kleiner Gewölbekeller neu




Hallo in die Runde!
Ich soll ein Schauobjekt entwerfen: ein Gewölbekellerausschnitt (Ziegel- oder Feldstein, ca. 2m tief, 2m hoch, 1,5m überspannte Breite, Tonnengewölbe) in dem teils offene (statisch nicht wirksame) Fugen für Fledermäuse belassen werden.
Meine Frage geht nun in die Richtung, welches Bindemittel ihr empfehlen würdet? (ich dachte an eine Mischung aus Kalk, Sand und Lehm) - und in welchem Mischungsverhältnis diese für einen feuchten Keller stehen sollten. wer weitere Tipps hat kann die natürlich gern mit anfügen :-).
Danke im Voraus!
Andreas



Gewölbe



Haben Sie schon einmal ein Gewölbe oder einen Bogen gebaut?

Viele Grüße



schon mal ein Gewölbe gebaut?



Ehrlich gesagt: Nein - ich habe lediglich mal bei der Sanierung eines Tonnengewölbes zugesehen und ein wenig Literatur durchstöbert, um zu erfahren, wie in etwa die Kräfteverteilung liegt und welches Verhältnis von Bogen zu Auflagerstärke ich berücksichtigen sollte und der Hinweis auf den Verzicht von Beton ist mir haften geblieben wegen Feuchtigkeit und Spannungen. - Ja - mehr Erfahrungen und Kenntnisse liegen noch nicht vor - also: keine praktischen. Aber meine Kenntnisse über Fledermäuse sind ganz gut :-)
Gruß Andreas



Gewölbe



Dann schlage ich Ihnen vor, sich professionelle Hilfe bei der Planung zu holen.
Das kann mit ein paar Handskizzen und einem längeren Gespräch schon erledigt sein, dazu ein oder zwei Besuche auf der "Baustelle".
Nehmen Sie das trotzdem nicht auf die leichte Schulter.
Es ist mehr zu beachten als Sie jetzt glauben zu wissen.
Auch ein kleines Gewölbe, das jemandem auf den Kopf fällt oder ein Sturz in zwei Meter Tiefe samt einer halben Tonne Steine ist kein Spaß mehr.
Ihr Mörtelproblem ist noch die leichteste Übung.
Kein Lehm, keinen lehmigen Sand!
Als Bindemittel Trasszement oder hydraulischen Kalk, je nach Bauteil.

Viele Grüße