Dachdaemmung mit Hanf nachtraeglich und von außen - Zwischensparrendaemmung

29.09.2008



Hallo zusammen,

ein neues Projekt wird bei mir spruchreif, das ist die nachtraegliche Dachdaemmung. Da das Dach bereits ausgebaut ist, bleibt nur das Abdecken des Ziegeldachs und dann eine Zwischensparrendaemmung mit Hanf. Besonders kritisch erscheint mir der Übergang zum noch nicht gedaemmten Spitzboden, welcher normal, also ohne Dachabdecken, gedaemmt werden soll. Hat irgendwer schon Erfahrungswerte oder Ideen für mich?

Übrigens, unter http://www.inba-kiel.de/projekte/kronshagener_weg/kronshagener_weg.html ist meine Hütte zu sehen.

Vielen Dank
Sebastian aus kiel



Zwischensparrendämmung von Außen...



ein System der Luftdichtung bietet ProClima an:

http://www2.proclima.com/co/DE/de/dasatop_sys_B.html

In Sachen Details für die Anschlüsse zum Spitzboden können die sicherlich weiterhelfen.

Frage mal: Warum wurde Hanf dem Flachs vorgezogen?

Grüße

Frank



Entschuldige bitte die Zwischenfrage.



Ich habe mir mal dein Haus angeschaut. Du scheinst ja echt auf Hanf zu stehen.

Aber ich habe da mal eine Frage!

"Die Installation einer Randleistenheizung vermindert die bauphysikalischen Risiken einer innen angebrachten Wärmedämmung."

Wie?

Die beschriebene Dämmung der Kellerdecke ist m.E. ohne weitere Infos erstmal mit einem Fragezeichen zu versehen.

Neugierige Grüße

Marko



Hanf Uckermark



Hallo,
schau mal unter www.hanffaser.de
Gruss Norbert



@Frank @Marko



Hallo Frank,
die Entscheidung für Hanf viel aus dem Bauch heraus. Meines Wissens sind die Eigenschaften von Flachs und Hanf in etwa gleich. Ich habe mein Dämmmaterial im letzten Jahr gekauft und noch von der Förderung durch das Landwirtschaftsministerium profitiert. Nach den gemachten Erfahrungen würde ich dieses Haus - frei stehendes, verputztes Gebäude - allerdings künftig von außen dämmen.

Hallo Marko,
leider kann ich zu der Aussage der Heizung nichts sagen, die stammt vom Energiegutachter. Für die Randleistenheizung habe ich mich entschieden, weil sie als Niedertemperaturheizung hervorragend mit der Solarthermischen Anlage harmoniert, weil sie eine Wäremabgabe genau dort hat, wo ich sie benötige (nämlich entlang der Außenwände) und weil sie extrem leicht selbst zu Verlegen ist. Eine richtige Wandheizung wäre teurer und aufwändiger gewesen bei nur kleinen Vorteilen.
Was meinen Fußboden betrifft: der Aufbau besteht ganz simpel aus 20mm Gutex-Holzweichfaserplatten und darauf OSB.

Gruß, Sebastian



Bei



hanffaser.de hatte ich auch schon mal reingeschaut. Als ich mir aber bei Konstruktionen=>Wand Innendämmung die Sache mal näher angesehen hatte, verlor ich dann etwas das Vertrauen in die dort gemachten Aussagen. Beim Aufbau empfehlen sie eindeutig eine Dampfbremse zwischen Hanfdämmung und Gipskarton. Aber auf den zugehörigen Fotos machen sie den Gipskarton direkt auf den Hanf.

Was da zur Bauphysik steht findet auch nicht meine volle Zustimmung. Muss es aber auch nicht.

Gruß Marko



Hanffaser....



aus der Uckermark ist ein sehr interessanter Dämmstoff für solche, die den Mut zum Ursprünglichen haben und nicht die vorgefertigte DIN-Lösung in Schrumpffolie suchen.

Bei den üblichen Hanf-Dämmstoffen mußte ich oft feststellen, dass "textile" Stützfaser mit verwendet wird. Nach Volumenprozent macht das angeblich 20% von der fertigen Dämmung aus - geht man nach Gewichtsporzent wirds deutlich mehr. Gemeint sind da Polyesterfasern - also Plastik.

Bei Flachs von Flachshaus wird das vermieden.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de