Welche Heizung im Fachwerk?

07.05.2008



Hallo,

hat irgendjemand eine gute Idee zu einer Heizung für ein Fachwerkhaus von 1900?

Das Haus ist ca. von 1900, Wohnbereich sit im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Die Aussenwände sind ca. 17-20cm stark. Im Moment geht es mir um eine gute Heizung welche mich nicht sonderlich viel Geld kostet.

Ich werde die Decke vom Obergeschoss zum Dachgeschoss Freilegen um Schäden zu beheben, danach wollte ich sie als meine Wärmedämmung ausbilden. Dach ist noch einigermaßen gut, Wärmedämmung von der Fassade kommt bestimmt auch irgendwann, weiß aber noch nicht genau wann.

Deswegen meine Frage, ursprünglich wollte ich eine Gasheizung mit Solar einbauen, jetzt bin ich mir allerdings nicht mehr sicher. Meine neue Alternative wäre eine Ölheizung mit Holzkessel und Solar auf dem Scheunendach, da ich ja irgendwann mein Hausdach neu decken will und dann nicht die Solaranlage ab- und aufbauen will. Im kombienierten Wohn- und Essbereich welcher später angebaut (schon gemauert) wurde, soll unser jetziger Kaminofen eingebaut werden.

Wäre nett wenn jemand eine Idee hätte oder vielleicht einen Erfahrungsbericht über eine kombinierte Heizung oder sogar eine noch bessere Idee.

Vielen Dank



Welche Heizung



Ich würde Ihnen nur eine Pelletsheizung vorschlagen.Die Solaranlage kann auch auf das bestehende Haus.Was ist dabei ,später mal 2 Kollektoren zu demontieren und nach den Dacharbeiten wieder zu montieren.Bei einer Pelletsheizung erhalten Sie z.Z 2000 Euro an Förderung.Auch die Solaranlage ist förderfähig je nach m2.Bedenken Sie auch die enorm steigenden Ölpreise.Der Ölpreis liegt z.Z.50 - 60 % höher als der Pelletspreis .Gerne beantworte ich Ihnen weitere Fragen.Es gibt auch die Möglichkeit einen vollautom. Holz-Pelletskessel einzubauen.





Hallo,

das Holz wird auch noch knapp. Öl und Nahrungsmittel sind es jetzt schon.
Das einzige was richtig Kohle spart (im wahrsten Sinne des Wortes) ist ein Scheitholzkessel für mind. 50 cm lange Scheite, verbunden mit einem ordentlichen Pufferkessel von nicht weniger als 2000 l Inhalt. Sie müssen dann einmal täglich feuern. Dann einen Holzsammelschein (mit Kettensäge) besorgen und nie wieder mit leerem Kofferraum heimkehren.
Inwieweit die Feinstaub-Diskussion hier für ein Ende der Sparträume sorgen wird, bleibt abzuwarten.
Die Sonne wird nie knapp. Sie kann die Warmwasserbereitung im Sommer übernehmen und die Heizungsvorlauferwärmung in den Übergangsjahreszeiten.
Noch kann sie nicht heizen, wenn es knackekalt ist.
Dimensionierung: 40 - 50 l Warmwasser von 55 grad pro Person und Tag als Bedarf ansetzen. Nur bei ersten Adressen kaufen: Wagner & Co., Solvis,....und deren Beratung in Anspruch nehmen.

Grüße vom heute viel zu warmen Niederrhein
Vergessen Sie die Konzerne.

Öl: das Ende des Ölzeitalters hat schon lange begonnen.



Billige Heizung



Hallo Sven,

eine Solarunterstützung der Heizung klingt nach einer tollen Sache, und ich wünsche sie mir eigentlich auch. Aber ich habe nun mehrfach gehört, in mindestens einem Fall auch mit konkreten Zahlen aus eigener Erfahrung, dass es sich einfach nicht und niemals amortisiert. In besagtem Fall hat derjenige einen "Energiezähler" (habe vergessen, wie das Gerät wirklich heißt) in der Leitung und weiß daher, dass die Solaranlage rund 200l Öl im Jahr einspart. Außerdem kann ja jeder leicht selbst ausrechnen, was für Kosten für Warmwasserbereitung er im Jahr hat - es werden auch nur ein paar Hundert Taler sein. So schade es ist: Solarkollektoren lohnen sich (noch) nicht. Ich werde vom geplanten Pufferspeicher trotzdem schon mal die Rohre zum Dach legen und hoffen, dass ich irgendwann mal billig an die Kollektoren komme.

Zur Erwärmung der Räume dürften Heizleisten das billigste sein. Es gibt viel kontroverse Diskussion dazu im Forum, ob das eine sinnvolle und sparsame Art des Heizens ist, aber die Leichtigkeit des Einbaus ist einfach verführerisch.

Viel Spaß beim Entscheiden,
Konrad



Solar unwirtschaftlich ?



Man redet ja nicht nur hier gegen Windmühlenflügel, wenn man darlegen will, das Solarkollektoren sich eben doch rechnen:
Einzig maßgebendes Kriterium in einer Investitionsrechnung sind die Kosten für eine eingesparte Kilowattstunde.
Um die bei verschiedenen Maßnahmen miteinander vergleichen zu können, brauchen Sie klare Kriterien, wie die Maßnahme nach Abschluß aussehen soll: sagen wir mal EnEv + 25%, weil das im öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau sowieso verlangt wird.
Das erreichen Sie nur mit einem Maßnahmenpaket, z.B. 12 cm Dämmung auf Massivmauerwerk, k-Wert der Fenster nach Süden 1,1 nach Norden 0,9, Rolladen mit dichtem Verschluß etc..., modernes Heizsystem.
Und jetzt rechnen Sie mal , wie Sie kostengünstig an eine weitere Einsparung von 2.000 kWh/a kommen !
Richtig: mit einer thermischen Solaranlage.

Ungeachtet dessen ist verbrennen natürlich billiger, aber eben nicht mehr lange.

Grüße vom heute sehr sonnigen Niederrhein



Hey Bruno...



..wo kaufst du Pellets? Meine letzte Befüllung hat 150 Euronen (4 t FireStixx) pro Tonne o. MwSt. gekostet (März/April). Zu der Zeit hätten 2000 l Öl knapp über das doppelte gekostet wie mein Preis incl. Einblasen. Pellets aktuell eher die Hälfte von Öl.

Gruß Patrick.



Welche Heizung



Hallo Herr Neika,habe ein wenig untertrieben.Siehe mein Profil dort habe ich die Daten stehen.Bei uns kosten die Pellets z.Z.165 Euro die Tonne.Gruss Bruno Müller



richtig



Hallo,

@Konrad Lehmann:

endlich mal einer der das ausspricht was ich die ganze Zeit auch schon sage.
Ich habe ein EINZELDENKMAL und es ging auch um eine Solaranlage auf den Dach.
Was ich gekämpft hatte um vom Denkmalamt die Zustimmung zu bekommen eine Solaranlage auf Dach zu setzten. Fördermittel waren auch schon genehmigt.

Dann habe ich mir die Preise angeschaut und mal den Warmwasserverbrauch ausgerechnet.

Kann man vergessen das sich das irgendwann mal rechnet.

Gruss
Fritz





Selten so ein Schwachsinn gelesen. Solaranlage für Warmwasser ist der größte Fehler.
Niedrige Vorlauftemperaturen und Heizungsunterstützung.
Alles andere ist Unfug.



?



Echt wahr?

Wußte ich gar nicht!

Bitte ausführlichere Begründung. Danke!

Unwissende Grüße, Pauli Börner



Wann ist der Kleinkrieg vorbei?



Danke,

finde das echt gut wenn ihr diskutiert!

Wann ist aber mal eine Antwort dabei die mit der eigentlichen Frage was zu tun hat.

Also, wer hat schon mal eine effiziente Heizung in ein altes Haus, Fachwerkhaus eingebaut ohne das er gleich alle Werte wie in einem Neubau erreicht hat. Lottogewinnerantworten bitte weglassen.

Wäre echt nett wenn es auch mal brauchbare Tipps gäbe!!!!



OK...



...Sven. Nun mal meine Version. Ich habe mich für eine Pelletszentralheizung entschieden. Zum Installationzeitpunkt (2006) war durch eine große Nachfrage in diesem Jahr der Pelletspreis nur wenig weg vom Öl. Das wußte ich, wollte es aber trotzdem. Ich sehe bei Pellets halt einen Markt, den gibt es bei Öl und Gas halt nicht. Ich habe normale Heizkörper und der Kessel heizt nach dem aktuell gültigen Berechnungsverfahren 173,5 qm ohne Probleme. Niedriegenergiehaus im Bestand. Natürlich wollte ich das Ganze auf etwas breitere Beine stellen und habe deshalb den alten Kamin im Wohnhaus/Wohnzimmer (Heizraum in der Scheune mit neuem FU-Kamin, gemauert) zum Betrieb für einen Kaminofen hergerichtet (neuer Rauchrohranschluß, neue Revisionstüren in Absprache mit dem schwarzen Mann).
In der Scheune im Heizraum ist alles für eine Brauchwassererwärmung eingerichtet (entsprechender Pufferspeicher, Strom für Pumpe und Möglichkeit zur Durchdringung der Dachfläche). Wir sind zu zweit und eine entsprechende Solaranlage rechnet sich da nicht. Eher ab vier Personen vielleicht. Aber ich bin gerüstet.
Über Verbräuche kann ich noch nix sagen, denn ich wohne noch nicht drin. Dennoch bin ich mit meiner Wahl zufrieden, weil ich für die Zukunft das Ganze so breit gefächert habe als möglich.
Zu beachten ist halt, daß eine Pelletsheizung in der Anschaffung teurer ist als ein vergleichbarer Gas- oder Ölkessel, war mir aber egal. Bei den aktuellen Ölpreisen grinse ich mir immer einen ab, wenn ich einen Tankwagen sehe, wobei ich natürlich sagen muß, daß ich nicht das rechnen anfange, wann sich der Kessel gelohnt hat.
Alles in allem finde ich das Ganze eine schöne Lösung und ich benutze Rohöldestillate für das, wöfür sie mehr Sinn machen: Verheizen in einem Verbrennungsmotor, harhar :-). So, ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Gruß Patrick.



Pelletsheizung



Hallo,

ich habe auch eine Pelletszentralheizung mit automatischer Bestückung die meine Heizleisten versorgt. Sie wurde 2002 eingebaut und läuft seit dem ohne Störungen. Warmwasser mache ich auch über diese Heizung da sich Solar (siehe oben) einfach nicht lohnt. Falls Du genauere Angaben benötigts schreib mich einfach an.

Gruss
Fritz



Heizung



Hallo,
Hier noch ein Link:http://www.otag.de/
viele Grüße



Meine Erfahrung ...



In meinem "letzten Haus" hatte ich eine Pelletheizung und vermisse diese nunmehr (mein jetziges Haus hat "noch" eine ältere Gasheizung) wie verrückt.
Erstens ist eine Pelletheizung mit auomatischer Beschickung (bspw. Schnecke) ungemein komfortabel (man muss halt nicht mit der Kettensäge durch den Wald spazieren)und bei optimaler Einstellung richtig sparsam.
Richtig sparsam wurde meine Pelletheizung jedoch erst durch ein Solartuning (2 Felder mit ca. 5qm), die einen 800 Liter Pufferspeicher zusätzlich einspeisten (Heizkosten ca. 500 - 700 €/Jahr -> das Haus war jedoch auch ganz gut gedämmt)
Die momentan effizienteste Lösung sind Kleinkraftwerke, die mit Pellets, Öl oder Gas befeuert werden und in erster Linie Strom produzieren. Nebenher erzeugen diese Teile auch noch Wärme.
Einfach mal durchrechnen ...aber in erster Linie würde ich an Deiner Stelle über eine ordentliche Dämmung nachdenken. Um so besser die Dämmung (vor allem bei einer Wandstärke von 17 - 20 cm), um so weniger brauchst Du Dir über die Heizung Gedanken machen. Bei dieser Wandstärke hast Du im Winter immer einen Schneefreien Garten und extreme Heizkosten - egal ob mit Pellets oder anderen Brennstoffen.





Lieber Herr Hartlaub

Bei uns ist eine Zentralheizung installiert, der alte Kessel wurde seinerzeit mit Koks beschickt, wurde dann mit einem Ölbrenner nachgerüstet und ein 12'000l Tank angehängt; für die drei Wohneinheiten reicht der gefüllte Tank für 2 Jahre.
Die Zentralheizung scheint gut im Schuss zu sein. Das Wasser kommt schön klar aus den Entlüftungsventilen, obwohl die Heizkörper schon bald ihre vierzig Jahre auf dem Buckel haben; ausser beim Neusten, etwa Zehnjährigen, dort kommt eine üble Suppe raus. Das nur am Rande bemerkt.
Der Ölbrenner konnte mit seinen 20 Jahren die Luftreinhaltewerte nicht mehr erfüllen. So habe ich folgendes getan, resp. bin dabei. Phase 1: Ölbrenner entfernt, Boiler abgehängt, 800 Liter Pufferspeicher angehängt, im Pufferspeicher integrierte "Frischwasserstation" (Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip; der Speicher braucht etwa 55°). Befeuern tu ich mit Holz. Die Investition ist in wenig mehr als einem halben Jahr amortisiert - Eigenleistung nicht eingerechnet. Das Holz bekomme ich fast gratis (4Euro/m3), aufbereiten und transportieren kann ich's selber - die Arbeit verbuche ich unter Hobby und Ersatz Fitness-Studio. Zurzeit (warme Tage) feuere ich am frühen Abend ein, dann lädt sich der Speicher, am Abend wärmt der Kessel direkt den Heizkreislauf, am Morgen früh schalte ich den Pufferspeicher zu, gegen Mittag ist der leer und die Sonne übernimmt direkt das Heizen. Zu erwähnen ist indes, dass derzeit Warmwasser nur von Abend bis frühen Vormittag verfügbar ist.
Als nächstes wird der alte Öltank als Speicher umfunktioniert. Das heisst: Reinigung durch Spezialfirma, Rostschutz einbringen, Dämmen (ca. 60cm), Wärmetauscher rein.
Zudem kommen etwa 100m2 Solaranlage auf's Dach. Wohnen in den Alpen auf 1'200m, Dach nach Süden ausgerichtet, Sonnenstunden hat's an den kürzesten Tagen deren 6. Das Dach ist derzeit mit Zinkblech belegt, Tendenz rostend. Die Solaranlage wird quasi ein neues Dach bilden. Derzeitiger Planungsstand: ca. 10cm Dämmung, Kollektoren Marke Eigenbau, vollflächige Schicht aus Plexiglas, wasserdicht ausgeführt. Für den Eigenbau von Sonnenkollektoren gibt es erprobte und bewährte Anleitungen (z.B. www.solarsupport.ch, eine Plattform von und für Eigenbauer); damit erreiche ich nicht die ultimative Superhochleistung, aber mit der grossen Dachfläche kann ich auf Masse setzen - Spitzenleistung weist ohnehin grundsätzlich ein schlechtes Verhältnis Aufwand/Ertrag auf. Die ersten 24m2 sollte ich für etwa 3'000 Euro auf's Dach bringen können. Plexiglas wird schon lange für Solaranlagen eingesetzt, es ist bruchsicherer, leichter und billiger als Solarglas, die Einbusse beträgt 5-10%. Am definitven Aufbau grüblisier ich allerdings noch rum. Am liebsten wäre mir ein "konstruktiver Wasserschutz", will heissen, die Wasserdichtheit hängt nicht von irgendwelchen Kitts und Pasten ab, sondern wird mit einem intelligenten Aufbau realisiert und ist damit alterungsbeständig.





Lieber Herr Hartlaub

Bei uns ist eine Zentralheizung installiert, der alte Kessel wurde seinerzeit mit Koks beschickt, wurde dann mit einem Ölbrenner nachgerüstet und ein 12'000l Tank angehängt; für die drei Wohneinheiten reicht der gefüllte Tank für 2 Jahre.
Die Zentralheizung scheint gut im Schuss zu sein. Das Wasser kommt schön klar aus den Entlüftungsventilen, obwohl die Heizkörper schon bald ihre vierzig Jahre auf dem Buckel haben; ausser beim Neusten, etwa Zehnjährigen, dort kommt eine üble Suppe raus. Das nur am Rande bemerkt.
Der Ölbrenner konnte mit seinen 20 Jahren die Luftreinhaltewerte nicht mehr erfüllen. So habe ich folgendes getan, resp. bin dabei. Phase 1: Ölbrenner entfernt, Boiler abgehängt, 800 Liter Pufferspeicher angehängt, im Pufferspeicher integrierte "Frischwasserstation" (Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip). Befeuern tu ich mit Holz. Die Investition ist wenig mehr als einem halben Jahr amortisiert - Eigenleistung nicht eingerechnet. Das Holz bekomme ich fast gratis (4Euro/m3), aufbereiten und transportieren kann ich's selber - die Arbeit verbuche ich unter Hobby und Ersatz Fitness-Studio. Zurzeit (warme Tage) feuere ich am frühen Abend ein, dann lädt sich der Speicher, am Abend wärmt der Kessel direkt den Heizkreislauf, am Morgen früh schalte ich den Pufferspeicher zu, gegen Mittag ist der leer und die Sonne übernimmt direkt das Heizen. Zu erwähnen ist indes, dass derzeit Warmwasser nur von Abend bis frühen Vormittag verfügbar ist.
Als nächstes wird der alte Öltank als Speicher umfunktioniert. Das heisst: Reinigung durch Spezialfirma, Rostschutz einbringen, Dämmen (ca. 60cm), Wärmetauscher rein.
Zudem kommen etwa 100m2 Solaranlage auf's Dach. Das Dach ist derzeit mit Zinkblech belegt, Tendenz rostend. Die Solaranlage wird quasi ein neues Dach bilden. Derzeitiger Planungsstand: ca. 10cm Dämmung, Kollektoren Marke Eigenbau, vollflächige Schicht aus Plexiglas, wasserdicht ausgeführt. Für den Eigenbau von Sonnenkollektoren gibt es erprobte und bewährte Anleitungen (z.B. www.solarsupport.ch, eine Plattform von und für Eigenbauer); damit erreiche ich nicht die ultimative Superhochleistung, aber mit der grossen Dachfläche kann ich auf Masse setzen - Spitzenleistung weist grundsätzlich ein schlechtes Verhältnis Aufwand/Ertrag aus. Die ersten 24m2 sollte ich für etwa 3'000 Euro auf's Dach bringen können. Plexiglas wird schon lange für Solaranlagen eingesetzt, es ist bruchsicherer, leichter und billiger als Solarglas, die Einbusse beträgt 5-10%. Am definitven Aufbau grüblisier ich allerdings noch rum. Am liebsten wäre mir ein "konstruktiver Wasserschutz", will heissen, die Wasserdichtheit hängt nicht von irgendwelchen Kitts und Pasten ab, sondern wird mit einem intelligenten Aufbau realisiert und ist damit alterungsbeständig.



Na dann...



...will ich auch mal meinen "Senf" dazugeben:

Wir haben 2005 unsere alte Flüssiggasheizung gegen eine Stückholzzentralheizung ausgetauscht.

Primärer Grund für diese Massnahme war der Kostenfaktor der Flüssiggasanlage. Im ersten 3/4 Jahr!! nach Hauskauf, standen Gaskosten (für 200 qm) von ca. 2800 Euronen an.

Des Weiteren waren natürlich auch ökologische Überlegungen für den Wechsel ausschlaggebend.
Aus diesem Grund schied eine Pelletanlage aus, denn wenn ich mir überlege, dass das Holz vor unserer Haustür ca 500 km ins Sägewerk gekarrt wird, und die Pellets für meine Heizung wieder 500 km zurückgekarrt werden, halte ich dass für wenig ökologisch.
Das aber nur am Rande.

Derzeitiger Stand der Dinge:
Verbrauch ca. 25 Raummeter pro Jahr für Heizung und Warmwasser.
In Zahlen ausgedrückt: 25 Raummeter in Selbstwerbung kosten bei uns derzeit ca. 500 Euro. Trocken gekauft ca. 1600 Euro. Wenn man also bereit ist, einen Großteil der eigenen Freizeit im Wald zu verbringen, kann es schon recht günstig werden.

Letztendlich hängt es davon ab, wieviel Aufwand man treiben will um die Bude warm zu halten. Holz, egal in welcher Form, wird aber aus meiner Sicht mittelfristig nicht zu umgehen sein.

Heizen wird in Zukunft immer teuer sein, egal welcher Brennstoff gewählt wird.
(Ich habe bereits von Forstverwaltungen gehört, die ihr Brennholz meistbietend versteigern).

Auch sollten Sie, (und das ist keine "Lottogewinnerantwort") beim Wechsel der Heizungsanlage von einem 5 stelligen, mindestens aber von einem vierstelligen Eurobetrag im oberen Bereich ausgehen.

Grüße
Martin Wittwar