Heizung für Fachwerk-Doppelhaus aus 1776

22.02.2019 Matte



Hallo zusammen, es gibt zwar schon einige Beiträge zu Heizungsempfehlungen, aber jedes Haus ist anders und die Rahmenbedingungen auch...
Kurz zu meinem Haus: Gebaut in 1776 im Bergischen Land. Die eine Haushälfte soll vermietet werden. In unseren Teil kommt die Heizung für das gesamte Gebäude. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Photovoltaik auf dem Dach bekommen wir nicht durch. Eine Scheune steht nebenan, ist aber denkbar ungeeignet ausgerichtet (First läuft von süd nach nord). Wir dämmen die Wände innen. Wir wollen Wand- und Fußbodenheizung einbauen. Ein Gasanschluss liegt schon im Haus.
Ich hoffe, dass das an Informationen reicht.

Könnt ihr mir etwas empfehlen?



Ja,



lassen Sie zuerst eine Heizlastberechnung durchführen und ein Gesamtkonzept erarbeiten. Dazu gehört die zukünftige Raumnutzung, die Fensterflächen und vor allem der Wandaufbau unter Berücksichtigung der Schlagregenbelastung und der Art der Innendämmung. Und schließlich, was wollen Sie selbst? Bei Wandheizung im vermieteten Teil muss klar sein, dass der zukünftige Mieter Einschränkungen in der Nutzung der Räume aufgrund der Wandheizung haben wird.



Guten Energieberater suchen



Pauschal würde ich für die Mietpartei eher die Fußbodenheizung empfehlen.
Suchen sie sich einen guten Planer/Energierater der nachweislich Fachwerkerfahren ist.
Das bringt Ihnen sicher auch Vorteile in Bezug auf KfW oder anderen Förderungsmöglichkeiten.

Wenn sie konkrete Empfehlungen und Kontaktdaten haben wollen, senden sie mir eine Mail.
Alles Gute für ihre Maßnahme und ihr Hüsken - M.Mattonet - Ingenieurbüro Bergisches Land