Fussbodenheizung unter Dielen

11.01.2004


hallo miteinander,wir haben ein altes haus von 1926 , und möchten jetzt den Dachboden ausbauen. der Bodenaufbau besteht aus Holzbalken und alte dielen. wir möchten nun auf dem boden unser Wohnzimmer dort bauen. wir möchten eine fussbodenheizung dort instalieren und der fussboden soll aus Dielen bestehen. meine frage ist ob dies technisch machbar ist und ob jemand schon damit Erfahrung gesammelt hat.

danke freerdnuss



Machbar schon....



.... doch die Frage wäre weiter zu stellen, was für ein System? Eines, wie es jeder kennt oder eine Temperierungsanlage? Gibt es in diesem Raum schon Heizmöglichkeit oder soll mittels dieser Füßbodenheizung dieser gewisse Raum komplett beheizt werden? Zur Ausführung wäre kurz zu sagen, daß es die Möglichkeiten gibt, Holzdielenboden auf Füßbodenheizungen zu legen, doch es ist bei den herkömmlichen Systemen sehr problematisch. Günstiger wäre eine Temperierung z.B. mittels Lithothermsteinen (Lehmplatten zur Rohraufnahme d. Heizung) und darauf Hanfvlies und darüber verklammert den Holzboden. Aber es sollte eine weitere Heizunterstützung für diesen Raum geben. Fachgrüße aus der Lausitz



Vorlauf-Temperatur beachten



Hallo,
grundsätzlich ist es möglich, eine Fussbodenheizung unter Massivholzdielen zu legen, es sollte nur daran gedacht werden, dass die Vorlauftemperatur möglichst niedrig ist, damit die Dielen wenig arbeiten. Das Fraunhofer Institut hat in einer Studie festgestellt, dass die Vorlauftemperatur bei maximal 29° liegen sollte, was jeden Heizungsbauer den Kopf schütteln läst. Sie haben auch festgestellt, dass die Dielen schwimmend verlegt werden sollten, auch wenn oft gesagt wird, man müsste dann vollflächig verkleben. Je dicker die Dielen sind, um so Träger wird auch die Heizung, man sollte also bei der Wahl des Fussbodens auf die Dicke achten. Viel Spass beim Ausbau. Elmar





ich danke euch für eure antworten, werde mal mit meinen heizungsmonteur reden.
gruß freerdnuss



A pro pos Vorlauftemperatur



Hallo,
ich hab mich jetzt wohl endgültig für eine Wasserwärmepumpe entschieden, da ich eh einen Brunnen bohren lassen muss und das dann nicht mehr so teuer wird.

Heizen möchte ich nach dem System von Großeschmidt (Sockel-/Bauteil-/Hüllflächentemperierung). Im Wandsockelbereich wird in einem 3cm Lehmputz Kupfe oder PEX-Rohr ca. 10cm über Oberkannte Fussboden verlegt. Der Rücklauf kommt dann um Tür- und Fensterleibungen. Soviel zur Heizung. An stark frequentierten Plätzen. Wohnzimmer, Bad, Esszimmer sollen an ausgesuchten Aussenwänden dann noch zusätzliche Heizschleifen verlegt werden.

Jetzt hab ich mir angelesen, dass der Wirkungsgrad von Wärmepumpen je höher ist, je niedriger die Vorlauftemperatur.

Hat jemand mit dem System nach Großeschmidt schon Erfahrung und kann was zur Vorlauftemperatur und zur Vorlauf/Rücklauftemperaturdifferenz sagen?

Hat jemand Erfahrung mit Wasserwärmepumpen (Förder/Schluckbrunnen)

Freu mich über jeden Tip