Steckdosen mit Gips fixiert

24.06.2013



Hallo zusammen,
wir sanieren gerade ein altes Haus. Der Elektiker hat in der letzten Woche die Wände geschlitzt und die Kabel verlegt. Dabei hat er mich darauf hingewiesen, dass alle Wände durch Sommerkondensation im Erdgeschoss (ohne Keller, Dielen auf Holzbalken) feucht sind. Nun werden wir doch die Komplettlösung machen und eine Horizontalsperre in Form einer Verkieselung vornehmen und eine Betonsohle mit Abdichtung einbauen. Der Elektriker hat nun alle Unterputzdosen und Leitungen mit Gips fixiert. Gibt es eine Richtlinie auf die ich mich beziehen kann, dass Gips bei historischem, feuchtem Mauerwerk nicht verwendet werden darfvielen Dank



Hallo,



beruht jetzt eure Entscheidung für Horizontalsperre / Verkieselung / Betonboden auf der Feststellung des Elektrischen daß an kalten Wänden nunmal bei dieser Witterung Feuchte kondensiert ??
und ne alte historische Wand verträgt auch das bissl Gips.. ;-)
Grüße Micha



bei Gips



kann es eventuell bei salzbelasteten Wänden und Feuchte später zu Ausblühungen kommen.



... ich kann mich



der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Horizontalsperre etc. und Sommerkondensat nur anschließen.

Gruß aus Berlin,



du zahlst



du bestimmst. Wenn du keinen Gips willst, dann sag das dem Mann. Entweder sagst du ihm Alternativen oder er wird auch welche wissen.
Und das ist ganz unabhängig vom Sinn oder Unsinn des Materials.

Grüße



"Du zahlst - Du bestimmst!"



Mit diesem Merksatz scheinen viele Handwerker und Bauexperten ihr Problem zu haben. Solange es keine bauschädlichen oder sonstwie bedenklichen Materialien sind, ist es doch jedem selbst überlassen, ob er lieber Kalk-, Lehm- oder Gips an den Wänden haben will, lieber Lärche oder Eiche auf dem Fußboden oder lieber Schüttung oder Platten als Dämmung.