Grenzüberbauung störend für die Fachwerkinstandhaltung/setzung

07.10.2016 Bergamount



Hallo Zusammen,


Ich habe vor ca. 1,5 Jahren ein Fachwerkhaus von 1896 erworben.
Trotz Mehrfachbegehung auch mit Fachkundiger Hilfe, haben wir einen wichtigen Fehler nicht gesehen.

Auf der Wetterabgewanten Seite, liegt der Schwellenbalken über die Geamte Länge im Dreck!

Das Haus ist auf die Grenze gebaut worden genauer gesagt, die Grenze = Dachkannte.

Wie nun festgestellt hat mein Nachbar sein Grundstück über die Jahre so weit aufgeschüttet, dass der Schwellenbalken im Boden liegt.

Der Balken wurde wohl in teilen mit Folie / Eternitplatten geschützt.

Klar muss in jedem Fall das der Balken zur Schadensfeststellung und zur Verhinderung weiterer Schäden freigelegt werden muss.

Nun ist es leider So, dass der besagte Nachbar auch ca. auf haben Wege entlag der beschriebenen Außenwand ein 5m lange Mauer mit 5ca Luft vor das Fachwerk gesetzt hat. Was zur Folge hat, dass ich in diesem Bereich die Schwelle nicht Freilegen kann.

Die Mauer steht laut Vorbeseitzer ca. 15 Jahre dort. Es hat keine Erlaubnis vom Vorbesitzer gegeben die Mauer zu errichten. Nach Errichung wurde es aber geduldet. Baulasten sind nicht eingetragen.

Kann mir hier jemand sagen, ob ich einen Anpruch darauf haben das die Mauer beseitigt werden muss.



Nachbarschaft



sehr schwieriges Thema, da Nachbarschaftsrecht und Bauordnung hier reinspeilen. Vorschlag: Hole Dir einen Termin bei der unteren Bauaufsichtsbehörde, das kostet nichts und ist schon mal die halbe Miete. Zum Nachbarschaftsrecht sollte man die entsprechende Landesversion mal lesen ! Da gibt es sicher einige Punkte (Aufschüttung, Hammerschlagsrecht), die besprochen werden müssen - ist aber nicht in allen Bundesländern einheitlich.