Vermauerter Bruchstein-Zugang im Keller - doch vollunterkellert?

08.01.2008



Hallo Zusammen! Unser Haus ist ca. von 1900 und besitzt einen Bruchsteinkeller (teilunterkellert). Nun haben wir unter der Treppe einen Rundbogen gefunden. Bei genauerer Betrachtung ist dort mal ein Zugang gewesen, der jedoch mit Bruchstein nachträglich zugemauert wurde. Da das Haus eigentlich nicht vollunterkellert sein soll, aber auf dieser Seite erhebliche Mängel (Risse) an den Wänden (1 + 2 Etage) aufweist, fragen wir uns natürlich, ob doch noch ein anderer Keller existiert. Nun haben wir mit einem ca. 60cm langen Steinbohrer versucht zu erkunden, was hinter der Wand ist. Leider sieht es so aus, als wäre die Bruchsteinwand doppelt oder dreifach so dick. Hat jemand noch Idee was wir machen machen können, um herauszubekommen, ob noch ein weiterer Kellerraum existiert???

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe -

N. Winker





Hallo Nati,

es gibt zwar noch längere Bohrer, doch ob das wirklich was bringt....
Zunächst würde ich mal untersuchen (lassen) weshalb in den darüber liegenden Geschossen Risse auftreten.
Auch könntest Du von Außen mal an der angeblich nicht unterkellerten Seite eine vorsichtige "Probegrabung" unternehmen um herauszufinden wie tief die Fundamentierung geht.
Wenn Du dann hier auf ein kellertiefes Fundament stößt würde ich schon mal vorsichtig nachschauen, was sich in der Schatzkammer verbirgt :-)))

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph



Hallo Christoph,



vielen Dank für den Tipp. Von Aussen habe ich schon einmal angefangen zu graben. Bei ca. 60cm. habe ich aufgehört. Wie tief geht denn ein Fundament? Weisst Du das?? Ich werde weiter von der Schatzkammer berichten:-)))

Gruß

Nati



Graben, Graben, Graben



Hallo Nati,

wie es heutzutage sein sollte kann ich Dir sagen, aber an Deinem Haus? Hängt auch vom Untergrund ab, und wie der zur Bauzeit eingeschätzt wurde. Heute liegt man bei etwa 80 cm im Boden, im frostsicheren Bereich.
Ältere Gebäude findet man auch mal mit 50 cm, habe in Südhessen aber auch schon mal 100 cm gesehen => da kann wirklich alles sein. Erst wenn Du unten bis kannst Du sicher sein. :–)))

Gruß aus Wiesbaden, Christoph



Woraus wird ..



.. denn die Kellerdecke gebildet ? Könnte ja von oben ein Bohrversuch gemacht werden ? wird schon nicht ewig mächtig sein der Deckenaufbau ? ( reichen bestimmt die 60 cm )
Gruß Jürgen Kube



Hallo,



von "oben" habe ich auch schon versucht durchzubohren. Der Bohrer kommt ca. 50cm, dann stößt er auf etwas "hartes" und kommt nicht weiter. Der Boden besteht aus Backstein (da ehemaliger Stall).. Habe einen Stein abgenommen und dann versucht in die Ritze zu bohren.

Gruß

N.



Mit was...



...haste denn gebohrt? Mit der richtigen Maschine/Bohrer gibt es selten etwas "Hartes", wo man nicht durchkommt. Mit einer kleinen Schlagbohrmaschine ist man allerdings schnell am Ende...Hat es gescheppert (beim Bohren mit Schlag, mal egal ob mit Hammer oder Schlagbohrmaschine). Dann könnte es ein Stahlträger sein, zumindest etwas, was um 1900 Stahlträger genannt wurde. Wenn ja, geh mal 15 cm daneben (in beide Richtungen) nochmal rein.

Gruß Patrick.