5000 Fragen

09.11.2010



hallo zusammen,

als frisch gebackener besitzer eines über 200 jahre alten fachwerkhauses auf der insel rügen bin ich neu hier im forum und möchte der gemeinde zu nächst erst einmal ein freundliches 'hallo' sagen.
als nächstes möchte ich frage 1 von den oben angekündigten 5000 fragen zur diskussion stellen. mein Fachwerkhaus ist nicht unterkellert und außerdem reedgedeckt (natürlich ohne dachrinne). von oben tropft der regen an den hausrand, von unten suchen sich mäuse ein warmes örtchen. nun meine frage: wie gestalte ich die hausumrandung? momentan liegt erde/rasen bis ans haus. kluge geister aus dem ort gaben mir den tip, die hausumrandung satt mit Kies aufzufüllen.
wäre schön, wenn jemand (bsser: möglichst viele) aus der communiy eine tip für mich hätte(n).
vielen dank & einen schönen abend
18528AB



Hausumrandung



Hallo,

was für ein schönes Haus ...

Der Boden bzw. Baugrund auf Rügen ist Sand?

Der Drainage-Graben mit Kies-Auffüllung hat den Vorteil "kapillarbrechend" zu sein, d.h. das Grund- und Oberflächenwasser kann nicht aufgrund von Kapillarwirkung an die Hauswand gelangen.

Falls du auf Nummer sicher gehen möchtest kannst du zusätzlich ein Drainagerohr in den Graben legen um eventuell anfallendes Wasser sofort abzuleiten ...

Viele Grüsse,



vielen dank



hallo niko,
vielen dank für deine antwort.
die grundmauern meines hauses stehen auf feldsteinen. ziemlich dicht davor befindet sich sand/gras. beides lässt sich vielleicht aus dem beigefügten foto erahnen.
bisher gab es nie das problem, dass Feuchtigkeit oder gar nässe in das haus eindrang. bis vor zwei jahren lag eine art beton-ring um das haus, der jegliche nässe abgehalten hat. der damalige besitzer hat diese ummantelung dann entfernt, die schönen feldsteine wieder freigelegt und gras davor gesäht bzw. blumen angepflanzt. er war der meinung, dass solch ein haus "atmen" müsse. so weit - so gut.
mich stört nun die angst, dass mir das in der momentanen jahreszeit in nicht geringen mengen vom rohrdach tropfende Regenwasser früher oder später das haus feucht macht (weil es im anliegenden Sand schlecht ablaufen kann). dem wollte ich mit der aufschüttung von kies begegnen. ist ein drainagegraben wirklich erforderlich (wie gesagt: mein haus hat keinen Keller und steht, da auf feldsteinen, eigentlich fast 10 cm über der erde)? und wenn ja, wie tief muss der sein? oder reicht eine einfache kiesaufschüttung, die das tropfende wasser etwas besser verteilt und verhindert, dass mir die modderpampe an die weiße hauswand spritzt?

vielen dank nochmal und windige grüße von der insel
18528ab