Frage zur Verkablung für Wandheizung

23.02.2013 De Meinweg



Hallo,
die Strippen für die Steuerung der Heizung (Raumthermostate, Stromversorgung der Mastermodule an den Etagenverteilern) haben wir in Absprache mit unserem Elektriker, der nachher alles anklemmt, vereits alle verlegt Der Heizungsbauer kümmert sich nur um den Anschluss des Kessels, hydraulischen Abgleich etc.
Jetzt müssen noch die Verbindungen der Pumpenlogik von den Etagenverteilern zum Boiler bzw. zur Pumpe verlegt werden. Ist grundsätzlich auch soweit klar, aber:
Es gibt insgesamt 4 Etagenverteiler, also für 3 Etagen + Anbau. Da haben wir wohl entweder im Verkablungsplan etwas übersehen, oder ich sehe etwas, was gar nicht sein muss (?)

Meine Frage: Kann ich die parallel, also mit einem durchgeschleiften Kabel verbinden, oder muss ich von jedem Etagenverteiler ein Kabel zum Heizungsraum verlegen?
Unser Elektriker fährt gerade Ski in Österreich, den will ich jetzt nicht anrufen, und auch nicht auf Verdacht noch mehr Lerrohre verlegen.

Falls jemand Ahnung von diesen Details hat, vielen Dank für eine Antwort.

Christian
Wir haben



Kommt darauf an



welcher Querschnitt verlegt wurde und wie hoch die Leistungsaufnahme des Systems ist. Handelt es sich dabei um Steuerleitungen oder auch um de eigentliche Spannungsversorgung?



Steuerleitungen



Es handelt sich nur noch um die Steuerleitungen. Stromversorgung ist schon erledigt. Kabel sind 5x1,5.



So ganz verstehe ich...



... das Problem nicht...
Hast Du, warum auch immer, in jedem verteiler eine Festwertregelstation eingebaut, die dann mit der Kesselregelung kommunizieren soll? Und zwei Verteiler/Stationen sind auf einer Etage?

Bitte beschreiben...

MfG,
sh



Steuerleitungen



werden in der Regel nicht geschliffen!



5 x 1,5...



... als Steuerleitung?

MfG,
sh



Sebastian



Die meisten Heizungen benötigen 3x1,5 ohne Grün/gelb,vom Hersteller der Heizungsanlagen vorgeschrieben, aber das wird immer schwieriger zu beschaffen. Daher 5x1,5 NYM-J...

Bei meiner neuen Heizung wird sogar von den Raumthermostaten zu den Reglern im Verteiler 3x1,5 ohne verlangt, ich suche im Moment wie wild 3x1,0 ohne feindrähtig.



Völlig normal der Querschnitt



Da in der VDE mindestens 1,5 für feste Verlegung vorgeschrieben ist!!!



Steckdosen



Ich bin ja auch gerade dabei, meine Elektrik bzw. die Steckdosenpositionen festzulegen. Der Elektriker wurde auch schon kontaktiert, aber beim Thema Steckdosen im Wandheizungsbereich war er sich etwas unsicher. Müssen diese Dosen alls durch einen FI-Schutzschalter abgesichert werden?



Wandheizung/Verkabelung



@Joerjen: Ich verzichte zwar auf allen Wänden mit Wandheizungen auf Steckdosen, Lichtschalter etc. aber dass diese jeweils extra mit einem FI-Schutzschalter gesichert werden müssen, habe ich noch nie gehört. Es gab hier im Forum das Thema Steckdosen und Wandheizung schon mal, da ging es zwar hauptsächlich um die Installationsebene, aber vielleicht gibt es auch noch ein paar mehr Infos, einfach mal suchen.

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1,5 mm Durchmesser ist für meinen Zweck zugelassen, warum sollte ich extra dünneres Kabel besorgen, wenn ich vom Quasi-Standard 1,5 noch trommelweise habe? Die Verwendung von 5x1,5 NYM-J ergibt sich aus ähnlichen Gründen, da 3x1,5 NYM-J nicht verwendet werden kann.

Da es Rückfragen gab: Es sollen gesamt 4 Stück von diesen Dingern:
http://www.wandheizung.de/fileadmin/uploads/media/downloads/Datenblaetter/DB_Anschlussmodul__Master_2012.pdf
Mit Pumpe/Kessel kommunizieren.
So ist es herstellerseitig vorgesehen und auf den Modulen, von denen jedes im Gehäuse eines der vier Etagenverteiler sitzt eingerichtet.
Meine Frage bezog sich darauf, wie ich die Kabel vorverlegen muss, damit die Informationen dieser vier Module zum Controller von Pumpe bzw. Kessel gelangen können.
Hat sich im Grunde aber erledigt, ich werde unseren Heizungsmann fragen, hat mit Elektro ja eigentlich gar nicht mehr viel zu tun.



bitte neues Thema eröffnen, falls keine Antwort auf den Ursprungsbeitrag gegeben wird,



es leidet sonst die Übersichtlichkeit und dem Fragesteller ist auch nicht geholfen.
Ich antworte mal trotzdem auf die Frage zur Notwendigkeit eines FI:
Bei Neuinstallationen ist generell ein FI vorzusehen. Eine fest installierte neue Steckdose egal ob in einer alten Installation oder Neuinstallation ist eine Neuinstallation und damit mit einem FI der Personenschutz zu gewährleisten. Dies gilt auch für Erweiterungen, also aus einer einfach wird eine zweifach Steckdose. Es gilt nicht, wenn eine eine vorhande Steckdose lediglich 1 zu 1 erneuert wird, denn nur dann greift der Bestandschutz. Wandheizung ja oder nein ist unerheblich.

Gruß
Selle



FI-Schutzschalter



Es wäre mir neu, dass jegliche Steckdosen über einen FI-Schutzschalter laufen müssen. Dann dürfte sich für den Elektriker diese Frage gar nicht stellen...



Tatsache!!!



Laut VDE muss jede steckdose die neu gesetzt wird über einen FI laufen, wie einer meiner Vorredner schon gesagt hat entfällt das nur wenn eine Anlage Bestandsschutz hat was in diesem fall aber nicht so ist!!!!
Ich muss das auch mal hier sagen, wenn Leute keine Ahnung von E-Technik haben sollten sie aufhören ihr gefährliches Halbwissen zu verbreiten!



FI



Ich habe gerade mit dem Elektriker gesprochen und nehme meine Aussage damit zurück - ihr habt Recht, es müssen sowieso alle Steckdosen über den FI laufen. Er wollte nur noch schauen, ob es spezielle Anforderungen zu Steckdosen in einer Wand mit Wandheizung gibt.

Ich selbst gehe nicht an die Eletrik - Strom ist blau und beißt :-)



Hallo Christian,



dier Pumpenlogik hat die Funktion die Pumpe auszuschalten wenn alle Heizkreise zu sind.

Das besdeuten das die am Verteiler befindlichen Mastermodule miteinander verbunden werden müssen, einer wird dann mit der Pumpe verbunden.

Grüße Gerd



Könnte



dann z.B so aussehen.

Grüße



Danke!



@Gerd Meurer: Besten Dank für die hilfreiche Information, meine Frage wurde vollumfänglich beantwortet!



Pumpenlogik



Gerd


"dier Pumpenlogik hat die Funktion die Pumpe auszuschalten wenn alle Heizkreise zu sind"


Bei den heutigen als Standart anzunehmenden Hocheffizienzpumpen regeln diese selbsttätig die Drehzahl bis auf fast 0 herab, wenn sie gegen die geschlossenen Ventile arbeiten.... Da spart man sich die Logikmodule und jede Menge W auf dem Zähler.


Andreas



Man sollte ..



...sich vorher mal anmelden....

Christian

Es kann natürlich auch sein, daß Du was siehst, was nicht da ist...
Sollten in den Etagenverteiler Hocheffizienzpumpen eingebaut sein, haben diese die Pumpenlogik eingebaut und dem Kessel wird über die ansteigende Teperatur gesagt: alle Ventile zu, Heizen einstellen...oder modulieren.



Für Hinweise und Ratschläge schlage Deinen Heizungsbauer oder Planer...nur DER kann Dir sagen, was er für Deine Heizung braucht.


MfG Andreas



Für Hinweise und Ratschläge schlage Deinen Heizungsbauer oder Planer...nur DER kann Dir sagen, was er für Deine Heizung braucht.



Das ist leider oft nicht so!

Die Hocheffizientpumpe regelt runter, schaltet aber nicht ab.

Ob das Sinn macht die Pumpe abzuschalten wenn kein Verbraucher daran hängt muss jeder selbst klären.

Das von Christian verwendte Modul verbindet die Stellmotoren mit den Raumthermostaten und bieten auich euine integrierte Pumpenlogik an, die man nutzen kann oder auch nicht.

Grüße Gerd



Sinnvoll?



Ist es sinnvoll, auf jeder Etage bzw. in jeden Heizkreisverteiler eine Hocheffizienzpumpe einzubauen?
Reicht bei einem normalen EFH die Pumpe beim Heizkessel dafür nicht aus, zumal wenn sie mit Informationen aus den Verteilern ergänzend gesteuert wird?


Betrifft das Thema zwar nur am Rande, aber hat vielleicht trotzdem mehr damit zu tun, als es jetzt scheint:
Ich habe mich in letzter Zeit mal ein bisschen eingehender mit KNX/EIB beschäftigt, weil auch unser Elektriker ein Fan davon ist und es mir nahelegte, sehe aber für ein altes Haus ohne elektrische Jalousien und Lüftungssysteme keine für mich wirklich überzeugende Option, wenn man mal vom Poserfaktor absieht schon bei der Ankunft am Flughafen vor den anderen Seminarteilnehmern per Smartphone seine Heizung anzuschmeißen, damit es warm ist, wenn man mit dem Taxi eine Stunde später zuhause ankommt (wie es derzeit gerne in den Werbespots gezeigt wird). Immerhin hat man ja sowieso schon programmierbare Timer mit Wochenend- und Urlaubsoption. Somit frage ich mich, wozu diese Systeme, wie z.B. von GIRA wo Stellantriebe für die Heizkreise mit Aktoren gesteuert werden, letztendlich gut sind, bzw. worin der überragende Gebrauchsnutzen bestehen soll. Noch habe ich zwar einen Rohbau, wo ohne großen Aufwand alles möglich ist, aber für ein bisschen an Lampen herumdimmen oder die Spülmaschine von unterwegs aus per Handy einschalten? Soll ich mir dafür überall die EIB-Kabel und diese fetten Kaiser-Elektronikdosen legen? Oder wäre das nur weise, weil bei einer der nächsten Gesetztesnovellen digitale Smartmeter mit Informationen über alle Geräte sowieso verpflichtend werden? Können die dann auch festestellen, dass ich noch einen großen illegalen Glühbirnenvorrat in alten Kaiser-Idell-Lampen verbrauche und mir das dann verbieten?



Alles, was nicht...



... da ist, kann auch nicht kaputt gehen.

Ein FWR-Set im Verteiler würde man einsetzen, wenn mehrere große Heizkreise einer Niedrigtemperatur-Heizung in ein bestehendes System mit höherem Temperaturniveau integriert werden sollen. Dies scheint bei Dir nicht der Fall zu sein.
Im utopischen "Idealfall" eines optimal abgeglichenen Systems bewegen sich Deine Stellantriebe gar nicht.

Im durchschnittlichen EFH ist die ganze BUS-serei incl. Fernsteuerung m.E. überflüssige Spielerei, bzw. lässt sich eine sinnvolle Automation auch ohne Verwirklichen.

Wenn der Kühlschrank den Joghurt automatisch nachbestellt und dann zur Lieferung jemand da sein muss, kann man auch genausogut selbst einkaufen gehen.

MfG,
sh



Soviel wie nötig!



Nein es muss nicht auf jeder Etage ein vor den Verteiler eine Pumpe gesetzt werden.
Die Effizienzpumpe kommt an die Wärmeerzeugung oder Spreicherung, da reicht dann eine.

Grüße



Ist es sinnvoll, auf jeder Etage bzw. in jeden Heizkreisverteiler eine Hocheffizienzpumpe einzubauen?



Nö!
Weniger ist mehr.

Eine richtig dimensionierte Hocheffzienzpumpe an der Wärmeerzeugung / Speicherung reicht da aus.

Grüße Gerd