Gute Ideen gesucht für Schwellenschutz

29.04.2015 D.Selle



Hallo

bei einem FWH ist folgende Situation:

Situation 1 (neue Schwelle):

ca. 10lfm (Eichen)Schwelle erneuert und div. Anblattungen an den (Eichen)Ständern ca. 2009 ausgeführt.
Gesamtlänge der Grundschwelle 24m entlang des öffentl. Gehweges, Südseite (nicht Wetterseite),
Höhe über Gehweg zwischen 8cm (über) und -5cm (unterhalb). Der erneuerte Teil liegt zwischen +8cm und +3cm über dem Gehwegniveau,
Fundament Lutter-Sandstein(Quarzgebunden, stark saugfähig und absandend).
Die Verbindung der Schwellensegmente ist mit einem schrägen liegenden Blatt (L=30cm) ausgeführt, die Sicherung mit einer verzinkten 10mm Holzschraube mit 6kant Kopf SW17 (von oben durch die Verbindung. Foto zeigt Innenansicht im nächsten Kommentar sieht man die Außenansicht. Die Ständer wurden mit stehenden Blättern verbunden und mit je 2 10mm verzinkten Holzschrauben gesichert, Länge der Schrauben ist unbekannt. Blattlänge beträgt ca. 3*Ständerquerschnitt
Die neue Schwelle wurde ohne Mörtel direkt auf eine Lage Mauersperrbahn gelegt, Außenn wurde auf glichen Abstand zum Gehweg ein sog. Spritzschutz aus Zementmörtel an das Fundament und an die Schwelle angearbeitet, so das die Schelle bis 5cm unterhalb der „Zementmörtelkante“ lag.
Die ganze kalte Jahreszeit hindurch ist die Innenseite der Schwelle feucht bis tw. nass (an den Überblattungen), außen ist nichts zu sehen. An einem liegenden Blatt hat sich weißlicher Schimmel an der Schwellenunterkante gebildet
Innen ist das Fußbodenniveau ca. 5cm höher als UK Schwelle. Der (Alt)Boden besteht aus mehreren Lagen Beton, der direkt gegen den Sandsteinsockel eingebaut wurde, eine vert, oder horiz. Feuchtesperre ist unter dem Boden nicht erkennbar. Zur neuen Schwelle hin wurde innen dreckiger Sand angefüllt (bzw.hat sich in dem Spalt schlicht Baudreck gesammelt.
Der Dreck/Sand ist feucht. Der Betonboden scheint trocken.
Das Objekt steht leer und ist unbeheizt.

Erste aktuelle Maßnahmen:

Außen wurde im März2015 der sog. Spritzschutz aus Zementmörtel entfernt, die überstehende Sperrbahn bündig abgeschnitten und eine 30°Schräge durchgängig an den Fundamentsockel angeschliffen, so das jetzt die Schwelle knapp 5-10mm unterschnitten wird. Die Farbbschichtung des Fundamentes wurde im sichtbaren Bereich entfernt.
Innen wurde der „Verfülldreck“ entfernt.
M.E. ist die Feuchtigkeit etwas zurückgegangen, was aber auch an der wärmeren Jahreszeit liegen kann.

Es besteht die Überlegung innen auf Niveau Unterkante Schwelle ein Heizrohr einzuputzen um diesen Bereich zu temperieren.

Welche Maßnahmen sind hier noch sinnvoll?





blatt von innen



Ideen gsucht Teil 2



Situation 2 (alte Schwelle):
Die übrigen 14m haben noch die alte Schwelle welche bis 5cm unter Gehwegniveau liegt.
Diese war ebenfalls mit Beton und Zementsockel ca. 10cm tief eingegossen. Nach entfernen dieses Bereiches zeigten sich Fäulnisschäden an der Schwelle.

Innen ist diese Außenwand bereits fertig mit Silikatfarbe (Spritzvrfahren) darunter claytec Lehm Obrputz verputzt und mit 6cm HWF-Pavadentro gedämmt, unter der pavadendro ist eine Lehmausgleichsschicht und das Bestandseichenfachwerk mit weichen Ziegelausfachungen.
An die Schwelle hat man wohl einen schmalen Streifen Absperrbahn gelegt und darauf die Pavadentro gestellt . Diese „Sperrbahn“ ist ab Betonboden durchgängig mit Lehm überputzt.

Auf der Innenseite waren ab OK Betonboden bis ca. 7cmHöhe der Verputz, bzw. die Wand feucht bis nass in der kalten Jahreszeit.

Welche Maßnahmen sind hier sinnvoll?
a. für Außen um die Fäulnnis der Grundschwelle zu mindern, Gehweg Abtiefung scheidet leider aus.
b. Innen , die Feuchte Dämmung scheint mir problematisch.



Teerpappe



Na wenn ich die Teerpappe sehen wird mir reichlich übel..Das kann nur nach hinten losgehen..
Gruß Peter Schneider



Mir auch,



Hi,

nur was kann man jetzt noch machen. Gewährleistung ist passé.



Terapappe



Die Teerpappe muss raus ..Hier mit geht es .
http://www.stonebiter.de/steinsaegeshop/Steinsaegen/Steinsaegeblaetter/Hartmetallsaegeblatt-pink::10.html

Muss das 400 mm Blatt nehmen..
Freigeräumten Raum unter den Balken dann mit Luftkalkmörtel hinterspritzen geht sehr gut.



Gruß Peter Schneider





Ich bin da skeptisch,
-Teerpappe tiefer legen geht nicht wegen Fundament, welche nur max. 8cm über Bodenniveau liegt,
-Schwelle höher legen ist zu aufwendig, macht der Eigentümer nicht,
Sandstein vom Fundament ist dauerfeucht. Ich fürchte ohne Teerpappe reicht die dann vorhandene Oberfläche nicht aus, das der Sandstein seine Feuchte abgeben kann, diese wird immer im für den Balken schädlichen Bereich liegen. Oberfläche überirdische Fundament beträgt auf 24lfm Gesamtlänge gerade mal 0,75m2

Und dann bleibt da noch der Bereich wo der Fußweg höher als die Schwelle liegt und schon Moderfäule vorliegt.

Gruß
Selle



Feuchtigkeit



Kannst mir schon glauben...oder die Pappe drin lassen..Ergebnis in ein paar Jahren dürfte klar sein..Balken vergammelt...Austausch angesagt. Luftkalkmörtel hat eine gute Feuchte regulierende Funktion.
Ist auch nur ein guter Rat.. der Aufwand gegenüber einen Schwellentausch sehr gering.
Aber entscheiden muss jeder selbst für sich ..Gutes gelingen.

Gruß Peter Schneider





Grundsätzlich mag das Stimmen, wenn die Schwelle außerhalb des Spritzbereichs liegt, Hier ist zwischen UK Schwelle und OK Fußweg max. 8cm abnehmend bis auf 0cm. Der Sandstein ist feucht, unter der Pappe ist feucht, weil der Fußweg zu hoch liegt und die Bodenfeuchte auf zu geringer fläche abgegeben werden kann. Regenbelastung des Schwellbalkens und damit Stauwasser zwischen Schwelle und Absperrbah besteht kaum eher Schnee und Salzbelastung im Winter , wenn es denn mal schneit.

Auf der Teerpappe gibt es keine (sichtbare) Feuchtigkeit, außer an den Verbindungsstellen. Ich vermute, das dort eher Teerpappe fehlt.

gruß
Selle