Hauskauf: Feuchtigkeit im Mauerwerk- ein No go oder bekommt man das in den Griff?




Hallo,
wir befinden uns auf Hauskaufsuche...Bei einer Frage zum letzten Objekt, für welches wir uns interessierten, habe ich sehr viel Hilfe erfahren.Wir haben aufgrund der Tipps das Haus nicht gekauft. Nun haben wir ein neues Objekt- ein Altbau von 1920 mit einem Anbau von 1965. Ich muss gestehen, dass es kein reines Fachwerkhaus ist. Das Erdgeschoss ist massiv und nur im ersten Stock befindet sich eine Holzbaukonstruktion.
Das Haus ist im Altbau teilweise unterkellert; ein alter nasser Steinbruchkeller, in welchen auch in Extremsituationen Grundwasser eindringt, welches aber mit Pumpen nach draußen abgeführt wird und ein weiteres recht trockener Keller.
Das große Problem ist der Anbau. Dieser ist nicht unterkellert und hat massive Schimmelprobleme, welche wohl durch eine vorhergehende Styroporinnenisolierung und Holzverkleidung verschlimmert wurde. Das Haus steht in Hanglage. Der mich begleitende Ingenieur meinte, dass die extreme Feuchtigkeit von einer schadhaften Außenabdichtung durch Wasser im Erdreich entsteht und schlug eine Ausschachtung mit einer neuen Abdichtung und dem Legen einer Drainage vor. Weiterhin stellte er fest, dass auch im gesamten Altbau im Sockelbereich des Erdgeschosses erhöhte Feuchtigkeit vorliegt. Diese liegt auch an Stellen des Hauses vor, welche nicht unterkellert wird. Diesem Problem soll mit Injektionen mit Wachs begegnet werden, welche um das gesamte Haus gezogen werden sollen. Die Gesamtkosten wurden mit ca 25000 Euro betitelt. Erwähnt wurde auch, dass die dünnen Wände von ca 22 cm des Anbaus auf eventuell nach Trockenlegung mit einer Außendämmung behandelt werden müssten.
Nun meine Frage: Wir würden das Haus gerne kaufen. Meinen Sie, dass das Haus auf jeden Fall trocken gelegt werden kann, wenn man diese Maßnhamen durchführt? Oder gibt es Häuser, die auch nach einer kompletten Abdichtung nach wie vor feucht sind? Man hört ja öfter von solchen "Schimmelhöllen", gegen welche man nichts machen kann..
Meinen Sie, dass das Haus auf jeden Fall nach Trockenlegung von außen gedämmt werden sollte?

Ich wäre für jeden Rat dankbar.
Viele liebe Grüße von
Meike Hitpaß



Hauskauf



Das Feuchteerscheinungen an Sanierungsobjekten auch nach solchen Trockenlegungsorgien auftreten können ist vorgekommen und bei diesem Fall sehr wahrscheinlich.
Ich halte die Suche nach der Schadensursache und die Wahl der Sanierungsmaßnahmen für sehr stereotyp, außer die Dämmung der 20 cm- Außenwände.
Sie sollten noch einen anderen Planer zu Rate ziehen.



Schwerer Fall



Das Haus muß über bisher nicht bekannte Qualitäten verfügen, um ein solches Schadenspotential in Kauf zu nehmen. Was Sie am Kaufpreis sparen, müssen Sie meistens/mindestens an Sanierungsaufwand später investieren, erreichen damit aber i.d.R. keinen vergleichbaren Neubaustandard.

Die beschriebenen und wahrscheinlich massiven Feuchteschäden unterschiedlichster Herkunft lassen sich, wie üblich, nur duch eine detaillierte Bauaufnahme vor Ort klären, ggf. in Kombination mit einem Bodengutachten um die Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 konzipieren zu können . Keinesfalls sollten die bereits von Herrn Böttcher so benannten stereotypen Trockenlegungsorgien pauschal durchgeführt werden.

Beim Anbau stehen Sie sich wahrscheinlich in jeder Weise besser -auch finanziell- wenn er abgerissen und neu/anders wieder aufgebaut wird, wenn nicht baurechtliche/planungsrechtliche Belange dem entgegenenstehen (Bestandsschutz oder nicht vorhandene Baugenehmigung). Damit ist auch der Problempunkt der vermutlich unzureichenden Gründung (geringe Fundamenttiefe) gelöst.

Beim Keller des Haupthauses muß nach der Bestandsaufnahme entschieden werden, ob sich eine Sanierung zu vertretbaren Kosten überhaupt lohnt, ob eine solche notwendig ist, oder ob man den Keller nicht eventuell verfüllt.

Einen Keller in Hanglage mit drückendem Wasser/Grundwasser nachträglich Abdichten zu wollen, ist immer mit einem hohen Restrisiko verbunden. Der eher nebensächliche Nutzen eines solchen Kellers rechtfertigt jedenfalls meistens nicht den hohen Sanierungsaufwand, wenn die Funktion der Kellerräume auch an anderer Stelle mit weniger Aufwand realisiert werden kann.

Die Bauwerksabdichtung der darüber liegenden Bauteile (Decke über KG, aufgehendes Mauerwerk, Sockelbereich) muß natürlich einwandfrei nach DIN durchgeführt werden.



Danke



Vielen Dank für die beiden kritischen Beiträge. Wir werden weiter prüfen,woher die Feuchtigkeit kommt.
Gruß,
Meike



..,aber wie wird diese Prüfung durchgeführt?


..,aber wie wird diese Prüfung durchgeführt?

..außerdem wer macht so etwas?
Die "Wachsweiche Methode" sollte für was herhalten?
Worauf steht der Anbau - ist dies evtl. Beton? Denn dann wäre es sinnlos.
Ich halte den Betrag von 25.000 € für einen guten Umsatz - aber ob Ihnen dies weiterhilft habe ich so meine Zweifel.
.
Und es gibt sehr viele Häuser die nach einer (auch sicheren - Mauersäge) Horizontalsperre feucht bleiben.
Bevor Sie das Geld verschwenden sollten Sie vorher einen Fachplaner dazu holen.



... ein zumindestens beeindruckendes Trockenlegungsergebnis-Video



http://www.nanocement.at

https://www.youtube.com/watch?v=31Hxjq5hKcI



guten Fachplaner gesucht im Raum Solingen



Mir ist klar,dass es absolut notwendig ist,einen guten Fachplaner einzuschalten,der zumindest diesen Teilder Sanierung plant und überwacht.Hat jemand vielleicht einen Tipp,an welchen Fachplaner man sich in Sachen Feuchtigkeit in Solingen wenden kann?
Gruß,
Meike Hitpaß



Fließend Wasser



im Keller, ist in Solingen garnicht so selten,die Keller wurden dann meistens ringsrum ,innen mit einer Rinne ausgestattet,meist handelt es sich um Schichtenwasser.

In solchen Kellern wurden de Ärpel un der Kappes gelagert und wenn man die weiter so nutzt,muß man am Keller nix ändern.

Grüße Martin



Injektionsverfahren und HBL 50/II Schwerbetonsteine



Ich habe von dem Haus eine Baubeschreibunt des Anbaus,welcher von 1963 ist und nur teilweise unterkellert ist.Der vorhandene Keller ist laut Baubeschreibung aus HBL 50/II (Kelleraußenwände)und das Erdgeschossmauerwerk ist ebenfalls daraus.Die Kellerdeckce ist aus Stahlbeton 15 cm dick. Wie veträgt sich dieses Material mit Parrafininjektionen? WIe verhält es sich mit der Kellerdecke? Kann dort Feuchtigkeit durchdringen? Ich habe noch die ANgabe, dass das Fundament aus Stampfbeton B 80 ist. Genaueres habe ich leider nicht.Ich habe nur Angaben zu dem Anbau,welcher jedoch am meisten von Feuchtigkeit durchdrungen ist.
Der Altbau selber hat einen feuchten Bruchsteinkeller und einen relativ trockenen Keller.
Ich bin weiterhin dankbar für jeden Tipp.
Gruß,
Meike Hitpaß



Abdichtung



Bei Baujahr 1963 gab es bereits senkrechte und waagerechte Abdichtungen. Es gibt keinen Grund weshalb die nicht mehr funktionieren sollten. Schwachpunkte können der Sockelbereich sein, die Kellerfenster, Sommerkondensation.





Hallo,
bislang wurde vorgeschlagen,dass die kellerfreie Seite des Haues,die dem Hang zugewandt ist (am Fuße des Hanges) ausgeschachtet wird.Zusätzlich sollte auf der Hangseite des Anbaus eine Drainage gelegt werden, dessen Abwasser in ein Loch geführt werden soll,welches ausgebuddelt werden soll.
An der Hangseite des Hauses ist kein Keller,deswegen reicht wohl dabei eine geringe Tiefe und Breite der Ausschachtung. Der Rest des Hauses sollte ringsherum mit Injektionen behandelt werden. Der Feuchte Bruchsteinkeller darf ruhig feucht bleiben. Ich möchte die Feuchtigkeit aber nicht im Erdgeschoss haben.Mir macht die Bodenplatte bzw. Kellerdecke Sorgen. Ich habe Angst, dass die Feuchtigkeit auch durch den Boden kommen könnte.
Der Ingenieur wies mich darauf hin,dass durch eine defekte Silikonabdichtung an der Badewanne ein alter Wasserschaden besteht.Das Wasser ist unter den Estrich gelaufen und auch,wie er meint,unter den Laminat. Ich hoffe,er hat mit seiner Einschätzung Recht,dass die Hauptfeuchtigkeit,die man im Erdgeschoss wahrnimmt,daher rührt. Der hintere Teil des Anbaus ist freigelegt bis auf die Grundmauern.Man kann hier die starke Feuchtigkeit wahrnehmen.Das Haus ist noch bewohnt, weshalb ich weitere Untersuchungen vor dem Kauf nicht machen kann.Wir haben für die Feuchtigkeitsproblematik inclusive neuem Estrich ca 30- 35000 veranschalgt.





Ja,
wenn man auf das Foto guckt geht es vor allem um den kleinen Anbau links auf dem Bild zu sehen.Dieser letzte Raum,der direkt zum Hang zeigt,ist besonders stark von der Feuchtigkeit betroffen. Ich werde in meinemProfil gleich weitere Bilder hochladen....
Ein Riss in der Fassade des Anbaus (Foto stelleich gleich ein) wird sicherlich ebenfalls zum weiteren Feuchtigkeitsbefall beigetragen haben.
Danke, dass Sie sich alle sovielMühe geben,mir zu helfen!
Gruß,
Meike



Feuchtigkeit



Wo läuft das ganze Wasser (Regen, Schnee) vom Hang hin?



Feuchtigkeit



Hallo Meike,
Sie sollten sich mal Gedanken machen was mit dem ganzen Wasser passiert das bei Regen oder Schneeschmelze in diese Quasi- Talsperre läuft.
Die waagerechten Risse am Anbau haben mit dem Baugrund und dem Fundament nichts zu tun, das ist ein typischer Rissverlauf von einer Stahlbetondecke auf Mauerwerk, hervorgerufen durch thermische Spannungen und Schwinden.
Der innenliegende Dacheinlauf ist eine potentielle Schadensquelle, ich empfehle die Dachentwässerung umzustellen und eine Rinne davorzuhängen. Dabei kann das Dach gleich mit umgebaut werden, ich würde ein Kaltdach als flaches Pultdach darüber bauen. So fallen die Dichtungsprobleme des Quasi- Pools auf dem Dach weg.



Stützmauer



Danke für die hinweise.
Auf dem einen Bild ist zu sehen,dass vor dem Haus eine kleine Mauer ist- dahinter ist eine kleine Terrasse vor dem Haus. Ist das vergleichbar mit einer Art Stützmauer? Uns wurde empfohlen,um den Anbau herum die Erde wegzubaggern und ca 1,5 m frei zu lassen zum Haus.....



Feuchtigkeit



Und dann?



Nun dann läuft halt noch mehr Wasser rein



Die wesentliche Frage war doch: Das große Problem ist der Anbau. Dieser ist nicht unterkellert und hat massive Schimmelprobleme, welche wohl durch eine vorhergehende Styroporinnenisolierung und Holzverkleidung verschlimmert wurde.
Nun ist dies so einfach! Verkleidung abnehmen und dann richtig heizen, so dass auch der gesammte Wandbereich nicht unter Tauwasser leidet.
Sicher ist auch, dass 22cm dicke Wände keine ausreichende Dämmung aufweisen.



Heute Termin mit Trockenlegungsfirma



So,
erstmal noch herzliche Grüße für die vielen Beiträge.Ich bin nun für den heutigen Termin mit einer bekannten Trockenlegungsfirma durch das Forum hier bestens vorbereitet.Ich sehe mich nun in der Lage, allekritischen Fragenzu stellen, auch,was die Stützmauer und die Drainagen angeht....
Ich werde berichten,wasder Ortsterminergeben hat.
Viele Grüße,
Meike



Trockenlegungsfirma rät....



Hallo,
so, die Trockenlegungsfirma gestern riet mir,um das gesante Haus herum eine Paraffininjektion zu machen.Ausnahme bildet der Anbau von 1963,wenn sich beim Aufbaggern heausstellt, dass die Wände nicht auf der Bodenplatte aufstehen. Die wahrscheinlich vorhandene Horizontalsperre ist jedoch einen Ziegel zu hoch angebracht. AUsgebaggert werden soll ebenfalls die Hausseite auf einem Meter tief,um Drainagen zu legen, welche durch einen Abfluss auf der Innenseite des bergzugeandten Hofes agbeführt werden soll. Dieser führt in die öffentliche Kanalisation.Mir ist bekannt,dass dies nicht zu 100 Prozent erlaubt ist. Die Berg zugewandte Seite ist nicht unterkellert, weswegen eigentlich nur eine Paraffininjektion nötig wäre.Um aber das viele Wasser vomHang vom Haus wegzuhalten, wäre dies wohl doch besser. Weiterhin würde.
Der Boden imgesamten Erdgeschoss soll, (Aussage eines Ingenieurs) ambesten mit Folie ausgelegt und dann mit Trockenestrich ausgelegt werden.Dann hat man allerdings keinen Anschluss an die Horizontalsperre????!!!Oder besser doch Bitumenbahnen legen?
Gruß,
Meike



Trockenlegung



Schade das Sie sich nicht an einen unabhängigen und guten Planer gewandt haben.
Das eine Trockenlegungsfirma Ihnen das Verfahren verkauft mit der sie arbeitet ist nicht verwunderlich, egal ob es passt oder erforderlich ist oder nicht.
Das hangseitige unterirdische Wasser fassen und ableiten ist erst einmal eine richtige Entscheidung, das kann ein hangaufwärts liegender Fangdrän sein. Das oberirdisch zufließende Wasser muß ebenfalls gefangen werden. Dazu kann man die Stützmauer der Terrasse verwenden die wohl ohnehin einer Erneuerung bedarf; auch um das Haus selber vor einem Abrutschen des Hanges zu schützen. Das kann nämlich passieren wenn am Hangfuß wild drauflos geschachtet wird.
Das mit der " einen Ziegel zu hoch" liegenden Horizontalsperre" ist kein Problem, das kann man innen Abdichten (Dichtschlämme).
Bei einem Anbau von 1963 kann man davon ausgehen das funktionierende senkrechte und waagerechte Abdichtungen vorhanden sind.
Kondensatausfall durch fehlerhafte Innenverkleidungen, ein Dach mit potentiellen Fehlerquellen, die defekte Abdichtung an der Wanne- dafür brauchen Sie keine Paraffininjektion. Bei Hohlblocksteinen ist die ohnehin sinnlos.

p.s Ich habe mir gerade das "beeindruckende Trockenlegungs- Video" eingestellt vom Castel Monte angeschaut. Erst mal mußte ich im ersten Teil unwillkürlich an meinen Freund Ralph Dieter Rupnow denken. Im zweiten Teil des Videos wurde es dann lustig: Der Verkäufer preist eine weiße Wanne an die gar keine ist- jedenfalls hat sie keinen Boden. Leider verrät er nicht was das für ein EFH so kostet.





Hallo Herr Böttcher,
ich habe ja inzwischen zwei Ingenieure da. Einer davon war sogar ein von der IHK bestellter. Im Prinzip wollte ich nur sicher gehen, dass mir die Firma keinen Unsinn erzählt. Vielleicht kann man, wenn uns das Haus gehört, ja genauer nachsehen, ob die Horizontaksperre a Anbau reicht? Zu der Mauer: Meinen Sie, dass die Mauer tatsächlich erneuert werden muss? Vor eine Abrutschen des HAnges habe ich auch Angst.
Würden SIe denn eher eine Dichtschläme für den Boden nehmen oder eine Bituenbahn? Was halten Sie davon, den Boden anschließend mit gedämmten Trockenestrich auszulegen, dait nicht noch mehr Feuchtigkeit ins Haus kommt?
Danke nochmals,
Meike Hitpaß



Nanocement.at und das Video



Das Video ist einfach beeindruckend, weil vorher der Keller unter Wasser stand und nachher augenscheinlich knochentrocken war.

Eine Verifikation konnte naturgemäß nicht vorgenommen werden.

Auf der Website gibt es ja noch eine Vielzahl von Seiten und Downloads:
http://www.nanocement.at/mauertrockenlegung-kosten,16.html
http://www.nanocement.at/mauertrockenlegen-von-innen,17.html
http://www.nanocement.at/zertifikate-gutachten,7.html
http://www.nanocement.at/files/Denkmalhaus_Kirche_NCT_Technology_Sanierung.pdf
http://www.nanocement.at/files/Gutachten_Trockenlegung_BHE_ARCHITEKTUR.pdf
http://www.nanocement.at/files/Referenz_POST_Industriezentrum_akute_Wasseraustritt_Sanierung.pdf

Weil ich (unter Rauchdrogen-Einfluß) die Leute bei www.nanocement.at genervt habe und versucht habe zu verstehen, würde ich zur 'Weißen Wanne' antworten, daß durch die behauptete 'Rehydration' von bestehendem Mauerwerk das Mauerwerk nachträglich in seiner Porenstruktur geändert werden soll(!) und sich der Anteil der groben Poren deutlich verringert und nachher praktisch Mikroporen vorherrschen. Siehe: http://www.nanocement.at/technologie,5.html

Mein Nachfragen scheint auch deswegen unwillkommen gewesen sein, weil nach Auskunft ja Firmen wie Mapei oder Lafarge etc. mit Nanocement zusammenarbeiten.

Aber damit dies nicht von Rauch getrübt ist, können Sie sich direkt an NCT Nanocement wenden, mit denen ich keine Geschäftsbeziehung habe.

Den Kommentar oben habe ich mit Link weitergeleitet an:
bp@bodome-group.com



Abdichtung



Liebe Meike,
das ist einfach ein zu komplexes Problem um es anhand von ein paar Fotos im Forum zu diskutieren und sich am Raten von Einzellösungen zu versuchen. Mir ist das zu heikel.
Wir können nur Anregungen und Hinweise beisteuern. Wie die konkrete Lösung aussieht, zum Beispiel ein neuer Fußbodenaufbau, kann man nur vor Ort und im Rahmen eines Gesamtkonzeptes entscheiden.
Lieber Herr Berges, verlinken Sie sich zur Abwechslung mal zur Definition einer weißen Wanne. Dann lesen Sie mal was das eigentlich ist.
Was halten sie davon das über den nicht überdachten Kellereingang das Wasser reingelaufen sein könnte? So was passiert bei Hochwasser oder Starkregen. Warten bis das Hochwasser wieder gefallen ist (dazu gehört auch der Grundwasserspiegel) und abpumpen, danach trocknet es von selber. Und Markenfirmen die seit vielen Jahren Systeme auf der Basis von mineralischen Dichtmitteln anbieten gibt es einige. Nachträgliche weißen Wannen in Keller einzubauen ist auch nichts Neues.
Bei der Lösung im Video ist der Keller beim nächsten Starkregen wieder eine große Badewanne.



Nanocement-Stellungnahme war mit aller Vorsicht und unter Gebrauch von Konjunktiven vorgenommen worden



Darum waren die Seiten und Gutachten etc. genannt worden und der Ansprechpartner, weil ich keinerlei Basis außer das 'Hörensagen' habe.

Der Bezug zu Nanocement war deutlich ausgeführt und es war jedem Leser überlassen, dort zu recherchieren.

Als Nutzer wäre es mir egal, ob mein Keller dann der deutschen Definition einer Weißen Wanne genügt oder ob die 'erstarkten' Kellermauern und die Bodenplatte funktionieren wie eine weiße Wanne aus WU-Beton und sonstigen Dichtungen ... wobei sich die Frage stellt, wie man die blaue HDPE-Wanne aus Eifel/Taunus/Westerwald nennt, in die Keller hineingestellt werden. Aber wahrscheinlich ist so etwas gemeint: http://im.e-catalog.craemer.com/documents/5000/581.pdf ... aber natürlich gibt es auch schöne Dinge in Sachsen-Anhalt: http://www.bt-innovation.de/abdichtungstechnik/

Und was die Überflutung des Kellers über die Kellertreppe angeht, so wird ja ein sprudelnder Quell mitten im Boden gezeigt.

... was mich nur stutzig macht, ist, daß die Treppe einmal längs zur Hauswand geht und dann gerade darauf zu ...



Gutachter: Interessant wäre, was die beiden Gutachter sagen ...



Hier nur Eigen-Cut-and-Paste ohne letzte Absicherung, um die *** Aussagen der Gutachter vorweg zu erwarten *** - eine Art von Wette:

Hinzufügung: 'mineralische Beschichtungen als Putz, Schlämme etc. und mineralische Injektionen' ...
"...Kalk vs. Zement mit der lustigen Variante Kalk plus Trass, weil es dann härter wird, aber nicht Zement heißt oder Zement und Vergütung unter der Deklarationspflichtgrenze ...

Paraffin (Kerzenwachs) heiß injizieren vs. Wasserglas oder sehr flüssigen Kunststoff kalt injizieren ...

Dann gibt es noch die Frage von Abkapselung (Folien, Beschichtungen) und Durchgängigkeit (verwandte und verbundene Materialien) mit der Variante der vorgesetzten Wand, die hinterlüftet ist (Dörken, I-Bau-System, ein System von Schäfer-Krusemark ... jedenfalls aus Hessen ... oder)."

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Ob man die Empfehlungen wie bei Gänseblümchen-Abzählen erwarten kann, ist jetzt die Frage ...
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Die exotischen Dinge, wie Lehmtrockenlegung eines feuchten, aber nicht nassen Kellers durch Waldemar Eider etc. seien außen vor. Wobei dann noch http://www.ziakosal.de zu nennen wäre, die kunstharzfrei arbeiten ...

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Aber weil ich 'heute schon die 3fache Dosis geraucht' habe, kann ich mich nicht zurückhalten, sondern muß an den Bau eines TGV-Tunnels in Belgien durch Bauer-Spezialtiefbau http://www.bauer.de/de/index.html denken, die in den Schlamm Löcher gebohrt haben, mit Bentonit (nach Fort Benton - kein Rechtschreibfehler)-Wasser gefüllt haben, damit sie nicht zufallen und dann die Betonpfeiler nass-in-nass gegossen haben ... und danach einfach auf den Dreck die Tunneldecke gegossen haben und später von innen ausgehöhlt etc. haben ... und heute fährt dort der TGV.

Wie wäre es nur als Skizze ohne eine genaue Vorstellung der Situation oder der Kosten, wenn man in den Hang und vor dem Haus (je nach Material mit Saugbagger http://www.saugbagger.com/ ) 'bohrt', die Terrasse daran und am Haus befestigt und dann noch einen schönen Vorratskeller schafft ... und eine überdachte Terrasse in der Art von www.bio-solar-haus.de ...

Jedenfalls würde man dann nicht nur Zehntausende von Euro ausgeben, ohne noch einen zusätzlichen Vorteil und ggfs. mehr Fläche zu haben.

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Vielleicht sollte man besser einen Architekten als viele Schadens-Gutachter holen ...
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... heute schreibe ich jedenfalls nichts mehr!



Abdichtung


L´Architettura

"Architektur Design dolce Vita"
Das scheint Ihr Motto zu sein, Herr Berges.
Warum Sie ausgerechnet die Architektur zu Ihrem Betägigungsfeld gewählt haben wäre für mich interessant zu erfahren.
Vom Bauwesen haben Sie jedenfalls keine Ahnung, ich hoffe wenigstens von dolce Vita.

Das Zeug was Ihre Bewunderung hervorruft heißt Stopfmörtel, gibt es seit Jahrzehnten am Markt, von etwa einem Dutzend Hersteller.
Wenn Sie schon als Werbebotschafter das Forum mit Verlinkungen zumüllen bringen Sie zur Abwechslung mal was wirklich Interessantes.



Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt man ohne ihr ...



Diese Reaktion ist gegen alle Vorsätze, weil heute ja nichts mehr geschrieben werden sollte.

... bei realistischer Einschätzung der Plausibilitäten bin ich so nah am Sieg wie Kotusov und andere Leute so nah dazu wie die 'nassforschen hochadeligen Besserwisser', die mit geschwellter Brust ...

Nochmal in der Art von 'Wie sag ich es meinem Hund':
Nanocement ist nicht mein Produkt und ich werde (bisher ...) nicht von ihnen bezahlt, aber die konzeptionelle Affinität zur Kalk-Vernadelung macht Nanocement für mich interessant, aber natürlich gibt es Leute, die nicht nur äußerlich alt sind wie ich und wo die Haare nur auf dem Rücken so gut wachsen ... die aber ...

Wenn ich so ein Idiot bin, dann wäre dies ja völlig normal, aber warum sollen die Experten 'überall' außerhalb von Aschersleben, in Atomkraftwerken (auch nach der Katastrophe in Fukushima), bei Lafarge, Mapei, der Polnischen Armee bei Militärflughäfen etc. noch dümmer sein, weil sie nicht darüber nachdenken, überlegen und zweifeln, sondern dem Vernehmen nach Nanocement im großen Maßstab einsetzen?

Jetzt habe ich eine neue Filmszene für mich (nach 50facher Rauchmitteldosis) als Anita Ekberg vor Augen ... wo der Brunnen der Quell der sächsisch-unanhaltenden Verächtlichkeiten und von 'Spießrutenlauf' und Spott ist und man trotzdem strahlt wie ein 'Honigkuchenpferd' ... wenn das kein 'Dolce Vita' ist - solange man Grandezza zeigt ... was natürlich für einen 'Stoffel' wie mich schwierig ist.

Vladimir Putin ist wie eine von den NGOs und den 'Orang-OTANs' in die Ecke gedrängte Ratte und dies erinnerte mich nicht an die Geschichte von den Mäusen, die an einem Seil entlang zum Getreidesack meines Vater kletterten, sondern wen wundert es an die Ratte, die mein Vater in einer Ecke mit dem Besen zur Strecke gebracht hat ... aber wer jemand in die Ecke zu drängen versucht, darf sich nicht wundern, wenn er gebissen wird.

Doch bis das geschieht gibt es noch 'unendliche Weiten' (und Leerräume) und die Lösungsorientierung steht im Vordergrund.

Solange steht noch Kristallisation im Mittelpunkt und die Dankbarkeit für die Rettung Europas vor den Türken vor Wien durch die Polen im Vordergrund ... aber eigentlich zählt nur die Argumentation, die Innovation.

Warum darf man sich nicht heterodoxe Lösungen anschauen? Warum muß man verhindern, daß die Leute in Fachwerk.de sich heterodoxe, ketzerische Dinge anschauen?

Jetzt drehe ich völlig durch und der Vorwurf "Was hat der denn geraucht?" könnte zutreffen ... aber erst morgen beim Schnitzel-Braten ... dies war nur ein Vorgeschmack.

Und damit zur 'Dolce Vita':
Wie süss nur ist die Begegnung mit dem Leben auf einer toleranten Ebene ... und da wird auch 'Klo-Putzen' zum Dolce Vita ... ganz in der Notlage der Architekten der Hagia Sofia ...

Der Verfasser muß nicht Recht haben, weil er erleben konnte, wie schön andere Dinge sind ...



PS: Aldi Süd Weizenbier von Braunschweiger Brauerei



Der Unterschied zwischen 'Aldi-Ekel-Nord' und 'Aldi-Edel-Süd' ist eine verständliche Beleidigung von Aldi Nord, aber das Bier aus dem Gebiet von Aldi Nord ...

'Etwas' zu rauchen ist natürlich, auch wenn es brennt und so selbstbesoffen wie die Kritiker kann man auch im Delirium nicht sein. Besonders schön war die Erfolgsstatistik in Bezug auf Mammographie ...

... who knows ... who knows not really worse ...



Erregung


Erregung

Sie sollten sich nicht so erregen, Herr Berges, dafür gibt es bessere Gründe die nicht nur zu konfusen Wortergüssen führen.

Falls Sie sich über das Bild in meinem letzten Beitrag wundern sollten:
Die nackte Dame ist nicht Anita Ekberg sondern eine allegorische Darstellung der Architektur von Gian Bologna (1524- 1608), zu sehen im Palazzo Barghello in Florenz. Das liegt in Italien.



Es gibt doch mehr Menschen die sich gerne reden hören...



Dies ist schon manchmal lästig. Aber wenn auf die Frage "wer hilft bei einem feuchten Keller" so was rauskommt - dann stört auch das Geschriebene.
Es ist aber Gott sei Dank einfach darüber hinweg zu blättern.
Schade.
Gibt es eigentlich schon Langzeiterfahrung mit Nanozement. Darf jeder damit umwerken?
Wie verhält sich der Staub von Nanozement in den Lungen der Arbeiter?
Wer hat solche Baustellenversuche mit Ärzten schon durchgeführt und wurde solch ein Ergebnis auch veröffentlicht und auch zugelassen?