Stückholzheizung

03.03.2011



Wer hat Erfahrung mit heutigen Stückholzheizkessel?
Worauf ist zu achten?
Wie gross muss die Leistung sein?
Wie gross der Speicher?
Kennt jemand Modelle mit autom. Holzbeschickung?

Beheizt müssen 160m2 werden, davon ca 60m2 Schlafzimmer, die kalt bleiben.
Das Haus ist 250-jährig, Bruchstein im Erdgeschoss, ausgefachter Ständerbau (ist der Ausdruck gebräuchlich?) im Obergeschoss. Fenster werden wohl noch zu ersetzen sein. Auch der Dachboden und Kellerdecke werden noch isoliert.



Heizung



Wenn Sie ein Drittel Ihres Hauses nicht beheizen, dann müssen Sie im Winter mit vermehrter Auffeuchtung der Wände durch Kondensat rechnen. Das heißt Schimmel auf den Schlafzimmerwänden in Ecken, über der Fußleiste, hinter Schränken.
Oder Sie schlafen im Winter bei offenem Fenster.

Viele Grüße





Ja genau, das machen wir. Ist zwar vom Energiehaushalt nicht ideal, dafür bekömmlich.
Vielen Dank für Ihren Hinweis.





Hallo,

ich würde auf eine solide Bauausführung achten, wobei das Gewicht Indiz sein könnte. Schwer = gut, etwas vereinfacht gesagt. Da das seinen Preis hat, wird es nicht jedem leichtfallen, dies zu akzeptieren. Ausserdem sollten 50 cm lange Scheite hineinpassen, die dann tunlichst 24 Stunden brennen sollten. Fast zwangsläufig landet man dann bei Buderus. Leistung bei geschätzten 150 kWh/m²a Verbrauch etwa
25 kW, bei rechnerischen 18 kW. Den Holzscheitkessel also lieber größer dimensionieren als das rechnerische Ergebnis.

Grüße vom Niederrhein



Ich...



...höre zwar schon diverse Unkenrufe, poste aber dennoch:

Wir haben nun seit 2 Jahren einen Atmos DC25GS mit 2t l Pufferspeicher. Da gehen 50cm Scheite rein.
Zuvor hatten wir einen Zaegel&Held für Meterscheite, 28kW, ohne Puffer, 30 Jahre alt.

Mit dem Atmos sind wir prinzipiell zufrieden, dass es einen Ofen um die 30kW gibt, der 24 Std brennt, ohne nachzulegen, wage ich zu bezweifeln.
Mit trockenem Buchenholz müssen wir zweimal am Tag anfeuern bei ca. 220m² Wfl. (Heizung+WW)
Ebenso wichtig wie die Wahl des richtigen Produktes, finde ich im übrigen die Wahl des richtigen Handwerkers. Hier haben wir auch einiges an Lehrgeld gezahlt, denn nicht jeder Heizungsbauer ist in der Lage, eine Holzheizung mit Puffer, WW-Bereitung und evtl. noch Solaranbindung sinnvoll und korrekt zu montieren.

Egal was sie tun, mit Holz heizen ist und bleibt viel Arbeit, nicht unterschätzen!





Vielen Dank für diese beiden Beiträge. Wir wissen was heizen mit Holz heisst, wir feuern den Kachelofen und die Sitzbank und hoffen auf eine wörmere Stube und weniger Arbeit!



seit



20 jahren heizen wir eine kachelofenluftheizung. Früher brannte in einem solchen Winter durchweg das Kohlenfeuer, nach der Außendämmung heize ich nur 1 bis 2x am Tag für eine Stunde mit Mischholz (Fichte, Apfel, Pflaume usw.) Komme damit sehr gut über die Runden, wobei das Warmwasser mit Durchlauferhitzer geklärt ist und die Küche und Bad auf gleicher Höhe wie der Ofen weniger von der Wärme abbekommt. Ein Wasserkreislauf war damsl noch nicht Stand der Technik.
das Haus hat je Etage 70 m2 (=210 m2), wobe die drei Schlafzimmer nicht beheizt sind (Fenster fast durchweg offen). Ich halte deshalb nicht die Brenndauer mit 24 Stunden sondern eher einen hinreichend großen Pufferspeicher, der auch für Solarwärme (auch später nachzurüsten) empfänglich ist, für wichtig. Bin aber kein HLS-Planer, sondern nur Nutzer.





Vielen Dank für Ihre freundlichen Hinweise. Sie dienen uns bestens.



warum Holzscheite?



Warum muss es ein St?ckholzkessel sein?
Habe mich auch damit auseinder gesetzt bin aber zum Schluss gekommen das sowas nur etwas f?r Leute taugt welche entweder das Holz fertig gest?ckelt kaufen (kein wesentlicher Preisvorteil gegen?ber Pellets) oder welche das "Holz machen" aus Spa? an der Freude betreiben.
Als Nachteil empfand ich auch das man mehrmals t?glich manuell Holz nachlegen muss. Da beliebt dann beim Winterurlaub die Bude eiskalt.
Das war f?r uns keine Option da wir auch einen Teil unseres Hauses (ELW) vermietet haben.
Mal abgesehen davon das man irgendwann alt wird oder vieleicht einfach besseres zu tun hat als st?ndig Holz zu hacken damit man ?ber den Winter kommt.

So haben wir uns dann f?r eine Pelletheizung entschieden.
Und diese Entscheidung war (f?r uns) vollkommen richtig.
Ich nachhinein muss ich sagen das eine Pelletheizung den Komfort einer ?lheizung (l?uft automatisch) mit den geringen Kosten einer Holzheizung in Einklang bringt.



@Schubduese



da gibt es noch einen Personenkreis, für den der Stückholzkessel interessant ist:
Diejenigen, die eigenen Wald haben. Pellets, Hackschnitzel & Co. wachsen da nämlich nicht auf Bäumen.
Das war zumindest bei uns ein Entscheidungsgrund für den Stückholzkessel. Der ist auch hinsichtlich der Investitionskosten nicht uninteressant.
Das mit dem alt werden ist aber ein schlagkräftiges Argument!
NAch dem Holzmachen fühle ich mich auch immer ganz schön alt und das wird wohl mit der Zeit nicht besser....
Gruß
Michael



also



ich habe einen Kombikessel, Stückholz/Pellets. Die letzten 2Jahre habe ich nur mit Pellets geheizt...komfortabel und nicht teurer als gekauftes Stückholz.

Wenn Stückholz, dann Speicher, Speicher, Speicher.

Bei Stückholz gibt es im Gegensatz zu Öl oder Gas keinen überdimensionierten Kessel.

Gruß J.





Ganz herzlichen Dank für die erneuten Rückmeldungen.
Ja das mit dem Alter!! Denke mal, dass ich jetzt noch Stückholz verheize und dann entweder gibts eine Lösung mit einer kräftigeren Person (wir haben noch Raum für Whgen) oder dann wechsle ich auf Pellets, die eben nicht im Wald nebenan wachsen! was haben Sie, Jürgen, für einen Kombikessel Stückholz/Pellets? und wie funktioniert der, denn man sagte mir diese seien problematisch.



Nein,



eigentlich nicht problematisch, aber seh teuer. Könnte ich mich nochmals entscheiden, würde ich getrennte Kessel einbauen.
Pellets für Grundlast, Abwesenheit und Bequemlichkeit und einen wasserführenden Kaminofen für Seitholz...solar satt liegt bei mir auf dem Dach.
Das würde beim derzeitigen Gestzeszustand jährliche teure Messpflichten sparen und genug Raum für brennstoffpreisliche Veränderungen lassen, da kann man auch mal stressfrei älter werden.

Solarfocus Therminator und 15qm Wagnersolar Flachkollektoren

Gruß Jürgen(Du)



test



test



Herr Milling



ein Thema zu ihrem Testfeld zu mißbrauchen, zu dem Sie fachlich nichts anzumerken haben, ist typisch für Ihre Art...

was soll man da noch sagen?