Gewährleistung

27.07.2007



Im Rahmen der Gewährleistung wurde in unserem Objekt (3 Eigentumswohnungen) Holzschwamm festgestellt. Der Bauträger stellt Geld zur Sanierung zur Verfügung, möchte die Gewährleistung dafür aber nicht mehr übernehmen, sondern den Baufirmen übertragen. Sollte man darauf eingehen? Dazu muss erwähnt werden, dass unser Bauträger niemals insolvent sein wird. Es handelt sich um eine Baumaßnahme von ca. 60.000 Euro.



Verstehe ich nicht...



Also zunächst mal Holzschwamm gibt es auch, aber nur als sehr altertümliche Bezeichnung. Es gibt diverse holzzerstörende Schwammarten.
Was Sie meinen ist vermutlich HAUSschwamm.
Wenn Ihr Bauträger für diese Maßnahme verantwortlich und in der Gewährleistung ist, dann sollte er sich auch um die Beseitigung kümmern. Dazu wird er Fachfirmen benötigen, die diese Arbeiten ausführen müßten. Diese Fachfirmen wiederum würden dann auch für ihre Arbeiten eine Gewährleistung geben.
Frage ich mich also: Was kümmert Sie das? Treten Sie den BT in den Allerwertesten, dass der aus den Puschen kommt und eine einwandfreie Sanierung durchführt.
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri



Abtretung der Gewährleistung



ist eine beliebte Masche bei Bauträgern. Aber welchen Vorteil haben Sie davon ? Der BT ist fein raus, der Handwerker vielleicht irgendwann insolvent.
Also: Anlauf nehmen und machen, was Martin Malangeri empfohlen hat.



Gewährleistung



Vielen Dank für die Antworten, sehe ich auch so. Das Problem ist, dass unser Gemeinschaftsanwalt das Verfahren wohl vorantreiben wollte (d.h. er hat den Bauträger gebeten, ein Architekturbüro für die Feststellung des Mangels sowie danach für die Ausschreibung der Sanierung zu beauftragen, dies wurde durch den Bauträger bisher auch bezahlt). Es gibt noch zwei weitere Häuser in dem Objekt mit Mängeln. Diese beiden "Häuser" sind soweit, dass sie sich eine Summe auszahlen lassen und selbst bauen, wobei es dort verständlich ist, da diese die Sanierung und eine Verbesserung über den Mangel hinaus tätigen möchten und somit einen Vorteil erzielen. Dieser ist bei uns aber nicht vorhanden. Ehrlich gesagt, fühle ich mich durch unseren Gemeinschaftsanwalt betrogen, da er uns nicht zu unserem Vorteil vertritt. Was kann man jetzt tun?