Glasschaumgranulat

01.08.2011



Hallo,

mal eine Frage in die Runde:

Hat jemand Erfahrung mit der Verwendung von Schaumglasgranulat als ungebundene Dämmschüttung auf Bestandsbetondecke? Ich meine hier nicht den bis 6cm groben Glasschotter, sondern ein feineres Granulat (gleiches Material) zwischen 2 und 10mm.

Das mir vorliegende Angebot ist gegenüber anderen Trockenschüttungen erheblich günstiger. Allerdings scheint ein solcher Aufbau auch nicht gerade üblich.

Geplanter Aufbau für Normalwohnbereich von unten nach oben wäre wie folgt:

- Bestandsbetonbodenplatte
- Lose eingebrachtes Schaumglasgranulat schichtweise
verdichtet / 6 bis 14cm
(Grundlage für FBH sowie als Zusatzdämmung)
- Rippenpappe (Staubschutz)
- OSB 18mm oder Holzfaser (Lastverteillage)

... darauf aufbauend FBH Trockenestrichsystem.
Naßsystem soll wegen Feuchteeintrag möglichst vermieden werden. Schüttungen wie Mehabit kommen ebenfalls nicht in Frage.


Was ich nicht einschätzen kann ist, wie verhält sich so ein Aufbau auf Dauer (Fließverhalten, Setzung)?

Gruß aus Berlin,



Resume



Wow! ... Schon 307 neugierige Klicks, aber die Schublade ist trotzdem noch leer! ... ;)

Nun gut! Fazit erstmal für mich, es hat sich zumindest keiner grundsätzlich über den Aufbau beschwert. Ich denke meine Lösung sieht nun wie folgt aus um die Unsicherheit hinsichtlich des Setzungsverhalten etwas abzufangen:

- Betonbodenplatte (Bestand)
- Kanthölzer 60x60 in selbst angemischter
Glasschaumgranulat-Leichtmörtelmischung
angesetzt und entsprechend niveliert
- dazwischen Glasschaumgranulat schrittweise verdichtet
- Rippenpappe (Staubschutz)
- Spanplatte V100 schwimmend auf Balkenlage,
Stöße verleimt

... darauf aufbauend dann FBH als Trockenestrichsystem.

Gruß aus Berlin