forum stellen. Damit jeder, der in Foren nach Hilfe sucht, nicht nur ganz allgemeine Aussagen bekommt sondern eine Aufstellung über unsere tatsächlichen Kosten sieht und somit eine kleine Entscheidungshilfe über Ja oder Nein bekommt.
So eine Aufstellung, die wir auch mittels einer Stromrechnung nachweisen könnten, hätten wir mir vor unserer Entscheidung gewünscht.

Unabhängig von den entstandenen/entstehenden Kosten können wir auf jeden Fall schon mal die Aussage treffen, dass sich die Raumluft wesentlich angenehmer und besser anfühlt als bei der vorher installierten Gaseinzelofenheizung.



Moin Didi,



wenn du als Mitglied angemeldet wärest, hättest du von mir einen Pluspunkt gekriegt!

Genau dafür schätze ich das Forum hier: gemachte Erfahrungen und der Austausch derselben und warte gespannt auf deine Ergebnisse.

Gruss, Boris



Wer nichts weiß...



...muss alles glauben.

http://www.endk.ch/tl_files/documents/fachleute/Schlussbericht_Studie_Effizienzvergleich_IR_vs_WP.pdf

Das spricht ein wenig gegen die IR-Heiz-Technologie.

Anbei: Habe herzlich beim Studium des Threads gelacht, für mich ist es die moderne Form vom Heizdeckenverkauf.



Naja,



eine Gasofeneinzelheizung wird in Sachen Wohnqualität vermutlich nur durch eine Ölofeneinzelheizung (der unterschwellige Heizölgeruch!) und ein offenes Feuer in Raummitte unterboten.

Grüße

Thomas



Strahlenheizung kann alternativ sein!



hallo zusammen
Wenn ich mir hier die ganzen Meinungen durchlese kommt man eigentlich nicht wirkich zu einem Resultat mit welchem man was anfangen kann!
Fakt ist, alle Energien werden nicht billiger!
Fakt ist, man muß immer seine eigenen Fall sehen!
Ich selber habe ein Haus mit Nachtspeicheröfen die aber durch Schwedenofen ersetzt sind!Es liegen keine Leitungen für eine andere Heizung.
Es würde mich ca.35.000.-euro kosten dieses Reihenhaus (200qm) umzurüsten!Also wenn man rechnen kann und einen gesunden Menschenverstand hat,so gibt es nur die eine und richtige Lösung!Als Zusatzheizung eine Infrarotheizung Anschaffung in meinem Fall 9000.-euro (Redwell sind für mich die besten),sind zu empfehlen!Aber man muß seinen persönliche situation immer berücksichtigen!!
Gruß Achim



Ölradiatoren...



...sind noch billiger, und im Verbrauch letztlich gleichwertig mit "Infrarot" - Heizungen.

Vor dem Hintergrund gerade gehabter Strompreiserhöhungen und weiterer absehbarer Steigerungen sparen Sie ein wenig in der Anschaffung und zahlen kräftig beim Betrieb drauf

Mit Sicherheit ist eine Zentralheizung auch deutlich preiswerter als von Ihnen angegeben zu bekommen.

Grüße

Thomas



Genauer hinschauen !!



@sayd: Die genannte Studie basiert ausschließlich auf virtuellen Rechnemodellen. Hier wurde aber auch nicht ein Teil gemessen!! Die Studie ist das Papier nicht wert!

@Böhme: Heizöl und Gas haben in den letzten 20 Jahren eine Preissteigerung von 320% bzw. 250% erlebt. Strom ist im selben Zeitraum um nur 70% teurer geworden.

Ölradiatoren erzeugen hauptsächlich Konvektionswärme und verbrauchen in der Praxis eben doch wesentlich mehr als Infrarotheizungen. Eine höher Leistungsaufnahme von mehr als dem doppelten spricht doch schon alleine ganze Bände !!
Wie will ich mit einem 2000W Ölradiator genauso günstig heizen als mit einer 600/750W Infrarotheizung ???



Strom...



...ist mit Abstand der teuerste Energieträger. Und er wird es auch bleiben.

"Wie will ich mit einem 2000W Ölradiator genauso günstig heizen als mit einer 600/750W Infrarotheizung ???"

Drei Fragezeichen für dreifach keine Ahnung? Ersterer heizt kurz und intensiv auf, und speichert Energie im Öl, gibt sie langsam ab. Leztere hat kaum Speichermasse und hat längere Einschaltzeiten. Versuche ich also mein Zimmer mit einer Aquariumsheizung von 60W zu heizen, ist die dann im Verhältnis von 60:600 sparsamer als eine "Infrarot" - Heizung?

Ausgehend davon, daß 1KW elektrisch fast verlustfrei in 1KW Wärme umgewandelt wird, ist die Wärmeausbeute bei Ölradiator, "Infrarot"-Heizung und Bügeleisten eben doch dieselbe. Bei den angegebenen Watt-Zahlen handelt es sich um die MAXIMAL MÖGLICHE Leistungsaufnahme. Mehr nicht.

Grüße

Thomas



Oha



Habe mich wieder hinreißen lassen etwas zu sagen.

Ich geb's auf - Ihr versteht es einfach nicht.
Ich schlage vor, wir sprechen und in 3-5 Jahren nochmal, wenn man auch offiziell den Unterschied zwischen Konvektion und Strahlung verstanden hat. Dann werden alle unsere Messergebnisse der letzten Jahre nur bestätigt.

Schöne zeit hier noch!!





"Ich geb's auf - Ihr versteht es einfach nicht"
"von nix kommt nix"- im Volk längst bekannt, seit Robert Mayer auch offiziell anerkannt. Der Energieeerhaltungssatz ist übrigens einer der wenigen, welcher die Revolution in der Physik (Relativität, Quanten usw.) anfangs des 20. Jahrhunderts bisher unbeschadet überstanden hat. Droht er jetzt an der Infrarot-Heizungsfrage zu scheitern?


"Ich schlage vor, wir sprechen uns (...), wenn man auch offiziell den Unterschied zwischen Konvektion und Strahlung verstanden hat."
Zu dem Zeitpunkt waren weder Sie noch ich schon auf der Welt, siehe oben. Aber nur zu ...



Na denn...



Mr. Infra: Nicht wieder hinreißen lassen. Ihre Krüppelphysik fand hier doch schon früher keine Freunde.

Seh'n wir uns in 5 Jahren wieder?

Bis dahin alles Gute

Thomas



InfraNomic-Heizelemente



Hallo, ich habe mehrere InfraNomic-Heizelemente von der Fa. Wolff+Meier in meinem Haus auf Mallorca installiert.
Mein Fazit nach dem ersten Gebrauch im Januar d.J.:
die Räume erwärmen sich nach 1 Woche Dauerbetrieb - Tag + Nacht - auf nicht mehr als 17/18 Grad!
Für mich rausgeschmissenes Geld - nie wieder!

larissa



Oje...



@Larissa:

Typischer Fall im Internet - irgendwas mal fallen lassen!

Die Leute, bei denen die Infrarotheizungen nicht wirklich funktioniert haben, haben sich nicht von einem Fachmann beraten lassen und haben irgendwo im Internet Panele gekauft ohne diese richtig auf die Räume ausrechnen zu lassen. Und dann wundert man sich, wenn's nicht funktioniert. Super!

Wieviel Watt in welcher Raum-Größe und welchen Wandaufbau haben die Wände??? Ohne diese Informationen kann man gar nicht sagen, ob die eingesetzten Infrarotheizungen überhaupt die richtigen sind!

Übrigens: Ohne der Fa. Infranomic zu nahe treten zu wollen: Ich kenne diese Produkte im Vergleich zu anderen und muss leider feststellen, dass diese bei gleicher Stromleistung weniger Wärmeleistung abgeben. Das muss man bei der Berechnung eben berücksichtigen!

Gruß
Dirk



Tatsächlich?



" bei gleicher Stromleistung weniger Wärmeleistung abgeben"

Das ist Blödsinn und dummes Vertretergewäsch. Ohne Kenntnis oder in bewusster Ignoranz einfacher physikalischer Gesetze.

Einmal mehr: Was vorne 'reinkommt, kommt denn auch zu 100% als Wärmeenergie wieder.

Also selbst auf Mallorca sind die Dinger nicht der Bringer :-)

Mr. Infra, ist Ihr Urlaub schon vorbei? Sie hatte uns 5 Jahre versprochen!

Grüße

Thomas

P.S. Freitags gibt's Frost auf Malle



InfraNomic



Hallo Dirk, selbstverständlich habe ich einen "Fachmann", sprich den zuständigen Händler vor Ort, zuvor ins Haus kommen lassen, der gerechnet und "beraten" hat, allerd. wie ich nun feststellen mußte mangelhaft.
Ich kann nur sagen, die Heizungen sind nur optisch schön, die Wärmeleistung ist eben unzureichend!
Für die Insel, da ich nicht ständig vor Ort bin, mag es gerade eben gehen, für Deutschland bei unseren Wintern keinesfalls m.E..

Larissa



Energie



@Böhme: Niemand behauptet, dass Energie vermehrt wird. Aber dass es unterschiedliche Arten von Energie gibt sollte auch Ihnen bekannt sein. Und dass Eingangsenergie in unterschiedliche Ausgangsenergie umgewandelt werden kann ist mittlerweile auch bekannt. So einfach wie Sie es sich machen ist auch unsere Natur und die dazugehörige Physik nicht.
Jeder Heizkörper gibt natürlich in Summe die selbe Energie wieder ab, wie die hineingesteckte. Man beachte aber dass ein Heizkörper z.B. 10% Strahlungsenergie und 87% Konvektion abgibt (die 3% Wärmeleitung lassen wir mal ausser Acht) und ein anderer Heizkörper eben ein anderes Verhältnis hat wie z.B. 45% Strahlungsenergie und 52% Konvektion. Da Konvektion und Strahlungswärme vom Körper unterschiedlich wahrgenommen wird und dass beide Energiearten unterschiedlich von den umfassenden Wänden aufgenommen wird (!) ist es eben nicht egal WELCHE Energie am Ende erzeugt wird!!!! Die Summe ist immer Gleich - da gebe ich Ihnen ja auch Recht.

@Larissa
Es tut mir leid, dass es auch unter den Infranomic-Beratern schwarze Schafe gibt. Nur weil Ihnen jemand eine Wärmepumpe falsch auslegt, sind Wärmepumpen ja nicht generell schlecht.
Also ich habe hier im kalten Deutschland seit einigen Jahren viele zufriedene Kunden die mich weiterempfehlen. So schlimm können die Heizungen also wohl nicht sein. Wie gesagt - man muss natürlich etwas Fachkenntnis über Strahlungsenergie und deren Wirkung auf die Gebäude haben. Ich würde Sie gerne auf einen Kaffee in unser Musterhaus einladen - da könnten Sie die Wärme im Winter erleben, aber das ist sicherlich räumlich nicht so einfach.

Diese Einladung habe ich übrigens hier im Forum schon vielen gegeben - aber leider verstummen dann alle. Schade dass man immer nur herum-unkt und nicht objektiv bewerten kann. Der eigene Kopf steht den meisten eben doch im Weg ;-)



Der eigene Kopf steht den meisten eben doch im Weg ;-)



Richtig. Statt ein ausgeschaltetes Teil mitzuschleppen benutzen Sie doch bitte den Ihren.

"Die Summe ist immer Gleich" vs. "bei gleicher Stromleistung weniger Wärmeleistung"

(Ein anderer Nichtphysiker hat das auf den Punkt gebracht: "Wichtig ist, was hinten 'rauskommt")

Ein sicheres Kennzeichen für weiträumig zu umgehende Quacksalber ist, daß sie die Realität nach Belieben vergewaltigen wollen. Wenn's grade in die Argumentationskette passt, finden sich in kurzer Zeit perlenartig aufgereiht mehrere exakt gegensätzliche Aussagen.

Belustigt

Thomas





"Also ich habe hier im kalten Deutschland seit einigen Jahren viele zufriedene Kunden die mich weiterempfehlen. So schlimm können die Heizungen also wohl nicht sein. Wie gesagt - man muss natürlich etwas Fachkenntnis über Strahlungsenergie und deren Wirkung auf die Gebäude haben."
Also, liebe Larissa, wenn Deine Hütte nicht richtig warm wird, liegts an der mangelnden Fachkenntnis deinerseits, nicht etwa an der Heizung. Merk Dir das!
Hungersnöte bekämpft man mit Kochbüchern, nicht mit Nahrungsmitteln :-)

Auch belustigt, Jens



glglglg



Jo - dass hier von Sachlichkeit keine Spur ist, wusste ich ja eigentlich. Ich knipps mich ab....



Nachgetreten ;-)



Wer es verstehen kann, der lese:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=berechnung%20konvektion&source=web&cd=2&ved=0CD4QFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.maschinenbau.tu-ilmenau.de%2Fmb%2Fwwwtd%2Fm2twin%2Fimages%2Fgrund.pdf&ei=BQkpT6GzMI3Fswa2z8m5AQ&usg=AFQjCNEXenb-vJrrYKlmHFVcSRp1qviE8A&sig2=rACIxuLYhKIPatxThzqaGw&cad=rja



Und was genau...



...wollen Sie jetzt damit beweisen? Daß es verschiedene Formen der Wärmeübertragung gibt, war auch vorher schon unstrittig.

Grüße

Thomas



Heizen mit Strom



Hallo Zusammen,
mit stellt sich die Frage, ob eine Infrarot-Heizung Sinn macht, wenn der Strom, der für den Betrieb der Heizungen, aus einer vorhandenen 18kw-PV-Anlage kommt. Bisher wird mit einer Holzheizung geheizt, zusätzlich mit Holzschnitzel. Für einen anstehenden Dachbodenausbau, müsste neue Leitungen verlegt werden, Heizung beschaffen, etc... Da macht es doch Sinn, Infrarot-Heizungen zu verwenden. Anderseits wenn ich mir jetzt so die Wintertage anschaue, wird jedoch nicht viel bis zu gar kein Strom produziert!!!





18kW duerften Peak Leistung sein. Die gibts wenn überhaupt im Juni am Mittag ohne Bewölkung, aber kaum dann, wenn man heizen möchte.
Ausserdem möchte man ja ins Netz einspeisen, also müssen sowieso Leitungen verlegt werden.
Ich verstehe nicht, warum man aus Sonnenlicht Strom macht und den dann einfach verheizen will. Das ist doch so, wie wenn man das Brennholz hobelt, bevor man es in den Ofen wirft.
Für Heizungsunterstützung ist eine thermische Anlage wesentlich effizienter. Das Problem, dass die Sonnenenergie im Winter nicht ausreicht besteht allerdings auch dann - zu wenig Sonne ist die Ursache dafür, dass es überhaupt einen Winter gibt.



Die Sache mit dem Hobeln -



ist ein klasse Vergleich (findet der Tischler).

Grüße

Thomas



Kosten zu unserer Natursteinheizung



Hallo!

Ich habe im Dezember 2011 eine Aufstellung über unsere angefallenen Heizkosten versprochen.
Jetzt im Mai 2012, nachdem wir die Heizung nur noch in Ausnahmefällen benötigen, können wir uns wohl an die Abrechnung machen.

Wir haben letztes Jahr (wie bereits beschrieben) unsere Altbau-Stadtwohnung komplett umgebaut.
Die Wohnung befindet sich im ersten Stock eines vierstöckigen Wohnhauses. Die Außenmauern sind aus 50 cm dicken Sand- bzw. Backsteinen ohne zusätzliche Isolierung.
Die Wohnfläche beträgt ca. 140 m².
Die Decken wurden um ca. 50 cm abgehängt und ergeben jetzt eine Zimmerhöhe von ca. 260 cm.

Hier eine Übersicht, wie die Natursteinheizungen von ThermoCristall in den Zimmern (mit Zimmergröße) aufgeteilt wurden, welche Leistung sie haben und wie die Zimmertemperatur im Heizzeitraum war.

Übersicht:



WC 1 / 2,5qm / 350 W / 20°
WC 2 / 5qm / 350 W / 20°
Bad / 10qm / 1150 W / 22°
Flur 1 / 6,5qm / 650 W / 20°
Flur 2 / 10qm / 1150 W / 20°
Arbeiten 1 / 10qm / 1150 W / 20°
Arbeiten 2 / 15qm / 1150 W / 22°
Ankleide / 10qm / 150 W / 20°
Küche / 17qm / 1150 W / 20°
Schlafz / 13qm / 1150 W / 18°
Wohnzimmer / 34qm /2x1650 W / 22°
Resträume ohne Heizung
Dies ergibt eine Gesamtheizleistung von 12700 Watt

Für den Zeitraum vom 01.10.2011 bis zum 30.04.2012 (entspricht 7 Heizmonaten) wurden insgesamt 6284 kWh verbraucht.
Bei unserem Stromtarif sind für den verbrauchten Strom Kosten 1317,75 Euro entstanden. Da in den Sommermonaten kein nennenswerter Verbrauch mehr hinzukommen dürfte, nehmen wir einfach mal an, dass dies die Kosten für ein Jahr sind. Hinzu kommt noch eine Stromzählergebühr von 6,40 Euro im Monat.
Umgerechnet auf einen Monat sind das Heizkosten in Höhe von 116,21 Euro.

Hinzuzufügen ist noch, dass wir das Wohnzimmer mit einem Kaminofen an den Abenden während der Woche und am Wochenende zusätzlich beheizt haben.

Vor dem Umbau hatten wir die Wohnung mit einer Gas-Einzelofen-Heizung versorgt. Hier beliefen sich die laufenden monatlichen Kosten zuletzt auf 105,25 Euro.

Nach dem Umbau sollte die Wohnung unabhängig mit einer Gasetagenheizung oder mit Natursteinheizung ausgestattet werden.
Für die Gasetagenheizung wäre ein extra Raum für den Kessel nötig gewesen. Desweiteren hätten alle Gasleitungen in der Wohnung erneuert werden müssen und es wären 11 Heizkörper neu beschafft und installiert werden.
Wir hatten mündliche Kostenvoranschläge von 18.000 bis 20.000 Euro.

Da wir uns vorher schon für Infrarotheizungen interessiert haben, uns hier auch schon einige Modelle in Ausstellungen angesehen und Literatur über das Thema gelesen haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Wohnung mit einer Natursteinheizung auszustatten.

Die Kosten für die Anschaffung der Heizkörper beliefen sich auf ca. 7000 Euro. Hinzukommen die Raumtemperaturregler in Höhe von ca. 700 Euro.
Da die Gesamte Elektrik in der Wohnung erneuert wurde, können wir nur einen ungefähren Wert der Installation für die Heizungen angeben. Hier gehen wir von ungefähr 30 % der gesamten Installation aus. Dies ergibt dann eine Summe von ca. 3.000 Euro.
Somit belaufen sich die Gesamtanschaffungskosten auf ca. 10.000 Euro.
(Kosten für einen separaten Stromzähler, welcher für die Installation der Heizung bei uns erforderlich war sind entfallen, da für die Wohnung bereits zwei Zähler vorhanden waren)

Unser Fazit:

Aufgrund der geringeren Anschaffungskosten und der fast unveränderten laufenden Kosten hat sich die Entscheidung für die Natursteinheizung als absolut richtig gezeigt.
Außerdem ist das angenehme Raumklima im Gegensatz zur alten Heizung ein absoluter Plus- und Wohlfühlpunkt.

Wir haben im Moment 10 Euro Mehrkosten im Monat, was aber bei den deutlich niedrigeren Anschaffungskosten wohl eher nicht so ins Gewicht fällt.
Die Entwicklung der Energiekosten wird sich wohl nach oben bewegen. Dies dürfte aber für alle Bereiche (Strom, Öl, Gas und Holz) der Fall sein.

Von einer Heizkostenersparnis beim Betrieb von Infrarotheizungen von bis zu 50% (wie teilweise zu lesen ist) konnten wir nichts feststellen.

Wir können hier nur Angaben für unsere Wohnsituation machen und können auch keine Garantie dafür geben, dass es in anderen Immobilien ebenso ist.

Wir hoffen aber, dass wir jemanden, der wie wir von ca. 2 Jahren vor der Entscheidung steht einen kleinen Anhalt mit konkreten, erlebten und belegbaren Zahlen geben können.

Gruß

Didi



Versuch zu Verstehen ??



Uff ich gebe auf -- was ist denn das Ergebniss der endlosen "Schlacht" über Sinn und Unsinn der Infra-Rot-Heizung - wurde denn der Versuch einer Installation (bei Thomas ) durchgeführt??



Klare und unbestrittene Ergebnisse...



gibt's halt nicht immer.

Selber lesen, Meinung bilden, andere Fachleute fragen...

Und dann halt entscheiden.

Grüße

Thomas



@Didi:



Na dafür jetzt mal ein dickes Dankeschön von meiner Seite:

Das war der erste vernünftige und hilfreiche Beitrag zum Thema!!!

Grüse, Boris



@Didi



ca. 6300 KWh für die Beheizung der von dir beschriebenen Wohnung sind für mich ein Traumwert.

Ich bewohne seit 15 Jahren eine 100qm Wohnung, die das Erdgeschoss einer Stadtvilla von ca. 1910 bildet. Die Wände sind 41cm Mauerwerk. Die Räume sind 3,30m hoch. Die Heizung ist ein 18KW Junkers Erdgasbrenner von 1993. Irgendwann wurden die historischen Kastenfenster durch (denkmalgerechte) Isolierglasfenster ersetzt und die alte Schwerkaftverrohrung durch Kupferrohre entlang der Sockelleisten der Außenwände ersetzt. Die Therme erzeugt auch das warme Wasser im Durchlaufprinzip. Der gesamte Wasserverbrauch beträgt zwischen 100 und 120 Kubikmeter (Fachleute können vielleicht abschätzen, welchen Teil davon warmes Wasser ausmacht und was man für die Erwärmung benötigt (6 Personen)). Das Haus ist vom Außenputz her in einem schlechten Zustand. (großflächige Abplatzungen).

Relativ unbeeindruckt von den Umbauten (Fenster, Leitungen) liegt unser jährlicher Erdgasverbrauch zwischen 25.000 (2011) und 38.000 (2010) KWh.

Die Wohnung ist fußkalt und man muss mit Bedacht die Möbelstandorte wählen, damit es nicht schimmelt. Die Schimmelproblematik ist seit der Verlegung der Heizungsrohre deutlich geringer geworden.

So gesehen, kann ich nur noch einmal zu Euren Verbrauchswerten gratulieren, selbst wenn ich davon ausgehe, dass Euer Verbrauch noch deutlich höher ausfallen könnte, da 2011 zu meinen verbrauchsärmsten Jahren gehört. (2010 war dafür der Spitzenreiter).

Einen großen Vorteil, sowohl in Eurer alten als auch in Eurer neuen Heizung sehe ich darin, dass es sich um Einzelraumheizungen mit geringer Trägheit handelt.
Zweitens dürften beide Heizungen ihre Energie überwiegend als Strahlungsenergie abgeben (die mir bekannten Gas-Außenwandheizer wurden so heiß, dass man sie nicht anfasssen mochte.)

So weit ich den Projektbericht des Dr. Kosack verstanden habe http://www-user.rhrk.uni-kl.de/~kosack/forschung/index.php?INFRAROT-STRAHLUNGSHEIZUNG macht es bei Infrarotheizungen Sinn, auf minimale thermische Kapazität der Heizkörper zu achten, so dass sich möglichst kurze Aufheiz- und Abkühlzeiten ergeben (er werden wenige Minuten genannt). Begründung: so lange der Infratot-Heizkörper nicht auf seiner Systemtemperatur ist, erhöht sich die Energieabgabe durch Konvektion. Im Extremfall würde also ein überdimensionaler Natursteinheizkörper nie die maximale Temperatur erreichen, weil er bereits während der Aufheizphase so viel Energie über Konvektion abgibt, dass der Raumregler ihn vor Erreichen der Endtemperatur abschaltet. Um diesem Effekt etwas gegenzusteuern sind Eure Natursteinheizkörper wahrscheinlich mit deutlich mehr Heizleistung pro qm Wohnfläche ausgestattet, als man es von anderen Infrarotheizungen liest. D.h. mit der größeren Heizleistung soll wahrscheinlich die größere Wärmekapazität der Steine kompensiert werden, so dass man doch wieder zu einer kurzen Aufheizphase kommt. Was man aber nicht verhindern kann, wird die relativ lange Energieabgabe mit erhöhtem Konvektionsanteil während den Abkühlphasen sein.

Bzgl. der Überlegungen, ob sich eine Wasserheizung für einen Wohnraum so dimensionieren lässt, dass Sie sich durch eine hohe Temperatur in ihrem Verhalten einer Infrarotheizung annähert, musste ich nach Lektüre des o.g. Projektberichts zu der Erkenntnis kommen, dass das wegen der großen Wärmekapazität einer Wasserheizung (Wasser, Stahlheizkörper, Kupferrohre) überwiegend nicht funktionieren wird, da die Heizung jeweils immer nur in einem kurzen Abschnitt ihrer Betriebszeit die hohe Temperatur erreicht.

Es wäre hilfreich, wenn es mehr Berichte wie den Ihren gäbe. Aber i.d.R. ist es ja so, dass Foren mehr dazu dienen Probleme abzuladen. Unter diesem Gesichtspunkt kann es um die Infrarotheizungen gar nicht so schlecht bestellt sein, denn halbwegs ernst zu nehmende Problembeschreibungen zu Infrarotheizung sind kaum zu finden.
Dem gegenüber sind die möglichen Probleme der befeuerten Wasserheizungen oder Wärmepumpen scheinbar unendlich. Das bringt schon allein die Menge an verschiedenartiger Technik , die reibungslos zusammenspielen und fehlerfrei installiert sein muss, damit z.B. eine moderne Gas-Brennwertheizung richtig funktioniert, mit sich.

Wenn man die Probleme nimmt, die zu Infrarotheizungen aufgezählt werden, dann liegen die für mich überwiegend in einer anderen Liga als die Probleme der anderen Heizungen. Eine fehldimensionierte oder fehlerhaft eingebaute Infrarotheizung dürfte man sehr viel schneller und billiger korrigieren oder im Extremfall auch entsorgen können, als es mit einer anderen Heizung möglich ist.



Altbau und Infrarot Heizung mit 47 KW/qm und Jahr



@Didi
Danke für die Verbrauchdaten zur eingebauten Infrarot Heizung für den Verbrauchszeitraum von 7 Monaten in der Heizperiode 2011/2012.

Der genannte Verbrauch im Altbau und einer Erdgeschosswohnung von 6284 kW und 133 qm beheizter Fläche ergibt einen Verbrauch von 47 KW/qm und Jahr.

Weiteres ohne Kommentar, denn die Zahlen vorab sprechen für ein interessantes Heizsystem mit Infrarot Heiztechnik.

Nochmals Ihre Angaben:
Die Außenmauern sind aus 50 cm dicken Sand- bzw. Backsteinen ohne zusätzliche Isolierung.
Die Wohnfläche beträgt ca. 140 m².
Die Decken wurden um ca. 50 cm abgehängt und ergeben jetzt eine Zimmerhöhe von ca. 260 cm.

WC 1 / 2,5qm / 350 W / 20°
WC 2 / 5qm / 350 W / 20°
Bad / 10qm / 1150 W / 22°
Flur 1 / 6,5qm / 650 W / 20°
Flur 2 / 10qm / 1150 W / 20°
Arbeiten 1 / 10qm / 1150 W / 20°
Arbeiten 2 / 15qm / 1150 W / 22°
Ankleide / 10qm / 150 W / 20°
Küche / 17qm / 1150 W / 20°
Schlafz / 13qm / 1150 W / 18°
Wohnzimmer / 34qm /2x1650 W / 22°
Resträume ohne Heizung
Dies ergibt eine Gesamtheizleistung von 12700 Watt



corpus inaminus ....



Reanimation eines bald 4 Jahre alten Threads mittels Zahlenkolonnen – Mit Verlaub: das liest doch keiner mehr ernsthaft.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Kritik an Premium-Mitgliedern durch belanglose Statements seit 4 Jahren in dieser Diskussion zur Infrarot Heizung



Jetzt wurden 2012 Reale Zahlen veröffentlicht mit einer Infrarotheizung von @Didi im Altbau aus der Heizperiode 2011/2012 über 7 Monate.

Der Thread begann bereits im Jahre 2008 und weiterhin werden nachweisliche Endenergieverbräuche der Infrarot Heiztechnik als Zahlenkolonnen abgestempelt.

Hier stellt sich jetzt die Frage was ein Premium-Mitglied im Fachwerk.de überhaupt ist.
Derzeit ist nur die Anzahl der Einträge massgebend für die Qualifizierung der Premium-Mitgliedschaft und nicht die Aussage.
Insofern ist es fraglich, welche Sachverhalte dem Fragesteller nützlich sind, wenn immerfort von einigen Premium-Mitgliedern/Vielschreibern nur Meinungen und Statements veröffentlicht werden.

Es geht hier um die Bauwerkskunst und den Erfahrungsaustausch von Handwerkern / Sachverständigen.

Meine Meinung:
Das System der Premium-Mitgliedschaft könnte geändert werden in der Form, dass Sachliche Artikel in die Bewertung gelangen und nicht die belanglosen Statements der Vielschreiber!



Stimmt schon



Alter der Beiträge wäre egal, aber zwischen der Unmenge an Polemik in diesem Thread findet man die sachlichen Beiträge nicht mehr.

@Didi
Stell die Vebrauchsmessung Deiner Infrarotheizung einfach als neues Thema hier ein.



re: corpus inaminus ....



Verehrter Herr Grolms,

sie missverstehen. Ich zweifle keineswegs an den Daten jenes Didi, die Ihnen als Verkäufer solcher Stromheizungen selbstverständlich soweit entgegenkommen dass Sie diese gar für Ihre Akquise verwenden wollen (siehe Gästebuch Didi). Dem spricht ja auch nicht entgegen.

Werden Sie in Ihrer Akquise auch aufführen, dass hier hinsichtlich Verbrauch/Kosten die Daten eines relativ milden Winters mit jenen eines recht kalten Winters des Vorjahres verglichen werden und das dieser Kostenvergleich mit dem Verbrauch von Gas-Einzelöfen stattfindet?
Werden Sie auch aufführen, dass allabendlich und an den Wochenenden der Heizperiode ganztägig der Kaminofen in der Wohnung mitlief, und wenn ja, wie wird dieses zum Ansatz gebracht?

Das Bild das von Ihnen als "nachweisliche Endenergieverbräuche der Infrarot Heiztechnik" gegeben werden soll, drängt sich mir auch aus vorgenannten Gründen keineswegs auf.

Auffällig ist in der Folge der nunmehr mehr als 340 Beiträge, dass die "Befürworter" entweder Verkäufer dieser Anlagen sind oder – zunehmend – anonyme Teilnehmer in der Diskussion. Da die Anonymität in einigen Beiträgen bereits kritisiert wurde tauchen neue Teilnehmer auf, die ein dürres Profil besitzen und deren Beiträge sich ausschließlich auf diesen Thread beziehen. Da mag man dann denken was man will.
Die "Argumente" und auch die Formulierungen einiger Teilnehmer sind teilweise so selbstähnlich, dass man zuweilen die gleichen Schreiber hinter unterschiedlichen Namen vermuten muss, die eine zeitweise einschlafende Diskussion immer wieder beleben wollen.

Ich denke aber das trotz der Fülle der Beiträge die meisten Mitleser sich ein ausreichendes Bild machen konnten.

Mit freudlichen Grüßen aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Die sachlichen Hinweise von Herrn Kornmayer zu Didis Zahlenmaterial halte ich für berechtigt.

D.h. zu den jeweiligen Verbrauchsangaben sollte die Heizperiode genannt werden und es sollte pro Heizperiode eine Angabe zum Holzverbrauch für den Kaminofen gemacht werden.

@Herr Grolms
Sie wollen als gewerblicher Anbieter tatsächlich anonym gepostetes Material mit den von Herrn Kornmayer genannten Fehlern für Ihre gewerbliche Aquise verwenden?



Infrarotheizung / Hüllflächenheizung - EnEV konform und KfW konform



Die Infrarotheizung erfüllt die EnEv und die KfW Anforderungen.
Selbst im Neubau wird mit der IR-Heizung der KfW-70 Standard EnEV konform erreicht.

Der Verbrauch im Neubau und der Endenergie liegt im Neubaubereich bei ca. 35 KW/qm und Jahr.



Gezinkte Karten



@Kornmayer


Hallo @Erwin,
ich möchte nur mal kurz eine Nachricht hinterlasen, bezüglich des Threads IR-Heizung und Verbrauchsdaten.

Vorab, ich bin an realen Zahlen im Bereich interessiert

Herr Kornmayer verschweigt die relevanten Daten, dass ich um Nachweise bei @Didi gebeten habe. Dieser Umstand zeigt, dass Herr Kormayer mit gezinkten Karten spielt





ach Herr Grolms,

wenn das Niveau dann in den Keller rutscht, verleidet dies einem die Lust an der Konversation, das sollte nicht passieren.

Das Sie "an realen Zahlen im Bereich interessiert" sind hier ein Link zu einem ZDF-Wiso-Beitrag aus dem vergangenen Jahr, in dem ein Verbraucher seine Zahlen nennt.

hier geht´s lang=>

Gruß aus Wiesbaden,
Der Zinker



Konvektionsheizung elektrisch



@Herr Kornmayer

Die in dem WISO-Video gezeigten Heizkörper sind meiner Meinung nach ganz normale Konvektionsheizkörper.
Gehen Sie davon aus, dass der Energieverbrauch dieser Heizkörper identisch mit den flächig ausgebildeten und einseitig gedämmten Heizkörpern mit Temperaturen zwischen 80 und 120 Grad ist, von denen in diesem Thema überwiegend die Rede ist?



Didi?



@didi

bist du d.moeckel@infrarotheizung-versand.de ?

http://www.infrarotheizungforum.de/threads/121-Lohnt-eine-IRH-sich-bei-einer-1-Zimmer-Wohnung



Eine Infrarotwandheizung



macht mE nur in kleinen Räumen mit einer Raumhöhe von max. 2,50 m, zur kurzzeitigen Temperierung, Sinn.
Für den Dauerheizbetrieb sind sie schlichtweg zu teuer.
Interessant wird es vllt. für diejenigen, die eine PV-Anlage über 5 kW mit Eigenstrom Nutzung besitzen, aber selbst das ist noch fragwürdig.

Grüsse Thomas



Klarstellung



Hallo Erwin!

Ich bin nicht (d.moeckel@infrarotheizung-versand.de).

Ich bin nur Nutzer einer Infrarotheizung.

Ich kann und will auch nicht Für- oder Gegen aufwiegen.
Mein Anliegen war es nur, mal erlebte Werte in dieses Forum zu stellen, damit jemand, der sich wir wir vor 2 Jahren entscheiden muss, einige Zahlen an die Hand zu geben.
Die Verbrauchswerte, die wir erreicht haben, treffen ja auch nur für unsere Wohnung zu. Da wir einen Kaminofen zum Zuheizen haben, wären die Zahlen ohne diesen bestimmt höher.

Wir für uns sind mit unserer Entscheidung sehr zufrieden auch wenn wir ohne konkreten Zahlen, es einfach riskiert haben.

Grüße Didi



Verbrauchte Holzmenge



@Didi

Magst du noch ergänzen, wie viele Raummeter Holz ihr in etwa für den Kaminofen verbraucht habt?

Gruß Erwin



Mit Strom zu heizen



kostet im Schnitt dreimal soviel wie mit Gas oder Öl zu heizen!

Das ist Fakt!

Selbst der schlechteste Öl oder Gasbrennen erzeugt Wärme deutlich günstiger als JEDE Stromheizung. (http://www.youtube.com/watch?v=JdQlnfiRU78)

Natürlich gibt es Strom und oder wasserbetriebene Infrarot oder Strahlungsheizungen.

Aber davon auszugehen das eine Stromheizung günstiger ist ein eine Gas, Öl oder Holzheizung ist um den Faktor 3 falsch.

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf den WISO Beitrag verweisen der das auch für Laien ausführlich und verständlich erklärt.

Grüße



Wiso ermittelt - Konvektionswärme mit Stromheizung



Im Bericht vom 04.04.2011 geht es um die Firma EVO
die mit Strom Konvektionswärme erzeugt.

EVO beschreibt ihr System selber als Konvektionsheizung - siehe weiter unten.

Strahlungsheizung mit Strom ist keine Konvektionsheizung
- das geht leider im Bericht von Wiso nicht heraus.
Im Prinzip kann ich hier mit dem System von EVO ebenso mit einem Fön heizen.

Strahlungsheizung als elektrische Direktheizung ist Infrarotwärme und nochmals "keine Konvektionswärme"

""
Quelle: http://www.e-v-o.de/html/funktion.html

Funktion und Design mit Köpfchen:

Unsere EVOLiT-Comfort-Heizungen sind entsprechend außen beidseitig mit einer Vielzahl von Rippen versehen. Diese sind wie Schornsteine unten und oben offen. Trotz niedriger Heizkörpertemperatur entsteht durch diesen Kamineffekt eine angenehme Luftumwälzung im Raum. Die große Oberfläche der Elektroheizung sorgt für die nötige Strahlungswärme, so dass zwischen Boden und Decke eine Temperaturdifferenz von nur ca. 1 °C vorherrscht! """





Verehrter Herr Grolms, ich bitte um Mitteilung, mit welchen Infrarotheizkörpern Sie am Markt vertreten sind und auch um nähere Informationen zu der von Ihnen angebotenen Magnet-Strom-Energie-Erzeugung.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Freie Energie - Raumenergie Konverter - Strahlungsheizung



Verehrter Herr Kornmayer,

zur Magnet-Strom-Energie-Erzeugung.
Derzeit erfolgt die Weiterentwicklung der Freien Energie von Prof. Turtur.

Ein informatives Interview mit Prof. Turtur auf YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=IXk327fFtPY

Bezüglich der Strahlungsheizung gibt es verschiedene Systeme; vergleichbar wie mit den Automobilen - Effizient oder nicht Effizient.



Und wir sind, wo wir auch schon mal waren ...



"zur Magnet-Strom-Energie-Erzeugung.
Derzeit erfolgt die Weiterentwicklung der Freien Energie von Prof. Turtur."
Die kalte Kernfusion fehlt noch als Energeiquelle, aber die kommt hier sicher auch noch irgendwann einmal zum Zuge.

Dieses Thema ist wie der japanische Knöterich auf meinem Grundstück: Nicht tot zu kriegen.





Also keine Produktangabe, verstehe. Herr Turtur hat seine Forschungen im übrigen inzwischen eingestellt.

@ Herrn Paulsen: Wenigstens der Knöterich ist totzukriegen wenn die neuen Triebe gleich nach Erscheinen direkt über dem Boden abschneidet. Das dauert eine Weile, doch irgendwann geht dem Ding die Kraft aus.



Prof. Turtur muss Forschungsarbeit an Raumenergiekonverter einstellen



Was funktioniert darf nicht sein, nieder mit dem Knöterich ?

Sicher, die Forschungsarbeiten mussten von Prof. Turtur am Institut eingestellt werden.
Es funktioniert, aber das darf ja nicht sein?

Also weiterhin fossile Brennstoffe verbrennen, mit viel Aufwand Wasser erwärmen, damit die Heizkörper eine Konvektionswärme erzeugen können.

""Prof. Turtur""
“Auch wenn die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie bereits erfolgreich nachgewiesen ist – ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig.

Ich nehme die Situation gelassen, denn mein akademisches Interesse ist befriedigt. Ich habe einen Raumenergie-Motor gebaut und an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg verifiziert.

Für alle anderen Menschen, die meine Ergebnisse noch sehen mögen, lasse ich meine Internet-Inhalte noch stehen” ->""

Quelle: http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/technologie/prof-turtur-muss-forschungsarbeit-an-raumenergiekonverter-einstellen/



Wenn ich es nicht glaube müssen Sie das für mich mit glauben.



Ah, ich erinnere mich dunkel. Der Versuch an der Otto-von-Guericke Universität war die Geschichte mit dem Motor im Lidl-Sahnebecher. Soweit ich weiß wurden lediglich Biefeld-Brown-Effekte nachgewiesen?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Biefeld-Brown-Effekt - vom „Basteln“ zum wissenschaftl. Experiment



Erster Kritikpunkt der Fachkollegen:
Biefeld-Brown-Effekt -- Rückstöße ionisierter Gasatome im elektr. Feld.

Erste Kontrolle: Gasatome in die entgegengesetzte Richtung lenken.
Und siehe da -- Drehrichtung bleibt erhalten.

Im Vakuum gibt es keine Gasatome also auch keine Ionen

Wie man die Zweifel der Fachwelt ausräumt)
Problem: Man will es nicht, denn es stört die Gewinne der Ölindustrie.

Quelle: http://www.ostfalia.de/export/sites/default/de/pws/turtur/FundE/Deutsch/19_-_21_Uhr_Experiment.pdf



was soll mir als laie das sagen



Erster Kritikpunkt der Fachkollegen:
Biefeld-Brown-Effekt -- Rückstöße ionisierter Gasatome im elektr. Feld.

Erste Kontrolle: Gasatome in die entgegengesetzte Richtung lenken.
Und siehe da -- Drehrichtung bleibt erhalten.

Im Vakuum gibt es keine Gasatome also auch keine Ionen

alles nur grosses Palaver mehr nicht
Fakten zählen mehr nicht...Herr Tutur hat eben nicht das erfüllt was er erfüllen sollte



Aha



"Biefeld-Brown-Effekt -- Rückstöße ionisierter Gasatome im elektr. Feld. Erste Kontrolle: Gasatome in die entgegengesetzte Richtung lenken.
Und siehe da -- Drehrichtung bleibt erhalten.
Im Vakuum gibt es keine Gasatome also auch keine Ionen"

... und damit soll ich nun meine Bude heizen, fragt sich der Laie, der den Professor bewundert, dem es irgendwo gelungen ist, Gasatome im Vakuum umzudrehen.



Tesa oder Tesla? - Wo gestern keine Tür war, war schon immer eine da



Freie Energie sprengt das Denkvermögen.
Vor wenigen Jahrzehnten war es undenkbar sich mit der Welt in nahezu Echtzeit zu unterhalten und nebenbei über ein Kupferkabel; Fernsehen - Telefonieren - Im Internet Surfen und Filme ansehen.

Gemach gemach, das Thema ist weiterhin mit der Infrarotheizung verbunden; das heißt mit Stom Heizen und Fahrzeuge mit E-Technik bewegen.
Wenn es der Menschheit gelingen wird, Freie Energie für jedermann zur Verfügung zu stellen; was dann? Die Ölfirmen produzieren nur noch Nagellack und Lippenstifte für die Damenwelt ? Global Players gehen in Häckelkurse ? Soldaten unterstützen Senioren im Altersheim ?

Visionen werden wahr und das schon mit unserer eigenen Wahrnehmung. Tesa Kleband ist ein gigantischer Datenspeicher

Wo gestern keine Tür war, war schon immer eine da.



Ross & Reiter



Jetzt sind es die internationalen Ölfirmen die gehörigen Einfluss auf Universitäten in Sachsen-Anhalt / Niedersachsen nehmen – mit Verlaub Herr Grolms da scheinen die Argumente auszugehen. Wenn jemand seine Forschungen aufgeben muss bedeutet das im Regelfall, dass die Mittel gestrichen wurden. Mittel werden im Erfolgsfalle eigentlich nicht gestrichen – schon gar nicht, wenn die Forschungsergebnisse so bahnbrechend wären.

Welche Infrarot Heizung bieten Sei denn nun an, für die Sie sich so ins Zeug legen? Ich bitte um Produktnennung.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Infrarot Heizsystem - Wärmelehre, Quantensprung und Strahlungsgesetze



Wie bei der Architektur treffen bei der Infrarotheizung Kundenwünsche und Planerische Gegebenheiten zueinander.

Ein Infrarotheizsystem mit Herstellerangaben ist meiner Meinung nach im Forum Fachwerk.de nicht angebracht, da hier Informationen und Lösungen im Vordergrund stehen sollten.

Elektische Arbeit und Leistung sollten jedoch die Parameter für eine objektive Bewertung darstellen. Das Verständnis wurde/wird uns in der Schule nicht beigebracht.

Hier gelangen wir wiederum in eine Wahrnehmnung, dessen; was ist Wärme.
Der Grenzbereich ist die Konvektionswärme und/oder die Strahlungswärme.

Das Verständnis für die Quantenmechanik und der dazugehörigen Strahlungsheizung ist bedauerlicherweise den meisten Heizungsbauern unbekannt.
Die Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetz (http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz)
könnte einigen aufnahmefähigen Zeitgenossen die Wirkung
von elektrischer Arbeit und Leistung erklären. Das Verständnis zur Elektrischen Energie im Verhältnis zur Leistung ist wissentschaftlich berechenbar. Max Planck hat hierfür einen Nobelpreis erhalten für die Berechnung der Strahlungsenergie/Infrarot.





"Die Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetz könnte einigen aufnahmefähigen Zeitgenossen die Wirkung von elektrischer Arbeit und Leistung erklären."
Hatten wir doch schon, in diesem Thema. Aufnahmefähige Zeitgenossen sollten diese Diskussion vielleicht nochmals durchlesen ...

"Das Verständnis zur Elektrischen Energie im Verhältnis zur Leistung ist wissentschaftlich berechenbar."
Leistung = Arbeit pro Zeit
Dazu noch die schlichte Erkenntnis, dass nie mehr rauskommt als was man reinsteckt, reicht schon.

"Das Verständnis (...) ist wissenschaftlich berechenbar" tut mir als grammatikalische Konstruktion weh zwischen den Ohren. Verständnis setzt voraus, dass man seine eigenen Gedanken klar ausdrücken kann.


"Max Plank hat hierfür einen Nobelpreis erhalten für die Berechnung der Strahlungsenergie/Infrarot."
Der Herr hiess übrigens Planck.
Zum Glück funktionieren Heizungen auch ohne Kenntnis der theroetische Physik schon seit Jahrtausenden.

"Man kann alle Leute einige Zeit
und einige Leute alle Zeit,
aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten."
Abraham Lincoln



konkrete Zahlen



@Erwin

Es waren über den gesamten in meiner Übersicht genannten Heizzeitraum ca. 6 Ster Weichholz.

Ich hoffe dass ich irgend jemand mit meinen Zahlen helfen konnte sich für oder gegen eine bestimmte Heizart zu entscheiden.

@ALLE
Ich möchte nicht, dass meine Zahlen für irgend welche Werbe- bzw. Verkaufszwecke genutzt werden.

Anmerkung:
Ich finde die gegenseitigen Anfeindungen nicht sehr hilfreich für diejenigen, die auf der Suche nach Hilfe sind.
Vielleicht sollten sich die Parteien mal an einen Tisch setzen und in einem Auge-in-Auge-Gespräch ihre Ziele oder Probleme klären.
Foren sollen zur Problemlösung da sein.

Danke


Didi





Es geht ja nicht um persönliche Anfeindungen.
Es geht darum, dass manche Leute hier Dinge behaupten, die im Widerspruch zu der allgemein anerkannten Physik stehen und deshalb zumindest erklärungsbedürftig sind. Wenn man dann nachfragt (und das wurde hier nie in die Person direkt beleidigender Weise getan) und nichts kommt oder etwas, was die Frage nicht beantwortet, dann zieht man halt seine Schlüsse.
Es gibt Glaubensfreiheit - man darf glauben was man will, aber man hat auch das Recht, gewisse Dinge nicht zu glauben. Ich bin der Meinung, dass in Diskussionsforen der gleiche Grundsatz gelten soll wie in der Juristerei - wer behauptet, muss begründen können. Wenn er das nicht kann oder dies auf eine Weise tut, die nicht zu überzeugen vermag (physikalische Kurzschlüsse oder Effekte zitieren, die mit der Sache nichts zu tun haben, oder dann eben die allgemeine Verschwörungstheorie), dann zieht man daraus eben seine Schlüsse.
Das ist noch keine Anfeindung.
Es ist eher Diskussionskultur.



Hallo Jens,



das ist richtig was Du schreibst aber, manchmal kommt dann auch die Erfahrung hinzu. Und die ist manchmal schwer in Worte zu fassen.

Beste Grüße



Was macht man mit 5 Fachwerkhäusern, die bislang mit Stromheizungen



beheizt werden?

Ich habe mich jetzt durch diesen gesamten Thread gelesen und ich muss sagen, es war wirklich anstrengend. Da man hier leicht - und manchmal ja auch zu recht - verdächtigt werden kann, entweder ein alter Bekannter mit neuem Nick und/oder Vertreter/Verkäufer irgendeines Heizungssystems zu sein vorab einige Einwandvorwegnahmen.

Irgendwo im thread kam die Frage, wie sich jemand hierhin verirren kann (die Wortwahl war anders) und einen uralt thread nach einigen Monaten wieder aufleben lässt.
In meinem Fall ist es so:
ich interessiere mich für den Kauf von 5 Fachwerkhäusern mit einer Gesamtfläche von 2150qm, die sich auf insgesamt 34 Wohnungen verteilen. Die Häuser sind von 1996/1997 und werden mit Strom beheizt. Mehr kann ich nicht sagen, weil aus der Anzeige nicht mehr hervorgeht und der Makler meine Fragen bislang nicht beantwortet hat.
Soweit ich die ENEV 2009 verstanden habe ist mit Nachtspeicherheizungen ab 2020 Schluss. Unabhängig davon erwarte ich - in bisheriger Unkenntnis der Betriebskostenabrechnungen der letzten Jahre - ziemlich hohe Heizkosten. Infrarotheizungen sind es nicht, denn auf den Bildern sehen die Heizkörper wie normale Heizkörper aus, also keine flachen Platten. Die Häuser sind nicht unterkellert und da Heizung und Warmwasser mit Strom erzeugt wird, fehlt auch jegliche Voraussetzung für eine wasserführende Heizung (nennt man das so?).
Also stellt sich für mich die Frage: was wäre wohl billiger bei einer notwendigen Sanierung: Infrarotheizung oder Öl/Gas/Pelletheizung. Die reinen Investitionskosten sprechen zweifellos für die Infrarotheizung, aber wenn die Betriebskosten davon galoppieren, rennen die Mieter früher oder später hinterher und Leerstand ist auch sehr teuer.
Angesichts dieser Frage gibt man bei google "Infrarotheizung kosten" ein und landet dann irgendwann auch hier und in diesem thread.

Von den 366 Beiträgen hat sich soweit ich mich erinnern kann nur Didi mit konkreten Verbrauchszahlen und -kosten geäußert. Und damit es hier nicht zu einer Verdächtigung kommt: ich bin nicht Didi. Mein Didi steht für Dietmar und 1965 steht für 1965 (ich hätte auch 47J wählen können, das wäre aber schnell veraltet).
Ich kenne die Studie von Kaiserslautern, ich habe auch die Seiten der Firma besucht, die für diese Studie die Heizkörper gestellt hat und ich bin technisch völliger Laie, finde aber diese Untersuchung von allen (die ja auch irgendwo in den vorherigen Beiträgen erwähnt wurden) am nachvollziehbarsten.
Aufgrund der Diskussionen hier im Forum über die Kosten einer neuen Gas-/Öl-/Pellets-/Wärmepumpen-Heizung möchte ich an dieser Stelle nur ganz kurz meine Echtzahlen einbringen. Vielleicht interessiert es jemanden. 2008 habe ich mich entschieden, die Ölheizung meines Hauses (1976) rauszuschmeißen, weil ich mir angesichts des Verbrauchs und des gestiegenen Ölpreises das Öl schlicht nicht mehr leisten konnte.
Ich hatte kurz eine Luft-Wärmepumpenlösung ins Auge gefasst. Das Angebot belief sich auf 35000 EUR und damit hatte sich die Sache erledigt.
Ein Heizungsbauer, der mir eine neue Öl- oder alternativ Gas-Heizung verkaufen wollte kam mit 15TEUR um die Ecke. Solche Zahlen sind in den Beiträgen genannt worden und sie sind nach meinen Erfahrungen realistisch.
Geworden ist es eine Biotech Pelletsheizung mit 25kW und 800l Pufferspeicher. Obwohl der Kessel "nur" rund 8200 EUR und das 5,5t Silo mit Vacutrans rund 3000 EUR kostete belief sich die Gesamtinvestition auf 23000 EUR. Wie ich mir das leisten konnte, wenn mir doch schon das Öl zu teuer war? Die KfW machts möglich.
Obwohl die Biotech-Heizung "vollautomatisch" ist, ist sie es natürlich in Wirklichkeit nicht. In der Heizperiode muss alle 2 Wochen der Aschekasten geleert und der Brennerraum ausgesaugt werden. Das ist als Eigentümer in meinem Alter (noch) kein Problem, aber Mietern würde ich das nicht zumuten wollen. Die Heizkosten haben sich halbiert, allerdings nicht weil der Verbrauch signifikant gesunken wäre, obwohl ich das gehofft hatte zumal ich die oberste Geschossdecke zu großen Teilen gedämmt habe, sondern weil Pellets umgerechnet etwa die Hälfte von Öl kosten.

Doch nun zu meinen Fragen:
Infrarotheizung kenne ich nur vom Wickeltisch meiner Kinder. Auf den Wickeltisch gerichtet wurde es dort warm, manchmal fast zu warm, wenn man beim Wickeln den Kopf zu weit oben beließ. Infrarotheizungen erwärmen nach allen Ausführungen ja nicht die Luft, sondern feste und flüssige Körper und weil diese die gespeicherte Wärme wieder abgeben, soll es insgesamt ein sehr angenehmes Klima geben. In einigen Quellen wird behauptet 20 Grad fühlten sich wie 22 Grad an. Wenn das so ist, also praktisch keine oder nur eine sehr geringe Lufterwärmung stattfindet, dann frage ich mich, ob tatsächlich ein Raum gleichmäßig temperiert wird. Wenn ich einen Heizkörper über die Sofaecke hänge, dann ist mir sicher warm wenn ich darunter sitze und sicher heizt sich auch das Sofa etwas auf. Aber was ist wenn ich aufstehe und in die Küche gehe, wo der/die nächste/n Heizkörper ist/sind? Gehe ich da durch eine Kühlzone, um in der Küche wieder in eine wärmere Zone zu kommen?

Und dann die bereits oben gestellte Hauptfrage: was würden "Sie" mit den o.g. Fachwerkhäusern tun? Infrarotheizungen oder "wasserführende" Heizung (plus eventl. Solarthermie)? Als ich meinen Heizungsinstallateur fragte, wieviel wohl die Erneuerung der 60er Jahre Wasser- und Heizungsrohre vom Heizungskeller bis ins erste Bad kosten würde war die Antwort 30TEUR. In den 5 Häusern gibt es zwar Wasserleitungen aber keine Heizungsrohre. Kann irgendjemand eine Faustformel formulieren(EUR/lfd Meter Verrohrung oder ähnlich)?

Was den Leistungsbedarf von Infrarotheizungen angeht, schwanken die Pauschalangaben irgendwo zwischen 50 und 90 Watt pro qm. Wenn ich von 60Watt ausgehe komme ich für die gesamte Wohnfläche auf rund 230000 kWh (60Watt*2150qm*10Stunden/Tag*180 Tage). Wenn die Rechnung soweit stimmt und ich das mit 23 cent multipliziere, wären das 53TEUR/Jahr! Wenn ich meine Pellet-Heizkosten auf die qm-Zahl anwende, würde - ceteris paribus - ein Betrag von rund 18000 EUR rauskommen. Das wäre deutlich.

Allerdings gilt man ab 100.000kWh als Geschäftskunde. Bei der Frage nach der Branche gibt es als Auswahlmöglichkeit auch "Wohnungswesen". Der Strompreis ist dann 5,92 cent/kWh. Das wären dann 13746 EUR oder 6,39 EUR/qm. Das wäre ein guter Wert. Bei einem Bedarf von 80 Watt/qm wäre die Infrarotheizung etwa 300 teurer als die kalkulatorische Pelletheizungskostenberechnung.

Kann jemand sagen, ob dieser letzte Weg gangbar wäre, also ich als Hauseigentümer schließe mit dem Energieversorger für alle Häuser einen Vertrag ab statt jeder Mieter mit dem Enegieversorger? Die Frage werde ich natürlich auch dem Energieversorger stellen, aber vielleicht hat jemand Erfahrungen?

Vielen Dank im voraus für all konstruktiven Antworten!

Dietmar





Hallo Dietmar,
hier nur meine kurzfristigen Überlegungen zu Deinem Beitrag:
Wenn es sich um 5 Häuser mit insgesamt 34 Wohnungen handelt, die von 1995/96 sind (Totalsanierung oder Neubau?) müsste man als Käufer schon auf etwas mehr Informationsbereitschaft seitens des Maklers stossen, zumal es bei Häusern aus dieser Zeit ja auch einiges an Plänen und technischen Daten (Heizenergieverbrauch in kWh pro Jahr) geben sollte.

Bei Bauten dieser Grösse ist es üblich, einen (nebenamtlichen) Hauswart anzustellen, der u.a. auch die Heizung besorgt und der über Miet-Nebenkosten abgerechnet werden kann. Es bietet sich ja geradezu an, solche Gebäude zentral mit Wärme zu versorgen. So wären bei Holzheizungen dieser Grössenordnung (schätze Daumen mal Pi so etwa 300 Kubikmeter Verbrauch pro Jahr) Hackschnitzel vermutlich billiger als Pellets, vor allem wenn man in einer holzreichen Gegend wohnt.
Wenn die Stadt Fernwärme anbietet, wäre das die optimale Lösung - kaum bauliche Einrichtungen und Platzbedarf und Wartung auf Verbraucherseite; und hohe Energieeffizienz auf der Bereitstellungsseite.
Auf jeden Fall braucht es bei dieser Grösse eine detaillierte Studie eines Fachmanns, der die Gebäude beurteilen kann und die lokalen Gegebenheiten der Energieversorgung kennt.

Was Strom als Energiequelle betrifft, so ist es einfach so, dass die Preise steigen werden - aus Kostengründen wirklich zu sparen, scheint noch kein Thema zu sein, sonst gäbe es nicht so viele unnötige Elektrogeräte auf dem Markt, die man z.T. nicht einmal abschalten kann, und sonst würden sich mehr Leute überlegen, ihre Home Server und dergleichen wenigstens im Urlaub abzuschalten.
Strom als primäre Heizenergiequelle ist deshalb längerfristig eine Sackgasse, zumal sich beim Heizen Strom am einfachsten ersetzen lässt - die Anlagen sind stationär, d.h. Gewicht und Energiedichten sind weniger kritisch als etwa bei Fahrzeugen. Wenn die Hausbesitzer sich derartige Überlegungen nicht machen, wird es der Staat tun müssen, und das läuft immer auf eine lästige Überreglementierung hinaus.
Natülich ist es verlockend, einfach eine Tafel mit Stromanschluss in jedes Zimmer zu hängen und das Heizproblem sei gelöst, wie es die Werbung behauptet; aber das dürfte längerfristig ein ähnliches Eigentor werden wie die Geschichte mit den billigen Tintenstrahldruckern, wo sich beim Kauf des Gerätes keiner überlegt, was die Tinte kostet.



Energetisch modernisieren + Heizlastberechnung



Hallo Dietmar,

deine Kostenrechnung ergänzend, sind bei 2150 qm Wohnfläche für ein neues Heizungssystem zwischen 70 €/qm und 110 €/qm zu veranschlagen.

Bei ca. 70 €/qm x 2150 qm sind das ca. 150.000 € Investition

Was die Überschlägige Heizlast mit dem Pauschalwert von 60 Watt/qm anbelangt; hier sollte im Vorfeld eine Heizlastberechnung durchgeführt werden. Diese kann nach DIN 12831 berechnet werden und zeigt die Raumweise benötigte Heizlast und Gesamtheizlast an.

Es sollte auf jeden Fall eine Heizlastberechnung durchgeführt werden um die Angebote zu vergleichen.

Da, wie zuvor beschrieben eine Stromheizung installiert ist, besteht bei einer energetischen Modernisierung die Notwendigkeit einer wirtschaftlichen Berechnung zur Rentabilität und Amortisation.

Es gibt bei energetischen Modernisierungen (Einelmaßnahmen / KfW Standard) über die KfW Fördermittel als Zuschuss oder einen Kredit; derzeit 1,00 Prozent

Ich würde empfehlen, vorab eine Heizlastberechnung der 5 Gebäude durchzuführen zu lassen.
Hierdurch können die Angebote mit der zugrunde gelegten Heizlast verglichen werden.

Alternativ kann über die Heizlastberechnung die Kosten einer neuen elektrischen Direktheizung ermittelt werden.
Wobei es bei der elektrischen Direktheizung KEINE Förderung der KfW gibt.

Beste Grüße



Vielen Dank



für die ersten Antworten. Der Makler ist offenbar im Urlaub, jedenfalls kann ich ihn nicht erreichen. Ich werde versuchen alle technischen Unterlagen zu bekommen und mit dem Energieversorger wegen der Geschäftskonditionen reden.
Der Strom wird zweifellos teurer werden, derzeit wird ja die nächste EEG-Zulagenerhöhung diskutiert. Preissteigerungen erwarte ich allerdings auch bei Öl und Gas. Wenn also Strom keine Lösung ist, dann bleibt ja wohl nur Holz übrig.

Den Invest von 150TEUR, der per se natürlich happig ist, liegt immerhin 100TEUR unter meiner eigenen Schätzung.

Aber es ist wie ihr sagt, ich muss erstmal belastbare Informationen bekommen und dann müssen Fachleute diese Informationen bewerten.

Ich melde mich, sobald ich mehr weiß.



Moin Didi,



wäre eine zentrale Versorgung aller Häuser denkbar, oder stehen die zu weit auseinander?

Sonst wär ein BHKW mit Nahwärmeversorgung (auch weiterer Nachbarn) denkbar - du musst es ja nicht selbst betreiben.

In Siebenlinden haben sie sich ein extra Heizhaus gebaut, was mehrere Häuser zentral mit einem Holzvergaserkessel versorgt. Für den, der gerade "Heizdienst" hat, bedeutet das lediglich 2-3 mal am Tag nachzulegen.

Dachtest du, du machst ein Schnäppchen?

Gruss, Boris



@ Boris



Setz dem Didi keinen Floh ins Ohr... bei gut 2000qm Fläche 2-3mal am Tag den Vergaser füttern? Wo sollen denn die Scheite lagern?

Wenn zentrale Geschichte möglich, dann gehört hier eine automatisch beschickte Anlage hin, seien es Schnitzel, Pellets, Gas oder Öl, aber keine Handbefeuerung...

Ein BHKW zur Grundlastdeckung sollte sich ebenfalls "eindenken" lassen...

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner



@Sebastian:



hascha Recht wg. der Flöhe....die Strohballenhäuser dort haben beste Dämmwerte und es sind weniger qm. Seit deren Inbetriebnahme hat sich in der Entwicklung auch wieder eine Menge getan.

Nachdem ich unsere ehemalige Waschküche in einen Maschinenraum verwandelt habe, würde ich mich beim nächsten mal mit meinen Nachbarn zu einer Erzeugergemeinschaft zusammentun und gemeinsam eine Anlage für Wärme und Strom betreiben.

Bei den bei Didi zu erwartenden Investitionen kann man da ja mal hindenken, oder?

Gruss, Boris



Nahwärme...



... Nebenbei: Ich habe auch schon Wärmeabrechnungen bei privater Nahwärme auf Erdgasbasis (nur Heizung) gesehen, die incl. Nebenkosten (Wartung, Abrechnung, Zählerkosten, etc.) bei rund 21 Ct/kWh lagen, aus dem Jahr 2010, das heißt der reine Inputpreis für Gas von rund 6 Ct/kWh hattte sich verdreieinhalbfacht... der Endpreis nach der üblichen 08/15-Sanierung der Blocks mit WDV und Iso-Fenstern mehr als verdoppelt... übrigens bei einer überwiegend kommunal getragenen Wohnungsgenossenschaft...

Die Leute haben wir zur Verbraucherzentrale oder gleich zum Anwalt geschickt, das war natürlich mehr als grenzwertig...

Das ganze lief im Zuge einer Energiesparberatung durch einen caritativen Träger für einkommensschwache Haushalte...

Feedback haben wir nicht bekommen...

Aber wenn da nicht nachgelegt worden ist, dann kann man auch tatsächlich mit Strom heizen...

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner



@Sebastian:



Danke für das Beispiel, Ähnliches habe ich auch schon vernommen.

Funktionieren tut das m.E. auch nur, wenn die Verbraucher gleichzeitig Miteigentümer sind, z.B. hier:

http://www.regioneers.de/2010/08/31/energieautarke-gemeinde-feldheim/

Gruss, Boris



Mietwohnungshäuser von 1997 als Fachwerkhäuser?



@Didi1965

Fachwerkhäuser a 400m² Wohnfläche als Mietwohnungshäuser Baujahr 1997?
Wie darf man sich die vorstellen?
Wurden 1997 so große Häuser tatsächlich in klassischer Fachwerkbauweise errichtet?
Könnte mir vorstellen, dass diese Häuser mindestens eine Besonderheit haben, wegen der die Entscheidung für eine Elektroheizung gefallen ist.
Auf jeden Fall würde ich nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass man das Heizsystem zu den Kosten, die hier genannt werden, ändern kann.



Oh je...



nach meinem letzten Post habe ich bis heute vergeblich versucht mit Eigentümer, Makler und Verwalter ins Gespräch zu kommen.
Also habe ich gesucht und eine Mieterin angerufen. Ergebnis:
es sind echte Fachwerkhäuser, sie sind nicht unterkellert, sie haben Nachtspeicherheizungen, die sich im Falle der Mieterin mit einer nicht näher bezeichneten großen Wohnung in jährlichen Heizungskosten von über 3000 EUR niederschlagen. Sie zieht deswegen und jetzt aus und wegen der im Winter eingefrorenen Wasserleitungen!

Das klingt nach mächtigen Investitionen. Dass Wasserleitungen gegen Einfrieren geschützt werden müssen, habe ich bislang auch noch nicht gehört gehabt.

Hinsichtlich meiner Idee Industriestromtarife zu bekommen habe ich widersprüchliche Antworten erhalten. Bei den lokalen Stadtwerken ist die Sache ganz einfach: Unternehmen zahlen praktisch das Gleiche wie Privathaushalte. Bei letzteren gibt es allerdings einen Nachtstromtarif, der allerdings auch nicht viel hilft.
Aussage von check24 in einem Telefonat: für die Frage des Geschäftskundentarifs ist EIGENTLICH nur der Stromverbrauch maßgeblich. Bei Heizungsstrom muss man aber den lokalen Anbieter nehmen, d.h. check 24 kann kein besseres Angebot machen und geht der Sache daher nicht weiter nach. Natürlich müsste ich den Vertrag mit dem Energieversorger für alle Häuser schließen.

Hier kam die Frage auf, wie man sich die Häuser vorstellen muss. Es sind 5 Häuser, in Art eines Vierkanthofs aneinandergebaut. Also sehr schöner Innenhof und Park außen drumrum. Vor dem Hintergrund des vorher Gesagten sieht die Sache aus meiner Sicht so aus:

1. Kein Haus unterkellert bedeutet eine Heizungsanlage müsste in einem separaten noch zu bauenden Raum untergebracht werden, vermutlich im Innenhof. Ich habe mir den "Dachs" angeschaut, Kostenpunkt für die Flüssiggabetriebene Variante knapp 22TEUR. Der liefert dann 5,5 kW Strom und 14,8kW Wärme. Ich brauche zu Hause eine 25kW Pelletsheizung. Also vermute ich, dass ich je Haus einen Dachs brauchen würde?! Macht dann rund 110TEUR ohne Montage und ohne fünf Einhausungen.

2. Dann Verrohrung zu jedem Haus und vor allem in jedem Haus.
Am wenigsten aufwendig wären Infrarotheizungen (bei denen natürlich auch Punkt 1 wegfallen würde), aber da kann ich den Mietern auch keinen Gefallen mit tun. Den zweitgeringsten Aufwand hat man vermutlich mit dem Einbau einer wasserführenden Deckenheizung. Bei irgendeinem System wurde ein Preis von 83 EUR/qm genannt *2150qm= 178.450 EUR.
Dazu noch die Montagekosten mit geschätzt 40 EUR/Stunde.

Kennt jemand hier vielleicht Frigoma Heizungsdecken von Mair Heiztechnik und kann etwas hierzu sagen? Ich habe heute eine Preisanfrage gestartet.

3. Womit ich nicht gerechnet hatte: die Wasserleitungen vor Frost schützen. Hallo? Was sagen die Experten hier denn dazu? Natürlich sind -25 Grad knackig. Aber die hatten wir bei uns auch schon, eingefrorene Wasserleitungen allerdings Gott sei Dank nie. Klingt ja, als ob noch eine Wärmedämmung der Außenwände erforderlich wäre.

Summa summarum stehen da wohl irgendwo zwischen 250 und 350TEUR Investitionen im Raum (ohne Wärmedämmung).

Mache ich einen Denkfehler oder ist die Lage wirklich so desolat? Bin gespannt auf Eure Anmerkungen und Empfehlungen.



Moin Didi,



vielleicht wäre das eine Lösung:

http://www.lichtblick.de/h/ZuhauseKraftwerk_285.php


Gruss, Boris