Wandheizung / Bauteiltemperierung nach Großeschmidt

02.01.2004



Hallo zusammen!
Nachdem ich nun die Beiträge zur Wandheizung nach Großeschmidt gelesen habe und mich auch im Internet etwas umgeschaut habe muss ich sagen, dass ich dieses System äusserst praktisch und angenehm finde. Leider findet man aber nicht allzuviel Informationen zu dem Thema, und schon gar keine Details.
Gibt es hier jemanden, der vielleicht einen Verweis auf eine Webseite kennt, auf der der Aufbau eines solchen Wandheizungssystems näher beschrieben ist, wo man also z.B. auch einmal sieht, wie die Kupferleitungen verlaufen usw.
Ein paar Bilder wären gar nicht schlecht ... ;-)
Was mich auch interessieren würde: Bei den gängigen Unterputz-Wandheizungen ist es ja nun immer so, dass so ziemlich die ganze Wandfläche mit Leitungen "zugepflastert" wird. Und bei diesem System geht das wirklich mir nur einer Leitung auf Sockelhöhe und einer weiteren auf Bauchnabelhöhe? Wie erwärmt sich dann die gesamte Wand, wo ist der "Trick" im Vergleich zu den anderen Wandheizungen? Liegt es an einer höheren Vorlauftemperatur?
Kann dieses System auch sinnvoll in einem NEH-Neubau eingesetzt werden, oder ist es "nur" für Fachwerk und Museeumsbauten zu empfehlen? Was kostet eine solche Heizung für ein EFH mit sagen wir mal 130qm Wohnfläche ungefähr. Weiss das jemand?
Eine Menge Fragen; vielleicht kann mir jemand ein paar Antworten geben. Würde mich freuen.
Vielen Dank und ein Erfolgreiches gesundes Neues Jahr allen!
Sabine



Info



Mal Kontakt aufnehmen mit Hr. Dipl.Ing. Werner Stretz, Am Schöpfbrunnen 14 in 97532 Zell, Fon 09720-95158, Fax -951583. Kann Dir alle Deine Fragen beantworten. Und wenn's um's putzen gehen soll, dann nur soviel, daß es im Neubau bestens geht und funktioniert (Lehm) und die verarbeitung könnten wir Dir auch noch sicherstellen, denn wir arbeiten mit Putzmaschine. Lausitzer Lehmbau-Fachgrüße.





Vielen Dank für die Antwort Udo.
Dass Herr Stretz solche Systeme theoretisch plant hatte ich ja schon gelesen.
Ich dachte mir nur, vielleicht gibt es hier jemanden, der Herrn Stretzes System auch mal in die Praxis umgesetzt hat und darüber berichten kann und möchte. Leider findet frau ja dazu kaum etwas "anschauliches" im Internet... :-(





Nur zum Verständnis: Wandheizung nach Großeschmidt ist kein "System" im herkömmlichen Sinn, wo man sich in einem Katalog das Passende aussucht. Entwickelt wurde das "System" zur Temperierung und Trockenlegung von Museums/Depoträumen. Mit einigen Modifizierungen - höhere Vorlauftemperatur, größer dimensionierte Rohre - lassen sich mit einer derartigen Heizung auch Wohnräume "beheizen" - auch nicht im herkömmliche Sinn, denn die Raumluft bleibt bei dieser Beheizung kühl, wärmend wirkt die Strahlung der erwärmten Wände (während bei konventionellen Heizungen die Luft warm wird, die Wände aber kühl bleiben. Diese Art von Wandheizung muss für jedes Haus (egal ob alt oder neu, sie funktioniert in jedem Haus) individuell berechnet werden - bei falscher Auslegung bleibt die Bude kalt, oder Sie können im Vorgarten im Dezember Bananen züchten. Diese Konzeptionierung ist aber schon das teuerste an der Heizung, denn die Kupferrohre, Mufen und Schellen und die einfachen Thermostate kosten nicht viel, können großteils selbst verlegt werden, und auch die Technik im Heizraum ist recht simpel. Daher gibt's die Heizung auch nicht von der Stange im Handel - daran ist nichts verdient. Verkauf werden eber nur die sündhaft teuren Heizregister. Wir haben unseren Heizungsbauer mit einer Peletsanlage kombiniert mit Solar gelockt. Erfahrungsberichte stelle ich nach dem ersten Winter hier ein.

Gruß gf



Hallo



Wir vertreiben fertige Lehmbauplatten mit Wandheizung, vorgefertigten "sündhaft teuren" Heizregister und auch Rohr und Schienen für dddie temperierung mit der entsprecheneden Auslegung. Viele Grüße Gerd Meurer





Sie waren nicht gemeint, Herr Meurer - ihr System kenne ich nicht. Ich habe mir von div. konventionellen Heizungsbauern Angebote für eine Wandheizung machen lassen. Bei 220 qm Wohnfläche schwankten die Preise (nur für die Heizung, ohne Kesselhaus!) zwischen 15.000 und 45.000 Euro - das nenne ich sündhaft teuer!
Gruß gf





Vielen Dank Herr Flegel für Ihre Antwort.
Darf ich Sie mal indiskreterweise Fragen was Ihre Heizung dann letztendlich gekostet hat?
Gruss, Sabine





Hallo Sabine,

wir haben da schon einiges rumprobiert und zum Glück habe ich auch die entsprechenden experimentierfreudigen Bauherren gefunden. Ohne diese wird sich wenig weiterentwickeln.

Wir haben die Rohre teilweise so verlegt, wie es von Großeschmidt empfohlen wird, hier und da haben wir jedoch einiges Verändert. Den Vorlauf haben wir bei 15 cm über OFFB und den Rücklauf bei 80 cm über OFFB verlegt. In jeder Gebäudeecke und vor jeder Fensterlaibung haben wir bis 1.80 m geschleift. Im EG sind lediglich 55 cm starke Bruchsteinwände mit 3.0 cm Leichtlehm. Hier wurden 18 mm Rohre verlegt. Im OG haben wir etwas bessere Dämmung. Dort haben wir 15 mm starke Rohre verlegt. Wir haben alle Leitungen vollständig mit WICUO-Rohren hergestellt. Diese sind zwar mit Plast ummantelt, aber blanke Rohre würde ich nie verlegen.
Wir hatten zwei lfm pro m²-Wohnfläche für ausreichend gefunden. Die Garantie der Funktionsweise musste ich als Planer übernehmen, da sich kein Heizungsplaner fand der sich bereiterklärte die Garantie zu übernehmen. Die 2 lfm/m²Wfl geht aber nur bei Vorlauftemperaturen von 50 – 70 Grad. Bei Vorlauftemperaturen zwischen 40 und 50°C (Brennwerttechnik) nehmen wir etwas mehr Rohrleitungslänge. Wichtig ist, dass alle Außenwände belegt werden. Wenn noch Leitungen übrig sind, dann werden diese an die Innenwände verlegt.
Wir haben bisher nur Brennwerttechnik eingebaut oder Holzvergaser eingebaut und haben sehr gute Erfahrungen gesammelt. Wir legen heute die Rohre lieber etwas enger und gehen dafür mit der Vorlauftemperatur niedriger.
Wir haben einige Objekte so ausgestattet. In mehreren Fällen wurden die Wohnungen sogar vermietet. Bisher habe ich keine Klagen gehört, obwohl meist die Fensterlaibungen mit dicken Vorhängegardienen versehen werden und sogar Sofas vor die Außenwandflächen gestellt werden.
Wir kontrollieren in Abständen alle Objekte. Am Anfang haben wir keine Flächen vorgesehen, wo die Rohre enger zusammenliegen. Dies ist jedoch notwendig, damit sie eine Fläche haben, die wärmer ist und an der man sich anstellen kann, wenn ihnen mal kälter ist (aus gesundheitlichen Gründen) oder wenn sie von draußen rein kommen.
Die Rohrleitungen müssen jedoch vor Einbau genau geplant werden, d.h. es muss für jede Wand eine Abwicklung erarbeitet und gezeichnet werden.
Viel teurer ist das Ganze nicht. Mit Mehrkosten für die Heizrohre ist mit ca. 2.000 € zu rechnen (ist jeh nach Handwerker und Bundesland jedoch verschieden), hinzukommen Heizungsverteiler. Teurer wird der zweilagige Lehmputz. Die Preise hängen ganz vom gewählten Putz ab. Es sollte aber mit ca. 2.500 – 3.500 € gerechnet werden. Lass dir am besten Vergleichsangebote erstellen und Bedarfspositionen ausweisen, so kannst du besser deine Entscheidung treffen, wenn der Preis entscheidend ist. Aber Lehm kann ja auch selbst eingebaut werden.
Ein paar Bilder über den verlauf der Rohre könnte ich dir senden, benötige jedoch deine E-Mail.

Grüße aus Radebeul
Michael Reisinger



Ich will auch Bauteiltemperierung



als Heizung einsetzen. Schick mir doch einfach mal eine Mail an agoettler@web.de . Ich hab schon einiges an Infos. vielleicht könnte man sich ja austauschen.

Liebe Grüße aus dem Westerwald





Hallo Sabine, 5780 Euro kostete die reine Wandheizung inklusive Montage und aller Bauteile (insgesamt 450 m Kupferrohr versch. Querschnitte, Befestigungsmaterial, Verbindungsteile, Dichtungsmaterial und Thermostate ...)

Gruß gf



5700€ ist ganz schön viel, oder?



Hallo Herr Flegel,
was war denn daran so teuer? Das Rohr dürfte doch nicht die Welt kosten. Wäre es möglich, dass Sie die kosten noch etwas genauer einteilen?

Vielen Dank und viele Grüße
Andreas Göttler





Aufschlüsseln kann ich schlecht - der Meter Rohr für die Wandheizung wurde bei uns komplett mit Montage ausgeschrieben - auf Regiestunden wollten wir uns bei der verzwickten Verlegerei in dem alten Haus nicht einlassen. Die Verbindungsteile, Fittings, Berfestigungsmaterial und Dichtmasse kosteten rund 1500 Euro, 13 Raumthermostate Oventrop 585 Euro inc. Montage. Bei ca. zehn Angeboten war das der gewählten Firma das mit Abstand günstigste - was nicht heißt, dass es nicht noch günstiger geht ... Aber bedenken Sie: 220 qm Wohnfläche + Nebenräume (Keller) auf zwei Etagen + Dg + UG wollen erst einmal temperiert sein ..
Gruß gf



Zocken?



Wird hier jetzt langsam gefeilscht und gezockt, wer kann denn noch etwas und wo gibt es dieses und jenes noch günstiger und wer kann dann auch vielleicht noch ohne Rechnung und dann eventuell noch eine kostenlose Anwendungsberatung für Selbstbau!!! Bitte nicht auf die persönliche Fahne jetzt schreiben, denn ich denke, es gibt hier sehr gute Handwerksfirmen in der Community, welche eine gute und vorallem funktionstüchtige, mit Gewährleistung und mit einer vernünftigen Fachbetreuung gekoppelten Heizungsanlage in Euer BV installieren könnten. Das soll heißen, daß wir uns eben abheben wollen von den Super-Billig-Baumarktschnäppchen und der Kampagne: "Geiz ist geil"! Denn Funktion und Fachkompetenz soll nun einfach im Vordergrund stehen und dies hat eben auch seinen Preis! Und ich denke weiterhin, daß es hier kaum Schlitzohrenfirmen gibt, die sich als Fachkompetenz tarnen! Zum Nachdenken gedacht und somit beste Grüße zur Nacht aus der OL



So kann man das wohl nicht ganz stehen lassen...



Ihre hohe Meinung über die Handwerkerschaft in allen Ehren, ich baue zwischenzeitlich das dritte Haus und könnte über Erfahrung mit den "Fachleuten" zwischenzeitlich ganze Bücher füllen. Der Schnitt den die Herrschaften dabei machen wäre allerdings nicht der beste. Ich weiss, das ist jetzt verallgemeinernd und es gibt sicherlich auch Ausnahmen. Allerdings wenn alles so toll ist wie Sie darstellen, dann frag ich mich schon warum es für die Gutachter für Bauschäden niemals mehr zu tun gab als in dieser Zeit?

Warum finden Sie denn kaum einen Heizungsbauer der in der Lage ist Ihnen eine Sockeltemperierung nach Großeschmidt zu berechnen und zu installieren? Weil kein Interesse besteht. Verdient wird an der Technik und am Aufwand.
PEX Rohr kann ein geübter Bastler unter Anleitung selbst installieren, da muss nix gelötet werden. Und was bleibt dann für den Heizungsbauer noch? Der Kessel und ein paar Kleinigkeiten.

Mein Maurer kostet 38€ in der Stunde. Haben Sie eine Ahnung wie lange ich dafür arbeiten muss? Ich finde das verliert langsam jede Relation. Ihre Gedanken in Ehren, aber wer kann es sich heute schon noch leisten alles, vom Anfang bis zum Ende vom Fachmann machen zu lassen.

Nichts für ungut
Andreas Göttler



@Herrn Flegel



Das hört sich doch richtig gut an, Herr Flegel. Vielleicht darf ich noch eine Frage stellen:
Ist Ihre Realisierung (bzw. Ihr System) nach der "Großenschmidt'schen Lehre" (also unten 1 Vorlauf, parallel dazu darüber 1 Rücklauf, Fenster u. Ecken umschlingend) oder eher über die ganze Wand (wie bei "bekannten" Wandheizungen) ausgelegt?
Und: Mit welcher Vorlauftemperatur kommt Ihre Variante aus? Sie sprachen von solarer Heizungsunterstützung.
Und noch etwas: Ich finde es immer wieder interessant Ihre informativen und praxisbezogenen Beiträge hier im Forum zu lesen. Weiter so!



Betrachtung!



Ist ja genau richtig, was sich ausdrücken! Und genau darauf wollte ich ja auch aufmerksam machen! Ein kurzes eigenes Erlebnis, was genau dies wiederspiegelt: Als ich in den Jahren 95/96 durch reinen Zufall zum ökologischen Bauen kam, ergaben sich rein zufällig eben Kontakte zu Dämmsystemen (isofloc). Mehrere Seminare besuchte ich selbst und arbeitete dann sogar für eine Zimmerei und ökolog. Baustoffhandlung, welche isofloc-Fachbetrieb war. Somit entwickelte sich eben auch der Gang zu umliegenden Dachdeckerein und Zimmereibetrieben. Und dabei traf mich dann bald der Schlag, als mir folgende Argumentation entgegengebracht wurde. "Sieben Jahre nach der Wende sind wir endlich froh die Systeme (Bauder, Isover, Rockwoll usw.)r i c h t i g (das ich eben nicht lache!) zu beherrschen und nun kommt schon wieder neuer Mist? Dies bringt doch zum Ausdruck, daß es nur um Umsatzzahlen, Auftäge und Masse geht und nicht um Wohngesundheit, Klima, Funktionstüchtigkeit ugl. mehr! Dazu kommt noch, daß man einfach nicht nachdenken will, weil diese Systeme doch ihren Selbstlauf mittlerweile haben! Trotzdem zeichnet sich langsam eine minimaler Umdenkprozeß bei kleinen und guten Handwerksbetrieben ab, die erkannt haben, daß es tatsächlich bessere Alternativen am Markt gibt. Handwerkliche Grüße aus der OL



huh?



jetzt versteh ich den zusammenhang irgendwie nicht





Hallo Sabine, meine Wandheizung wird im großen und ganzen nach der klassichen Großeschmidt-Methode verlegt: Der Rücklauf 15 cm über der Oberkante Boden, der Vorlauf unter der Fensterbrüstung etwa 60 cm über Oberkante Boden. In den Wohnräumen (Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Kinderzimmer, Gästezimmer und Bad) werden die Fenster- und Außentürlaibungen mit dem Vorlauf umfahren; an der Nordseite auch die Ecken der Wohnräume. In Räumen, die kühl sein solen (Abstellraum, Keller ...) werden die Temperierleitungen mit einem Filzschlauch gedämmt; in den beiden Bädern wird an den Vorlauf jeweils ein Handtuchheizkörper angeschlossen, Küche, Wohn-und Esszimmer erhalten als Zusatzheizung (und als schönes Möbelstück) einen Grundofen (wenn's Kleingeld noch langt). Die Heizung ist auf Vorlauftemperaturen bis 75 Grad ausgelegt, im Normalbetrieb wird sich dieser Wert laut Stretz bei etwa 40/45 Grad einpendeln, wenn das Haus mal richtíg durchtemperiert und getrocknet ist. Ach ja, eine einfache Schlaufe liegt auch an den Hausfundamenten im Untergeschoss sowie im Lagerraum für die Pellets. Unsere Heizung (Pelletsbrenner Fröling P 2) bedient einen 1000-Liter-Speicher (SoNNenkraft) mit Frischwasserelement. Die Heizung greift ihren Wärmebedarf aus diesem Pufferspeicher ab, der über eine Solaranlage auf einer unserer zahlreichen Scheunen (15 qm) mit aufgeheizt wird, so dass etwa ab Mai bis September die Heizung kaum anspringen muss. So weit, bis jetzt, die Theorie; ob alles so klappt, wissen wir in einem Jahr. - Danke für das Kompliment! - Lieber H. Mühle: Ich kann über die von uns beauftragten Handwerker auch überhaupt nichts Negatives sagen; gute Arbeit ist sicher ihr Geld wert, wobei ich die zum Teil gewaltigen Preisunterschiede nicht verstehe: Die identische Ausschreibung für unsere Fenster ergab Preise zwischen 500 und 2000 Euro, ähnlich war es bei der Wandheizung. Mir ist eine ordentliche, pünktliche und zuverlässige Handwerkerarbeit vom Betrieb um die Ecke 1000 Mal lieber als Murks vom billigen Jakob. Meine Handwerker kann ich notfalls nachts um 3 aus dem Bett holen und auf die Baustelle zerren. Allerdings hat der Bauherr halt auch nur ein begrenztes Budget - in diesem Spannungsfeld muss man leben. Leider ist in unserem Wirtschaftssystem einighes ducheinander geraten. Wenn sich ein Schreinermeister heute vom Schreiner ein Fenster bauen lässt, muss er selber wohl drei oder vier Fenster bauen, um das bezahlen zu können - das Preisgefüge passt längst nicht mehr (wie in vielen anderen Bereichen: der weitgereiste Apfel aus Spanien ist billiger als der vom Bauern gegenüber, die gekochte und getütete und spazierengefahrene Aldi-Milch kostet 50 cent, die frische Milch vom Bauern 1,50 Euro - wer soll das begreifen?)
Nur so zum Nachdenken...
Gruß gf





Hallo,
auch wir bieten Wandheizungssyteme in verschiedenen Varianten an. Die günstigste Variante sind Zahnschienen und Rohr für die Selbstverlegung. Wir bieten die dafür notwendingen Kalkulation unverbindlichan. Unsere System läuft auf Niedertemperatur d. h. nicht über 45°C. Wir legen gerade im Altbau die Wandheizung geziehlt in die Wärmebrücken. Unter www.wem-wandheizung.de haben wir einige Informationen zusammengestellt. Viele Grüße Gerd Meurer



@Hallo Herr Fegel



Zu der Sache mit der Solaranlage habe ich noch eine Frage. Macht Ihre Solaranlage wirklich Heizungswasser oder eben doch nur Brauchwasser, also zum duschen und Baden?

Viele Grüße
Andreas Göttler



Wandheizung



Unter www.perihel.de werden Sie finden was Sie suchen!
Wir sind direkter Zulieferer. Sie können sich bei einem Gespräche gerne auf die BECKER UMFORMTECHNIK beziehen!
Ansprechpartner ist Herr Freudenstein.

Viel Erfolg!

Becker



@ Herrn Becker



Das hat aber doch nun wirklich nichts mit Großeschmidt zu tun, oder? Thema verfehlt, setzen! sechs! ;-)





.... und zu dem werden die Kupferrohre blank in den Putz eingeputzt, was in meinen Augen ggf. mit der zeit große Probleme aufwerfen wird. Ich habe es selbst schon erlebt, dass eingeputzte Heizungsrohre auf Grund des Lochfraßes undicht wurden. Es gibt doch so schöne andere Varianten. Sabine, seid Ihr eigentlich noch beim grübeln oder habt Ihr schon eine Lösung gefunden. Es wurde auf einmal ganz still um die Mailadresse.

Grüße, Michael



Kupfer kein Problem...



lt. Herrn Grosseschmidt selbst... mit dem hatte ich diesbezüglich vor einiger Zeit Kontakt. Also wenn der "Erfinder" der Technik seit 20 Jahren Kupfer verbaut und dringendst zu Kupfer rät, dann glaube ich nicht, dass hier mit Problemen zu rechnen ist.

Viele Grüße
Andreas Göttler





Wir bauen selbst seit mehreren Jahren Kupferrohre in verschiedensten Ausführungen ein. Jedoch sind diese stets noch ummantelt. Wie ich bereits oben erwähnt habe, habe ich selbst erlebt, dass es bei blanken Heizungsrohren, die einen direkten Putzkontakt hatten, zu Lochfraß kam. Von einem Objekt weiß ich, dass dort die blanken Kupferrohre vollständig nach 15 Jahren getauscht werden mussten. Näheres ist mir jedoch nicht bekannt. Ich hatte damals leider den Bauherren nicht weiter ausgefragt.

Ich setze vorrangig Kupferrohre ein, da ich von diesen überzeugt bin. Nur lassen sich nicht alle Bauherren von diesem Material überzeugen. Bei fast allen Bauvorhaben planen wir Wandheizungen, auch nach Großeschmidt. Das tolle ist, sie funktionieren, was der Heizungsbauer mit Kopfschütteln bestätigt. Bei mir werden auch bei Lehmputzen die Kupferrohre ummantelt.
Grüße, Michael



Totalschaden



Hallo, ich selber weiß von einem Totalschaden nach Großeschmidt-Heizung (ich werde es mal raussuchen): Der kluge Bauherr war im Winter verreist und hatte aus Sparsamkeitsgründen die Heizung abgeschaltet ... Ansonsten ist der gute Herr Großeschmidt als Temperierungs-Missionar durchaus im Denkmalschutzbereich eine Reizfigur und nicht unumstritten, weil es im Einzelfall gelegentlich zu Interessenskollisionen kommt. Da gab es mal ein Bauernhaus mit schönen Wandmalereien, das zum Museum ausgebaut werden sollte; Herr Großeschmidt wollte dort partout die Wände schlitzen ... Das ändert nichts daran, dass die Methode genial ist, um Bauwerke dauerhaft vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen (Trockenschäden gibt es höchstens für Goldfische im Aquarium), um ein Haus effektiv und gesund zu beheizen und obendrein sparsam und mit einem Minimum an Technik. Ich schwitze bei 14 Grad Lufttemperatur auf der Baustelle wie ein Ochse. Wenn's den Herrn Großeschmidt noch nicht gäbe, müsste man ihn erfinden! Das A und O bei dieser Heizung sind die exakte Planung, die individuelle Auslegung und die handwerklich saubere Ausführung (blankes Kupfer ummanteln oder lackieren ...).
Gruß gf



Temperierung nach Großeschmidt



Wir beschäftigen uns seit ca. 10 Jahren mit der Thematik und können auf unsere Homepage www.eura-ingenieure.de verweisen, auf der ein wenig über Temperierung geschrieben steht.
Ggf. kann man uns auch anrufen.

Mfg. Schmid