ELEKTROHEIZUNG Wärmespeicher pro und contra

08.05.2005



Hallo,
zum Thema HEIZEN in einem alten Bauernhaus von 1905 brauche ich mal ein paar Meinungen.
Das Haus hat keinen Keller oder Wirtschaftsraum, wo man eine Zentralheizungsanlage unterbringen könnte. So habe ich von meinem Lieblingsprojekt Holzvergaserheizung Abstand genommen und interessiere mich für eine Elektroheizung:
Wärmespeicherheizung nach dem Kachelofenprinzip, mit Schamottesteinen, Thermostat usw. - kein Nachtspeicherofen.
Ich habe mir dazu Vergleichwerte angesehen und die Sache erscheint mir recht günstig, sowohl in der Anschaffung als auch von der Wartung her. Der hiesige Elektriker ist allerdings der Ansicht, dass die Kosten sehr hoch werden würden (wobei er das Heizsystem eigentlich nicht kennt).
Als Zusatzheizung habe ich im Haus alte gemauerte Kachelöfen und lasse (auch aus optischen Gründen) noch welche setzen, aber die schornsteinfernen Zimmer sind damit halt nicht zu beheizen. Außerdem machen Ofenheizungen immer Dreck, bei aller Sorgfalt, und aufs Holzhacken für den gesamten Wintervorrat hab ich echt keine Lust.
Fußboden- oder Wandheizungen kommen aufgrund der Bausubstanz (Holzdielen, Backsteinbau) nicht in Erwägung.
Hat jemand Erfahrung mit einer Elektroheizung, kann mir zu- oder abraten, mich warnen oder eine bessere Alternative vorschlagen?



Elektroheizung - Nein Danke!



Hallo
Also der Elektriker hatte und hat m.E. Recht!
Das mit der E-Heizung ist nix!
Dann schreiben Sie:
Fußboden- oder Wandheizungen kommen aufgrund der Bausubstanz (Holzdielen, Backsteinbau) nicht in Erwägung!

Ich würde gerade sagen: Das sind die idealen Einsatzgebiete einer Wandheizung!
Kombinieren Sie Holzheizung mit Pufferspeicher (evtl. ein Solarblabla mit integrieren) und schliessen Sie in jedem Raum auch ein Heizregister an: www.perihel.de (nicht die Gipsplatten!)
Lehmputz drüber - fertig und gut! So einfach kann das sein! Und Ihr Haus wird es Ihnen danken - Ihre Kinder dann auch!



Elektroheizung nein danke? Wandheizung ?



Hallo, danke für die schnelle Antwort!

Die Wandheizung wäre ideal, wenn ich den Platz hätte, um den Heizkessel und den Pufferspeicher unterzubringen. Es gibt aber keinen begehbaren Keller im Haus und keine weiteren Wirtschaftsräume, die einen Schornsteinanschluss haben. Das Aufmauern eines weiteren Schlotes kostet mich wahrscheinlich mehr als das Setzen der historischen Kachelöfen, die ich als Alternativheizung nutzen will.

Die Anregung mit dem Lehm finde ich aber sehr interessant. Bin täglich dabei, in dem alten Gemäuer die Wände und Bausünden der letzten Jahrzehnte abzuklopfen. Von Gips bis Zement und Beton über Kalk, Kunststoffe und Spanplatten hat man hier alles an die Wände geklatscht und verunziert.
Bis vor kurzem wollte ich in meiner Verzweiflung noch am liebsten alles mit Gipskarton auskleiden. Inzwischen bin ich bei den Innenmauern auf die alten Lehm-/Strohziegel gestoßen und hier kann und sollte man wohl nur wieder mit Lehm verputzen. Und hat dadurch hoffentlich eine gute Wärmedämmung.
Günstige Bezugsquellen für Lehmputz?
Viele Grüße aus dem feuchtkalten MeckPomm. Regina



Heizung



Hallo
Haben Sie Gasanschluß?
So eine "Therme" nimmt nicht viel Platz weg und ist so groß wie ein Kühlschrank - macht die ganze Bude warm!?
Günstigen Lehm? Wir haben gute Erfahrungen mit www.claytec.de Produkten gemacht - sehr gute Qualität - die haben mit die längste Erfahrung in Sachen Lehmmaterialien. Da sagen zwar einige, dass die zu teuer sind … andere wiederum wundern sich bei anderen Materialien, dass sie sanden, etc.
Die haben auch Leichtlehmsteine und eine ziemlich grosse Pallette an anderen Lehmprodukten.(claytec) und ganz gut e Beschriebungen in ihren Merkblättern.
Machen Sie viel Lehmputz in das Haus - auch und vor allem an die Aussenwände! Oder reinen Kalkputz! (www.solubel.de) Ist halt aufwändiger zum Selbermachen als Lehmputz!
Kachelöfen als "Grundöfen" - d.h. ohne Eiseneinsatz machen die Bude ziemlich warm durch die Strahlungswärme. Gute Wahl!

mfG

Florian Kurz



Keinen Platz für einen Kessel?



Hi Regina,
Im Energieberatungszentrum in Olsberg habe ich einen Pelletofen (Kessel) gesehen der als Zimmerofen mit Sichtbarem Feuerraum ausgeführt worden ist. In eurer Situation ist es in Verbindung mit einer Wandheizung bestimmt machbar.

Gruß Frank



Richtig teuer



Abgesehen, von der momentan höchsten Umweltbelastung bei der Gewinnung von Wärme aus Strom, ist es auch mit die teuerste, wenn man die Stromkosten einrechnet.

Viele Grüße



Elektroheizung zu teuer?



Hallo an Alle und Danke für die Antworten!

Wird elektrische Energie nicht auch aus regenierbaren Quellen gewonnen? Die vielen Windräder, die unser Mecklenburgisches Kaff hier umzingeln, lassen mich dran glauben (jaja ich weiß, es sind Investitionsgeschichten).

Gas gibt es hier nicht und ein Flüssigtank im Garten wäre das pure Grauen.
Für den Pelletsofen im Wohnraum habe ich mich auch schon interessiert, aber auch dafür benötigt man noch einen Pufferspeicher mit etlichen cbm-Wasser - wohin damit? Außerdem gibt es hier in der Pampa keine Lieferanten für Pellets. Holz kann man mit Beziehungen zum Forstbesitzer selbst schlagen und hacken - mag ja der Gesundheit förderlich sein, aber mit steigendem Alter wird diese Beschaffungspolitik doch recht lästig.
Was bleibt also sonst? Ich glaube, ich werde die Kachelöfen als Grundöfen benutzen und die elektrischen Teile halt als Zusatzheizung. Kachelöfenwärme ist schon was Feines.
Mit Lehm wird hier auf jeden Fall im Haus saniert, auch mein Kachelofenbauer braucht Lehm für den Wiederaufbau der historischen Kachelöfen.

Fazit: Selber schuld, wenn man der Zivilisation den Rücken kehrt!? Was war die Fernheizung in der Berliner Mietwohnung doch einstmals so bequem ...



Wo der Strom gekauft wird



ist entscheidend.

Wenn Du den Strom vom örtlichen Energieversorger kaufst, kaufst Du in der Regel den deutschen Energiemix. Der enthält nur ca. 5 % regenerative Energien (kann auch ein wenig mehr oder weniger sein). Der Rest teilt sich auf in Kohle, Atomkraft und Gas. Demnächst soll das auf unserer Energierechnung stehen. Das ist kostengünstiger Strom. Wenn Du es ökologisch korrekt machst, kaufst Du Strom von Greenpeace und Co.. Dann bekommst Du Strom aus Sonne, Wind und Wasser und keiner darf mehr die Nase rümpfen über Deine Stromheizung.

Wärme aus Strom ist nicht schlechter als Kachelofenwärme. Lass Dir die Heizschlangen in den Kachelofen mauern und Du bekommst das gleiche behagliche Gefühl. Besser wäre es allerdings, eine Stromwandheizung zu installieren. Ist ähnlich, wie Kachelofenwärme.

Bezüglich der "alternativen" Energiespender Gas, Öl, Pellets besteht evt. die Möglichkeit, alles auf den Dachboden zu verfrachten. Spart Schornsteinkosten und die Gastanks können vielleicht eingebuddelt oder umrankt werden.

Was auch noch sehr interessant ist, sind Wärmepumpen. Laut meinen gesammelten Werbebroschüren können die Aggregate in einem unbeheizten Anbau stehen. Die Wärme holst Du aus der Erde oder Luft und steckst noch ein Drittel Strom rein. Der Invest ist zwar hoch, aber langfristig bestimmt billiger als Strom pur.

Weitere Alternative wäre Solare Warmwasserversorgung zusätzlich zu den Kachelöfen.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich würde aber schon den Versuch einer langfristigen Kostenrechnung machen. Der Invest ist nicht alles. Es gibt diverse Kostenrechner im Internet, die natürlich je nach Impressum mit Vorsicht zu geniessen sind. Das ist so ähnlich, wie die Vorhersage von Börsenkursen, aber man bekommt ein Gefühl. Auf jeden Fall wird auch Brennholz wieder teurer werden, da zunehmend industrielle Biomassekraftwerke gebaut werden, die schon jetzt eine merkliche Nachfrage erzeugen.

Viele Grüße



Strom kommt aus der Steckdose!



Hallo!
Ob Greenpeace, Yellowwar - der Strom kommt ommer aus der Steckdose!
Ob er bei GP bezahlt wird oder von (N)EON!
Wenn sowieso Kachelöfen drin sind und noch reinkommen - evtl kombination mit Heizschleifen in den Zügen .... Heizungsbauer und Kachelofenbauer fragen ob es geht ....???!!

Wasser nur partiell mit Strohm wärmen - dann aber DLE!
Aber bitte keine Heizung!
.. obwohl... Heizmatten 3mm für BadFBH konzipiert in den unteren Bereichen der Aussenwänden (h?50cm) einsetzen ... mal durchrechnen ... Vorsicht E-Smog!!!

mfG

Florian Kurz



Strom aus der Steckdose - Energie und wie?



Egal, welche Energieform man heute wählt, über kurz oder lang steckt man in der Falle. Was heute günstig ist, kann morgen schon wieder unbezahlbar sein. Siehe das Beispiel mit der Biomasse. Wenn es die Industrie entdeckt und der Breitbandeinsatz erfolgt, wird es für den Einzelverbraucher eng.
Vor Jahren wurden Ölheizungen gefördert, um die dreckigen Kohleheizungen abzustellen. Kostenexplosion ist bekannt. Zur Zeit werden regenerative Energien (Holz und Biomasse) gefördert - die Gefahr zeichnet sich bereits ab, wann die Anschaffung der Produkte unbezahlbar wird.
Solarenergie? - wurde auch mal gefördert, aber die Sache ist reichlich teuer und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die privaten Erzeuger dafür auch noch mit Strafabgaben belohnt werden (entziehen sie doch den kommunalen Versorgern die Gewinne). Kommt außerdem in Meckpomm nicht so effektiv rüber.
Gas - kein Thema - es ist ein Nebenprodukt von Öl.
Strom? - Kommt aus der Steckdose, egal ob öko oder nicht. Solange mir nicht jemand ein langfristig glaubwürdiges Konzept vorlegt, dass die Mehrkosten für Ökostrom wirklich in die Entwicklung regenerativer Energien gesteckt werden oder eins der Windräder, die unsere Gegend verschandeln, exklusiv an mein Haus anschließt, suche ich mir den billigsten Anbieter am Markt. Es nimmt sich ohnehin nicht viel.
Wohl dem, der eigene Wälder, Öl- oder Gasquellen hat. Damoklesschwert über allen, die Energien kaufen müssen und das sind ja wohl die meisten von uns.
Aus pragmatischen Gründen werde ich mich für die Kachelöfen entscheiden - original wie vor 100 Jahren - die kann man notfalls auch mit Kohle beheizen (Umweltsau!) und die Stromheizung als wartungsarmen Zusatz. Wenn es machbar ist, vielleicht ein Solarmodul.



Heizen, Heizen Verheizen



Hallo Regina
Das mit den Kachelöfen ist doch so in ordnung!
bloß überlege: wenn du mit Kohlen heizt, machst du den Ofen kaputt - die Dinger weden zu heiß!
mfG

Florian Kurz



Wenn das DDR-Kachelöfen sind,



sind sie für Braunkohle-Briketts ausgelegt. Das ist kein Problem. Nimm, wenn möglich australische Braunkohle. Die hat den geringsten Schwefelgehalt und ist kostengünstig. War zumindest vor 10 Jahren so.

Mit Solarenergie meinte ich mehr Warmwasser direkt vom Dach.

Viele Grüße



DDR - was ist das???



aber hallo
was ist das für ne Abkürzung: DDR???
hab gegoogled und nichts aktuelles gefunden!! :-)

hab noch mal gegoogled:
"grundofen kombination heizung"
unter anderem:
http://www.traumhausplanung.at/ebuchauszugheizen.html
ganz unten ist so ein "Kombiofenschema" Bildchen!
So was wär doch nicht schlecht!

australische Kohlen ....?
würd ich eher: heimisches Holz nehmen!

Florian Kurz



Kachelofen - die Alternative



Das mit dem Heizeinsatz im Kachelofen ist keine schlechte Idee. Doch ich höre schon den Schornsteinfeger mauern: Abluft zu kalt, da versottet der Schornstein.
Werde es meinem Kachelofenbauer trotzdem nochmal vorschlagen, aber wie ich die hiesigen Handwerker kenne ... watt man nicht kennt, is nix.
Zumindest wird ein Ofen so gesetzt, dass er gleichzeitig zwei Zimmer beheizt.
Die DDR-Kachelöfen sind für Braunkohle ausgelegt, teilweise aber spuckhässlich (mit Metallreifen), deshalb habe ich noch einen Jugendstilöfen geebayed und ein - immerhin - DDR-Export-Luxusmodell mit Sitzbank, gabs damals nur gegen Devisen zu kaufen.
Australische Braunkohle? Hier bekomme ich bestenfalls Lausitzer Rekord (schwefelarm) oder die billige Tschechenbruchkohle.



Kamin versottet?



Wieviele Kachelöfen sind denn im Haus?
Wieviele Kamine?
Edelstahleinsatz?

FK



Alternative



Ich habe zwar keine Ahnung was es kostet, aber Erdwärme wäre noch eine Alternative. Letzte Woche wurde bei uns in der Nähe gebohrt. 120m und nu heizt der Locheigentümer mit der Bewegungsenergie der Regenwürmer.



Kamin versottet



Es werden einmal 4 Kachelöfen sein, jetzt sind hier zwei funktionsfähige, davon eines dieser hässlichen DDR-Standardmodelle (wird abgerissen). Und die Zimmer abseits des Kamins will/muss ich wie schon erwähnt mit Strom heizen.
Der Kamin hat natürlich keinen Edelstahleinsatz, soll aber lt. Bezirksschornfeger in Ordnung sein (was man vom Rest des alten Gemäuers nicht behaupten kann).

Erdwärme - hmm - ich dachte, das gibts nur in Island (wäre eine durchaus interessante Gegend ...) Bei der hiesigen Bodenfeuchtigkeit könnte man vielleicht ein paar Geysire importieren.



Heiße Diskussion



Hallo,

Erdwärme im Sinne von Tiefenbohrung ist auf keinen Fall rentabel. Es gibt zwar bei Neubrandenburg einige Projekte. Die laufen aber im großtechnischen Maßstab und die Wärme geht als Fernwärme in's Netz.

Das einzige, was ginge, wäre eine Erdwärmepumpe, die ich schon in meinem letzten Beitrag angesprochen habe. Dafür wird eine kleinere Bohrung gesetzt oder es werden großflächig im Garten Rohre verlegt. Ein Kollege hat das und ist sehr zufrieden. Allerdings ist sie nur effizient, wenn sie wie eine Brennwertheizung betrieben werden kann - sprich mit niedrigen Heizkörpertemperaturen. Da kommt dann am besten wieder die Wandheizung in's Spiel.

Mit DDR-Kachelöfen meinte ich Kachelöfen, die zu DDR-Zeiten (Deutsche Demokratische Republik - Good bye Lenin und so) gebaut wurden (grins). Die waren standardmäßig für Braunkohle ausgelegt. Man konnte sie auch mit Koks befeuern, aber nur ganz wenig, sonst waren sie in nullkommanix durchgebrannt. Naja, ich finde sie nicht hässlicher als die modernen Blech-/Specksteinöfen. Sie sind ja auch in der gleichen Preisklasse.

Viele Grüße



Elektroheizung- Pelletheizung ein Vergleich



Hallo,
unser Zwei-Fam.-Haus wird noch mit einer alten Zentral -Nachtspeicherheizung v. 1978 und einer modernen Pelletheizung betrieben. Es handelt sich bei der E-Heizung um einen ca. 6m³ großen Klotz im Keller, der mit einem gewöhnliches Vor- und Rücklaufsystem warmes Wasser zu den Heizkörpern in den Räumen fördert.
Die Pelletheizung hat 25 kW und kann entsprechend später beide Wohnungen versorgen. Der Platzbedarf inkl. Bevorratung für 3 to Pellets entspricht der E-Heizung.
Die Energiekosten für den Nachtspeicherbetrieb sind dabei doppelt so hoch, wie für die noch "überdimensonierte" Pelletsheizung! Der Preis für die kWh-Std. Nachtstrom ist zu dem noch ein Mitarbeitertarif.

Fazit: E-Heizung ist out!!



Elektroheizung oder Pelletheizung



Hallo,
eine elektrisch betriebene Zentralheizung (ob Nachtspeicher oder nicht) dürfte kostentechnisch wohl jeden Rahmen sprengen. Ich meine mit Elektroheizung diese Einzelheizkörper mit Schamottekern und Speichertechnik. Da lassen sich die Kosten begrenzen, man schaltet an, wenn mans braucht und die Einzelkörper haben regelbare Thermostate. Muss ja auch nicht in jedem Zimmer sein.

Eine "überdimensionierte" Pelletsheizung oder Holzvergaserheizung schafft man sich an, wenn man Fördermittel von der Bundesregierung will, wo dann halt nur Kessel ab 25 KW oder bestimmte Fabrikate förderfähig sind. Den privaten Häuslebauer begünstigt das nicht sehr, denn für ein Einfamilienhaus braucht man nicht solche Dimensionen (sind ja auch in der Anschaffung entsprechend teurer). Ansonsten ist eine Pelletsheizung bei den entsprechenden Platzverhältnissen natürlich das Optimum.

"Good-bye-Lenin"-Kachelöfen im Vergleich zu wirklich schönen Jugendstilkachelöfen - da weiß ich, wofür ich mich entscheide. Die Standardmodelle sind zweckmäßig (ich lebe momentan damit) aber keine Wohnraumzierde. Die alten Jugendstilöfen lassen sich auch mit Braunkohle beheizen, sehen aber daneben noch toll aus.
Koks würde ich in einen Kachelofen niemals reintun, der brennt nicht nur durch, sondern explodiert - wer kommt denn auf so eine Idee?



Günstig heizen ohne Technikraum im Keller...



schauen Sie doch mal auf www.wohlfuehlwaerme.de

Gruß

Stefan E. Volk





Hallo
Alles schön und Gut mit Wohlfühlwärme.de mit einem Niedrigenergiehaus und nem Wärmebedarf von 9,8kw wie in der Beispielrechnung angenommen dürften sämtliche Heizöl und Gasanlagen auch mit 80 Euro im Monat hinkommen.
habe letzte Saison irgendwas um 1200liter Heizöl verfeuert mein errechneter entgültiger Wärmebedarf liegt bei 18kw, da denke ich mal stosse ich bei Strom rasch an meine Grenzen.
Ansonsten find ich die Stromheizungen eigentlich Praktisch.
Gruß
Hartmut



Auch mit 18 kW Wärmebedarf machbar



Das ist abhängig vom Energieversorger und wie Sie schon schreiben, vom endgültigen Wärmebedarf. Die Heizkosten bei einer Natursteinheizung düften sich in etwa auf Augenhöhe von Gas oder Öl bewegen. Das größte Einsparpotenzial liegt aber im Wegfall der Betriebskosten.
Einfach mal eine Wärmebedarfsberechnung mit Angebot anfordern...





>Das größte Einsparpotenzial liegt aber im Wegfall der Betriebskosten.
Einfach mal eine Wärmebedarfsberechnung mit Angebot anfordern...<

Das genau ist das was ich an der Nachtspeicheranlage geschätzt habe, Die Dinger waren so was von Alt, und sie funktionierten immer zuverlässig, dennoch bin ich froh das jetzt mit den Umbaumaßnahmen auch eine Zentralheizung drinne ist, Warum erfindet eigentlich niemand eine Art Durchlauferhitzer für Zentralheizungen der dann auch noch von den Betriebskosten bezahlbar ist? Gasthermen funtionieren ja auch so, aber leider gab es hier kein Erdgas.
Gruß
Hartmut





Als Zusatzheizung, welche die Resträume bzw. in angrenzenden Zimmern nur die Differenz heizt und es zum Großteil in Deutschland Sondertarife gibt sind (gute nicht teure)Flächenspeicher ideal.
Viele grüße
Ernst





hallo ernst (konrad)

schon mal über die alternative holzheizung nachgedacht

ein interessanter artikel:

http://www.salzburg.com/sn/05/06/29/artikel/1598732.html

gruss aus münster





Hallo und Gruß nach Münster,

wir heizen schon ewig mit Strom. An anderer Stelle im Forum wurden Verbrauchskosten genannt für eine bestimmte Größe - da haben wir mind. das doppelte, aber im Verhältnis nur ein Drittel der Kosten. Heizen mit Strom geht halt eben doch und das ohne Folgekosten etc. - deshalb sind wir auch immer dabei geblieben.

Nicht das man jetzt denkt, wir wohnen in einem Niedrigenergiehaus - nein, ein Uraltbau (zugegeben mit Holzdecken und im Obergeschoss noch etwas mehr Holz - dämmt zusätzlich) mit ein paar ziehenden Ritzen.

Wenn man ohne Folgekosten einigermaßen günstig im Verbrauch liegt ist das Ganze unschlagbar.

Sorry, da ist es verständlich, wenn wir auch zukünftig dabei bleiben.

Je nach Machbarkeit und Vorlieben (und Geldbeutel) des Einzelnen gibt es natürlich oftmals 2-3 gute und richtige Lösungen. Glücklicherweise gibt es heute eine Vielzahl an Möglichkeiten/Techniken, wie ich mein Haus beheizen kann. So kann/muss jeder für sich entscheiden, was das Beste für ihn ist.

Aber davon abgesehen sind wir sehr solchen Dingen wie Holzheizung in Form eines Kamins angetan - geht bei uns allerdings nicht mehr, da Kamin vor Jahren stillgelegt wurde (alles andere wäre inzw. zu aufwendig). Haben auch keinen Bock mehr auf Baustelle.

Viele Grüße
Ernst





Ach so, wer ist Konrad?
Gruß Ernst





hallo herr metzger,

das finde ich sehr interessant,
wäre es möglich nähere daten zu ihrem haus zu erfahren
(z.b. grösse, alter, bauzustand)
und zu ihrer heizungsanlage
(anzahl der öfen, kw-zahl,raumtemperatur,anteil der beheizten fläche an gesamtfläche,energieverbrauch)

bisher habe ich nur nachtspeicherheizungen kennengelernt die entweder wesentlich teurer waren oder wenn im energieverbrauch günstiger dannn auch nut teilbeheizung des gebäudes

grüsse aus münster

p.s. konrad war im eifer des gefechts stehen geblieben und gehört gar nicht zum artikel



Elektroheizung - finde mal die optimale Heizquelle!



Hallo!
Dank der letzten Beiträge hier bin ich doch optimistisch, dass eine Entscheidung für eine moderne elektrische Speicherheizung (mit Schamottekern und regelbaren Thermostaten) weder die falscheste noch die teuerste Lösung ist.
Wo der Platz fehlt (im Haus und im Geldbeutel), muss man halt Kompromisse wagen.
Zusätzlich mit KACHELÖFEN in den Haupträumen. Tja, da habe ich nun ein neues Problem:
Mein Kachelofenbauer lässt mich seit 3 Monaten hängen, kriegt angeblich kein Material (Lehm und Biberschwänze). Vorauszahlungen verbucht er unter Unkosten und kommt zum vereinbarten Festpreis ständig mit neuen Forderungen. Habe den Eindruck, der Junge hat was gegen Jugendstilöfen (oder kennt sich nur mit DDR-Öfen aus, was weiß ich).
Hat jemand eine Vorstellung, was das Setzen eines Ofens kostet? Und vor allem, wer kann so etwas noch? Die Öfen lagern abgebaut und durchnummeriert im Schuppen.



noch nicht soweit



Hallo an alle,

habe nicht geschrieben, daß wir die Flächenspeicher schon haben. Aber ich habe mich damit schon länger beschäftigt, habe damit zu tun gehabt, habe recherchiert, habe im letzten Winter Gerät getestet und habe Aufheizzeit, Speicherzeit etc. gemessen und habe bereits Kontakte.

Bei anderen Nutzern fand ich bereits die Bestätigung, daß nach Austausch mit anderen elektrischen Heizsystemen eine Ersparnis von mehr oder weniger drin war. Auch Nutzer von ehemals Ölöfen und dergleichen konnten ihre Kosten senken.

Haben selbst noch unsere Nachtspeicher drin und müssen noch die letzten Räume renovieren. Aber egal wie, diesen Herbst fangen wir mit Flächenspeichern an. Habe die Schnauze voll, obwohl wir gut damit fahren.

Bin selbst Baujahr 62 und unsere Hütte ist wohl doppelt so alt. Unten Garage und Lagerraum - 1.Og (ca. 2,70 hoch) Wohnung und müssen noch herausfinden wo es an der Seite hereinzieht (über die gesamte eine Seitenwand zieht es von unten her durch) - im 2.OG (ca. 2,10 hoch)Wohnung zieht es um die Dachflächenfenster (müssen wohl mal ausgenaut werden und ringsum isolieren). Darüber befindet sich noch der Dachboden (nimmt noch etwas Wärme weg) - Dach ist als einziges Isoliert.

Laut Berechnung würden wir wohl mind. 25kw oder mehr an Nachtspeicher benötigen. Nach DIN kommen wir mind. auf 135qm. Die Fläche ist durch die Dachschräge entsprechend größer.

Wir haben bewusst nur 2 Türen und alles offen gelassen, da hat man mehr Bewegungsfreiheit und die Wärme verteilt sich besser und leichter. Die Entscheidung viel damals auf 3 große NSH mit gesamt 15kw Leistung und da wir es gemütlich lieben ist auch warm genug (mehr als genug - Wohnzimmer mind. 23°).

Für die alte zugige Hütte lagen in den letzten Jahren die Kosten bei max. ca. 800,- - 850,- und wir hatten da auch schon mal minus 20°.

Da ich mich von den Flächenspeichern anderweitig überzeugen konnte und getestet habe, ist es für mich keine Frage mehr.
Die Vorteile liegen allein schon darin, daß ich automatisch heizen lassen kann und da keine Wärme verschwende, wo wir es momentan noch mit den NSH tun. Kann aber jederzeit ohne Vorlauf heizen und besonders in der Übergangszeit gezielt z.B nur einen Raum.

Nachdem ich mich beruflich verändert habe, hab ich mich nun auch schon mit dem Gedanken getragen, da ich auch früher zum Teil mit Handwerk und Renovierung zu tun hatte noch was mit Flächenspeichern zu machen. Daher habe ich nicht nur nach den Geräten, sondern auch nach Herstellern recherchiert und wie o.g. bereits vor kurzem Kontakte aufgenommen.

Sorry, bin halt begeistert und selbst davon überzeugt. Deshalb sind wir selbst gerade dran und da ich mich beruflich noch etwas verändern werde, habe ich mit Herstellern direkt gesprochen. ? Kann aber, wenn überhaupt - noch dauern.

Man muss natürlich immer ehrlich bleiben. Wie ich anderweitig gesagt habe, kommt es immer auf den Geldbeutel an, auf die Vorlieben des Einzelnen und die Machbarkeit. Jede Hütte reagiert auch etwas anders. Das werden mir alle bestätigen können. So kann man auch mal mit seiner Entscheidung daneben liegen. Egal ob Elektro, Brennwert oder Wärmepumpe. Der eine trifft es gut und ist begeistert - der andere hat in die Sch.... gegriffen. Pech gibt es immer mal.

Aufpassen muss man immer, wo absolut übertriebene oder untertriebene Dinge, Fakten und Daten angepriesen werden. Hab da schon Elektroheizungen gesehen, die haben absolut nix drin, sind noch falsch ausgelegt und das in einem Haus mit uralten Einfachverglasungen und 2 cm Ritz unter der Tür. Da muss der Verbrauch ja progresiv ja oben gehen. War aber auch schon in einem Niedrigenergiehaus/Neubau - haben dort zwei Räume abgeklemmt, da die Hütte sonst nur noch max. 18° gemacht hat. Es gibt alles - auch Pferde die k......

Bei den Flächenspeichern habe ich herausgefunden, daß es auf den Aufbau von innen nach außen ankommt und das Verhältnis von Speichermasse/dichte zum raschen leichten Aufheizen zur Speicherung steht. Es ist nicht alles Gold was glänzt und das teurste ist hier nicht gleich als das beste anzusehen - ebenso muss man sich nicht unbedingt die billigheimer antun. Leider sehen sich die Kisten von außen her recht ähnlich. Glücklicherweise hab ich da schon ein paar auseinandergenommen.

Also dann, viel Spaß beim heizen und renovieren
Viele Grüße
Ernst



Wärmepumpen bringen keine Kostenersparnis in Altbauten



"Rheinbreitbach - Für Altbaubesitzer ist die Installation einer Wärmepumpe keine geeignete Maßnahme, um die Heizkosten zu senken. Darauf weist die vom Bund der Energieverbraucher herausgegebene Zeitschrift «Energiedepesche» hin.

Die Betriebskosten für das Heizsystem bewegen sich zwar in einer ähnlichen Größenordnung wie jene für Öl-, Gas-Brennwert- und Pellet-Heizungen. Jedoch sind die höheren Investitionskosten nicht mehr wettzumachen. Lediglich in optimal geplanten Neubauten ließen sich Kostenersparnisse erzielen.

Das kostengünstigste Heizsystem für ein ungedämmtes Haus ist den Angaben zufolge der Ölheizkessel. Er schneide sogar spürbar günstiger ab als die Gas-Brennwertheizung. Die kostengünstigste Lösung für ein gedämmtes Haus unter Einbeziehung der Investitionskosten ist laut «Energiedepesche» eine Pelletheizung, die kleine Presslinge aus Hobelspänen und Sägemehl verbrennt. Die Strom-Direktheizung sei sowohl für Altbauten als auch für Neubauten mit Abstand das unwirtschaftlichste Heizsystem."

aus Energiedepesche 2/2005





Hallo Ernst auchich hab schon mit Flächenheizung,bzw.Elektroheizung(Wandheizkörper) spekuliert,hab aber noch keinen echt guten Anbieter,wo Preis Leistung stimmt gefunden,kannst mir nicht helfen?
Wäre dir sehr sehr dankbar,renoviere im mom ein altes Bauernhaus 1825 und bin jezt leider auf mich gestellt da mein Mann
krank geworden ist und leider nciht mehr mithelfen kann
leibe Grüße Petra



Anbieter von Elektroheizungen



@Ernst und Petra.
Hallo Ernst, wenn du dich bereits technisch mit den Flächenspeicherheizungen beschäftigt hast, dann lass uns doch mal wissen, worauf man achten soll.
Habe bis jetzt ein Angebot von einer Firma, die einem ziemlich redselige Vertreter ins Haus schickt. Die Demonstration hat mich zwar überzeugt, es existieren aber keine Prospekte (Vulkan-Heizungen)und die Berechnungen gelten als Betriebsgeheimnis ..
Und dann habe ich noch ein wesentlich besseres Angebot von einer Fachfirma aus Anklam. Da gab es eine seriöse Produktbeschreibung und eine überschaubare Preisauflistung (ca. 3600€ komplett für 7 zu beheizende Zimmer).
In ebay werden solche Heizkörper auch von Zeit angeboten, relativ billig, vermutlich mit "Pferdefuß" ...



Was ist zu erwarten



von einem Hersteller, der die elmentaren Dinge als Betriebsgeheimnis bezeichnet? Alles außer Seriosität, Zuverlässigkeit und Gewährleistung. Würden sie ein Auto kaufen wo weder kW, noch Hubraum, noch Anzahl der Sitzplätze bekanntgegeben werden? ("Sitzplätze? Kann ich Ihnen nicht sagen - Betribsgeheimnis!").

Generell sind Elektrospeicherheizungen der letzte Mist. Physiologisch und regelungstechnisch in Wohnräumen völlig ungeeignet. Um die gespeicherte Wärme abzurufen muss Luft umgewälzt werden - als Folge ist das Raumklima furchtbar (Zugerscheinungen, trockne Luft) mit Aiustrocknung der Atemwege, verstärkte Erkältungskrankheiten. ich spreche aus eigener schlechter Erfahrung.

Hinzu kommt die mehrfache unsinnige Energieumwandlung, (Gas, Öl etc. in Strom und anschließend wieder in Wärme) die zu hohen Verlusten führt. Am Ende kommt nur ca. ein Fünftel der ursprünglich im Gas/ Öl enthaltenen Energie beim Verbraucher an.



Berechnung und Angebote



Hallo Petra,
Hallo Regina,

wie Rainer Stasch bereits schrieb, sind Anbieter, welche die Berechnung zum Betriebsgeheimnis machen, wohl nicht sonderlich serios. Solche Argumentationen sind ein kompletter Witz, oder der Verkäufer weis selbst nicht von was er redet und quasselt sich da irgendwie raus. Hab auch von Vulkan als E-Heizung noch nie was gehört - haben sich evtl. diersen Namen selbst gegeben und verkaufen nur das Produkt eines anderen Herstellers.

Ein gut klingender Name macht auf Interessenten oftmals einen tollen Eindruck, genau wie Vorführungen mit Aha-Effekt - auch hier gibt es eine E-Heizung, welche einen enormen Vorführeffekt hat, jedoch in der praktischen Anwendung als Vollheizung absolut nicht zu gebrauchen ist, da hier fast ausschließlich mit Konvektionswärme und wenig Speicher zur Wärmestrahlung gearbeitet wird. Zwar sind die Berechnungsgrundlagen hier prinzipiell eigentlich gleich, doch muss man bei offenen Konvektoren etwas anders auslegen als üblich und vor allem ist der Verbrauch viel höher.

Man sieht bei den meisten Heizungen den Unterschied erst dann, wenn man diese auseinander baut. Selbst dann sehen sich noch einige ähnlich, doch sind diese deshalb nicht gleich. Die teuersten benötigt man auf keinen Fall, auch wenn da tolle Geräte dabei sind und "Billig Billig" hat oftmals ein großes Fragezeichen.

Wie weiter oben von mir erwähnt, habe ich Kontakt zu einem Hersteller und will zukünftig beruflich damit etwas anfangen. Die kontakte sind inzwischen auch schon gefestigt und wir sind uns soweit einig - bissl Zeit dauerts aber noch. Der Kontakt kann vermittelt werden.

Als erstes solltet Ihr jedoch darauf achten und Euch beim Energieversorger erkundigen, ob er spezielle Heizstromtarife für gesteuerte E-Heizungen zur Verfügung stellt. Da manche Gebiete von anderen Anbietern übernommen wurden, sind diese Tarife teilweise nicht mehr im Programm, da die Steuerregelung nur vom direkten Betreiber geschaltet werden kann.

Als nächstes ist die Auslegung zu beachten - Keine Geheimnisse und auch keine Pauschalwerte (wie von den meisten zur Berechnung angenommen)!

Ich kann Euch beiden gerne behilflich sein, doch müssten wir uns erst mal unterhalten, damit wir eine Grundlage haben und den Wärmebedarf ermitteln. Danach erfolgt dann die Umlegung auf die Einzelräume. Nur so kann man sagen, was an Leistung eingebaut und die gesamte Anlage kosten müsste.

Und bitte nicht an die Steckdose, denn ohne Festanschluss erhaltet Ihr schon mal keinen Sondertarif und ohne Klärung mit dem Energieversorger könnte die Anschlusslast zu hoch sein - insbesondere bei alten Gebäuden, bei denen der Hausanschluss noch relativ niedrig ausgelegt ist. Da muss noch was getan werden.

Schickt mir eine Email mit Eurer Telefonnummer, damit ich Euch anrufen kann. Teilt mir in der Email doch gleich mal die einzelnen Größen der Heizkörper (z.B. 2000Watt) mit und die Preise der Angebote. Wir können dann die Auslegung später vergleichen. Email: emet@gmx.de

Zur Energieumwandlung kann ich nur sagen, daß hier in Deutschland einiges getan werden sollte, doch sind solche (anständige) Flächenspeicher für viele eine gute Alternative.

Es entstehen oftmals wesentlich geringere Investitionskosten und anschließend keinerlei Folgekosten durch Instandhaltung, Messungen und sonstiges. Es wird die Energie zu 100% in Wärme ungesetzt und das in dem Raum, wo es benötigt wird - besonders effektiv in den Übergangszeiten. Die Umwelt wird nicht belastet durch die Entsorgung beim Austausch von alten Anlagen oder verschlackten Herizkörpern, da diese über Jahrzehnte ohne Probleme ihre Arbeit machen.

Der Vordergründig etwas höhere Faktor Verbrauchskosten wird gerne in Kauf genommen, wenn ich im Anschluss keinerlei Folgekosten mehr habe - nehmen wir doch mal eine klassische Zentralheizung und rechnen die nächsten 30 Jahre hoch, da kommt mindestens eine neue Heizung und Heizkörpertausch in Betracht und die Kosten für Schornsteinfeger, Messungen, Wartungen usw. - das sind Zigtausende an Euro im Laufe der Jahre.

Deshalb ist es bei uns zuhause nichts anderes. Der Aufwand für eine klasschische Zentralheizung ist uns viel zu groß und wir sind mit Elektroheizung bisher gut gefahren. Daher erfolgt Austausch Elektro gegen Elektro - nur etwas besser und moderner. Würde hier in Deutschland nicht jeder Mist bezuschusst, dann währen inzwischen schon viele Dinge günstiger zu haben und wir müssten beim Strompreis dies auch nicht mit bezahlen (wie auch beim Heizöl, Gas oder Benzin).

Viele Grüße
Ernst



Meine Meinung



Hallo Ernst
was du schreibst ist mir bekannt,ohne extra Leitung und Zähler für speziellen Heizstrom läuft gar nix, doch wie soll sich ein Laie bei so massiven Preisunterschieden da noch auskennen?
Bin überzeugter Elekrtoheizer, heizen bis jetzt schon Edgeschoß mit Nachtspeicheröfen seit 10 Jahren. Und sind äußerst zufrieden.
Jetzt will ich ersten Stock jedoch nciht mit so viel Gewicht belasten und will auf modernere Elektrowandheizung bzw.Standmodelle umsteigen.
Habe bisher zwei Preisangebote die sich sowohl in Bauweise als auch Funktionsweise gleichen. Unterschiede bei einem Gerät bis zu 5oo Euro! Wäre sehr interessiert an deinen Preisen
Herzliche Grüße aus NBG



Preise



Hallo Petra,

wie ich bereits schrieb:
" Schickt mir eine Email mit Eurer Telefonnummer, damit ich Euch anrufen kann. Teilt mir in der Email doch gleich mal die einzelnen Größen der Heizkörper (z.B. 2000Watt) mit und die Preise der Angebote. Wir können dann die Auslegung später vergleichen. Email: emet@gmx.de "

Das mit dem Festanschluss und Tarifen hab ich geschrieben, da viele Verkäufer von allem möglichen beim Kunden dies nicht erzählen und es anschließend Ärger gibt. Teils weil diese es selbst nicht wissen - da geht es nur darum etwas zu verkaufen.

Schick mir bitte wie gewünscht die Email mit Telefonnummer und den Daten aus den Angeboten - ich möchte gerne mal die Auslegung und alles andere vergleichen. Wir müsen telefonieren, da ohne den Wärmebedarf zu kennen nichts geht. Ich werde mich dabei auf keinen Fall auf die angegebenen Leistungsgrößen von irgend jemandem verlassen, da ich schon einiges in dieser Hinsicht gesehen habe, was vorn und hinten nicht stimmt.

Die Berechnung und Auslegung kann nach Klärung erfolgen. Sollte ich bis dahin nicht alles von der Firma haben, so gebe ich diese Daten weiter, damit auf dessen Grundlage ein Angebot erstellt werden kann.

Übrigens sind 500,- Euro noch gar nichts, ich habe da schon bis über 1000,- Euro Preisunterschiede bei Geräten gesehen. Aber wie ich schon schrieb, ist das Teuerste nicht das Beste und "Billig Billig" kann noch teuer werden.

Viele Grüße
Ernst



Nochmal



Hallo Petra,
habe leider unten Deine TelNr übersehen - also bitte nur den Rest per Email.
Gruß
Ernst



Mix von Konvektion und Strahlwärme



Hallo,

ich verstehe die immer wieder im Forum zu findenden lebhaften Diskussionen um Konvektionswärme bei E-Heizungen nicht.
Ich gehe mal davon aus, daß damit definitiv nicht Baumarktgeräte mit eingebauten Lüftern gemeint sind (so ab 49,99)
Die meisten Anbieter von E-Heizungen haben doch sowieso längst einen Mix aus Speicherung mit Schamotte, Strahlungswärme und Konvektion. Unterschiede gibt es nur in der Relation zueinander- also z.B. 30% Speicherung und Strahlung und 70% Konvektion oder umgekehrt. Und wenn Schamottespeicherkerne Wärmee speichern sollen,um diese dann abzugeben, muß ihnen ja erst einmal diese Wärme eine Weile zugeführt werden. Deswegen wird auch zusätzlich auf Konvektion gesetzt, damit eine Raumerwärmung nicht erst nach 1 Stunde wahrnehmbar wird.
Wie ich das verstanden habe, sorgt die Konvektion heute für eine gleichmäßige Raumdurchwärmung und wird eben von Strahlungswärme unterstützt.

Und was die Nachtabsenkung angeht: wir haben z.B. bewußt Elektroflächenspeicherheizungen in Räumen eingesetzt, die ohnehin eine niedrigere Raumtemper. haben, z.B. das Schlafzimmer. Hier haben wir einfach nur 14 Grad eingestellt und die Temp. wird gehalten, Tag und Nacht und es wird nur zugeheizt. In der Küche haben wir es ähnlich gestaltet, nur, daß eben zu Schwerpunktzeiten, als tagsüber jeweils mal ein oder zwei stunden die Temperatur gehoben wird, ansonsten bleibt sie konstant bei 14- 15 Grad.
Das Problem der Kosten- auch in Abhängigkeit der baulichen Gegebenheiten- ist wohl mittlerweile bei vielen Heizalternativen angekommen. Bewußter und effektiver Umgang und richtiges Lüften sind überall angebracht, sonst wird es überall teuer. So gesehen kann ich nicht sagen, daß elektisches Heizen teurer sein muß- ich denke, es kommt immer auch auf die Umstände vor Ort an, für welche Variante man sich letztlich entscheidet.

MfG

AndreasB.



Herstellervergleich?



Hallo, wir hatten auch vor kurzem Vertreterbesuch von "Vulkan" - sehr ominös und nicht sehr vertrauenserweckend - zumal man diesen "Hersteller" im www nirgends findet, und das kommt mir schon komisch vor. Von Evo und Wibo hört/liest man auch nicht viel gutes - wir wollen aber aus diversen Gründen die Flächenspeicherheizung - kann denn jemand aus seiner Erfahrung heraus inzwischen einen seriösen Hersteller/Anbieter empfehlen? Die Seite der Anklamer sieht schon nicht ganz so marktschreierisch aus, könnte man also mal testen. Oder kennt vielleicht jemand einen Fachbetrieb im südlichen Land Brandenburg, die die Dinger vertreibt? Wäre nett, wenn Ihr helfen könntet. LG, Garfrea



Speicherheizung Anbieter



Also Vulkan hat nur redegewandte Handelsvertreter, keinerlei Infomaterial und die Berechnung gilt als Betriebsgeheimnis. Finger weg!
Seriös und wesentlich preiswerter (auch ohne angebliche Rabatte) ist der Anklamer: Beratung und Prospektmaterial inklusive. Da weiß man, was man kauft. Er installiert auch, aber die Heizkörper kann man auch selbst anbauen.
Vulkan hat mir einen Preis von sagenhaft günstigen 5800 Euro für alles (ca. 120 qm beheizbare Fläche) offeriert, wo schon 20% Rabatt abgezogen sind (nur bei Sofortkauf und schneller Entscheidung). Dieselbe Dimension hat mir der Anklamer für 3600 angeboten.
Ich habe noch nicht gekauft, weil ich den Bau jetzt anders konzipiert habe und teilweise doch mit Kachelöfen heize. Werde aber demnächst in einigen Zimmern die Elektrospeicher einbauen.
Übrigens gibt es von einigen Stromanbietern ZUSCHÜSSE und Stromvergünstigungen für die Elektroheizungen (z.B. von der Wemag).



Billig Billig



Hallo,

muss mich mal wieder melden - auch wenn ich mir hier den Mund verbrenne und mancher es nicht hören will.

Weiter oben in diesem Forum hab ich ebenfalls von großen Differenzen gesprochen, doch ist überall in der Herstellung und im Vertrieb eine Grenze gesetzt, wo die Hersteller mancher Vertriebe nicht mehr die Qualität bauen können.

Daß das Geschäftsgebaren von Vulkan nicht weiter diskutiert werden muss, ist klar.

Es tauchen aber Produkte auf, die früher mal das doppelte gekostet haben oder mehr.

Vertriebe die teurer einkaufen, müssen Ihre Produkte billiger verkaufen als andere - das ist der Markt. Scheinbar sind die Produkte einzelner Hersteller nur noch über den Preis zu verkaufen, warum?

Irgendwo muss ich stutzig werden, wenn manche 40-80% teurer sind als andere, klar. Wenn dann Produkte auf den Markt kommen, welche plötzlich nochmal 40-60% billiger sind als die günstigen Anbieter, dann wäre ich evtl. ein bißchen Vorsichtig.

Wir kennen es von verschiedenen Heizsystemen wie z.B. Nachtspeicher. Hier hat es früher mehr Differenzen bei den Geräten und Preisen gegeben. Es hat mal einen Hersteller gegeben, welcher zu den teuersten zählte, aber wohl auch das beste Produkt (gleichmäßigere Wärmeabgabe, keinerlei Defekte, geringerer Verbrauch, Abends nicht kalt, usw.)ablieferte und das war wohl auch sein Todesurteil - weg war er.

Heute tut sich nicht mehr so viel und der Markt hat sich auf Mittelwertige Preiskategorien eingependelt, doch hab ich hier auch schon genügend unzufriedene Nutzer gesehen.

Ich hab mir z.B. mal eine Olypus Digicam gekauft, weil ich gute Bildqualität haben wollte, ein anderer holt sich halt eben ein Angebot irgendeiner Marke.

Von einem Hersteller gibt es optisch ganz schöne Alu-Radiatoren (Wasser), welche angeblich besser heizen als die uns bekannten Öl-Radiatoren aus dem Baumarkt. Die Dinger kosten ja schon soviel, wie die Geräte einiger Vertriebe.

Bei uns in der Nähe gibt es auch einen Hersteller (?), der zwischendurch plötzlich Geräte für die Hälfte (oder weniger) anbot. Keine Ahnung was momentan ist, doch dies ist für mich schon sehr seltsam.

Außerdem kann ich mich mit den Aussagen mancher nicht vereinbaren, daß alles gleich ist und nur der Preis anders ist. Ebenfalls die scheinbaren Materialvergleiche.

Prinzipiell existieren 3 grundsätzlich verschiedene Bauarten, welche unter der Bezeichnung Flächenspeicher vertrieben werden. Bei verschiedenen Materialien geht es hierbei nicht unbedingt um die Speicherung, sondern vielmehr um die Kombination zur Optimierung der Erwärmung, der Übertragung, dem Verhältnis zur Speichermasse usw..

Das 2kW nicht gleich 2 kW sein müssen, weis man spätestenes, wenn man 2 verschiedene Autos mit einem 2 Liter Motor gefahren hat oder 2 verschiedene mit je 150 PS. Warum verhalten sich hier so manche Fahrzeuge von ihren Fahrleistungen besser und verbrauchen weiniger, trotz vergleichbarem Gewicht.

Man könnte hier noch viel Vergleiche aufzählen, doch wollte ich damit nur sagen, das irgendwann etwas anders sein muss.

Unser EVU reagiert bereits recht erregt, wenn die hören, daß jemand Flächenspeicher einbauen will, da sie mit fast allen nur negative Erfahrungen gemacht haben. Dies fängt mit der Beratung an und hört mit der Ausführung auf. Kürzlich war ich in einem Haus, welche vor Jahren völlig falsche Berechnungen erhalten haben. Die Leute heizen nur noch teilweise mit E-Heizung und überwiegend mit Kachelofen und trotzdem ist es kaum bezahlbar, da die Heizung sich über die Laufzeit progressiv ihre Energie holen muss.

Andere Beispiele sind immer nur in einigen Fällen auf das eigene Haus anzuwenden.

Viele Grüße
Ernst



Bin verwirrt



1. Danke Regina!

2. @ Ernst Metzger - das sind ja sehr interessante und umfangreiche Ausführungen - und im Prinzip gebe ich Dir recht. Nur: Dunkel ist der Rede Sinn, denn genau dies - die Vielzahl der Anbieter/Vertreiber/Hersteller auf dem Markt - führte zu meiner Anfrage mit der Hoffnung, eine konkrete Empfehlung zu bekommen. Natürlich redet jeder SEIN Produkt schön und natürlich gibt es Riesenunterschiede, die sich nicht immer über den Preis manifestieren. Das ist ja überall so. Daher mein Versuch, hier übers www mal ein paar Erfahrungen zu "erlauschen". Du schriebst selbst, Du hättest auch schon Geräte getestet/demontiert und sie wären recht unterschiedlich gewesen. Das möchte ich mir eigentlich ersparen, denn dazu müßte ich sie 1. vorher kaufen und habe 2. keine Ahnung davon. Wenn Du schon keine Namen im positiven Sinne nennen willst, dann vielleicht, was Du ganz persönlich Dir eher nicht ins Haus holen würdest ;-)? Eine schönes WE wünscht Garfrea



Hersteller/Vertriebe



Hallo Garfrea,

hat ein paat Tage gedauert - keine Zeit.

Mit Namensnennungen möchte ich mich verständlicherweise zurückhalten.

Mach Doch bitte eins, damit ich weis mit wem ich es zu tun habe. Nenne beim nächsten Posting Deinen Namen und schick mir eine Email mit Deiner Tel.-Nummer.

Wie ich an anderer Stelle hier im Forum bereits schrieb, hatte ich mich schon mit einem Hersteller auseinandergesetzt. Ich bin nun endlich soweit und habe hier auch eine Geschäftsbeziehung laufen. Eigenwerbung möchte ich hier auch nicht unbedingt machen.

Viele Grüße
Ernst



Leider falsch entschieden!



Hallo Regina,

sie haben sich leider falsch entschieden. Auch wenn die Anschaffung relativ günstig ist, wird das zahlen der Stromrechnung sie eines besseren belehren! Ein Haus braucht eine bestimmte Wärmemenge um warm zu sein, da ist es fast egal welche Heizung man hat, die kWh bleiben in etwa gleich. Wenn man sich die Kosten für kWh Strom im Vergleich zu einer kWh aus Pellets anschaut, ist eigentlich alles klar.

Eine Pelletsheizung wäre auch vom Platzangebot her gut zu realisieren gewesen. Ein Pufferspeicher braucht 500 bis 1000 Liter Voluman, also max. einen Quadratmeter Stellplatz, der Pelletsofen selber könnte anstatt eines Kachelofens eingebaut werden und ebenfalls mit Kacheln verkleidet werden. Da sie sowieso gerade die alten Putzschichten entfernen, hätte man auch gleich eine Wandheizung integrieren können, bei Lehmputz wohl das Optimum. Der Lagerraum für die Pellets kommt auf den Dachboden oder man nimmt einen Pelletsofen mit Tagesspeicher, der 1-2 Tage reicht und mit 15kg Säcken bequem aufgefüllt werden kann!

Es ist übrigens interessant, dass hier von so vielen Seiten eine Elektroheizung (ob mit Speicher oder ohne ist egal) empfohlen wird, aber nur die wenigsten der Antwortenden im Forum angemeldet sind!? Von den wenigen die angemeldet sind, lehnen die meisten die E-Heizung eher ab.

Das finde ich überaus merkwürdig und es sollte zu Denken geben!!!



Passender, das Denken insprierender Link



Hallo miteinander,
zum Thema mit Strom heizen.
http://www.bau.de/forum/heizung/3581.htm#1130401866

Grüße Lukas





Hallo Herr Metzger,

gerne würde ich mich mal von Ihnen beraten lassen.

Teilen Sie mir doch Ihre Telefonnummer mit ich trete dann mit Ihnen in Kontakt





Hallo,

bin zwar kein Mitglied, aber an anderer Stelle hier im Forum habe ich direkt per Email meine Identdaten schon übermittelt. Man kann nicht überall Mitglied sein. Bin auch mal ein paar Wochen lang nicht auf den Seiten.

Übrigens ist mit Holz zu heizen schon immer die kostengünstigste Lösung gewesen. Nur hat nicht jeder die Möglichkeit oder mag sich nicht die Arbeit machen. Manche alten und sehr ungleichmäßig beheizten Häuser (mit Holzöfen etc.), waren für viele eher abschreckend. Hier fehlt natürlich die Information, was alles gemacht werden kann bzw. getan werden muss. Bei einer Sanierung hat man natürlich noch alle Möglichkeiten offen und kann auch idealerweise kombinieren.

Hallo Carin,

wie oben auch aufgefordert beim nächsten Posten Namen angeben (möchte gern wissen, mit wem ich es zu tun habe) und Email an emet@gmx.de mit Deiner Tel.Nr.. Ich muss Zeit haben zum Anruf!

Gruß
Ernst





Übrigens kommen Flächenspeicher aus dem Ofenbau und nicht aus dem Heizungsbau oder dem Elektrobereich wie manche annehmen.

(Das Unternehmen, mit dem ich inzwischen Geschäftkontakt habe, baut bereits seit ca. 50 Jahren Elektroheizungen und ist auch im klassischen Ofenbau tätig.)

Gruß
Ernst





Sehr geehrter Herr Metzger

alles sehr konspirativ wie Sie Kontakte knüpfen wollen.

Ich habe es mir anders überlegt.

Hochachtungsvoll





Habe es mir auch anders überlegt - bitte kein Email und keine Tel.Nr. an mich schicken!!!

Wenn ich Kontakte knüpfen wollte, dann wäre ich wie viele andere immer in allen möglichen Foren am Werke und würde ganz offen Eigenwerbung betreiben.

Seltsamer finde ich dagegen, daß Sie Probleme damit haben Ihren Namen zu nennen. Denn Leuten die mir unbekannt sind, denen werde ich keine Informationen geben. Mein Name ist ja auch bekannt. Sie könnten ja schließlich von .?.?. sein. Ich hätte Sie auch nur angerufen, wenn der Name zur angeg. Tel.Nr. gehört hätte.

Ich perönlich habe kein Interesse daran, meine Telefonnummern zu veröffentlichen, um dann Tag und Nacht angerufen zu werden.

Wer seriöses im Schilde führt, hätte damit wohl keinerlei Probleme seinen Namen zu nennen und sich anrufen zu lassen. Sie suchen die Information und Ich kann Sie erst dann anrufen, wenn ich Zeit habe und nicht umgekehrt!

Ansonsten würde ich mich fachlich nicht outen und als dummer und zufriedener Anwender unter Pseudonym einfach einen Firmennamen angeben.

Wenn Sie mich nicht kennen und auch nicht meinen Hintergrund, lassen Sie besser Ihre Äußerungen sein.

Wenn ich solche unqualifizierten Antworten wie Ihre erhalte, dann glaube ich, es ist sowieso besser die Klappe zu halten und die anderen sollen sich doch einfach überteuerte Produkte oder billigen Schund kaufen - was gehts mich an.

Gruß
Ernst



"besser die Klappe zu halten"



Sehr geehrter Herr Metzger,

ich hatte so ein unbestimmtes Gefühl, daß mit Ihnen irgendwas nicht stimmt und dieses Gefühl haben Sie mit Ihrer letzten Äußerung voll und ganz bestätigt.

Hochachtungsvoll





Hallo Carin,

gute Methode sich selbst rauszureden. Anderen den schwarzen Peter zuschieben. Wenn man nicht weiter weis, dann halt wohl so. Wie ich schon sagte - unqualifizierte Aussagen.

Welche Firma hat Sie denn vorgeschickt!? Was haben Sie für Probleme Ihren Namen zu nennen - bei meinen Postings geht der volle Name hervor. Haben Sie Angst angerufen zu werden - vor was? Auch ich kann Ihnen einfach etwas unterstellen.

Nachdem ich Sie aufgefordert habe Ihren Namen zu posten, haben "Sie" den Rückzieher gemacht und eine Flucht nach vorn angetreten, um mit Unterstellungen auf Dritte zu zeigen.

Jeder der diese Postings liest, kann daraus erkennen, daß Sie nur leere Worte ohne Rückhalt in den Raum werfen. Dieser primitive Versuch andere schlecht zu machen fällt jedem Kind auf.

"Klappe halten"? Naja - erst mal vor der eigenen Haustür kehren.

Auf das Ihnen die nötige Einsicht nicht vorenthalten bleibt.

Ebenfalls Hochachtungsvoll



Unsinn



Ernst, der Vergleich mit dem Auto ist natürlich Unsinn, weil da halt der Wirkungsgrad entscheidend ist. Da will ich halt nicht die Energie in Wärem umwandeln, sondern auf die Straße bringen. Bei Umwandlung in Wärem gibt es keine Wärmeverluste ==> 1KWh = 1kWh!



Warum nicht einfach sachlich bleiben und evt. Erfahrungen austauschen?



Hallo,

auch wenn ich kein Moderator bin und auch nicht direkt angemeldet (oder doch?), möchte ich doch sagen, daß mir und vermutlich auch anderen der ständige Hickhack auf den Geist geht.
Mal ehrlich, weder sind wir hier im Politikforum, noch gibt es irgendwelche Pfründe zu verteidigen und doch habe ich den Eindruck, daß es manchen hier einzig und allein darum geht, meinungsführend zu sein. Das ist doch reine Zeitverschwendung, oder?
Ich war froh, als ich auf dieses Forum gestoßen war und sah, daß ich hier auch zu Fragen Antworten erhalte, die nicht TÜV- und DIN- genormt sind, weil es die Häuser, um die es geht, auch nicht sind (und vermutlich deren Bewohner ebenso).
Das erste, was man im Forum liest, ist sinngemäß folgender Hinweis, daß es sich bei den Beiträgen nur um Meinungsäußerungen handelt, jedoch nicht um Fachurteile. So sollten diese dann auch mit der gebotenen Vorsicht zu behandeln sein. Mir selbst war von Anfang an klar, daß es mir darum geht, zu erfahren, wie bestimmte Probleme- deren Lösung nicht immer im Lehrbuch zu finden sind- andere gelöst haben. Daß das nicht unbedingt alles und immer 100% zutreffen mag, ist doch klar. Selbst Fachleute können irren oder Fehler machen- soll vorkommen.
Wo ist also das Problem?

Ich für meinen Teil kann hier zum Thema Elektroheizung nur sagen: ursprünglich wollten wir uns auch eine Pelletheizung einbauen. Die Kosten und die Gegebenheiten unseres alten Hauses belehrten uns eines Besseren. Deswegen Elektroheizung Speicherkernen, Strahlungswärme und Konvektion. Einige Räume werden mit Kachelöfen befeuert (30 qm- Räume mit bis zu 4 Fenstern und 3m Höhe) und es ist angenehm warm. Für 2 Wohnungen und bislang 4 Öfen reichen 50 Zentner im Jahr völlig. Die restlichen Räume werden elektirsch geheizt. Ich gehe mal davon aus, daß, egal welche Heizquelle man letztlich verwendet, für jeden betreffenden Raum immer die gleiche spezifische Menge an Energie aufwenden muß, um diesen prinzipiell zu erwärmen. Das hängt eben vom Raum ab. Die Frage, die uns interessiert, weil es mit dem Geldbeutel zu tun hat, ist doch: wie schnell kann diese Menge abgegeben werden und wie lnage dauert es, bis wieder nachgeheizt werden muß. Da gibt es sicherlich Unterschiede zwischen den Anbietern aller möglichen Systeme. Für uns kann ich nur sagen, daß wir mom. sehr zufrieden sind und unsere Heizkosten im Vergleich zu anderen und im Hinblick auf die Besonderheiten unserer Bausubstanz sehr gering sind. Die Kohlen teilen wir uns ungefähr zur Hälfte, wenn unsere Wohnung (100qm)also jährlich max. ca. 350,- Euro an Heizkosten verbraucht, ist das doch O.K. -oder?

MfG

AndreasB.

(für mich zählt der Inhalt, deswegen weiß ich nicht, in welchen kausalen Zusammenhang der volle Name mit der Entscheidung steht, ob mein Text gelesen werden sollte oder nicht- deswegen auch weiterhin und weil ich nichts zu kaufen oder verkaufen habe: AndreasB.)

ich würde mich freuen, wenn hier wieder mehr Schwerpunkt auf wirkliche Anliegen gelegt werden würde und nicht darauf, wer nun genialischer ist





Betr.
Allgemein über Heizungen und Energieverbrauch.
Um den Energieverbrauch zu sänken, hat sich bis heute nichts verändert. Die ganzen Heizsystemen was am Markt angeboten wird ,hat sich nur eines verändert.: Das ist die Steuerung (Elektronik).(weniger Verbrauch=O)
Alles ein reiner Bluff.
Ich habe nach 25 Jahren eine neue Heizung eingebaut.Nach vier Jahren stellte ich fest,daß sich der Jahresverbrauch nicht allzuviel verändert hat.Das heißt:Ich hätte alles lassen können.
Feststellung :Es geht nur um den Verkauf.





Wie ist die damalige Entscheidung ausgegangen? Wir sind auf der Suche nach ähnlichen Dingen. Vielleicht kannst du uns etwas helfen mit deinen Erfahrungen und deinem Wissen.



Elektroheizung pro und contra



Hallo,
aus Kostengründen konnte ich keine Wand- oder Fußbodenheizung einbauen. Die Wohnräume werden mit Kachelöfen beheizt. Ich habe historische Kacheln erstanden und die Öfen von einem Meister neu setzen lassen (war preislich ok ).
Die Kachelöfen heizen sehr effektiv mit Holz und Brikett (Rekord oder Union, bloß keine billige Böhmenkohle).
In den anderen Räumen, die keinen Schornsteinanschluss haben, heize ich mit elektrischen Speicherheizungen. Heizkörper mit Strahlungs- und Konvektionswärme, dank eingebauter Schamottespeicher und Thermostate. Die sind einfach an der Wand zu befestigen, Stecker rein, fertig.
Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen. Das kann ich direkt vergleichen, weil ich im ersten Jahr einen Ölradiator hatte, echter Stromfresser.
Unterm Strich sind die Heizkosten angemessen (mit ca. 10€ pro qm übers Jahr), dafür dass die Dämmung noch nicht vollständig ist.
Die Auswahl an E-Heizungen ist vielfältig vor allem im Preis, schau mal bei ebay (Fa. Peger z.b.).





Danke für die schelle Antwort. Ich bin echt verwirrt, weil alle (gerade hier bei Fachwerk.de) sagen, das man um einen Preis E-Heizung einbauen sollte.Mit welchen Fabrikaten habt ihr gute Erfahrungen gemacht und woher habt ihr die bezogen? Danke, bin dir sehr dankbar für deine Hilfe.



Elektroheizung pro und contra



Bei den Empfehlungen halte ich mich lieber raus.
Ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass diese Postwurfsendungen und Angebote in div. Zeitungen zur Wunderspeicherheizung extrem überteuert und vielleicht auch nicht die besten Systeme sind.
Vorsicht, wenn keine klaren Preise genannt werden. Es muss nicht sein, dass ein Vertreter ins Haus schneit und individuelle Angebote macht. Man weiß doch selbst, wieviel qm man beheizen will.
Vertrauenswürdig sind Anbieter, die genaue Angaben zur Leistung/Leistungsreichweite und - vor allem - zum Preis machen.
Zum Beispiel: Ein Heizkörper mit Maximalleistung 1500 Watt (Speicherkern) kann ein Zimmer bis 20qm beheizen. Die Volllast von 1500 Watt plattert dabei nicht dauernd durch den Zähler, weil sich die Heizung an der gewünschten Thermostateinstellung abschaltet und die Speicherwärme abstrahlt.
Kostenpunkt des Heizkörpers so um die 350 EUR. Recherche im Netz und bei ebay. Mal surfen.

ENERGIEBILANZ? Außer Erdwärme, Windkraft und Solar ist jede Stromerzeugung auf fossile Brennstoffe oder nachwachsenden Rohstoff (Holz) ausgelegt. Unterm Strich gleichen sich die Kosten beim Endverbraucher aus, egal welche Energiequelle genutzt wird.
Die umweltneutralen Energien sind bei der Installation reichlich teuer. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Kommunen und die führenden Energieverkäufer (von eon bis rwe) auch dafür Gebühren abkassieren.
(Die Kommunen verlangen ja jetzt schon was fürs Niederschlagswasser - der böse Regen über meinem Boden geht ins öffentliche Grundwasser, Frechheit! Und die Kleineinleitergebühr von der privaten Bio-Kläranlage.)





Vielen Dank für die Hilfe, wir müsse noch ein wenig im Netz nach brauchbaren Anbietern suchen.



Statt subjektiver



"Erfahrungs" berichte könnte man freilich auch einen Energieberater fragen. Der würde dann sicher darauf verweisen, daß der Erwerb einer Leistungseinheit Wärme im Elektrobereich so gar nicht billig ist.

Gas-Brennwertthermen sind nicht wirklich groß, das Heizregister eines entsprechend dimensionierten Grundofens (der z.B. 2 oder 4 Räume heizen könnte und vom Flur bestückt wird) ließe sich einbinden und / oder zur Warmwassergewinnung nutzen. Das erscheint mit sinnvoller, als viele Kachelöfen neu zu setzen, und ansonsten mit Strom zu heizen.

Grüße

Thomas



Subjektive Erfahrungsberichte @Thomas



Hallo Thomas,
da gebe ich Ihnen vollkommen Recht.
Ein Grundofen mit einem intelligenten Heizsystem war und ist mein Traum. Aber das kostet ... und die Sache muss vom bestellten Brandmeister bzw. Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden.
Unserer Schlotfeger steht nur auf Ölzentralheizungen und hat schon meinem Nachbarn das Betreiben eines modernen Holzvergasers untersagt. (Die Geräte kamen aus Polen, baugleich mit Buderus, war nix zu machen.)

Also, der Kompromiss mit den ersetzten Kachelöfen und den zusätzlichen E-Heizungen war pragmatisch und finanziell die beste Lösung.
Die Heizkostenbilanz bewegt sich in der Norm. Jooh, ein Niedrigenergiehaus habe ich nun mal nicht.
Außerdem passen die Jugendstilöfen zum Haus, mit Sitzbank und Bratröhre. Manchmal schon recht gemütlich ...



Klar,



für Euch ist die Entscheidung gefallen.

Grundsätzlich hat der Schornsteinfeger aber nicht so viel Spielraum. Wenn der Grundofen den gesetzlichen Vorgaben entspricht, muß er ihn auch abnehmen. Anders sieht es aus, wenn da einer irgendwo ein billiges Teil ohne hiesige Zulassung kauft. Das darf er gar nicht absegnen, auch eine tatsächliche Baugleichheit mit einem zugelassenen Kessel ist dafür nicht relevant.

Grüße

Thomas



@ Thomas .. das ist ein anderes Problem



Hallo,
das gehört jetzt nicht so zur aktuellen Diskussion.

Der Bezirksschornsteinfeger hat schon eine gewisse Allmacht, sowie die Lizenz zum Geldverdienen. Laut Brandschutz soll z.B. bei Ofenheizung 2-4 mal jährlich geputzt werden, natürlich stellt er 4mal in Rechnung.
Seit letztem Jahr gibt es eine Marktöffnung, man kann einen anderen Schornsteinfeger beauftragen, aber die Endprüfung nimmt letztendlich der amtlich bestellte "Bezirksbrandmeister" ab. Im Zweifel zahlt man dann doppelt für die Begehung.

Der polnische Holzvergaser war nicht nur baugleich mit Buderus, sondern hatte auch die selben europäischen Zulassungskennzeichen. Wir haben die polnische Legitimation sogar übersetzen lassen. Komischerweise hat der Brandmeister in der Nachbargemeinde (5 km entfernt) den selben Grundofen ohne Probleme abgenickt.

Gruß Regina



Dann...



...läßt man den kleinen Tyrannen seine Entscheidung schriftlich begründen, und klagt dagegen. Mit Jammern kommt man nicht gegen solche selbstherrlichen Viertelgötter an.

Grüße

Thomas