Hausschwamm - Das ungute Geführ bleibt

27.06.2003


Hallo und guten Tag!

Wir haben/hatten einen netten Hausschwamm (durch undichte Leitung).

Von zwei Fachfirmen erhielten wir zur Beseitigung entsprechende Angebot:

1. Mauerwerk & Boden abflammen und Kulbasal M auftragen bzw. 30 cm überhalb des Befalls mit Bohrungen verpressen. Kosten 2600 Euro

2. Im Rastersystem (30 cm waagerecht bzw. 25 cm senkrecht) Injektionen Adolit M einbringen. Kosten 4.500 Euro

Wir haben uns für die Variante 1. entschieden.

Zwei Fragen:

1. Es sind noch Holzbalken von einem Kamin ca. 100 cm von dem Befall vorhanden. Die rauszuholen (ca. 50 cm tief) ist fast unmöglich. Was tun?!

2. Irgendwie bleibt jedoch ein schlechts Gefühl bei der Sache:
Die Firma hat gut gearbeit, jedoch bei einer Mauer von ca. 60 cm kann es in Hohlräumen zu weiterhin Wachstum kommen.

Die Firma ist von ihrer Arbeit überzeigt und sieht keinen Handlungsbedarf. Jo, Sie müssen auch nicht in xx Jahren für evtl. Folgeschäden aufkommen (ausserhalb der VOB-Zeit) :-(
Von einem Gutachter erhielt ich den Tip, Bohrungen von verschiedenen Stellen anzufertigen und in ein Labor zu senden.
Meine Fragen:
1. Kann ich die Bohrungen selbst vornehmen
2. Wohin senden (Untersuchungskosten?)?

Gruß
axel lambertz

PS: Photos gibt es unter www.ds01.de/schaden




Gesundschnitt



Die Arbeitsweise der Firma hört sich gut an. Ein Gesundschnitt vom letzten Befall von einem Meter ist ausreichend. Wenn noch etwas sein sollte, haben Sie nach VOB 2, nach BGB 5 Jahre Zeit ein weiteres Problem zu entdecken. Warum beauftragen Sie nicht die durchführende Firma mit einer erneuten Probebohrung...?



Probebohrung



Hallo und guten Tag!

Von einem Gutachter erhielt ich nun den Tip, Probebohrungen vorzunehmen. Leider ist die Firma von Ihrer Arbeit überzeugt und hält Probebohrungen nicht für notwending. Ich würde es als Auftraggeber jedoch zur Bestätigung der erfolgreichen Arbeit gerne haben.

Meine Frage: Kann ich die Probebohrungen selbst vornehmen und das Material an ein Labor senden?! Die Endrechnung der Firma ist auch um 50% höher als Angeboten. Laut Aussage des Besitzers war das damalige Angebot mehr als ausreichend (bei einer Besprechung vor der Auftragsvergabe). Daher bin ich auch über die erhöhe Rechnung (mehr Bohrlöcher/Verfüllungen als Angeboten) leicht verärgert. Ist nicht eine Abweichung von 10% gegenüber dem Angebot nur erlaubt?!

Gruß
axel lambertz

PS: Jo, 5 Jahre Gewährleistung. Aber was bringt mir diese Garnatie wenn die Firma nicht mehr existiert...............



Haus



Eine Bild vom Haus möchte ich dem Form nicht vorenthalten.

Gruß
axel



mehr infos als zu beginn



Wurde der Mehraufwand von der Firma angezeigt und erklärt? Wenn nicht, ist eine Bezahlung in Höhe der Einheitspreise neu zu verhandeln. Vor allem, wenn das Angebot nach Besichtigung durch die Firma selbst erstellt wurde. (Die 10 % beziehen sich auf die veranschlagten Einheitspreise, bei Mehr- bzw. Mindermengen, sind die Preise nach untern bzw. oben zu korrigieren). Die Gewährleistung bringt Ihnen selbstverständlich gar nichts, wenn Sie nicht einen Einbehalt, der Ihnen nach VOB zusteht), vereinbart haben...



Bildlink



Mit dem Bild hat nicht geklappt:

http://www.ds01.de/home/PA020005.JPG

gruß
axel lambertz



Das Bild



...ist nett, das Problem aber eher nicht zu sehen...





wir haben einen befall mit hausschwamm (serpula lacrymans) und sehr gute erfahrungen mit der dänischen ingenieur-firma GORITAS gemacht, nachteilig hierbei ist die dänische mehrwertsteuer, da viel höher mit 25%,
www.goritas.dk