Haus aus DDR Feuchtigkeit




Hallo zusammen,
im Haus muffelt es.Das Fundament und die Wände sind feucht.Es ist der reine Horror.In einem Zimmer haben wir den Holzboden weggespitzt.Darunter kamen Stroh und Backsteine rote heraus.Daher denke ich,dass das Haus mit Backsteinen gebaut wurde.Da wir weit weg wohnen von diesem Haus,denken wir darüber nach das Haus zu verkaufen.K.Fischer hat uns sehr überzeugt und sagte aus,dass es keine aufsteigende Feuchtigkeit gibt.Uns ist wichtig das Haus nicht mit Isolation zuzupflastern,damit das Haus noch atmen kann.->Luft zirkulieren kann.Der Boden besteht in dieser Region aus Lehm und das Wasser kann kaum wegfliessen.Daher vermute ich dass das Grundwasser aus nicht sehr tief geht.Es ist auch eine hohe Luftfreuchtigkeit bemerkbar.Vielleicht kann mir jemand eine kompetente Adresse geben welche in unserem Sinn die Renovation mit wenig Aufwand durchführen würde.Inkl. Bauführung!Region Franzburg in Mecklenburg Vorpommern.
Vielen Dank schon mal für Euer Interesse.



Haus aus DDR Feuchtigkeit



Hallo Zusammen,
vielen Dank für die Teilnahmen.Das Haus liegt in der Gegend von Franzburg/Mecklenburg Vorpommern.Das Baujahr liegt bei ca.1956.In einem Zimmer haben wir den Holzboden entfernt und da kamen rote Backsteine heraus.K.Fischer empfahl uns die Wände einzusprühen,damit die Salze herausfiltriert werden.Mit Trocknungsmaschinen haben wir auch versucht das Haus zu trocknen.Wennn das Haus trocken sei mit Lehmputz arbeiten.
Da wir zu weit weg wohnen,ist es sehr schwer eine Renovation durchzuführen.Die Wände sind auch feucht.Die Wände sind aus roten Backsteinen,aber von aussen weisser Verputz sichtbar.Der Boden besteht hauptsächlich aus Lehm,so dass die Freuchtigkeit auch gespeichert wird.Die Luftfreuchtigkeit ist auch hoch.Weiss jemand der kostengünstig das Haus mit wenig Aufwand und natürlichen Materalien renovieren könnte.Auch die Bauführung übernehmen würde,der uns nicht übers Ohr haut,da wir nicht vor Ort sind.Auf keinen Fall wollen wir dass Haus zuisolieren,damit das die Luft zirkulieren kann.Mich überzeugt absolut die Ideen von Konrad Fischer.



vergesst KF...



... er schreibt wunderbare Polemik, aber damit lässt sich kein Haus renovieren.

Fragen:

Ist das Haus unterkellert ? Wie hoch liegt der Fertigboden im Erdgeschoss, über oder unter dem äusseren Niveau ?

Was kommt unter den Backsteinen ? Gewachsener Lehmboden ?

Wie tief ist das Fundament ?

Soll das Haus ein Ferienhaus werden, oder für dauernden Aufenthalt ?

Ist das Dach und Regenrohre alles ok ? Wasser kann auch von oben kommen.

Wie stark sind die Wände ? Aussen verputzt, wie sieht es innen aus ?

Hat es irgendwo Holz in den Wänden, z.B. unter Fensterbänken ?

Hat das Haus eine funktionierende Heizung ? Was für eine ? Gibt es Verbrauchsdaten ?

Wie sind die Fenster ?

Ist die Fassade schützenswert ? Hat es ausreichend Dachüberstand ?

Und das wichtigste, Bilder ?



Haussanierung



Bilder würden weiterhelfen- dann läßt sich schon vieles erkennen, was sonst unbeachtet bleibt.
Nach längerem Leerstand und ungeheizt ist fast jedes Gebäude feucht.
Du kannst mir gerne Bilder mailen und ich schicke dir einige Infos zurück.

Konrad F. gibt zumindest einiges von sich, wozu sich jeder seine eigene Meinung bilden kann- zur Bewußtseinsschärfung daher sicher sinnvoll.
Als allein seligmachende Wahrheit jedoch nicht zu gebrauchen.

Pauschal zu behaupten, es gäbe keinerlei aufsteigende Feuchte ist sicher falsch- es gibt Kapillarität, wenngleich die häufig sofort als einzige Feuchtigkeitsursache genannt wird ohne auch andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Kontrolliert Lüften zur Feuchtigkeitsabfuhr ist wichtig- aber so, dass keine wärmere Außenluft an kalten Wänden kondensieren kann und so zur Feuchtesteigerung beiträgt.

Womit sollt ihr die Wände zur Entsalzung einsprühen?

Normale Trocknungsgeräte sind nur bei Wärme effektiv-sonst meistens sinnlos und als Dauermaßnahme nicht geeignet, wenn die Ursache nicht beseitigt wird.
Lehmputz ist sicher sinnvoll-Kalkputz ist auch eine sinnvolle Variante.

Ohne Dämmung (diffusionsoffen,Kein EPS!) wird leicht Kondensat und Schimmel an den Außenwänden entstehen, zudem hohe Heizkosten.

Diffusionsoffene Dämmungen lassen Feuchtigkeitsaustausch zu-
Strohlehm ist auch eine Form von Dämmung.

Andreas Teich