Asbest in Fußbodenheizungsmatten

25.10.2003



Hallo zusammen, bin zufällig auf euer interessantes Forum gestoßen.
Meine Frage: Wir überlegen, ob wir ein Haus kaufen sollen, das mit einer Elektro-Fußbodenheizung ausgestattet ist, in den Heizungsmatten ist laut Angabe des Maklers Asbest verarbeitet. Wir überlegen, sollen wir so einziehen, den Wechsel der Heizung verlangen, selber auswechseln oder nicht kaufen?? Kennt sich jemand aus?
Danke im Voraus!
Bob



Astbest



Hi Bob, wenn der Astbest gut vom Wohnraum abgeschlossen ist (bei einer Fußbodenheizung ist es sehr warscheinlich) dann können die Fasern eigentlich keine gesundheitlichen Schäden verursachen. Erst wenn Bewegung in die Sache kommt (Abriss) sind Schutzmaß (Atemschutz usw.) erforderlich. Ich würde mir jedoch überlegen mit Strom zu heizen. Gruß Frank





Asbest an sich ist ungefährlich, so lange er eingebaut ist. Gesundheitsschädlich sind die Fasern, die beim Sägen, Schleifen oder Bohren freigesetzt werden. Es ist die Frage, welche Lebenszeit für diese Heizung noch anzusetzen sind. Ich würde kein Haus mit "Sondermüll" kaufen - das wird später teuer!
Gruß gf



Elekro- Fussbodenheizung



Hallo, eine Fussbodenheizung, egal, ob elektrisch oder konventionell beheizt, ist nicht jedermanns Sache. Problemfall heisse Füsse, kalter Kopf. Ich würde mal einen Test machen, ob mir das Raumklima überhaupt angenehm ist.

Wenn ja, würde ich ermitteln, wie die Heizmatten eingebaut wurden(Eigentümer, Hersteller fragen).

Wenn die Heizung im Estrich liegt, dürfte die Gefahr, daß Fasern in die Raumluft gelangen (und das ist die einzige Gefahr bei Asbest), gleich null sein.