Gleichwertiger Ersatz für alte Welldachplatten gesucht



Gleichwertiger Ersatz für alte Welldachplatten gesucht

Hallo

Ich möchte an einem Nebengebäude, welches an dem Wohnhaus angebaut ist, dass Welldach (13 m²) austauschen. Von außen sieht es nicht mehr gut aus, die Risse werden von Jahr zu Jahr größer. Von innen sieht es dagegen aus wie neu.

Ich weiß allerdings nicht aus welchem Material es ist. Faserzement, Ethernit, Asbest?

Ich war schon kurz davor Trapetzbleche zu besorgen, bin im Internet aber auf mehrere Beiträge gestoßen wo die Besitzer tropfendes Kondenswasser beklagen. Nun bin ich auf der Suche nach Alternativen, die nicht (viel) mehr kosten wie das Trapetzblech.

Das Nebengebäude ist ein unbeheizter Abstellraum, der nur sporatisch und kurzzeitig benutzt wird. Das jetzige Dach ist blank auf die Sparen bzw. Querbalken aufgeschraubt und von innen trocken. Habe noch nie Tropfen oder sichtbare Feuchtigkeit an der Innenseite der Platten bemerkt.

Einzig die Sparren im Bereich des Wandanschlusses sind im Winter teilweise voll Schnee, der auch stellenweise die Wand bedeckt. Das muss irgendwo im Anschlussbereich an der Hausfassade oder unter dem Blechtrauf an dem Übergang zur Hauswand von außen rein wehen.

Gibt es gleichwertigen, begehbaren Ersatz für das Welldach?

Danke im Voraus für alle Antworten

Gruß Gustaf



Dacheindeckung



Mit großer Wahrscheinlichkeit enthalten ihre alten Platten Asbest.

Die Entsorgung wird je nach Region unterschiedlich gehandhabt. Ich hab meine Platten schon vor Jahren vom Hof verband. Nicht wegen der Gefahr durch Asbest, eher wegen der wahnsinnigen „Wertsteigerung“ die sie auf der Deponie erfahren.

Metallplatten fürs Dach habe ich verbaut. Es tropft nicht, weil noch eine geringe Dämmung und Holzverschalung darunter ist.

Es gibt auch Platten mit Antitropfbeschichtung. Es ist ein Vlies an der Unterseite, das die Feuchtigkeit hält und später zur Verdunstung beitragen soll. Wird manchmal im landw. Bereich eingesetzt.

Besser sie verwenden Isopaneele (Sandwichplatten). Hier ist zwischen zwei Blechplatten eine Dämmung (Polyurethan-Hartschaumkern oder bei Feuerschutzplatten Steinwolle angebracht) Sie gibt es in verschiedenen Stärken, Farben und Ausführungen.

Bei so kleinen Mengen kann man sich im Internet auch mal nach 2. Wahl umschauen.

Viel Erfolg wünscht
Heinz-Josef



Ersatz für Eternit



Warum nicht wieder Eternit nehmen?
Heutige Platten sind ohnehin asbestfrei.

Oder Onduline-Platten oä- die Unterkonstruktion muß dichter gelegt werden und die sind kaum begehbar aber leichter und schnell zu verlegen.

Oder einfach eine Schalung aufbringen und darauf eine durchgehende EPDM-Folie verkleben

Andreas Teich



Früher



galt gebundener Asbest wie z.B. Asbestzement als Bauschutt, heute nicht mehr. Ob manche Entsorgungsbetriebe die illegale Deponierung dulden ist in erster Linie deren Sache und nicht das ihrer Kunden, aber offiziell empfehlen wird dir diese Vorgehensweise niemand!