Sandsteinhaus von 1880

09.01.2007



Hallo, liebe Forumsteilnehmer.

Ich habe mir als Kaufinteressent ein altes Bauernhaus Bj 1875 angeschaut.

1 1/2 Stockwerke mit direkt anschließender Scheune, alles massives Mauerwerk mit ca. 50cm Stärke.
Im Wohnbereich teilweise unterkellert, der Rest des Hauses sitzt auf dem Erdreich.

Das Haus ist in "bewohnbarem Zustand", hat aber außer einem Zentralen Ofen mit Luftschachtheizung keine Heizung eingebaut; das Dach ist nicht isoliert. Die Fenster sind bis auf die Dachfenster einfachverglast.

Das bedeutet für mich, daß der Einbau einer (Zentral-) Heizung, sowie Dämmung des Dachs (auf Sparren), vielleicht auch der Wände und Austausch der Fenster (auch aus Lärmschutzgründen) anstehen.
Geplant aber nicht aktuell, ist später einmal der Ausbau der Scheune.

Ein große Rolle spielen natürlich auch die Kosten.
Es soll nicht die teuerste, aber auch nicht die schlechteste Technik verwendet werden.
Ich bin zwar kein "Öko", nehme aber lieber, falls möglich udn bezahlbar, umweltverträgliche Baustoffe.

Ich habe natürlich schon etliche Informationen (Energiesparinformation 1-7 des Landes Hessen etc. ) sowie viele Forumsbeiträge von Spezialisten, Ideologen und Idealisten durchgelesen.
Leider war nicht klar herauszulesen, was vernünftig ist und was man besser lassen sollte.

Ich bin also eher an Erfahrungsberichten von Hauseigentümern ähnlicher Immobilien interessiert, was nicht heißt, daß ich nicht auch gerne die Meinung von Fachleuten höre (oder lese ;-)

Jetzt zu meinen Fragen:

- Welche Isoliermöglichkeiten bieten solche Sandsteinwände (Dämmputz außen, Lehmputz innen, Faserplatten und Schindeln ...?)
Auf 20cm Styropor ringsum würde ich gerne verzichten :-)

- Welche Heizkörpertechnik bietet sich an und welche Erfahrungen gibt es dazu. (Konvektoren, Heizleisten)

- Sind Sandsteinmauern wirklich nicht warmzukriegen?

- Macht es Sinn das Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu isolieren?

Ich freue mich über jede Antwort und bedanke mich schon einmal herzlich dafür :-)

viele Grüße

Christoph



Hallo Christoph



Hallo Christoph,
ich antworte gleich in die jeweiligen Passagen.

“Ein große Rolle spielen natürlich auch die Kosten.“
Sie haben Recht, allerdings sollten die Prioritäten klar sein. Legen Sie bitte erst die Qualität dessen fest, was wichtig ist, dann sehen Sie zu, wie Sie mit Ihrem Budget diese Qualität erhalten.

“Es soll nicht die teuerste, aber auch nicht die schlechteste Technik verwendet werden.“
Die teuerste ist mit Sicherheit nicht die beste Lösung. Die beste Technik ist die, die mit vertretbarem Aufwand ein Höchstmaß an Sparsamkeit, Behaglichkeit und Gesundheit gewährleistet.
Sparsamkeit bedeutet dabei in erster Linie Geld nicht auszugeben. Schöne Berechnungen auf dem Papier taugen nicht. Entscheidend ist Ihre Heizkostenabrechnung am Jahresende, allerdings im Zusammenhang mit den Finanzierungs- und Wartungskosten der Anlage.
Was nützt es Ihnen, eine Heizungsanlage zu haben, die kaum noch Kosten für Brennstoffe oder Strom hat, dafür jedoch so teuer war, dass es 20 Jahre braucht, um sie zu bezahlen.
Wenn diese Anlage dann nach 20 bis 30 Jahren ein Fall für den Schrotthändler ist, so kann man noch von Glück reden, die Entsorgung als Sondermüll ist für einige Heizungsanlagen vorprogrammiert.
Wer einmal diesen Aha-Effekt und den Unterschied erlebt, erfühlt hat, weiß was Behaglichkeit heißt. Wer sich noch an den Kachelofen bei Oma erinnert, vielleicht auch.
Trockene, staubfreie Luft ist eine Wohltat! Erhalten kann man Sie, indem man eine Strahlungsheizung installiert, und für die Entfeuchtung des Gebäudes sorgt, indem er die richtigen Baumaterialien verwendet hat und/oder für ausreichend frische Luft sorgt.


“Ich habe natürlich schon etliche Informationen (Energiesparinformation 1-7 des Landes Hessen etc. ) sowie viele Forumsbeiträge von Spezialisten, Ideologen und Idealisten durchgelesen.
Leider war nicht klar herauszulesen, was vernünftig ist und was man besser lassen sollte.“
Es ist wirklich nicht einfach sich in der Vielfalt der Medien, Erfahrungen, Interessen, Ideologien und Meinungen zurechtzufinden. Aber abnehmen kann Ihnen das keiner, es sei denn, Sie vertrauen irgendwann mal jemandem und überlassen diesem die Entscheidung.

Gut ist auch, selbst seinen Weg zu finden. Dafür gilt das Zitat: „Der Weg der Erkenntnis führt bergauf gegen den Strom der Dummheit!“


Jetzt zu meinen Fragen:

“- Welche Isoliermöglichkeiten bieten solche Sandsteinwände (Dämmputz außen, Lehmputz innen, Faserplatten und Schindeln ...?)
Auf 20cm Styropor ringsum würde ich gerne verzichten :-)“
Sorgen Sie dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk kann.
1. Unbedingt sollte Sie darauf achten, dass Sie einen Putz (innen und außen) verwenden, der Feuchtigkeitsdurchlässig ist. So kann die Feuchte an die Oberfläche, und dort verdampfen.
Dabei haben sich Kalkputze für innen und außen bewährt. Lehm für innen ist eine Alternative, für außen soll so etwas auch gehen, dazu kann ich allerdings keine Erfahrungsangaben machen.
Wenn Sie denn unbedingt die Außenwand verkleiden wollen, montieren Sie eine Holzschalung. Solche Konstruktionen haben sich bei uns in Norddeutschland über Jahrhunderte bewährt, diese können dann auch mit sehr Leinenölfarben farbig gefasst werden.

Ganz wichtig und wirklich nichts, was man aus finanziellen Gründen zur Disposition stellen kann, ist eine Strahlungswärmeheizung.
1. Nur Sie gewährleisten, dass die Hüllflächen des zu beheizenden Gebäudes gleichmäßig erwärmt, und damit wärmer als die Raumluft sind. Dadurch ist gewährleistet, dass das Mauerwerk erst entfeuchtet und später trocken gehalten wird.
Und da kommt man nicht daran vorbei, 1 % weniger Mauerwerksfeuchte, erhöht den Wärmedurchgangswiderstand des Bauteils um bis zu 10%.
Die Wände werden praktisch dicker.
2. Ein gleichmäßig temperierter Raum ist wesentlich behaglicher zu bewohnen als ein Raum der mit gewegter Luft beheizt wird.
Einerseits ist es überhaupt nicht angenehm, einen heißen Kopf und kalte Füße zu haben, anderseits kühlt bewegte Luft. (Ich will das hier nicht zu sehr ausdehnen, ich laufe Gefahr die Beiträge dieses Forums zu wiederholen)



“- Welche Heizkörpertechnik bietet sich an und welche Erfahrungen gibt es dazu. (Konvektoren, Heizleisten)“
Die Installation einer Strahlungswärmeheizung ist nicht verhandlungsfähig.
Allzu viele Möglichkeiten diese zu erzeugen hat man nicht.
1. Die erste schwerer Ofen, genauer gesagt ein Grundofen. Allerdings sind weder der Arbeitsaufwand noch seine Kosten jedermanns Sache.
2. Eingeputzte Heizungsrohre in den (Außen-)Wänden gewährleisten ein Höchstmaß an Gleichmäßigkeit und garantieren die „absolute“ Strahlungswärme ohne Konvektionsanteil.
Die Kosten stehen auf der Minusseite, ebenso wie die hohe Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Jahrzehnten mit einem Nagel oder einer Schraube eines der eingeputzten Rohre trifft.
3. Die Heizleiste ist meines Erachtens nach, die einfachste, preiswerteste, sicherste Möglichkeit das begehrte Strahlungswärmeklima zu erreichen.
Einfach: Alle Installation ist auf Putz, Nach- oder Umrüstungen sind jederzeit, auch raumweise, problemlos und kostengünstig umsetzbar.
Sicher: Da (fast) alle Installationen auf Putz durchgeführt werden, ist die Wahrscheinlichkeit dass eine undichte Lötstelle oder sogar ein durchgegammeltes Rohr unentdeckt bleibt, gering.
Die Komplexität einer Heizleistenanlage lässt zu „wünschen“ übrig. (Sie ist einfach, sehr einfach) Steuerungs- und Regelungsprobleme sind auf Grund dieser Einfachheit nahezu ausgeschlossen. Voraussetzung ist allerdings eine einfache und übersichtliche Planung und Installation. Aber dazu sind eine Reihe von Herstellern und Ihre Installateure in der Lage.

„- Sind Sandsteinmauern wirklich nicht warmzukriegen?“
Warum sollten ausgerechnet Ihre Sandsteinmauern nicht warm zu bekommen sein?
Hintergründiges:
Eigentlich beheizen wir unsere Häuser nicht, wir halten Sie nur warm.
Ein Haus hat im Sommer im Idealfall und im Innenraum eine Temperatur von 18 bis 24 Grad.
Dabei sind dann alle Hüllflächen (Wände, Decke, Fußboden) gleich warm.
Im Herbst, wenn die Sonne dem Gebäude weniger Wärme zuführt, als über die Hüllflächen abfließt, beginnen wir zu heizen. Erst wenig, dann mehr. Dadurch werden die Temperaturen des Gebäudes weiterhin auf 18 bis 24 Grad gehalten.
Sandstein ist relativ porös, trotzdem ein schwerer Baustoff, der die einmal aufgenommene Energie sehr gut speichert. Ist er dann noch trocken, so sollten die Eigenschaften des Sandsteines denen des Ziegels ähneln. Und ein 60 cm Mauerwerk bietet ein Höchstmaß an Behaglichkeit und Solidität.

“- Macht es Sinn das Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu isolieren?“
Dabei muß man unterscheiden, ob es sich wirklich um aufsteigende Feuchtigkeit oder Feuchtigkeit aus Kondensation handelt.
In den weitaus meisten Fällen handelt es sich um Kondensationsproblematiken die oftmals mit Salzbelastungen einhergehen. In diesen Fällen ist es völlig sinnlos eine Mauerwerkstrockenlegung durchzuführen.
Feuchte Wände durch fließendes Wasser sind recht häufig durch fehlerhafte Dachentwässerung bedingt. Da hilft oft die Reparatur der Dachrinne und ein Fernhalten des Wassers Sockelbereich des Gebäudes.


Ausführliche Antworten sind leichter am Telefon zu erhalten, denn die ausführliche Beantwortung in Schriftform ist doch recht zeitaufwändig und oftmals bleiben weitere, neue Fragen.

Mit den besten Grüßen von der Ostsee



Der Ingo von www.einfach-gut-gebaut.de



Warme Wände



@Christoph Meier:
Wenn sie auch vom Erscheinungsbild her die Wahl haben: eine außen angebrachte Wärmedämmung ist normalerweise die effektivste Maßnahme, die auch immer für warme trockene Wände sorgt (ich setze selbstverständlich eine fachgerecht Verarbeitung voraus). Sie haben allerdings im Bestand das Problem der Wärmebrücken: ohne Keller und bei 50 cm Sandsteine keine optimale Lösung erreichen.
Bei den Materialien können Sie außen grundsätzlich frei wählen.

Meine Meinung zu Wandheizung: ohne Dämmung die reine Energieverschwendung. @Ingo Rhein: In Sandstein eingeputze Heizungsrohre - ich bin fassungslos!- Aber wohl kein Einzelfall - eine Winteridylle von Herrn Bromm:

==> Zu den Wänden hinaus geheizt...

@Herr Rhein - auch Ihre Heizleisten in allen Ehren, aber da haben wir wieder alle merkwürdigen "Argumente" beisammen:
"Trockene Wände" / "Die Wände werde dicker"- Wie trocken ist eine normale Wand und wie trocken eine "feuchte" ohne Wandheizung - diese Frage, immer wieder gestellt, hat mir bisher niemand, auch Herr Dangl von Radiotherm, nicht beantwortet, danach könnte man sich über Einsparungen unterhalten...



Sandstein



Hallo,
also ich würde grundsätzlich auf eine Aussendämmung verzichten, da dein Haus noch nichtmal trockengelegt bzw. eine horiz. Sperre besitzt kann man sich denken was mit der aufsteigenden Feuchtigkeit passiert.Sie sucht sich dann Ihren Weg nach oben und innen was sich Schlimmstenfalls mit Schimmelbildung bemerkbar macht!
Habe in meinem Sandsteinhäuschen im Rheinhessischem auch auf Aussendämmung schon bloß wegen des sichtbaren Mauerwerkes verzichtet und ich bekomme die Wände auch Warm, wenn Sandstein auch schlechte Wärmedämmwwerte hat.Lehmputz innen ist natürlich ein tolle Sache.
Aber 50 cm Wandstärke müssen erstmal durchfrieren ich glaube solche Winter sind in unseren Breiten doch sehr selten und man heizt ja die Räume in meinem Falle ist eine Zentralheizung (mit Kovektoren) nur zur Unterstützung der zwei Holzöfen da mit denen ich das Haus mehr als ausreichend beheize! ( aber wenn man etwas Geld übrig hat sollte man über eine Wandheizung nachdenken)
Die Dachisolierung halte ich für sehr wichtig und habe sie bei mir mit Zellulose (Isofloc) ausführen lassen (zwischen den Sparren nach Aufdoppelung derselben) , es ist nicht mehr teurer als dieser Glasfaser/Minaralwollemüll.
Fenster würde ich auch erneuern die Vorteile sind ja allgemein bekannt aber bitte keine Plastik-Baumarktfenster ohne jede Gliederung-habe eine gute Adresse für Fenster aus Holz (siehe Foto)!TROCKENLEGEN macht immer Sinn schon bloß weil feuchte Wände um ein vielfaches schneller auskühlen.
Bei weiteren Fragen hefe ich gerne aus...

F. Pukall



Entscheidung



Wenn Sie noch bei der Entscheidungsfindung sind: kaufen Sie es nicht. Tun Sie sich den Gefallen.

Alles Gute





Hallo an Ingo Rhein, Markus Göb und an Falk Pukall;

herzlichen Dank für eure (allgemeinen) Informationen und besonderen Dank an Falk Pukall für seinen Bericht.

@F. Pukall: Hast du ungefähre Werte für deinen Heizaufwand pro qm? (Ster-Holz und Gas/Ölverbrauch)

Hallo Herr Schubert, vielen Dank für den Tip, aber warum?


Ich denke, alte Häuser sind wie schöne Frauen, man begehrt sie auch dann, wenn sich dunkle Abgründe auftun ... :-)

viele Grüße

Christoph Meier



Sandsteinhaus



Sehr geehrter Herr Christoph Meier,
wir verbrauchen für unsere 100m² je Saison ca 5 Raummeter Holz und 380 m³ Gas das sind ca 750 € an Gas.
Danke für ihren Satz mit den Frauen und alten Häusern.
Lassen sie sich nicht verunsichern, an die Gemütlichkeit und Wohlfühlathmosphäre eines alten Hauses mit seiner gelebten Vergangenheit und die dadurch entstandene Lebendigkeit, wird nie ein Neubau herankommen!
Ich würde mir jederzeit wieder 10 - mal lieber ein altes Haus mit meinen Händen mühevoll wiederherrichten als so ein Sondermüllhaufen auf Bodenplatte errichten zu lassen.
Eine Freude könnten Sie mir mal mit einem Foto vom Objekt der Begierde bereiten(damit man eine Vorstellung von dem Grund des Gedankenaustauschs bekommt).Desweiteren noch eine Bemerkung von mir als Steinmetz , wenn Ihr Haus im Odenwald steht und aus dem da üblichem roten Neckartäler oder Maintäler Sandsteines erbaut ist so ist Ihr Haus aus einem der Wiederstandsfähigsten und härtesten Sandsteinen Deutschlands gebaut.
Grüße F.Pukall



Schlimme Frauen...



Hallo Christoph,

Da hat sich die Begründung schon erübrigt.

Und ohne seitenlange Ergüsse :-)

Man kann nicht alle Frauen haben...

Alles Gute

p.s. Steht das Haus auf dem Foto neben einem Flüsschen? Im Hochwassereinzugsgebiet?





Hallo Herr Schubert,

es ist neben persönlichen Vorlieben auch immer ganz klar wirtschaftlich und in Bezug auf die Infrastruktur gegen einen Neubau oder ein anderes Objekt abzuwägen.
Die Bausschäden schlagen sich ja auch im Objektpreis nieder.
( Was der Verkäufer erst noch akzeptieren muss ;-) )

Das der (eigene) Arbeitsaufwand für den Altbau ggf. höher ist und die Renovierungskosten den Kosten eines Neubaus nahekommen können, muss ich mir halt gut überlegen. Den Baugrund muss ich jedoch in beiden Fällen bezahlen.

Den Neubau müsste ich allerdings kurzfristig finanzieren, eine Altbaurenovierung kann ich über einige Jahre strecken.
Das Fundament und die Kellerdecke müssten natürlich sofort gemacht werden.
Während einer Dach- oder Fassadensanierung kann man dann aber trotzdem drin wohnen bleiben bzw. mal in Urlaub fahren :-)

Soweit zu meinen Überlegungen.

viele Grüße

Christoph Meier

P.S.: Das Haus liegt absolut Hochwassersicher, da müsste schon ein 20m Fluss-Tsunami anrollen; es wohnen also keine Fische im Keller *g*





Nochmals vielen Dank für euere Tipps.

Und ich möchte euch nicht vorenthalten, wie es ausgegangen ist:

Leider, oder vielleicht doch besser "zum Glück" (?), hat eine Mitinteressentin das Haus gekauft. Sie hat einige Tausend mehr bezahlt, als ich geboten hatte.

viele Grüße

Christoph Meier



Manchmal...



...entscheiden eben andere für uns. Ob das nun gut oder schlecht ist...

Sollten Sie sich aber irgendwann für eine Heizleisten-Heizung interessieren, entscheiden Sie besser erst dann, wenn Sie z.B. nachvollziebare Berechnungen über den angeblich sehr hohen Strahlungswärmeanteil erhalten haben. Sicherlich haben die Leisten in mancher Altbausituation ihre Berechtigung, aber ein modernes Heizsystem sieht anders aus.

Viel Erfolg bei der Haussuche

Thomas



@ Ingo



"In den weitaus meisten Fällen handelt es sich um Kondensationsproblematiken die oftmals mit Salzbelastungen einhergehen. In diesen Fällen ist es völlig sinnlos eine Mauerwerkstrockenlegung durchzuführen."

Das solltest Du besser wissen - Salzbelastungen entstehen durch aufsteigende Feuchtigkeit, nie durch Kondensation (oder ist Dir schon 'mal das Salz aus der Suppe kondensiert?). Und zur enormen Saug- und Transportfähigkeit des (sächsischen) Sandsteins lade ich Dich gern zu vor-Ort-Studien ein.

Dabei sei natürlich unbestritten, daß es an Stellen, die schon durch aufsteigendes Wasser weniger gut dämmen, weil sie kälter sind, auch eher Kondensat anfällt.

Grüße

Thomas