Ist Glaswolle als Isolierung gesundheitsschädlich

06.01.2004





Schwachsinn..



Hirnrissig! Wer hat Ihnen denn diesen Quatsch aufgebunden?



Glaswolle



Umfangreiche und auch ehrliche Auskünfte über Glaswolle gibt es auf der Seite www.isover.de beim Hersteller unter der Rubrik: FAQ (frequently answered questions).





Ja und nein: Reinstes, sprich destilliertes Wasser, wirkt auch als Gift, wenn man es trinkt. Wenn inneralwolle sachgerecht eingebaut wird, so dass keine Fasern in den Wohnraum gelangen können und die Dämmung nicht feucht wird (Schimmel), kann von ihr keine Gesundheitsgefahr ausgehen.



Nachtrag!



Doch wer klärt über Feuchtigkeitsaufnahme und Abgabe auf? Oder über sommerlichen Wärmeschutz? Oder über eingetretenes Tauwasser bei Leckagen? Oder über Nachhaltigkeit bei Entsorgung, wenn erneute Reko? Oder, oder oder? Klar wird der Hersteller von Isover oder die anderen artgleichen Produzenten immer sagen, daß diese Produkte absolut unbedenklich sind. Folgende Aspekte eines Nachdenkens wären sinnvoller: Sommerlicher Wärmeschutz, Homogenität, Sorption, Vollsparrenvariante, fugenlose Einbaumöglichkeit ugl mehr. Somit Grüße zurück und trotzdem sind wir aber keine "grünen Wollsockenträger" und wissen, daß die "Kirche im Dorf bleiben sollte"! Das Lehm-Team aus der Lausitz



Glaswolle



Glaswolle hat eine bedingte Schadstoffabgabe sowohl bei der Produktion als auch nach dem Einbau: Die sog. Kanzerogenitätsfreiheit ist nicht eindeutig bewiesen. Man sollte es daher nicht im Inneren des Gebäudes verwenden, es gibt ausreichende andere alternative Dämmstoffe. Der Primärenergiebedarf ist je nach Wärmeleitfähigkeitsgruppe zwischen 100 und 400 kWh/m³. Ich könnte noch etwas über Rohdichte, Wärmespeicherzahl, Dampfdiffusionswiderstand, Wiederverwendbarkeit etwas schreiben, aber dies würde den Rahmen dieses Forum sprengen. Am besten fragen Sie Ihren Architekten oder der Fachmann, der den Wärmeschutznachweis für Ihr Haus erstellt hat.
m.f.g.