Stopfhanf als Isolierung im Außenbereich?

28.01.2008



Hallo liebe Fachwerker,

Ich baue seit einiger Zeit ein altes "Kellerstöckl", also ein kleines Haus am Weinberg wo man früher Wein gemacht und gelagert hat, in ein Wochenendhaus um. Boden und Decke habe ich bereits gut isoliert, nur bei den Wänden bin ich mir noch unsicher wie ich das angehen soll.

Es handelt sich dabei um die gute alte Schwalbenschwanztechnik, also Holzbalken, die ohne Nägel miteinander verbunden sind. Auf der Innenseite sind die Wände verputzt, aussen nicht und dort gibts zwischen den Balken Fugen mit Breiten von 2 bis 15mm.

Vorige Woche habe ich mir dann 30kg Stopfhanf gekauft um die Fugen zu füllen. Vom Verkäufer wurde ich darauf hingewiesen, dass man Hanf im Aussenbereich nicht einfach so Verarbeiten soll. Hanf saugt ja angeblich Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Nur wenn er sie an die Holzbalken abgibt werden die ja mit der zeit kaputt. Er sagte ich solle den Stopfhanf mit Leinöl-Firnis bepinseln, er war sich aber auch nicht sicher. Ich hab das mal an einer Stelle probiert und bin mir nicht wirklich sicher ob das der richtige Weg ist.

Was haltet Ihr davon? Womit soll ich den Stopfhanf imprägnieren oder überstreichen?



Wäre



interessant, zu wissen, wie die Holzbalken behandelt sind. Denn Holz und Hanf bilden dann ja eine Einheit. Der Hanf nimmt Feuchtigkeit auf, das Holz nimmt Feuchtigkeit auf. Ein Austausch findet nur dann statt, wenn ein Unterschied im Feuchtegehalt besteht. Aber beide Stoffe geben auch Feuchtigkeit an die Aussenluft ab. Ich denke mal, dass sich beide Materialien in diesem Punkt recht ähnlich verhalten und somit keine Probleme entstehen dürften.
MfG
dasMaurer



Hanf zum abdichten



Hallo Stefan Heid,

Hanf wäre da schon die erste und beste Wahl.
Hanf findet auch Anwendung im Bootsbau.

Grüße

Mladen