Dämmung obere Etage und Dachschräge

20.03.2011



Hallo,

ich möchte mal nachfragen, wie ich sinnvollerweise die obere Etage dämme.
Aussen ist Sichtfachwerk, also kommt nur Innendämmung in Frage, so wie auch in der schon fertigen unteren (zwei Zimmer). An der oberen Etage ist schwierig für mich, weil sie z.T. Dachschrägen hat und direkt darüber der nichtnutzbare (d.h. irgendwann ausbaubare) niedrige Spitzboden ist dessen Wände die blanken Dachziegel (mit Unterbau natürlich) ohne jeden Putz sind.

Als Diskussionsgrundlage stelle ich mal meine Überledgungen in den Raum. (siehe Skizze)

- an die Seiten und an die Dachschrägen der Zimmer "klebe" ich auf den originalen Kalkputz Gutex Thermowall-Platten und verputze (bzw. lasse geg.) sie wieder mit Lehm oder Kalk.

- die Decke dämme ich nicht, sondern Dämme die Decke vom Dachboden aus, in dem ich Dämmung auf den Fussboden legen und darüber Platten damit man darauf laufen kann.

Über Input würde ich mich freuen.
Gruß Thomas



Stopf-Hanf bzw Schütt-Hanf im Spitzboden



Im Altbau sind die Balken meistens nicht maßgenau, da machen Platten keinen Sinn. Man sollte im Altbau immer ein loses Dämm-Material nehmen. Und am besten Stopf-Hanf oder im Spitzboden Schütt-Hanf. Wenn Deine Balken auch so unterschiedlich sind, dann vergleiche mal den Arbeitsaufwand gegenüber Platten schneiden.





Auf dem Bild sieht es so aus als ob die Dämmung zwischen den Deckenbalken ist. Ich meinte aber auf die Dielen legen.