Fugensanierung / Natursteinmauerwerk

03.04.2004



Ein Nebengebäude unseres Fachwerkhauses besteht aus Bruchsteinen. Hier sind die Fugen, besonders an der Wetterseite, stark ausgewaschen und sollen erneuert werden. Da die fugen an manchen Stellen nur wenige Millimeter breit sind kommt das klassische Fugeisen wohl nicht in Frage. Ich habe nun von einem Hochdruckspritzverfahren??? gehört kann hierzu aber keine Informationen finden. Hat hier jemand Erfahrungen oder vielleicht einen Literaturtipp ?



*hhmh* ich glaube aehnliche fragen wurden hier schon mal diskutiert



z.b. hier: Forumeintrag-Eintrag

---Forenreferenz-----------
Bruchstein - Risse / Lockere Fugen neu verfüllen -
Hallo zusammen,

wie gehe ich denn am besten mit der Sanierung einer Bruchsteinmauer vor? Ich habe zwischen 50 und 70cm starkes Basalt-Bruchsteinmauerwerk. Fugen dürften mit Kalkmörtel gemacht worden sein (Ursprung 15. Jahrhundert).

Womit fülle ich denn die alten Fungen am besten aus? Und wie tief muss der alte Mörtel raus. Richtig fest ist der nirgends. Soll heissen, im Grunde könnte ich mit einem Teelöfel an der Innenseite mit dem Rauskratzen anfangen und wär dann irgendwann draussen.

Dann hab ich noch ein paar größere, tief ins Mauerwerk hineinreichende Risse. Wie gehe ich denn damit um? Gleiches Prinzip, gleiches Material? Oder gibt es da etwas zum "verpressen"?

Besten Dank schon mal im voraus mehr ...
----------------------------------




vielleicht mal in der suchfunktion Bruchstein eingeben und die ergebnisse durchstoebern ;) da gibt es schon viele ideen und tipps :))

liebe gruesse
heide



Ah, hier tut sich was!



Vielen Dank Heide!
Ich glaube ich muss mich hier erst mal einarbeiten.
-werde jetzt mal die Suchfunktion suchen ;)
MfG GGW





ich persönlich (aber bin auch nur Autodidakt) würde die Fugen
so weit wie möglich (alles lockere, einige cm) auskratzen,
dann wieder mit Kalkmörtel vermauern (den Putz an die Wand
"rankellen", mit der Kelle sozusagen im Übermass ranschmeissen, Überschuss abkratzen mit der Kelle, einige
Stunden später mit Borstenfeger abbürsten. voila.
Als Kalkmörtel würde ich hydraulischen Kalk plus flussand
im Verhältnis 1:3 bis 1:4 verwenden, muss man im Einzelfall
an der Konsistenz beurteilen. Ach ja, ich selbst nehme
mittlerweile nur noch Luftkalk, manchmal leicht "hydraulisiert"
durch Zugabe von ein wenig Zement auf der Wetterseite
(besonders wenn ich die Abbindung im Winter beschleunigen
will).
Bitte liebe Maurer killt mich jetzt nicht, ist bestimmt
sehr stümperisch, aber meine Häuser lassen sich trotzdem
sehen und bisher hat immer alles perfekt gehalten!!!

also: ohne Gewähr

beste Grüsse
Torsten