Giebel nass

06.10.2017 Daniel8009



Hallo zusammen,

wir haben vor kurzem eine Holzfassade aus den 60ern entfernt und die Wand von außen mit Kalkzementputz verputzt. Geplant ist für nächstes Jahr eine Außendämmung/Dämmputz und ein erneuter Putz.
Von Innen ist der Giebel nicht verputzt. Die Wand besteht aus Hohlblocksteinen.

Meine Frage wäre ob die Feuchtigkeitsbildung wie auf dem Bild zu sehen ist ein Problem ist. Was kann man ändern um das vermeiden?

Danke schon einmal für die Hilfe.

Grüße
Daniel



Außendämmung



Die Feuchtigkeitsaufnahme des Putzes kann durch einen Anstrich verringert werden, was allerdings unnötig ist wenn ohnehin eine Außendämmung vorgesehen ist.

Außendämmung mit Stegträgern, Zellulosedämmung und Holzfaserplattenverkleidung mit Putz ermöglicht problemlos die Montage der Fenster ganz außen in der Dämmebene mit gleichzeitiger Überdämmung der Blendrahmen.

Diffusionsoffene Dämmsysteme mit Zellulose, Holzfaserplatten, Hanf oä sind schadensfreier als EPS-Dämmungen.

Andreas Teich





Mir ist noch nicht ganz klar wieso die Feuchtigkeit überhaupt so auftritt wie sie das momentan tut an dieser Stelle?



Ganz einfach es regnet hin



Sie brauchen eine wasserabweisende Imprägnierung keinen Anstrich!
Außerdem wenn Sie eine Dämmung außen aufbringen wollen bitte keine Materialien verwenden die faulen können.
Was der Tischler empfiehlt ist als Außendämmung fraglich oder ungeeignet!
Da bleiben Sie besser bei Ihrem System.
Aber holen Sie sich auch dazu von einem guten Materialhersteller die Information um bei einem abgestimmten System zu bleiben, einschließlich der wasserabweisenden Farbe.





Danke. Aber an die anderen Stellen am Haus regnet es ja auch und sie waren schnell wieder trocken, bis eben auf das Dreieck. Das verstehe ich nicht ganz.....



Nun ist doch einfach zu kontrollieren



Der Unterschied ist die Wasseraufnahme.
Nehmen Sie ein Gefäß mit Wasser und schütten eine bestimmte Menge (z.B. ein viertel Liter)langsam an die Wand an den verschiedenen Flächen. Dann sehen sie wie unterschiedlich die Wasseraufnahme ist.
Wenn ich diesen Versuch an meiner Fassade mache dann läuft alles ab. Mein Anstrich ist schon seit 1983 aufgebracht und immer noch wasserabweisend.
Es ist im Moment leider schon dunkel sonst könnte ich noch ein Bild dazu einstellen. Ich werde es morgen nachliefern.
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Das Bild habe ich unterwegs irgendwo in der Nähe von Lübeck aufgenommen. Wo bleibt da die Wärmedämmung der Wand?



Fassade sanieren



Die Mauerfeuchtigkeit ist bei einem unbewohnten Dachraum nicht schädlich.
Die von mir dargestellte Variante und Materialien wird von Herstellern so freigegeben und seit langem praktiziert.§ komplette Fassaden haben wir so geplant und 2 selbst ausgeführt.

Da schimmelt und verrottet nichts, obwohl die Holzfaserplatten bei uns 2 Winter lang unverkleidet waren-
woher kommt diese Idee oder Befürchtung,dass hydrophobierte, für Außenputz zugelassenen Holzfaserplatten verrotten?

Andreas Teich



Ihre "Denke" Herr Teich reicht doch bis zum Ende einer Gewährleistung..



..da Sie ja als Tischler Erfahrung haben.
Ihr Argument "das habe ich auch schon zweimal gemacht" passt dazu.
Dass Hersteller etwas herstellen ist aus der Dieselbranche auch bekannt, deswegen akzeptiere ich Ihre Meinung Herr Teich.
Aber eventuell sehen Sie im Bild nicht, dass die Feuchteaufnahme schon die Deckenkonstruktion erreicht und somit über kurz oder lang an der Decke innen auch Schäden entstehen werden. Auch akzeptiert. Passt alles zu Ihnen als "Planer".



Giebel dämmen



Wenn der verputzte Giebel durch kapillare, diffusionsfähige Außendämmung komplett abgedeckt ist kommt ohnehin keine Feuchtigkeit mehr an den Putz und evt Restfeuchtigkeit kann austrocknen.

erst Streichen wenn der Giebel getrocknet ist.Nur Kalkfarbe wäre im feuchten Zustand möglich.

Wann wurde der Giebel verputzt?
Zeigt sich im Inneren Feuchtigkeit?

Andreas Teich



Herr Teich Sie enttäuschen mich..



..die Frage war zwar "ob die Feuchte Schaden kann und was man ändern kann". Obwohl schon geschrieben wurde, dass im nächsten Jahr eine Außendämmung und ein neuer Verputz aufgebracht werden.
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Ihre Antwort dazu war: "Außendämmung mit Stegträgern, Zellulosedämmung und Holzfaserplattenverkleidung mit Putz ermöglicht problemlos die Montage der Fenster ganz außen in der Dämmebene mit gleichzeitiger Überdämmung der Blendrahmen.
Diffusionsoffene Dämmsysteme mit Zellulose, Holzfaserplatten, Hanf oä sind schadensfreier als EPS-Dämmungen".
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Nun warum bin ich enttäuscht? Sie hätten doch sicher noch mehr Antworten auf nicht gestellte Fragen.
Wann hört denn Ihr Gelaber endlich auf?
Sie bringen ständig Vorschläge die nicht wirklich weiterhelfen.



Fassadenfeuchtigkeit



Mit der Enttäuschung müssen wir dann wohl leben...

Da nicht bekannt ist wieweit die Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt, wie lange die Abtrocknung dauert und wann der Putz überhaupt aufgebracht wurde läßt sich die Frage kaum beantworten.
Wie kommt die unterschiedliche Feuchtigkeitsaufnahme über dem Deckenniveau zustande? Binden dort Deckenbalken in die Fassadenmauer ein?
Dem Stein schadet die Feuchtigkeit natürlich nicht.

Wenn die Fassade nach Trocknung gestrichen wird, wie schon geschrieben, kann bei korrektem Putzauftrag kaum ein Schaden eintreten.

Nächstes Jahr kann dann wie bemerkt die Fassadendämmung aufgebracht werden, und damit sich die Ansicht nicht zu sehr ändert, die Fenster wieder außen in die Fassadendämmung gesetzt werden.

Andreas Teich





Also der Putz wurde ungefähr eine Woche bevor das Bild aufgenommen wurde aufgebracht.

Ja, es sind Holzbalken in der Decke eingelassen, das kann man an der Abzeichnung an der Wand sehen, dort wo die Steine unterbrochen/trocken sind.

Hält sich die Feuchtigkeit im Dreieck länger, weil die Wand kälter ist als im restlichen Bereich, da der Dachboden unbeheizt ist? Ist dieses Schlussfolgerung korrekt?



deine Einschätzung geht in die richtige Richtung



Wenn der Putz erst so kurz drauf ist , muss er eh noch trocknen.
Das geht natürlich so spät im Jahr nicht wirklich gut.
Dazu kommt der ganze Regen die letzten Wochen.
Ganz deutlich sieht man ja auch , dass der unbeheizte Bereich noch langsamer trocknet.
Unten ist die Durchfeuchtung trotz Regen deutlich geringer.

Falscher Bauablauf.Der Putz wäre besser vor dem Sommer drauf gekommen .
Beschichtung bzw. Dämmung hätte dann jetzt vor dem Winter passieren können.

Jetzt ist es halt so.

Was tun?
Dach beheizen, und oder Trockengeräte aufstellen.
Auf trockeneres Wetter warten und eine Diffusionsoffene Beschichtung drauf, könnte weitere Belastung durch Regen minimieren.
Aber ob das wirklich nötig ist?
Ideal wäre ein belüfteter Schlagregenschutz bis zur Durchtrocknung.
Macht natürlich kaum Sinn , erst die Verkleidung runter zu holen und dann was provisoriches anzubringen...

Ich würde das erstmal beobachten bis der Putz trocken ist und ggf. von Innen beheitzen und trocknen.

Das Alles schreibt aber ein Laie.
Vielleicht hilft es trotzdem beim Abwägen.

Alternativ jemanden mit Sachverstand vor Ort suchen, der sich den Bau mal genau anschaut.
gruß
micha



Giebel feucht



Hätte ich jetzt auch so wie Mike vermutet.

mfg