Grundschwelle untermauern womit?

01.08.2014 HenrikWa



Hallo liebe Community,

wir haben mittlerweile in das vorhandene Haus neue Aussenwände aus KVH einbauen lassen um die Statik zu gewährleisten und nun geht es darum, die zerstörte Grundschwelle im Strassenbereich zu ersetzen. Da sich diese mittlerweile unter OK Strasse befindet würden wir gerne das Gefache öffnen, die Ständer ablängen und eine neue Grundschwelle circa 80 cm höher einsetzen damit diese aus dem Spritzwasserbereich der Strasse rauskommt. Unser Plan war es, ab dem Fundament bis auf die zukünftige Schwellenhöhe eine Wand aus Stein zu mauern und darauf die neue Schwelle zu legen. Meine Frage ist nun, welche Steine nimmt man dafür am besten? Können es Ytongsteine sein? Vielleicht habt ihr ja Ratschläge für mich. Vielen Dank schon mal im voraus.

Gruß Henrik



Hallo Henrik



Bloß keinen Y-tong!

Nimm Kanalklinker,den Sockel so mauern das die Schwelle zwei Zentimeter vorspringt,als Tropfkante.

Grüße Martin



Hallo Martin



warum kein Ytong? Womit muss ich den Kanalklinker verfugen? Kannst Du mir dazu eine Anleitung zur Hand geben?

Liebe Grüße Henrik



Porenbeton



Gegenfrage: Welchen Ytong meinen Sie - vielleicht meinen wir etwas anderes.



ich meine



die "normalen" Ytong-Steine die ich zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, Porenbeton ist das oder?



Falls er Lust hat



der Georg kann bestimmt viel besser mauern wie ich.....

Grüße Martin



Porenbeton



Es gibt verschiedene Sorten von Steinen bzw. Blöcken mit verschiedenen Anwendungsbereichen. Nicht alle sind für den Sockelbereich geeignet und wenn dann nur mit speziellen Abdichtungen.
Nehmen Sie lieber keramische Ziegel die frostsicher sind. Mit Klinkern liegen Sie auf der sicheren Seite.
Wenn ich Zeit erübrigen kann stehe ich in meinem Vorgarten und mauere Stützwände neu auf, wie z. B. heute nachmittag.



woher



wo kann ich denn kanalklinker beziehen? wie bzw. was muss man zum vermauern nehmen? ich weiss, laienhafte frage aber leider habe ich mich mit dieser materie noch nie richtig befasst.



Baustoffhändler



Jeder Baustoffhändler(nicht Baumarkt) sollte die führen,zum Mauern fertigen Werksmörtel nehmen ,der für den Sockelbereich geeignet ist.

Grüße Martin



danke martin



für deine hilfe. ich fass, wohl eher für mich selber... :-)) noch mal zusammen:
kanalklinker mit werksmörtel mauern und die schwelle circa 2cm über den klinkerrand stehen lassen damit das wasser abtropfen kann. richtig?



Grob



gesagt ,Ja. Betrachte die 2cm nicht als starres Maß ,soll der Sockel noch verputzt werden ,Putzstärke mit beachten.



super,



vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten. Wir hatten eigentlich geplant in einem späteren Schritt die komplette Aussenverkleidung zu entfernen und mit einer Holzweichfaserplatte als Putzträgerplatte zu verkleiden und zu verputzen, spricht Deiner Ansicht nach was gegen diese Vorgehensweise?

Liebe Grüße Henrik



Sockeldetail



Wenn ihr nachträglich eine Vorhangfassade anbringt ,muß der Sockel dementsprechend ausgebildet werden,irgendwo hab ich hier auf dem Rechner ein Bild.
Ich würde den Sockel dann vorne abschrägen,gibt es extra Klinker die abgeschrägt sind,diese werden als Rollschicht hochkant gesetzt,die Vorhangfassade sollte dann leicht vor der Schräge stehen,abtropfendes Wasser läuft dann über die Schräge ab.

Das ist jetzt nicht das was ich gesucht habe,Ordnung ist das halbe leben.....aber hier ist auch gut zu erkennen um was es geht,bei der Sperschicht unter der Schwelle werden sich die Gemüter scheiden...ich hab keine drunter.



hmmmm



also ich hab Deine Anleitung eben so verstanden das die Klinkersteine von aussen betrachtet hinter der Schwelle liegen(besagte 2 cm), bedeutet ja, das das Wasser von der Schwelle ordentlich abtropfen kann. Wenn ich nun eine Holzweichfaserplatte davor mache welche ich verputzen möchte ändert sich ja nichts daran das die Klinkersteine etwas nach hinten versetzt sindm wieso muss ich dann die oberste Reihe mit angeschrägten Klinkern versehen?



Mußte



nicht ,sieht nur besser aus,rein optisch finde ich....



achso



ich dachte grad schon. Also ich hatte eigentlich geplant die Holzweichfaserplatte bis unten hin zu ziehen(also auch vor die Klinker), dann würde man eh nichts mehr sehen.



es würgt mir …



Was sind denn das für Details … ?

es ist schon immer einfach: copy & paste
bei a bis c die Teerpappe … die wird immer "gerne genommen" ist allerdings auch Schuld an den meisten Sanierungstötungsdelikten … 

a geht ja gerade noch allerdings …
b … o jeh
c au weia

Florian Kurz



Details



die sich der Herr Mönck ausgedacht hat.....ich versuche dem Fragesteller etwas an die Hand zu geben,darüber kann man dann hier diskutieren....

Du gibst den Leuten halt nur deine hohlen Frasen.....es ist vergebens aber dann mal her mit deiner möglichen Lösung...aber wie immer wird nix kommen...



Ich sag s ja



der würgt und es kommt nix.....



Mimöschen … 



Aber HALLO

ich diskutiere ja:

lass die Pappe weg … !

Sie reproduzieren ungefragt (und ohne ©-Vermerk) Ausschnitte aus einem buch … denn das gaukelt "Wissen" vor … und ein BUCH sagt immer die Wahrheit … (schön wärs … )

Florian Kurz



Auweia



ich reproduziere ungefragt,stimmt und scheißte mich jetzt an?

Laß die Pappe weg seh ich genauso....hatte ich aber auch oben schon geschrieben.

b: o jeh ,Kurzsche Lösung Fehlanzeige!
c: Au weia, wiederum Lösung Fehlanzeige ,wie immer halt.

Lösung Fragesteller ,einfach ignoriert....

Wo wir dann schon mal beim Mimöschen sind ,es gibt viele Pflanzen deren Namen mit Pseudo beginnen,die scheinen nur....



Hervorragender Beitrag,



von Herrn Martin Linden.

Hab da mal ein Bild meiner Untermauerung, aber gerade leider nur von Innen.

Die Sperrbahn wurde einige Schichten unter der Eichenschwelle mit eingemauert.
Die Steine sind Kanal/Schornsteinklinker und die Rollschicht unter der Schwelle wurde tatsächlich mit Kalkmörtel der Firma Solubel gemauert.

Mit Grüßen Danilo



Zeigt her Eure Sockel



Da ich ja auch produziere ,so sieht meiner aus.


Florian haste auch einen?

Grüße Martin



Ansicht



von der Außenseite.
Die Rollschicht besteht aus abgeschrägten Klinkersteinen.

Mit Grüßen Danilo



also



würde einem Wandaufbau wie auf der Skizze zu sehen nichts im Wege stehen oder? Vielen Dank nochmals für die schnellen Hilfen von Euch!



… also …



Hallo Henrik

deine Zeichnung ist "nett" aber falsch … 
die Steine bitte im Verband legen / mauern … wie im letzten Bild vom Dachdenker gut dargestellt … 

mich würde noch interessieren, wo die GOK (Geländeoberkante) ist und wo die Höhe vom OFF (Oberkante Fertiger Fußboden) … meist reicht 30 bis 50 cm über der Geländekante aus … vor allem wenn man einen "Traufstreifen" davor realisiert … also ein Kiesstreifen direkt vor der Mauer … 

Ihre oberste Steinschicht (Läuferschicht) würde ich auch nicht so ausführen, sondern auch so wie beim Dachdenker machen … eine Rollschicht Formstein mit Schräge (schneiden eher nicht, da man da die Sinterschicht des Steines öffnet … 

allerdings würde ich die Schwelle in ein ca 25mm dickes Bett aus Kalkmörtel legen … ohne Pappe oder Sperre … 

die Mauer würde ich auch aus einem anderen Material vermauern … mit Solubel SP50 … 

Beim Zeichnen oder planen der Wand an der Holzschwelle anfangen, dann die 25 mm Fuge, dann die Steine abwärts im Verband / oder Verbund zeichnen oder planen … und hier immer von einer Ecke und einer Öffnungen ausgehen und nicht dort das Stückeln oder "anpassen" anfangen … 

Viel Erfolg

Florian Kurz



Hut ab Florian!



Wertvolle Tipps für n Hendrik!


Grüße vom Mimöschen



vielen Dank



für die ausführliche Information, die Skizze war dann wohl falsch, ich hab sie noch mal korrigiert, ich hoffe das sie jetzt richtig ist. Die Teerpappe hab ich mal noch eingezeichnet, soll ich diese lieber nicht verbauen? Ich bin mir bezüglich der Rollschicht nicht ganz sicher ob es solche Formziegel in der Dimension gibt(Breite der Schwelle weiss ich leider noch nicht genau), da muss ich mich erst kundig machen, wenn es die gibt werde ich diese denke ich nehmen. Ausserdem befindet sich direkt hinter dem alten Fachwerk innen die neue Holzständerwand, ich kann also mit der Mauer nicht viel mehr als 2-3 cm rein.

Die Strasse vor dem Haus ist abschüssig, an der höchsten Stelle der Strasse liegt die Schwelle aktuell komplett unter der GOK, die OFF liegt circa 4 cm über der aktuellen Unterkante der Schwelle.

Vor dem Haus hatten wir überlegt den darunter liegenden Bruchsteinkeller bis zu Beginn der Lette freizumachen und abschüssig vom Haus eine Drainage zu legen und darauf dann eine Kiesschicht.

Liebe Grüße Henrik





Schaden wird die Pappe an der Stelle nicht.

Rollschicht,dann schneideste dir die Steine auf das Maß ,welches du benötigst,geschnittene Fläche nach innen.

Die Drainage gehört gut überlegt!

Grüße Martin



Neues Holzständerwerk



bitte beschreiben, da wird man hellhörig...



warum



das Holzständerwerk beschreiben? Es geht hier doch um die Untermauerung einer neuen Grundschwelle.



Vor allem



geht es um Dein Haus, oder?
Bitte gehe davon aus, dass niemand hier Dir etwas Böses will...
Eine falsch geplante und/oder ausgeführte Innenschale/-dämmung kann in recht kurzer Zeit verheerende Auswirkungen am FW nach sich ziehen...
Wieder einmal wird der völlig zu recht geäußerte Ruf nach einem Gesamtkonzept fällig...



das habe ich auch nicht angenommen...



sorry, wenn meine Frage so rüber kam, ich wollte mich nur auf die eine Thematik hier beschränken, deswegen. Es ist jetzt eine 10´er Holzständerwand als tragende Aussenwand von innen in das Haus gesetzt worden da die Tragfähigkeit der alten Fachwerkkonstruktion nicht mehr gegeben war(siehe mein Vorbericht). Diese Holzständerwände werden in den Zwischenräumen mit Klemmfilz gedämmt und mit OSB und Gipskarton verkleidet, der Aussenbereich soll zum Fachwerk hin offen bleiben. Geplant ist in einem weiteren Schritt, das alte Gefache zu entfernen, die nicht mehr tragfähigen Teile des alten Fachwerkes auszutauschen und dieses dann auch in den Gefachen zu dämmen. Von aussen soll dann eine Holzweichfaserplatte als Putzträgerplatte angebracht werden welche Diffusionsoffen verputzt werden soll.

Naja, so wenigstens bislang der Plan, der Aussenbereich wird wohl noch etwas länger auf sich warten lassen, wir wollen erst mal nur die Schwelle höhersetzen damit sie aus dem Spritzwasserbereich raus kommt. Das Bild zeigt einen anderen Teilbereich des Hauses wo man die Holzständerwand sieht.

Gruß Henrik



… ich wollt ja nur die …



Hallo … 

"it's always the same old story … "

da schreibt SH ganz recht:
Wieder einmal wird der völlig zu Recht geäußerte Ruf nach einem Gesamtkonzept fällig...

So ein Bauwerk ist keine ADDITION sondern ein SYSTEM!

DAS will oft nicht verstanden werden, denn sonst kann die Bauproduktmafia ihren Sch… nicht loswerden … 

ein Fachwerk untermauern (neue Schwelle) MUSS im Zusammenhang von der anscheinend 2 Tragebene gesehen werden … und diese mit MIWO oder HoWo auffüllen … dann brauchen Sie den Aufwand nicht machen mit der Schwelle … dann können Sie die Hütte gleich wegschieben und neu bauen … das ist dann letztendlich "billiger" …

Ich hoffe ja nur, dass Ihnen der Einfall mit der Innenwand selbst gekommen ist und nicht aus dem Hirn eines "Fachmanns" kam … :-(

Ihre 2. Skizze ist besser … aber den Rücksprung brauchen Sie mit dem Kalkmörtelbett nicht … aber die Rollschicht mit der angeschrägten Ebene (siehe Bild vom Dachdenker) wäre schon angebracht … 

noch mal den Tipp:

GESAMTKONZEPT für das SYSTEM!!!!!!

Das Zeug / die Baueinzelteile müssen primär nicht "GUT" sein, sondern das ganze muss vor allem zusammenpassen!!!!! … im System!!!!

Gutes Gelingen!



vorweg gesagt



geht es mir nicht darum, das "Fachwerk" an sich zu Restaurieren oder zu erhalten, es handelt sich eh um ein nicht sichtbares welches hinter einer Vorhangfassade steckt und ziemlich lädiert aussieht, dementsprechend wird es auch in Zukunft nicht sichtbar werden. Mir geht es eher darum, kostengünstig dieses Haus bewohnbar zu machen damit ich mit meiner kleinen Familie einziehen kann.

Die Schwelle wollen wir hochsetzen damit diese halt einfach zukünftig nicht mehr verrottet, wenn es Eurer Meinung nach eine andere Möglichkeit gibt, immer her damit.



Das Fachwerk



hinter der Fassade ist von substantieller Bedeutung für das Haus... egal ob es sichtbar ist oder nicht... worauf ist denn jetzt das Ersatztragwerk gelagert? Soll in 20 Jahren oder so wieder nach innen gebaut werden?
Der Florian Kurz hat völlig recht mit dem Zusammenspiel... statt Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen...



ja … das verstehe ich schon …



Hallo

aber es geht nicht das Fachwerk zu missachten, denn DAS ist das Gerüst des Hauses … einfach so eine Innenwand reinzubasteln ist nicht nur "doof" sondern kann zum Bumerang werden, denn die Statik, lässt sich wie die Bauphysik nicht durch Argumente überzeugen, sondern überzeugt immer selbst durch Fakten … 

Wenn Sie da mal so rumbasteln lassen … oder es selbst machen, dann handeln Sie sich mehr Ärger und Kosten ein, als es Ihnen und Ihrer kleinen Familie lieb ist … denn wenn die K dann am dampfen ist, wird es nicht billiger sondern immens teurer …

Besinnen Sie sich … 

Gutes Gelingen

Florian Kurz



an Florian



das Ersatztragwerk liegt auf der Aussenwand des Bruchsteinkellers auf, zwischen den Bruchsteinen und dem Holzständerwerk wurde eine Teerpappe eingebaut und Unebenheiten mit einem Quellmörtel unterhalb ausgeglichen. was meinst Du mit "Soll in 20 Jahren oder so wieder nach innen gebaut werden?", ich verstehe den Hintergrund der Frage nicht richtig.



an Florian Kurz



ich missachte meines Erachtens nach das Fachwerk nicht, dieses hat nur mittlerweile keine Tragfunktion mehr. Die Holzständerwände wurden von einer Hausbaufirma installiert welche vorher statisch berechnet haben wie stark diese sein müssen um alles tragen zu können. Das alte Aussenfachwerk ist somit eigentlich nur noch Teil der "Fassade". Das war für uns die einzige Möglichkeit, das Haus zu halten, ein Abriss und Neuaufbau wäre aus finanzieller Sicht nicht möglich gewesen.

Liebe Grüße Henrik



Florian/Sebastian



Heiliger St. Florian verschon' mein Haus, zündt' andre an
aber ich war wohl gemeint, "Sebastian"...
Die Geschichte mit der Vorsatzschale ist nicht wirklich durchdacht anscheinend, ebenso die Führung der Dichtebene... so sie denn notwendig ist...



sorry "Sebastian"



meinte ich natürlich. :-) Wieso scheint sie Dir nicht richtig durchdacht? Was meinst du damit?



Die Problematik



mit innen angebrachten Vorsatzschalen ist nun wirklich dutzendfach erörtert worden...
Grobes Fazit: Wenn überhaupt, dann diffusionsoffen und kappillaraktiv mit der Möglichkeit zur Ablüftung, oder gesperrt... wobei keiner weiß, wie lange das hält...
Ich bitte höflichst die Suche zu bemühen...



Vorgesetzte Wand



Dein Vorhaben bedeutet aus der ganzen Bude ne Plastiktüte machen,weil vor die MiWo gehört dann ne Dampfsperre/Bremse,die muß völlig lückenlos verklebt werden.

Grüße Martin



oh ok



die Hausbaufirma hat mir gesagt, das die OSB-Platten die Dampfbremse sind, scheint ja nicht der Fall zu sein. Was gibt es denn für alternativen die Diffusionsoffen sind? Holzfaserplatten?





Die OSB hab ich geschlabbert,ok aber auch die müßte lückenlos verklebt und eingebaut werden.

Alternativ,Ständerwerk ist ja vorhanden,Stampflehm,mit verlorener oder Gleitschalung.
Die Seite von Isofloc dürfte auch interessant sein.....

Wie schon geschrieben du brauchst ein Gesamtkonzept ,was nutzen ,heizen ,dämmen angeht....

Grüße Martin



alles in butter!



Hallo

Sie schreiben:

Die Holzständerwände wurden von einer Hausbaufirma installiert welche vorher statisch berechnet haben wie stark diese sein müssen um alles tragen zu können. Das alte Aussenfachwerk ist somit eigentlich nur noch Teil der "Fassade".

die haben ja jetzt ihr Geld … aber ob das wirklich das "Wert" war steht auf einem anderen Blatt … 

für mich hört es sich an wie ne Abzocke, da kann man viel berechnen und auch richtig und auch richtig einbauen … aber die Probleme werden m.E. dadurch nicht weniger und dieses Budget haben Sie nun nicht mehr greifbar … und einfach das Fachwerk "stehen" lassen quasi als unbrauchbaren Rest … ich glaub es nicht … 

… und wieder greift der Satz vom GESAMTKONZEPT … aber DAS ist ja viel zu teuer … lieber macht man n Blödsinn mit und zahlt ordentlich drauf … 

m.E. ist das alles höchst riskantes Stückwerk und hat bei weitem keine "Händ und Füss" … 

ob das ganze noch "zum Umbiegen ist" kann ich nicht sagen … und ob das wirklich noch "gut" wird auch nicht … es klingt nach Stückwerk … 

Florian Kurz



man man man



wat kann da jemand schimpfen und sich auslassen...



nee … 



nicht schimpfen und auslassen … eher warnen und hinweisen … 
oder
soll ich lieber schreiben:
Alles ist gut

Machen Sie super

nur rein damit mit der MiWo … wird super . ist billig … und alle werden glücklich!

Wenn Sie DAS wollen … sind Sie hier fehl am Platz … 

Sie meinen, dass Sie eine Ausnahme sind, oder ein Einzelfall … !!!

Weit gefehlt … 

… nur DAS was ich hier gesehen und gelesen habe ist weder durchdacht oder in einem mir erkennbaren bauwerklichen System gemacht … ausser in dem: erst mal den Kunden schocken und ihm was andrehen … er muss dann schauen wies weiter geht … 

Sein Sie vorsichtig mit den allzu praktischen Ratschlägen … 

Florian Kurz



Hausbaufirma



Er hat ja häufig recht, der Florian Kurz, es gibt oft bessere und einfachere Lösungen als 08/15, insbesondere hat er recht mit seiner oft geäußerten Forderung nach einem "Konzept"...
^Ironie an: Wenn die Hausbaufirma das sagt mit der Dampfbremse, dann ist das auch gut so... ^Ironie aus.
Solange der Gesamtaufbau der Wand nicht klar ist, solange kann noch darüber nachgedacht werden. Das „Problem“ geht wohl noch über das reine EG hinaus, auch das bitte ich miteinzudenken...



also



gegen Hilfestellungen habe ich mit Sicherheit nichts einzuwenden, sonst hätte ich hier keine Frage gestellt. Aber die einzige(in diesem Moment) hilfreiche Stellungnahme Ihrerseits kam nach mehreren "Anlaufschwierigkeiten", als Sie mir erklärt haben, wie Sie die Schwelle untermauern würden...

Fakt ist einfach folgendes:
Wir haben dieses Haus gekauft in dem glauben das alles ok ist, nun haben wir festgestellt das bei weitem nicht alles in Ordnung ist und versuchen damit klar zu kommen und das beste daraus zu machen.

Kopf in den Sand stecken und wegrennen und so tun als ob nichts gewesen wäre gibts nicht!

Ich glaube auch nicht, das ich die "Ausnahme" bin, auch wenn Sie der Ansicht sind mir das einreden zu wollen!

Ich bin einfach nur ein Mensch, der in seiner jetzigen Situation versucht das beste daraus zu machen und Hilfestellungen von anderen Mitmenschen gerne annimmt, sie müssen aber, wie der Name schon sagt: "HELFEN!" und mit nörgeln ist glaub ich noch niemandem geholfen worden(bitte korrigieren wenn ich falsch liege).

Gruß Henrik

P.S. Ich glaube in dieser Community sind nicht nur "Fachleute" angemeldet sondern auch Menschen, die sich bislang nicht so intensiv mit der Thematik beschäftigt haben und die auch nicht immer die richtigen Worte finden.



Verunsichern



is erstmal einfach.....auf der anderen Seite wird dir hier aber auch niemand ein Konzept für deine Hütte erarbeiten können jedenfalls nicht aus der Ferne.

Es ist doch oft so Fachwerkhaus preiswert geschossen und danach aus allen Wolken fallen weil die Bude kaputt ist.

Das ist dann der Punkt wo man einfach machen kann oder machen läßt,Hauptsache bewohnbar.
Oder man fängt jetzt an sich in die Materie FWH einzuarbeiten....so war es bei mir,das geht nicht von Heut auf Morgen und auch nicht allein über ein Forum.

Es gibt ausgezeichnete Literatur über die Sanierung von FWH,
z.B Wolfgang Lenze FWH resteurieren,sanieren und modernisieren(Ja,Florian ich weiß)da hat man schon mal gute Grundlagen an der Hand.

Grüße Martin



Statik Fachwerk



Ich hoffe der Statiker der das gerechnet und nachgewiesen hat besitzt eine gute Berufshaftpflichtversicherung. Ich hoffe auch das er sich auf der Baustelle ab und an mal sehen lässt und die Ausführung kontrolliert. Wenn der Rest des Vorhabens so erstellt wird wie auf dem kleinen Ausschnitt der auf dem Foto zu sehen ist wäre das nicht gut.

Ein paar Sachen die mir aufgefallen sind:
1. Sie schreiben das neue Tragwerk steht auf dem Bruchsteinkeller. Das sollte es NICHT. Vorher hätte ein Ringanker betoniert werden sollen da jetzt die gesamte Last über das dünne Hölzchen das die neue Grundschwelle ist auf die innere Mauerschale übertragen wird. Die kann bei dieser ungleichmässigen Belastung abreißen wenn das Mauerwerk nicht ordentlich mit Durchbindern verzahnt ist.
2. Die neue Schwelle steckt wieder tief im Bereich des Spritzwassers und im Estrich bzw. Beton.
3.Was für einen Sinn macht die aufwändige Erneuerung der alten Grundschwelle wenn die sowieso nicht trägt?
4.Was da an Regenwasser eindringt und nach innen läuft gelangt nach unten zur neuen Grundschwelle.
5. Gefühlsmäßig kommmen mir die paar Kanthölzer recht schwach vor. Immerhin liegt da mindestens eine Geschossdecke, die Decke vom Dachboden und das Dach drauf.
6. Die Bundwand ist nicht form- bzw. kraftschlüssig mit der neuen Außenwand verbunden.
7. Die Deckenbalken verlaufen einfach oberhalb des neuen Rähms, eine kraftübertragende Verbindung (Metallverbinder) kann ich nicht erkennen.
8. Wenn das alte Fachwerk keine Last mehr trägt rücken die Deckenwiderlager nach innen, es entstehen Kragarme an den Balkenenden.
9. Wie die Bundwände in das neue Tragwerk eingebunden werden würde mich interessieren. Die Bundstützen in der alten Fassade fallen ja weg.
10. Ich sehe keine Queraussteifungen in dem neuen Ständerwerk. ich hoffe das die OSB- Lage so montiert wird das sie diese Aufgabe übernehmen kann.
11. Wenn die Lastumlagerung vom alten auf das neue Tragwerk erfolgt kommt es schlagartig zu Verformungen bis in den Zentimeterbereich. Holz hat nun mal einen geringen E- Modul. Da nicht mit zünftigen, formschlüssigen Verbindungen gearbeitet wird kann das zu Schäden an Tragwerksteilen führen. Winkelverbinder aus Stahl sind nun mal steifer als eine Zapfenverbindung.
11. Einen erheblichen Nachteil sehe ich in dem Verlust an Nettowohnfläche.

Mein persönlicher Eindruck als Abschluß:
Diese Lösung erscheint mir sehr teuer, gering fehlertolerant und im Vergleich zu einer klassischen Sanierung/Modernisierung das alten Tragwerkes sehr aufwändig.
Das kommt mir eher wie eine Heimwerkerlösung vor als das Ergebnis einer fachgerechten Planung und Statik.
Den mehrfach genannten Hinweis nach einem Gesamtkonzept kann ich nur unterstreichen. Deshalb sehe ich auch wenig Sinn sich hier über Detaillösungen zu unterhalten die im Vergleich zur Gesamtproblematik kleine Fische sind.