Giebelwand sammelt Feuchtigkeit in der Innendämmung und diese will nicht wieder raus trotz Lehmputz



Giebelwand sammelt Feuchtigkeit in der Innendämmung und diese will nicht wieder raus trotz Lehmputz

Liebe Forumsteilnehmer,
ich lese für meine verschiedenen Hausumbauprojekte regelmäßig hier und wende mich mit diesem Problem an Euch:

Meine Giebelwand sammelt Feuchtigkeit in der oberen Schicht der 4 cm Holzfaserinnendämmung und diese kommt sehr unwillig wieder raus.

Zum Aufbau:
Den Teil meiner Giebelwand, der den kleineren Giebel des Nachbarn überragt, habe ich von außen mit 6 cm Holzfaserdämmung (Steico Protect) auf den alten KalkZement Außenputz geklebt und gedübelt und darauf mit einer hinterlüfteten Trespa Fassade verkleidet. Die Giebelwand von Nachbars Seite ist laut seiner Aussage von innen gedämmt. Also eine Außen- und Innendämmung - sollte im 3:2 Verhältnis unproblematisch sein.
Von innen habe ich die Giebelwand an der Schnittkante zwischen altem kleineren Nachbarhausgiebel und aufgemauertem höheren Giebelteil meines Hauses mit Glasgewebe und Fliesenflexkleber geklebt, bevor die gesamte Wand mit 1 - 2,5 cm KalkZementputz zum Ausgleich und zur Verstärkung verputzt wurde (hätte ich heute eher Heßler oder Solubel Kalkhaftputz genommen. Zum Verputzen war der KalkZement Mauer- und Putzmörtel nicht so geeignet und kaum diffusionsoffen)
Nach 2-3 Wochen trochnen, wurden die 4 cm Holzfaserinnendämmplatte (Steico Internal wie von Claytec empfohlen) mit Heßler HP14 Kalkhaftputz aufgeklebt und mit Ejotherm 110 Dübel fixiert. Nach entspr Trockenzeit, kam eine Lehmkleberschicht mit Glasseidengewebe (Claytec) darauf. Darauf eine zweite Lehmkleberschicht, da die Innendämmplatten so weich sind. Darauf eine dünne Schicht Lehmunterputz Stroh (war Quatsch, und Material gefällt mir nicht, zu mager, haftet schlecht u grob) und darauf eine dünne Lehm Oberputz Fein Flachs (gefällt mir gut; alles Claytec)
Die verschiedenen Lagen Putz des Giebels hatten genug Zeit zwischendurch zum Trocknen.

Problem:
Mitte Dezember wurde die Baustelle zur Weihnachtspause unterbrochen. Es zeigte sich ein kleiner ca 4x8cm großer dunkler Fleck auf dem Oberputz der Giebelwand.

Erste Deutungsversuche:
Ich dachte ist dort Tiefengrund oder eine andere Chemikalie gegengespritzt als dort ein Tisch stand und hat diesen Fleck erzeugt?
Oder kommt Wasser von außen rein, da etwa an dieser Stelle der Übergang von Nachbargiebel zu aufgemauertem Giebel liegt? - unwahrscheinlich durch Trespa Fassade, 3cm Hinterlüftung, Kalkzementaußenputz, 24cm Mauer aus Leichtbeton-, Kalk- und Backsteinen, z.T. Flexkleber mit Glasgewebe , 2cm Kalkzementinnenputz, 5mm Kalkhaftputz, 4cm Holzfaserinnendämmung, 1 cm Lehmputze mit Gewebe.

Durch Feuchtigkeitsmessungen (an verschiedenen Stellen in die Wand gepickst) stellte ich fest, das die Wand in der Innendämmung und den unteren Lehmputzschichten ganz feucht ist. Die ganze Wand, aber an der Stelle um den Fleck am stärksten, weshalb es dort wahrscheinlich an die Oberfläche getreten ist.
Durch tagsüber radikales Lüften während der sonnigen trockenen kalten Januartage konnte der Feuchtegehalt gesenkt werden, aber die Problematik besteht weiter.

Nun rätsele ich über den Grund und die Herkunft der Feuchtigkeit.
Als Herkunft denke ich an den hohen Feuchtegehalt in der Luft durch das Verputzen der anderen Decken und Wände in dem gesamten Dachgeschoß während die Giebelwand versuchte zu trocknen. So zog die Raumfeuchte durch den Lehmputz in die Holzfaserdämmung darunter. Natürlich wurde permanent gelüftet, damit die Baufeuchte abzieht, aber draußen regnete es andauernd und viel bei 8-17°C im November und Dezember.

Aber eigentlich sollte der als so diffusionsoffen gepriesene Lehmputz die Feuchte aus der Innendämmung wieder rauslassen, oder ?!

Könnte es sein, daß ein Arbeiter Restwasser vom Säubern vom Mauern, Kleben, Verputzen mit Mauermörtel und Flexkleber in den Lehmputz als Anrührwasser gerührt hat und damit die diffusionsoffenen Eigenschaften des Lehmputzes zerstörte??

Ich habe schon überlegt den Putz von der Innendämmung runterzukratzen und neuen Lehmkleber und Lehmoberputz aufzutragen. Oder stattdessen Luftkalkputz zu nehmen. Es ist eine Südwand und ein Bett kommt davor.

Ich habe hier nur ein Foto einbringen können, aber unter meinem Profil mehrere, die es hoffentlich besser verdeutlichen.

Noch ein paar Kommentare zu meinem Ausbau:
Das gesamte Dachgeschoß habe ich mit paraffinierter Holzfaser Aufdachdämmung (ließ sich in 10cm Dicke nur mit der Monsterhandkreissäge vom Zimmermann gut verarbeiten), Zwischensparren Hanfdämmung (sehr angenehm, zum Verarbeiten elektrische Zweiklingensäge Bosch blau) und den Claytec Pavaboard 2cm Holzfaser Putzträgerplatten - toller Werkstoff, besonder im Vergleich zu der wabbeligen Innendämmung.



Innendämmung



Da kann ich erst mal nur sagen:
Viel hilft nicht immer viel.
Das war zuviel des Guten.
Zu viele Schichten, zu viel Anmachwasser.
Dazu noch relativ dichten Lehmkleber auf die Innenseite der als Diffusionsbremse wirkt.
Gehen Sie zurück auf Anfang und lesen Sie sich die Verarbeitungshinweise des Herstellers der Innendämmung durch.



Wandfeuchtigkeit



Wurde geheizt oder nur gut gelüftet?
Bei den Witterungsverhältnissen und Sanierungsmaßnahmen sollte auch gut geheizt werden.
Bei feuchter Außenluft wird Trocknung der Putze kaum möglich sein bzw sehr langsam erfolgen.

Ich würde einen leistungsfähigen Kondenstrockner aufstellen bei gleichzeitiger Beheizung-
die meisten Geräte arbeiten nur bei Wärme effektiv.
Dann merkt man an der Menge des Kondensats wieviel Feuchtigkeit enthalten war.
Wenn nur noch wenig Kondensat anfällt ists genug.

Wie hoch sind Raumtemperaturen, Luftfeuchtigkeit und Oberflächentemperatur der Wand?

Andreas Teich



Giebelwand nass



Habe ich das richtig verstanden: dein Giebel ist höher als der Nachbargiebel?

Dann wird es wahrscheinlich die fehlende oder unsachgemäß ausgeführte Verwahrung am Ortgang sein.

Fotos von außen wären hilfreich.



Giebelwand sammelt Feuchtigkeit in der Innendämmung und diese will nicht wieder raus trotz Lehmputz


Giebelwand sammelt Feuchtigkeit in der Innendämmung und diese will nicht wieder raus trotz Lehmputz

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

@ Georg Böttcher
Ja, zu viele Schichten auf der Innendämmung und dampfbremsende Wirkung des Lehmklebers kann ich nachvollziehen. Was meinst Du mit zu viel Anmachwasser - zu viel Feuchtigkeit in der Luft, weil große (andere) Flächen verputzt wurden bei verregnetem kühlem Wetter ?

@alle
Hat die Sauberkeit des Wassers (Reststoffe von Zement, Kalk oder Flexkleber) großen Einfluß auf die Eigenschaften des Lehmputzes?
Soll ich den Lehmputz auf der Holzfaserplatte wieder runterkratzen oder erstmal warten und Heizgebläse und Kondenstrockner einsetzen?

@ Andreas Teich
es wurde nur gelüftet bei z.T. miesem Wetter - da die Etage drunter bewohnt ist und der Dachausbau gedämmt, ist es nicht kalt, aber nicht beheizt, da Heizung noch nicht installiert
jetzt immer knapp 17° bei 65-67% Luftfeuchte, während des Verputzens mit viel Lüften etwas kälter
Kondenstrockner habe ich nun oben und werde ich bald laufen lassen, Heizen - gingen ein oder zwei kleine Heizgebläse ?

@ Esztermann
Ich habe ein Außenbild angefügt.
Was ist eine Verwahrung am Ortgang? Überhang?
Es sind Ortgangziegel verbaut, die etwas Abstand zur darunter hochgehenden Trespa Platte haben (Überhang).



Innendämmung



Ich gehe mal ins Detail.
Vorab:
Ich hoffe die Außendämmung ist wetterfest und kann nicht von Regenwasser hinterlaufen werden, z.B. am oberen Abschluß. Wenn das nicht gesichert ist sind alle weiteren Mühen umsonst. Gerade hier habe ich so meine Zweifel.

Dann beginnt es innen schon mit dem Fliesenkleber samt Bewehrung, völlig überflüssig.
Ausgleichsputz ist i.O., es muß eine ebene Montagefläche geschaffen werden.
Kalkhaftputz falsch, wenn mit Claytec dann hier den passenden Lehmkleber.
Dann die Platten Kleben und dübeln, ich hoffe mit der richtigen Seite nach innen gesetzt.
Dann waren die zwei Lagen Lehmkleber überflüssig und schädlich, sie verhindern die Rücktrocknung des Restwassers aus der Platte. Statt dessen nur eine Lage Lehmunterputz und eine Lage Lehmoberputz gemäß den Verarbeitungsrichtlinien.
Alles runter bis auf die Plattenoberfläche, trocknen lassen. An ein oder zwei Stellen mit einem Bohrer bis auf/in die Wand bohren. Anhand des Bohrgutes sehen Sie ob die Wand feucht oder trocken ist.
Wenn trocken dann neuer Verputz diesmal aber nach den Verarbeitungsrichtlinien von Claytec.



Feuchtigkeit in der Wand



Die als Außendämmung verwendete Steico Protect ist genügend wasserbeständig- allerdings sollten alle oberen Schnittkanten abgedeckt werden, da sie hier viel Wasser aufnehmen- was bei guter Belüftung aber gut abtrocknen kann.
Ich hatte solche Platten knapp 2 Jahre unverkleidet als Abdeckung der Zellulosedämmung an der Fassade ohne das Schäden feststellbar waren- abgesehen von kleineren Fugen und leichten Stockflecken.Die waren hier aber auch durch freie Talrandlage nach Westen sehr stark dem Regen ausgesetzt.

Viel Hinterlüftung wird bei der Fassade wohl nicht möglich sein- Gibt es genaue Angaben wie der untere Dachanschluß und der obere Abschluß unter den Ortgangziegeln aussieht?

Sie könnten zB mit einem 50 mm Kernbohrer ein Loch bis in die Steinwand bohren (trocken!)und dann anhand des Bohrkerns versuchen die Feuchteverteilung festzustellen.

Heizlüfter verursachen hohe Stromkosten- bei 20 Tagen durchlaufendem Betrieb können das schon 500,-€ sein.
Es wäre günstiger, zumindest provisorisch -zB mit Flexrohr-einen größeren Heizkörper zu installieren.

Den Bereich zwischen feuchter Wand und der nächsten Lüftungsmöglichkeit durch Luftpolsterfolie, Decken etc vom ungeheizten Bereich abtrennen, um schneller Erwärmung zu ermöglichen.
Wenn Sie die Möglichkeit haben ein Außenwandlüftungsgerät mit Feuchtesensoren zu montieren wäre das besser als Fensterlüftung, da die nur dann mit Außenluft Lüften wenn diese zur Trocknung beiträgt (zudem wegen Wärmerückgewinnung viel energiesparender)
(Infos dazu kann ich auf Anfrage mailen,email ist angegeben)

Sie könnten auch mit einer Stichsäge ein Loch in die Wand um den nassen Fleck sägen- vielleicht läßt sich dabei etwas feststellen.

Andreas Teich



Wandanschluss (Verwahrung) an aufgehendes Mauerwerk


Wandanschluss (Verwahrung) an aufgehendes Mauerwerk

Auf dem Foto ist keine Verwahrung zu erkennen.
Ich füge eine Skizze einer fachgerechten Verwahrung bei.



Verwahrung



... am aufgehenden Mauerwerk ja; auf der Dachfläche nein.
Ich habe die Verwahrung in der Skizze jetzt etwas deutlicher dargestellt.

(Die Funktion, Bilder zu drehen habe ich nicht gefunden - oder gibt‘s keine?)



Verwahrung


Verwahrung

Ja, was Du auf der Skizze gemalt hast wurde montiert - unter den Trespaplatten der Wand bis auf die Dachziegel wurde ein Anschluß aus Blei gemacht, indem DocSkin Primer auf die paraffienierten Holzfaserdämmplatten, dann das Blei mit Klebeband und nen paar Nägel auf der Holzfaserplatte befestigt und bis zur Dachziegel geführt. Wohl ohne Verwahrungstropfkante - aber die Trespa haben eine 3 cm vorragende Tropfkante. Je Dachziegel einen einzelnes Bleiband überlappend nach unten. Außerdem gibt es noch unter der Holzfaserplatte einen Sekundär Dachanschluß / Verwahrung, der an die Folie der Nachbarunterspannbahn angeklebt wurde.

Es sind schon 3cm Hinterlüftung unter der Trepa (Montagevorschrift) von den Tischlern montiert worden und unten ist einen großer Spalt und oben etwas weniger aber noch so, daß ein gutes Lüftchen (bes. bei Erwärmung) ziehen kann. Ist die Südseite, so war mir Wärmeabfuhr im Sommer wichtig.

Einen äußeren Schaden finde ich unwahrscheinlich, da die Außenwanddämmung und Fassade 1 Jahr vor dem Innenausbau fertiggestellt worden ist und sich keine Probleme an der innen unverkleideten rohen Wand ( BITTE FOTOS IN MEINEN BILDERN ANSCHAUEN ) dargestellt haben.


Steico (und Claytec) schlagen das Kleben der Innendämmplatte mit Lehmkleber ODER eben Kalkputz von Heßler, Gräfix, Rotkalk vor - es gibt Arbeitsblätter für alle Varianten - für eine Schicht an die ich nicht mehr rankomme war mir der alkalische Kalkputz lieber/sicherer. Wenn der Lehmkleber obendrauf das Problem ist, bin ich froh ihn drunter nicht genommen zu haben. Obwohl ich beim Verputzen der Pavaboard Platten und von Innenwänden festgestellt habe, daß der Lehmkleber echt gut klebt und seinen Namen verdient.
Platten gedübelt mit Ejotherm 115.
Gutex Thermoroom ist eine etwas festere Innendämmplatte, fand ich nicht so wabbelig wie Steico Internal, leider ohne Nut und Feder, Pavadendro mit eingebauter Dampfbremsschicht und N+F soll besser aber doppelt so teuer sein, habe ich noch nicht gesehen und hat mein Holzhändler nicht.

Auszug aus Steico u Claytec
ARBEITSSCHRITT3
Der Verputz der Platten erfolgt meist
in zwei dünnen Lagen mit Armierungs­
gewebe. Die Oberfläche kann aus einem
Anstrich oder einem farbigen Lehm
putz bestehen. Auch dickere Putze snd
möglich, zum Beispiel für Wandflächen
heizungen

... weiter werden Lehmunter- u Oberputz, Armierungsgewebe und bei dickerer Putzstärke eine untere Lehmkleberschicht mit Kammspachtel vorgeschlagen.

Da ich alle Pavaboard (dünner reicht, Platte viel fester) mit Lehmkleber und Gewebe belegt habe, dachte ich ne Lehmkleberschicht auf der Steico Internal ist auch ne gute Sache.

Ja Fliesenkleber mit Gewebe an Giebelschnittkanten war bestimmt etwas viel oder unnötig, auch wenns gut hät - die Steine des Kölner Doms halten dank Fliesenkleber :-) ALAAF

Genauso hätte ich Kalkputz statt Kalkzementputz als dicke Ausgleichsschicht nehmen sollen. Kann ich nun nicht mehr ändern.
Als nur getrockneter Lehmkleber auf der Innendämmplatte war, war noch alles in Ordnung. Eine zweite Lehmkleberschicht gabs, weil die Wand noch etwas elastisch war, wenn man drückte.

Ich werde den Putz um den Fleck abmachen und in die Innendämmplatte reinbohren, um zu schauen wie tief es feucht ist. Ich beabsichtige dann den Lehmputz von den Dämmplatten abzumachen -
Wie am besten ? Mit Naß machen oder einfach abkratzen und mit Gewebe versuchen abzuziehen? Ich möchte die Dämmplatten nicht dabei lockern.



Lehmputz durch Zementwasser dicht ?



Liebe Altbauexperten,
vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen.

Ich habe an drei Stellen den Lehmputz abgekratzt und festgestellt, daß die Holzfaserdämmung drunter trocken ist (bis auf vielleicht den obersten mm ). Die Feuchtigkeit sitzt zwischen Holzfaserdämmung / Lehmkleber und der trockenen Lehmoberputzschicht. Es trocknet nur sehr langsam ab bzw. heraus. Ist irgendwie wie ne Sperrschicht.

Also - ist die Diffusionsoffenheit des Lehmputzes durch mit Zement u Flexkleber verdrecktes abgestandenes Wasser zerstört worden ?
Kann das ?

Dann würde ich eben die Lehmputzschichten abkratzen und in die Tonne werfen. Ist das Abkratzen leichter, wenn ich den Lehmputz naß mache?

Danke



Innendämmung



Das mit dem Lesen der Verarbeitungshinweise hat wohl nicht so richtig funktioniert.
Ich wiederhole mich:
Halten Sie sich an solche Verarbeitungshinweise.
Entweder im System Kalk bleiben oder im System Lehm.
Der erste Fehler war Kalk statt Lehmkleber zu nehmen.
Der Zweite Fehler war völlig unnötigerweise noch einmal Lehmkleber auf die Platten zu schmieren. Der ist dafür entwickelt worden neben den Klebeeigenschaften DIFFUSIONSHEMMEND zu sein. Eindiffundierende gasförmige Feuchte soll auf der Innenseite des Lehmklebers, auf der Kontaktfläche zur Dämmung, kondensieren damit sie von dort kapillar zurückgeführt wird.
Sie müssen sich also nicht wundern das die eingebrachte Baufeuchte aus dem Lehmkleber und aus dem Kalkputz nicht herausdiffundieren kann.
Am besten wäre es den Putz zu entfernen und mit einem Kalkputzsystem neu aufzubauen. Das ist aber auch problematisch denn den Lehm restlos zu beseitigen wird nicht gehen; der Lehm kann die Haftung des Kalkputzes herabsetzen.
Nehmen Sie diesemal also den vom Hersteller empfohlenen Putzaufbau und KEINE WEITEREN EXPERIMENTE!