mit Strohballen dämmen

26.11.2009



ich habe die vielleicht bescheuerte Idee mit Strohballen unseren Dachbodenboden zu dämmen. Natürlich mit Dampfbremse drunter. Der Dachboden sollte aber begehbar bleiben. Jetzt dacht ich, ich könnte die fest gepressten Strohballen auslegen, darauf dann eine Lattung und darauf Rauhspund nageln.
Hat jemand eine andere Idee, auf die Strohballen eine begehbatre Scheibe zu bringen?
Oder ist die Idee von sich aus schon totaler Blödsinn?





es gibt sogar ganze häuser die in strohballenbauweise erstellt sind.

nur ob und wie ihr vorhaben durchführbar ist wissen sicher andere hier...





Blöde Idee.

Die Strohballen die für den Hausbau gebraucht werden, sind nicht die nächstbesten vom Bauern Nebenan. Sondern extra behandeltes Stroh, dieses Stroh beinhaltet weder Ungeziefer, Keime oder sonstiges gerümpel.
Das Hausbaustroh ist auch teurer als normales Stroh, und nur für den Dachboden zu Isolieren, einen solchen Finanz. aufwand zu machen halt ich für Dumm. Da gibt es weitaus bessere Dämm-materialien, die ebenfalls Ökologischer Herkunft sind.
AUch ist eine Begehbare Scheibe einfacher auszuführen als auf Stroh.



Ich habe das selbstverständlich schon mal gesehen.



Dabei ist dann fast das Haus eingestürzt. Strohballen wiegen. Und es ist eine so lächerliche Energieersparnis, die damit rechnerisch erreichbar wäre, daß es schon eine besonders geniale Schnapsidee ist, so sein Gold zu Stroh zu verspinnen.

Gratulation!



Belastbare Strohballen



sind besonders dicht gepresst um die statische Belastung auszuhalten. Ich kenne die in ca. 2,5 x 1,25 x 1,25 m als tragende Wände. Definitiv zu groß um diese auf den Dachboden zu tragen. Doch selbst dabei gab es noch nach mehreren Jahren Setzungen. Auch nimmt selbstverständlich der Dämmwert ab, wenn das Stroh zu dicht gepreßt ist. Also müßten kleinere Ballen zwischen eine Holzlattung gelegt werden, die dann die Last aufnimmt. Da ist dann zu überlegen ob nicht doch geprüfte natürliche Dämmstoffe z.B. aus Hanf zum Einsatz kommen sollen. Auch die Einwände von Sascha sind durchaus bedenkenswert.





Darauf gekommen bin ich dadurch, dass ich die min 50 Jahre alten Strohbunde von eben diesem Spitzboden gehohlt habeum neue Mittelfetten einzubauen. Die Bunde waren überhaupt nicht beschädigt.
Das Stroh wiegt ist mir schon klar. Soviel ist das aber auch nicht. Wir Lagern schließlich daneben auf dem Heuboden im selben Haus 300 Ballen Stroh Plus 300 Ballen Heu. Zum Dämmen bräuchten wir nur lächerliche 100 Ballen a 13-14 Kg. Dem Ungeziefer ist es also egal ob es diese Ballen oder die anderen Ballen befällt. Bisher hat es überhaupt keine Ballen befallen. (Wir haben ja auch einen bösen Monsterkater).
Aus dem Baustroh sind also die Keime entfernt? Und haben die für die anderen Keime auch ein Stopschild aufgestellt, das keine mehr reinkommen? (Ironie wieder aus)
Für mich ist ganz klar der Preisunterschied entscheiden. Von den Angebotenen 3000€ für Cellulose zu den ca. 150€ für Stroh mit dem selben Dämmwert ist halt schon ne sehr große Spanne.
Nur für die begehbare Scheibe brauche ich noch ein paar Tipps. Hätte da nicht noch jemand eine Idee?



Und fehlende Wirtschaftlichkeit?



Auch für irgendwelchen anderen Dämmkrimskrams? Ich kenne die Antwort: Nicht bedenkenswert ... :-(

Lieber zu Tode zahlen als angeblich zu Tode heizen bzw. frieren. So funktioniert's eben.



?



Die Antwort verstehe ich leider nicht. Warum sind 150€ für eine Dämmung fehlene Wirtschaftlichkeit?
Und bisher frieren wir noch. Wir haben keine Heizung , keine Dämmung, keine Fenster und kein Wasser. Ich weis nicht ob Sie verstehen können, wenn wir daran ein bißchen arbeiten möchten.



Aber freilich



verstehe ich das. Und klaro, Strohballen hochschleppen wärmt prächtig.

Und wenn man selber arbeitet, kostet ja alles nix. Da greifen meine Einwände betr. Rendite natürlich gar nicht. Aber ich kenne so eine Baustelle. Und die fing auch mit Strohballen an. Oh je.

Machen Sie mal eine Dringlichkeitsliste. Und an den Schluß kommt (vielleicht) der Ballen. Dazwischen lernen Sie ganz viel von Ihrem Haus.

Glück auf!



Für und wieder prüfen



Hallo

Jetzt wo ich mir doch alle Antworten durch gelesen habe, weis ich sehr genau warum das Forum so interessant ist, aber mitunter die entscheidende Fragen nicht beantworten kann, Viel mehr werden die unterschiedlichen, sicher auch hilfreichen Gedanken, dazu beitragen sich zu entscheiden. Meine Entscheidungenhilfe bei der Wahl bestimmter Produkte war eine Liste in denen ich die Vorteile und die langfristigen Nachteile gegenüberstellte. Die Hinweise aus diesem Forum führten oft zu einer Entscheidung die dann aus heutiger Sich richtig war.
Ich sage nur Stroh hatten die Menschen der vergangen Generationen sicher immer da. Und hier stellt sich die Frage, warum haben sie ihr Haus nicht mit diesem Material versucht wärmer zu machen. Nicht die Kenntnisse fehlten was die Wärmedämmung betrifft, sonder sicher die Überlieferung das es nicht sinnvoll erschein eiweißhaltiges Material in einem Haus einzubringen. Ich schlage auch vor du solltest dich mal mit dem Dämmstoff Hanf ein wenig mehr aus einander setzen. Ich selbst stand vor ähnlichen Entscheidungen und bin heute sehr zufrieden, Bauhanf verwendet zu haben.

Mit Freundlichen Grüßen aus der Uckermark
Von der Lehmschwalbe



Tschäh....



da wo Nahrung, da auch Viecher.....andererseits waren eure Strohbunde noch bestens sagst du........Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.....

Ich finde die Idee nicht schlecht und für den Übergang sicher machbar. Ihr könntet ein paar Dachlatten auslegen und darauf Rauhspund oder OSB-Platten schrauben, wenn es euch nicht stört, dass es etwas federt und gautscht und nicht ganz eben wird...

Bei Feuer hats natürlich auch den Vorteil dass alles sauber runterbrennt und man die volle Prämie kassieren kann....;-)

Gruss, Boris



strohballen



die idee von borris ist doch vertretbar,solange ihr den boden nicht ausbauen wollt.legt die ballen aber auf die seite,das erhöht die dämmwirkung.
eure gebäudehaftpflicht Versicherung wird sich aber erheblich erhöhen wenn die versicherung davon Wind bekommt.
ansonsten eine gute sache,ich habe mein dachboden auch mit strohballen gedämmt
strohige grüße
thomas



Na, wenn das schon am Dach



so klappt, warum nicht auch gleich als Innendämmung? Sowas hat bei uns zuhause auch ganz gut geklappt. Wir nannten das Scheune. Und hat man gar nicht heizen müssen. Scheniaaaal!

Das Bild ist vom Baustopp wg. überlastungsbedingter akuter Einsturzgefahr.

Soll man es ökoinduzierten Massendämmwahn nennen? Strohpandemie? Strohballengrippe?

Mir fehlen die Worte (kommt nicht oft vor)!



Das gehört noch dazu:



Es knirscht, reißt, bricht, quietscht und krächzt.

Hauptsache, gaaaanz vieeel Energie gespaaaaaaaaarrrrrrt. Und Zehozwei.





Herr Fischer halten Sie sich doch bitte mal an die Fakten. Ich glaube ich habe geschrieben, dass wir nicht über 1,5 Tonnen kommen. Das ist doch wirklich nicht soooo viel Gewicht.

Zu dem Brandverhalten, Stroh hat da, glaube ich, eine B2 Einstufung. Das ist doch OK oder? Ausserdem wird ja im selben Raum, nur nicht über dem Wohnteil, sowieso Heu und Stroh gelagert. Ich denke wir werden es mal probieren. Wenn es wegschimmelt mache ich im Garten ein großes Feuer(mit aufgeschüttelten Ballen) und werde hier im Forum von dem missglückten Versuch berichten

Danke Herr Webler. So ungefähr hatten wir uns das vorgestellt. Für unsere Zwecke ist es wahrscheinlich so ausreichend.



Überlastung wg Stroh



"Das Bild ist vom Baustopp wg. überlastungsbedingter akuter Einsturzgefahr"
"Das gehört noch dazu:

---Forenreferenz-----------
Das gehört noch dazu: -
Es knirscht, reißt, bricht, quietscht und krächzt.

Hauptsache, gaaaanz vieeel Energie gespaaaaaaaaarrrrrrt. Und Zehozwei. mehr ...
----------------------------------



Es knirscht, reißt, bricht, quietscht und krächzt"


Da hat wohl irgendein "Sachverständiger" die Flöhe husten gehört...oder eher die schwächelnden Dachlatten knacken hören.


Die Berichte zum Bau von Strohballenhäusern im Internet reden immer nur von Strohballen vom Bauern, also Standardware. Ungeziefer wie Mäuse oder Ratten wandern in jedes Material ein, insofern es auch Futter findet. Von reinem Stroh kann sich das Viehzeugs nicht ernähren, nur von unsauber gedroschenes Stroh.

Die Idee von Strohballen zum Dämmen ist genial, mit Dampfsperre und gutem Dach sollte nicht viel passieren...



Strohballen,



haben mittlerweile eine bauaufsichtliche Zulassung als Dämmstoff, aber nicht alle: Der Hersteller muss eine gewisse Pressdichte und Qualitätskontrolle nachweisen.

Näheres hier: fasba.de

Gruss, Boris



Froh mit Stroh



Hallo Anja,

Lass dich nicht einschüchtern!
Strohballen sind ein ganz hervorragendes Dämmmaterial mit bauaufsichtlicher Zulassung. Deine Konstruktion funktioniert problemlos wenn die Ballen alle sehr fest und gleichmässig gepresst sind. Das läst sich leider nicht so einfach realisieren. Der Pressvorgang sollte überwacht werden. Auch durch die Lagerung ergeben sich unterschiedliche Festigkeiten. Ballen die unten liegen werden durch die Last der darüber liegenden Ballen verdichtet und haben daher auch eine andere Einbauhöhe. Mein Vorschlag wäre eine Unterkonstruktion mit Stützen oder Brettern auf der dann Deine geplante Konstruktion befestigt werden kann. Die Brandschutzproblematik sollte auch berücksichtigt werden.



hallo anja



du hattest von anfang an die richtige, nachhaltige, ökologische, kostengünstige und industrieschädliche idee!!!!!
meinen segen hast du.
mach mal ne pn dann sehen wir weiter!
gruß frank



Wer spendet



die Mäusfallen? Adressat ist bekannt.



Mäuse und so



Hallo Herr Fischer,

Ich dachte bisher mit Ihnen die gleiche Welle zu reiten, aber lästern ist erstmal auch immer ok.

Es gibt mittlerweile viele gebaute Beispiele mit sinnvoll eingesetzten Srohballen. Die Häuser stehen auch schon seit über hundert Jahren, d.h. seit Erfindung der Ballenpresse. Wirtschaftlich gesehen ist die Strohballendämmung immer eine gute Alternative und immer noch besser als nix, oder?

Die Kollegen aus Österreich und der Schweiz sind hier allgemein etwas aufgeschlossener. (www.baubiologie.at)

In ordentlich gedroschenem Stroh gibt es nicht was Mäuse interessieren könnte. Durch den hohen Silikatanteil von Stroh und die Pressung sind Laufgänge oder Nisthölen für die kleinen Nager schwieriger herzustellen als in Poly-Unwort oder Mineralwolle.

Grüsse nach Bayern

Ralph



Strohballendämmung



@Ralph


Die Welle deds Herrn KF ist mir zu flach. Das hab ich festgestellt, als ich mir mal 3 Wochen Zeit genommen gab, um seine HP gründlich zu lesen...

Schäden erkennen: 1
Ursachen erkennen: 3
Lösungen finden und umsetzen: 5
Thesen aufstellen: 1
Thesen begründen: 5

Ich bin niemand, der dem Energiesparwahn folgt und schon gar nicht mit der Brechstange. Und Co2 ist eh mein Freund, den es lässt die Flora sprießen...

Aber wer selbst denkt und Fragen stellt und gründlich recherchiert, sollte als mündiger Bürger sein eigenes Urteil finden...



Andreas



Ich verneige mich vor dem Großen Meister Kapitzke!



Ihr Meisterwerk habe ich leider noch nicht gefunden. Wo ist es? Bin lernwillig und lebenslänglich gerne Lehrling.

Wenn Sie wollen, verteile ich auch Noten. Wollen Sie eine? Wählen Sie das Fach.



Und lieber Herr Schmiedle,



habe ich da was nicht mitgekriegt? Werden die Ballen ins Dach gepreßt? Fugen-Ritzen-Löchli-frei? Durch die Bauherrin persönlich oder hilft da jemand mit?



Meisterwerk?



Sehr geschätzter Herr KF


Mein Meisterwerk steht in AT im schönen Wiener Wald. Ein Sanierungsobjekt, welches 90% Eigenleistung und 100% Hochachtung der Dorfbewohner beinhaltet...


Übrigends, eine alte Wassermühle ohne Sperrschichten, Vollwärmeschutz und trotzdem warm und trocken...
und trotzdem gebe ich mir nur eine 4 .... *sfg*



Andreas



Stroh und so



Hallo Zusammen,

Ich wollte nicht polarisieren sondern nur meine Meinung äussern. Kritik sollte konstruktiv bleiben.

also peace, oder, erstmal Frieden für alle.

Ich habe auch viele Kinder und bin glücklich.

Zur Sache:
Bei dem gewählten Rauhspundbelag gehe ich mal von einem nicht permanent genutztem Wohnraum aus. Wenns denn eher ein Abstellraum werden soll erachte ich die Strohballendämmung für sinnvoll. Die Pressung und die Qualität der Ballen sollte ein Fachkundiger vor Ort prüfen. Wenn die zu lagernden Gegenstände nicht zu schwer sind gehts dann ja vielleicht auch ohne die Unterkonstruktion. Einen Low-tec Rieselschutz/Dampfbremse/Tyvec würde ich schon einbauen

Bale on und alles wird gut...

auch ohne die anerkannten Regeln der Technik

Ralph
´



Also großer Meister der Wassermühlenkunst,



ich habe seit 30 Jahren etwa 400 kleinere und größere kostensichere Denkmalsanierungen vom Hundehüttli bis Burg und Kloster hinter mir. Und Sie geben mir hier öffentlich herablassende Noten?

Sie müssen ein Ossi oder Ösi sein oder beides ;-)

Ach ja, bin auch in einer Wassermühle. Aber nur Mieter. Dennoch auch viel Eigenleistung.



Friede



Ich dachte, dass die Bauherrin die Ballen auf die Decke über OG einbringen will. Ein Fachkundiger sollte sich die Anschlüsse an die Dachkonstruktion anschaun. Die durchgehende Hinterlüftung sollte gewährleistet bleiben. Bei Strohballen zwischen den Sparren bekomme ich auch kalte Füsse.(oder ähnliches)

Grüsse



Freude!



Meine Frage war doch gar nicht so sehr ernst gemeint. A weng a Schbaß muß sei, sunst gät kanner mit auf die Leich ;-)



Überlastung wg Stroh



Sehr geehrter Her KF


Wer sich in die Öffendlichkeit begibt, muß auch mal Kritik einstecken... (der Satz ist NICHT von mir)


Die Noten beziehen sich nicht auf Ihr werken sondern auf ihre Website... Sie sollten wissen, daß Benotung immer subjektiv ist...

Es ist doch IHRE Masche, alles schwarz zu malen, alles zu negieren und alles als falsch hinzustellen (siehe VWS)...
Wie gesagt, es ist MEINE MEINUNG über IHRE WEBSITE.

Und ich finde die Idee, mit Strohballen zu dämmen eine geniale Idee, ob Sie es verreißen oder nicht. Wenn Sie eine Katze haben, können die Bauherren Ihnen ja die gefangenen Mäuse zukommen lassen...
aber ich fürchte, die armen Katzen werde einen schnellen Hungertod sterben...

Die Chance, daß sich auf dem Dachboden 2! Mäuse finden, die dann auch noch eine Familie gründen und Nachwuchs zeugen, ist gering... geringer als ein Specht am VWS.... gggg


Andreas


Es ist übrigends nicht schwer, mich als Dösi zu erkennen, ja und ich bin stolz darauf, ein Ossi zu sein, denn ich hab gelernt, vieles selbst zu machen und noch mehr zu lernen...5! abgeschlossene Berufe und noch mehrere angelernte...
DANKE OPA, DANKE PAPA, DANKE WERKLEHRER; DANKE POLYTECHNISCHER UNTERRICHT....*sfg*



Ist doch schon ok, Meister aus dem nördlichen Osten,



habe doch Ihre geniale Webseite vorher mit allergrößtem Räschpeckt genossen. Bin doch nicht von gestern, sondern höchstens von vorgestern. Setzen 1!

Wirklich kein Vergleich zu meinem Mist. Aber ich gebe mir doch Mühe und es ist fast alles selbstgemacht. Doch allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die ich nicht kann.

Gruß an Ihre Mama unbekannterweise.