Verarbeitung von Granitsteinen als Treppe

02.09.2004



Hallo,
gerade versuche ich mich übers Netz über die Verarbeitung von Granitsteinen schlau zu machen. Etwas schwierig ist es eine Info darüber zu bekommen, weil jeder etwas anderes erzählt. Ich möchte eine Treppe (mit Rundungen) mit 4 Stufen vor meine Haustür bauen. Die Beratung mit welchem Füllmittel ich die Steine Verarbeiten kann ist sehr unterschiedlich. Es reicht von Trasszement bis Mamorkleber. Nun bin ich ziemlich verunsichert. Das Grundfundament soll auf jedem Fall aus Beton werden. Vielleicht kann mir jemand mit Rat zur Seite stehen oder mir seine Erfahrungen mitteilen.
Vielen Dank!
Gruß Angie!



Treppenanlage



Guten Morgen,

um etwas fundiertes zu Ihrer Treppenanlage sagen zu können, braucht man eine Zeichnung.
Klassisch sind aber Blockstufentreppen, d.h. die Stufen einer Außentreppe liegen aufeinander auf. Dafür reicht ein normaler Kalkzementmörtel. Sie können aber auch mörtelfrei arbeiten, wenn die Blöcke nur groß genug sind und knirsch auflagern, eine Schubsicherung (gegen verrutschen) läßt sich mit Dollen herstellen, wenn in beiden Teilen entsprechende Bohrungen angebracht werden.
Ein Fundament halte ich für am eigenen Haus für Perfektionismus, der so wie gedacht ohnehin nicht funktionieren wird, weil in Hausnähe die Bodenverhältnisse gestört sind. Eine kapillarbrechende und druckverteilende Schicht z.B. aus Brechsplitt reicht aus, um die Frostsicherheit herzustellen und ist leichter später zu korrigieren als ein abgesacktes Fundament.



Zur Treppe aus Granitsteinen



Hallo,
herzlichen Dank für Ihre prompte Nachricht. Meine Treppenstufen werden nicht in einem kompletten Block verarbeitet, sondern die Stufenkanten mit 9-11er Granitsteinen und mit 4-6er Granitsteinen die Stufen ausgefüllt. Dafür ist mir nicht ganz klar ob es günstiger ist Trasszement zu verwenden oder irgend welche anderen Mittel wie Mamorkleber, Fliesenkleber o. ä.. Würde mich über eine weitere Antwort sehr freuen.

Liebe Grüße aus Gifhorn
Angie!



Fuge



ach so....
ich wußte nicht, daß Sie pflastern wollen, es klang anders. Dann würde ich alles weglassen, was hart und unelastisch ist und mit einem reinen Kalkmörtel arbeiten, dem max. 10 Prozent Zement zugesetzt werden. Sie erhalten so die Fuge beweglich.
gruß




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