Obere Geschoßdecke isolieren

18.04.2011



Hallo,
ich möchte die obere Geschossdecke meines Einfamilenhauses (Baujahr 1957)isolieren, das Dach ist im Bereich des Spitzbodens nicht isoliert, also nur Sparren, Lattung und Ziegel.
Die obere Geschoßdecke baut sich wie folgt auf:
-Balkenhöhe 18cm

Von Innen nach Außen
- Gipsputz auf Schilfmatten
- darauf ca. 6 cm Glaswolle
- ca. 1-2 cm Luft
- Latte mit darauf liegenden Btettern,Karton dann Teerpappe.
- darauf bis zur Oberkante eine Schüttung aus Schlacke
- keine Verschalung auf der Oberseite.

Darüber lag ursprunglich eine Schicht aus Glaswolle, mehr oder weniger dick und stark veschmutzt, diese habe ich entsorgt.

Wie und mit welchem Material kann ich am besten isolieren, der Dachboden soll begehbar von oben verschalt werden?
Ich spiele mit dem Gedanken die Schlacke herauszunehmen.

herzlichen Dank für ein paar Tips
Onzauli



Fußbodenaufbau



Ich würde den Fußbodenaufbau so belassen wie er ist.
Oben drauf dann eine Dampfbremse,
drüber 2 mal 80 mm Steico therm Holzfaserplatten, Stösse versetzt und darüber als Laufbelag 19 mm Livingboard-Platten
schwimmend verlegt (Nut u. Feder verleimt).
Ergibt pi mal Daumen ca. 18 cm Aufbau und somit bei der Dachbodentreppe eine zusätzliche Stufe.



hallo,



eine offene Schüttung aus Hanf-Lehmschüttung und dann eine Lage aus Rauspund würde ausreichen. Ein Hinweis zur verarbeitung finden Sie hier.
http://www.lehmschwalbe.de/Laden/media/docs/db_lls_200-4.pdf
http://www.lehmschwalbe.de/Laden/media/docs/i_lls_200-3.pdf
Rufen sie mich einfach an vileicht kann ich weiter helfen.
Mit freundlichen Grüßen aus der Uckermark
die lehmschwalbe
Ralf Pawlik



Je nach dem, wie hoch Dein Aufbau werden darf.....



... wirst Du Dir für die Dämmung den Freiraum im Gebälk schaffen.

BJ 57 muss nicht gerade einen überdimensionierten Dachstuhl haben. 2 x 80mm + 19mm Verlegeplatte - da würden z.B. noch einmal über 30kg auf dem m² aufgelastet werden.

So würde ich erst mal die Statik checken und festlegen, wie hoch ich noch aufsatteln kann und will.

Die Dämmstärke sollte auch in einem vernünftigen Verhältnis zu den Giebelmauern und der Dachschrägendämmung stehen.

Je nach dem würde ich das Kehlgebälk aufsatteln, in den Zwischenräumen eine lose Dämmung (Zellulose, Flachs, Perlite, etc.) einbringen und einen Rauhspund als Schalung. Eine Dampfbremse braucht es nicht.

Wenn es die Statik erlaubt würde ich die Schlacke bleiben lassen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de