Feuchtigkeit durch alte Sickergrube?

20.02.2006



Hallo,
wir Isolieren gerade in unserem 100 Jahre alten Haus die Kellerwände. Dabei ist eine Feuchte Wand an der auch der Stahlträger rostet, die keine direkte Aussenwand ist, d.h. dahinter befindet sich vermutlich ein Hohlraum von ca. 1,5 Meter Tiefe, in dem sich evtl. die alte Sickergrube befindet. Die befragten Fachleute haben sich nie richtig dazu geäußert. Kennt jemand das Problem? Was soll man der Wand machen?
Gruß
Thorsten



Es sickert rein ....



Es kommt vor, dass in alte Sickergruben das Wasser nicht nur raus, sonder auch reinsickert, besonders wenn ein hoher Wasserstand vom Oberflächenwasser anliegt. Die jahrzehntelange Feuchtigkeit hat sich natürlich im Mauerwerk breitgemacht. Also Ursache beseitigen!

Wenn die Grube nicht mehr gebraucht wird, dann am besten verfüllen. Dazu muss sie geöffnet und geleert werden (Pumpe, Jauchenkelle -> Lecker) und der Boden sollte mind. einige grosse Löcher erhalten (wenn nicht schon vorhanden). Am besten ist es aber, die Wandung der Grube komplett einzureisen,auch wenn das mehr Arbeit macht. Der Schutt kann ja gleich zum Verfüllen genommen werden. Aber unbedingt drauf achten, dass beim Verfüllen keine Hohlräume entstehen, in die wieder Wasser reindrücken kann. Also zwischen den ganzen Steinen immer wieder ein paar Schaufeln Kies/Sand rein.
Ich habe das ganze auch vor kurzem mit einem ollen Aussenklo machen dürfen. Bei dem ging die Grube duch die Aussenmauer nach innen und bediente dahinter auch noch ein Innenklo. Die Grube war randvoll mit Wasser und anderen 'historischen' Sachen. Die Grube wurde geleert, zerkloppt und verfüllt. Das Loch in der Gründung der Aussenwand habe ich mit Mörtel und Steinen zugesetzt. Viel Spass ;-)