Druckprüfung

18.12.2006


Hallo,
ich kann's nicht für mich behalten. Folgendes - endlich mal Positives - ist passiert: Wir haben unsere wunderschönen Heizleisten eingebaut und fragten uns, wie prüfen wir nun, ob alles schön dicht ist? Auf Nachfragen beim Klempner wurde uns gesagt, na, Druckprüfgerät anschließen und schauen, ob der Druck fällt und wo Wasser austritt. Wasser? Aha. Das ist aber ne schöne Sauerei, wenn's denn austritt. Nachfrage bei einem Maschinenvermieter, was der denn so im Angebot hat: Ebenfalls Prüfgerät - und es funktioniert mit Wasser. Da habe ich doch einen ziemlich cleveren Mann geheiratet, der dann einfach einen Kompressor geliehen hat, Druck in die Leitungen - zwischendrin einen Manometer angebracht - und siehe da: Es klappt auch mit dem Prüfen. Nicht so schön daran war, dass wir tatsächlich undichte Stellen gefunden haben (mit Hilfe von Spülwasser an den kritischen Stellen, blubb, blubb)und dort noch mal nachbessern müssen. Aber wenn ich dran denke, was das für Katastrophen gegeben hätte, wenn wir das System mit Wasser gefüllt hätten...

Das mal so als kleine Anekdote, die Ihr hoffentlich auch Euren Kindern und Enkelkinder erzählen werdet...

Liebe Grüße
Andrea



Druckprüfung



Druckprüfungen mit Luft und Druckluft für die Fehlersuche sind für Heizungsbauer, Sanitärinstallateure und Tiefbauer nichts Neues.
Also, spart Euch die Patentanmeldegebühren!
Der Nachteil von Druckprüfungen mit Luft sind die Druckschwankungen durch Temperaturdifferenzen, aber auch dafür gibt es technische Lösungen.
Viele Grüße
Georg





Hi!

Was hätte schon passieren können mit Wasser? Wäre halt eine Tasse oder so ausgelaufen. Ein Handtuch unter die kritischen Stellen und gut.
P.S. Druckprüfungen mit Wasser haben den Vorteil, dass ihr bei höheren Drücken und Volumen der Druckkörper keine Bombe baut.
Bei Luft kann da ganz schön viel fliegen gehen (luft=komprimierbar). Bei Heizungsrohren spielt das aber eher keine Rolle.

Wie habt ihr denn die Rohre verbunden? Weichlöten?

Berichte mal von euren Erfahrungen mit den Heizleisten. Wie ist denn eure Bausubstanz?

Viele Grüße,

Roland



Druckprüfung



Liebe Andrea,
das mit der Druckluft ist eigentlich eine gängige Methode bei den Klempnern, aber...
Das Wasser geht manchmal andere Wege. Wenn Ihr dann die Anlage befüllt, prüft in der Anfangszeit ob sich der Wasserdruck ändert, denn ich hatte letztens auch eine Druckprobe mit Druckluft ohne Befund und als dann Wasser aufgefüllt wurde hatte ich an einem Verteiler Probleme mit Wasserverlust.
Also Vertrauen ist gut, aber trotzdem in der Anfangszeit gut kontrollieren.
Tschü



(Uuuups Return-Taste versehentlich gedrückt)



(hier steht also nix)



Mit Wasser...



... wäre schon so einiges nass geworden (unser schöner Holzboden - jammer!).
Natürlich werden wir beim Füllen mit Wasser nochmal übergenau hinsehen und aufpassen.

Georg: Menno, trübe doch nicht meine Freude! :-)

Roland: Mein Mann hat teils Verschraubungen gebraucht und teils gelötet (weich?). Die Verschraubungen haben sich jetzt stellenweise als Fehlkonstruktion herausgestellt, so dass mein Mann an diesen Stellen doch lieber gelötet hat (Lehrgeld oder auch Leergeld - Verschraubungen waren sehr teuer). Unser Haus ist ein Backsteinhaus von ca. 1905. Substanz ganz gut. Bei den Heizleisten sind wir auch seeeehr gespannt... Ich werde berichten. Unsere Pelletheizung ist für uns auch völliges Neuland. Jedenfalls haben wir jetzt den ganzen Keller voller Hasenfutter.... :-)





Na, dann viel Spaß mit dem Hasenfutter! Hauptsache, es wird gemütlich!

Ich hätte auch Löten empfohlen. Aber am besten vorher ein wenig üben, dann klappt das auch ganz gut. Wenn man mit einer Lötlampe arbeitet, flämmt man sich evtl.die Bude oder den Boden ab. Bei umfangreicheren Arbeiten empfiehlt sich eine Lötzange, wie z.B. der Hotdog.
Damit geht's kinderleicht. Rohre putzen (Oxydschicht ab) und kalibrieren (der Spalt zwischen Rohr und Fitting muss stimmen), Flussmittel drauf, Zange dranhalten, Lötzinn reinfließen lassen, fertich....

Gruß,

Roland



Aber Roland...



(Kopf tätschel)... das wissen wir doch alles :-)

Nein, ehrlich, wenn man so ein Haus renoviert ist das eine Schule für's Leben! Schwitz! Prust! Ächz!
Einen Hot-dog haben wir uns auch zugelegt, aber der ist eben nicht immer praktisch anzuwenden. Da muß die Lötlampe her.

Und mit dem Dazulernen beim Renovieren: Sogar ich - und das will schon was heißen - habe keine Angst mehr vor der Kettensäge. Übrigens ist das Brecheisen eines meiner Lieblingswerkzeuge. Und auch der Hammertacker. :-) Harr! Harr! Harr!

Liebe Grüße
Andrea





Dann fühle ich mich jetzt besser....

Und wo die Lötlampe schwarze Flecken hinterläßt, kommt dann das Bild drüber! ;-)

Schafft ihr noch alles bis Weihnachten?

Gruß,

Roland



Bis Weihnachten?



Hahahahahahahahaha!

Hier ein kleiner Auszug aus unseren Zeitplänen:
Hauskauf August 2005. Geplanter Einzug: Weihnachten 2005. Weihnachten 2005: Doch nicht. Geplanter Einzug: Ostern 2006. Ostern 2006: Doch nicht. Geplanter Einzug: Juli 2006. Juli 2006: doch nicht... Und so lebten sie fortan glücklich...

Meine Prognose für einen Einzug: "Morgen".

Liebe Grüße





Aber ihr wohnt doch hoffentlich nicht im Wohnwagen!?!?

Trotzdem viel Spaß beim Löten. Sollten noch Fragen zum Anschluss sein, jederzeit. Habe bei mir auch "geheiztleist"

Wie habt Ihr die Verkleidung gemacht? Hast Du Bilder?

Gruß,

Roland



Die Verkleidung



mußten wir nicht "machen", die war bei den Heizleisten dabei. Oder hab ich die Frage falsch verstanden? Wir haben D.I.E.-Heizleisten von Logitherm. Momentan sind die Abdeckungen noch nicht drangepappt, da wir noch dran arbeiten. Fotos der Heizleisten gibt es eben unter Logitherm.de.

Oh Gott, ich hoffe wir haben alles richtig gemacht!!! :-)

Und: Nein, wir wohnen nicht im Wohnwagen. Wir haben eine Mietwohnung, die uns zusätzlich das Geld aus der Tasche saugt...

Viele Grüße
Andrea